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Das neue Frankreich-Lied

der Sondermeldung von der Kapitulation

Der Deutsche Rundfunk brachte gelegentlich der Uebe rnnttlung U- ------ ~ ~ *9fnnrf»r

der belgischen Armee die Uraufführung des neuen F rankreich-Lredes, dessen Text von Hemrich^Anacker (rechts) und dessen Musik von tzerms Nie l (links) stammt. (Sch°rl-Bilderdienst-M.)

1. Kamerad, wir marschieren im Westen, mit den Bombengeschwadern vereint, und fallen auch viele der Besten, wir schlagen zu Boden den Feind.

Refrain:

Vorwärts, voran, voran!

Ueber die Maas, über die Schelde und Rhein marschieren wir siegreich nach Frankreich hinein.

Marschieren wir, marschieren wir, nach Frankreich hinein!

2. Sie wollten das Reich uns verderben, \ doch der Westwall der eherne hält,

wir kommen und schlagen in Scherben, ihre alte verrottete Welt.

Refrain:

Vorwärts, voran, voran! '"WP" Ueber die Maas, über Schelde

3. Kamerad, wir marschieren und stürmen, für Deutschland zum Sterben bereit, bis die Glocken von Türmen zu Türmen, verkünden die Wende der Zeit!

Refrain:

Vorwärts, voran, voran!

Ueber die Maas, über Schelde ...

gischen Gebiet. Gerade dieser Gedanke wird von England und Frankreich in den Jahren 1939 und 1940 planmäßig sabotiert. Voran geht die Reise des belgischen Königs nach London im Frühjahr 1937, die unter englisch-französischem Druck erfolgt. Am 24.4.1937 erkennen die Westmächte die Neutrali­tät Belgiens formell an. Es ist wirklich nur eine Formsache, denn dieselben Mächte be­stehen auf ihrenB e i st a n d s o e r p f l l ch t u n- gen". (!) Wie also das Militärbündnis mit Frank­reich durch Generalstabsbesprechungen ersetzt wird, so tritt an Stelle der belgischen Neutralität die Beistandsverpflichtung" de-r Westmächte, gegen deren Forderung Belgien nichts einzuwenden gehabt hat. Daß auch die Generalstabsbesprechungen so auf-

Jn London:Hat nicht jemand geklopft?!" (Zeichnung von Walter Trautschold. Scherl-M.)

Calais in deutscher Hand.

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gehoben worden wären wie das formelle Bündnis mit Frankreich, darüber wurde von Brüssel aus nie etwas gesagt. Demgegenüber geht die deutsche Garantieerklärung für Belgien vom Oktober 1937 von völlig anderen Voraussetzungen aus, wie selbst­verständlich. _

Während Frankreich dann noch im September 1938 an der belgischen Süd- und Westgrenze aus Demonstrationsgrünüen Truppen zusammenzieht, sind solche Maßnahmen während des ganzen jetzigen Krieges unterblieben die von Deutschland nach­gewiesene geheime Zusammenarbeit Belgiens mit den Westmächten ließ dergleichen als überflüssig er- scheinen.

Unter fremden Bajonetten.

Notwendige Erinnerungen an die Besetzungsgreuel an Mein und Buhr.

Bon Stuka und Flak vernichtet

Die Franzosen beklagen jetzt, daß fünf ihrer wich-1 ein Bergmann getötet. In Essen schoß ein belgi« ti 1 9 ; D V'' frhor Soldat in einem Straßenbahnwagen einen

Kolonnen marschieren in die Gefangenschaft

des den

Verständnis.

Gerade der Hauptgedanke der Erklärung Königs der Belgier vom Oktober 1936 hat bei

AchimsUnabhängigkeit" 1920-1940.

Bei einem Durchbruchsversuch feindlicher Panzer in dem Ort Boussu les Marcourt wurdedieser Panzer unter Einsatz von Stuka und leichter Flak vernichtet. (PK.-Lysiak-Scherl-M.)

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/ Militärpaktes mit Frankreich widersprach tm übri° Westmächten die größte Erregung verursacht, oy

gen schroff dem Artikel 18 der Völkerbundssatzung, Gedanke der Fernhaltung eines Krieges vom beb

tigsten Departements von deutschen Truppen besetzt ind und daß ihre Wirtschaft der französischen Ge- amtwirtschaft verloren geht. Die Pariser Zeitungen chämen sich nicht, über die Verhältnisse in diesen besetzten Gebieten" die grob ft en Lügen zu

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verbreiten, deutsche Uebergriffe und Grausamkeiten wahrheitswidrig zu behaupten. Daß die Kriegszeit für die Bewohner dieser Bezirke viele Härten mit sich bringt, ist zweifellos, das müssen die Macht­haber in Paris und London verantworten, die den Krieg gewollt und erklärt haben. Wir wollen -aber zum Vergleich die Geschichte einer fremden Be­satzung heranziehen, die nicht im Kriege, sondern im Frieden eingesetzt war und hauptsächlich aus Franzosen und Belgiern bestand. Wir meinen die Rheinlandbesetzung, die 11 Jahre dauerte, und den Ruhrkampf.

Durch den Gewaltfrieden von Versailles wurden die deutschen Rheinlande Besatzungszone feindlicher Truppen. Zur Verwaltung wurde die sog. Rhein- landkommistion in Koblenz eingesetzt, die aus je einem Franzosen, Engländer, Belgier und Ameri­kaner bestand. Diese Kommission, zu deren Haupt­figuren der französische Nationalist Tardieu ge­hörte, nahmen für sich in Anspruch, in einem deut­schen Lande Verordnungen zu erlassen, Rechtspre­chung und Verwaltung auszuüben oder zu kon­trollieren. DieOrdonnanzen" der Rheinlandkom­mission griffen in unerhörter Weise in das Leben eines freien Kulturvolkes ein. Versammlungen, Presse, Verkehr usw. standen unter strenger und schikanöser Aufsicht. Insbesondere wurde der Ver­kehr mit dem unbesetzten Gebiet in jeder Weife erschwert. Das französische Militär übte von An­fang an eine brutale Gewaltherrschaft aus. In Mainz saß Marschall Mangin, der ein beson­derer Freund und Schutzpatron der Separati­sten war. Das Volk wehrte sich gegen dieses Ge­sindel. Die härtesten Strafen drohten aber jedem Deutschen, der offen dagegen Stellung nahm. Die französischen Kriegsgerichte, von denen fast täg­lich unzählige deutsche Männer und Frauen wegen angeblicher Vergehen angeklagt wurden, sprachen schwerste Strafen aus. In Köln hatten die Eng­länder den Sitz ihrer Militärbehörden. Nachdem Düsseldorf besetzt war, herrschte hier der berüchtigte General D e g o u t i e. In seinem Stab befand Jicb Major Georges, ein besonderer Deutschenfeind, der später Chef im Stabe Gamelins wurde und jetzt eine führende Stelle im Kriege "einnimmt. De- goutte und Georges tragen die Verantwortung für die Erschießung Alberi Leo Schlageters auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf am 26. Mai 1923.

Es war während der Zeit des Ruhrkampfes. Wie man sich erinnern wird, hatten die Franzosen Anfang 1923 ihr Ziel erreicht, das Ruhrgebiet zu besetzen, das auch 1940 von ihnen angestrebt wurde. Unter dem Vorwand, daß die Deutschen zu wenig Kohle abgeliefert hätten, wurden französischeIn­genieure" unter Begleitung von ganzen Regimen- : tern, von weißen und farbigen Franzosen, umge- : den von Tanks und schwerer Artillerie in das - Ruhrgebiet entsandt. Der passive Widerstand der I friedlichen Bevölkerung führte auf französischer Seite zu den schlimmsten Ausschreitungen der Wut [ des Hasses. Mit Bajonett und Maschinengewehr wurden die deutschen Bewohner drangsaliert. Kein i Mensch war sicher, nicht über den Haufen geschos- i sen, verhaftet oder mißhandelt zu werden. Am 15. Januar 1923 mußte in Bochum ein Lehrling - sein Leben lassen, in einem benachbarten Ort wurde

der die Veröffentlichung aller von Völkerbunds- mitgliedem geschlossenen Verträge vorschrieb. Auch die Beteiligung Belgiens an dem völkerrechtswidri­gen Einbruch in das Ruhrgebiet hatte es auf der Seite der Westmächte gefunden.

Mit dem Beginn der völligen Modernisierung des gesamten belgischen Festungssystems vom Jahre 1931 an wurde das belgische Gebiet militärisch ein­schließlich seiner Wehrmacht dem französischen Maginotsystem angegliedert. Seine West­grenzen bleiben ungeschützt. Die Opposition der Flamen, die die Mehrheit der belgischen Gesamt­bevölkerung darstellen, wird unterdrückt. Als die Flamen am 20.2.1936 die Kündigung des Geheim­paktes mit Frankreich fordern, wird die Aussprache auf den 11. März verschoben, nur damit Minister­präsident van Zeeland das Abkommen als bereits am 6. März aufgehoben erklären kann. Also konnte Belgien nun wirklich eine Unabhängigkeits­politik betreiben, wie sie ja auch der König in seiner bekannten Erklärung vom Oktober 1936 so stark unterstrich. Es schien nur so. Denn genau so, wie England und Frankreich schon seit dem Dezem­ber 1935 ihr faktisches Militärbündnis durch den modernen TarnungsausdruckGeneralstabs- besprechungen" ersetzt hatten, wurden diese Generalstabsbesprechungen nun auch mit Bel­gien durchgeführt. Diese mußten für Belgien schon aus dem einfachen Grunde hinfällig sein, weil ja der Führer am 7.3.1936 angeboten hatte,zum Zweck der Sicherung der Unversehrbarkeit und Un­verletzbarkeit der Grenzen im Westen einen Nicht­angriffspakt zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien abzuschließen". Der Westen hatte auch für diesen wie für andere Befriedungspläne kein

scher Soldat in einem Straßenbahnwagen einen Passagier tot. In Lünen wurde ein Arbeiter er- chossen, in Recklinghausen wurde eine nationale Kundgebung mit Waffengewalt auseinandergetrie- ben. Ein ö-Zug wurde in Wanne-Eickel dadurch kontrolliert", daß alle Reisenden durch französi. che Soldaten mit Gewalt herausgeholt wurden, )er Lokomotivführer aber verlor sein Leben. Gel« enkirchen wurde mit Tanks überfallen, seine Poli­zei entwaffnet und die Stadt mit 100 Millionen MarkKontribution" belegt. Alle öffentlichen Lo­kale wurden geschlossen. Im Februar wurde wieder in Bochum ein Arbeiter erschossen, es folgte die Blutnacht in Dortmund. Aus einem völlig unpoliti­schen Anlaß wurde plötzlich die Straßensperre ver- hängt und auf harmlose Spaziergänger, die abends nach Hause gingen, das Feuer eröffnet. Ergebnis: 6 Personen getötet. Am Ostersamstag geschah der Massenmord in den Krupp-Werken in Essen. Nach einer friedlichen Kundgebung der Be­legschaft wurde das Maschinengewehrfeuer auf diese eröffnet, 14 Mann getötet, 46 verletzt. In Buek, wo ein französischer Offizier von feinen eigenen Leuten umgebracht worden war, wurde die deutsche Zivilbevölkerung beschuldigt und 7 Personen wur­den von der Soldateska ermordet. Das sind einige

In Nordfrankreich und m Belgien bietet sich unseren Kriegsberichtern vielerorts dieses rindrucksvolle Büd: -vorbei an Den: topuren oer i in denen die deutschen Soldaten den Gegner schlugen, haben lange Mannen (gefangene ihrenMarsch nach Berlin angetreten. (PK.-Kindermgnn-Presse-Bild-ZentraleM.)

Noch in den ersten Tagen der Kämpfe an der Westfront hat die belgische Regierung rund heraus geleugnet, daß sie in einem getarnten Bünd­nis d. h. Abhängigkeitsverhältnis zu den West- mächten gestanden habe, obwohl ja der Gegenbe­weis durch die deutschen Enthüllungen mit tausend Einzelheiten erbracht worden war. Wir skizzieren daher im folgenden mit ganz knappen Strichen das belgische Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Westmächten in Den letzten 20 Jahren als Ergän­zung zu den genannten deutschen Gegenbeweisen.

Am 2.9.1920 Meßt Belgien, das ja. auch in Versailles offiziell als Verbündeter Frankreichs aufgetreten war, mit diesem rin reguläres Mili­tärabkommen. Am 20.9.27 tauchen die ersten Meldungen über die Umwandlung dieses Militär - abkommens in ein geheimes Militärbündnis auf, werden am 2.3.29 zur Gewißheit, aber be­zeichnenderweise erst jetzt aus Brüssel demen­tiert. Daß dieses Dementi eine Lüae war, ging u. a. daraus hervor, daß am 30.12. 30 Vander- velde, der Führer der belgischen Sozialisten, der es ja schließlich wissen mußte, die Aufhebung des Bündnisses mit Frankreich forderte und daß die Regierung van Zeeland 1936 den Militärpakt mit Frankreich tatsächlich kündigte wenig­stens formell. Wir kommen gleich noch einmal darauf zurück. Am 14.7.32 vollzieht Belgien den Anschluß an das englisch - französischeVer° trauensabtommen".

Die Vorkriegsneutralität Belgiens war bereits durch den Artikel 31 des Versailler Diktates auf­gehoben. Die Geheimhaltung des oben erwähnten

Beispiele. Die Einzelheiten über die Behandlung schuldloser Gefangener sind grauenvoll und eine einzige Anklage gegen dieKultur" der Westmächte, die sich nicht schämten, Neger und andere Farbige gegen deutsche Menschen loszulassen.

Die amtlichen Feststellungen ergeben allein für die Zeit von 1923 bis August 1924 nicht weniger als 13 4 Morde an Deutschen und 600 Ver­wundungen. Zahllos waren die Ausweisungen und Mißhandlungen. Die Beraubung deutscher Kassen gehörte zur Spezialität der Besatzungstruppen. Allein in der Pfalz betrug die Zahl der Vertrie­benen 50 000. Durch solche Methoden suchte man das deutsche Volk für dieKultur" der westlichen Demokratien" zu gewinnen. Ohnmächtig und waf­fenlos mußte Deutschland dastehen und sich diese Blutherrschaft imFrieden" gefallen lassen. Heute aber, wo die Welt durch verlogene Greuelberichte gegen die deutsche Wehrmacht aufgehetzt werden soll, muß an dieses Buch des Grauens erinnert werden. Das neue Deutschland aber wird niemals wieder zulafsen, daß seine Gaue der Tummelplatz für eine zuchtlose Soldateska werden, die auf einem so niedrigen Niveau steht.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem. hervorragenden deutschen Maler Professor Friedrich Stahl in Rom die G o e t h e - M e d a i l le für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Der Reichsminister für Ernährung und Land­wirtschaft Darre wird sich am 6. Juni, einer Einladung des italienischen Ministers für Land­wirtschaft und Forsten T a s s i n a r i folgend, nach Rom begeben.

Landgraf Friedrich Karl von Hessen, der Vater des Oberpräsidenten Prinz Philipp von Hessen, ist am 28. Mai nach längerer Krankheit im 73. Lebens­jahr in Kassel gestorben. *

Im Rahmen der vom Ministerrat für die Reichs- Verteidigung angeordneten Aktion zur geistigen Be­treuung der Hitler-Jugend spricht der Reichswalter des NSLB. Gauleiter W ä ch t l e r am Montag, dem 3. Juni, um 8 Uhr morgens, zur deutschen Jugend. Anläßlich dieser von särnllichen Reichssendern über­tragenen Rede finden für die Schulen Morgenfeiern statt.

Zur Durchführung des Erlasses über die Wieder­vereinigung Eupen-Malrnedys mit dem Deutschen Reich hat der Führer bestimmt, daß in den ehe­mals preußischen Landkreisen Eupen und Mal­medy einschließlich Neutral-Moresnet, ferner in den angrenzenden im Verfolg des Versailler Diktates im Wege der Grenzfestsetzung an Belgien gefalle­nen Gebietstellen alle Bewohner deutschen oder artverwandten Blutes deutsche Staatsangehörige werden. Die Volksdeutschen werden Reichsbürger. Am 1. September tritt das Reichsrecht und preufci* sche Landesrecht in Kraft. /____

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