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Gießen, den 31. Mai 1941.
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Die Erhaltung der Kleidung
Ist heute von so großer Wichtigkeit, daß ihre Bedeutung gar nicht überschätzt werden kann. Kluge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße ehern. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu herstellen lassen, wobei Kleiderpunkte gespart und teure Anschaffungen vermieden werden können. Wenn auoh die Lieferzeit heute infolge der enormen Beanspruchung unseres Werkes von öfferatl. und privater Seite naturgemäß etwas länger dauert, als man dies von früher gewohnt Ist, so dürfen wir hierfür sicherlich Ihr Verständnis voraussetzen. An der Güte der Ausführung lassen wir es nicht fehlen. Unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendstes Fachunternehmen In Süddeutschland ist ja bekannt
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Durch eine am 1. Juni 1941 in Kraft tretende Verordnung hat der Reichsarbeitsminister bestimmt, daß nunmehr auch die ausländischen Saisonarbeiter, die nach Ablauf der Saisonbeschäftigung das Reichs- gebiet wieder zu verlassen pflegen, eines Arbeitsbuches bedürfen. Jedoch wird die Strafvorschrift fin die Beschäftigung von Arbeitskräften ohne Arbeitsbuch bei Beschäftigung ausländischer Saisonarbeit« erst von dem Zeitpunkt an wirksam, den der Reichs- arbeitsminister bestimmt. Es ist also Raum für du erforderliche Uebergangsfrist gelassen.
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Gießen -Wieseck, Rödgen, den 1. Juni 1941.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Juni, 1*5 Uhr, vom Trauerhause Ludwigstraße 18 aus statt.
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sagen wir allerher^lichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen :
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Furchtbare
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Fr. Paula Höhne, Berlin SW 68, Krausenstr. 21, schr. am 1.5. 40: „Ich bin glücklich, daß ich Ihre Anzeige las, denn ich litt an furchtbaren Nervenschmerzen. Ich konnte keine Nacht schlafen. Za meiner groß. Freude haben mir Trineral-Oval» tabletten ganz vorzügl. geholf. Heute kann ich mein. Mann Wied, eine frohe, gesunde Frau sein. Bei Nerven- u. Kopfschmerzen, Rheuma, Ischia-, Gicht, Hereuschutz, Erkältnugskrankheiteu, Grivve helfen die hochwirks. Trincral-Ovaltablctten. Sie werden auch v. Herz-, Magen- u. Darmempfini» lichen bell, vertragen. Mach. Sie fof. einen Versuch! Origpckg. 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avothek. oi. Trineral GmbH., München K 27/547. Verl. Sie kosten!. Broschüre „Lebensfreude durch Gcsundhcit'l
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Amtsgericht Gießen.
Die G. Sch., die in einer hiesigen Gaststätte tätig war, entwendete am 25. Januar einer Dame einen Ning im Werte von 600 RM. Die Angeklagte ist geständig. Sie wurde, dem Anträge des Anklagevertreters entsprechend, anstelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu einer G e l d st r a f e von 50 R M. verurteilt. Strafmildernd wirkte der Umstand, daß die Angeklagte bisher unbestraft ist, daß sie keine Vorstellung von dem Wert des Ringes hatte und daß das Schmuckstück der Eigentümerin zurückgegeben wurde. Straferschwerend wirkte dagegen der grobe Dertrauens- mißbrauch.
Der K. Sch. in M. hatte sich wegen Unterschla- Sunb Ehebruchs, seine Ehefrau E. Sch. wegen ruchs zu verantworten. Der Angeklagte hatte im^März v. I. 72,04 RM. und im Juli v. I. 167 RM., die ihm von einer Frau zur Begleichung -von Rechnungen übergeben worden waren, für sich behalten. Beide waren auch des Ehebruchs, begangen vor ihrer jetzigen Ehe, beschuldigt. Die Angeklagten waren geständig. Der Angeklagte wurde
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wegen Unterschlagung in zwei Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe von 100 R M., beide Angeklagte wegen Ehebruchs zu je einem Monat Gefängnis verurteilt. Bezüglich der Unterschlagung wurden die seitherige Unbescholtenheit und die Notlage des Angeklagten, sowie der Umstand, daß das Geld zurückerstattet worden ist, strafmildernd in Betracht gezogen. Hinsichtlich des Ehebruchs vertrat das Gericht mit Rücksicht auf die Heiligkeit der Ehe den Standpunkt, daß die Tat mit einer Geldstrafe nicht gebüßt werden könne.
Das Pulverfaß.
NSG. Der Wald ist nicht nur als Stätte der Erholung, als Picknick-Platz und Aufenthaltsort für Dichter und Verliebte wichtig: Der deutsche Wald ist auch einer der wesentlichsten Teile unseres Volksvermögens und eine unserer bedeutendsten Rohstoff- guellen. Ganz zu schweigen von seiner Aufgabe als Sauerstofferzeuger, als Wetterrsgulator und Windschutz. Aber viele Volksgenossen scheinen ihn ausschließlich als Objekt des Vergnügens anzusehen. Sie spazieren darin umher — was man ihnen durchaus gönnt i— und rauchen: was aller-
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Jugend ab 11 Jahre hat Zutritt!
Am 1. Juni, vormittags 8*/z Uhr, verschied sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber, guter, treusorgender Mann, unser lieber, herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Heinrich Wilh. Hofmann, Rangiermeister i. R.
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dings zuviel des Guten ist. Rauchen rm trockenen Walde ist nämlich fast dasselbe wie Rauchen am offenen Pulverfaß. Das ist nicht übertrieben. Zwar pflegt der Wald nicht zu explodieren, aber der Schaden, den Raucher im Walde angerichtet haben, ist viel viel größer als der von Explosionen. Ein unscheinbarer Funke, den der Wind verwehte, ein unbeachteter Stummel, ins Gestrüpp geworfen, und es entsteht daraus ein Waldbrand, der unermeßlichen Schaden für das ganze Volt bringt. Trotz aller Strafmaßnahmen entstehen immer wieder Waldbrände durch Fahrlässigkeit. Wir wünschen nur eines: daß jeder, der dabei erwischt wird, einmal über einem offenen Pulverfaß rauchen müßte. Wetten, daß er dann geheilt wäre?
Entrümpelt die Dachböden!
Während die Entrümpelung der Dachgeschosse bei Krieasanfang im allgemeinen befriedigend durchgeführt war, mußte in letzter Zeit festgestellt werden, daß in den Bodenräumen Gebrauchsgegenstände wiederum in übermäßiger Menge aufgespeichert worden sind. Es kann nicht oft genug auf die Wichtigkeit gerade der Entrümpelung für eine
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Plötzlich und unerwartet verstarb am 1. Juni 1941 unser lieber Kamerad
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Heinrich Lehrmund
Führer des Bereitschaftsdienstes 06.1X 93 Gießen Inhaber der Nothelfernadel in Gold, des TN.-Ehrenzeichens 1922 des Kriegsverdienstkreuzes II. Kl. mit Schwertern und des Luftschutzehrenzeichens II. Stufe.
Mit ihm ist einer unserer Besten heimgegangen. Durch seinen aufrichtigen Charakter, sein stets freundliches und hilfsbereites Wesen und seine treue Kameradschaft hat er sich ein bleibendes Andenken in der OG. gesichert.
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wirksame Brandabwehr hingewiesen werden. Da; |Jr \L Reichsluftfahrtministerium hat die Luftgaukomman. dos angewiesen, eine sofortige Überprüfung de? Entrümpelung anzuordnen. In diese Ueberprüfung- werden auch die übrigen in den Gebäuden durchs . a führenden Brandschutzmaßnahmen einbezogen, roid. |' fljjw die Bereitstellung von Luftschutzhandspritzen, Feuer. ! ™ patschen, Wasser- und Sandvorräten usw.
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