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Seiten des Parlaments gewesen. Ihm wurde vor- geworsen, die englische Kriegsproduktion nicht auf

Neue Ritterkreuzträger der Lustwaffe

schem Schrifttum. Auch das Interesse für besinnliche

Aus dem Reich

des

Ehre durch durch wer-

Die Unanzkrast desReiches stärker denn je

Staatssekretär Reinhardt über das Steueraufkommen im vergangenen Jahr.

Flugzeugherstellung, Beaverbrook, Ärbeits» Minister Beoin und Beschaffungsminister Dun­can. Hinter dieser offiziellen englischen Mitteilung

war in den letztest Wochen und insbesondere in den letzten Unterhausdebatten vor der Vertagung des Parlaments im Dezember vergangenen Jahres Ge- gen stand einer heftigen Kritik von allen

lich von den Gemeinden unterhalten. Jede Ge­meinde mit mehr als 400 Mitgliedern muß eine Volksbücherei haben. Nach einem kurzen Rückgang zu Kriegsbeginn ist eine große Steigerung der Lese­freudigkeit festzustellen. Von den verlangten Wer­ken gehören 40 bis' 50 v. S). dem Sachschrifttum an, vor allem dem aktuellen politischen und soldati-

Hauptmann Schlich ting erkannte die hohe Bedeutung des Begleitschutzes, den der Jäger :m bombentragenden Kampfflieger zu gewähren it. Mit klarem Blick und hohem fliegerischen Kön- :n entwickelte er die hierfür taktisch richtigen For­en und brachte he unter uneigennützigem Verzicht jf die in der freien Jagd sich ergebenden Abschuß- fotge in vorbildlicher Weise zur Anwendung. So >urde Hauptmann Schlichting zu einem erziehe­schen Vorbild, dem alle jene Jagdflieger nachstre- ?n, denen die schwere, aber um so ehrenvollere Aufgabe des Begleitschutzes von Bombenkräften an- ?rtraut wurde. Die Erfolge der Stukageschwader, .e er in zahlreichen Einsätzen an der Westfront nd gegen England zu schützen hatte, sprechen für line Tapferkeit, seine Härte und Opferbereitschaft.

verbirgt sich die Absetzung des bisherigen Mini­sters für die Kriegsproduktion, Greenwood. Greenwood als Angehöriger der Oppositionspartei

und zum Segen aller Deutschen vollenden wird, das ist gewiß.'

Aus aller Welt.

Oer Schauspieler Rudi Godden f.

Am 1. April 1940 verkehrten 2165 Landkraftpost­linien mit einer Streckenlänge von mehr als 118 000 Kilometer. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Netz um mehr als 150 Linien mit 5000 Kilo­meter erweitert.

Oer Bestand an Volksbüchereien mehr als verdoppelt.

Seit 1933 werden die Volksbüchereien ausschließ-

Berlin, 5. Januar. (DRB.) Der Führer und tberfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf orschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann schlichting, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, Hauptmann PIewig, Gruppen- hmmanbeur in einem Stukageschwader, Oberleut- tcint von Werra, in einem Jagdgeschwader und berteutnant Barth.

men mußten.

Diese Feststellung ist um so bedeutungsvoller, als in vielen anderen Ländern, besonders aber i n England, Sonderzuteilungen nicht nur unmög­lich, sondern die mit Kriegsausbruch gegebenen Ra- tionen inzwischen mehrfach gekürzt wurden. Wenn daher das System der Zuteilung und bie fett- gesetzte Menge dem einzelnen Volksgenossen hin und'wieder unbequem erscheinen mag, so dürfte der Hinweis auf die oben angeführten Tatsachen doch wohl zur Genüge beweisen, daß die deutsche Kriegs- ernährungswirtschaft in einem Ausmaß funktioniert, die jede Gefährdung der deutschen Wirtschaft und deutschen Volkslebens ausschließt.

wieder ein Kriegsschiff des währen Eigentümers er« schienen ist. V. A.

Landkrastpost im Kriege weiter ausgebaut.

Im Zeitalter der Technik und des Motors hat der Landkraftpostwagen den früheren Landzusteller wit W& faß täglichen großen Marfchleißung weit»

lionen RM., die Umsatzsteuer in 1939 2572 Millionen RM., die Umsatzsteuer in 1940 2619 Mil- lionen RM., alle Reichs st euern und Zölle in 1939 14 914 Millionen RM., alle Reichssteuern und Zölle 1940 17 086 Millionen RM. Das Steueraufkommen des Reiches hat im gan-

Verwattungsral für die Kriegsproduktion."

Stockholm, 6.Ian. (Europapreß.) Amtlich wird in Landon die Gründung einesV e r w a l t u n g s-

9 März 1941 je Kopf der Dersorgungsberechtigten zusätzlich 750 g H ü l s e n f r ü ch t e, viermal für je vier Wochen je 125 g Reis, 500 g Zucker, bis auf weiteres 100 g Marmelade mehr für je vier Wochen, dazu zusätzlich Bohnenkaffee ausge- geben werden können, dann ist das immerhin ein Beweis dafür, daß die deutsche Ernährungslage f l ch noch b e f f er entwickelt hat als die zu­ständigen Stellen des Reiches ursprünglich anneh-

(Scherl-Bilderdienst-Tobis-M.)

Der bekannte Filmschauspieler Rudi G o d d e n ist im Alter von erst 33 Jahren, wie bereits kurz gemeldet wurde, einer Blutvergiftung erlegen. Godden, der aus Berlin stammte, hat feine dar­stellerische, gesangliche und vor allem komische Be- aabung zunächst in der Operette, bann am Kabarett, später auch beim Film unb am Runbfunk erwiesen. In Gießen stand er vor wenigen Jahren in einem Gastspiel derAcht Entfesselten" auf der Bühne und erfreute die Hörer durch seinen trockenen Witz. In zahlreichen kleinen und größeren Filmrollen es sei nur an den ArtistensilmTruxa" erinnert hat Godden gesunden Humor, drollige Einfälle und auf genauer Beobachtung beruhende Gestaltungs­kraft bewiesen. Im Rundfunk war seine Stimme noch wenige Tage vor seinem plötzlichen Tode ZU SettP»

zen Rechnungsjahr 1939 23,6 Milliarden RM. be­tragen. Es wird im Rechnungsjahr 1940 26 bis 27 Milliarden RM. erreichen. Die Einnahmen­seite des Reichshaushaltes beträgt rund 30 Mil- .

Harbin RM. an Steuern, Derwaltungseinnahmen und schwere Literatur ist im Kriege merkbar ge- und Kriegsbeitrag der Gemeinden. Diese Summe stiegen. 1933 bestanden im Altreich 9476 Volks- stellt das Fundament dar, auf dem die Stärke der büchereien. 50 v H. mußten erneuert werden. Dar- Finanzkraft des Reiches beruht. über hinaus find 7000 Büchereien neU errichtet wor-

Die Steuern stellen den Beitrag des einzelnen den. In den neuen Reichsgebieten befinden sich zur Deckung des öffentlichen Finanzbedarfes bar. 3000 Volksbüchereien im Aufbau, die eine Million Das Jahr 1941 wird feine neuen Steuern Bände umfassen werden. Im Osten sind schon 300 und keine Erhöhung der Sätze Vorhände- eröffnet. In den neuen Gebieten stellen die Volks- ner Steuern bringen. Es muß aber nach wie vor büchereien auch ein wichtiges Erziehungsmittel bar Ehrensache eines jeden Volksgenossen fein, gewissen- zur Wiebereinführung in bie beutsche Sprache, haft und pünktlich in der Erfüllung aller seiner steuerlichen Obliegenheiten zu sein. Inflatton, Mas­senarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Niedergang I sind in der nationalsozialistisch gelenkten Volkswirt­schaft ausgeschlossen. Daß wir den Krieg, den uns die britische Plutokratie ausgezwungen hat, sieg­reich beenden werden, steht außer Frage, und daß | bann bas soziale, wirtschaftliche unb kulturelle Leben unseres Volkes einen giganttschen Aufschwung neh-1 men unb ber Nationalsozialismus sich zum Wohle I

Was sagt

die Sonderzuteilung?

Die auf Grund der Kriegsernährungswirtschaft ousgegebenen Rationen sind nicht das Ergebnis einer willkürlichen bürokratischen Maßnahme. Die einzelnen Mengen der Zuteilungen sind entstanden auf Grund eingehender Untersuchun- acn führender medizinischer Wissenschaftler im Hin- b ick auf bie Fragen der Zusammenhänge zwischen Ernährungswert der einzelnen N^hrungs- giter unb Nährwertbedarf des Menschen, weiterhin auf Grund der gegebenen Vorrats- l a g e und der erwarteten Produktionsmög- l'chkeiten her Landwirtschaft Die mit Ausbruch bes Krieges bekanntgegebenen allgemeinen Rations­sitze decken im wesentlichen den notwendigen Nähr- flcrfbebarf des Menschen und bebeuten gleichzeitig ernährungswirtschaftlich ein Durchhalten auf viele Jahre, selbst unter Einrechnung einer gegluckten englischen Blockade

Wenn daher heute vielfach Sonderzutei­lungen gegeben werden, dann sind diese Sonder- flutrilungen nicht etwa ernährungsphysiologisch um umgänglid) notwendig, sondern Ausdruck einer um |d viel besseren Gesamtlage auf ernah- rungswirtschastlichem Gebiet, als man bei Ausbruch d's Krieges hätte annehmen können. Wenn allem die Seit vom 16. Dezember 194Q bis zum

Zeltkriege keineswegs bekannt. Damals glaubte die Zelt an die Lüge von der Kriegsschuld Deutschlands >nd ebenso an die Lüge von der Kolonialunwürdig- tit Deutschlands. Man erkannte noch nicht, daß nglands einziges Knegsziel der Raub der deut- tten Kolonien gewesen war, sondern man glaubte t das Märchen von der britischen Uneigennützig- iit.

Den ersten Stoß erhielt dieser Glaube nun eben ird) den unwürdigen Streit, der um die Insel auru entstand Während die Verteilung der Rügen Mandate ziemlich reibungslos erfolgte, ab- e(eben davon, daß Italien schmählich um seine Insprüche betrogen wurde, erhob sich um die Insel lauru ein heftiger Streit der Briten unter sich Nauru mit'seinen großen Bereicherungsmög- chkeiten britisch wurde, war klar, aber die A u - iralier erhoben auf seinen Besitz ebenso An­bruch wie Neuseeland unb schließlich auch a 5 englische Mutterland selbst. Keiner ollte dem anderen diesen fetten Bissen gönnen, und i kam es schließlich zu der merkwürdigen Einigung, abweichend von der sonfttgen Mandatsregeluna e Insel Nauru abwechelnd immer je fünf ahre unter englischer, australischer und neuseelän- scher Verwaltung stehen sollte. Man teilte sich die ^eute also, und zwar dergestalt, daß von dem Er- iög dertreuhänderischen Verwaltung" dieser einst ätschen Kolonie England unb Australien je 42 I H. unb Neuseeland 16 v. H. erhielten Damit war |im erstenmal die heuchlerische Maske der Uneigen- eitzigkeit vom Gesicht der britischen Räuber hin- Leggerissen. Zum erstenmal wurde die ungeheuer« »che Lüge sichtbar, auf der der Raub der deutschen Manien begründet war. Das ist die Erinnerung, L sich heute für uns an den Namen jener kleinen infel im fernen Stillen Ozean knüpft, vor der jetzt

der Ruhezeit ihren Feiertag opfern!

Die aufgelieferte Post, die schon hier nach den Orten im Reiche und nach großen Verteilungsämtern sortiert wird, geht in den Säcken zum, Bahn­hof der Stadt, wo dieF e l d p o st l e i t st e l l e" ihr Domizil aufgeschlagen hat Hier herrscht der gleiche Betrieb, nur vervielfacht um die Zahl der Feldpostämter, die hier aufliefern und abholen. Die Heimatpost kommt in besonderen F e l d p o st» sonderzügen oder mit den Urlauberzügen an, man stelle sich die Berge von Postsäcken vor, die ein Güterzug mit 20 oder mehr Wagen saßt! Ein kleiner Querschnitt durch die tägliche Arbeitsleistung unserer Kameraden von der Feldpost ganz zu schweigen von der Sonderbelastung durch mangel­hafte oder unleserliche Aufschriften, durch schlecht verpackte Sendungen, bei denen sich die Adressen oder die Verschnürung lösten. Sie wandern in das Feldpostpäckchenlazarett", wo sie liebevoll gesund, gepflegt werden. Kein Mann mehr wurde zu Weih­nachten eingestellt alles mußte von den vorhan- denen Kräften bewältigt werden Und daß es fast ausnahmslos pünktlich und rechtzeitig geschafft wurde, das wiffen wir alle. Für uns war es eine vergrößerte Festesfreude für euch, Kameraden von der Feldpost, eine harte Arbeit. Und darum wollen wir, wenn wir in diesen Tagen unsere Dan. fest)riefe an die Absender unserer Päckchen schrei­ben, auch der Feldpost unseren Dank sagen, un­seren Dank dafür, daß sie zu ihrem Teil dazu ge- Holsen hat, uns das diesjährige Weihnachtsjest auch im Feindesland zu einem Fest der unerschütterlichen Kameradschaft und der Gemeinschaft unseres Vol­kes werden zu lassen!

Berlin, 6. Ian. (DNB.) Staatssekretär Rein- ardt veröffentlicht in derDeutschen Steuer» ?itung" einen Ueberblicf über die deutsche F i - anzlage an der Jahreswende. In dem Artikel ißt es: Das Jahr 1940 hat auch auf dem Ge­lte der öffentlichen Finanzen einen vollen Erfolg i bracht. Das Steueraufkommen des Reiches -twickelte sich nach wie vor nach oben. Der eil des Finanzbedarses, der durch Steuern gedeckt erben kann, wirb fortgesetzt _ größer. Die Fi- g n z k r a s t bes Reiches ist ft ä r F e r als je. Der eil bes Volkseinkommens, ber nach Vornahme der . ttvatwirtschaftlichen Bedarfsdeckung unb nach Be- chlung von Steuern verblieb, führt zu Spar- uthaben, Bankguthaben ujw. unb drängt öangslänfig nach Anlage in Schuldtiteln des ieiches unb ber Industrie. Wie günstig die Lage am Geld- unb Kapitalmarkt ist und wie gesund die Finanzen des Reiches sind, wird eindeutig dadurch b wiesen, daß im Jahre 1940 mit der Senkung ber Zinsen hat begonnen werden können. Noch Diir einem Jahre gab das Reich Schatzanweisungen p 4Ve v. H Zinsen aus. Im Laufe bes Jahres 194O sinb Schatzanweisungen zu 4 o. H. eingeführt worben Mit Wirkung ab 2. Januar 1941 gibt das Neich Schatzanweisungen aus. bie es nur noch mit A'/r v H. zu verzinsen braucht.

In ben ersten acht Monaten bes Rechnungsjahres hiben erbracht: Die Lohnsteuer in 1939 1750 Millionen RM. bie Lohnsteuer im Jahre 1940 bOO Millionen RM , bie veranlagte Ein - kommen st euer in 1939 2780 Millionen RM., be veranlagte Einkommensteuer in 1940 3158 Mil-

Geheimral Richard Wachsmulh f.

In Icking (Isartal) ist der em. Ordinarius an der Universität Frankfurt, Geh Regierungsrat Profes­sor Dr. Richard Wachsrnuth, im 73 Lebens­jahr gestorben. Wachsrnuth, am 21 März 1868 in Marburg geboren und einer bekannten Gelehr­tenfamilie entstammend, vertrat die experimentelle Physik. Er wirkte in Göttingen und Rostock unb kam 1914 als Ordinarius nach Frankfurt, wo er an der Umwandlung der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften in die Universität (1914) maßgeblich beteiligt war. Er war auch ber erste Rektor ber Frankfurter Universität. Seine wissen­schaftliche Arbeit oehörte u. a. Helmholtz unb ber Spektroskopie Barlys. Auch hat er, an allen Fragen ber Luftfahrt lebhaft interessiert, bie wissenschaft­lichen Ergebnisse berIla", der großen inter­nationalen Luftfahrtausstellung in Frankfurt (1909) in einem zweibändigen Werke zusammengestellt. Geh. Rat Wachsmuth wurde 1932 emeritiert.

Der Mondforscher Professor Fauth gestorben.

Der Mond- und Planetenforscher Prof. Philipp Fauth ist an seiner Forschungsstätte in Grünwald bei München im 73. Lebensjahr gestorben. Professor Fauth, der aus Bad Dürkheim stammt, arbeitete in seinem Observatorium nach einem für seine Zwecke konstruierten Fernrohr von außerordent­licher Präzision, das ihm bei seinen Mondforschun­gen während des Beobachtens gleichzeitig die zeich­nerische Darstellung des Geschauten ermöglichte. Ur- sprünglich Dolksschullehrer, Organist und Dirigent, wandte er sich schon frühzeitig der Astronomie zu. Seiner Forscherarbeit wurde die Unterstützung der Preußischen und der Bayrischen Akademie der Wis­senschaften zuteil. In dem BuchUnser Mond" und andern Veröffentlichungen legte er das Ergeb­nis seiner Arbeiten nieder.

Schweres Branbunglütf in Kassel.

In Kassel brach im ersten Stock des Hauses Augustastraße 2 in der Wohnung der Witwe Trost Feuer aus. Die 56 Jahre alte Frau Trost wurde auf dem Sofa liegend verkohlt aufgefunben Das Feuer wurde von der Mitbewohnerin, der Schwie­germutter der Frau Trost, erst bemerkt, als das Zimmer bereits vollständig in Flammen stand. Ver­mutlich ist der Brand dadurch entstanden, daß Frau Trost, ihrer Gewohnheit entsprechend eine Zigarette rauchend, eingeschlafen ist und den Brand dadurch selbst verursacht hat.

Grohfeuer in Madrid.

In der spanischen Hauptstadt wurde ein alter Palast, in dem das Ober ft e Gericht für politische Straftaten untergebracht war, ein Raub der Flammen. Der Brand, der gegen 8 Uhr bemerkt wurde, breitete sich mit solcher Schnelligkeit auf das ganze Gebäude aus, daß der Palast nicht mehr gerettet werden konnte. Ein Opfer der Flammen wurde das Zentralarchiv für politische Straftaten aus dem Bürgerkrieg.

Feuersbrunst

vernichte! ein schweizerisches Erziehungsheim.

Das große aus dem Jahre 1770 stammende Oeko- nomiegebäude des ehemaligen Benediktinerklosters Fischingen im Thurgau, in dem gegenwärtig ein Erziehungsheim untergebracht ist, wurde durch ein Großfeuer vollständig vernichtet. Der angerichtete Schaden wird auf rund 200 000 Fran­ken geschätzt.

Lawinenunglück beim Bau eines Wasserkraftwerks.

Die Arbeiter eines noch im Bau befindlichen Wasserkraftwerkes in der Landschaft Weltlin in der Nähe der italienisch-schweizerischen Grenze wurden in 2000 Meter Höhe auf dem Weg zur Arbeit von einer Lawine überrascht. Hilfskolonnen wurden auf der Suche nach den Verschütteten von einer zweiten Lawine ersaßt Insgesamt wurden 25 Arbeiter von den Schneemassen begraben. Schließlich gelang es einer neuen Hilfskolonne, nach vielstündigen Be- ^nühungen (amtliche Verschütteten flu betreten,

werden. Und jeder erwartet, daß gerade seine düng ohne Aufschub weitergeleitet wird ..."

Em Betrieb also, ber jedem Heimatpostamt machen würde. Allein bie Gelder, die hier Sendungen von und nach der Heimat und den Briefmarkenverkauf monatlich umaesetzt

den, gehen in die Tausende. Dazu die Leerung der verschiedenen Briefkästen, die an verschiedenen Stellen der Stadt zur Erleichterung für durchrei­sende Kameraden ausgestellt sind alles das ver­langt Männer, die die tägliche Arbeit anzupacken verstehen. Die Kameraden, die hier unb in anderen Aemtern arbeiten, sind ausnahmslos ältere Post- menschen Und alle tragen das Frontkämpferkreuz des Weltkrieges mit dem E K., das sie sich da­mals holten. Sie wissen aus jenen Jahren, was dem Soldaten bie Felbpost bedeutet. Sie wissen, warum es für sie keinen Sonn- und Feiertag geben kann. Denn gerade am Sonntag wartet der Soldat mit besonderer Ungeduld auf seine Heimatpost, und am Sonntag schreibt er seine Briefe. Dafür müssen wir ihnen besonders danken, daß sie uns, auch jetzt in

Bei der Feldpost war Hochbetrieb

Bon Kriegsberichter Jürgen B.Darmer.

rats für bie Kriegsproduktion" bekannt­gegeben Dem Rat gehören an: Der erste Lord der Admiralität, Alexander, der Minister für die

... PK. Die Weihnachtsfesttage sind vorbei aber noch steht in ben Quartieren ber Wehrmacht der Tannenbaum und geben die zahlreichen aus­gepackten und noch täglich emtreffenben Päckchen un|erer Unterkunft bas besondere, an Weihnachten erinnernde Gepräge. Den Rekord hält bei uns Un terofsizier M. Er bekam allem 16 Päckchen, aber er meint, es müßte noch etwas unterwegs sein. Kaum einer ist bei uns, ber nicht brei, vier ober fünf Päckchen zu Weihnachten bekommen hat. Es war em guter Gebaute von ber Post, zur rechtzeitigen Auflieferung ber Weihnachtspäckchen nut dem VermerkE r ft Weihnachten öffnen!" auf» zuforbern. Schon lange vor bem Fest kamen bie ersten Sendungen. Aber wir bekamen sie nicht zu sehen. DerFestausschuß" ließ sie in eine große Kiste wandern, und erst unter dem Weihnachtsbaum fanden wir sie wieder. Es heißt, daß so mancher £ . u. ' l k ' <v>I oon uns heimlich an die Kiste gegangen sein soll,

den Stand gebracht zu Haden, den man den Be- . schütteln oder einen Blick auf die Ab-

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tion nachzuqeben und Greenwood fallen on den zahlreichen Weihnachtssendungen gehabt, zu lassen Die Absetzung Greenwoods wird be- Aber wer hat dabei auch einmal an die Ka- gleitet von der Bekanntmachung, daß Greenwood m er ab en von der Feldpost gedacht, die uns nach dem Kriegedie Probleme des Auf- diese Freude erst eigentlich so recht vermittelt und bau es zu bearbeiten hat". Außerdem bleibt er hierbei eine besondere Leistung vollbracht Haden? Mitglied des Kriegskabinetts, wenngleich er auch Unter Feldpostmeister hat sich mit seinen 17 Man- keinerlei Machtbefugnisse besitzt. ncrn, die ihm für feine Arbeit zur Verfügung

1 stehen, in einer ehemaligen französischen Gastwirt­schaft und einem leerstehenden Laden niedergelassen. Hier haben die Männer die sämtlich ersahrene Postbeamte sind ihre Sortierkästen, ihre Post- _ . schalter, ihre Annahme und Ausgabe eingerichtet. Es

x u * f i SC. S- ist ein Betrieb größer als auf manchem heimat-

öaran beteiligt, daß der Gegner zu em;m flucht Postamt. In den heimatlichen Aemtern haben artigen Ruckzug 9yro^e"jmm^p®UJ^insas;p bie Kameraden alle neuen technischen Einrichtungen rW magemuhge Einlaß auf Mn merp n unb bie Verfügung' Hier aber muffen sie alles fel- Magmotlime bet Sedan erwarb sich seine ötura» ?

gruppe bedeutsame Verdienste und hatte bei den ' __ ___ «.

Angriffen auf Boulogne, Calais unb Dünkirchen "Weit über 20 000 Briefe und Sacke voll Päckchen entscheidende Erfolge. Trotz schwierigster Wetter- gehest hier täglich bei unsdurcherzähl Feldpost- Verhältnisse und überlegener feindlicher Abwehr ge- meister F., der Leiter dieses Amtes.Und dabei lang es der Gruppe, unter Führung ihres kämpf- sind wir nur e m Annahmeposta m t. Die freudigen Kommandeurs, jeden geordneten Rückzug I Post aus der Heimat, die nebenan verteilt wird, der Franzosen im Raume oon Orleans zu verhin- ist noch weit umfangreicher. Dazu kommt nun noch bern. Beim Einsatz gegen England war bie Gruppe I der Vries mark enverkauf an die Truppe in höchstem Maße wirksam tätig. So gelang es ihr, für bie Päckchen, die ja schon vom Absender fran- einen Geleitzug erfolgreich anzugreifen und zu zer- ktert werden müssen, kommt der ganze Betrieb an sprengen. Einschreibesendungen und Geldsen-

Dberleutnant oon Werra hat im Einzelflug düngen. Der Soldat kann ja nicht nur Geld von aus einer taktisch ungünstigen Lage heraus über I der Heimat für sich bekommen, er kann auch ben England einen landenden Hawker-Hurricane-Der- ersparten Wehrsold nach Hause schicken. Bei uns band erfolgreich angegriffen unb den Gefechtslande-1 hier sind es monatlich ru n d 50000 R M., platz im Tiefangriff mit seinen Bordwaffen beschos-1 die von ben Kameraben in die Heimat geschickt fen. Hierbei konnte er burch Zerstörung von Flug- zeugen am Boden, von Tankwagen unb Treffer in f----------------------------------'

Gruppen feindlicher Soldaten einzigartige Erfolge gehend abgelöst. Heute bringen bie kleinen wendigen erzielen. Oberleutnant Barth hat als Korn- Postwagen auf mehr als 2000 regelmäßi- mandant eines Wasserflugzeuges mit sieben Tor- e n Li n i e n die ankommende und abgehende Post pedowürfen sechs Treffer in Schiffsziele angebracht an ihren Bestimmungsort Damit wird eine und hierdurch 36 000 Tonnen feindlichen Schiffs- ^sche Postversorgung auch der abseits der Bahn raum unter schwierigsten Wetterverhältnissen und Hegenden Landorte ermöglicht. Auch im Kriege hat bei starker Abwehr versenkt. - der Ausbau der Landkraftposten nicht stillgestanden.

Hauptmann P l e w l g war, stets an der Spitze liiner Gruppe fliegend, zunächst an ber Maas, |;äter bis auf Antwerpen oorftoßenb, maßgebend