8./«. Man W41
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Mderhellen)
r. 57 Zweites Blatt
Grüße an die Turner.
Erfolg.
15.38 Uhr.
Hniplhnim Balin- der Vorstellung um irr id uijr uw A — Kameradschaft | Ligen Besuchern möglich, sich eine Opernoorsteüung
M
Heil Hitler! Backhaus, Kreisleiter.
Oie Besten von Kassel und Karlsruhe sind in Gießen dabei.
Verdunkelungszeit
8. März von 19.14 bis 7.55 Uhr.
9. März von 19.15 bis 7.53 Uhr.
Helmut Bantz (Speyer, nach einer Hebung am Reck. — (Aiifn.: Schultz.)
trotz Krieg in Form einer Großveranstaltung durch, geführt werden kann, den verdienten und erwarteten
** B e f ö r d e r u n g. Der Matrose Karl B au m Gießen, Keplerstraße 5 wohnhaft, wurde zum Maat befördert.
*♦ 87 Jahre alt. Rechnungsrat a. D. Michael Bauer, Gießen, Alicenstraße '9, wird am 9. März 87 Jahre alt. Der alte Herr war lange Jahre Rechner der Katholischen Kirchengemeinde m Gießen Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.
im Sladttheater Gießen anzusehen. Am Abend wird Zellers Operette ..Der Vogelhandler wiederholt. Musikalische Leitung Arthur Apelt. Spielleitung Intendant Hans W Klein Bühnenbild Karl Löffler. Tanzleitung Irmgard Trömel. Die Partie der Kurfürstin singt in dieser Vorstellung für d>e erkrankte Gabriele Possinke Anni Asston. Beide Vorstellungen außer Miete.
Ortszeit für den 9. März.
Sonnenaufgang 7.56 Uhr, Sonnenuntergang 19.17 Uhr. — Monduntergang 5.22 Uhr. Mondausgang 14.29 Uhr.
Ortszeit für den 10. März.
Sonnenaufgang 7.54 Uhr, Sonnenuntergang 19.19 Uhr. — Monduntergang 6.02 Uhr, Mondaufgang
Jakob Kiefer (Kreuznach) nach einer Uebung an den Ringen bei den deutschen Meisterschaften 1939 in Hildesheim. — (Aufn.: Heine.)
Oie Mannschaften der vier Bereiche.
Wir haben die Mannschaften der vier Bereiche in mehreren Betrachtungen bereits eingehend gewürdigt. Da in den letzten Tagen noch kleine Aen- derungen in den Mannschaftsaufstellungen eingetreten sind, geben wir nachstehend nochmals eine tune Zusammenfassung. .. .
Mitte: Ernst Tetzner, Mtv. Altenburg (Thur.)-, Walter Baumbach, Tv. Zella-Mehlis; Willis Bauer, Tv. Ruhla i. Thür.; Fritz Limburg, Tv. Ruhla; Alfred Müller, Tuspo. Leuna; Kurt Krotzsch, Tuspo. Leuna. Ersatzmann: Adolf Böhm, Tu po. Halle an der Saale. Durchschnittsalter 32 Jahre. Mannschaftsführer und Kampfrichter: Bereichsman- nerturnwart Paul Rietzold, Gera-Langenberg.
Mittelrhein: Fritz Metternich, Neuwied; Erwin Holzkämper, Neuwied; Hugo Kabza, Troisdorf; Eberhard Frenger, Köln-Mülheim; Kurt Hahn, Köln (W.-Marine); Jakob Kiefer, Bad Kreuznach (W-Heer); Ersatzmann: Stefan Linzenich, Aachen. Durchschnittsalter 24 Jahre. Mannschaftsfuhrer und Kampfrichter: Bereichsmännerturnwart Kolla Esser, ^©üb id e ft: Walter Rosenberger, Betr. Sport- aem. Vogt & Haeffner, Frankfurt a. M. ; Albert Zel- keken-, Tqrn. Eintracht Franks«, a. 2)1. (W..Heer): Helmut Bantz, V. f. L. Speyer; Emil Hlmetzky, Vogt & Haeffner, Frankfurt a. M. (W.-Heer); Ludwig Metz, Tgm. Frankfurt a. M.-Bockenheim (W.-Heer); Richard Reuther, T. u. Spg. Ludwigshafen-Oppau. Ersatzturner: Georg Führer, Spg. Neustadt; Heinrich Henkel, Vogt & Haeffner, Frankfurt a. M. Durchschnittsalter 28 Jahre. Mannschaftsfuhrer und
Die Partei hat ein ganz besonderes Interesse daran, daß das deutsche Volk gesund und wehrtüchtig ist, denn nur ein gesundes Volk ist zu den höchsten Leistungen fähig. Der NSRL. ist d i e Organisation, die vom Führer mit der sportlichen Ertüchtigung des ganzen deutschen Volkes beauftragt worden ist. Der Sportbezirk Gießen hat den Sport auch während des Krieges nicht ruhen lassen, sondern hat schon während des ersten Kriegsjahres Turn- und Sporttage mit Tausenden von Volksgenossen abgehalten. Die Ausrichtung des Vorrundenkampfes um die Deutsche Mannschaftsmeister- schäft im Gerätturnen bedeutet eine Krönung der gesamten Sportarbeit, die hier in Gießen geleistet worden ist. Wenn am 9. März Spitzenleistungen hervorragender Turner gezeigt werden, dann sollen diese Leistungen dazu anregen, das Ideal verwirklichen zu helfen, daß jeder Deutsche im Sport eine für die Volksgemeinschaft lebensnotwendige Aufgabe erblickt. , ..
Ich wünsche den Kämpfen in Gießen den besten
T^-eskalender für Samstag.
NSG „Kraft durch Freude": Uhr im Stadt
theater Der Biberpelz". - Gloria-Palast, Seltersweg: ,Sieg im Westen" - Lichtspielhaus, Bahn Hofstraße: „Unser kleiner Junge . -
Meister deutscher Turnkunst am Start.
Bier Bereiche in Gießen im Vorrundenkampf um die Deutsche Mannschafismeisterschast
Den Meisterturnern, die aus Anlaß des Vorrundenkampfes um die 2. Deutsche Kr^^melster- schaft aus den Bereichen Mitte, Südwest, Mittelrhein und Hessen des NSRL. in unsere Stadt gekommen sind, entbiete ich den herzlichsten Willkommgruß. Möge dieser Bereichsmannschaftskampf, der
Nun sind die Soldatenbriefe die wichtigsten. Welch eine Fülle des Erlebens, welcher Strom von Liebe und Sehnsucht fließt durch sie von ihnen zu uns von uns zu ihnen! Aus dem wundervolle Briefe erhalten: „Deine l den Gruße — ich halte beide Hände auf, und weiße Bluten blätter fallen hinein. Sturm oll sie rmrbe n unb tanzen machen, aber in der Stille der Rächt sollen sie sich weich auf mein Herz legem Was ist^W hr- hcit? Frag ich noch? Los oom Ich, hin zum Du. „Niemand hat größere Liebe, denn daß er sein Leben lässet für seine Feinde" - darin ist alle Wahrheit, alle Schöndelt Das ist alles lstuck^dm Michels gefallen 1918 ) „Dankbar bm ich immer von neuem für das Gleichgewicht des Herzens, das mir nie ernstlich erschüttert worden ist .. Ich habe das geruhige, innere Wissen, daß al es, was mtt mir geschieht und geschehen kann, Teil einer lebendigen Entwicklung ist über Die nichts Totes ME hat . " Wenige Tage nach diesem Briefe starb Walter Flex den Heldentod. L- L1DL
Dornoiizen.
Am morgigen Sonntag wird nachmittags nochmals die beliebte Volksoper lieflanD" von d Awert wiederholt. Die musikalische Leitung hat Otto Zöllner die Spielleitung Hans A. Schewe. Der Beginn der'Vorstellung um 15 15 Uhr macht es auswar-
zahl erkämpft. Allein aus der Spitzengruppe der ! 25 Besten von Karlsruhe werden wir morgen 8 Turnern begegnen, und zwar dem Deutschen Geraimel- ster Kurt Krötzsch, der m Karlsruhe Dritter wurde, Alfred Müller und Richard Reuther (gemeinsam 10. Sieger), Helmut B a n tz (12. Sieger), Jakob Kiefer (15. Sieger), Fritz Limburg (16 Sieger), Kurt Hahn (17. Sieger), Walter Baumbach (23. Sieger). Don den Teilnehmern des morgigen Kampfes waren bei den Deutschen Gerätmeisterschaften 1941 außerdem noch erfolgreich. Franz Sieger, Otto Gergs, Kurt Schoneich, Aböls Böhm, Eberhard Frenger. Tlir
Eine stattliche Zahl der morgen antretenden Turner gehört der deutschen Nationalmannschaft an und hat in der Deutschlandriege schon öfters ckn Gastturnen im Reich und im befreundeten Ausland teilgenommen. Krötzsch, Mu l le r und Limburg waren bei den Weltmeisterschaften in Budapest erfolgreich und haben in Länderkämpfen gegen Finnland, Ungarn und Italien deutsche Siege erkämpfen helfen. Für die Mannschaft, die am du. März in Stuttgart den Länderkampf gegen Ungarn bestreiten wird,' sind von den Turnern der Gießener Vorrunde allein drei Turner vorgesehen: Krotzsch, Kiefer und Bantz. Aus den Turnern, deren Leistungen wir morgen bewundern werden, konnte der Reichsmännerturnwart eine Nationalmannschaft aufstellen, die in jedem internationalen Wettbewerb sich erfolgreich zeigen würde.
!!lus der Stadl Gießen.
,Hat ein Briesie«, im Schnabel ..
■ Ob es nun von dem Schatz oder von der Mutter Gruß ist, einerlei, es ist em Brief! Wieviel
1 riefe sind wohl schon geschrieben worden, seit den < naschen die mündliche Uebermittlung von Nach- ijiten nicht mehr genügte? Naturvölker kennen Hur den Boten, ihre Ausiräge sind einfach. Meist । jren es die Kriege, die Raubzüge, die Botschaften I rlangten, die aber den ganzen Stamm betrafen, (rft mit der wachsenden Kultur wurde das Be- jrfnis der einzelnen nach gegenseitigen Mittei- ngen größer. Bald war es eine Tontafel, bald n Täfelchen aus Baumrinde, in das Runen zeichnet wurden, später gab es das mit lateinischen chriftzeichen bedeckte Pergament und schließlich —
Kampfrichter: Bereichsmännerturnwart Martin Geb. °Krack, la. «ad tzamburg'Kir.
darf; Kurt Schoneich, Id£rbad) An on Kaiser Tv 1846 Gießen (W.-Lu twaste), Adolf Fink, C.T Hessen-Preußen Kassel ^olize')^ Franz Sieger, C. T. Hessen-Preußen Kassel Otto Gergs, A.C.T Kassel; Ersatzturner: Kurt Lede kind, A.C.T. Kassel, August Eberspacher, Tv. .8 e denkopf. Durchschnittsalter 30 Fahre. Mannschafts sichrer und Kampfrichter: Bereichsmännerturnwart Richard Becker, Kassel.
Die Turner haben in dem zur Durchführung kom- menden Wettkampf Kürübungen an Reck Barren, auf dem Boden, über das Langpferd und an den Ringen zu leisten Der Kampf beginnt am vor- mittaq. Ausgesührt wird uon iamthd)en Wilern der Pferdsprung. Je drei Turner leder Mannfchait turnen außerdem die Boden- und die Ringubung. Die Hauptveranstaltung am Nachmittag bring! das Turnen am Reck und Barren, sowie die restlichen Uebunqen im Bodenturnen und an den Ringen. Umrahmt wird der Kamps am Nachmittag von Vorführungen im Frauenturnen (Tv. 1846 Gießen Tv. Wetzlar) und im Kinderturnen (Tv 1846 Gießen).
Die alte hessische Turnerstadt Gießen hat mor- 1 gen einen großen Tag. Er wird allen Freunden der f deutschen Turnkunst, die zu Tausenden aus nah und ' fern nach Gießen kommen, reiches Erleben bringen.
is Papier. ..
Und was für eine Fülle von Briefarten strömt an auf uns ein! Geschäfts- und Werbebriefe, rauer- und Beileidsbriefe, Soldaten- und Mutter- Hefe, Liebesbriefe und Abschiedsbriefe!
Richard Dehmel sagt von seinen Briefen: „Ich ibe vieles, das in meinen Büchern keinen Platz -it, in meinen Briefen niedergelegt. Sie sind wie ein Hauch, Ausdrucksform meines Wesens, Telle meines Gesamtwertes." Das kann wohl für viele imitier gelten, man denke nur an Rainer Maria Ute, den unermüdlichen Briefschreiber, und an arl Hauptmanns Briefe „Leben mit Freunden . Aohl jede solcher Zusammenstellungen, die oerosfent- cht wurde, hat dazu beigetragen, dem Leser die, die inst ihre tiefsten Gedanken und Empfindungen dem Papier anoertrauten, menschlich nahezubringen.
Stil und Form sind oft im Wandel der Zeiten ' nders geworden, gerade dadurch haben solche Briefe I ft einen ganz eigenen Reiz: „Herzliebster Papa, ! d) glaube, Jhro Gnaden werden von Tante schon i vernommen haben, daß wir gesund sein hier an- cekvmmen. Ihre Majestät die Königin ist mir gar jtnabiq, hat mir auch schon ein Hündchen geschenket. Das Schälchen vor die Königin habe ich noch nicht überliefern können, weil mein Zeug noch auf dem ! 5d)iff und von unseren Leuten auch noch zurucke ; ein; Gott gebe, daß sie nicht ersoffen sein, es wäre onsten ein schlechter Possen." So schrieb Lieselot e ',on der Pfalz im Jahre 1659. Dreitau end Briefe inb uns von ihr erhalten, die wertvolle geschlcht- ! üche Quellen darstellen.
Eine andere Fran, die Mutter Goethes, schrieb $50 Jahre später ebenso köstliche Briefe aus dem ilten Frankfurt: „Könnten Sie den Tochtermann i eben, den Frau la Roche ihrer zweyten Tochter Louise aufhängen will! Gestern stellte sie mir das
Ungeheur vor. Großer Gott!'.! Wenn mich der zur Königin der Erden — Americka mit eingeja)lo||en — , rnuajen wollie; so — gebe ich ihm emen Korb. Er j sieht aus — wie der Teufel in der 7. Bitte in । Suchers Catechismus — ist |o dumm wie em Heu , Vjerd — und zu allem feinem Unglück ist Er Huss- , rach. Wann ich von all dem Zeug was begreife; jo will iü) zur Auster werden."
Ganz anoers ais die Briefe der Frau Rat sind die von Wilhelm von Humboldt „an eine Freundin . Sie sind m Inhalt und Sprache das Urbtib Der Ruhe und Wurde: „Tausend Dank, liebe Eharlotte, für Ihren mir sehr erwünscht gewesenen Brief. Ich habe es immer sehr gern, wenn ich, indem ich einen Brief schreibe, einen zur Beantwortung vor mir habe Recht wenige Menschen haben einen Begriff unb einen Sinn für die Mitteilung von Gebauten, Ideen unb Empfindungen. Was ich deuttich suhle, ist ein großes Verlangen, was ich über Gegenstände inneren Bewußtseins empfinde, mit den Erfahrungen anderer zu vergleichen. Unb wenn es keinen anberen Grund gegenseitiger Mitteilung im Menschengeschlecht gäbe, so wäre schon dies gewiß em hinlänglicher." (1827.) So trocken uns d>-(° «riefe erscheinen mögen, einer edlen Frau waren sie lange Lebensiahre hindurch ein Heiligtum.
Wie sich auch die Zeiten ändern mögen, unveränderbar gleich bleiben Glück und Schmerz der Liebe! Die schönsten Briefe sind daher die Liebesbriefe, in denen dieses tiefe Erleben fernen Niederschlag gefunden hat, und aus denen uns die ungebrochene und unmittelbare Kraft des Emsch"^s anweht. Luftige und sprühende Briefe schrieb Mozart an feine Konstanze: „Wenn ich Dem liebes Porträt aus feinem Arrest herausnehme^fo sage ich: Grüß Dich Gott, Stenzerl — Gruß Dich Gott, Spitzbub ... Und wenn ich es wieder hmemtue, so laß ich es so nach unb nach herunterrutfchen unb sage immer: Nu — Nu — Nu —, °ber mü bem gewissen Nachbruck, den dieses so viel besagende Wort erfordert, und bei dem letzten schnell: Gute Nacht, Mausert, schlaf gesund."
Napoleons Briese an Joseftne zeigen die ganze Kraft seines Gefühls, obwohl sie hastig als Unterbrechung großer, welterschutternder Taten, geschrieben wurden: „Jeder Augenblick entfernt mich weiter von Dir, und mit jedem Augenblick werden meine Kräfte, die Trennung zu ertragen geringes Unaufhörlich gedenke ich Deiner, angebetetes
Mannschaftskämpfe im Gerätturnen sind erst nach dem Weltkriege aufgekommen. Es gab Sunacyst . Städtekämpfe von Turnermannschuften, erst spater , fanden sich auch Gaue der früheren Deutschen Tur- nerschast im Mannschaftswettbewerb zusammen. Einer der ersten dieser Gaukampfe kam, von Ehrengauoberturnwart Wilhelm W i l l (Gießen) ange- regt und geleitet, am 13. Oktober 1929 m Der Gießener Volkshalle zum Austrag. Die frühereni DT.- Gaue Frankfurt, Rhein-Mosel und Hessen standen sich mit sehr starken Mannschaften gegenüber und ließen den Kamps zu einem Erlebnis seltener Art werden. Namen wie Ernst Winter (Frankfurt a. M. , der spätere Weltmeister am Reck, Willi Sinnwell (Bad-Nauheim), Adolf Fink (Marburg), Georg Pfeiffer (Frankfurt a. M.), die mir m der Volkshalle turnen sahen, hatten damals in Der deutschen Turnerwelt einen besonderen Klang.
Mehr als ein Jahrzehnt ist seitdem ins Land gegangen. Es ist in der Geschichte der deutschen Gera - tunst das Jahrzehnt, welches das deutsche Gerätturnen zu einer Reife und Vollendung geführt hat, wie man sie vorher kaum zu ahnen wagte. Der Aufstieg Des deutschen Turnens zu Ansehen und internationaler Geltung hat sich unter dem unermüdlichen Einsatz von Reichsmännerturnwart Martin Schneider in dieser Zeit vollzoaen. Deutschland ist mit seinen einzigen Erfolgen bei den Olympischen ’ Spielen 1936 in Berlin und mit der Bewahrung in - zahlreichen Länderkämpsen die erste lurnnation Der > Welt geworden. Eine neue Turnergeneratton steht heute da, immer wieder aus dem unerschöpflichen Kräfteborn Nachwuchs erhaltend, ein Turnergeschlecht, dessen Leistungen einen vorher noch nie erreichten Stand darstellen.
ehemaliger 118-r. Gießen: 20 Uhr im Lichtbildervortrag über Kolonien. — 1889/1939. 20 Uhr Gasthof Boller Zusammenkunft. — vberhes- sischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater und im Turmhaus am Brandplatz. , v ... _ ,
lagesfalenber für Sonntag.
Hitler-Jugend: 16.30 Uhr in der Großen Aula der Universität „Festliche Musiken alter Meister . — NSRL • 10 UH unb 14.30 Uhr in der Dolkshalle Turnen Deutsch- Meisterschafts-Vorrunde. - Stad - theater: 15.15 bis. 18 Uhr ..Tiefland . IS bis 9? Uhr Der Vogelhändler". — Gloria-Palast. Sel- tersweg: „Sieg im Westen". - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Unser kleiner Junge . - Reichs- bahn-Kameradschaftswerk. Ortsverbanb Gießen. 1530 Uhr im „Burghof" Jahreshauptversammlung. - Oberhessischer Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Ausstellungen im Stabttheater unb im Turmhaus am Lrandplatz. 5tal)f(f)ca(er Gießen.
Erfolg bringen!
1 * B 9 Heil Hitler!
Ritter, Oberbürgermeister.
*
Zum erstenmal richtet der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen in Gießen einen turnerischen Großkampf aus, der Zeugnis ablegen wird von der Aktivist des deutschen Sportlebens gerade im Kriege. Srärker als je, stärker als im Frieden drängt der deutsche Mensch, drängt vor allem die deutsche Jugend heute zu den Leibes- Übungen, damit beispielgebend von der ungebrochenen Kraft eines jungen Volkes und die Pflicht erkennend, die ihr die Zeit stellt. Der NSRL., beauftragt vom Führer, die Leibeserziehung des deutschen Volkes auszurichten, übernimmt damit eine wesentliche politische Aufgabe.
Den Sportbezirk Gießen erfüllt das Vertrauen, das ihm durch den Auftrag, eine Reichsveranstal- tung durchzuführen, entgegengebracht wurde mit tiefer Genugtuung. Er leitet daraus die Pflicht ab, noch mehr als seither sich einzusetzen für das ihm obliegende Erziehungswerk. Die Leistungen der Meister deutscher Turnkunst, das hervorragende Können der Auserwählten werden helfen, die in Angriff genommene Arbeit auf noch breiterer Grundlage aufzubauen.
Heil Hitler!
Stein, stellv. Sportbezirksführer.
Dürfen Rheumatiker Fleisch essen!
babWM1 »=°r 'SÄÄR'ÄfÄ »on Wum° und raubt öarfteUe...Heute wM°n rU. 6qb dies doch nur sehr bedingt rlckttg ist. öu rerw- lichcr iZ-letschgenun ist Ücker ungünstig, aber völliges ^nrHnfipn uon sviclfd) und anderen eiweißhaltigen
relcbUd>en®emük!' Dbft" beliebt. SBübtl« ift eine l» «“«gj knavve und mäßige Kost und das Lorttaüen auer Reizmittel. , .. ......
Nickt zu vernachlässigen ist auch die Ih?r Sässs » feg mirfi hei (SJicnt Neuralgien, Ischias, Grtvve und Er« kltunaskranköeiten. Togal-Tabletten wirken schmerz.
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Zwei Hochfeste der Turnkunst haben zu Beginn dieses Jahres vor aller Wett deutlich gezeigt, baß auch selbst währenb des Krieges die deutsche Turnkunst nichts von ihrer stolzen Leistungshohe einge- büßt hat: Die Reichswettkämpfe der besten deut eben Nachwuchsturner (Jahrgänge 1918/22) in K a s s e l (mit über 100 Teilnehmern) unb bie 2. Deutsche Krieqs-Gerätmeisterschaften in Karlsruhe mit ebenfalls rund 100 Bewerbern aus allen Bereichen (Gauen) Großdeutschlands.
Daß wir morgen nun die seltene Gelegenheit haben in dem Vorrundenkampf der Bereiche Mitte, Mittelrhein, Südwest und Hessen um die 2. Kriegs- meisterschaft im Bereichsmannschaftskampf der Tur- nur eine ganze Reihe der Männer zu begegnen dis in Kas el und Karlsruhe zu den Besten zahlten, laßt । alle Turn- und Sportfreunde Dem morgigen Turn- i großkarnpf in der Bolkshalle zu Gieße n mit ge- ! fpanntefter Erwartung entgegensehen. Don den Teil- ! nehmern der großen Kasseler Leistungsprufung des Nachwuchses werden wir morgen Den 1. unb Reichssieger Jakob Kiefer unb ben 3. Sieger und zweimaligen Deutschen Jugendmeister Helmut Bantz im Kamps fth-n, ferner Eberhard Frenger und den Gießener ‘Union Kaiser, lieber bte halste der am Gießener Kamps beteiligten 24 Turner hat sich in Karlsruhe bie zu einem Sieg erforberliche Punkt-


