Ausgabe 
30.1.1940
 
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Hier wird aus Schrott neuer Stahl

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auf die 40 Volksdeutschen, von denen die meisten . . 1 cvrt-r.t. «nh <n»rföhHnrtPTi erlitten.

Kahl, Suadifani, Dr. Klemp, Kettner.

Wuh-M bis ^taatAnnrrnlts auf macht werden. Nach erfolgreichem BeMlyoes und dauerndem Verlust der bür-1 S°l§

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truppenteil zur Beförderung zum Leut- n an t vorgeschlagen werden. Unteroffiziere mit m e h r a l s 5 D i e n st j a h r e n und ehemalige Berufsunteroffiziere können bei entsprechender Eig­nung durch die Kommandeure der Feldtruppenteile unmittelbar zur Beförderung zum Leutnant vorgeschlagen werden Bei Unteroffizieren mit mehr a l s 9 D i e n st j a h r e n und bei ehemaligen Berufsunteroffizieren kann, wenn die Eignung zum Kompanieführer oorliegt, eine Beförderung zum Leutnant und gleichzeitig Oberleutnant vor- geschlagen werden, lieber i>ie Beförderung vom Berufsunterosfizier zum Offizier beim E r s a tz - Heer folgen, ebenso wie.für den sonstigen Offizier- nachwuchs des Kriegsheeres, besondere Bestim­mungen. ,

Alle zum Offizier beförderten aktiven Berufs« unteroffizifere verbleiben nach der Beförderung zum Offizier bis zur Beendigung des Krieges bzw. bis zum Ablauf ihrer Dienstverpflichtung im aktiven Dienst. Die Entscheidung über eine etwaige lieber- nähme in das aktive Offizierkorps auf

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Auch die Zähne missen gesund sein, wenn wir uns unsere volle Arbeitskraft erhalten wollen.

und sowohl Bühne als auch Zuschauerraum enchalt. Dieser Auftrag wurde jetzt nach einem Entwurf der AbteilungKünstlerische Betriebsgestaltung , unter Leitung des Architekten Kornowsky, erfüllt. Das erste dieser Theater ist jetzt in Borsig- walde im Norden Berlins errichtet worden und wird Anfang Februar den Spielbetrieb aufnehmen. Schon nach wenigen Vorstellungen wird dieses Thea­ter zu unseren Soldaten an die Front ahren. Ein zweites Theater dieser Art wird i n Fallersleben aufgebaut. Beim Bau der großen Hane hat die Luftschiffbau Zeppelin GmbH wesent- lich mitgeholfen. Die Tragekonstruktion besteht aus zwölf zusammenklappbaren Duralummlum-Leicht- metall-Bindern. Der Zuschauerraum saht 800 bis 900 Personen. Die Spielfläche der Buhne ist sieben mal neun Meter grofo. Auch für ausreichend« Be- Heizung ist Sorge getragen. Für das Personal steht ein Last- und Wohnwagenpark zur Verfügung.

polnischer Untermensch znm Tode verurteilt.

Am 29. Januar 1940 wurde der in Johannis- kirchen in Niederbayern geborene Taver Gais- Hauser hinqerichtet, den das Sondergericht Nurn- ! , ____ ____ o 1QQQ nfa fRomHftnprfirPfbfr

Äeförvernng ktMLrBerufsunteroffi i^re zum Offizier

Berlin, 29. Jan. (DNB.) Unteroffiziere können, ihre hervorragende Eignung vorausgesetzt, bis zum vollendeten 5. Dienstjahr gundsätzlich zur Teilnahme an den Ossi- zieranwärter-Lehrgängen namhaft ge­macht werden. Nach erfolgreichem Besuch des Leh^

Kleine politische Nachrichten.

Frau Emmy Göring und Generalintendant Staatsrat Gustas Gründgens haben sich mit einer hervorragenden künstlerischen Leistung i n den Dienst des Deutschen Roten Kreu- zes gestellt. Sie sprachen aus Goethes Bühnen­dichtungTorquato T a s s o" den großen Dia­log zwischen der Prinzessin und Tasso auf eine Elektrolaplatte. Der Ertrag aus dem Verkauf dieser Elektrolaplatten wird restlos der segensreichen Ar- beit des Deutschen Roten Kreuzes zugefiihrt.

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Zum Reichskommissar für die B e - Handlung feindlichen Vermögens hat der Reichsminister der Justiz den Reichskommissar für das Kreditwesen a. W. Dr. Ern st bestellt. Die Dienststelle des Reichskommissars befindet sich Ber- lin W 8, Mauersfraße 43/44.

Nach Berichten der holländischen Presse ist der holländische DampferNora" (299 Brt.) an der Südostküste Englands auf eine Mine ge­laufen.

Nach der Osloer Handels- und Schiffahrtszeitung hat Norwegen bis heute 35 Schiffe mit ins­gesamt 79 269 Brt. verloren.

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meucheln oder nicht, ob sie die Welt mit ihren Lügen iöerschwemmen oder nicht es bleibt das Faktum i-estehen, daß alleindieenglischenKriegs- chiffe zum Schutze des Geleitzuges verpflichtet mären und daß sie dieser Pflicht nicht nachgekom- nen sind. Die englischenBeschützer" haben nicht chützen können. Sie sind feige geflohen. Sie über« ießen die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal? Das ist Jarbarei gegenüber den französischen Verbündeten, gegenüber den Seeleuten, die glaubten, im eng» iischen Schutz sicher zu fahren. D.S.

In der Luftwaffe: Zu Obersten: utnante: Angerstein, Georm, Graf v. Luckner, Pe- Krauß, Pampe, Holle,

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Dr. Schefsrahn.

In der Kriegsmarine: Zu Konteradmira­len- Die charakteristischen Konteradmirale Stoh« wasser Wolfram (Eberhardt). Den Charakter als Konteradmiral hat erhalten: Kapitän zur See Braune. Weiter sind befördert: zu K a p i t änen

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Wertere Verbesserungen im Familienunterhalt

tragen keinerlei Schuld an dem Schicksal der Schiff- .hrüchigen von Vigo, denn die im Geleit fahrenden einblichen oder neutralen Handelsschiffe sind, wie | efagt, stets als Teile einer feindlichen Kriegsmacht i cnzufehen und müssen dementsprechend behandelt

Derben. Einerlei, ob die Briten darüber Moral

Westens soll verschwinden.

Washington, 27. Jan. (DNB.) Das Jnnen- imnifterium unterbreitete dem Bundes kongr ein ilairf fünf Jahre berechnetes Bewäfferungs- ii nb Urbarmachungsprogramm für das Aebiet ber sogenanntenStaubschüssel" und der Prärien, wo Tausende von Farmerfamilien infolge ber Trockenheit alljährlich größte Not leiden. Jn- irenminister Ickes schlägt vor, für Dammbauten und inibere Urbarmachungsvorhaben 300 Millionen Dol­lar sowie für Bewässerungsvorhab en in 14 Bundes- ,'taaten 24 Millionen Dollar zu bewilligen. Damit lallen das Erosionsproblem endgAtig gelöst und die ständig zur Wanderschaft gezwungenen Farmer- Familien bodenständig gemacht werden.

Sefm demngen in derWehrmacht

Berlin, 30. Januar. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat mit Wir« kung vom 1. Februar 1940 befördert: Im Heer: Zu Generalleutnanten: Die General­majore Lichel, Fellgiebel, Dehlendorff, Matten-klott von Sodenstern, Graf v. Sponeck; zum General- stabsveterinär Dr. Schäfer; zu General­majoren: Die Obersten Pilz, Wanger, Prager, Neumann (Friedrich Wilhelm), Stoewer, Bielefeld, Feldt; zum Generalveterinär: Den Oberst- veterinär Dr. Paulus; zu Obersten: Die Oberst­leutnante Matic-Dravodel, Kreß, Schmitz (Artur), Sixt, Wurster, Stemmermann (Friedrich), Wagner (Herbert), Nedtwig, Freiherr v. Mauchenheim ge­nannt Bechtolsheim (Anton), Weber (Otto), Mönch, v. Horn (Hans Joachim), Diplomingenieur Osch- mann, Boege, v. Frankenberg und Proschlitz, Scholtz (Heinrich), Wißmath, Welcker (Karl), Dallmer-Zerbe (Robert), Heyser, Müller (Ludwig), Recknagel, Sauerbrey, Amann, Bahn, Utz, Diplomingenieur Jungk (Hans), Dolckamar v. Kirchensittenbach, Ple- kenbrock, Berndt, Baur, Hofrichter, Brückner, Dr. Eberhardt, Eichberger; zu Oberstärzten: Vie Oberfeldärzte Dr. Franke, Dr. Schttebs, Dr Pru- mers- zu Dberftüeterinären: die Oberfeld- veterinäre Dr. Gackstatter, Dr. Malze, Dr. Meißner,

getrauten Ehefrau unter bestimmten Vor­aussetzungen ermöglicht, den Tabellensatz zu erhal­ten, nämlich bann, wenn ihr die Fortsetzung einer Berufstätigkeit, beispielsweise wegen eines Kindes, nicht mehr zugemutet werden kann, oder wenn die Unterhaltsgewährung einschließende Haushalts­gemeinschaft mit den Eltern ober anderen Ver­wandten nicht mehr fortgesetzt werden kann. Auch für Garagemieten können jetzt Beihilfen ge­währt werden, wenn das stillgelegte Kraftfahrzeug schon vor dem 1. September von dem Einberufenen ober Berechtigten erworben ober benützt worden ist. Wenn eine private Krankenversicherung nach ihren Bedingungen den Angehörigen nicht die vollen Kosten ber Krankenhilse ersetzt, kann ber Unterschiedsbetrag als Beihilfe gewährt werben. Ebenso ist ber zur Fortsetzung ber Versicherung ber Angehörigen erforderliche Beitrag als Beihilfe zu zahlen. Die M i e t b e i h i l f e kann künftig auf An­trag des Vermieters unmittelbar an bissen gezahlt werben, wenn ber Unterhaltsberechtigte im Rück- ftanb geblieben ist und somit die Mietsbeihilfe nicht bestimmungsgemäß verwendet hat. Schließlich sind die Abzahlungsgeschäfte neu geregelt wor­den. Sind dem Einberufenen ober feiner Ehefrau in Erfüllung eines vor dem 1. September abge­schlossenen Kaufvertrages bewegliche Sachen gegen Teilzahlung geliefert worden, so werben zur Fort­entrichtung ber Teilzahlungen Beihilfen gewahrt. Die Teilzahlungen müssen jedoch bis zum Einstel- lungstage geleistet unb angemessen gewesen fein. Die Beihilfe darf 10 v. H. bes Unterhaltssatzes nicht übersteigen. Wenn sie nicht ausreicht, so wirb die Gewährung der Beihilfe von einer Herabsetzung ber Teilzahlungen burch den Verkäufer abhängig ge­macht.

den auf dem Bild sichtbaren$orbw ein zylin­drisches Gesäß, das unten mit biegsamen Blech- lamellen verschlossen ist eingepackt und damit in das offene Ofengefäß eingesetzt. Durch Auf- setzen des Korbes auf den heißen Ofenboden öffnet sich der Verschluß, der die Lamellen zusammen­hält, und der leere Korb wird wieder entfernt. Jetzt wird das Ofengefäß geschlossen. Die Zeit vom Ausfahren des leeren bis zum vollendeten Ein­fahren des mit 40 Tonnen gefüllten Gefäßes dau­ert etwa zwei bis drei Minuten, während man vor Erfindung dieser Beschickungseinrichtung zum Einsetzen der gleichen Menge ebenso viele Stun­den benötigt hat. (Scheri-Bilberdienst-AEG.-M.)

Durch einen gemeinsamen Erlaß des Reichsinnen­ministers und des Reichsfinanzministers sind die Bestimmungen über den Familienunterhalt der Angehorigender Einberufenen in zahl­reichen Punkten weiter verbessert worben. Der Grnndgebanke, daß für bie Festsetzung bes Unter­halts das Gefamtnettoe in kommen vor dem'Einstellungstage maßgebend ist, wirb aufrecht echalten. Für bestimmte Personenkreise von Arbeitern unb Angestellten waren aber doch Son« dervorschriften notwendig. Das gilt zunächst für Kurzarbeiter, bei benen nach ben neuen Be­stimmungen das Nettoarbeitsentgelt zugrunbe ge­legt wirb, bas ber Einberufene im letzten Mo- nat vor ber Kurzarbeit bezogen hat. Bei Saisonarbeitern ift für die Berechnung bas Arbeitsentgelt irn Durchschnitt bes letzten Jahres maßgebend. In ähnlicher Weise wird für Einberufene mit schwankendem Einkommen und für Dienstverpflichtete die Berechnung des Einkommens geregelt. Bei Einberufenen, die vor dem Einstel« lungstag arbeitslos waren, ist das Nettoein­kommen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit maßgebend. Eine Sonderregelung war auch für die Veran­lagten notwendig, da das Einkommen des letzten Monats vor der Einberufung zu wenig Spielraum ließ. Hier wird jetzt der Betrag zugrunbe gelegt, ber sich aus dem letzten Einkommensteuer- b e f ch e i b ergibt, vermindert um Einkommen- und Bürgersteuer.'Zur Vermeidung von Härten ist be­stimmt worden, daß ber Kriegs zu schlag nicht ab gezogen wird, so daß sich das er­rechnete Nettoeinkommen also um den Kriegszu­schlag nicht ermäßigt.

Auch in anderen Punkten bringt der neue Erlaß Verbesserungen. So wird es jetzt auch ber triegs»

Die zielbewußte Steigerung ber deutschen Elektro- Stahlerzeugung, die sich im Laufe der letzten sechs Jahre etwa verzehnfacht hat, war nur möglich durch ständige Verbesserung der hierfür erforder­lichen Anlagen bzw. Vergrößerung chrer Leistungs­fähigkeit. Unser Bild zeigt einen von der A E G.° Demag-Elektro st ahl G. m. b. H. gelieferten Lichtbogenofen, der zum Einschmelzen von hochwertigen Dau- und Sonderstählen dient. Es ist der größte Ofen der Welt, bei dem es möglich ist, durch ein mechanisches Beschickungsverfahren, die sogenannte Korbbeschickung, bie gesamte Charge auf einmal in ben Ofen einzubringen. Der zur Herstellung von Stahl verwendete Schrott wird m

holt hat.

Das erste fahrbare Kdtz.-Thealer.

Berlin, 30. San. (DNB.) Um deutsche Theater- lunft auch in die entlegensten Teile des Re'che^ hinausiragen zu können, hat Reichsarg l Beiter Dr. Ley vor fünfviertel Satiren ..Schönheit der Arbeit" beauftragt ein oonftl0i® tKdF .Aelttheater zu konstruier n, das n iaUen Teilen zerlegbar und transportabel f !

Zoot-Protokoll gilt nur für den Fall des Zusammenstoßes zwischen einem U-Boot und inem einzelfahrenden Handelsschiff, nicht aber ar das Zusammentreffen gegnerischer Seestreit- r ä f t e. Um ein solches aber handelt es sich bei ern Gefecht auf ber Hohe von Oporto. Denn in >ern gleichen Augenblick, da sich feindliche oder neu­rale Handelsschiffe unter den Waffenschutz re mb e r Kriegsschiffe stellen, wird ber Mze Geleitzug zu einem militärischen O b - ekt und unterliegt dann nicht mehr ben Schütz­est immung en des U-Boot-Protokolls. Wenn also ie britischen Humanitätsapostel sich schon über inangelnbe Menschlichkeit bei der Seekriegführung Klagen, bann müssen sie ihre Vorwürfe an bie i g e ne n Kriegsschiff-Kommandanten richten, bie 3 aus Furcht, Feigheit ober Leichtsinn unterlassen iahen, ben ihnen annertrauten Frachtschifs-Besatzun- ;en die nötige Hilfe anaebeiben zu lassen.

Die deutsche Seekriegführung jedenfalls hält sich rreng an bie völkerrechtlichen Bestimmungen, es ieße Eulen nach Athen tragen, wenn man bie an- rtartnte Ritterlichkeit der deutschen U-Boot-Kom- nanbanten noch einmal hervorheben würbe. Sie

Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder- Or. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen. Pro­vinz unb Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Derantworllich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlscb« Universitätsbruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich M Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Prallste Nr. ö vom L Dezember 1939 gültig.

Aus aller Welt.

Tamvetter in der Schweiz.

lieber den Sonntag hat ein Witterungsumschlag in der Schweiz den Schnee bis zu einer Höhe von über 1600 Meter zum größten Teil weggeschmolzen. In den Bergen herrschte Föhnwetter. Die Straßen find infolge ber durch ben Föhn eingetre­tenen Schneeschmelze in sehr schlechtem Zustand. In­nerhalb kurzer Zeit stieg das Thermometer um 10 bis 25 Grab. Das Föhnwetter hat vor allem in ben Städten unangenehme Folgen mit sich ge­bracht. Sintflutartige Regengüsse unb das Schrnelzwasser haben in ber Jurastadt La-Chaux- de-Fonds, ferner in Bern unb in Aarau großen Schaden angerichtet. In einigen Stadtteilen Berns waren die Straßen überschwemmt. Der Straßen- bahnverkehr mußte teilweise eingestellt werden. Im Aargau haben sich infolge des Tauwetters unb ber Regenfälle große Seen gebildet, die ben Verkehr von Ort zu Ort lahmlegten.

Sibirischer Winter auch in USA.

Die Bundeshauptstadt ber Vereinigten Staaten macht feit 10 Tagen ben ftrenaften Winter seit dem Jahre 1936 durch. Washington, bas im Sommer durch tropische Hitze berüchtigt ist, hatte am Montag früh 16 Grad Celsius Kalte. , Gewaltverbrecher zweimal zum lobe verurteilt.

Das Sondergericht Hannover verur­teilt« den am 22. Mai 1912 in Kiel geborenen Hugo Wage zweimal zum Tode wegen zweimal ver­suchten Totschlages in Verbindung mit dem § 1 ber Verordnungen gegen Gewaltverbrecher und des Ge­setzes zur Gewährleistung des Rechtsfriedens. Der wiederholt vorbestrafte Wage hatte im Amtsgericht Bassum nach einem mißglückten Ausbruchversuch Öen Oberwachtmeister unb den Hausreiniger mit einem Schemelbein niedergeschlagen und lebens- gefährlich verletzt.

Vollstreckung eines Todesurteils.

I Der Milliavdenplan des amerikanischen Jnnen- üTinifters Ickes für dieStaubschüssel" ber USA. ist nicht das erste Projekt dieser Art. Es handelt,sich in ber Hauptsache um jene früheren Präneg^biete, ; die in den vergangenen Jahrzehnten in einem typisch - amerikanischenrush, einem plötzlichen Ansturm von Farmen besiedelt wurden. Der sungfrau- - üche Boden wurde bann solange für Weizenernten rm Raubbau, b. h. ohne Erholungsmöglichkeit und chne Ergänzung ber Bodenkräfte durch Dünger

I usw. ausgeplündert, bis er nichts mehr hergab und i aus ber einstigen wertvollen und ertragreichen Krume ein völlig steriler Staub geworden man Di« furchtbaren Sandstürme in diesen Gebieten sind allgemein gefürchtet. Man nennt den hier geschilder­ten Vorgang Erosion und bezeichnet damit die Auswaschung eines natürlichen Bodens durch Was­ser ober Wind. Roch heute hat bie dortige Bevolke- ; rung bie mörderischen Trockenzeiten, vor allem der

Jahre 1934 unb 1936, nicht vergessen

Rach amtlichen amerikanischen Schatzungen sind nicht weniger als 17 500 000 Acres ober 8 750 000 Hektar ober 35 Millionen Morgen, einst üppiges Ackerlanb, burch bie selbstverschulbete Erosion zer- 'tört, Staaten wie Carolina, Georgia, Virginia, Missouri und Oklahoma haben 60 v. H. und mehr chrer anbaufähigen Oberfläche verloren. Man hat

1 errechnet, daß in einem halben Jahrhundert en □olles Viertel ber gesamten gegenwärtigen ernte« -läche vernichtet sein würde, wenn mcht durchare - . 'ende Maßnahmen es verhindern. Von ben 15 Mil- 'Honen Menschen dort leben 6 Millionen auf tjar

" men. Aber seit 1930 haben bereits 36 000 Farnillen bie Erosionsgebiete verlassen müssen weil si« wnst erhungert wären: wettere 59 000 Familien

» stehen vor der gleichen Gefahr.

Die amerikanische Regierung versuchte bereits vor mehreren Jahren ber sich ausbreitenden Katastrophe der Erosion dadurch zu begegnen, daß sie durchan geworbene Arbeitskräfte bie nefige Storch schussel. Die einen Durchmesser von rund 2000 Kilometer hat, durch eine ® a l b u m r a n b u n g im Wege ; der Aufforstung in 50 Kilometer Tiefe von ben

Ihrigen amerikanischen Gebieten ahzusondern. Das Verfahren hat sich nicht bewahrt, weil es allzu

langsam wirkt. Heute ist es fraglich ^wofben, ob Amerika das riesige Gebiet seiner Staubschusiel noch , einmal urbar machen kann, wenn es die ungeheuren Summen hineinsteckt, bie es früher bort herausge«

Icnlang auf dem Meer herumgetrieben, bis sich Mich ber zufällig vorbeisahrenbe spanische Damp- r ihrer annahm. Diese Heldenhaftigkeit der eng- AschenBeschützer" entspricht genau dem Helden- nut, mit dem sie den Poldn zu Hilfe eilten, nach- [em sie vorher ben polnischen Größenwahn zum provokatorischen Angriff auf Deutschlanb verleitet satten.

Man hätte annehmen sollen, daß die amtliche eng- ftche Propaganda sich über die peinlichen Zwischen- ,-ille auf ber Hohe von Oporto in Sttllschweigen üllen würde. Aber der deutsche U-Boot-Erfolg ist en britischen Hetzern wohl so auf die Nerven ge- rllen, baß sie jede Vorsicht vergaßen und nun irerfeits ein großes Gezeter über die angebliche linmenschlichkeit der deutschen Kriegführung zur ^ee erhoben. Sie behaupteten nämlich in schöner ilnbeckümmertheit, bas deutsche U-Boot sei zur tethmg der Mannschaften berTourny" unb der .Alsacienne" verpflichtet gewesen, da nach ben Be- :immungen bes Londoner U-Boot-Proto« o 11 s vom 6. November 1936 ein offenes Rettungs- oot nicht alssicherer Ort" gelte. Die sehr ehren­werten Briten haben nur eins vergessen: bas U-

u»begrenzte Zeit erfolgt erst nach Beendi­gung des Krieges. Alle affinen Berufsunter. Offiziere erhalten nach ihrer Beförderuna zum Of­fizier neben dem Wehr so ld die Fr^eoensge- bührnisse ihres Dien st g r aH-e s. Der An­spruch auf die Zivilversorgung wird durch die Be­förderung zum Offizier nicht berührt.

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tidjen Treiben gelafien zu. Em polnischer hatte nach den eigenen Aussagen des Angeklagten nUr ein Lachen übrig .

Der Tatbestand wurde durch zwei gewiß unver­dächtig erschernende nationalpolnische Zeugen voll­auf bestätigt. In Uebereinstimmung mit dem An- klaaevertreter hielt das Sondergericht den Ange- klaaten des schweren bewaffneten Land- fr ?ed e n s b r u ch s schuldig und sprach ihn weiter als Rädelsführer an. Das Urteil lautete entsprechend dem Antrag des Todesstrafe r;k gerlichen Ehrenrechte.

Berlin, 29. Jan. (DNB.) Dor dem in Berlin tagenden Sondergericht Posen kam erneut eine jener gemeinen Mißhandlungen zur Verhandlung die polnisches Untermen[d;entum, °u/sew.-gett durch englische Agenten, an der wehrlosen deutschen Be- völkerung in unvorstellbar großer Zahl verübte. Die Anklage richtete sich gegen den 20jahrigen Polen Josef G o l y rn o w s k i aus Schrimm der am | 2. September beim Abtransport eines Zuges von

ä°,n°"k°r'l'ch-"; ppt'"mXn K U »rE Wetter I g 'am I^D^ber 1939" als Gemaltt-erbr-ch-r

Weise und blindwütig zulchlug wohm er nur trat Rioc n s n 3ur 6e e ffl): Der Fregatten- »ersetzte aus dem Transport emem Gendarmen-. Auf Veranlassung des Angeklagten erossnete d.e Zum K a p I. a n z u r w ei ü beamten, der ihn wegen emes Stttlichkettsv-rbr-.

aufgewiegelt-,Menge^ein^n r-g-lr-chten St-m^ag-l 0 b e r st-n :.die Oberft- L"sI°rM7n°^7 BrLst!^ "ben-gesahr,.ch-n

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