Ausgabe 
30.10.1940
 
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BELGRAD

BULQ

SOFIA

==3STANBUL

RIECHEN

Im Fluge sind die Stunden von Florenz

SIZILIEN

ver-

MALTA (ßfUTfä^f -^eer.

dem seine

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JA MN!NA

Berlin, 29. Oft. (DNB.) Der Reichserziehungs- minister hat angeordnet. daß der Unterrichts­betrieb der deutschen wissenschaftlichen Hoch­schulen im Jahre 1941 zunächst mit einem Tri­mester fortgesetzt w^rd Dieses Trimester wird das letzte Trimester sein. Es beginnt am 7. Ja- nuar 1941 und endet am 29. März. Nach Ablauf dieses Trimesters wird der Unterrichtsbetrieb wieder in Semestern durchgeführt, deren erstes am 24. April 1941 beginnt. Die Trimestereinteilunq war nur für eine vorübergehende Zeit eingeführt worden, um den akademischen Berufen rascher die benötigten Nachwuchskräfte zur Verfügung stellen zu können und um den vor der Einberufung zum Wehrdienst stehenden Studierenden Gelegenheit zu geben, ihr Studium abzuschließen

Auch an dem Trlmesttr 1941 können sämtliche Studierende teilnehmen. Für diesenigen Studieren­den. die bereits alle vorausqegangenen vier Tri­mester belegt haben, ist gebührenfreie Teilnahme vorgesehen, die im wesentlichen zur Ergänzung und Verarbeitung der bisher vermittelten Kenntnisse die- nen soll.

Der Reichserziehungsminister teilt in der gleichen Anordnung mit, daß erstmalig im Herb st 19 4 1 Z w i s ch e n s e m e st e re durchgeführt werden, die ausschließlich Kriegsteilnehmern Vor­behalten sind.

Ein Instrument

-er enqlischen Kr egspolitik.

Rom, 30. Oft (Europapreß.) DasGior- nale d'Italia" beschäftigt sich in einem Ar­tikel mit der Haltung Griechenlands, die zu der ietzigen Entwicklung führte. Das Blatt erklärt, die Vorbereitungen Griechenlands auf militärischem' Ge­biet seien ausschließlich gegen Italien aerichtet gewesen. Das griechische Heer sei zum Kriege vorbereitet worhen für die Verteidigung der englischen Interessen im Mittelmeer. Symptomatisch

Aber die griechische Regierung hat ihre Zusarn- rnenardeit mit den bewaffneten englischen Kräften noch intensiviert, statt Maßnahmen zu treffen, die mit ihren Pflichten zur Neutralität in Ueberein- stirnrnung gestanden hätten. Im ganzen gesehen hat sich Griechenland dadurch auf dieGarantie" Englands verlassen, die seit Ausbruch des Konfliktes nur dahin arbeitete, 'politische und mili­tärische Dervflichtungen zu konstruieren, die Eng- land eine Ausdehnung seiner Einkreisunosplärv gegen die Achsenmächte ermöglichten. Die Verant­wortlichkeit für eine derartige Politik fällt selbst­verständlich in erster Linie auf die Regierung von London zurück, die von Anfang an darauf aus- aing, immer neue Länder in diesen Konflikt zur Verteidigung ihres eigenen Imperialismus fjinein- luziehen. Um aber zu präzisieren, muß man sagen, daß die Verantwortlichkeit für das was ietzt ge­schieht, unmittelbar auf die griechische Regie- rung zurückfält, die sich darüber hätte Rechen­schaft ablegen müssen, daß die fortgeseßten Ver­legungen der Neutralität unter allen Umsiänd-n schwere Konsequenzen nach sich ziehen mußten. D i e italienische Regierung bat außer, ordentlich lange Geduld aehabt. Ader ießt ist das Maß voll, und die wahren Absichten Griechenlands müssen nunmehr definittv geklärt werden.

für die italienfeindliche Sttömung in Griechenland sei gewesen, daß überall in Griechenland, in Ko» nnth, im Piräus, Eleusis, Nauplia, Kap Sounior, Itea immer mehr Engländer ausge­sucht seien, deren Mission schwerlich zu erraten sei. Auf den Fremüenbüros der Polizei hätten jeden Tag viele Angehörige der englischen Handels­marine Aufenthaltserlaubnis für unbeschränkte Zeit erhalten. Die Erlangung solcher Aufenthaltsbewil- Ugungen sei anderen Ausländern nur sehr schwer möglich gewesen. Aus Gründen der Vorsicht, so er- -klärte das Blatte weiter, sei bereits von Donners­tag vergangener Woche an der Flugdienst der ita- henifcben Luftfahrtgesellschaft Ala Littoria zwischen Brindisi und Athen eingestellt worden. Alle An­zeichen hätten darauf hingedeutet, daß England da- vL ben Beschluß ZU fassen, die englandfreund, liche Neutralität der griechischen Regierung in ein aktives Instrument der englischen Kriegspolitik um­zuwandeln.

Ein englisches Einaestä'ndnis.

Stockholm, 29. Oft (DNB.) Die in der ita­lienischen Note angeprangerte systematische Vev- letzung der Neutralität Griechenlands durch die englandhorige griechische Regierung erhalt von englischer Seite eine bezeichnende Bestätigung. Der LondonerDaily Telegrap h" gibt näm- uch offen zu, daß von den englischen und griechischen Admiral st üben gemein­same Pläne ausgearbeitet worden seien, die letzt in die Tat umaesetzt werden könnten. Die Dis­kussionen hatten sich auch um Griechenlands Be­darf an starken Küstenbatterien gedreht. England habe sein Aeußerstes getan, um Griechenland mit modernen Geschützen von ausreichender Stärke aus» zurusten.

Der Kanal von Korinth.

Nach dem Bericht der italienischen Wehrmacht haben die italienischen Flugzeuge die Anlagen längs des Kanals von Korinth bombardiert. Unsere Aufnahme zeigt den berühmten Kanal von Korinth, der tief in das Land eingeschnitten ist. (Scherl-M.)

Die prächtigen Riesensäle des Palazzo V-cchio, in denen wir uns aufhalten, während der Führer mit dem Duce spricht, sind ein Erlebnis für sich Es ist eine Welt der Schönheit, in die wir versetzt sind und die diesem Tag für uns einen besonderen Cha­rakter verleiht, der am Nachmittag noch durch ein wunderbares Konzert im Palazzo Pitti, zu auch der Führer und der Duce erscheinen, musikalische Weihe erhält ...

Zia!tenischer Wehrmachtbericht.

Rom, 29. Ort (DKB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut:

Beim Morgengrauen des gestrigen Tages Über­schritten unsere in Albanien ft et) en- den Truppen die griechische Grenze und drangen an verschiedenen Stellen in das feind­liche Gebiet ein. Der Bor marsch geht wei­ter.

Trotz der schlechten Wetterverhältnisse bombar­dierte unsere Luftwaffe wiederholt die ihr befohle­nen militärischen Ziele, wobei Docks, Hafen- und Eisenbahnanlagen getroffen wurden und im Ha­sen von Patras Brände heroorgernfen wur­den. Außerdem wurden die Anlagen längs des Kanals von Korinth und an dem Flotten­stützpunkt von P r e v e z a sowie Anlagen des Was- serflughofens der Luftbasis von T a t o i in der Nähe von Athen bombardiert. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.

In O st a f t i f a hat eine unserer Luftsormatio- nen feindliche Zusammenziehungen in der Zone von Soiusceib (mittlerer Sudan) zersprengt. Feindliche Flugzeuge hoben Asosa (südöstlich von Kuryiuk) und Dima (nordöstlich von Abra Marcos) bombardiert und dabei sieben Tote verursacht.

Griechische Schuld

Griechenland ist seit dem Frühjahr 1939 in das jetzt durchlöcherte Netz der englischen Einkreisungs- Politik hineingeraten, und England hat nicht locker gelassen, um die arme griechische Seele völlig für sich zu gewinnen. An und für sich ist der Berbern der griechischen Souveränität bei diesem Seelenfang das Ende, aber was kümmert die plufokratifcheu Kriegshetzer an der Themse das Schicksal der Orte- chen? Jedenfalls hat sich Griechenland feit den» Frühling des Vorjahres auf die schiefe Ebene be­geben. Es hatte die Pressionen vergessen, die Eng­land im Weltkriege unausgesetzt gegen die griechische Neutralität ausübte, es hatte vergessen, daß sein König Konstantin unter dem Druck der englischen Kriegsschiffe, die Athen bombardierten, außer Can» des gehen mußte, daß der jüdische Kreter Venizelos dierevolutionäre" Macht von Englands Gnaden übernahm und Saloniki den Alliierten als Einfalls-

Sriechifche Schiffe übermalen NeuiralitätSze'chen.

Cisf a b o n , 30. Oft. (Europapreß.) Die arte* Handelsschiffe, die sich im Tejo befinden, haben mit der Uebermalung der griechi­schen Nationalfarben an den Schiffsseiten beaonnen, ourch die sie sich bisher als neutrale Fahrzeugs kenntlich gemacht hatten.

Die Kapitäne der griechischen Schiffe iS nordamerikanischen Häfen erklärten, sie wurden do t bleiben, bis die Lage in Griechenland geklart fei Im Hafen von Neuyork liegen vier griechische Frachtdampfer, zwei im Hafen von Phi- ladelphia. und drei sind nach den Vereinigten Staa­ten unterwegs.

Susanen M die Achse.

Eine Thronrede des Königs.

S o f i a, 29. Ott (Europapreß.) Die Herbstsitzung der S o b r a n j e wurde am Montag mit einer

J1!9 Königs eröffnet, in der er wo. feftfteate, daß die Rückkehr der Dobrudscha vom ganzen bulgarischen Volk mit tiefster Freude aus­genommen worden sei. Die Kundgebungen anläß. lich der Rattfizierung dieses Vertrages hätten be- wiesen, daß die Bande, die Bulgarien mit sei­nen beiden großen Nachbarn Deutschland und Italien verbinden, nur noch gefestlgtßg

Oie griechische Grenze von italienischen Truppen überschritten.

Oer Vormarsch geht weiter. Lustangriffe auf militärische Ziele in Griechenland

gangen, unvergeßlich für uns, die mir sie erleben, von geschichtlicher Bedeutung für die beiden Na­tionen, deren Führer sich trafen, um über den ge­meinsamen Schicksalskampf zu beraten.

Die mitreißenden Klänge der G'ovinezza, die uns bei der Abfahrt von Florenz bereifen, emvsinden wir wie ein Sinngebuna der großen Reise, die hin­ter uns liegt, wie eine stolze Prophezeiung der auf steigenden neuen Zeit. Die Zu­kunft liegt bei den jungen Völkern!

Waffenbrüderschaft"

Rom, 30. Oft. (Europapreß.)Die Florentiner Besprechungen vermehren die Freude der Achsen­völker über die brüderliche Zusammen­arbeit der zwei großen Führer und der zwei Außenminister", erklärtGiornale d^Italia" in einemWaffenbrüderschaft" überschriebenen Artikel. Diese häufigen Treffen dienten nicht dem Zweck, verschiedene Auffassungen auszugleichen, sondern vielmehr dazu, entsprechend der Entwicklung der Er­eignisse Aenderungen an schon festqelegten Plänen vorzubereiten, oder neue Pläne festzulegen. Je mehr die enqlischen Intrigen und. enqlischen Hoffnungen auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Berlin und Rom sich verstärkten, um so mehr nähmen die Ent­täuschungen zu. Die deutsch-italienische Waffenbrüderschaft, zu der nun auch Ja­pan hinzuaekommen sei, bewähre sich auf jedem Abschnitt Europas und der Welt Diese Waffenbrüderschaft betrachte im glei­chen Geiste jedes Problem und jedes Ereignis und komme stets und ftänhig zu d-m gleichen und über­einstimmenden Schluß. Das Blatt führt das Geh-imnis dieser Brüherschaft auf die gleiche Her­kunft und die gleiche Natur der beiden Führer zu­rück und schließt, daß es hie rounherhare Eneraie der beiden Männer, ihrer Heere und Bölk-r sei die die Achse auf dem Wege beseele, der zum siegreichen Ende führe.

Die neneffe englische Löse.

Berlin, 30. Oft. (DNB. Funkspruch) Reuter meldet, daß in her Nacht vom 27. zum 28. Oktober 1940 enalische Flugzeuge die im Protektorat Böh­men-Mähren geleaenen Skoda-Werke erfolg­reich bombardiert hätten.

Dazu wird amtlich festaestellt. daß in der genann­ten Nacht nicht eine Bombe über dem (Be­btet des Protektorats Böhmen-Mäh­ren abgeworfen worden ift Wiederum ist eine Bombe aus dem Lügenarsenal der Engländer wirkungslos zerplatzt.

©er UnferricM an den Hochschulen im 3a6r 1941.

Die Verletzung der griechischen AeulralM

Feststellungen der Agenzia Stesani.

RUMÄ­NIEN

'ATHENS

Rom, 29. Oft (DNB.) Der diplomatische Mit­arbeiter der Agenzia Stesani schreibt u. a.: Die Bote, die der italienische Gesandte in Athen der griechischen Regierung überreichte, legt klar die volle Berantroortung dar, die Griechenland mit seiner provokatorischen Haltung und feinen stän­digen Neutralitätsoerletzungen über­nommen hat. Die Tatsachen, auf die sich die italie­nische Denkschrift stützt, sind zum Teil bekannt. Seit, langer Zeit entwickelte die griechische Regierung an der Grenze Albaniens eine terroristische und schi­kanöse Politik gegenüber der albanischen Bevölke­rung, um an der Grenze Unruhe zu ftiften.

Weniger bekannt find dagegen die Verletzungen der Neutralität, die die griechische Regierung im Rahmen der internationalen Bestimmungen über die Neutralität begangen hat. Die Territorial­gewässer, die Küsten und die Häsen Grie­chenlands wurden und werden noch von der englischen Flotte als Operationsbasis gegen Italien benutzt. Mit der griechischen Re­gierung als Komplizen konnte England in dem

Archipel ein ganzes Netz aufrichten zur militärischen Nachrichtenübermittlung und zur Ver­sorgung seiner eigenen Streitkräfte. Alles dies wurde in wiederholten Schritten des italienische Diplomaten bei der griechischen Regierung aufge­zeigt.

Pforte zur Verfügung stellte. Beraeffen war auch der anatolffche Krieg gegen die Türken, der auf Eng­lands Geheiß begonnen wurde und mit einer kata­strophalen Niederlage sowie der Berörängung der Mei Millionen kleinasiatischen Griechen endete' Das griechische Bolk nahm die neue Einkreisungspolitik stumpf hin. Metaras regierte und ließ alles ge« schehen, um England zu befriedigen. Daß Griechen­land dabei um seinen Hals spielte, wurde zwar im­mer klarer, je mehr die Befriedung der übrigen Balkanstaaten durch die Achsenmächte sortschritt, aber die Griechen blieben bei ihrer unoerständsichen Hal­tung und befolgten somit praktisch die Handlungs­weise eines Mannes, der aus Furcht vor dem Tohe langsam Selbstmord begeht.

Die geographische und strategische Lage Griechen- lands ließ dieses inselreiche Gebiet, das die Brücke zu Kleinasien und zu dem italienischen Dodekanes bildet, den Briten als willkommene Geleaenheit er­scheinen, durch Anlage von strategischen Stüßvunk- ten die Gefahr für ihre Flotte im östlichen Mittel­meer und für ihre militärischen Positionen in Aegypten und dem vorderen Orient zu vermin­dern. Vergebens hatte der Duce am Tage' des Ein­tritts Italiens in den Krieg, am 10. Juni 1940, auch Griechenland eine Warnung mit den Wor­ten erteilt: Italien hat nicht die Absicht, andere Völker in den Konflikt hineinzuziehen. Die Schweiz, Jugoslawien, Griechenland, die Türkei und Aegyp­ten mögen von diesen meinen Worten Kenntnis nehmen. Es hängt nur von ihnen ab, ob sie strikte befolgt werden ober nicht." Je schwankender die

Besuchen im befreundeten Lande des Faschismus beeindruckt hat, prägt dem Italien des Krieges völlig ihren Stempel auf. Schon die kleinen äußer­lichen Momente, die sich dem Auge des aufmerk­samen Reisenden barbieten, sprechen eine beutliche Sprache. So beeinbrurft uns ber unverkennbare Unterschieb beispielsweise ber bis ins Letzte inten­siven, jede Ackerfurche nutzenden Felderbestellung hier, und der zwar von der gleichen Sonnenwärme befruchteten, aber unter dem Einfluß privater Schlamperei parlamentarischen Geblüts nur halb so fruchtbaren Landstriche Frankreichs

Hier im Italien Mussolinis steht alles unter einem großen Gesetz- Unter dem Zeichen des Willens zum Sieg. Keine Hano wird untätig geduldet, feine Kraft bleibt ungenutzt lieber diesem Einsatz aller aber steht die echte und warme Be­geisterung eines Volkes, das in der Zeit der Ent- scheidung freudig feine Opfer bringt, voll Vertrauen ju seinem Duce und mir erleben es gerade auf dieser Fahrt in herzlichsten Kundgebungen in aufrichtiger Verbundenheit mit uns Deutschen und unserem Führer.

* /

Florenz, die wunderbare Stadt am Arno, ein Juwel unter ben schönsten Städten der Erbe, ist ein wahrhaft würbiger Rahmen für die Begegnung des Führers mit bem Duce. Hier verbrachte ber Führer bereits einmal im Mai 1938 einen unvergeßlichen Tag, den Abschluß seines großen Jtalienbesuches. An ber gleichen Stelle bes Floren­tiner Bahnhofes, an der sich der Ducs bamals vom Führer oerabschiebete, erwartet er ihn heute und begrüßt ihn mit jener Herzlichkeit, die nicht nur Ausdruck politischer Verbundenheit, sondern auch persönlicher Freundschaft ist. Es ist im­mer ein unvergeßlicher besonderer Eindruck, den Händedruck dieser beiden großen Männer zu sehen, den Händedruck gemeinsamer Ziele, gemeinsamen W'llens und gemeinsamen Sieges.

Eine große Florentiner Zeitung hat in ihrer Be­grüßungsausgabe hervorgehoben, daß das Bolk von Florenzfaschistissime" fei, und das Erlebnis un­terer Fahrt zum Palazzo Becchio gibt ihr recht: es ist ein mitreißendes Erlebnis, und die Grüße des Volkes an Führer und Duce sind einzigartige Kundgebungen kämpferischer Ent­schlossenheit.

alb.

KOWTZAe<ypRESBA SEE ARG!CASTRO

englische Position im europäischen Südosten wurde, umso intensiver wurde das plutokratische Bemühen der Briten um Griechenland, und die griechische Regierung tat nichts, um Albion in die Schran­ken zurückzuweisen. Im Raume vor Italienisch- Albanien rissen die griechischen Provokationen nicht ab. Der albanische Patriot Daud Hoggia und an­dere albanische Persönlichkeiten wurden von den Griechen ermordet, im Raume von Koritza kam es zu schwersten Grenzzwischenfällen. Die griechische Flotte, die etwa 1,8 Millionen BRT. meist ver­alteten Schiffsraumes aufwies, fuhr für England und fuhr in den Tod, da sie selbstverständlich als feindlicher Zubringer von den deutschen U-Booten streng völkerrechtlich behandelt wurde. Auf den bri­tischen Inseln und in Saloniki genierten sich die Engländer nicht, Militärmissionen ganz öffentlich zu zeigen, und die Italiener beklagten sich in Athen immer bitter darüber, daß England nicht weniger als dreißig strategische Stützpunkte in Griechenland benutzte, vor allem auf ben Inseln Kerigo (Ky- thera) am süblichsten Ende bes Peloponnes unb auf Kreta. Diese Inseln, vor allem Kreta, finb stra­tegisch besonders günstig gelegen, ba sie, in eng­lischen Besitz, bas von den Italienern gesperrte

Östliche Mittelmeer unterteilen und mit dem briti. scheu Kriegshafen Alexandria in Aegypten als Zen­tralpunkt eines gegen die Achsenmächte gerichteten Sperrsystems dienen konnten. Als der Kriegsmini­ster Eben nach Aegypten fuhr, um dort die Ge­müter ber englischen Söldner aufzumuntern, schrieb am 22. Oktober dieTimes" etwas unvorsichtig: Großbritannien wird sich gegebenenfalls der strategisch wichtigen griechischen Inseln im Aegäi- schen Meer bemächtigen, um sie als Flotten- unb Luftstützpunkte zu besetzen unb bamit bie Drohungen der Achsenmächte zunichte machen, bie darauf bin- zielen, die strategische Stellung im Mittelmeer zu gefährden."

Man tat also in England, als ob man die grie­chische Neutralität erst brechen wollte, unb hatte sie in Wirklichkeit im Einvernehmen mit ber griechischen Regierung längst gebrochen! Jetzt sinb bie Würfel gefallen, und bas griechische Volk wirb sehr bald dem Manne fluchen, ber, ungewarnt burch bas Schicksal Norwegens, ber Niederlande, Belgiens und Frankreichs, Griechenland das gleiche Schicksal be­reitet, auf dem Altar der britischen Plutokraten und ihrer niemals erfülltenGarantien" geopfert zu werden.

Pt EDDA

--KORF

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