Ausgabe 
30.8.1940
 
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v.v wv u/4u||llWcu vt» ytuöveuqojen xsoires em- mal anmelden mußte. So ist Ungeheuerliches auf tedem militärischen Gebiet geleistet worden, als vor einem Jahr die Stunde hereinbrach, und noch mehr mnh Ablauf der ersten polnischen Operation aeschcrfft, als die Kriegsausweitungsabsicht Groß­britanniens dann ein unumgänglicher politischer Zustand wurde.

in London durch 60 Brandbomben in Brand

DNB. An der Küst <, 30. Äug. (PK.) Gerade als die Abendnachrichten durchkamen und auch der OKW.-Bericht des vergangenen Tages noch einmal wiederholt wurde, kletterte Oberleutnant

Die Wirkung -er deutschen Lustangriffe Was neutrale Beobachter berichten.

Oer 22. Lustsieg.

Siner -er erfolgreichsten -rutschen Jagdflieger erzählt.

Äon Kriegsberichter Erwin Kirchof.

Inseln zur Verteidigung -es Panamakanals.

Washington 2S.Aug. (DNB.) Wie man In Kongreßkreisen erfahrt, plant die Regierung der Der» emigten Staaten den Erwerb von Land für bie Anlage von Luft, und Flottenstützpunkten zur Derteidlgung des Panamakanals sowohl am Attan- tischen wie auch am Pazifischen Ozean. Armee und

,"sind besonders interessiert an der Errichtung von solchen Stutzpunkten auf den Kokosinseln, die kt°^Üad°°besitzt' Unb QUf bm @arap03in'ern-

USA.-Senat billigt zusätzlichen Rüstungshaushalt.

W a s h i n g t o n, 30. August. (DNB. Funkspruch.) Der Bundessenat nahm den zusätzlichen Rüstungs» haushalt an, der 5,1 MilliardenDollarsiür die Inangriffnahme des Baues von 2 0 0 K r i e g s» schiffen und 14 394 Flugzeugen vorsieht. Die Vorlage geht infolge geringfügiger Aenderungen nocy einmal an das Repräsentantenhaus zurück, das die von Roosevelt im Interesse dertotalen Derteidi» ^forderte Mehrsumme bereits kürzlich gut-

leitung zerstört wurde, so daß sich selbst die erfor» derlich gewordenen Löscharbeiten als unmöglich her» ausstellten. Bestätigt wird ferner, daß in Südeng» lanb viele Industrieanlagen vernich» 1^/.. wurden, was darauf schließen läßt, daß der tatsächlich angerichtete Schaden ungeheuer sein muß. Auch in Nordost- und Nordwestengland wurden Bomben über ,Hndustrieeigentum", wie es in den amtlichen Verlautbarungen immer heißt, abgewor» e'n; werden auch aus diesen Gegenden ge- meldet.

Englands Königspaar im Salonwagen.

, 30. Aug. (Europapreß.) Das eng.

liche Konigspaar hat sich eine fahrbare Zu- fludjtsftätte gewählt, um sich vor den mit lntenswer werdenden Luftangriffen zu Der britische Nachrichtendienst bestätigt, daß sich das Komgspaar während der letzten Luftangriffe n l ch t i m B uckingham-Palast aufhielt, fon- tn l Stadtverlassen hatte. Das Königs- paar habe Wohnung im königlichen Sa- lonwagen genommen, was aber nicht habe Derf)inbern können, daß König Georg und Königin Elizabeth einen Luftangriff in der Grafschaft San- cashire erlebten. Der königliche Salonwagen sei auf em totes Gleis geschoben worden, doch in der Nacht auf Donnerstag seien deutsche Bombenmaschinen ?.uch.u.ber dieser Gegend erschienen, so daß die königliche Gesellschaft Zeuge eines Lufangriffs teilen von der königlichen Zu- fluchtsstatte feien deutsche Bomben niebergeprasftlt. Auch Churchill hatte am Mittwoch Gelegenheit, an der Sudostkuste sich von den deutschen Lust« angriffen persönlich zu überzeugen.

General Hertzog fordert sofortige FriedenSverhandlungen der lsnion

Er flog wieder einmal mit feiner Staffel Be- aleitfchutz für zwei Kampfverbände, ganz dicht klebten dieMes an ihren bombenschweren großen Brüdern, bereit, jeden Angriff abzuwehren. Ports­mouth war schon zu sehen, aber Oberleutnant Wick hatte noch keine Feindberührung. Die Bomber haben schon längst ihren Auftrag erfüllt, befinden sich aus dem Heimflug, da sieht der Oberleutnant, wie siebenHurricanes" in schulmähigem Angriff auf die Messerschmitt losjagen. Mit Höchst­geschwindigkeit arbeitet er sich innerhalb von Se­kunden an den Tommy heran, bringt nach bewähr­ter Taktik seine109" in die erfolgversprechende Schußrichtung und drückt auf alle Knöpfe. Als grell- leuchtende Fackel stürzt der Engländer ab. Deutlich kann Wick jetzt sehen, wie sich fein Rottenflieger umdreht und dann erleichtert aufatmet. Das war der 21. Abschuß. Zwei Minuten später purzelt der zweite Brite.Der Bursche muß noch ein An­fänger gewesen sein", sagt Wick.Fast war er aus meinem Schußbereich, aber da machte er eine Dummheit, die ihm sein Leben kostete. Mein 2 2. Abschuß war fällig."

Kapstadt. 30. Aug. (DNB. Funksuruch.) Im Mdafrikanischen Parlament beantragte der frühere Ministerpräsident, General Hertzog, sofortige kJ? * n 5 D c .rfV ndlungen mit Deutschland ind Italien, weil England den Krieg nurim Ge- rBerzweiflunb" fortsetze uno eine richtige Betrachtung der militärischen Lage bewerfe, daß der Krieg hoffnungslos verloren sei. Nur em rascher Friedensschluß könne die Südafri» kanische Union vor Unheil bewahren.Zu Land" °.Wr General Hertzoa fort,ist die Ueberlegen- peit Deutschlands über jeden Zweifel erhaben und !n der Luft hat sich Deutschland täglich als Eng. lanös Meister gezeigt. Auf und unter dem Waf er bat Deutschland bewiesen, daß es vor Großbritan» nten keine Angst zu haben braucht." General Hertzog wurde von dem englandhörigen Premier« Minister Sm u ts heftig angegriffen, der erklärte, ote Union werde ihre Freunde nicht im Stich lassen «Ä Sicherheit nur durch einen eng-

nschen Sieg erhoffen. *

gesteigerten Erziehung und Ausbildung der Truppe, und es ist auf der anderen Seite die kluge Draanifation der Wehrmacht m^E.^rer vorbildlichen Bewaffnung. Alle drei BZehrmachtteile haben diese Voraussetzungen unter Xer ihrer Oberbefehlshaber bis zur Grenze des Möglichen erfüllt und so den gemeinsamen Sieg bisher errungen, der feine Krönung mit der Nie­derwerfung Englands erhalten wird. Niemand bei uns und in der Welt zweifelt daran, daß Deutschland insgesamt und seine Wehrmacht die Kraft hat, das uns von der Geschichte gestellte Ziel zu erzwingen und fast unmöglich Erscheinendes mit militärischen Mitteln zu erreichen. Denn die zwölf Monate des ersten Kriegsjahres sprechen in den nur sechzehn pochen, die die vier großen Operationen dauerten, eine so deutliche Sprache, daß das sieghafte Ende jetzt schon in greifbarer Nähe erscheint.

. Es 'st hier nicht der Platz, die Einzelheiten der!

Vom deutschen und englischen Sport.

Denn wir zu Beginn dieses Artikels die Tatsache anführen, daß Deutschland seit Krieasbeginn nicht weniger als 56 sportliche Länderkämpfe , ausgetragen hat, und die Mehrzahl von ihnen zumeist noch mit Nachwuchskämpsern begann, dann wird mancher Leser geneigt sein, sie unter die RubrikSport" einzureihen und ihr, sagen wir es nur offen, bann ein um einige Grade vermindertes Interesse schenken, als wenn es sich um die Er- läuterung irgend eines politischen Ereignisses handele.

Gemach! Wir wollen diesen Leser zunächst daran erinnern, daß die gewaltige Schar der deutschen Turner und Sportler zum größten Teil seit Beginn dieses Krieges unter Waffen steht, und daß der Geist des deutschen Soldaten bewundert und gefürchtet in der ganzen Welt auch ihr Gei st ist, Teil ihrer inneren Haltung und ihres ungeschrie­benen Gesetzes, das sie verpflichtet, Leibesübungen als eine Erziehung zu Mut, Wehrhaftigkeit, Ein- satzbereitschaft und Kameradschaft zu sehen. Dieses Gesetz waltete so stark über dem sportlichen Leben Deutschlands, daß beispielsweise England in den Vorkriegsjahren immer wieder den knöcherigen Gouvernantenfinger erhob, angeblich, weil Deutsch- land densportlichen Gedanken" durch eine solche Erziehung verletze, in Wirklichkeit aber, weil Eng« land schon damals unbewußt spürte, daß sich hier eine gewaltige und schier unerschöpfliche Volks« kraft ordnet und ausrichtet auf ein gewaltiges Ziel, das nicht ebenenglischen Interessen" dienst- bar war.

Die Folge war dann auch, daß zu Beginn des Krieges der englische Sport lahmgelegt wurde, aus- einanderbrach, weil einmal die finanziellen Voraus- etzungen beispielsweise für die rein kapitalistisch ge- leitete Fußballorganisation fehlten und zum ande­ren, weil es dem englischen Sport in feiner Ge- samtheit eben an dem Geist gebrach, der die deutsche Leibeserziehung trotz des Krieges zu staunenswer- ten und immer wieder bewunderten Leistungen an- spornte. Daß diese Leistungen, rein sportlich ge­sehen, durchaus nicht mit dem NamenKriegs- Meisterschaften" abgetan werden dürfen, das haben diese Meisterschaften, die in den vergangenen Wochen allenthalben stattfanden und noch nicht ab- geschlossen sind, selbst bewiesen. Was sie aber in der geschichtlichen Auseinandersetzung mit dem einzigen

So bescheiden Oberleutnant Wick seine Luststege auch darstellt, wir wissen, was dazu gehört, in den ungeheuren schnellen, mörderischen Luftkämpfen 22 Gegner niederzuringen. Was es für eine Leistung ist, in 16 Feindberührungen 22 Luftsiege zu erringen, begreift man, wenn man bewertet, daß Oberleut­nant Wick erst seit demFeldzug im Westen" ein­gesetzt ist. Wenn heute Oberleutnant Wick neben Major lders Deutschlands erfolgreichster Jagd­flieger ist, so verdankt er einen großen Teil seines Könnens und seiner Erfahrungen wie er selbst 'Jagt diesem besten deutschen Jagdflieger dieses Krieges.Major Mölders, Träger des goldenen Spanienkreuzes mit Brillanten, formte mich zu dem, was ich bin. Unermüdlich schulte uns Mölders, übte mit uns, durch seine reichen Erfahrungen Unterstützt, Luftkämpfe, wie sie in der Praxis find. Als ich nach vier Monaten so weit mar, gab er mir einige Chan­cen ließ mich ran. Ich habe sie genützt'und bin Zeitlebens Moinn Wörter« hnnfkAr _

f«. ' v i viii vuivui auf

m S^.3clt in einem Betriebe in nichtftlbftSndig-r Beschäftigung verwendet oder für eine solche »er. Wendung b-lrist-t unabkömmlich gestellt, fo wird Familienunterhalt bis zum Tage der er- sten Lohn- oder Gchalt-zahlung, längsten, jedoch sur me Dauer von zwei Wochen seit dem Ablaus des Entlassungstages, fortgewährt. Wird ein Sol- A. auf kurze Zeit in nichtselbständiger Be- schafUguna verwendet, so wird den Farnilienunter« haltsberechtigten Familienunterhalt f o r t g e - auf längere Zeit in nicht- selbständiger Beschäftigung verwendet werden, er« halten vom Zeitpunkt des Wegfalls des Familien- Unterhalts an die Unterstützung für Dienstverpflich- tete, soweit diese Soldaten einen Arbeitsplatz an- getreten haben, an dem ihr Verbleiben aus staats­politischen Gründen so wichtig ist, daß das Arbeits- amt einem Arbeitsplatzwechsel nicht zustimmen konnte. Trennungszuschlag und SoiÄerunterstützunq kann ihnen gewährt werden, soweit die ionsttaen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Hatte in dem Feldzug der 18 Tage die Wehrmacht mit hartem Schlag den ersten, polnischen An- greiser bereits au Boden geworfen, hatte gleichzeitig, sin-n * VU' Ugland schon begonnen, so diente Stockholm, 29. Aug. (Europapreß.) London s von Süden nach Norden überfloaen Es bad- fi* dem^WesMiall ^yOUMvolle Dienst an und hinter hat m den Abendstunden des Mittwochs den bis- um ein einzig dastehendes Schauspiel gehandelt ch Aufklärung\ über Frankreich unb Mer lang ft en Luftalarm erlebt. Er dauerteSagens Nyheter" schreibt daß in den Moraen. hr^9nn^nUnm ßuftm!}nb gegen Groß- 7 Stunden und 10 Minuten. Nach allem, was stunden des Mittwoch 70 deutsche Bombte?

bntannien mit ihrer stillen und harten, oft nicht an Andeutungen bisher vorliegt, ist das öffentliche begleitet von Jäaern im (SühnfttJ ffn^rnnh? fr'°nnt°n wertvollen Arbeit der Vorbereitung des. L°b°n der StÄ>t in dieser ganzen Zeit gelähmt7°. Kn bätt?n

fen, was abgemehrt werden mußte, wenn England wesen. Der Rundfunk mußte feine Mitteilungen Höhe geflogen und die^enaMcken^äaerhÄ ^.5rhh!inmehCrA >F"Wüssen zwang. Im April aus den Luftschutzkellern des Rundfunkhauses durch. Vergebens bemüht, sie von ihren Aktinen abzubalten

^rch das kühne Unternehmen im hohen spreche, der Verkehr ruhte, und die Kinobesitzer, Die Sicht fei Z gemekn wbalb

fyifyen verdichteten, ward in zwei Feldzügen von 20 Uhr begann, waren die deutschen Angriffe auf konnten ohne dabei knapp vier und kaum sechs Wochen das europäische militärisch wichtige Vororte des Sübws ©üb- immer behauvtet m ib- nn von ^n letzten Vasallen Englands befreit: ost/ns und Südwestens der Hauptstadt besonders geschossen zu werden Es feien ff

die kühne Durchführung überraschte, hatte linien, Bahnhöfe, Flugplätze unb dergleichen bom. Verwirrung ge-

fid) ebenso bewährt, wie der Angriffsschwung und bardiert wurden. Die Grafschaft Kent wurde ber Luftabwehr be-

einer Truppe, die im neuzeittichen meisten in Mitleidenschaft otogen. Vier Stunto tüchHgEe^it^es n e^ e r

/ejbunbenen Waffen und Wehrmacht- spater, um die Mittagszeit, flogm beutsche Bomber LaHtoe k.fhnnfL IT 215 : bem öie

teile das letzte daransetzte, um dem Gegner die kraft- begleitet von den dazugehörigen Jägergeschwadern' fMlJn ^ Gleichwertiges entgegenzu.

Doüe Ueberlegenheit unb die Wucht eines Stoßes l n die ThemfemÜndung einunbriAte^n 1batten^bie englägber alle ju bemeiien, D°r bem nichts mehr stand hielt: War- auch hier Bombenabwürfe gegen militärisch bedeut- - T^sD efiant , bie bereits aus

Mu und ^2^id)felbogen, Andalsnes unb Narvik, I fQme Ziele, zu denen auch die S ch i f f e bie inber I zurückgezogen gewesen seien, weil

Lüttich unb Rotterdam, Abbeville unb Dünkirchen, Themsemündung lagen, gehörten. In bcn Abend- Flugzeugen allzu unterlegen

Amiens und Paris die Maginotlinie und Bordeaux, stunden unb bei den Einflügen nach London X Xnm zunehmenden Mangels an Flug- m ^eberfee unb ber Angriff auf Ena- i>en die militärischen Zielender Themsemünduna n st st e 11 e n müssen. Wei­

land sind unverrückbare Marksteine eines Feldzuges, erneut unter Feuer genommen wobei bisher m*C(=a$ÖU-S ließen erkennen, daß ^^Sleicken in der Kriegsgeschichte aller Zeiten J» London noch nicht gesagt worden ist wie beutschen Bombenabwürfe in

m^Lärcker dasteht. ° fangreich bie angerlchteten Sachschäben sinb Portsmouth unb Portland angerichtet

baren Eulz tönenden Akkord einer unabreiß- immer, fo kommen auch diesmal erst m i t 2 4 ^t ü n- hon'^0^0°^'V stnd. Die Hafenanlagen

baren Kette von hundert tapferen Siegen klingt das ^i g e r Verspätung Einzelanaaben an hi? Portsmouth sind in eine formlose Masse ver-

E?^ahr 1939/40 in diesen Tagen aus, unb Deffentlichkeit. bramücr Ueberrefte und Eisenteile verwandelt war-

Deutschland weiß, daß nach der vollkommenen Be- Der Londoner Vertreter vonStockholms Tid- hundert Arbeiter und Angestellte der

vorg-schob-n-n politischen und mng-n" berichtet: Obwohl die Engländer in ben mio/n D.?f[an9t mit

Ertariichen Bastionen Großdeutschlands auf dem Mittagsstunden behauptet hätten sie hätten die anderen Städten ubergeführt zu werden.

ff^nSYr ^l"and jetzt nur nody ein Feind bleibtt I deutschen Maschinen ZurücfÄägenuÄ 2ln= letzten Bombardierung ma?en furcht-

r? e^K. krem Stoß ber gesam- Msfslust ber deutschen Kampfflieger gedämpft KniL^n d,u ^obachten gewesen, sogar unter b!krön,^°^ brei Wehrmachtteile des rühm-men die gleichen Maschinen in den Na Zmittags- in Pkpmouth waren

sroßdnitscken Soldatentums nicht wider- stufen mit beträchtlichen Verstärkungen und L In Dover, Folkestone und

stehen unb rnederbrecyen, wenn die Zeit reif ist. lätzlichen Kontingenten wieder unb zahlreiche ?arSa ear eirt ^il bes Strandes durch die Bom- «oino Städte im südostenglischen Dreieck^^erlebten bin u/ngepflügt worden, daß das Küstenver-

Keme Llrenstverpfltchtung zweiten Luftalarm am gestrigen Tage Die- beschädigt worden ist. Neue

entlassener Kriegsiellnehmer. 'er Spelte. Angriff gegen die militärischen Positio- aU(^ Fabrikanlagen der

65^tte 3ieI der jüngsten beut-- vviyvClCIlvC XvlFlUnü W-

P u n f t e9 u m ^onb"o n^zu^veniichten ß U 0 u ö Da^stellu^ °Im' 3?i Europapreß.) Aus den ..$1 ."Kn.*$!* ÄfftliX: 5.;S'7» MXiÄf*& Groß-London beherrscht gewesen von dem ßärm N ah^f r p Uhl 9 haben müssen,

der deutschen Bombe^niasHnen. DerKorrespondeM t er^ h - ^r?tnbe ro!^en Reu-

hat beobachtet, wie bie Maschinen stundenlana fr em in * 0*' % n,uvrbcn mllttari che Ziele und quer über Landon flogen ohne von der enS I Brandbomben in Brand ge-

Uschen Abwehr ernstlich behindert zu werden Es weniger als 1800 Feuerwehr-

habe sich in erster Linie um heinfe Mn a f ch i J fra^ ßSttm^eiteK herange-

nen gehandelt, bie man an i?rem ?ön 0 ftr Äh*!hfi^-en Wcr Xobes

erkennen konnte. Wenn man geglaubt habe hil nn Lr ®reTcf>e Reibungen treten

deutschen Maschinen seien endlich nerfchmnnhon ^fikuste und auch aus Südengland und

feien sie an einer anderen Ecke nneber aufgetaucht I frfü^n i't ^it den

unb H-tt«» bi. SW oon Wejt-n noch vär s v h^ » oV8

W i ck aus seiner Maschine,..bas Jagdgeschwader Richthofen hat in den gestrigen Kämpfen den 250. Abschuß überschritten. Oberleutnant Wick errang feinen 19. Luftsieg ..." meldete der Rund­funk. Alle Augen strahlten Wick an. Da meinte ber Oberleutnant ganz ruhig:Meine Herren, Sie sind , vu.omrvutH wi falsch unterrichtet. Alles überholt. Heute nachmittag

kriegerischen Begebnisse zu erörtern, bie bei der habe ich meinen 21. und 22. Abschuß ge- flammenden Teilnahme bes deutschen Volkes schon tätigt." Wick ist auch in britischen Fliegerkreisen laugst geistiges Gut der Gesamtheit geworben sind, längst kein Unbekannter mehr. Schon mancher Doch es zieht sich die eine große Linie durch alles Brite ist beim Anblick berMe" mit ber großen blutige Geschehen hinburch, daß die Führung arabischen 2 unb den vielen Abschußstrichen am dieser vier Feldzüge mit den großen Vorbildern aller Leitwerk ausgerissen. Als nun Oberleutnant Wick Seiten in geschichtlichen Wettbewerb treten kann: von seinem ersten Luftkampf erzählt, erklärt die Führung durch das geniale FeDherrntum Adolf freimütig, daß er damals sehr erregt gewesen Zluers, die Führung ber Wehrmachtteile durch ihre und vor dem Schußwechsel mit den vier Franzosen Oberbefehlshaber, die Führung der Heeresgruppen, ,.in Mann getürmt wäre". ,Ha, bie ersten Luftflotten und Schiffseinheiten, ber Armeen, Korps Luftkämpfe sind schon eine rechtfchwupprige An- unb Divisionen bis herunter zu den Truppenteilen gelegenheit", betont er.

aller Waffengattungen. So klug abgewogen gegen-Sie peitschen die Nerven auf und bringen bas einander, so voll Hingabe unb Derstänbnis mit ben .«eben Gehirn vollkommen durcheinanber. Ver- Plänen ber Obersten Führung und der anderen ständlich! Wir sinb ja nur Menschen! Schon nach Wehrmachtteile mitgehend, so klar in der Durchfüh- bem ersten Abschuß mar ich bedeutend ruhiger, rung und so unnachsichtig in der Erringung des ge« Danz klar arbeiteten bie Gedanken, und Hände und memfamen Sieges stellt sie eine einheitliche .^üße führten blitzschnell aus, was ber Kopf noch geistige Leistung bar, die uns niemand nach- Voller befahl. So kam ich auch zu ben vier Ab­macht. fchüflen in dem einen Luftgefecht. Damals sah es

Unter stolzer Führung focht eine Truppe verdammt böse aus. 30 Franzosen mit besonders die in unermüdlicher Arbeit durch ein ausgezeich-' guten Maschinen vom TypCurtiß" griffen uns netes Offizierkorps und ein vortreffliches Unter- vier Deutsche an. Wir hatten zwar mächtig Dampf, offizierkorps feit bem Spätherbst 1933 auf jene Auf- aber wir haben dennoch aekämpft, wie man nur gäbe vorbereitet würbe, die ber Führer allein wohl kämpfen kann. Durch geschicktes Kurven und man- in ihrem ganzen Umfange kommen sah, well bie $en Flugtrick, ben die phantastische Schnelligkeit polittsche Entwicklung uns einen anderen Weg nicht unö Wendigkeit ber Messerschmitt zuläßt, konnte ich gehen lassen mürbe, wenn Deutschland den Anspruch nacheinander vierCurtiß" brennend auf seinen Lebensraum, auf bie Erhaltung seines 13u Boden schicken. Einem anderen Kameraden sozialen Zustandes unb seiner kulturellen Guter unb gelang es noch, eine fünfte abzuschießen." In der auf die Geschlossenheit des großbeutschen Volkes ein- ersten großen Luftschlacht über dem Kanal über- ----tk........r. 1 ~ -....... f panb er in erbitterten Kämpfen dreiSpitsire".

. An diesem Tage konnte Oberleutnant Wick feinen Zeitlebens Major Mölders dankbar dafür." . 18. ßuftfieg feiern.