arum sie nicht schreiben
««ft
iHß
। au machen, es schuldet worden
men Der,
berührt.
Bücherttsch.
'XV
4
Wir überholen eine Kolonne. Das letzte Fahrzeug ist die Feldküche. Da steht bei brausendem Fahrtwind der Otto oben und rührt mit seiner Riesenkelle im Pott herum. In den Kurven halt er sich an seinem hölzernen Schwengel fest. Aus der Geraden wird weiter gerührt. Otto macht das Essen für die Kameraden. Das geht nun auch schon seit Tagen so. Immer, wenn ein Halt ist, dann
machen. v
G. K in G. Sie können auch wegen des von Ihnen angegebenen Betrages Klage gegen die zuständige Stelle erheben. , _ ri.
3. D. in G. In Ihrem Falle greift die Bestimmung des § 571 Abs. 1 des BGB. Platz. Danach tritt der neue Eigentümer an Stelle des Vermieters in die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Verpflichtungen ein. Der neue Eigentümer hat also den zwischen Ihnen und dem früheren Eigentümer bestehenden Mietvertrag gegen sich gelten zu lassen Durch den Verkauf wird dieser Mietvertrag nicht
|t|N
’S
felbft zu tragen, wenn er verpflichtet ist, für die Beleuchtung des Treppenhauses selbst zu sorgen. Liegt die Beleuchtung des Treppenhauses den einzelnen Mietern ob, so müssen diese für die Kosten der Verdunklung des zu ihrer Wohnung gehörenden Teils des Treppenhauses aufkommen.
f jiegelrötlich. Sein Hut reißt vom Rande her rissig (in. Daher der Name. Im Gegensatz zum angenehmen Mehlduft des Maipilzes hat er einen viel rrengeren Geruch, der gerade für den ziegelroten srißpilz charakteristisch ist. Im Gegensatz zu den % süßlichen Blättchen des Maipilzes werden die Blätter auf der Hutunterseite des Rißpilzes bald □ehr oder weniger bräunlich, ähnlich rote beim Engerling (Champignon). Vor derartigen gefähr- idjeii Verwechslungen muß ebenfalls gewarnt, roer- len. Der Champignon hat einen angenehmen Duft
rbeit cs I den & irtsbii: der Ü» Men. 3- W Jucht L n mit
erforderlich. Aber auch die Gewbörsen und Hand- täschchen der Frauen bedürfen zeitroetltg einer Generalreinigung, um die angesammelten Staub- und Schmutzteilchen zu entfernen.
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 30. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Yi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, deutsche Eier 10 Rpf., Kartoffeln, 50 kg 4 RM., gelbe Ruben, das Bund 55 Rpf., Spinat, % kg 13, Spargel 31 bis 64, Erbsen 25 bis 30, Zwiebeln 14 bis 17, Meerrettich 65, Rhabarber 12 bis 15, Aepfel 45, Salat, das Stück 15 bis 20, Salatgurken 60 bis 80 Oberkohlrabi 15 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 15 bis 20, Radieschen, das Bund 10 bis 15 Rpf.
Aus der engeren Heimat.
Siebenjähriger Junge im Taunus verirrt.
Stilleben und Portrats.
Joachim verstand nichts von Bildern aber er betrachtete eines nach dem anderen. Manche gefielen ihm, die meisten nid)t. f .
Endlich mochte eine Stunde vergangen sein, da hörte er wie die Haustür geöffnet wurde. Das Mädchen kam zurück.
Ach, hier find Sie", lächelte sie, als sie ihn zwischen den Bildern stehend fand. „Ich habe mit Ihrer Frau Mutter gesprochen Es ist alles m Ordnung. Sie hofft, daß Sie bald ganz trocken fmb3cf) danke Ihnen." Er gab ihr die Hand und schüttelte die ihre. „Ich habe mir auch Tee gekocht.
„Das war schön von Ihnen "
„Und ich habe mir Ihre Bilder angesehen. Sie sind sehr fleißig. Es ist wohl schwer, mit solchen Dingen Geld zu verdienen?"
"Leben ^Sie ... von dieser Arbeit?"
'^a man tut so allerlei." Ein fluchtiges Lächeln'glitt über ihr Gesicht. „Modezeichnen und Holzschnitte und mal ein Plakat entwerfen ... man bekommt so seine Aufträge. Außerdem gebe ich den Kindern in der Schule von Dorup Unterricht im Zeichnen und Handarbeiten und Schnitzen. Ein Bild zu verkaufen, ist allerdings schwer. Man ist noch jung und unbekannt ... vielleicht kann man auch nicht viel. Wenn die Kunsthandlung in der Stadt, in der Dänischen Straße, wo man ausstellen darf, mal eins verkauft hat, so sind das die Marksteine im Leben." Sie drehte sich um. „Kommen Sie und setzen Sie sich. Das Herumstehen macht Sie doch müde. Sie werden auch hungrig sein. „
„Ich würde Ihnen gern ein Bild abkllufen , sagte Joachim ein wenig hilflos.
Dieses Mädchen, das schmal und schlank war, das ein Kleid trug, das beim Waschen eingegangen war, t so daß man die braungebrannten Waden sehen konnte, dieses Mädchen, das eine kühle und fach
end einen charakteristischen Schleier bzw. Ring am Stiel, die sowohl dem Rißpilz, als auch dem Mai- ülz fehlen. Vergiftungen durch den Rißpilz äußern sch durch Schweißausbruch, Uebelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Schüttelfrost usw. Wie bei feder 23er« listung ist sofort für gründliche Entleerung von Nagen und Darm zu sorgen, auch den Arzt sofort •4i Rate zu ziehen. Berichte über Pilzvergiftungen irbittet die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde, Darmftabt In jedem Zweifelsfalle wende man sich ior dem Genuß der Pilze an die nächste Pilzbe« -atunosstelle.
Fruchtsast von Frühlingsfrüchten.
g** n. W- n ch aus w Äeruftv straft n*-
na m
>r M rtf! * * ffinii'1? ■ N8;,
eiB/k
eint,'S die *
AM!
m, -i',:
1, » It u>!'
iflten S«
PK. Wieder seid ihr Mütter und Bräute enttäuscht in euer Zimmer gegangen, der Briefträger brachte keinen Feldpostbrief. Wieder habt ihr gebangt und gesagt: weshalb schreibt denn unser Soldat nicht? So geht es nun in der letzten Woche Tag für Tag, und keiner findet sich, der euch eine beruhigende Antwort gibt. So will ich euch erzählen, wo ich eure Jungen überall antraf, und ihr werdet verstehen, daß jetzt keine Zeit 3 u m Briefeschreiben ist, und ihr werdet gern noch viele Tage warten, wenn ihr wißt, daß jede freie Minute dem Schlaf und der Ruhe gehört.
Eure Söhne erjagen den Sieg. Tag und Nacht heften sie sich an die Fersen des Feindes, brechen jeden Widerstand, verfolgen in rasendem Tempo den fliehenden Gegner. Da traf ich unterwegs, als die Kolonne stockte, für einen Augenblick den tfnfc. Er faß auf dem Fahrersitz seines Lastwagens, den Kopf in die Hände gestützt und schlief. Ich habe ihn nicht geweckt. Die Kameraden erzählten mir, wie sie nun schon Tag und Nacht mit wenigen Unterbrechungen über die Straßen rollen. Wie der Fritz unermüdlich „am Krengel" sitzt und sie immer tiefer hinein in Feindesland fährt. Da wird lebe Minute zum Schlaf genützt. Man hat es in biesem Kriege gelernt, auf Anhieb zu schlafen, aber auch sofort hellwach zu fein, wenn es gefordert wirb. Fritz hätte vielleicht jetzt eine Karte an euch zu schreiben, aber Schlaf ist wichtiger. Es geht boch vorwärts. Bei einem Flußübergang, für den Pioniere eine Pontonfähre gebaut hatten, lachte mich Herbert an. Schweiß näßte bie braune Stirn, bie Aermel waren hochgerollt. Herbert schuftete. Er sorgte bafür, baß es kein Halt gab beim Uebergang auf seiner Brücke. Hast bu schon mal geschrieben? Keine Zeit, Mensch! Es geht boch vor-
schäft Frankfurt a. M.;
Iura Kassel - Bettenhausen — SV. Walbhof - Mannheim;
TSV. Süssen—Reichsbahn München.
Um die deutsche Hockeymeisterschaft.
Der Mittelrheinmister THC. Stadion Rotweiß Köln hat auf bie weitere Teilnahme an den Spielen um die Deutsche Hockeymeisterschaft verzichtet. Da- burch entfällt bas für den kommenden Sonntag vorgesehene Frankfurter Dorschluhrundentreffen, und der Titelverteidiger, Tv.57 Sachsenhausen, steht bereits im Endspiel, das für den 9. Juni nach Berlin anberaumt ist. Hier trifft der Südwestmüster mit dem Sieger aus dem einzigen Vorschlußrundenkampf des kommenden Sonntags, entweder Berliner SV. 92 oder Uhlenhorster HC., zusammen.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
£. V. TL Sie brauchen an sich als Eigentümer der fraglichen Mauer die Einwirkungen durch den Nac^ barn nicht zu dulden. Allerdings können Sie auch die Benutzung dann nicht untersagen, wenn Sie den Nachbarn nur benachteiligen wollen.
k. in G. Die Kosten der Verdunklungsmaßnahmen sind nach der 8. Durchführungsverordnung zum Luft- schutzqesetz vom 23. Mai 1939 von dem Eigentümer oder von dem zu tragen, der die tatsächliche Gewalt über die Sache innehat. Der Hauseigentümer hat die Kosten der Verdunkelung des Treppenhauses liche Stimme hatte, aber bernsteingelbe Augen, die an einen Sonimertag erinnerten, machte ihn plötzlich unfrei und verlegen. . E ,
„Warum wollen Sie ein Bild kaufen? fragte sie zurück. „Sie meinen doch nicht etwa ... well ich Sie aus dem Wasser gezogen habe?" Nun lachte sie auf, es war ein herzlicher Ton in dem Lachen und das beklemmende Gefühl in Joachims Brust
Seine Spur von Hauck.
Boman von Sharlotte Kaufmann.
3. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!)
..Ziehen Sie das einstweilen an"; sagte sie, „und hängen Sie dann Ihre nassen Sachen draußen über den Strick, der gleich neben dem Kuchenfenster zwischen zwei Pfosten gespannt ist Sie können sich auch Tee kochen. Ich fahre inzwischen nach Stein. Wen darf ich in Ihrem Namen anrufen? ..
Joachim lachte. „Sie sind sehr liebenswürdig und besorgt. Fahren Sie mit dem Boot »Wassili nach Stein?"
„Nein, mit dem Fahrrad. / , .
„Ein Rad haben Sie auch. Sie sind außerordent- lich selbständig, sehe ich. Meine Telephonnummer ist 44 841. Es wird sich meine Mutter melden. Sagen Sie bitte, daß ich mich sehr wohl suhle.
Sie nickte und ging. __
Joachim aber hüllte sich in den flauschigen Mor. aenrotf und hängte seine nassen Kinder vor das -aus in die Sonne. Der Wind verfing sich darin und ließ Aermel und Hosenbeine rote Fahnenzungen
"°W°r"'°s nicht als habe er in der Weite dieser Landschaft hier draußen nun auch den letzten Rest der bitteren Enttäuschung vergessen? Jetzt freute er sich darauf, nachmittags Jngeborg zu sehen
Er ging zurück ins Haus, setzte sich aus den breiten Diwan, nahm ein Buch aus dem Regal un blätterte darin. Er befand sichhterm einem fremden Haus, allein, und sämtliche Türen waren offen. War dieses Mädchen so leichtsinnig, daß sie einem ihr gänzlich unbekannten Mann ihr Haus überließ, oder war sie so sicher?
Er legte das Buch weg, stand auf und gmg m die Küche. Er sand einen (Spiritusapparat und kochte sich Tee. Allmählich wurde ihm warmer
Er sah die Blumen vor dem Fenster und die Kakteen. Er sah über das weite Land. Weit und breit war kein zweites Haus zu sehen. Ganz allem ^Es wurde^ihm langweilig, und er öffneteöu W zum Atelier. Er ging hinüber m den Hellen Raum und stand nun dicht am Meer. Durch das breite, m Felder geteilte Fenster leuchtete die See tiefblau und gewaltig, alles beherrschend. Kaum daß man,
8-r<
Ki Ä ex
Pulver).
Sauberkeit verhütet Krankheiten.
Der Mensch ist ständig von unsichtbaren Krankheitserregern umgeben, die teils in den unzähligen, »re Luft besonders bei trockener Witterung erfüllenden Staubteilchen enthalten find, teils von Fliegen uni) anderen Infekten übertragen werden. Rein« lichkeit ist deshalb die Hauptsache bei der Bekärnp- , sung der Bakterien. Im Haushalt ist das öftere «Abstauben von Möbeln, Bildern und Spiegeln so- aoie das Aufwischen des Fußbodens von besonderer Wichtigkeit. Auch in Büros, Geschäfts- und Fabrik- säumen, Gaststätten und anderen Räumlichkeiten, 5n denen Menschen zusammenkommen, ist das Aus- legen und Wischen oberstes Gebot der Gesundheits- ! Pflege. Aber man muh auch auf andere Quellen i Hinweisen, die als Bakteriensammler leicht Gefahren ■ heraufbeschwören. nämlich Taschentuch und Geldbörse, wie auch Papier- und Metallgeld. Wie leicht kann die Mutter, die ihrem Kind mit ihrem Taschentuch das Näschen putzt, ungewollt eine Erkrankung verursachen, die durch das irgendwie infizierte Taschentuch übertragen wurde. Nicht emp- pfehlenswert ist es ferner, beim Zählen von Geldscheinen oder beim Blättern in einem Buch die Finger im Munde anzufeuchten, oder Briesmarken und Briefe zum Aufkleben bzw. Verschließen mit der Zunge zu benetzen. Weil der Staub, m dem sich unzählige, nur mit dem Mikroskop sichtbare windige Krankheitserreger befinden, sich in allen, besonders von Menschenhand benutzten Taschen aller Art ein« nisten, ist eine zeitweilige gründliche Säuberung der einzelnen Taschen und Täschchen der Garderobe namentlich der Westen- und Hosentaschen, unbedingt
Für den großen Bedarf an Ersrischungsgeträn- :cn in heißen Tagen helfen uns die ersten, sauren Süchte des Frühlings. Rhabarber- und Stachel- teerfaft erfrischen durch ihren herben Geschmack. Vessnders Saft von „Grünen Stachelbeeren" ist -Mich und viel zu wenig bekannt. Die Früchte önnen hierzu größer wie zu Kompott sein, find iber noch völlig hart zu pflücken. Durch das Aus- pflürfen erreichen wir doppelte Ernten. Die am Ztock bleibenden Beeren werden um so größer. Wir lindern das Abfallen zu reichen Behangs dabei.
Rhabarber oder grüne Stachelbeeren durch die ettfreie Fleischhackmaschine drehen, mit Wasser be- jecft weich kochen (1 Minute genügt), auf Saftbeutel geben. Je Liter Saft 400 Gramm Zucker läutern, ^aft damit gut durchkochen, schäumen und in Flachen füllen. Mit Wattestopfen schließen, unter Druck 20 Minuten bei 75 Grad sterilisieren. Erkaltet § stehend, dunkel und kühl'aufheben. Wer das Ge- Tränt sehr süß liebt, inuß vor dem Mischen (zwei Drittel Selters auf ein Drittel Saft) noch zuckern. Vielfach ist es aber gerade der herbe, wenig süße Geschmack, der diese beiden Frühlingssafte bei Herren so beliebt macht. Nach Geschmack rot oder □ränge mit Küchenfarbe färben.
Grüne Grütze. Rückstand des Saftbeutels zu Grütze verwenden: Stachelbeer« oder Rhabarbergrütze wird durch Zuckern des Fruchtbreies und Auffüllen mit Wasser gewonnen. Die dickliche Masse wird zum Kochen gebracht, auf 1 Liter Masse 150 Gramm Grießmehl oder Kartoffelmehl oder Kar- ioffelfago glatt dazu gerührt und gargekocht. In ousgespülte Form zum Erstarren geben, mit kalter D^.nilletunke reichen (Danillepudding- oder Soße-
wollen die Kameraden was essen oder trinken. Tag und Nacht ist die Feldküche unter Feuer. Otto hat wirkttch k eine Seit au m Br «eseschre t b en.
Staubig und mit vom Fahrtenwmd geröteten Augen begegne ich -ans. Er ist Meldefahrer^ Bon einer Fixigkeit, von seinem Schneid hangt manchmal das Schicksal einer Truppe ab Er muß seinen Weg allein durch Feindesland finden, er muß sich überall mit seinem flinken Motorrad hlndurchwin- den. Bei diesem Vormarsch gibt es keinen Acht- stundenschlaf, gibt es einfach kein Mudesem. Und wenn — dann wird eben d u r ch g e h a l t e n. Es geht ja um mehr als das bißchen Schlaf. Es geht um den Sieg! Am Rande der Straße ruht eine Infanterie-Kompanie. Die Gewehre sind zu am- menqesetzt, daneben liegen ausgerichtet die Stahlhelme. Im Grase ringsum liegen die Landser und schlafen. Sie sind marschiert seit den frühen Morgenstunden. Jetzt, am Mittag, ist eine Stunde Ruhe. Da ist aber keiner, der vielleicht Briese schreibt. Ruhen, wenn Ruhe befohlen ist. Aede aufgespei- cherte Kraft wird für die Kampfbereitschaft der Truppe gebraucht. Diese Männer haben in vielen Gefechten den Feind aus den Stellungen geworfen, haben rücksichtslos ihr Leben gewagt, sind überall, wo sie angesetzt wurden, Sieger gewesen. Und dennoch gibt es für sie keine längere Ruhe. Nur kurze Rast. Sie jagen den Feind vor sich her.
So sind sie alle Tag für Tag, Nacht für Nacht unterwegs. Kilometer auf Kilometer wird in harten Kämpfen dem Feind abgerungen. Ohne Aufenthalt wird er von den deutschen Truppen getrieben. Und euer Sohn i st a u ch d a- bei. Er ist gemeint, wenn man anerkennend und bewundernd vom deutschen Soldaten spricht, aber er ist es auch, der einmal in der Geschichte genannt ist, wenn man von deutschem Heldentum spricht. Und nun ihr Mütter und Bräute verzagt nicht, wenn ihr keine Nachricht von euren Angehörigen bekommt, ihr wißt, sie stehen im Kampf um den Sieg, sie denken'täglich an euch, wie fie ja aud) täglich für euch wachen und kämpfen. Sie haben einfach keine Zeit zum Schreiben — sie jagen den Feind! Frank Gotz.
Qenbe 2
Gruppe 1: Union Oberschöneweide—VfL. Stettin; Vorw. Ras. Gleiwitz—Rapid Wien;
Gruppe 2: 1. SV. Jena-VfL. Osnabrück;
Dresdner SC.—Tod. Eimsbüttel-Hamburg;
Gruppe 4: Kickers Offenbach—SV. Mannheim-Waldhof; 1. FC, Nürnberg—Stuttgarter
K Favoriten sind Union Oberschöneweide, Rapid
Wien, Dresner SC. und 1. FC. Nürnberg. Die Spiele in Halle (Jena—Osnabrück) und Frankfurt (Kickers Offenbach—Waldhof) find als offen anzusehen. .
Nach Erledigung der drei Ausscheidungsspiele am kommenden Sonntag, 2. Juni, wird bereits ad)t Tage später die Vorrunde zur Deutschen Hano- wenn man vor den Scheiben stand, etwas von dem gelben Sand des Strandes sah. Wenn man hinten an der Zimmerwand lehnte und hinausblickte, dann konnte man meinen, man stände auf einem Schift und wäre weit weg von Land und (Erbe.
Es roch nach Terpentin und Farbe. Diele Pinsel lagen da und Paletten. Leinwand, Pappe, Silber unb Skizzen. Sie lagen in Fächern unter bem Tisch, ber sich am Fenster entlangzog, unb hingen zu bei- ben Seiten ber Türe an ber Wanb. Lanbschaften,
— R. Montgomery : (3 Hb äuge. Die Geschichte eines Berg 1 öwen. Mit 40 Zeichnungen Don.,ß. D. Gram. Franckh'sche Verlagshand- hing, Stuttgart. In Seinen geb. 4,80 RM. Einsam unb unerfahren wächst Gelbauge, ber Puma, heran, lernt die Gefahren dieser unbarmherzigen Welt zu überroinben, wirb zum König der Berge unb ©alber, dem alle Geschöpfe der Wildnis sich beugen müssen. Montgomery beweist, daß er bie Ursprünglichkeit ber nordamerikanischen Landschaft kennt unb Hebt. Seine Schilderungen.ihrer herben Schönheit, der Lebensgewohrcheiten, Kämpfe und Schicksale ihrer Bewohner, der vielgestaltigen Tierwelt verraten eine vortreffliche Beobachtungsgabe.
h. IX. in G. Für bie fraglichen Reparaturen wäre der Hauseigentümer verantwortlich äu machen, es fei denn, daß sie von --ft"'*-1 ""k™ wären, was nach Ihren Angaben aber nicht der Fall fein dürfte. Um Ihrem Verlangen den nötigen Nachdruck zu verleihen, fei Ihnen empfohlen, die Gesundheitspolizei aufmerksam zu machen. Diese wird bann bem Eigentümer bie nötigen Auflagen
LPD. Frankfurt a. M., 29. Mai. Seit Sonntag wirb ber siebenjährige Schüler Karl Gräb- ner aus Frankfurt a. M. vermißt. Der Knabe hatte mit seiner älteren schulentlassenen Schwester eine Taunustour zum Felbberg gemacht. Um bie Mittagszeit hatten sich bie beiben jungen Menschen zum Schlafen hingelegt. Als aber bie Schwester aufroachte, war ber Junge verschwunben. Er irrt nun vermutlich hn Tanus umher unb finbet sich nicht zurecht. Der Junge hat eine feinem Alter entsprechend Figur unb stellt beim Gehen einen Fuß nach innen. Er trug taubenblaue Bluse, bie an einer kurzen, grauen Hose befestigt ist. Außerbem trägt er braune Halbschuhe. Falls ber Junge ange« troffen wirb, bittet man, ihn der nächsten Polizei- bienftftelle zuzuführen ober biefe zu benachrichtigen.
Dillkreis.
Lpd. Dillenburg, 29. Mai. Im Kreisort Ballersbach würbe ein zweijähriges Mabchen an einem unbeschrankten Bahnübergang am Eingang des Ortes von einem Zug erfaßt und auf der Stelle getötet.
s.
fr«*..
ö(h
'KL- lusjib W: Tins? m w,
w H:-
btuft ie tty 17 £
aoirtnir
igeitB
bis m
ballmeisterschaft nach folgenbem Spielplan abge- wickelt:
Tv. Neufahrwasser ober VfB. Königsberg—Rb.
Stettin ober ATV. Berlin;
LSD. Reinecke Brieg ober Sportfr. Leipzig—
MAC. Wien;
Polizei Magbeburg—NSTG. Aussig;
Polizei Hamburg—Tura Grövelingen;
Polizei Recklinghausen—SV. ßmtfort;
Alemannia Aachen — SA. Kampfspielgemein-
Jranffurfer Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 29. Mai. Notiert wurden je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Kälber andere a) 62 bis 65 (gegen 61 bis 65 «m 16. Mai), b) 54 bis 59 (55 bis 59), c) 42 bis 50 (42 bis 50), dj 22 bis 40 (25 bis 40). Hämmel a2) 50 bis 51 (—), c) 32 bis 44 (-*), d) 18 (-)- Schafe a) 42 bis 44 (44), b) 39 bis 40 (37 bis 39), c) 20 bis 32 (25 bis 30). Schweine a) 56 (55,50), bl) 56 (55,50), b2) 56 (55,50), c) 55 (54,50), d) 52 (51,50), e) 50 (49,50), Sauen gl) 56 (55,50). Marktverlauf: Kaller, Schafe und Schweine zugeteilt. — (3rof3marn für Fleisch und Fettwaren. Es kosteten je 50 Kilo m RM.: Ochsenfleisch I 82, Bullenfleisch I 79 Kuhfleisch I 79, II 67, III 56, Kalbfleisch I 92 bis 97, II 80, Hammelfleisch I 88 bis 100, II 80 bis 87, Schweinefleisch I 75. Fettwaren. Speck aus hiesiger Schlachtung, roh unter 7 cm, 72, Flemen 76 RM. je 50 Kilo. Geschäftsgang: Lebhaft.
G. A.-6>pori.
Endrundenspiele
im Fußball und Handball.
Die großen Ereignisse, die in den letzten Wochen an der Tagesordnung waren, fehlen diesmal im Wochenend - (Sportprogramm. Im Vordergrund der Ereignisse stehen die Endrundenspiele im Fußball, Handball und Hockey. Im Fußball sind sechs Gruppen-Endrundenspiele angesetzt, und zwar fol-
im m Her.
r aus :< bei ein W ’inben t." irigeM igel««; wirb |i3
verlor sich.
,Nein, nicht deshalb", erroiterte er. „Das Bild neben der Tür hat mir gefallen. Das aufziehei.^e Gewitter über dem Kornfeld."
Joachim log hier ein wenig. Er wußte gar nicht mehr, wie das Bild da nebenan wirklich ausgesehen hatte,' und er wußte auch gar nicht, ob es ein gutes Bild war. Es war nur das einzige von den vielen, die er sah, an das er sich im Augenblick deutlich erinnerte: Ein Kornfeld mit viel Mohnblumen darin. Schwarze Wolken darüber und tieffhegenDe Schwalben. Ein Motiv, taufend- uni) aber tausendmal schon gemalt. Möglich, daß das Bild da nebenan breiter und flächiger gemalt war, als man es sonst sah. Vielleicht war das Kornfeld auch gelber als sonst ein gemaltes Feld mit Aehren.
In der kurzen Erinnerung schien es Joachim auch, als wären die Schwärme von Schwalben lebendiger und der Mohn brennender, als er es sonst gesehen hatte. . . . f
Aber es war doch ein Bill), wie es tausendmal schon gemalt und empfunden worden war.
Sibylle lachte jetzt nicht mehr. „Das meinen Sie so", sagte sie leise und wie zu sich selbst. „Aber das Bild ist nicht zu verkaufen."
„Weshalb nicht?" .
„Ach, ich möchte es behalten. Es erinnert mich an einen Tag, der nie wieder kommt. Uebrigens habe ich das Bild gar nicht gemalt, sondern mein Mann."
„Ihr .. .?"
„Mein Mann." , . . .
„Ach", machte Joachim, „Sie sind verheiratet. Das habe ich ganzxibepsehen. Derzeiden Sie. Dann stecke ich wohl eben im Schlafrock Ihres Mannes.
„Sie haben recht."
„Er wird Augen machen, wenn er mich bann sieht." . , t f ,
„Er wird Sie kaum bann sehen. Ich glaube nicht, daß er gerade heute zurückkommt. Er . er ist seit drei Jahren nicht mehr zurückgekommen.
„Er ... ist verreist?" ,^ch weiß nicht roo er ift"
Dorup lag nicht aiy Meer, sondern zwischen Wiesen und Aeckem eine gute Stünde hinter Stein, tief drinnen im ebenen Land.
Es bestand aus strohaedeckten Bauernhausern, aus Fachwerk und rotem Backstein gebaut. Es war eine Kirche da und eine Schule. Der Lehrer dieser Schule hieß Karsten Huith. .
Karsten Huith stammte aus einem noch kleineren Oct, als Dorup einer war, irgendwo drinnen in Der Lüneburger Heide. Er war neununzroanzig Jahre alt, groß, von einer etwas eckigen Schlankheit und dunkelblond. Die Kinder hatten ihn gern Die Bauern aus Dörup und der Umgebung auch.
Nur Bettina Krug hegte einen Groll auf ihn. Und das hatte feinen Grund.
Bettina Krug war Witwe. Sie hatte eine kleine, strohgedeckte Kate mit einem winzigen ßabBi, m dem es alles zu kaufen gab, was man eben in Sörup zu kaufen pflegte. Diesen Laden und dieses Haus hatte sie von ihrem Mann geerbt, dem Tag- löhner Krug, der an einem sonnentrunkenen Morgen mit einem Pferdegespann verunglückt war. Und seitdem verkaufte sie lächelnd und beflissen Seife, Kaftee, Schürzen und Bonbons für die Kinder. Nebenbei versorgte sie den Haushatt des Lehrers Karsten Huith. _ v .
Das Wohnhaus des Lehrers stand im Garten gleich hinter ihrem Laden. Sie konnte ruhig den ganzen Morgen über dort werken und wirtschaften. Sie hörte das Gebimmel der Ladenglocke bis in jeden Winkel des Lehrerhauses hinein.
Sie schaffte viel in diesem Haus. Alles blitzte und blinkte vor Sauberkeit. Keine Lehrersfrau konnte es besser halten, sagte man im Dorfe. Die Bettina wußte das wohl. Sie war auch stolz darauf, daß man dies sagte. Ader daß der Lehrer Huith selbst nichts davon merkte, das verdroß sie doch, und deshalb hatte sie einen Groll auf ihn. Auch, daß er immer „Frau Krua" AU ihr sagte, konnte sie nicht leiden. Alles im Dorf nannte sie „Bettina . Sie sprachen diesen Namen zwar fremd und häßlich aus, mit der Betonung auf der ersten Silbe und einem harten und zischenden Doppelkonsonanten. Ader sie hörte doch lieber das häßlich ausgesprochene .Bettina" als „Frau Krug". Sie wollte nicht gern daran erinnert sein, daß sie Wttwe war. Aber der Lehrer schien das allzu gut zu wissen und nie zu vergessen.
(Fortsetzung folgt-).
üchlü
nedr enjcti roar, b? [fiebent- Mik hatte!
bes
n. Kck' igsberi Welk 'ichtiz V.


