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jsbeln überreicht. KameraMaftsfübrer Weber frach den ausgezeichneten Schützen den Dank der jomeradschaft aus. Zum Schluß sprach noch der ^ropagandawart Kamerad Albert Walter über

Pflichten der alten Soldaten in der Heimat wäh- rnd des jetzigen Krieges, der auch an die chnstigen Veltkriegstämpfer besondere Anforderungen als s:1datifches Vorbild stellt.

Liner alten Unsitte zum Opfer gefallen

Lpd. O f f e n v a ch a. M., 5. Dez. Oft genug sind Himer wieder die Kinder davor gewarnt worden, sch an fahrende Verkehrsmittel anzuhängen, da die hermit verbundenen Gefahren zu groß sind. Be- dcuerlicherweise ist dieser Unsitte jetzt ein acht- sjhriaer Junge am Hessenring zum Opfer ge- Men. Cr hatte sich an ein Lastauto a n g e längt und stürzte, als er sich wieder zu Booen Men wollte, so hart mit dem Kopf auf das Eiraßenpflaster, daß der Tod auf der Stelle ein- tot. Diesen traurigen Fall sollten alle Eltern zum Iniafc nehmen, ihren Kindern einzuschärfen, sich nie 6i ein Fahrzeug anzuhängen.

gemacht werden, sondern einige dieser Sportarten können bei günstigen Witterungsverhältnissen mit Sicherheit in nächster Umgebung des Betriebes aus- geübt werden. Die Wertung erfolgt in verschiedenen Betriebsklassen entsprechend der Zahl der (Befolg- schaftsmitalieder und ihrer prozentualen Beteili­gung. Zeder schaffende Volksgenosse wird mit der Betriebsgemeinschaft einen schönen Winterfporttag im Freien erleben wollen. Die Durchführung er­folgt in der Zeit vom 1. 12. 1941 bis 15. 3. 1942, nach Abgabe der Meldung bei der zuständigen Kreisdienststelle.

Sandball-Dorschau.

Luftwaffe Gießen Polizei Frankfurt.

Die Punktspiele sind für die Luftwaffe nicht sehr günstig, da sie die stärksten Mannschaften hinter-

Der Winfersporttag der Betriebe.

NSG. Alle deutschen Betriebe sind von der Ar­beitsfront zur Durchführung desWintersporttages der Betriebe 1942" aufgefordert worden. Das Sport­amtKraft durch Freude" gibt die Ausschreibungen bekannt, welche allen schaffenden Volksgenossen die Teilnahme ermöglichen. Vorgesehen sind Skiwandern, Skilauf, Rodeln, Eisläufen und Eisstockschießen. Als Rahmenwettbewerb sind Staffelläufe, Patrouillen­läufe, Abfahrts- und Torläufe, Eiskunstläufe und vieles mehr vorgesehen. Die Deranstaltuna wird in einer Art durchgeführt, daß jeder mitmachen kann, und sei es als Winterwanderer. Gerade unser Gau ist so reich an Naturschönheiten, daß ein gemein­samer Winterausflug ein besonderes Erlebnis wird. Es ist auch nicht notwendig, daß große Fahrten

dürfen unter keinen Umstanden plötzlich von der Kälte in die Wärme gebracht werden. Kartoffeln, Gemüse, Obst legt man zum Auftauen in kaltes Wasser, gefrorene Eier in kaltes Salzwasser.

In diesem Zusammenhang sei auch darauf hinge­wiesen, daß Blumen, die von der Straße ins Haus gelangen, zunächst einige Zeit im kühlen Zimmer stehen müssen, bevor man sie in die warme Stube nimmt.

Don der Börse.

Frankfurt a. M., 5. Dezember. Die zu Be­ginn dieses Berichtszeitraumes zu beobachtende Aufwärtsbewegung einiger Sonderwerte, die zu einer allgemeinen, wenn auch kursmäßig nur ver- dältmsmäßig wenig zum Ausdruck kommenden fe­sten Haltung der Aktienmärkte geführt hatte, kam im Verlauf zum Stillstand, teilwetse auch zu einem Rückschlag. Irn Vordergrund des Interesses standen Daimlerattten, die in kurzer Zeit bis 199,5 anstiegen und dann auf Abgaben hin wieder auf 197,25 zurückgingen. Daneben waren u. a. Winters­ball und Metallgesellschaft um etwa 7 bis 9 o. H. höher. Anderseits gingen Lahrneyer um gut 3 o. H. zurück. Ilse Genuesse auf die Berichtigung hin zu­nächst ebenfalls stark anziehend, im Verlaufe wie­der den Gewinn hergebend. Zell Waldhof, die zu­letzt in Prozenten des berichtigten Kapitals notiert wurden, sind per Saldo gegen Vorwoche fetter, desgleichen Südd. Zucker. Standardwerte veränder­ten sich kaum, insbesondere lagen Farben, Stahl- verein, Rheinstahl, Rhetnmetall, Siemens kaum

einander als Gegner hat. Gespannt ist man nun auf das Auftreten der Polizei. Diese hat dis jetzt nur ein Spiel gegen ihren Lokalgegner SA. pranf» furt mit 9:8 verloren. Alle anderen Spiele hat |te meist zweistellig gewonnen. Die Frankfurter wer«

den auch gegen die Luftwaffe alles versuchen, das Spiel zu gewinnen, um in die weitere Entscheidung der Gaumeisterschaft einzugreifen. Die Soldaten werden dadurch einen schweren Stand haben. Wenn auch mit einem Punktverlust zu rechnen ist, werden sie doch alles dransetzen, um ein günstiges Resultat zu erzielen.

Handball-Schiedsrichter-Lehrgang.

Alle Schiedsrichter und Anwärter treffen sich in Gießen zur weiteren Ausbildung. Neben der Regel­besprechung durch den Schiedsrichterobmann wird der Kreisfachwart noch sprechen.

Fußball-Meisterschastsspiele.

Dahenborn-Stelnberg Luftwaffe.

Nur eine Begegnung kommt am Sonntag zunl Austrag, da Sportfreunde Wetzlar ihre Mannschaft von den Meisterschaftsspielen zurückgezogen hat.

Ein spannendes Tressen wird es in Watzenborn- Steinberg geben, wo die Luftwaffe gastiert. Di- Luftwaffe hat im Spiel gegen Sportfreunde Wetz­lar bewiesen, daß sie wieder an Spielstärte gewon­nen hat. Jedenfalls wird sie in Teutonia einen Gegner finden, der auf eigenem Gelände bezwungen fein will. Trotzdem sollte die Luftwaffe, wenn Meer­mann wieder zur Verfügung steht, stark fleftug sein, einen knappen Sieg daoonzutragen.

Watzenborn-Steinberg Luftwaffe Gießen.

Zum weiteren Meisterschaftsspiel empfängt diS 1. Mannschaft der Watzenvorn-SteinberaerTeu­tonen" am kommenden Sonntag die 1. Mannschaft des Luftwafsensportvereins. Beide Mannschaften enttäuschten in den letzten Spielen etwas und keine Dürfte mehr als diesjähriger Meister in Be­tracht kommen. So ist der Ausgang des Spieles nur ausschlaggebend auf die labeHenfteHung. Di- Einheimischen haben diesmal eine stärkere Mann­schaft als gegen Naunheim auf die Beine gebracht, so daß das Spiel erst mit dem Schlußpfiff entschie­den sein dürfte.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittags geschlossen.

Frostschäden vermeiden!

Gefrorene Fensterscheiben werden schnell wieder (ar, wenn man sie mit einer Kochsalz- oder Alaun- klung warm abwäscht, und zwar nimmt man dabei (jf einen halben Liter Wasser eine Handvoll Salz öer Alaun. Bei starkem Frost muß die Scheibe flort wieder sorgfältig ab^etrodnet werden. Besser tr es noch, wenn man von vornherein zu verhüten M, daß die Fensterscheiben überhaupt erst an- tufen. Hierzu stellt man ein flaches, mit Chlor- fcllum gefülltes Glas- oder Porzellangefäß an jedes fünfter; dessen Inhalt man alle 2 bis 3 Tage aus- Achseln muß.

Noch andere kleine Kniffe im Kampf gegen Frost- haben in Küche und Haus seien hier verraten. io ist z. B. zu empfehlen, dem Wasser, mit dem kteinfußböden geputzt werden, bei Frost etwas Sal- rkrf zuzusetzen, dann gefriert es nicht. Der Stärke str die Wäsche fügt man etwas Kochsalz hinzu, da- i- it sie auch nach oem Trocknen steif bleibt, was im Clgemeinen bei Frostwetter nicht der Fall ist. Hat |?r Frost einmal die zum Trocknen aufgehängte gäsche überrascht, so nehme man sie besser nicht ab, f lange sie noch steif ist; vor allem darf man ge­borene Wäsche nie zusammenfalten, da das Gewebe n den Faltstellen sehr leicht bricht.

Gefrorene Nahrungsmittel sind nicht, wie oftmals mgenommen wird, für den menschlichen Genuß untauglich, sie müsien nur allmählich aufgetaut und

verändert. In IG. Farben laust bte Umtauschfrist für die Wandelanleche am 31.12.1941 ab, die Ob­ligationen können dann bis 1945 nur zu 110 o. H. emgelöft werden. Am Kassamarkt erhielt sich das Interesse für Brauwerte, zumal hier langsam Ka- pitalaufstockungen bekannt werden. Sehr fest blie­ben Grün & Bilfinger, wahrend Dt. Steinzeug im Verlaufe leicht b er gaben.

Am Rentenmarkt kam die Reichsaltbesitz- anleihe nach der Ziehung bei kleinen Umsätzen et­was niedriger, meist 162,25, zur Notiz. Für Steuer- gutscheine I zeigt sich anhaltendes Interesse, der Kurs ftieg bis 106,25, d. h. um gut 1 v. H. Indu- ftrieobtigationen sind wenig verändert. Städtean- leihen auf die Konversion bei Koblenz eher etwas freundlicher. In Pfandbriefen kommt kaum Mate­rial heraus, die Nachfrage kann nach wie vor bei weitem nicht befriedigt werden. Das anlagesuchende Kapital sucht daher weiterhin in 3,5 v. H. Reichs- schatzanweisungen Folge V Unterkunst, wo der Ab­satz unverändert gut vor sich geht.

Der Freiverkehrsmarkt lag weiterhin sehr still, die Kursveränderungen sind nicht erwäh­nenswert. Tagesgeld unverändert 1,75 v. H.

Frankfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. Dezember. (Sorbericht) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 37,5 bis 46,5, Bullen 40,5 bis 44,5, Kühe 25 bis 44,5, Färsen 41,5 bis 45,5, Kälber 40 bis 59, Schafe 32 bis 44, Schweine 53 bis 61. Alles zugeteilt.

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Bekanntmachung.

Die Lohnsteuerkarten für 1942 werden in diesen Tagen durch die Post zugestellt. Die Empfänger werden auf folgendes hingewiesen:

1. Die Eintragungen auf der 1. und 4. Seite [mb auf ihre Richtigkeit nachzuprüfen; etwaige Un­stimmigkeiten sind im Stadthaus, Bergstraße 20 Zimmer Nr. 6 hinsichtlich der Bürgersteuer auf Zimmer 14 richtigstellen zu lassen.

2. Sind die (Eintragungen auf der Lohnsteuerkarts für richtig befunden, dann ist sie sofort an den Arbeitgeber oder an die den Lohn, Gehalt oder Pension, Kriegsbesoldung usw. auszahlend« Kasse abzuaeben.

3. Lohnsteuerkarten, die nicht benötigt werden (zum Beispiel wenn z. Z. kein Arbeitsverhältnis vorliegt),'sind im Stadthaus, Bergstraße 20 Zimmer Nr. 6 zurückzugeben.

4. Wer bis zum 15. Dezember 1941 noch keine Lohnsteuerkarte für 1942 erhalten hat, melbe dies im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 6. 48580

Gießen, den 26. November 194t

Der Oberbürgermeister. I. D.: Nicolau s.

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Bekanntmachung.

Bett.: Ausgabe der Lebensmittettarten für bett 81. Versorgunasabikbnitt.

1.1. Ausgabetag: Montag, der 8. Dezbr. 1941

2. Ausgabetag: Dienstag, der 9. Dezbr. 1941

3. Ausgabetag: Mittwoch, der 10. Dezbr. 1941

4. Ausgabetag: Donnerstag, d. ll.Dez. 1941

S. Ausgabetag: Freitag, der 12. Dezbr. 1941 Ausgabezeiten: von 8 bis 13 und von 15 bis 18 Ubr.

Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigte« in Frage kommt, ist aus dem Personalausweis ech sichtlich. Die Karten werden nur an Erwachsens ausaehändigt.

Die Reste der Karten deS 29. Versoraungsab« schnittes mit Ausnahme der Nährmittelkarten -* müssen bei den 5kartenausgabestellen vorgelegt una zurückgeliefert werden. Dte Stammabschnitte des Nährmittelkarten 29 sind für den Bezug vott Bohnenkaffee sorgfältig aufznbewahren.

II. Sofort bei Entgegennahme sind alle Karte« auf Zahl und Richtigkeit der Altersstufen nach« zuvrufen: spätere Beanstandungen sind zwecklos.

III. Bei nicht terminmäßiger Abholung des Karten wird eine OrdnungSgebuhr von RM. 1,-* erhoben.

IV. Die Verbraucher müssen dre Bestellschem« der Eier-, Fett- und Marmeladekartcn bis spätes stens Samstag, den 13. Dezember, bei den Waren- verteilern abgegeben haben. Bei verspäteter Abs lieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestell­schein zu liefernden Warenmenge ein.

V. Lebensmittelkarten ohne NamenSeintra- gung sind ungültig. Die Abgabe und der Bezug von Waren auf Lebensmittelkarten, die nicht mit Namen und Wohnung deS Inhabers versehen sind» 1 VL Tie Warenverteiler werden aus folgendes hingewiesen:

1. Abgetrennte Kartenabschnitte dürfen nicht beliefert werden.

2. Auf die neuen Marmeladekarten ist der Vorbezug von Zucker nicht mehr zulässig.

Es ist daher nicht gestattet, die Bestellscheins vor dem für den jeweiligen Versorgungsabschnitt vorgesehenen Zeitpunkt abzuttennen und die Einzelabschnitte vor dem aufgedruckten Gültigkeits­datum zu beliefern. , ,

3. In dem neuen (toten) HaushaltsauSwerS dürfen Firmenstempel grundsätzlich nicht ange­bracht werden. Die Verteilung von Waren auf den Haushaltsausweis und die Abstempelung der Felder wird jeweils von dem Ernährungsamt an* geordnet. _ . _

VII. Während der Ausgabe werden Bezugs« scheinanträge nicht entgegengenommen. _

Gießen, den 6. Dezember 1941. (49oel>

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Ernährungsamt Abt. B und Wirtschaftsamt.

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