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|90. Jahrgang Nr. 308

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Wie sehr ber Staat trotz aller anberen brin glichen Aufgaben noch Seit für all b-e weiteren Probleme finhet bas zeigt nicht nur hie Arbeit, bie auf hem Gebiet ber Erziehung und Bildung geleistet wird,

Sprenger, Gauleiter und Reichsstaiihalier

m a t i 0 n e n haben in rastlosem Schaffen den Ein. atz unserer Geschwader gewährleistet. Eisern stand die Luftverteidigung in der Heimat und im besetzten Gebiet. Sie hat es erreicht, daß die Einfluge des Gegners keinen militärischen und kaum nennenswerten sonstigen Schaden erzielen konn­ten. Ihr habt das Wort von der hundertfachen Vergeltung wahr gemacht. Ihr seid zur Zeit neben unseren Seestreitkräften Hauptträger des dirpkten Kampfes gegen England.

Soldaten! Kameraden! Wir find stolz darauf, daß unser Führer uns diese Aufgabe zugewiesen hat. Wir wissen hinter uns eine unerschöpf­liche B ü st u n g s i n d u st r i e, deren Arbeiter Tag und Nacht für uns schaffen. Nie versiegender Quell dieser Kraft aber ist das im Nationalsozialis­mus geeinte deutsche Volk. Es bringt die Opfer, die der Kampf fordert, in stiller Selbstverständlich­keit.

Dankbare Anerkennung zoll ich Euch für den küh- n<m Einsatz im vergangenen Jahre. Meine heißen Wünsche begleiten Euch bei dem siegreichen Vor- stünnen im kommenden Jahr.

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Zahr her Wende.

Das Jahr 1940 wird einmal das dürfen wir heute schon mit ruhigem Gewissen sagen als Markstein einer Zeitenwende in die Geschichte ein- gehen. Mit ihm wird man die Entthronung eines als liberale Demokratie getarnten plutokratischen Imperialismus datieren, der sich im Versailler Dik­tat seine Magna Charta geschaffen hatte, aber trotz oller nur denkbaren politischen und militärischen Sicherheiten nicht fähig gewesen war zu verhin­dern, daß die unter das Joch von Versailles ge­beugten jungen Völker nach heißem Ringen um eine sittliche Erneuerung und Selbstbesinnung in gewaltigem Kampf der Geister und der Waffen Seite um Seite diese Magna Charta in Stücke rissen. Aber weit davon entfernt, durch die Zer­trümmerung eines poütifd>en Systems des alle natürlichen völkischen Kräfte knebelnden Marnrno- nhmus die Welt in ein Chaos zu stürzen, führen ie mit jedem Schritte dem Siege entgegen, die von ihren Quälgeistern befreite Menschheit einer neuen O-dnung zu, die in ihren Grundsätzen und Um­rissen sich bereits deutlich abzeichnet. Aus dem Kampf des deutschen Volkes um die Sicherung einer Lebensgrundlagen und seines Lebens­raumes, der ihm aufgezwungen worden war, weil ihm die westlichen Plutokratien in sturer Heber-, heblichkeit und blinder Machtgier die ihm nach Volkszahl, geschichtlichen Leistungen und schöpfe­rischer Kraft zukommende Stellung in der Welt arglistig verweigerten, ist in diesem Jahr ein Auf- fand des Kontinents gegen jene Macht geworden, die in den europäischen Völkern nichts anderes sah als Vasallen ihres weltumspannenden Empires, dessen Interefs"n am besten gewahrt schienen, wenn in Europa Grabesruhe herrschte oder seine Völ­ker durch eine gerissene Politik ständiger Ein­mischung von einem Konflikt in den andern ge­trieben. ihre Kräfte in ewigem Kampf miteinander aufrieben Diese für das britische Reich so einträg- liche Periode ist mit dem Jahre 1940 nun endgültig zu Ende gegangen. Ein ganzer Erdteil steht heute unter Führung Deutschlands und Italiens in einer Front, um seine Freiheit gegen britische An­maßung zu verteidigen und durch die völlige Nie­derwerfung Englands alle Voraussetzungen zu schaf­fen für ein klares Verhältnis der europäischen Völ­ker und Länder untereinander wie für eine sau­bere Abgrenzung der eigenen Interessensphären zu den ^ebensräumen der anderen großen Nationen.

Als wir die Schwelle zu diesem so inhaltreichen unh folgenschweren Jahre überschritten, hatte Deutschland sich zwar politisch durch den Freund-

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Annahme von Anzeigen

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des Heeres Generalfeldmarschatt v. B r a u ch i t s ch, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an das Heer gerichtet:

Soldaten!

Ein Jahr stolzer Bewahrung liegt hinter Euch. Ihr habt erfüllt, was Führer und Volk von Euch erwartet haben In vorb'lhlicher Kameradschaft mit den andereh Wehrmachtsstellen habt Ihr den größ­ten S'eg der G"schichte errungen. Dieser Sieg hat dem Onfer der Gefallenen und verwundeten Kame­raden höchsten Sinn gegeben. Stärker als je stehen wir am Beginn des neuen Jahres zum Einsatz be­reit. Unter d"m Befehl unseres Führers und in unerschütterlichem Vertrauen zu ihm werden wir auch den letzten Gegner schlagen Meine besten Wüntche für has Jahr 1941 gelten Euch und Euren Familien. Vorwärts, mit Gott für Deutschland!

An hie Kriegsmarine.

Berlin,!. San. IDNB.) Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Roeder, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Kriegs­marine gerichtet:

An die Kriegsmarine!

Kühn, hart und entschlossen hat die Kriegsmarine im veraangenen Jahr den Kampf gegen einen zah­lenmäßig weit überlegenen Feind tortgesetzt. Große Autgaban sind unter vollem Einsatz aller verfüg­baren Kräfte gelöst hervorragende Erfolge sind er­rungen worden Angriffsgeist und Kamvfeswillen haben auf den Weltmeeren und an der Küste dem .Feind Schlag auf Schlag versetzt und die Welt- Machtstellung Englands schwer erschüttert. Die Lei­stungen der Kriegsmarine erfüllen mich mit Stolz "nd tiefer Dankbarkeit. In festem Vertrauen auf Gott, in unverbrüchlicher Treue zu unserem Führer "nd in unbeirrbarem Glauben an die Zukunft Großdeutsdhsands wird hie Kriegsmarine den Kampf mit asten Mitteln und höchstem Mut führen bis zum endgültigen Sieg.

Gerüstet wie nie zuvor!

»Das Jahr 1941 wird die Dollendung des größten Sieges unserer Geschichte bringen/

Berlin, 1. Januar. Der Führer und Oberste Befehlshaber hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Wehrmacht erlassen:

Soldaten!

3m Kriegsjahr 1940 hat die nationalsozialistische Wehrmacht des Grohdeuts^en Reiches glorreiche Siege von einmaliger Gröhe errungen. Wil beispielloser Kühnheit hat sie den Feind zu Canbc, zur See und in der Cliff geschlagen. Alle Aufgaben, die ich Euch zu stellen gezwungen war. wurden durch Euren Heldenmut und Euer soldatisches können gelöst. Ihr habt die kämpfenden Kräfte unserer Gegner durch die Gewalt der Waffen besiegt, die von Luch in Besitz genommenen Gebiete aber moralisch erobert durch Eure stolze Haltung und vorbildliche Disziplin.

So ist es dank Eurem hohen Soldatentum gelungen, in wenigen Monaten weltgeschicht- tichen Ringens dem vergeblichen Heldenkampf der deutschen Wehrmacht im Weltkrieg den nachträglichen Erfolg zu verleihey, die Schande der damaligen Unterwerfung aber im Walde von Lompiegne endgültig zu beseitigen.

3ch danke Luch, meine Soldaten des Heeres, der Kriegsmarine und der Cuftwaffe, als Euer Oberster Befehlshaber für Eure unvergleichlichen Ceistungen.

Ich danke Luch aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes.

wir gedenken der Kameraden, die für die Zukunft unseres Volkes in diesem Ringen Ihr Leben geben muhten, wir gedenken ebenso der tapferen Soldaten des uns verbündeten fafchistifchen Italiens.

Rach dem willen der demokratischen Kriegshetzer und ihrer südisch-kapltaUstischen Hinter­männer muh dieser Krieg w e i t e r g e f ü h r t werden. Die Repräsentanten einer zerbrechenden wxlt glauben, im Jahre 1941 vielleicht doch noch erreichen zu können, was ihnen in der Vergangenheit mißlang.

wir sind bereit.

Gerüstet wie nie zuvor stehen wir an der Schwelle des neuen Jahres.

3d) weih: Jeder von Luch wird feine Pflicht tun.

Der Herrgott aber wird jene nicht verlassen, die, von einer well bedroht, tapferen Herzen, sich selbst zu helfen entschloßen sind.

Soldaten der nasionalsoiialistischen Wehrmacht des Grohdeutschen Reiches! Das Jahr 1941 wird die Vollendung des gröhten Sieges unserer Geschichte bringen!

Gez.: Adolf Hitler.

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sondern auch die umfangreiche kulturelle Tätigkeit. Die Musen schweiaen nicht, wovon man sich jeden Tag von neuem überzeugen kann, wenn man einen Blick auf die Theaterspielpläne wirst. Bühne ebenso wie Film und Rundfunk sind von der Verantwor­tung der Aufgabe durchdrungen, die sie gerade jetzt zu erfüllen haben. Es ist doch mehr als ein Symbol, daß im Krieg die traditionelle große Deutsche Kunst­ausstellung in München eröffnet werden konnte, die bisher schon mehr als eine halbe Million Besucher gezählt hat.

So ist die Arbeit, die in der Heimat geleistet wird.

Kameraden! Wir kämpfen und siegen, deutsche Volk lebe und das Werk sei-

An die Wehrmacht Großdentschlands

Tagesbefehle der Oberbefehlshaber zum Jahreswechsel.

Flotte mußten unter Euren kraftvollen Schlägen bas Feld räumen. Ihr habt in Kürze die Luftherr­schaft über den endlosen Weiten Norwegens errun­gen Lufttransporte größten Ausmaßes in uner­müdlichem Einsatz durchgeführt und durch Eure Hilfe den Helden von Narvik die Kraft zum Durch- halten gegeben.

Im Westen dauerte es nur Tage, bis unsere Kampf- und Sturzkampfgeschwader im Verein mit Jägern, Zerstörern und Flak die Luftüberlegenheit errungen und die Luftstreitkräfte des Gegners zer- schlugen Der Bombenhagel der Flieger, de. Nah­kampf der Fallschirmjäger und die Feuerkraft der Flaf-Artillerie unterstützten den siegreichen Durch­bruch unserer Panzerkorps und motorisierten Divi­sionen sowie die Angriffe unserer Infanterie Die Luftnach.ichtentruppe hat stets die für Führung und Verbände notwendigen Verbindungen hergestellt. Bodenpersonal und B a u f 0 r

Deutsche Schicksals- und Kampssemeinschast

Oie inne politische Arbeit im Jahre 1940.

tine verschworene Schicksalsgemeinschaft darstellt ' lind keinen anderen Willen als den zum Sieg kennt, 1 jann kann man sich eines Lächelns nicht erwehren, 1 penn man sich vor Augen hält, wie falsch dieses , deutsche Volk von England eingeschätzt worden ist. i ks waren nicht irgendwelche unmaßgeblichen Man- Her, sondern Diplomaten, die seit Jahren in Deutsch­land weilten und bei Ausbruch des Krieges Der- fünbeten, baß bieses beutsche BolL in acht ober spätestens vierzehn Tagen Revolution machen und Cie Männer seines Regimes davonjagen würde. Es gibt wohl kaum ein einleuchtenderes Beispiel für die völlige Weltfremdheit dieser Politiker, die in ihrem Urteil so wenig den tatsächlichen politischen Gegebenheiten gerecht werden.

Das deutsche Volk ist diesenPropheten" die Ant- port nicht schuldig geblieben ja es erteilt sie eigent­lich jeden Tag von neuem. Wir brauchen dabei gar picht an die nach außen hin sichtbaren Ergebnisse bei den einzelnen Sammlungen zu denken, deren Iebe ein neues Bekenntnis ber Treue zum Führer erstellt, fonbern wir finben gerade im Alltag un­zählige Beweise dieser wahrhaft heldischen Haltung eines Volkes, bas einen eisernen und unzerstör­baren Block bildet.

x Das ist, was wir mit Stolz bekennen könnest, ein Werk ber Partei. Die Bewegung hat sich tvie überall auch gerade hier als der treibende Mo­tor erwiesen, sie ist es, die tatkräftig überall in die Dresche springt und dort mit Rat und Tat ein- greift, wo Htlse not tut. Wir denken dabei gar licht so sehr an die zahlreichen Kundgebungen, die ich stets eines außerordentlich guten Besuches er- reuen, sondern an die überall mit Liebe geleistete Kleinarbeit. Das WortDie Partei wird schon helfen!" sagt deutlich, wie groß das Vertrauen der Bevölkerung zur Bewegung des Führers ist. Jeder einzelne, den sein Weg zur Kreisleitung, zur Orts­gruppe oder zu einer der zahlreichen Gliederungen führt, ob es nun die SA. ober ff, die NSV. ober die DAF ist, weiß, daß man hier für fein An­liegen Verständnis aufbringt und daß ihm auf eben Fall Hilfe zuteil rqirb.

So ist es verstänblich, daß der Soldat draußen im Feld keinerlei Sorgen um feine Angehörigen daheim hat. Er weiß, daß ihnen nicht nur vom Staat eine ausreichende Unterstützung gewährt wird, sondern daß auch ber Block- unb Zellenleiter regel- mäßig nachfragt, ob er irgenbroie helfen könnte. So gilt gerabe die besonbere Hilfe ber Partei der Be- j treuung der Familien, bei denen der Vater im Felde st^ht. Die außerordentliche Vermehrung ber Kinbergärten, die Nachbarschaftshilfe, die Unter­stützung, die der allein den Hof bewirtschaftenden Bäuerin durch Stellung einer Arbeitsmaid zuteil wird, alle diese im großen gesehen so kleinen Dinge symbolisieren den Wert dieser nicht hoch genug einzuschätzenden Arbeit, die von dem Heer ber ehrenamtlich in der Partei Tätigen geleitet

ungeheuer mannigfach und vielseitig. Sie kann es nur deshalb sein, weil an ihr das ganze deutsche Volk teilnimmt, weil keiner abseits steht, weil jeder sich einreiht in die große Front der Schicksals- und Kampfgemeinschaft. B- R-

Neu ahrsansprachen im Dnndfnnk.

Berlin, 30 Dezember. (DNB.) Reichsminister Dr Goebbels spricht zum Jahresabschluß a m Silvesterabend von 19 bis 19.20 Uhr über ben Rundfunk zum beutschen Volk. Seine Ansprache wird auf alle deutschen Sender übertragen. Reichs jugcndführer Axmann wird sich am 1 Januar 1941 in ber Zeit von 11 bis 12 Uhr im Rahmen einer Reichssenbung in einer Neujahrsansprache an die Hitler-Jugend und an d i e deutsche Elternschaft wenden.

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An die Lufftv 'ffe.

Berlin, 1. Januar. (DNB > Der Oberbefehls- Haber der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Luftwaffe erlassen:

An die Luftwaffe!

Kameraden!

Noch nie zuvor in der jungen, aber doch schon fu inhaltsschweren Geschichte unserer Luftwaffe konnte ich Euch, meine Kameraden, an der Wende eines Jahres mit so stolzem Herzen und so starker Zuversicht meinen Dank und meine Aner - F e n n u n g aussprechen.

Als unser Führer und Feldherr zum Walsen gang im Norden aufrief, habt Ihr, meine Ka­meraden in ber kühnsten Operation der Weltge- schichte einmalige Cei ft ungen vollbracht Das feindliche Expeditionskorps sowie die britische

fTfchetnt täglich, außer honntags und Feiertags Beilagen: Tie Illustrierte Kliekener Familienblätter Heimat uuBilä DieScholle vronats-BeiZugsvreis: Jjlit 4 Beilagen RM.1.95 tbneillustrierte 1.80 Zustellgebühr... -.25 euch bei Aichterschemen an einzelnen Nummern tfolge höherer Gewalt xernjvrechanschluß 225f k)rahtanschri 11:Anze iger" Ponscheck 11686Frankl. M.

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Jeder in der Heimat, ganz gleich, an welchem Platz er steht, ist von dem einen heißen Wunsch beseelt, den Soldaten an der Front, die täglich ihr Leben für uns einsetzen. Dank abzustatten Der Ar­beiter ber Bauer, die Millionen ber Schaffenden, sie alle wissen, daß auch von ihrer Arbeitsleistung so unendlich viel abhängt, und daß es die Ehren­spflicht eines jeden einzelnen ist, mehr als nur Die Pflicht zu tun Wenn so Front und Heimat ein untrennbares Ganzes bilden, bann nicht zuletzt bes- halb, weil jeder einzelne, ob draußen oder daheim, weiß baß ber Führer biesen gewaltigen Kampf für jeden einzelnen Volksgenossen, Mann. Frau und Kinder, führt und kein anderes Ziel kennt, als bann, wenn die Waffen schweigen, jenen vorbildlichen So­zialstaat aufzubauen, an dessen Gestaltung schon jetzt tatkräftig gearbeitet wird Die großzügige Alters- Versorgung, das Wohnungsbauprogramm u. a m. sind einzelne Merkmale dieser Entwicklung, die sich anbahnt und die das Leben des deutschen Volkes lin feiner Gesamtheit grundlegend beeinflussen wird

Wie sehr ein großer Teil der Arbeit, bie auf ; innerpolitischem Gebiet geleistet wird, schon jetzt auf ben zukünftigen Frieden ausgerichtet ist, das zeigt auch das gewaltige Werk der Umsiedlung, das mitten im Krieg in Angriff genommen und durch- geführt worden ist. Kein einziger dieser Hundert- taufende, die ihre Scholle, auf der sie in Wolhynien unb Galizien, im Baltikum unb in Polen, in Bes- farabien der Bukowina unb Dobrubfcha oft mehrere Jabrbunberte faßen, verlassen haben, ist dazu ge­zwungen worden ..Der Führer hat uns gerufen, bas war bas Wort, bas wie ein Magnet wirkte unb in ben Herzen biefer Menschen, bie fern der Heimat immer echte Deutsche geblieben waren, einen heiligen Funken entzündet hatte. Sie kannten ia alle ben Führer nicht, sie kannten nicht das neue Großbeutsch'anb, sie hatten nur von ihm gehört. Aber her Glaube und das Verttauen in das, was ber Führer für sein Volk geleistet hat. war so groß, baß es für sie keine Hindernisse gab, fonbern nur ben heißen Willen, im Rahmen bes nun aroßer gewordenen Deutschlands ihre Kräfte zur Verfügung zu ftellen. Und es ist der besondere Stolz dieser Menschen, daß sie nun. vornehmlich in den wieder zum Reich gekommenen Gauen eingesetzt werden, m denen eine systematische Aufbauarbeit zu leiten ist Ob es bie neuen Reichsgaue im Often ober die Gebiete im Westen sind ber G-danke bes Aufbaues unb ber Wunsch. Neues zu schaffen, beherrschen ieben einzelnen der hier tätig ist So wird auch hier noch während die Waffen sprechen, wertvolle Arbeft geleistet, deren Ausmaß noch gar nicht abzu-

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Gietzener Anzeiger

vrühllche Unl6erfttäts6ruderei 8. lange General-Anzeiger für Oberhessen ftiefjen, 1-9

Wenn man jetzt, im zweiten Kriegswinter, Tag für Tag Zeuge jener einzigartigen inneren und lußeren Haltung des deutschen Volkes wird, das

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Alles für den Sieg!

Au ruf des Gauleiters zum Jahreswechsel an die Devölkerung Hessen-Nassaus

7lat onalsogiaiistrn des <«a»es Keffen-Tiaffau!

Männer in d r $ron< der Wehrmacht!

Männer und Fronen in der Sront der Heimat!

Tlach einem Zohr erioloreichster und machtvollster deutsch:r Geschichte, nach unverqleich. >ichen Waffenerfolgen und tapferster Bewährung der Herzen in der Heimat, dürfen wir dem Zahre 1941 mit sieghafter Zuversicht entgegensehen. .

Wir wissen, dak sein Inhal« allein durch die in den veraangenen Dionaten bewiesenen Tugenden de- Mute-, der Treue und Opserbere tfchaft unsere» Dol es gesta't- wird, und wir wissen, daß wir mit ihnen ü^er unseren letzten, in seiner anmaßenden Gewalt bereits gebrochenen Gegner, über das triegeverbrecherische England ieqen werden.

Mit dem Blick auf den Führer, der un aus tiefster »ischer 7lot -u höchster M ch«, au- Knechtschast und S> nger zu Freiheit und Brot, aus der natwnalen und so ialen Zerriffenheit w, Gemeinschaft führte und gegen alle Widersacher das Be.ch, die Heimat aller Deutschen, eroberte, treten wir in d'S Iohr 1941.

Unser Vertrauen: Adolf Hitler!

Unsere Parole: Das Beich!

Unser Gelöbn.S: Alles für den Sieg!

Heil dem Führer!

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