Technische Wunder des Ultraschalls
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Wodurch geht hier Geld verlöre«?
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Ritterkreuz an Hauptmann Martens, Kommandeur einer PanzerjSgerabteiiung, Hauptmann Ball, Kommandeur einer motorisierten Aufklärungsabteilung, Oberleutnant Pauls, Kompanieführer in einem Infanterieregiment, und Leutnant Loos, Kompanieführer in einem Pionierbataillon.
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Und Sie selbst machen es vielleicht ähnliche Ober haben Sie sich noch nie darüber ge* ärgert, bah das verölte und verkrustet« Arbeitszeug so viel Waschpulver braucht un6 doch nie recht sauber wird? Für dleseiB Zweck gibt es besondere, fettlösende Relnl» gungsmittel, die den -ähklebenden Schmutz selbsttätig auflösen. Sie machen den Gebrauch von Seife und Waschpulver vollkommen überflüssig. Das Gewebe wirk» geschont, weil das Bürsten und Neiden wez» fällt.
viel Seife, die heute doch nur In begrenztem Mähe zur Verfügung steht!
Solche Ursachen der Verschwendung von Seife und Waschpulver Im haushalt gibt es auch heute noch sehr viel. Achten Sie einmal darauf, wenn Ihr Mann oder Ohre Jungen bei der Fahrrabreparatur oder der« gleichen so richtig verölte oder verschmierte Hände bekommen! Da wird dann mit viel Seife gerieben und gewaschen. Und der Schmutz geht doch nicht ab! Ein wenig feingemahlenes Scheuerpulver läßt ihn
haft seinen Lebensunterhalt suchen müßte. Große (-taats. und Lehrgüter wird es auch in Zukunft üben, denn es ist klar, daß der hauptausgleich für 1 Unterschußgebiete sowohl des Ost- als des ge- Mteuropäischen Raumes an erster Stelle wohl ! {ur über die mit modernsten Mitteln und Methode arbeitenden landwirtschaftlichen Großbetriebe folgen kann. Eins ist jedenfalls sicher, daß die blschewistischen Sowchosen und Kolchosen verschwin» Im werden, und die nun auch den osteuropäischen gaum erneuernde gesamteuropäische Revolution mch hier aus Raum und Rasse die natürlichen Le» bnsordnungen und Eigentumsverhältnisse wieder- hrstellen wird.
So wie die .tten Ordnungen von Mir und Artel
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Darüber hinaus aber hat der Ultraschall weitere Anwendungsgebiete gesunken. Mit Ultraschallwellen „beschallt" man neuerdings Nahrungsmittel,
Bei vielen Waschbecken haben die Vertiefungen für die Seife keine Abflußrinnen. Andere haben solche Rinnen wohl, aber bas Wasser flieht nur schlecht ab. 6n beiden Fällen liegt dann die Seife dauernd im Wasser und löst sich so ungenutzt auf. Haben Sie vielleicht nicht schon selbst aufgelöste Seife aus dem Seifennapf geschüttet?
Das Ritterkreuz.
Berlin, 5. Dez. (DRV.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Vorschlag des Oberbesehlshabers des Heeres
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Leutnant Georg Loos wurde am 24.Januar 1914 in Windecken bei Hanau als Sohn
Ewige Musik an historischer Stätte
Zur Wiener Mozart-Woche de« Deutschen Reiches.
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eines Maurers geboren. Er trat am 20.10.36 zur Erfüllung seiner aktiven Dienstpflicht in den Heeresdienst und wurde Anfang Februar 1940 Leutnant. Bei Erkundung eines Uebergangs über die Tarussa erreichte er noch vor den vordersten Teilen der Schützenkompanie die Brücke. Dort erledigte er völlig allein im Nahkampf ein sowjetisches Sprengkommando, rsh im feindlichen MG.- und Pakfeuer die Zündleitungen ab und brachte.so die Brücke unversehrt in deutsche Hand, was die so-
In Wellington gab der neuseeländische Minister- fäDent Fraser bekannt, daß die neuseeländischen ’ erlufte in Libyen schwer waren. Auch die Mel- ung von der Gefangennahme des Drigadegenerals lies bestätige sich, und man glaubt, daß auch
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! Deutsche Fernkampfbatterien nahmen wieder See- ie(e im Kanal unter Feuer. In den Abendstunden i-r 4. 12. setzte die Tätigkeit deutscher Batterien »n neuem ein. Infolge völlig unsichtigen Wetters dnnte keine Wirkung beobachtet werden.
kindxuck gemacht.
Der Duce hat den mit der Durchführung der das lberetschgebiet betreffenden italienisch-deutschen über» ,ntunft betrauten Oberkommissar Podesta empfangen.
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Auf Einladung des stellvertretenden Reichspro- kktors besichtigte der Generalinspettor Architekt ö peer bie Stadt und die Burganlage von Prag.
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In Anwesenheit des Dolksgruppenführers Staats» I rektor Altgayer wurde in E ff e g g (Kroatien) ne deutsche Lehrerbildungsanstalt eröffnet, der in ! ürze auch ein deutsches Realgymnasium folgen -ird.
Mehr als 200 000 Kroaten aus den südamerika» Ischen Staaten hatten sich in Buenos Aires zu r ner großen Kundgebung versammelt, auf der sie Sie Gründung des unabhängigen kroatischen Staa» *» begeistert begrüßten.
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Der bulgarische Ministerrat hat aus Grund des Gesetzes für die zivile Mobilmachung die Einstellung les privaten Automobilverkehrs in Bulgarien de»
Die Chrüng Mozarts durch das Deutsche Reich, । !,eren nationalen und kulturellen Sinn Reichs- ninifter Dr. Goebbels als selbstverständlich zu imtrichtende Dankesschuld des Volkes an einen Re- : räfentanten seiner wahren Majestät umriß, sie tonnte nirgends einen reineren und voller tonenden Widerhall finden als in Wien. Bei seinen histo» lisch geweihten Stätten suchten die Aufführungen !.er Mozart-Woche mit Recht, wo immer es möglich Dar, Anlehnung und festliche Steigerung. So wurde .V'«°r°s Hochzeit" im '■« =b o u t e n f a a l ! er Hofburg gespielt. Bühne und Zuschauer- «um waren ohne fühlbare Rampe zur Einheit oer« chmolzen. Diese Gleichgestimmtheit von Werk und Vrt ermöglichte der Inszenierung von S ch uh und !st e h e r eine preziöse Stilisierung. Karl Bohm eß das Orchester kammermusikalisch singen und em :ft erprobtes Ensemble hervorragender Solisten ; us Wien und Dresden verdichtete den intimen Cm- ! rurf des stilvollen Theaterabends. Auf Wien zuge- chnitten war auch die Inszenierung der „Z auv cr= töte" durch die Berliner Künstler Gustas Srünbgens (Regie) und Traugott M u l le r Äusstattung). Sie versuchten, buhnentechnisch Die Naivität der Mozart-Zeit nachzuahmen, erwiesen mit der Erneuerung der Wiener „Maschmen-Komo- !.ie“ dem genius loci ihre Reverenz, aus dessen Soden die .Lauberflöte" als reinste Vergeistigung i-es wienerischen Mimus entsprang, und befreiten l ie allumfassende' Menschlichkeit dieser Musik von iliner weltanschaulich belasteten Theatertraditiom Damit verbanden sich Hans Knapper tsb u j ch :As ein breit und gefühlsstark musizierender Dlrt- ;-;ent und hervorragende Sänger der Staatsopern .-•on Berlin und Wien. Ein interessantes Stllexperi- ment war dazwischen die „3 d o m e n l o ' Aussuh- mng In der Neueinrichtung von Richard ö traun, :>er als Dirigent der von Alfred Roller schon vor >ehn Jahren hier ausgestatteten Vorstellung die be- iieifterte Verehrung der Wiener für seine Person m schmeichelhaftester Weise bestätigt erhielt.
Me sich die Jugend der Reichshochschiüe für Musik mit einer Akademieaufführung des „Schauspiel. ' Direktors" und des Balletts „Les petits liriens“ an eine historische Stätte, in das Schloß :«on Schönbrunn begab, so waren die munter- sollen Adelspaläste Wiens, in denen die Meister !.er klassischen Musik einst Gehör und Förderung
um Wirkungen auf chemische Vorgänge und Bakterien zu erzielen. Es werden nämlich durch die Ultra» schallwellen schädliche Kleinstlebewesen vernichtet. Die Lebensmittel erhalten eine hohe Lagerfähigkeit und lassen sich gut konservieren. Um Flüssigkeiten zu entgasen, werden sie Ultraschallwellen ausgesetzt. Die Flüssigkeit gerät in starke Schwingungen, die in feinstverteilter Form eingesprengten Gase werden dadurch frei und können an die Oberfläche auf» steigen. Bei der zerstörungsfreien Werkstoff» Prüfung werden ebenfalls heute die Ultraschallwellen verwendet. Es werden dabei die Metallstiicke sozusagen akustisch durchleuchtet. Man macht nämlich Die unhörbaren Ultraschallstrahlen durch bestimmte Einrichtungen sichtbar. Die nicht einwandfreie Beschaffenheit von Werkstücken kann dann optisch erkannt werden. In Metallschmelzen beeinflußt man auch durch Ulttaschall die Kristallisation. Zur ch e i- schen Zerlegung von Stoffen ist -er lUtraschallsttahl ein hervorragendes Mittel. Feinste Schwebestoffe, Staub, Tabakrauch usw. ballen sich unter dem Einfluß des Ultraschalles zusammen und fallen blitzartig aus. Weiterhin hat er die Fähigkeit, Metall und andere Stoffe in einem Lösungsmittel sehr fein zu verteilen. Man macht hiervon Gebrauch z. B. in der Filmfabrikation. So kann man das lichtempfindliche Bromsilber mit seiner Hilfe beson° der« fein in ben Emulsionen verteilen. Die mit Emulsionen bedeckten photographischen Filme und Platten erhalten dadurch eine bisher unerreichte Feinkörnigkeit.
Diese Eigenschaft des Feinstverteilens von Stoffen wird medizinisch zum hereintreiben von Farben und Heilstoffen in das Innere lebender Zellen und Gewebe benutzt. Es kann nämlich durch Ultraschallwellen der Durchtritt feinstverteilter oder aufgelöster Stoffe durch dünne Häutchen wesentlich erleichtert werden. Arzneistoffe, die zur Heilung einer Krankheit erforderlich sind, werden deshalb durch Ultraschallwelleneinwirkung durch die haut hindurch in das Körperinnere eingebracht. Technisch geht das so vor sich, daß auf elektrischem Wege ein Ouarz- kristall zu einer Schwingungszahl von rund 800 000 Schwingungen je Sekunoe veranlaßt wird. Zwischen haut und Ultraschallquelle legt man z. B. dickflüssige Heilmittel. Diese werden bei diesen Schwingungszahlen in feinstverteilter Form in die haut eingetrieben.
Ultraschallwellen wirken sich sehr stark auf kleine tierische und pflanzliche Lebewesen aus. Einzellige Kleinstlebewesen werden geötet und Fische gelähmt. Meist verenden sie jedoch. Man nimmt an, daß an der Stelle stärkster Druckschwankungen des Schall» strahls der im Blut gelöste Sauerstoff sichin kleinen, todbringenden Bläschen ausscheidet. Man hat nun entdeckt, daß aber trotzdem Ultraschallwellen zur Therapie verwendet werden können, sie dürfen aber dabei nur in einer verhältnismäßig geringen Stärke angesetzt werden. Sie wirken in Körverge- bieten, wo sie hinstrahlen, wie ei ne Massage. Außer dieser anregenden Massage aber wirken sie auch durch die von ihnen entwickelte Wärme, die , eine bessere Durchblutung dieser Körperteile herbei- führi. Gute Heilerfolge erzielte die Uttraschallthera- pie bisher vor allem bei Ischias. Wir können stolz fein, daß deutsche Forscher gerade das , Ultraschalltherapiegebiet in vielen Versuchen durch- , forscht haben.
Alle Schwingungen, Druckschwankungen der Luft, aber auch fester Körper und Flüssigkeiten empfinden wir als Schall, wenn ihre Schwingungszahlen sich in den Grenzen von 16 Schwingungen bis 20 000 Schwingungen je Sekunde halten und sich der angrenzenden Luft als regelmäßige Aufeinanderfolge von Verdichtungen und Verdünnungen mitteilen. Wir bezeichnen dieses Schwingungsgebiet als das des Schalls. 16 Wechsel in der Sekunde, wie sie z. B. Orgeln erzeugen, sind Baß, und 20 000 Wechsel in der Sekunde entsprechen Diskant. Alle dazwischen- liegenden Schwingungszahlen vermag das menschliche Ohr als Ton zu hören.
Schallwellen, die m e h r als 20 000 Schwingungen in der Sekunde ausfühken, sind für das menschliche Ohr jedoch unhörbar. Wir bezeichnen sie daher als unhörbare Schallwellen, wissenschaftlich als U l t r a s ch a l l w e l l e n. Es sind damit also alle jene Schwingungen gemeint, welche unhörbare Töne erzeugen, wobei die Schwingungszahlen von 20 000 bis zu vielen Millionen in der Sekunde hinaufreichen. Während beim hörbaren Schall in Luft die Entfernung zweier aufeinanderfolgender Verdichtungen und Verdünnungen, die Wellenlänge, nach Metern oder Zentimetern bemessen wird, beträgt sie beim Ultraschall nur Millimeter oder Bruchteile von Millimetern. Kurze Wellenlängen sind überhaupt das Geheimnis des Ultraschalls.
Erzeugt werden derartige Ultraschallwellen, indem man z. B. einen Quarzkristall in ein elektrisches Feld,
B. zwischen die beiden Platten eines Konden- sators bringt. Je nach Richtung des Feldes zieht der Kristall sich zusammen ober dehnt sich aus. Das ist natürlich nicht sichtbar. Wenn nun eine Wechselspannung an den Kondensator gelegt wird, also wenn die Richtung des Feldes rasch wechselt, dann dehnt sich der Quarz im Rhythmus der Wechselspannung aus und zieht sich zusammen. Er schwingt und gibt seine Schwingungsenergie an die umgebende Lust weiter. Er wird zu einer Ultraschallquelle, die Ultraschallwellen aussendet.
Die Ulttaschallwellen haben im Laufe der Zeit große technische Bedeutung erlangt. Ihr Anwen- bungsgebiet weitet sich sogar immer mehr aus. Merkwürdigerweise ist es jeboch vielfach unbekannt, wo überall Ultraschallwellen zur Anwenbung
i rigabegeneral Hargest gefangengenommen ■roe. Auch die schweren Verluste der fübafri- ionischen Truppen in der Marryaricn haben o der südafrikanischen Union den schmerzlichsten
Mit einer würdigen Feierstunde gedachte die gesamte Kulturwelt am Freitagmittag des 150. Todestages Mozarts. An der kleinen Kapelle an der Nordseite des Stepbansdomes, vor dem am 5 Dezember 1791 der Leichnam Mozarts aufge-
kommen. _ . M .
Das 1912 von dem Deutschen Alexander Behm entdeckte Echolot, das eine Umwälzung in der Schiffsnavigation bedeutete, arbeitet so, daß sich aus der Laufzeit eines hörbaren Schallsignals vom Schiff zum Meeresboden und zurück, also aus dem Echo, die genaue Wassertiefe errechnen läßt. Dieses Echolot arbeitet heute mit Ultraschallwellen. Es ist also ein Hochfrequenzlot geworden. Für ganz geringe Wassertiefen, auch noch unter 1 Meter, ergeben sich sogar damit zuverlässige Meßwerte. In Verbindung mit einem Schreibstift wird jede Veränderung der Meerestiefe beim Echoloten durch eine geeignete Vorrichtung aufgezeichnet. Der Kapitän auf der Brücke weiß nun jederzeit über die Meerestiefe Bescheid. Was das insbesondere auch in seiner Anwendung bei Eisberggefahr in gewissen Meerestiefen bedeutet, ist klar. Bei Nebel sind die zu ihrem größten Teil unter Wasser verborgenen Eisberge eine große Gefahr für die Schiffahrt. Jetzt werden die Ultraschallwellen bei dem „Echoloten von den unterseeischen Eisbergen reflektiert und die Entfernung des Schiffes damit vom Eisberg feftge- stellt. Das Schiff kann nun diesem Unglücksberg rechtzeitig ausweichen.
Beim Fischfang wird auch mit Ultraschall- wellen gearbeitet. Man kann nämlich mit ihrer Hilfe Fischschwärme auffinden. Mit dem Echolot, welches mit einem scharf begrenzten Strahlenbundel arbeitet, wird ein doppeltes Echo erreicht, indem die Wellen einmal vom Fischschwarm und das drohte- mal vom Meeresboden reflektiert werden. Plan wird also dadurch auf den unsichtbaren Fischschwarm
Waats- und Großraum. I --------
Kleine politische Nachrichten
erfuhren, eine geschichtlich gerechtterttgte, aber auch stimmungsmätzig einzigart-ige Zufluchtsstätte für bie kammermusikalischen Darbietungen. Sie gehörten zu den lautersten Eindrücken dieser Woche. Man erlebte gleichsam eine Neuentdeckung der Kammermusik, wenn nach dem Pallaoicini-Palais nun auch im Palais Lobkowitz, wo Beet- Hoven spielte und die „Ewica" uraufgeführt wurde, die Hörer um das Schneiderhan-Quartett wie im Familienkreis herumsaßen, ober wenn das Salzburger Mozarteum-Quartett jm Winterpalis des Prinzen Eugen bie zu silber- heller Form kristallisierten, leidvollen Spannungen einiger „Haydn-Quartette" Mozarts durch den schweren goldprunkenden Barock dieser herrlichen Räume hmübergleiten ließ in das offenstehende Zimmer, in dem Prinz Eugen, der „edle Ritter, sein großes Leben aushauchte.
Aus der Fülle von Beranftalhmgen mit Symphonie-Konzerten, die Hans W e i s b a ch und Leopold Ludwig leiteten, von Klamerdar- biehingen Wilhelm Kempffs, Wilhelm Back- haus und Elli Neys, aus einer dichterischen Huldigung durch Josef Weinheber und Franz Karl Gizkey, einer musitwissenschafüich deutenden Standortbestimung Mozarts in der Gegenwart durch Hans Joachim Moser, einem über mehrere Tage mit vielen Vorträgen namhafter Forscher reichenden M o za rt - K o n g r e ß ragten zwei Konzerte mit geistlicher Musik hervor. E4 emens Krauß dirigierte eine würdige Aufführung der c-moii-Messe, und die W i e n e r S ä n g e r - kn ab en zogen mit ihren herben, lugendfriscden Stimmen die Linie von der Salzburger Zeit des im Kirchendienst auftragsgemäß kompomerenden jungen Mo^zart bis zu der erhabenen Verklarung des Leides im Ave verum aus dem Todesjahr. Sie führten damit hin zu dem letzten Werk, in bas der Tod selbst eingriff, zum Requiem, das am Sterbetage des Meisters als feierlichen Abschluß und Staatsakt Wilhelm Furtwängler musikalisch zelebriert. Johannes Jacobi.
bahrt wurde, sind Ehrengäste aus Partei und Staat, Offiziere der Wehrmacht, Vertreter vieler europal» scher und überseeischer Staaten, Persönlichkeiten von Rang und Namen aus der internationalen Musikwelt und viele andere versammelt Der Fan- arenruf aus der „Zauberflöte" leitet die Weihe- tunbe ein. Ein Sprecher gibt einen kurzen Dorpruch, der mit wenigen Sätzen die Sendung Mozarts für Deutschland und die Welt aufzeigt. Wie- der kurze Fanfaren, bann ruft der Sprecher die Nationen, bie zur Mozart-Huldigung versammelt sind. Angehörige der Waffen--- tragen den Lor- beerkranz des Führers, und der Reichsstatthalter von Wien, Reichsleiter von Schirach, weiht dem Unsterblichen den Kranz, auf besten roten Schleifen der Name des Führers leuchtet. Und nun dröhnen vom Stephansdom die Glocken, dumpf und feier- lich. Ihr eherner Klang vermischt sich mit dem Geläut, das jetzt von allen Wiener Kirchen anhebt. Den Kranz des Reichsmarschalls Göring legt der Kommandeur des Regiments „General Goring , Ritterkreuzttäger Oberst Konrad, nieder. Die Kränze des Reichsauhenministers, des Reichspro- pagandaministers und des Reichsstatthalters von Wien sind die nächsten. Ungarn führt die Reihe der ausländischen Nationen an. Es folgen Italien, Japan, Spanien, die Slowakei, Mandschukuo. Jeder Kranz trägt die Schleife in den Nationalfarben des Landes. Dem Kranz der deutschen Jugend folgen die Mozart-Städte Salzburg, Mannheim und Paris Nun folgen Argentinien, Schweden, bie Türkei, Brasilien, Bulgarien, die Schweiz, Kroatien, Ru- mänien, Dänemark, Finnland, Thailand und Chile. Dann noch einmal kurze Fanjarenstöhe. Die Mozart- Huldigung der Nationen ist beendet.
Eine unbekannte 7Nozart-Oper In (Böttingen.
Das Göttinger Stadttheater brachte die Aufführung einer Mozart-Oper „D ie G ans von Karr o", die bisher auf deutschen Bühnen unbekannt war. Mozart hat zwischen der „Entführung
schlossen, um eine Begrenzung des Verbrauchs von Oel und Treibstoffen auf die unentbehrlichsten Bedürfnisse zu erreichen.
Der Poglavmk hat bie Abschaffung des in der orthodoxen Kirche noch gebräuchlichen JuliamsLen Kalenders und die Einführung des Gregorianischen Kalen-ders in Kroatien angeordnet.
Die 08A.-Dotfchaft benachrichtigte die iapaniifche Botschaft davon, daß die OSA.-Marinesoldaten, die bisher in Peking zur Sicherung der Botschaft fta- tioniert waren, am 12. Dezember auf der „Ching- wangtao" nach Manila evakuiert werden.
' Zugenv und Gemeinden.
Auf einer Dienstbefprechung der Gebietsführer und Gebietsmädelführerinnen der HI. in München sprach Reichsschatzmeitzer Schwarz über die Prinzipien, die ihn bei dem Aufbau der Verwaltung der Partei geleitet hätten. „Das revolutionäre Wirken der Parteiverwaltung sehe ich darin, daß sie immer und überall Mittel und Wege findet, um die lebenswichtigen Aufgaben der Bewegung durchsetzen zu können. Ueber bie Zusammenarbeit von Hitler-Jugend und Gemeinden sprach bann Reichsleiter F i e h l e r. Die Gemeinden hätten ihr Mög- lichtes getan aus ber Ueberzeugung heraus, baß es sich gerade bei der Jugendpflege um eine ur- eigentliche (Bemeinbeaufgabe handele. Durch den Wandel in ber Jugendführung und Jugenderziehung feien indessen auch Mittel frei geworden, die früher aufgewendet werden mußten, um in fokalen und wirtschaftlichen Gefügen not- wendige Maßnahmen treffen zu können. Großen Raum gab der Reichsleiter ber Heimbeschaffung. Diese Bauten stellten bis ins kleinste Dors hinaus den Beweis des Leistungswillens und der Kraft des Nationalsozialismus dar. Sie feien ein lebendiges Bekenntnis des nationalsozialistischen Staates zu seiner Jugerld.
aus dem Serail" und dem „Figaro" an zwei Opern gearbeitet, die beide heiteren Charakters waren, von ihm aber nicht vollendet worden sind. Die eine „Oca del Cairo- („Die Gans von Kairo-) komponierte er unter Zugrundelegung eines Textes, der von dem Salzburger Geistlichen V a r e s c o stammt. Erhalten sind außer einem Rezitativ und einer Tenorarle sechs Stücke des ersten Aktes im Partiturentwurf, der Singftimmen und Baß vollständia, Ritornelle und Begleitung nur andeutungsweise enthält. Unter den versuchten Rekonstruktionen dieser Over hat sich als bühnenbrauchbar nur die 1938 erschienene Bearbeitung des italienischen Tonsetzers Virgilio M o r t a r i erwiesen. Mortari zog bie brei Akte in einen Akt zusammen. Er hat weiter zwei andere wenig bekannte Gesangstücke Mozarts ein- gefügt und als Einleitung eine Mozartsche Serenade verwendet. Der Text ist von Professor Dr. Adolf Krücke (Göttingen) ins Deutsche übertragen war- den. Die Oper hat den Charakter eines naiven Schäferspieles; es gibt in ber Musik Partien die in ihrer Heiterkeit und Beschwingtheit kostbare Einfälle Mozartscher Erfindungsgabe sind. Die Ausführung unter der Regie von Carl-Heinrich Kreith erfolgte in echtem Mozartstil und nahm durch ihre aufge- lockerte Gelöstheit gefangen.
Dr. Gerhard Stavenhagen.
Mozarts Requiem in Rom.
Mit einer von ber italienischen Rundfunkgesellschaft veranstalteten Aufführung von Mozarts Requiem in der Basilika Santa Maria D e g l i Angeli wurde der 150. Todestag Mozarts in Rom feierlich begangen. Die Aufführung, für bie bie italienische Rundfunkgesellschaft ihre beiden Sinfonieorchester und großen Chöre aus Rom und Turin gewonnen hatte, so daß ein Klangkörper von über 500 Musikern und Sängern zur Verfügung stand, unb in ber Maria Canialia, Ebe Stig- m a n i, Benjamino Gigli und Xanerebi Pasero die Solopartien in Händen hatten, wurde von Victor d e Sabata geleitet
Die weiteren Anwendungsgebiete der Ultraschall- techmk lassen sich noch nicht im entferntesten ab- schätzen. Wir können sicher fein, daß trotz des Krieges deutsche Forscher, Techniker und Aerzte unablässig an ber Arbeit sind, um neue Anwendungsgebiete aufzuspüren. An vielen Stellen wird in der Schiffahrt, Werkstoffprüfung, Lebensmittelerhaltung, Inoustrie, Medizin und anderen Gebieten Ultraschall zur Anwendung gebracht. Nach dem Endsieg werden die Anwendungsgebiete des Ulttaschalls für die Menschen des Großdeutschen Reiches in stärkstem Maße nutzbar gemacht werden und allen voll zugute kommen.
Dr.-Ing. Hans-Otto Karl.
nieder auferstehen werden, wird sich auch bie Rechtsordnung im russischen Raum aus dem oteuropäischen Lebensstil heraus erneuern. Wäh- pnb der westeuropäische Eigentumsbegriff auf ber Jjee ber Einzelverantwortung unb -Haftung beruht, nirb der Eigentumsbegriff des osteuropäischen Men- (gen von ber Idee der Kollektivhaftung her b stimmt. Die Souveränität, bie Derfügungsberech- figing über Raum und Eigentum, wird ausschlietz- lih vom Lebensstil des biologischen Inhalts, d. h. ______ ______... ________ ,
tom Völkern unb Dölkerfamilien her, bestimmt. Aus fertige Fortsetzung des Vormarsches ber Division jim erwachsen bie natürlichen Rechtsordnungen für über die Tarussa ermöglichte.


