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1.

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Währung.

Eine überdurch schnittliche, steigerungsfähige und im Rahmen der Gemeinschaft einsatzwillige fachliche Begabung.

Körperliche Gesundheit und erbtüchttge Deran- lagung als Ausdruck einer rassisch hochwertigen und aufsteigenden Sippe.

Neben Honig auch Wachs

Neuregelung des Verkehrs mit Bienenwachs.

Die Wett zwischen Atlantik und Pazifik." | Härte uni? Beharrlichkeit, s Kameradschaftsgeist

bestimmen lasse.

Der Vortrag, der in einer Fülle der Einzelheiten über Probleme und Entwicklungen der Ge-genwart Aufschluß gab, wurde mit ungeteilter Aufmerksam­keit verfolgt. Der Redner fand dankbaren, anhal­tenden Beifall. Der Vortragsabend war von der N SG.Kraft durch Freude" in der Gemeinschaft mit dem NSD.-Studenten­bund und der Vortragsvereinigung Go e t'h eüund/Kaufmännischer Verein veranstaltet worden.

aussetzungen erfüllen:

Eine hervorragende politische Haltung und Be-

Erziehung undünlemcht im Langemarck-Studium

Meldungen bis zum 5. Juni.

soweit die Mittelwände im eigenen Betrieb herge­stellt oder in Lohnauftrag gegeben werden, 100 Gramm Reinwachs je eingewintertes Korbvolk (Standvolk) zur Herrichtung des Vorbaues für die in Körben unterzubringenden Schwärme und schließ­lich bis zu 1000 Gramm Reinwachs je neu aufge­stelltes Kastenoolk, sofern die Mittelwände im eige­nen Betrieb hergestellt oder in Lohnauftrag gegeben werden. Wichtig ist auch, daß jetzt alle Wachsabfälle und ebenso die Trester, d. h. die Rückstände aus Wachspressungen, restlos gesammelt und an eine Sammelstelle abgeführt werden müssen, wo in be­sonderen Verfahren das darin noch enthaltene Wachs gewonnen wird.

Dem deutschen Imker legt die heutige Zeit die Verpflichtung auf, alles auf seinem Bienenstand nicht benutzte Wachs den Stellen zuzuführen, die sie dringend benötigen, ferner wird sie ihm Anlaß sein, nun auch der Wachserzeugung erhöhte Auf­merksamkeit zuzuwenden und durch Ausnutzung aller Möglichkeiten, vor allem des Baurähmchens und des Sonnenwachsschmelzers, die Wachserzeu­gung zu steigern. Auch der Kastenimker muß Wachs- erzeuger werden, wie es von jeher der Korb­imker war. Die Möglichkeit dazu gibt ihm die neu­zeitliche Betriebsweise. Deutschland braucht nicht nur Honig, sondern auch Wachs! Das ist die Mah- nung, die heute alle Imker beherzigen müssen.

NSG. In allen Ständen, Berufen und Schichten geht es heute darum, politische Menschen und aktive Nationalsozialisten zu erziehen. Im Rahmen des Erziehungsauftrages der NSDAP, hat das Lange- marck-Studium die Aufgabe, seine Männer zu her­vorragenden politischen Kämpfern zu erziehen, die jederzeit die Gewähr dafür bieten, daß sie in ihrem zukünftigen Leben die nationalsozialistische Idee in die Tat umsetzen und dann als Führer auf allen Gebieten des Lebens ihrem Volke dienen. So ist dem Langemarck-Studium eine doppelte' Aufgabe gestellt:

1. Der Politische Auftrag;

2. die schulische oder fachliche Ausbildung.

Die politische Erziehung gibt den ein­zelnen Zweigen der Gesamterziehung ihr Gepräge. Sie ersaßt den ganzen Menschen. Sie erfaßt ihn weder nur von der Seite des Verstandes, noch appelliert sie an sein Gefühl, sie- will die G e s a m t- persönlichkeit bilden und formen. Den Höhe­punkt erreicht die politische Erziehung in dem poli­tischen Abend der Woche. Hier spricht ein berufener Nationalsozialist zu den Männern des Lehrganges. Es werden alle Probleme, die im Mittelpunkt des Interesses stehen, behandelt. Hierzu tritt die musische Erziehung, denn Buch, Film, Presse und Theater sind die Güter eines Volkes, die der Mann im Langemarck-Studium pflegt.

lieber aller Erziehung steht der Begriff der Kä­me r a d s ch a f t. Sie ist Form und Inhalt aller Lebensäußerungen der Männer des Langemarck- Studiums. Aus ihr heraus gestaltet sich die Mann­schaftserziehung, denn diese Form der Erziehung bildet die wesentlichste Grundlage des Lehrganges.

Durch die fachliche Ausbildung im Lehr­gang soll den Männern eine umfassende persönliche Bildung, die die Einheit deutscher Kultur und deut­schen Volkslebens im Rahmen des Weltgeschehens in Vergangenheit und Gegenwart begreifen lehrt, vermittelt werden. Darüber hinaus hat es sich das Langemarck-Studium zur Aufgabe gemacht, den

und Wille zur Leistung.

Männer, die obengenannte Voraussetzungen er« üllen, können sich jederzeit bei den vorschlagsbe« rechtigten Dienststellen melden und um Weitergabe ihrer Bewerbung an den nächstgelegenen Lehrgang bitten. Vorschlagsberechtigt ist die NSDAP., ihre Gliederungen (HI., SA., ff, NSKK., NSFK.), die angeschlossenen Verbände, DAF., Wehrmacht und RAD. Mit dem Vorschlag sind folgende Unterlagen

Männern ein überdurchschnittliches Maß an Allge­mein- und Fachwissen zu geben und sie einer wissenschaftlichen Abschlußprüfung zuzuführen, die in ihren Anforderungen dem Abitur einer höheren Schule mindestens gleichzusetzen ist und ihnen das Studium an einer deutschen Hochschule ermöglicht. Die fachliche Ausbildung erfolat durch Unterricht in den einzelnen Fachgebieten, sowie durch Uebun- gen und Arbeitsgemeinschaften.

Die Unterrichtsmethode ist dem unmittelbar vor­bereitenden Charakter des Langemarck-Studiums entsprechend eine Mischung aus Schulunterricht und Vorlesung. Unterricht wird erteilt in Deutsch, Geschichte, Rassenbiologie, Erdkunde, Leibesübun­gen, Englisch, Mathematik, Physik und Chemie.

Im zweiten Halbjahr kommt für die Techniker eine zusätzliche Mathematikausbildung hinzu, wäh­rend die Geisteswissenschaftler in Latein unterrichtet werden. Dieser Stundenplan ist im Einvernehmen mit dem Reichserziehungsministerium reichseinheit­lich festaesetzt.

Die Ausbildungszeit beträgt 1% Jahre. Sie ist genau wie das anschließende Studium völlig kostenlos.

Dis» Voraussetzung einer erfolgreichen Gesamter- Ziehung und Ausbildung ist und bleibt eine scharfe Auslese. Die Auslese ist bestimmt durch die natio­nalsozialistische Weltanschauung. Sie dient der Er­ziehung fähigen Nachwuchses in den geistig schaf­fenden Berufen.

Im einzelnen müssen die Bewerber für die Auf­nahme in das Langemarck-Studium folgende Vor-

einzureichen:

a) Bewerbung; b) ausführlicher Lebenslauf in Hand- und Maschinenschrift, aus dem der bisherige Bildungsgang, die bisherige polittfche Laufbahn und die zukünftigen beruflichen Ziele genau zu er«

Volkstümlicher Vortrag der Ludwigs-Universität: 20 Uhr im Kleinen Hörsaal des Physikalischen In­stituts, Stephanstraße 34, Professor Freiherr von Gall überLand und Leute von Mexiko". Gloria-Palast, Seltersweg:Eine kleine Nacht­musik"; 15 Uhr: Letzte Sondervorführung der Ufa- Wochenschau von der Westfront. Gießener Kon­zertverein: 20 Uhr in der Universitäts-Aula Konzert­abend Ilse Bernatz/Georg Kuhlmann.

Notizen für den 31. 21tal

Sonnenaufgang: 5.10 Uhr; Sonnenuntergang: 21.36 Uhr. Mono aufgang: 2.47 Uhr; Mondunter­gang: 15.24 Uhr.

Teekräuter- undHeilpftanzensammlung durch den BOM. .

Da der Verbrauch an Teekräutern und Heilpflan­zen, besonders im Kriege, immer größer wird und wir früher diesen Bedarf fast nur von ausländi­scher Einfuhr gedeckt haben, ergibt sich für die Hitler-Jugend die Aufgabe, hier helfend einzusprin­gen.

Der BDM. und die Jungmädel des Obergaues Hessen-Nassau (13) haben schon 1939 damit be- aonnen und werden sich in diesem Jahre in ver­stärktem Maße daran beteiligen.

Um einen wirklichen Erfolg zu erzielen, ist die Führerinnenschaft des BDM. sehr gut unterrichtet worden. Mit Lichtbildvorträgen und an praktischen Beispielen wurde ihnen gezeigt, welche Pflanzen und wie sie gesammelt werden. Außerdem wurde gemeinsam vom Obergau und dem Gebiet Hessen- Nassau ein Heft zusammengestellt, in dem alle zu sammelnden Pflanzen nochmals abgebildet sind und das Richtlinien für die Sammlung enthält. So ist es möglich, tatsächlich alle Mädel und Jungen in dieser Schulung zusammenzufassen.

Gilt es doch, nicht nur die nötigen Heilkräuter-

Weltherrschaft, die nun, nicht zuletzt durch den un­geheuren Fortschritt auf dem Gebiete des Verkehrs, zu zerbrechen drohe. Es habe eine Zeit gegeben, da der Engländer sagen konnte, daß die Welt von Tag zu. Tag britischer werde. Heute sei das an­ders! In fast allen Völkern, selbst in den kleinsten, sei ein nationalistischer Funke lebendig. England habe den größten Fehler gemacht indem es glaubte, sein Weltreich ganz aus eigenen Kräften und ohne Hinterhalt der anderen weißen Völker halten zu können. Der Krieg der Gegenwart werde mit Sicher­heit das Ende der brittschen Weltherrschaft dar­stellen. Die neuen Zonen zeichneten sich bereits ab. Asien werde von den Asiaten in Anspruch ge­nommen, Italien spreche von seinem Imperium, Roosevelt proklamiere diewestliche Hemisphäre" und Stalin habe den Weltherrschastsgedanken nicht begraben. Die neuen Begriffe seien gebunden an Hitler, Mussolini, Roosevelt, an den japanischen Gottkaiser und an Stalin.

In 'weiteren Darlegungen beschäftigte sich der Vortragende mit dem Verhältnis der Vereinigten Staaten zum Krieg der Westmächte gegen Deutsch­land. Amerika lehne den Krieg ab. Den Krieg und die Einbeziehung der Vereinigten Staaten in die­sen Krieg wollten nur die Juden, unter deren Ein­fluß und in deren Abhängigkeit Roosevelt stehe. Die Möglichkeit, daß USA. in den Krieg eintrete, sei gering. Seit der Münchener Konferenz habe sich in USA. ein Stimmungsumschwung vollzogen. Den Westmächten sei damals der Vorwurf gemacht wor­den, die Tschecho-Slowakeipreisgeaeben" zu haben, die in Amerika als einMusterstaat" betrachtet worden sei. Das habe den Westmächten viele Sym­pathien gekostet. Dazu komme, daß, obwohl Natio­nalsozialismus und Faschismus in USA. ab gelehnt würden, doch schon das alleinige Bestehen des nationalsozialistischen Deutschlands und des faschisti­schen Italiens propagandisttsch wirkten. Südamerika stehe dem Faschismus an sich näher.

Schließlich beschäftigte sich Dr. Colin Roß mit der Bedeutung des Führers im Hinblick auf die sich anbahnende neue Weltordnung, die der Führer in seiner Genialität bereits voraussehe und sein Han­deln von dieser visionären Schau über weite Räume

Giehen-Klein-Linden.

Im Caf6 Lutz hielt her Geflügelzüchter« verein Klein-Linden unter guter Beteili- gung seiner Mitglieder seine Jahreshauptversamm- lung ab. Der Vereinsführer August Lenz gab den Jahresbericht, aus dem zu ersehen war, daß im verflossenen Geschäftsjahr acht Mitgliederver- sammlungen abgehalten worden waren. Wie der Vereinsführer weiter berichten konnte, hatte die allgemeine Geflügelausstellung im Winter des ver­flossenen Jahres besten Verlauf genommen. Kassen­wart Otto Lippert gab den Rechnungsbericht. Da die Rechnung von Den Mitgliedern Weller und Steinmüller geprüft und für richtig be­funden worden war, fand sie die Genehmigung der Versammlung. Dem Rechner wurden vom Vereins­führer herzliche Dankesworte für feine Arbeit aus­gesprochen. Die Versammlung nahm noch den Be­richt des Vereinsführers über die Jahreshaupt­versammlung der Kreisvereine Gießen der Aus- stellungsgeflugelzüchter Anfang Mai entgegen. Zum Schluß forderte der Vereinsführer die Mitglieder auf, weiter zu arbeiten am Ausbau der Zucht und, unermüdlich den ländlichen Geflügelhaltern mit Raß und Tat zur Seite zu stehen.

Wieder einFahrradbieb festgenommen.

Die Gendarmerie Großen-Linden nahm gestern einen Fahrraddieb fest. Ein Jugendlicher, der 17jährige Peter K r a ch e n b e r g e r, der aus der Fürforge-Erziehungsanftalt Rengshausen bei Kassel entwichen war, und am 28. Mai in Kassel ein Fahr­rad gestohlen hatte, wurde bei Großen-Linden von der Gendarmerie gestellt. Der Siebzehnjährige unter­nahm einen Fluchtversuch, wurde aber eingeholt und in Gewahrsam gebracht. Die Gendarmerie wird feine Zurückbringung in die Anstalt veranlassen.

Am Wochenanfang zum Friseur gehen!

Infolge Einberufung zum Heeresdienst sow« durch Dienstverpflichtung sind zahlreiche Friseurbe- triebe vorübergehend geschlossen worden. Dadurch ist die Kundschaft der noch bestehenden Betriebe größer geworden. Vielfach sind aber auch aus die­sen Betrieben Meister und Gesellen einberufen, fe daß heute mit bedeutend weniger Arbeitskraft meh'r geleistet werden muß, als es früher der Fall war.

Das führt zu einem großen Andrang in de» Friseurgeschäften, insbesonder am Samstag. Es ift notwendig, daß die Bevölkerung hier RitcksW nimmt. Immer wieder ist festzustellen, daß es El' tern gibt, die ausgerechnet am Samstag, in dek Zeit des stärksten Betriebs, ihre Kinder zum Haar- schneiden zum Friseur schicken. Gerade Kinder töm« neu sich aber ebensogut am Anfang der Woche du Haare schneiden lassen. Auch die erwachsene Be> völkeruna wird gebeten, sofern es möglich ist, diie Dienstleistung des Friseurs am Anfang der Woche in Anspruch zu nehmen. Das würde einmal int Interesse des Kunden selbst liegen, der schneller be­dient wird, als auch im Interesse einer planvolleren Verteilung der Arbeiten hn Friseurbetrieb. Ins« besondere in den Betrieben würde sich eine solche Rücksichtnahme entlastend auswirken, die infolge Einberufung des Meisters durch die Ehefrau mei- tergeführt werden und die oftmals dem Andramz am Samstag nicht gewachsen sind. Durch ein wenkz Rücksichtnahme kann hier allen Beteiligten gehol' sen werden.

Vorsicht beim Sammeln von Maipilzen.

Im Mai und Juni erscheint an grasigen Walt- und Wegrändern, auf Wiesen und ähnlichen Plätze" der eßbare Maipilz. Sein Hut wird kaum breiter als 10 cm. Alle Teile des Pilzes, der Hut, die ® : ter auf der Hutunterfeite und der Stiel sind weiß' lich bis rahmgelblich. Auffallend ist der Geruch nach Mehl. Man hüte sich jedoch vor Verwechslung des Maivilzes mit Rißpilzen, insbesondere mit dein lebensgefährlichen, ziegelroten Rißpilz. Der siege-* rote Rißpilz, der wieoerholt schon Menschen utf-s Leben brachte, wächst ebenfalls im Frühsommir auf grasigen Plätzen. Er bleibt meist Heiner ogs der Maipilz, kommt aber ebenfalls mit weißliche ober geldlicher Färbung aus dem Boden, ganz ähnlich wie der Maipilz, und wird später, insb> sondere beim Liegen des Pilzes, mehr oder wenigs

Aus der Stadt Gießen.

Sommerliches Freibad in Sicht.

Nur noch kurze Zeit ist zum Beginn der Sommer- fchwimmzeit. Dann soll das, was die Winterszeit versagte, doppelt und dreifach nachgeholt werden. Dies« kurze Zeit gilt es zu nutzen, wenn sich der Schwimmer leistungsmäßig voranbringen will. Daß das sportliche Schwimmen dazu gehört auch das Wasserspringen und das Wasserballspiel eine Kunst ist, vermag selbst der Laie zu beurteilen. Wer glaubt, schon ein guter Schwimmer zu sein, wenn er sich eine halbe Stunde oder länger schwim­mend über Wasser hält, ist völlig am Ende seines Könnens, wenn er sich einmal mit einem geübten Kraulschwimmer im Wettstreit zu messen wagt. Gegen einen durchaebildeten Sportschwimmer ver­mögen auch körperliche Kraft und stärkster kämpfe­rischer Einsatz nichts auszurichten, wenn man eben nicht sportlich schwimmen gelernt hat.

Es ist falsch zu glauben, daß man zum Sport- schwimmer geboren sein muß. Normalerweise kann jeder Mensch männlichen und weiblichen Geschlechts das sportliche Schwimmen erlernen. Nur muß er früh genug damit arrfanaen. Die Entwicklung des Schwimmsports hat geraoe in den letzten Jahren die Erkenntnis reifen lassen, daß das Schwimmen ein Sport der Jugend ist. Was dem Menschen in vorgeschrittenem Alter meist Mühe macht, ist für ihn in jugendlichem Alter, ja sogar schon im Kindes­alter, bei richtiger Anleitung ein leichtes Unter­fangen. Denn in jungen/ Jahren, wenn der Körper nocy leicht, die Muskeln weich und die Glieder be­sonders gelenkig find, kann sich jeder mit den Ge­heimnissen der Schwimmkunst vertraut machen. Darum kann der deutsche Schwimmsport seine Stel­lung in der Welt nur behaupten, wenn er bei der Jugend beginnt, intensive Lehr arbeit zu betreiben. Darin liegt beispielsweise auch das ganzeGeheim­nis" des japanischen Männer- und des dänischen Frauenschwimmsports.

Darum muß es gerade heute, wo die sport- erfahrene und sportgestählte Mannschaft unter den Waffen steht, für den deutschen Schwimmsport das Haupterfordernis fein, sich mit der jüngsten Gene- ration zu beschäftigen und den Grundstein für ihre spatere schwimmerische Leistungsfähigkeit zu legen. Dabei darf, wenn sich die Schulungsarbeit erfolgreich auswirken soll, der sportliche Wettkampf vorerst nicht im Vordergründe stehen. Immer wie­der macht man die Beobachtungen, daß die technisch besten Schwimmer auch die schnellsten sind. Die neuzeitliche, erfolgbringenbe Schwimmweise erlernt man aber nicht im Wettkampf, so wertvoll dieser als Prüfttein für Leistungsfortschritt und Kampf­kraft des einzelnen ist, sondern, nur in systematischer aufbauender llebungsarbeit.

Tageskalender für Donnerstag.

In der bis auf den letzten Platz besetzten Neuen Aula unserer Universität sprach gestern der be­kannte Weltreifende Dr. Colin Roß über das ThemaDie Welt zwischen Atlantik und Pazifik". Der Redner sprach von Amerika. Er schilderte Amerika als jenen Teil unserer Erde, dem größte Zukunftsbedeutung beizumessen sei und dessen Hal­tung auch alle Beachtung verdiene, wenn es um die Neuordnung von Europa gehe. In seinen Dar­legungen im einzelnen sprach Colin Roß über hie Doppeldeutigkeit dieses Kontinents. Nord- und Süd­amerika seien zwei Welten, die praktisch durch den Panama-Kanal voneinander getrennt seien. Panama ei nicht etwa eine Brücke, wie etwa Suez, sondern vielmehr eine Barriere, über die Hinwegzukommen auch keiner der ältesten indianischen Kulturen ge­lungen fei. r v

Ein weit verbreiteter Irrtum fei es, Nordamerika als angelsächsisch zu betrachten. Das englische Ele­ment sei nicht das absolut beherrschende, ausschlag­gebende. Vielmehr seien alle Völker der Erde be­teiligt. Sehr stark sei der französische Block. Von erstrangiger politischer Bedeutung für uns Deutsche ei die Tatsache, daß 20 v. H. aller Amerikaner reutschen Ursprungs seien. Die in den Vereinigten Staaten vertretenen Völker leisteten den Angli- fierungsbeftrebungen erheblichen Widerstand. Süd­amerika sei jedenfalls mehr lateinisch, als Nord­amerika angelsächsisch. In Südamerika dominiert das indianische Element. Es fei ein großer Irrtum zu glauben, daß der Indianer aussterbe. Vielmehr befinde er sich in einer aufsteigenden Entwicklung, wenngleich darin noch keine Gefahr für die Herr­schaft des weißen Menschen zu sehen fei. In seinen weiteren Darlegungen beschäftiate sich der Redner mit der völkischen Zusammensetzung der kleinen Staaten in Mittelamerika und wies vor allem auch auf die Bedeutung hin, die dem Neger zukomme, der im südlichen Teil der Vereinigten Staaten 12 Millionen Menschen zähle, ohne jedoch in der Re-

mengen zu beschaffen, sondern zusätzlich größte Mengen Hausteedrogen, die für die Wehrmacht und Volk benötigt werden. Ebenso gilt es, Massen unserer C-Vitaminreichen Wildfrucht Hagebutte ein­zubringen.

Die Kräuter werden von den IM.- und den BDM.-Gruppen gesammelt. Die Trocknung erfolat entweder auf den Schulhausböden, oder zu Hau auf dem gereinigten Dachboden. Später werden sie auf einer bestimmten Sammelstelle abgegeben und gehen dann der Weiterverarbeitung entgegen.

In diesen Tagen werden zunächst Jungmädel des Obergaues Hesien--Nassau mit ihren Körben und Säcken in die Wälder und Wiesen gehen, um mit der Sammlung der Teekräuter und Heilpflan­zen zu beginnen.

Derhattungsmaßnahmen für polnische Arbeitskräfte.

NSG. Arbeiter und Arbeiterinnen polnischen Volkstums, die zum zivilen Arbeitseinsatz in Hessen eingesetzt sind oder noch eingesetzt werden, unter­liegen verschiedenen Beschränkungen, die der Reichs-- statthalter in Hessen in einer Polizeiverordnung vom 10. Mai veröffentlicht hat.

Ihnen ist das Verlassen der zugewiesenen Unter­künfte in der Zeit vom 1. April bis 30. September von 21 bis 5 Uhr und in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März von 20 bis 6 Uhr untersagt. Die Ortspolizeibehörde kann, falls der Arbeitseinsatz andere Zeiten bedingt, diese von Fall zu Fall fest- setzen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist nur mit Genehmigung der Ortspolizeibehörde zu­lässig. Untersagt ist der Besuch deutscher Veranstal­tungen kultureller, kirchlicher und geselliger Art. Ausgenommen von Gaststätten, die von der Orts­polizeibehörde während bestimmter Zeiten zum Verweilen polnischer Arbeiter und Arbeiterinnen freigegeben worden sind, ist der Besuch von Gast­stätten verboten. Anderseits ist deutschen Volksge­nossen der Besuch von polnischen Arbeitern und Ar­beiterinnen zugewiesenen Gaststätten während der von der Ortspolizeibehörde festgßjetzten Zeiten ver­boten.

gierung vertreten zu sein.

Dann kam der Vortragende auf die Anmaßung zu sprechen, die darin bestehe, daß sich die Vereinig­ten Staaten von Amerika den NamenAmerika" zugelegt haben und damit von vornherein einer imperialistischen Grundidee Ausdruck gegeben haben. Es sei allerdings nicht zu erwarten, daß es Wirk­lichkeit werden könnte, die Vereinigten Staaten reichten vom Nordpol bis Feuerland. Wohl aber könne es, sein, daß USA. vom Nordpol bis Panama reiche. Bestrebungen der Lenkung aller Staaten in Nord- und Südamerika in einer Richtung seien wohl im Gange und die alljährliche Panamerikani­sche Konferenz bedeute den Versuch, gemeinsame Politik in einer Richtung zu machen.

\ In der Folge beschäftigte sich der Redner mit der immer problematischer werdenden englischen

Zuckerkrankheit

Seit 10 Jahr, leide ich an Zuckerkrank­heit. Nachdem ich Ihren Karlssprudel regelmäßig getrunken habe, zeigte die ärztl. U ntersuch, ca.1/« % Ich trinke dieses Wässer weiter. Hans Busch,

Buchdr.-Besitzer, Arnsberg (WesH.), Jägerstr. 30.9.36. 20 gro/je Flaschen RM 12.60, 50 groffe Flaschen RM 25. Fracht hin und zurück trägt der Brunnen. Heilquelle Karlssprudel, Bltkirdien A.

kennen sind; c) letztes Schulzeugnis (genügt be­glaubigte Abschrift); d) etwaige berufliche Zeugnisse (genügt beglaubigte Abschrift); e) ausführliches Gutachten über die politische Tätigkeit; f) ausführ­liches Gutachten des RAD. und der Wehrmacht, so« weit vorhanden; g) zwei Lichtbilder; h) Einver« ftänbniserflärung des Vaters oder sonstigen Gr» ziehungsberechtigten; i) behördlicher Vermögens- und Einkommensnachweis des Vaters oder des son­stigen Unterhaltsvftichttgen; k) Erklärung des Vaters bzw. des sonstigen Unterhaltspflichtigen, ob er in der Lage ist, zu der Ausbildung Zuschüsse, z. B. Uebernahme der Kleidung, zu leisten,

In das Langemarck-Studium kann jeder deutsch, Volksgenosse ausgenommen werden, der die ange­führten Bedingungen erfüllt und zwischen 17 und 24 Jahre alt ist. Für die Dauer des Krieges werden nur 17- bis 19jährige Bewerber aufgenommen. Aeltere Bewerber werden nach Abschluß des Krie­ges besonders erfaßt.

Das Langemarck-Studium eröffnet tüchtigen und fähigen jungen Volksgenossen den Weg zur Hoch­schule.

Jungarbeiter, Jungbauern meldet Euch bis zum 5. Juni beim Lehrgang Heidelbera des Lange« marck-Studiums der Reichsstudentenführung, Mar« stallhof 5.

Neben Honig ist Wachs ein Haupterzeugnis der Bienenzucht. Während aber Honig im Haushalt 1 verbraucht wird, geht das Wachs an die Industrie, 1 die es für die verschiedensten Dinge benötigt. Ins­besondere in der heutigen Zeit ist der Bedarf an Bienenwachs in der Industrie außerordentlich groß und deshalb war es notwendig, neue Bestimmun­gen für den Verkehr mit Bienenwachs zu schaffen.

Auf Grund einer Verordnung der Reichsstelle Chemie" unterliegt mit rückwirkender Kraft vom 5. April d. I. ab alles bei den Imkern anfallende Bienenwachs einschließlich der Abfälle und der sog. Trester der Beschlagnahme. Es muß an die von der ReichsstelleChemie" zugelassenen Aufkäufer abgeliefert werden. Diejenigen Mengen, die der Imker zur Aufrechterhaltung feines Betriebes be­nötigt, kann er aber ohne weitere Genehmigung verbrauchen. Damit ist jeder Jmkereibetrieb sicher- gestellt, und darüber hinaus ist auch noch dafür ge­sorgt, daß der Bienenzüchter seinen Betrieb ent­sprechend der Notwendigkeit der Vermehrung der Bienenvölker in Deutschland um mindestens ein Volk je Stand erweitern kann. Zur Weiterführung des Jmkereibetriebes sind vor allem Mittelwände in einer Menge anzusehen, die der Zahl der vor­handenen besetzten Bienenkäste» entsprechen, ferner alle Scheibenhonigwaben, 400 Gramm Reinwachs je Kastenvolk und Jahr zur Herstellung von Mittel­wänden für Bauerneuerung und Koniginnenzucht, |