,>Buch und Schwert."
Ausstellung »Lahves^hau des deutschen Schrifttums".
LPD. Wiesbaden, 27. Oft Als Auftakt der Herbstveranstaltungen des Reichspropagandamts für das deutsche Schrifttum wurde am Sonntag im. Paulinenschlößchen zu Wiesbaden vor einem großen Kreis geladener Gäste die Buchaus st ellung -„Jahresschau des deutschen Schrifttums" durch den Kulturreferenten des Reichspropagandaamts, Ernst R e h b o cf (Frankfurt am Main), eröffnet. Im Namen der Kreisleitung und der Wiesbadener Stadtverwaltung begrüßte Stadtrat Pfeil die zahlreichen Gäste und versicherte, daß Kreisleitung und Stadtverwaltung nach besten .Kräften bestrebt bleiben, die schon erreichten schönen Erfolge auf dem Wege des deutschen Buches der Allgemeinheit näher zu bringen und noch mehr zu steigern. Dank und Anerkennung zollte er dem
Letter der Stadtbücherei Dr. Kahle für den zweckmäßigen und übersichtlichen Aufbau und die stllvolle Ausgestaltung der Ausstellung. Die Festansprache hielt der Obmann der Gruppe Schriftsteller im Gau HessemNassau, Konsul Butz (Frankfurt a. M.) Die geistvolle und formschöne Rede war eine eindrucksvolle Würdigung des hohen Werts des deutschen Buches im allgemeinen und der in der Ausstellung „Jahresschau des deutschen Schrifttums" aezeigten Werke im besonderen. Das Kennwort der Ausstellung: „Buch und Schwert" unterstreicht ebenfalls, daß heute die Waffen des Geistes sich mit denen des Armes verbunden haben zur Erreichung des großen Zieles: das Leben des deutschen Volkes und die Zukunft seiner Jugend zu sichern.
Die Ausstellung verdient das große Interesse, das sie schon bei der Eröffnung fand, auch für die kommenden Tage in vollstem Maße, denn sie vermittelt einen überzeugenden Querschnitt des geistigen Gesamtschaffens und die Achtung vor der großen kulturellen Leistung', die im Kriege nicht geringer
geworden ist, sondern sich so hoffnungsvoll entwickelt hat wie nie zuvor.
Wechsel in der deutschen Militär-Verwaltung Frankreich.
Berlin, 27. Oft (DNB> Am 25. Oktober schied der bisherige Chef der Militär-Verwaltung Frankreich, General der Infanterie Streccius, aus seinem Amt, um neue Aufgaben au übernehmen. General der Infanterie von Stulp nagel übernahm am gleichen Tage das Amt des Chefs der Militär-Verwaltung Frankreich.
Zuschlag zum Wochengeld ist zulässig.
Die Differenzzahlung zwischen Wochengeld und Wochenlohn unterliegt an sich den Vorschriften über den allgemeinen Lohnstop, denn es handelt sich hier um eine Geldzuwendung des Unternehmers an das Gefolgschaftsmitglied, die sich auf das bestehende Arbeitsverhältnis gründet Der Reichsarboitsminister
hat jedoch die Reichstreuhänder der Arbeit ange« wiesen, einem Antrag des Unternehmers, die Gewährung derartiger Leistungen zuzulassen, chre Zustimmung nicht zu versagen.
Unglücksfall oder Verbrechen?
LPD. Marburg, 28. Okt. Ein 54 Jahre alter Insasse des Lagers Münchmühle bei Allen* dorf (Kreis Marburg) wurde mit einem schweren Schädelbruch in der Nähe des Lagers aufgefunden. In bewußtlosem Zustande wurde er in die Chirurgische Klinik nach Marburg gebracht, wo er feinen Verletzungen erlag. Die Ermittlungen, ob es sich um einen Unglücksfall oder um ein Verbrechen handelt, sind im Gange.
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sammeln und durch dle Schullugend abliefern: auch eine kriegswichtige teistung der fieimat!
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Die Hinterbliebenen.
Giefien (Hillebrandstrafie 12), den 29, Oktober 1940.
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Gießen, den 29. Oktober 1940.
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Verschiedenes
Dienstag
Rodheim an der Bieber, im Oktober 1940.
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Zum Deutschen Spartag 1940*^
Die Beerdigung findet Mittwoch, 30. Oktober, nachm 3% Uhr statt
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Heute Erstaufführung!
Für die liebevollen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heim
gang unseres lieben Entschlafenen, des
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innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende Mutter und Grobmutter
Frau Elisabeth Pfeiffer, geb. Bender
im Alter von 59 Jahren
Lokführers Georg Staufi
danken wir herzlichst.
Die trauernden Hinterbliebenen;
Karl Pfeiffer
Ernst Pfeiffer und Familie
Paul Pfeiffer und Familie
Krofdorf, den 28. Oktober 1940.


