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im 74. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

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Gießen, den 31. Mai 1941.

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Dienstag

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Arbeitsbuchpflicht nun auch für ausländische Saisonarbeiter.

Familie Wilhelm Kreiling und 6 Enkelkinder.

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Spielleitung:

Ernst Martin

Ein Ufa-Film mit

Hansi Knoteck

Hämorrhoiden sind heilbar auch b.schw.Fätien

Die Erhaltung der Kleidung

Ist heute von so großer Wichtigkeit, daß ihre Be­deutung gar nicht überschätzt werden kann. Kluge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße ehern. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu herstellen lassen, wobei Kleiderpunkte ge­spart und teure Anschaffungen vermieden werden können. Wenn auoh die Lieferzeit heute infolge der enormen Beanspruchung unseres Werkes von öfferatl. und privater Seite naturgemäß etwas länger dauert, als man dies von früher gewohnt Ist, so dürfen wir hierfür sicherlich Ihr Verständnis voraus­setzen. An der Güte der Ausführung lassen wir es nicht fehlen. Unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendstes Fachunternehmen In Süddeutschland ist ja bekannt

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Durch eine am 1. Juni 1941 in Kraft tretende Verordnung hat der Reichsarbeitsminister bestimmt, daß nunmehr auch die ausländischen Saisonarbeiter, die nach Ablauf der Saisonbeschäftigung das Reichs- gebiet wieder zu verlassen pflegen, eines Arbeits­buches bedürfen. Jedoch wird die Strafvorschrift fin die Beschäftigung von Arbeitskräften ohne Arbeits­buch bei Beschäftigung ausländischer Saisonarbeit« erst von dem Zeitpunkt an wirksam, den der Reichs- arbeitsminister bestimmt. Es ist also Raum für du erforderliche Uebergangsfrist gelassen.

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Gießen -Wieseck, Rödgen, den 1. Juni 1941.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Juni, 1*5 Uhr, vom Trauerhause Ludwigstraße 18 aus statt.

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sagen wir allerher^lichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen :

Arthur Tränkner.,

Furchtbare

Nervenschmerzen

Fr. Paula Höhne, Berlin SW 68, Krausenstr. 21, schr. am 1.5. 40: Ich bin glücklich, daß ich Ihre Anzeige las, denn ich litt an furchtbaren Nervenschmerzen. Ich konnte keine Nacht schlafen. Za meiner groß. Freude haben mir Trineral-Oval» tabletten ganz vorzügl. geholf. Heute kann ich mein. Mann Wied, eine frohe, gesunde Frau sein. Bei Nerven- u. Kopfschmerzen, Rheuma, Ischia-, Gicht, Hereuschutz, Erkältnugskrankheiteu, Grivve helfen die hochwirks. Trincral-Ovaltablctten. Sie werden auch v. Herz-, Magen- u. Darmempfini» lichen bell, vertragen. Mach. Sie fof. einen Versuch! Origpckg. 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avothek. oi. Trineral GmbH., München K 27/547. Verl. Sie kosten!. BroschüreLebensfreude durch Gcsundhcit'l

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heim­gänge unseres lieben Entschlafenen

Herrn Karl Tränkner

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Montag, den 9. Juni 1941, abends 8 Uhr, Neue Aula der Universität

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Amtsgericht Gießen.

Die G. Sch., die in einer hiesigen Gaststätte tätig war, entwendete am 25. Januar einer Dame einen Ning im Werte von 600 RM. Die Angeklagte ist geständig. Sie wurde, dem Anträge des Anklage­vertreters entsprechend, anstelle einer an sich ver­wirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu einer G e l d st r a f e von 50 R M. verurteilt. Straf­mildernd wirkte der Umstand, daß die Angeklagte bisher unbestraft ist, daß sie keine Vorstellung von dem Wert des Ringes hatte und daß das Schmuck­stück der Eigentümerin zurückgegeben wurde. Straf­erschwerend wirkte dagegen der grobe Dertrauens- mißbrauch.

Der K. Sch. in M. hatte sich wegen Unterschla- Sunb Ehebruchs, seine Ehefrau E. Sch. wegen ruchs zu verantworten. Der Angeklagte hatte im^März v. I. 72,04 RM. und im Juli v. I. 167 RM., die ihm von einer Frau zur Begleichung -von Rechnungen übergeben worden waren, für sich behalten. Beide waren auch des Ehebruchs, be­gangen vor ihrer jetzigen Ehe, beschuldigt. Die An­geklagten waren geständig. Der Angeklagte wurde

Schreib­hilfe tägl.einigeStun- den, gesucht.

Bewerbungen an die 2402Ü Univ. Bibliothek.

wegen Unterschlagung in zwei Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe von 100 R M., beide Angeklagte wegen Ehebruchs zu je einem Mo­nat Gefängnis verurteilt. Bezüglich der Unter­schlagung wurden die seitherige Unbescholtenheit und die Notlage des Angeklagten, sowie der Um­stand, daß das Geld zurückerstattet worden ist, strafmildernd in Betracht gezogen. Hinsichtlich des Ehebruchs vertrat das Gericht mit Rücksicht auf die Heiligkeit der Ehe den Standpunkt, daß die Tat mit einer Geldstrafe nicht gebüßt werden könne.

Das Pulverfaß.

NSG. Der Wald ist nicht nur als Stätte der Erholung, als Picknick-Platz und Aufenthaltsort für Dichter und Verliebte wichtig: Der deutsche Wald ist auch einer der wesentlichsten Teile unseres Volks­vermögens und eine unserer bedeutendsten Rohstoff- guellen. Ganz zu schweigen von seiner Aufgabe als Sauerstofferzeuger, als Wetterrsgulator und Windschutz. Aber viele Volksgenossen scheinen ihn ausschließlich als Objekt des Vergnügens anzu­sehen. Sie spazieren darin umher was man ihnen durchaus gönnt i und rauchen: was aller-

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Ein froher und heiterer Ufa-Film, der auf seine eigene und unbeschwerte Art erzählt, wie Stadt und Land so verschieden sind und wie sie in der Liebe junger Menschen doch immer ____________________ zu einander finden____________________

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Heute Dienstag Neuaufführung I

Lichtspielhaus

Täglich 3.30, 5.30, 8.00 Uhr

Jugend ab 11 Jahre hat Zutritt!

Am 1. Juni, vormittags 8*/z Uhr, verschied sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber, guter, treusorgender Mann, unser lieber, herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Heinrich Wilh. Hofmann, Rangiermeister i. R.

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dings zuviel des Guten ist. Rauchen rm trockenen Walde ist nämlich fast dasselbe wie Rauchen am offenen Pulverfaß. Das ist nicht übertrieben. Zwar pflegt der Wald nicht zu explodieren, aber der Schaden, den Raucher im Walde angerichtet haben, ist viel viel größer als der von Explosionen. Ein unscheinbarer Funke, den der Wind verwehte, ein unbeachteter Stummel, ins Gestrüpp gewor­fen, und es entsteht daraus ein Waldbrand, der unermeßlichen Schaden für das ganze Volt bringt. Trotz aller Strafmaßnahmen entstehen immer wieder Waldbrände durch Fahrlässigkeit. Wir wün­schen nur eines: daß jeder, der dabei erwischt wird, einmal über einem offenen Pulverfaß rauchen müßte. Wetten, daß er dann geheilt wäre?

Entrümpelt die Dachböden!

Während die Entrümpelung der Dachgeschosse bei Krieasanfang im allgemeinen befriedigend durch­geführt war, mußte in letzter Zeit festgestellt wer­den, daß in den Bodenräumen Gebrauchsgegen­stände wiederum in übermäßiger Menge aufgespei­chert worden sind. Es kann nicht oft genug auf die Wichtigkeit gerade der Entrümpelung für eine

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Die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Ver­einigung (fr. Kaufmann. Verein) haben auf Mitgliedsausweis (G.B. Nr. 4 und K.V. Nr. 11) bis zu drei Plätzen freien Ein­tritt. Ebenso haben die Mitglieder des Vortragsringes der KdF. gegen Vorlegen des Mitgliedsausweises freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontrollabschnitt Nr. 11 Karten zum ermäßigten Preis von 50 Pf. Mitglieder der NS.-Franensdhaft, des Land- schaftsbnndes Volkstum und Heimat erhalten Eintrittskarten zum Preis von 75 Pf., Nichtmitglieder zu RM. 1.25 bei Challier, Neuenweg. Die Angehörigen des Veranstaltungs- rlnges der KJ. erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 30 Pf., Studenten, Militär und die übrigen HJ.- und BdM.-Angehörigen zu 40 Pf.

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Plötzlich und unerwartet verstarb am 1. Juni 1941 unser lieber Kamerad

TN.-Gemeinschaftsführer

Heinrich Lehrmund

Führer des Bereitschaftsdienstes 06.1X 93 Gießen Inhaber der Nothelfernadel in Gold, des TN.-Ehrenzeichens 1922 des Kriegsverdienstkreuzes II. Kl. mit Schwertern und des Luftschutz­ehrenzeichens II. Stufe.

Mit ihm ist einer unserer Besten heimgegangen. Durch seinen aufrichtigen Charakter, sein stets freundliches und hilfsbe­reites Wesen und seine treue Kameradschaft hat er sich ein bleibendes Andenken in der OG. gesichert.

Der Führer der Technischen Nothilfe OG. IX/93 Gießen Schuchmann, Gefolgschaftsführer.

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wirksame Brandabwehr hingewiesen werden. Da; |Jr \L Reichsluftfahrtministerium hat die Luftgaukomman. dos angewiesen, eine sofortige Überprüfung de? Entrümpelung anzuordnen. In diese Ueberprüfung- werden auch die übrigen in den Gebäuden durchs . a führenden Brandschutzmaßnahmen einbezogen, roid. |' fljjw die Bereitstellung von Luftschutzhandspritzen, Feuer. ! patschen, Wasser- und Sandvorräten usw.

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