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Nr. 264 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) vonnerrtay, 6. November 1041

Aus dem Reiche der Krau.

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D,. NsThwesternscha.. und der f-

*.nnun Kranken, und-gi^P»^^^" de. G.oe. ein.

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Amt für Volkswohlfahrt, Gauleltung Hessen-Nassau, Darmstadt, Steubenplatz 17.

Weitere Auskunft durch das

Ansbildnng: P/ajihrige Lernzeit, staatliche Prüfung, praktische« Jahr.

Fortbildung: Operation«-, Diät- Säuglingsschwester nsw.

Aufstiegsmöglichkeiten: Juogschweaterolübrerin. Oberschwester, Oberin.

Gehalt nach neuem Tarif.

Das ist Geschmackssache."

Von Dr. med. V. Gondolatsch, Reichsgeschäftsführer d. Reichsvollkornbrotausschusses

Was für eine Künstlerin ist doch eine tüchtige Hausfrau und Mutter. Nicht nur, daß sie dem Mann und den Kindern ein behagliches Heim er­hält, sie bringt auch täglich ein Essen auf den Tisch, das dem Geschmack ihrer Angehörigen entsprich!, und sind einmal Gäste da, dann weist sie auch aus mitunter bescheidenen Mitteln ein allen zusagendes Gericht herzustellen. Einfach ist das gewist nicht. Denn wir brauchen nur einmal in verschiedene Kü­chen hineinzusehen, dann können wir feststellen, dast nicht nur die Zubereitungsart, sondern auch die ver­wendeten Nahrungsmittel recht unterschiedlicher Na­tur sind. Dabei bevorzugt der eine morgens den Brei, der andere das Brot. Mittags will dieser eine Suppe, jener keine, dieser Kartoffeln, der andere Gemüse. In Friedenszeiten bei entsprechender Aus­wahlmöglichkeit wünschte mancher täglich Fleisch mancher in allzu groster Menge, wobei hier Rindfleisch, Schweinefleisch oder Kalbfleisch geqesten wird, dort wieder mehr innere Organe, wie Leber, Nieren usw. Einer istt gern Eierspeisen, wobei harte oder weichgekochte bzw. gebratene Eier mehr oder weniger den Vorzug genießen. In manchem Haus- halt wird viel Fleisch gegessen, im anderen wenig oder gar keines. Und nun erst bei den sog. Genust­mitteln. Der eine liebt Wein, der andere Bier, der dritte alkoholfreie Getränke. Bei dem Bier ent­spricht einmal das dunkle, das andere Mal dys helle Bier dem betreffenden Geschmack. Unter den Wei­nen wechselt es auch zwischen Rheim, Mosel-, Fran­kem, Rotwein usw. Kurzum die Speisekarte ist recht

Frische Gewürzpflanzen auch im Winter

Heber kurz oder lang sind nun die Gewürz­kräuterbeete im Garten ganz abgeerntet. Der erste Frost nimmt auch die letzten Reste hinweg, da heißt es nun also schleunigst, sich auf eine entsprechende Winterversorgung einstellen. Die Hausfrau, die im Sommer Gewürzkräuter getrocknet hat, hat damit ja einen gewissen Vorrat, schön ist es aber, wenn auch im Winter frische Kräuter zur Verfügung stehen. Dazu können wir uns ganz leicht »erhelsen.

In einigen Blumentöpfen oder Kästen säen wir in gute unverbrauchte Erde Petersilie, Schnittlauch, Kresse,'auch Bohnenkraut und Borretsch eignen sich dafür. Wir geben diesen Töpfen oder Kasten natür­lich den sonnigsten Fensterplatz, den wir zur Ver­fügung haben und werden erleben, dah die Pflänz­chen gut gedeihen. Bei Petersilie werden es ja sicher schon viele Hausfrauen selber probiert haben, aber auch der Schnittlauch gedeiht vorzüglich und liefert

Heute haben wir ein einfaches Festkleid skizziert. , r _ ..

Sein Material ist f l i e st e n d e st u m p f e S e i de in Schwarz oder gedeckten Tönen, aber auch für ©amt eignet sich die gezeigte Form besonders gut. Die am Halse weich drapierte Bluse wird im Rücken mit kleinen Stoffknöpfen ge= schlossen, ein ebenfalls rückseitig geschlossener

^Welche Hausfrau sieht es gern wenn ihre Vor­räte, die sie mit soviel Mühe gesammelt und ver-

Einsatz der Relchsband-Schwester;

Krankenhäuser, Sanatorien. Kinderkliniken. Mütter-. Säuglings- und Kinderheime und Krippen, vorbeu­gende Familienhilfe auf dem Lande, krankenpflege­rische Tätigkeit im Ausland. Werkscbwestern.

die Heimat. ... . .n

Warum ist der deutsche Soldat unüberwindlich? Das mag der Feind und nicht nur er sich oft fragen. Wir wissen es nicht erst seit dem Kriege. Der deutsche Soldat schützt seine Heimat, die des letzten und besten Einsatzes würdig ist. Er weiß, daß diese Heimat sein Höchstes ist und treu zu ihm steht und ihn täglich im Geiste auf seinem harten Gang begleitet, und daß sie für seine Frau und seine Kinder einsteht, was immer auch kommen mag. Diese Heimat will im tätigen Opfern nicht hinter dem Frontsoldaten zurückstehen, wenn sie sich auch sagen muß, daß alle ihre Gaben, gemessen an den Leistungen der Kämpfer, nur bescheiden sein ton­nen, denn der Einsatz des Lebens für die geliebte Heimat läßt sich nicht mit Geldopfern aufwiegen, läßt sich überhaupt nicht mit Geld ober Geldeswert messen. Er hat seine Wurzel in tiefster, innerster Bereitschaft des Herzens, im letzten Wissen um die Notwendigkeit dieses Ringens und im vollen Be­jahen der Größe der Zeit und ihrer harten For­derungen. Und dieses Wissen muß uns in der Hei- mat genau so eigen sein und muß uns alle auf* rütteln zur höchsten Bereitschaft, zum spürbaren Opfer.

An den Opfersonntagen, die schon lange zum Symbol der kameradschaftlichen Ver­bundenheit und Schicksalsgemein­schaft des ganzen deutschen Volkes geworden sind, verleihen wir dieser Bereitschaft zum Opfer sichtbaren Ausdruck. Wir wollen uns da nicht fra­gen, ob dieser ober jener Betrag nicht zu viel für unsere Verhältnisse ist. Wir wollen an biesem Tage stille Einkehr halten, wollen uns fragen, ob wir mit unserem Opfer vor bem Frontsolbaten t n Ehren bestehen können unb ob dieser Betrag uns zu einem Verzicht auf andere Dinge veranlaßt. Das allein soll unser Maßstab am Opfersvnntag sein. .. . . _

Alle Opfer, die wir so bringen, ftromen wieder zum Volk zurück, vor allem zu den Müttern und Kindern, deren Gesundheit im Kriege vor allem

arbeitet hat, später nutzlos und verdorben vom Moloch Verderb" geschluckt werden? Da heißt es also vorbeugen. Die kleine Mühe, die eine stete Kontrolle unserer Vorräte erfordert, sollten wir gern auf uns nehmen, sowohl im Hinblick auf unseren Geldbeutel, als auch auf den Aerger, den wir uns dadurch ersparen. P- St.

Vorsicht beinitlmgang mit derKockkiste

Wer besinnt sich nicht auf die Kochkiste, die wir alle im Weltkriege gern benutzt haben, um Feue­rung zu sparen. Sicherlich haben eine Anzahl von Hausfrauen gemeint, daß sie es richtig machen, wenn ie auch in diesem Kriege wieder die alte Kochkiste hervorholen, um in ihr möglichst alles gar zu ko­chen. Das aber ist grundfalsch! Nach dem Stande der heurigen Wissenschaft im Gegensatz zu der­jenigen vor 25 Jahren ist das ständige Verwen­den der Kochkiste geradezu gesundheitsschädlich. Das langsame, stundenlange Heißhalten der Speisen tö­tet die Vitamine! Man soll also nur die vitamin­armen Nahrungsmittel in der Kochkiste garen, und auch diese nur unter Beachtung bestimmtet Regeln: Für die Kochkiste kommen lediglich Hülsenfrüchte, Graupen, Reis. Nudeln, also Nahrungsmittel mit längerer Garzeit in Frage. Man koche sie schnell und kurz in einem nicht zu großen Topf an, mög­lichst ohne viel umzurühren unb decke den Topf gut

zu, ehe man das Essen der Kochkiste anvertraut. Kei­nesfalls soll Natron zum schnelleren Weichwerben benutzt werben, da es die Vitamine schädigt. Dage­gen ist bie Benutzung bes Einweichwassers unbe­dingte Notwendigkeit. Speisen, bie in ber Kochkiste gargemacht würben, verlangen, baß ihr verloren­gegangener Ditamingehalt ausaewertet wird. Das geschieht durch Zugabe von frischen Kräutern, von Zitronen- oder Tomatensaft, von geriebenem rohen Gemüse usw. Jedoch gibt man diese Zugaben erst nach dem Kochen hinzu, am besten, wenn das Essen auf dem Teller ist, um die Vitamine nicht mit all­zu viel schädlicher Hitze in Berührung zu bringen, denn sie sind ausnahmslos gegen Hitze besonders empfindlich. Soll das Essen aufgehoben werden, weil nicht alle Familienmitglieder zu gleicher Zeit die Mahlzeiten einnehmen können, so darf man es nicht lange Zeit warmstellen. Kurz und schnell wird das Essen ausgewärmt, wobei weniger Vitamine ver­lorengehen. Auch hier ist es notwendig, bie Gerichte burch Zugabe von Frischkost anzureichern. Daraus ergibt sich, baß man in ber Kochkiste zubereitete Speisen keinesfalls sinnlos lange warmhalten darf. Sobald also das Esten gar ist, wird es sofort her­ausgenommen.

Richtig angewandt, ist die Kochkiste eine gute Hilfe in der Küche, man muß sich nur an die eben angeführten Grundregeln halten. H. v.L.

uns den Winter, hindurch für die Küche dann die wertvolle Würze, mit ber wir unsere Speisen so gern bereichern. Wenn bie Kräuter sich auch bei bieser Wintersaat nicht so üppig entwickeln wie im Sommer brausten im ©arten, fo genügt bie zu er- rielenbe Entwicklung boch vollkommen, unseren Be- barf zu becken. Mit Freube unb Interesse wirb habet sicher bie ganze Familie bas Keimen unb Wachsen der Saat unb später ber Pflänzchen verfolgen unb bie ersteErnte" hiervon mitten im Winter besonbers freubig begrüßen.

Rezepte.

Wirsing mit Graupen. 1 kg Wirsing, 750 g Kartoffeln, 2 rohe, geriebene Möhren, 2 Zwie­beln 80 g Graupen, 2 bis 2% Liter Wasser, Salz, 50 g Speck ober Fett. In bem heißen Fett bräunt man bie Zwiebeln unb gibt bie am läge vorher eingeweichten Graupen mit bem Einweichwasser hin­zu. Nachbem bas Gericht 20 bis 40 Minuten gekocht

mannigfaltig und verschieden.

Bei einem Nahrungsmittel allerdings hat sich feit Jahrtausenden eine Gleichmäßigkeit gezeigt, die ihre Begründung in der naturgegebenen Vollwertigkeit des betreffenden Nahrungsmittels hat, nämlich im Brot. Das Brot unserer Vorfahren war das ge­sunde und kräftige Brot aus vollem Schrot und Korn, unb so soll es auch mieber werben, nachbem die letzten Jahrzehnte eine gesundheitlich bedenkliche Fehlentwicklung mit sich gebracht hatten. Hier unb da höre ich den Einwand: Das Vollkornbrot schmeckt mir nicht. Es ist mir zu grob, es ist zu fein, es ist zu sauer, es ist mir nicht sauer genug, es ist mir zu dunkel, es könnte noch dunkler fein, es ist mir zu feucht, es ist mir zu trocken. Unb fo gibt es vieler­lei Cinwänbe. Eines wirb babei ganz vergessen: Aus bem vollen Korn lassen sich bie verscknedensten Vollkornbrote Herstellen. Derartig geschmackliche Un­terschiede gibt es bei anderen Brotsorten nicht Es ist daher zu raten, daß sich jede Hausfrau den Bak­ker aussucht, ber ein Vollkornbrot herstellt, das ihrem Geschmack und dem ihrer Angehörigen entspricht. Gerade die Auswahlmöglichkeit macht das Vollkorn­brot als tägliches Nahrungsmittel fo wertvoll. Der für die Herstellung verwendete Ofen, die Backdauer und fo vielerlei Dinge sind es, die auf den Geschmack des Vollkornbrotes von Einfluß find. Wem also die eine Art nicht zusagt, der wähle eine andere. Gleich­macherei gibt es auch nicht beim Geschmack. Die Ge­schmäcker sind eben verschieden.

Achiei auf die Dorratsschränke*

Jetzt sind Gläser und Flaschen, auch Stein^pfe angefüllt mit den Früchten des Sommers aus Wald unb Felb. Die Hausfrau blickt mit Stolz auf ihre Schätze, bie sie mit soviel Liebe unb Mühe haltbar gemacht hat unb bie für ben Winter manches leckere Mahl zu liefern verheißen. Doch noch ist es nicht so weit, noch bieten unsere Märkte frisches Gemüse unb Obst zum Kaufe an. Daher wäre es von unse­ren Hausfrauen nicht klug gehandelt, etwa schon jetzt die Reserven in Küche unb Keller anzugreifen.

Das bedeutet natürlich nicht, baß bie Vorrats­kammer vorerst verschlossen bleiben soll unb man den wohlgeborgenen Schätzen bamit ja niemand in Versuchung gerät am besten vorläufig keine weitere Beachtung schenkt. Im Gegenteil. Strenge und regelmäßige Kontrolle ber gesamten Vorräte ist unbedingt notwendig, um zu verhindern, daß auch nur ein geringer Teil davon oerloren gebt Dies gilt auch für das Einmachgut. Gewiß, wir ha­ben alles getan, un^ Fäulniserscheinungen zu ver­meiden Wir sind beim Einmachen mit der größten Sorgfalt und Vorsicht ans Werk gegangen. Wir ho­hen auch darauf geachtet, daß die Gefäße m küh­len, luftigen unb trockenen Räumen aufbewahrt werben. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, daß vereinzelt Gärungserscheinungen auftreterr -öei rechtzeitigem Eingreifen braucht darum noch nicy: der ganze Inhalt verdorben zu fein. Erscheint uns das Innere eines Glases verdächtig oder hat stch der Verschluß gelost, müssen wir sogleich den In­halt genau überprüfen. Falls das Eingemachte noch einwandfrei ist, heben wir die Schimmelschicht vor- sicht!« ab und kochen bas Ganze neu ein ober oer- brauchen es sofort. In diesem Falle ist es meist ratsam, das Eingemachte vorher noch einmal aus-

Haben wir Vorräte in Blechdosen, so ist darauf zu achten,-ob sich Deckel ober Boben wölben. Ist dies ber Fall, erweist sich ber Inhalt meist als nicht mehr verwenbungsfähig. Steintöpfe, die vielfach zum Ein­legen von Gurken, Bohnen, Pflaumen, Sauerkraut unb Kürbis benutzt werben, müssen unbebmgt alle acht bis zehn Tage überholt werben. Die graue Haut die sich gerade bei diesen Früchten gern bil­det, braucht zwar nicht von vornherein schon abs nabendes Unheil zu gellen, sicherlich ist sie aber bem Geschmack des Inhaltes auch nicht zuträglich J?at sich eine graue Haut eingestellt, reinigen mir den Rand sowie Brett unb Stein, mit denen wir die Steintöpfe bebeeft hatten. Das Mulltuch walchen wir aus, bevor wir es roieber über ben Inhalt bret-

breiter Gürtel mit farbiger stickerei ist der einzige Ausputz des Kleides. < A l s Ergänzung kann eine schlichte, lose fallende Jacke aus dem gleichen (ober ab= weichenbem Material) mit breiten Pelzstul - p e n unb schräg eingeschnittenen Taschen emp­fohlen werben.

Einsatz der NS.-Schwestert

Krankenhäuser, Kinderkliniken. Gemeinden. SS-Lata- rette. SS-Mütter- und Säuglingsheime. Schulen der NSDAP- und Ordensburgen.

Senken Sie an Jhre Sparbüchfet

Ho mancher Ertta-Groschen kann binein- kommen. wenn Sie beispielsweise zum gähnepuhen die gute Nivea-Zahnpasta be­nutzen. Die große Tube kostet nur 40Psg.

hat, gibt man den kleingeschnittenen Wirsing und die Kartoffelwürselchen hinzu unb läßt bas Gericht gar werben. Dann schmeckt man ab und gibt vor dem Anrichten bie roh geriebenen Möhren dazu.

Westfälischer Salat. 1 kg Pellkartoffeln, 500 g Weißkohl, 50 g Speck ober 30 g Fett, Zwie­beln ober Lauch, Essig, Zucker, Salz, Sens, % Liter Wasser, 30 g Mehl. Das kochende Wasser mit dem angerührten Mehl binden, die mit Speck gedünsteten Zwiebelwürfelchen und die noch warmen, in Schei­ben geschnittenen Kartoffeln hineingeben. Zuletzt mischt man ben seingehobelten Weißkohl darunter, chmeckt ab, läßt gut durchziehen, aber nicht falt werben. . w

Straßburger Kartoffeln. 2 kg Pell- Kartoffeln, 500 g Sauerkraut, 50 g Speck, Zwiebeln ober Lckuch, V* Liter saure Milch, Salz. Der in Würfel geschnittene Speck wirb ausgelassen. Die abgezogenen Kartoffeln werben in Scheiben gc= chnitten unb mit Sauerkraut unb Zwiebeln in einen eft verschließbaren Topf geschichtet. Dann gießt man die saure Milch unb nach Belieben noch etwas Brühe darüber und läßt bas Ganze etwa 30 Mi­nuten langsam kochen. Vor bem Anrichten mengt man bas Gericht vorsichtig burch unb schmeckt ab.

Laucheintopf: 250 Gramm Lauch, 300 Gramm Pellkartoffeln, 10 Gramm Fett, 20 Gramm Speck, nach Möglichkeit magerer Speck, Petersilie. Der Lauch wirb geputzt unb in Scheiben geschnit­ten. Das Grün wirb soweit als möglich mitverwen­det. Man dünstet den Lauch mit etwas Fett an und gibt bie rohen Kartoffelscheiben und den in feine Scheiben geschnittenen Speck darauf, füllt etwas Wasser nach unb läßt alles gar werben. Beim An­richten streut man die gehackte Petersilie darüber. Aus der Stadt Gießen.

Eine einzige Familie.

Gedanken zum Opfersonntag.

Ein Sonntag in jedem Wintermonat schließt uns besonders eng zusammen: der Opfersonntag. Wir weihen ihn bem ganzen beutschen Volke, vor allem ben kämpfenben Solbaten an ber Front, ben zahl­losen Schaffenben in ber Heimat, den Müttern unb Kinbern unb schließlich allen denjenigen, die außerhalb ber Grenzen für bie Größe bes Reiches arbeiten. An diesen Opfersonntagen wissen wir so recht, baß wir eine einzige große Familie sinb die gegen alle feindlichen Gewalten zusammen­steht. Diese Einigkeit unb Geschlossenheit ist es, bie uns so unenbüd) stark unb für alle Zukunft unuber-- winblich macht. Für sie bringen wir jebes Opfer.

Dieses freubige Opfern aus vollen Herzen macht mächtige Ströme von Kräften frei. Diese Ströme aber kehren roieber in ihrer ganzen Stärke zum Volke zurück, nähren es unb geben ihm immer roieber neue Kraft? Das Volk lebt aus feiner Kraft unb feinen Opfern. Den äußeren Schutz bes Volkes sichern unsere Solbaten. Sie opfern täglich unb fragen nicht nach bem Warum, denn sie folgen ber beschworenen Pflicht unb ihren Herzen. Sie mar­schieren, kämpfen und erobern. Sie jagen ben Feind unerbittlich. Sie führen ben größten Waffengang, ben bas beutsche Volk jemals in seiner Geschichte ausfechten mußte. Unsere stolze Liebe unb Zuver­sicht begleitet bie siegenden Kämpfer. Sie sind die besten Soldaten der Welt. An ihren Opfern wächst

Sdiwesterndienst - Beruf und Schule für s Leben

MPwee WW WWWW* _______________, ......... V. beulend rann Mädel und Frauen im Alter T.n 18 bi. 88 Jahren .1. TLe8chwe.tero in dea

Reicbsdienststellen der Schwesternschaften Berlin W 62. KurfarstenitraCe HO. vermittelt.

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