Ausgabe 
4.1.1941
 
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Samstag, 4. / Sonntag, 5. Zanuar 1941

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191- Jahrgang Nr. 3 (mi die in: t a g h cu, anbei Sonntags und ^iertags Beilagen: Die illustrierte (Siebener A-ainilienblntier Heimat rmBild DieScholle Monatö-Bezngsvreie: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 L^bneillustrierte 1.80 .Zu'tellgebübr... -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnenAunnnern infolge boberer Gewalt ftcrnivredmnfdiluii 2251 Dra b tmiicbrift:An zeiger" Po . febeck 11686 ^rantf. M.

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Gießener Anzeiger

«ssü.xw General-Anzeiger für Oberhessen rsssssr

der größte Kohlenausfuhrhafen Eng« mie einen Rechenscha lanos und der W.elt überhaupt. 1934 lie- 'hat ihn nicht nötig.

Wehr-

unsere

3ur gleichen Aktion wird hervorgehen können.

In der Gewißheit, den Gedanken und die Ge­fühle aller Flieger Italiens zum Ausdruck zu drin- gen, entbiete ich den tapferen verbündeten Kame­raden den herzlichen Gruß, während sie sich an- schicken, auf unseren Krirosschauplähen an unseren Kämpfen tcilzunehmen. Mt dem Ziel des unaus-

fen hier noch Schiffe in einer Gesamttonnenzahl von 6,5 Millionen ein und aus. Die unterhalb der Stadt gelegenen Bute-Docks mit einer Wasserfläche von 84 Hektar und die neuen Barry-Docks südwest­lich der Stadt sind bei Flut auch den größten Schis­sen zugänglich. Die Stadt hat in der Geschichte von Wales eine Rolle gespielt. Sie zählte 1801 nur 2000 Einwohner, verdankt ihre fast amerikanische Entwicklung allein der Erschließung der großen Kohlengruben und Eisenhütten im oberen Tafftal.

raum Mangels".

Der Bericht, den die deutsche Wehrmacht setzt über die Zeit oom 25. Juni, also vom Waffenstill­stand in Frankreich ab, bis Ende 1940 oorlegt, ist rein äußerlich gekennzeichnet durch jene Sprache, die beste Tradition in der Wehrgeschichte Deutsch­lands ist: knapp, sachlich und klar, unter Vermei­dung jeder Weitschweifigkeit. Hat eine Wehrmacht wie die deutsche angesichts ihrer Taten so etwas wie einen Nechenschastsbericht überhaupt nötig? Sie Aber da wir Menscher von

heute nicht nur schnellebiger als je, sondern darüber hinaus auch wir Deutschen durch die siegreichen Feldzüge dieses Krieges verwöhnt sind, iv ist cs doppelt zu begrüßen, daß die Wehrmacht eine kurze Zusammenfassung ihrer Leistungen überfeine Zeit verlegt, die manchem vielleicht alsstill" und er-

durch den Werkluftschuh gelöscht werden, ohne daß nennLnswerter wehrw.rtschaftlicher oder militari, scher Schaden entstand. Es find insgesamt acht Tote und 20 Verletzte zu beklagen. Zwei britische Flug, zeuge wurden abgeschossen. Ein deutsches Flugzeug wird vermißt.

Cardiff liegt drei Kilometer oberhalb der Mün­dung des Taff in den Kanal von Bristol im süd­lichen Teil von Wales. Es ist eine Stadt von 230 000 Einwohnern und, begünstigt durch die reichen Anthracitkohlengruden in Glamorganshire,

sen zurückgeschlagen worden. Bei einem eigenen kühnen har.dftrech wurden feindliche Elemente in die Flucht geschlagen und Gfanaene eingebrach'. Feindliche Flugzeuge haben Elbasfan bombar-

eignislos erscheinen möchte.

Das aufmerksame Studium dieses großen Ab­schlußberichtes für 1940 führt den Le er auf engstem Raume die Summe der Taten vor, die un'ere Wehr­macht nach dem Ende des Feldzuges auf dem Fest­lande hervorgebracht hat. Dabei muß man sich vor Augen hallen, daß es sich hier durchaus nicht e.roci um eine Einzeldarstellung oder um eine Aufzäh­lung, sondern um sehr summarische Zusammen­fassungen handel', verglichen vor allem mit der Tat­sache, daß täglich und stündlich besonders ugsere Flieger und Ü-Bootmäner Leistungen vollbringen, die im einzelnen gar nickst aufgezählt werden kön­nen und im Rahmen der Ganzen doch völlig un­entbehrlich sind.

Gerade biefe Uebersicht bringt dem Leser ms Gedächtnis zurück, mit welcher unerbittlichen Kon­sequenz der große Kampf gegen England von unse­rer Wehrmacht ständig fortgeführt wird. Nach der Beendigung des Feldzuges in Frankreich fiel dem Landheer eine doppelte Aufgabe zu. Einmal hatte es die gesamte neu gewonnene Front vom

R o tr, 3. Ian. (DRB.) Anläßlich der Entsendung von Abteilungen der deutschen Luftwaffe nach Ita­lien hat der Generalstabschef der italienischen Luft, wafse, Gefchwadergeneral P r i c o l o, folgenden Tagesbefehl erlassen:

In diesen Tagen sind Abteilungen der kampf. erprobten deutschen Luftwaffe, die sich be­reits im Vörden mit Ruhm bedeckten, im Begriff,

Artillerie feindliche motorisierte Formationen und Schisfseinheiten beschossen. Unsere Bomber haben einen feindlichen vorgeschobenen Stützpunkt und Schiffe in der Rahe der Küste wiederholt angegtif- fcn und dabei einen Kreuzer getroffen. Weitere Flugzeuge haben motorisierte Formationen ander Front von B a r d i a und in der Düste bom­bardiert und mit WG.-Feuer belegt. Alle unsere Flugzeuge find zurückgekehrt.

An der griechischen Front sind Angriffe

lung unterhalten hatten.

Das Verhältnis Jugoslawiens zu Bulgarien steht weiterhin im Zeichen des am 24. Januar 1937 geschlossenenPaktes der ewigen Freundschaft". Auch im Laufe des Jahres 1940 konnte man in unzähligen Reden, Entschließungen und Artikeln auf beiden Seiten die F^^uug hören, daß diese von einem bulgarischen Politiker miteiner Blumenvase ohne Wasser und ohne Blumen" verglichene diplomatische Form mit wirk­lichem Leben erfüllt werden müsse. Es ist ledoch bisher nicht dazu gekommen, da immer wieder von inneren und äußeren Feinden einer solch engen und weitgehenden Zusammenarbeit w scken den beiden verwandten Staaten Hindernisse und Sperr- riegel errichtet wurden.

in Rordastika.

Rom, 3. Jan. (DNB.) Der italienische Machtbericht hat folgenden Wortlaut:

Im Grenzgebiet der E y r e n a i k a hat

Der Wehrmachtbericht hem ^reitaa.

Berlin, 3. Ian. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im taufe des Tages führte die Luftwaffe A n - griffe g^gen Ziele an der 0ft f üff e Eng­lands durch. Ein Vorpoftenboot wurde Im Sturz­flug mit Bomben belegt und versenkt. In der Nacht zum 3. Ianuar warfen stärkere Kampfsliegerver­bände als Vergeltung für die gegen Bremen ge­richteten britischen Angriffe auf Hafen und Stadt Lardiff Bomben aller Kaliber. Zahl- reiche Brande konnten zum Teil bis zu einer Ent- fernung von 100 Kilometer beobachtet werden.

Britische Flugzeuge warfen auf zwei nord­deutsche Ortschaften Bomben, wobei wie­derum ein Krankenhaus und mehrere Häuser, meist innerhalb ausgesprochener Wohnviertel, getroffen wurden. In einigen Lagerräumen und Fabrikanlagen entstandene Brande konnten aber

Deutsche Flieger im Mittelmeer.

Tagesbefehl pricolos zum Einsatz kampferprobter deutscher Luftwaffen- Asteiiungen im Mttelmeer.

Bombenangriffe auf Cardiff

Vergeltung für Bremen. Zahlreiche Brände.

diert, wodurch einige Verluste unter der Zivilbe­völkerung hervorgerufen wurden.

In Ostafrika nicht Besonderes zu melden.

Seegefecht im Pazifik.

Bewaffneter englischer Dampfer versenkt.

Neu York, 3. Jan. (DNB.) Der australische Marineminister Hughes gab bekannt, daß 496 Ueberlebende der von einem deutschen Handelszer- ftörer im Pazifik versenkten Schiffe in Austra­lien eingelp)ffen sind. Er teilte weiter mit, daß noch Bcsatzungsmitglieder anderer versenkter Schiffe sich an Bord des deutschen Kriegsschiffs befänden. Wie aus dem Bericht des Marineministers ferner heroorgeht, hgt zwischen einem deutschen Handelszerstörer und dem bewaffneten englischen HandelsdampferT u r a t i n a" (9691 BRT.) ein langes Gefecht stattgefunden, das mit der V er­st n k u n g des Engländers endete. Ein jetzt zurückgekehrtes Besatzungsmitglied eines versenkten Schiffes erklärte, daß die Behandlung auf dem deut­schen Schiff nicht schlecht gewesen sei. Das deutsche Schiff seikein Höllenschiff".

MuniiionstranSportestaiiLebpnsnifttel

London, 3. Jan. (Europapreß.) Die Be­grenzung der Rationen für Fleisch und andere Lebensrnittel in England wurde am

aber immer wieder vor dem Absprung zu- rückschreckt, selbst wenn er schon zum Abwip­pen angesetzt hat ...

Das Ziel des deutschen Kampfes.

Eine Neujahrsansprache Botschafters von Papen in Ankara.

Istanbul, 3. Jan. (DNB.) Anläßlich des Iah. reswschsels sprach der deutsche Botschafter in An­kara, von Popen, zu den Mitgliedern der deut­schen Kolonie und der Botschaft. Die Rede Roosevelts nannte er einen Schlag ins Ge­sicht der historischen Wahrheit. Der deutsche Kampf der Neuordnung gehe dahin, daß niemals wieder englische oder französische Machthaber zu egoisti­schen Zwecken die Völker Mitteleuropas gegen die Interessen des Reiches zusammenfassen können und daß endlich auf dem Boden Mitteleuro­pas dauernder Frieden herrsche. Deutsch­land kämpfe für die Neuordnung Europas als weltgeschichtliche Wiedergeburt und für einen gerech­ter» Frieden ohne Haß gegen andere ^Völker. Der Botschafter unterstrich das Verdienst des National­sozialismus, eine Zeitenwende des Sieges des Ge­meinwohls gegenüber den Gesetzen des aus- beuterifchen Kapitalismus aufgerichtet zu haben. Er sprach zum Schluß die Hoffnung aus, daß die r k i f ch e n Staatsmänner erken­nen mögen, wo in dem gegenwärtigen Konflikt ihre wahren Freunde und ihre realen Interessen zu suchen feien.

Jugoslawische Hemmungen

Von unserem Dr. Gr.-Berichterstatter.

Was schließlich Griechenland anbetrifft, so ist auch hier das Verhalten Belgrads stets äußerst korrekt gewesen. Man hat in Belgrad bedauert, daß der südliche Nachbarstaat von England in ein kriegerisches Abenteuer verstrickt wurde und be­dauert noch mehr die dadurch verursachte Stö­rung im jugoslawischen Auß en handel. Eine wirkliche Freundschaft zwischen Jugoslawen und Griechen hat es aber nie gegeben, da man,vor allem auf serbischer Seite nicht vergessen kann, daß die ganzen von Slawen besiedelten Teile Süd­mazedoniens einschließlich Saloniki von den Griechen mit grausamen Methoden zugräzi- fieren" versucht wurden. Es steht auch heute mehr denn je ,'ür jeden nationalbewußten Jugoslawen fest, daß eines Tages der Endpunkt der Morawa- Wardar-Linie, nämlich Saloniki, in jugoslawischen Besitz kommen muß. Gleichzeitig aber weiß man heute in Belgrad, daß dies nur mit Hilfe und Zu­stimmung der Achsenmächte möglich ist. Doch wagt man noch nicht alle sich daraus ergebenden Fol» gerungen zu ziehen.

Durch diese Hemmung werden die ganzen Be­ziehungen Jugoslawiens zu feinen Nachbarn be­stimmt. Ein Belgrader Politiker hat ein solches Verhalten dieser Tage mit einem Mann verglichen, der sich bereits zum Baden umgezogen hat und auch schwimmen kann, schon auf dem Sprungbrett steht,

meinfamen Feind, das die Welt versklavende bri- tische Imperium, geht die gewaltige Aktion der Achsenmächte an allen Fronten für die Verwirk­lichung des neuen Europas weiter. So bilde heute von der Nordsee bis zum Mittelmeer die Flugwaffe der Achse eine einzige gewaltige Luftarmee, einge­setzt für die Erringung des gemeinsamen Sieges. ,stZaooro F a s c i ft a" betont, daß die Enften- dyna des deutschen Fliegerkorps den besten Beweis für die aktive und soldatische Zusammenarbeit zwi­schen den Achsenmächten sei. Die Italiener werden die deutschen Kameraden, die die Solidarität und Waffenbrüderschaft Deutschlands und Italiens ver­körpern, mit Gefühlen herzlichster Sympathie be­grüßen. Diese Soldaten des Führers werden eine ihrer würdige Aufnahme finden und dazu beitragen, die Beziehungen zwischen den beiden Völkern im­mer enger zu gestalten. AuchTribuna" sagt, in enger Waffenbrüderschaft kämpfen heute die deutsche und die italienische Luftwaffe zur Nieder­werfung des englischen Gegners, während das ita- lienifche Volk in engster Gemeinschaft mit dem deut­schen Volk unerbittlich seinen Weg und seinen Kampf gegen den letzten verbliebenen Gegner fortsetzt und "in diesem Geiste die deutschen Waffenbrüder in Italien auf das herzlichste willkommen heißt.

Italienische Lnfiangriffe

Stolze Rechenschaft.

Nun sind wir eingetreten in das Jahr, das nach dem Tagesbefehl des Führers an die Wehrmacht die Vollendung des größten Sieges unserer Ge- sch.chte bringen wird. In allen Ländern wurde der Jahreswechsel mit Kundgebungen und Reden der führenden Politiker begleitet, die natürlich an dem Sch'cksalstampf, der jetzt die ganze Welt in Be^ wegung setzt, nicht vorbeigehen konnten. Schwer hatte es die englische Regierung nach einem Jahr der furchtbarsten militärischen Niederlagen und der sich täglich verstärkenden Schläge der deutschen Luft­waffe und Seestreitkräfte die verkaterte Stimmung der B.'völkerung einigermaßen aufzupulvern. Hil's- bereit hatte Präsident Roosevelt den englischen Re­gierungsmännern die schwere Agitattonsarbeit er­leichtern wollen durch seine ein paar Tage vorher im Rundfunk gestartetePlauderei am Kamin", die in Wirklichkeit ein höchst leichtfertiges Spiel mit dem Feuer war. Roosevelt hat fein' Versprechen verstärkter Kriegslieferungen an die Engländer feinen Nordamerikanern dadurch schmackhafter machen wollen, daß er das Gespenst eines drohen- den deutschen Angriffs auf die Vereinigten Staaten an die Wand malte; aber zur Begründung dieses Hirngespinstes mußte er zu Lüge, Verdrehung und Fälschung von Führeräußerungen greifen. Mit einer kühlen Richtigstellung von deutscher Seite war diese Kopfflechterei abgetan.

Die von England zum Jahreswechsel herausge- gebenen politischen und militärischen Rückblicke und Statistiken versuchten mit höchst anfechtbaren Zah­len den Eindruck zu erwecken, daß es nicht gar so schlimm um den verprügelten britischen Löwen stehe. Die Zahlen sind im zusammenfassenden Be­richt des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht mit der klaren Feststellung erledigt, daß seit dem deutsch-französischen Waffenstillstand England das Dreifache an Flugzeugen verlor, wie die deut­sche Luftwaffe. Die schweren Verluste der britischen Handelstonnage durch die Einwirkung deutscher See- und Luftstreitkräfte bekommt das englische Volk gerade beyn Jahreswechsel zu spüren durch die An­kündigung strengerer Rationierung wegenFracht-

bleiblichen gemeinsamen Sieges.

gez. pricolo.

Das italienische Volk, so erklärt , G i o r n a l c d ' Jtalia", entbietet den Kameraden des deutschen Fliegerkorps, die nach Italien kommen, um auf den schwierigen Kriegsschauplätzen des Mittelme-eres zu kämpfen, feinen herzlichsten Gruß. Als Soldaten kommen sie zu Soldaten und werden bei dem ita­lienische Volk die kameradschaftlichste, herzlichste und brüderlichste Ausnahme finden. Gegen den ge-

(Nachdruck, auch' mit Quellenangabe, verboten.) Belgrad, im Dezember 1940.

Die Stellung Jugo.lowiens im europäischen . Ärafiefpiel |tanu feit mehreren Jahren im groben unu ganzen fest. Jugoslawien hatte freiwillig Oie Ausgaoe übernommen, ein Faktor der Drä­nung und d e s Ausgleichs im süd-fteuro- päi|ü)en Raum zu sein. ihe Veigrader Diplomatie bemut)te sich ständig, beste Beziehungen m erster Lime zu allen Nachbarstaaten yerzustellen. Das Verhälrnis Jugoslawiens zum Grogoeutschen Reich war auu) im Jahre 1940 im allgemeinen gut. E; fehlte naturliaj nicht an gelegentlichen Trübun­gen und Mißverständnissen, die in erster Linie durch Quertreibereien der weftdemokratstchen Freunde" verursacht wurden. Jugoslawien bewahrt gegenüber Dem.chland mindestens seit Juli, also i nach dem Zusammenbruch Frankreichs und dem Kr..g^eintrin Italiens, eine wohlwollendes Neutralität. Dies kam auch in der Erklärung xum Ausdruck, welche die jugoslawische Regierung am 26. August 1940 anläßlich des ersten Jahrestages des serbo-kroatischen Ausgleiches auf ihrer Sitzung in Agram abgab.

Die deutsch-jugoslawischen W i r t s ch a f t s v e r - Handlungen, die am 20..Oktober nach vier­wöchiger Dauer in Belgrad beendet wurden, ebenso wie vor allem die jugoslawische Unterstützung bei der Rücksiedlung der Bessarabien- und Do- brudscha-Deutschen, sowie die der deutschen Volksgruppe bei dieser Gelegenheit gebotenen Entfaltungsmöglichkeiten find Beweise dafür, daß man es in Belgrad mit dem guten Verhältnis zu Berlin ernst meint und sich auch bewußt ist, welche Bedeutung ein solch gutes Einvernehmen für Jugo­slawien bei der Neuordnung Europas hat. Es fehlt aber noch gleichermaßen das letzte Bekenntnis zu dieser von den Achsenmächten in Angriff genomme­nen Arbeit. Hemmungen verschiedenster Art sind bisher noch nicht überwunden worden. Vielleicht bringt schon die nächste Zukunft einen Durchbruch, der allerdings psychologisch bei den breiten Volks- massen noch nicht vorbereitet ist.

Das italienisch-jugoslawische Ver­hältnis zeichnet sich gegenüber dem verhältnis­mäßig stets auf gleicher Temperaturhöhe bleiben­den beutsch-jugoslawischen Verhältnis durch einen rascheren Wechsel der Wärme- und Kälte- grade aus, was natürlich schon durch das Tempe­rament beider Nationen bedingt ist. Es kam im Laufe des Jahres 1940 mehrfach zu herzlichen Freund'fchaftskundgebüngen der beiden Ad'.'^astaaten, jedoch auch gelegentlich zu bedenklichen Verärge­rungen, die meist durch Mißverständnisse, Verschul­den unterer Organe oder aber durch übermäßige Beachtung einzelner Zeitungsartikel entstanden waren. Die Grundlinie der politischen und wirt- schattlichen Beziehungen zwischen Rom und Bel­grad ist klar. Sie beruht auf der im Freundschafts- und Nichtangriffspakt vom 25. März 1937 nieder­gelegten Achtung d e s beiderseitigen Be­sitzstandes, wobei Jugoslawien auch die italie­nische Einflußsphäre auf dem Balkan weitgehend berücksichtigt. Dies zeigte sich vor allem bei Aus­bruch des italienisch-griechischen Kon­flikts, wo Jugoslawien eine wirklich anerten- nenswerte loyale Haltung gegenüber Italien ein­nahm und seinerseits alles tat, um diesen Konflikt zu lokalisieren. Selbstverständlich wurde dies auch von italienischer Seite anerkannt, so daß gerade diese kriegerische Auseinandersetzung an ber_ Süd- grenze Jugoslawiens, welche von den Engländern zu einer Trübung der italienisch-jugoslawischen Be­ziehungen auszunützen versucht worden war, sich fördernd für die weitere Zusammenarbeit zwischen Belgrad und Rom gestalten konnte. Darüber hinaus ist Italien nach Deutschland der wichtige Handels­

partner Juaoslawiens. , , . - , ...

Außerordentlich günstig gestaltete sich sckließlich nach einigen unserer Stutzpunkte zu in der letzten Zeit das Verhältnis Jugo-' kommen, um am harten Luft- und Seekrieg teilzu- slawiens zu Ungarn. Offiziell dürfte vornehmen, dec augenblicklich im Mittelmeer allem das Gefühl mitspielen, daß die kleinen Stau- < f(a(;fjnbet, ro0 in diesem Zeitabschn-tt der gemein­ten unter den jetzigen Umständen in Eurova an sich I atne ^lnd seine hauptslreilkräfte zusammengezo- nicht mehr viel mitzusprechen haben und deswegen, j

um 'hre Bedeutung erhöhen und einen gewststn ^sche Fliegerkorps muß als eine große ®*liUe6^Un7oateen Ne °Fr°q° ist dabei nur, wa j il-Ii-ai-ch- Emheil belrachlel werden, unüde.lalb der Anschluß erfolgen soll. Die amtlichen Kreise müssen die Kommandanten der grozen Einheiten. Ungarns und Jugoslawiens sind sich darüber klar, der Stürme und der Flughafen, die direkt oder daß sie nur im Rahmen der von der Achse Der- indirekt dazu berufen sind, mit den deutschen Fl.e- linRom in Angriff genommenen Organisation pCrn Zusammenarbeiten, sich aktiv für die Unter- Europas eine produktive Rolle fiugeteilt erhalten, njjh^ng der in unser Land kommenden Kameraden Sicherlich dürfte bei dieser neuerstandenen Freund-, unb ihnen die restlose Z usa m men- schaft zwischen Belgrad und Budapest, die m der ( in tz^zug auf Unterkunft wie hin- nTn11,1 un'fl der Operationen 3utell werden taffen.

h"g e n' das n®eue rnmani' che >i eq i me | Die gemeinfame Arbeit wird die schon bei den von Einfluß gewesen sein. Jugoslawien hat noch. vergangenen Kämpfen gestählten Geister immer nicht den richtigen Kontakt zu General A n t o -1 mehr verbinden und sie in der e n g st e n W a f - nescu und der Lechonörbewegung gefunden, mo-^enbrü&etf(fjflff zufamrnenschwe.ßen. die aus btt allerdings auch mitspielen mag, daß düe maß- bem 6incah italienischer und deutscher Abteilungen gebenden Politiker des Carol-Regimes im Rahmen | der Kleinen Entente, sowie der Balkanentente mit den jugoslawischen polittschen Kreisen engste Füh-

Freitag von Lebensmittelminister Lord Wool- 'ton auf die für Enaland entstandene Notwendig- feit zurückgeführt, bisher für die Lebensmittelein- ' fuhr verwandte Schiffe für den Transport , , '' von Kriegsmaterial an die ägyptisch-libysche

lokalen Lharaklers in einigen Abschnitten entsetze.- ^rQnt einzusetzen. England sei zur Zeit bemühtz

******* """" "" 9 fien " möglichst viel Schiffsraum frei zu machen, um die

Truppen in Aegypten zu versorgen. Die ver­schärfte Rationierung von Fleisch und anderen Le­bensmitteln beginnt am kommenden Montag