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Wirkungsvolle und ausgedehnte Bombenangriffe

Verstärkte Nachtangriffe gegen London, Birmingham, Coventry und Liverpool.

mehrere schwere Treffer. Rördlich von £ t v e r -

Von oben und unten erledigt

rpedition, Spanisch-Amerika- :g, Russisch-Japanischer Krieg, Grundansicht, wenn auch der

und

E.S.

© e n f, 28. Okt. (DNB.) 3n Dichy wurde amt»

Englands russische Schmerzen

<1 A

Pool griff ein Kampfflugzeug ein Rüstungswerk erfolgreich im Sturzflug an. In der Rahe von 8 o r k gelang es, einen Lifenbahnzug durch Bom­bentreffer zum Entgleisen zu bringen.

Wie bereits bekanutgegeben. hatte der Angriff rines $lutneuge8 etwa 3 0 0 km westlich der Rordfpihe der irischen Insel auf einen stark gesicherten Geleitzug den Erfolg, daß zwei Frachtschiffe zu se 6000 VRT. schwere Voll­treffer erhielten und mit Schlagseite liegen blieben.

Während der Rächt verstärkten sich die durch schwere Kampffliegereinheiten geführten Bom­benangriffe auf die britische haupl-

Die Londoner Linkspresse ist am Wochenende zu Of "len die Außenpolitik der

unmierhrvchen Lustalarm."

Stockholm, 28. Okt. (Europapreß.) Die Ak» tionen der deutschen und wie vermutet wird

das Reichsgebiet, sie flogen erst unter dem Schuh der Dunkelheit ein und griffen Wohngebiete an, wobei ein Waisenhaus, ein Altersheim und meh­rere Wohnhäuser beschädigt wurden. Einige Zivil­personen trugen Verletzungen davon. Der einzige Versuch, ein Jndustrieziel auzugrelfen, schlug fehl. Ein Hochofen wurde durch einen Bombensplitter gestreift, aber nicht beschädigt.

Der Gegner verlor gestern insgesamt 29 Flug­zeuge, von den 17 in Luflkämpfeu im Raum um London, 12 auf den angegriffenen Flugplätzen zerstört wurden. 9 eigene Flugzeuge werden ver­mißt.

Zerbrochene britische Wettmachtträume.

DieEmpretz of Britain durch Torpedoschüsse endgültig vernichtet.

DieEmpretz of Britain" (Kaiserin von Britannien") hatte 42 000 BRT. (Scherl-Bilderdienst-M.)

st a d t. Außerdem wurden Industrieanlagen in Birmingham und Coventry sowie der Hafen von Liverpool mit Bomben belegt.

Britische Flugzeuge mieden auch gestern bei Tage

nämlich die Häfen mit Flagge in den übrigens auch nicht mehr sicheren M Der englischen Oeffentlichkeit

v _ - v ------ Ja d a I zum

J e n m i n i ft e r ernannt worden ist Paul B a u d o i n ist zum Staatssekretär bei der Minister­präsidentschaft ernannt worden und behält seine Be» sugnisie als Minister bei.

Seit Samstagabend

und Besatzung sicher nach Hause.

Oberleutnant (Ingenieur) S uh re n ist seit Kriegsbeginn leitender Ingenieur auf einem Unter­seeboot, das auf sieben Unternehmungen 41 bew^st. nete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 201 993 BRT. und außerdem einen feindlichen Kreuzer, ein Kanonenboot und mehrere Hittskriegsschiffe oer- senkt hat. Dem ausgezeichneten Können von Suh» ren ist die sehr gute tauchtechnische Bereitschaft des Bootes zu verdanken, an bessern Erfolge er somit erheblichen Anteil hat. Seine unerschrockene Be- sonnenhell, Umsicht und schnelle Entschlußkraft bei den sehr zahlreichen schweren Wasserbombenbekämp- jungen des Bootes au? großer Tiefe ist es zu ver­danken, daß jede Störung schlagartig bekämpft wurde und das Unterseeboot hierdurch stets erhalten blieb. Suhren ist ein vorbildlich tapferer Offizier, der durch feine ruhige Einsatzbereitschaft seinem technischen Personal, das vom Angriff nichts sehend blind feine Pflicht tut, bestes Beispiel ist.

Eine dramatische Schilderung der Londoner Zu­stände gab der mit dem Clipper-Flugzeug aus Lon­don nach R-uyork zurückgekehrte Korrespondent der Rational - Broad - Castings Corporation" S) Hi­rn an. Er erklärte, wenn es den Engländern nicht bald gelänge, die nächtlichen Bombardements der deutschen Luftwaffe abzustoppen, feienernst­hafte Konsequenzen" unvermeidlich.

Sechs neue Melkreuzfrager in her LEW affe.

Berlin, 29. Okt. (DRB.) Der Führer unb Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Oberst v. $ cfja- mier-Glifczinski, Kommodore eines Kampf- gefchwaders; Oberstleutnant Kofch, Kommandeur einer Kampfgruppe, Hauptmann Lutz, Komman­deur einer Kampfgruppe; Oberleutnant Höriger, Staffelkapitän in einer Kampfgruppe; Oberleutnant Schür meyer, Staffelkapitän in einer Aufklä- rungsgruppe; Leutnant 3llg in einem Kampfge­schwader.

Heue Merkreuzlräger her Kriegsmarine.

Berlin, 28. OfL (DRB.) Der Führer ___

Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Roeder, das Ritterkreuz des (Eifernen Kreuzes an Kapikänleutnant B 1 e i ch r o d t, Kapitänleutnant O e h r n, Ober­leutnant j. $. Lüth und Oberleutnant (Ingenieur) Suhren.

Der Wehrmachihmchl vom Montag.

Berlin, 28. Okt. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: '

Das von Luflstreitkräften bombardierte und in Brand gefetzte 42 000 BRT. große britische Trans- portfchiffEmpretz of Britain, bas die (Eng­länder unter starker Sicherung durch Zerstörer und Bewacher einzubringen versuchten, ist von dem unter Führung des Oberleutnants z. S. Ienisch stehenden U-Boot torpediert und versenkt worden.

Vorwiegend leichte Kampffliegerverbände führten den ganzen Tag über zahlreiche Ver­geltungsangriffe auf London durch. Im Zuge dieser Kampfhandlungen griffen Kampf- flugzeuge nahe der Hauptstadt gelegene Flughäfen und das Hauptluftzeugamt henlow mit Bomben an und setzten zahlreiche hallen und Gebäude in Brand. In weiteren Flug­häfen an der fchottifchen Ostküste gelang es bei Bombenangriffen in den frühen Abend­stunden, eine Anzahl von Flugzeugen am Boden tu zerstören. Reben anderen kriensw'äitinen Siel n

Als Joe Chamberlain, der Dater feiner gescheiterten Söhne Austen und Neville, feinen im­perialistischen Feldzug in England begann, als seine Fanfaren jubelnd von den Briten ausgenommen wurden, war das Zeitslter der sog. Kleinengländer, verkörpert durch © l a d st o n e, zu Ende gegangen Eine Politik der Ausbreitung begann, die mit den schäbigsten Mitteln nicht nur die Burenrepubliken' einsteckte, sondern die Ueberzeugung in jeden Eng­länder pflanzte, der englische Jahwe habe die Welt den Briten zum Fußschemel gemacht. Der hervor­ragende englische Geschichtsschreiber Seeley gab in seinerGeschichte der Ausbrettung Englands" schon 1885 offen zu, die englische Expansion habe sich entgegen Moralplattheiten des Durchschnttts- engländers aus dem oictorianischen Zeitalter über- Haupt nicht um Moral und Völkerrecht gekümmert. Die geistigen Mitstreiter Seeleys bereiteten dem Propagandafeldzug des älteren Chamberlain die Wege, indem sie noch stärker als vorher im Engländer die Meinung festigten, auch das Unrecht, das England-tue, sei schließlich Ausfluß höherer Moral. Dabei haben sich die Wortführer des Imperialismus den tollsten Träumen hingegegeben.

Sir Charles D i l k e z. B. schrieb in seinenPro­blems of Greater Britain" 1895, die Zukunft der Welt werde dem angelsächsischen, dem rufsischen und dem chinesischen Volke gehören, vor allem auch, wie gesagt, den Chinesen, die die Eigenschaft hatten, ttill und unbemerkt ihre Massen in die Städte und Dörfer des Fernen Ostens zu entsenden, und sie all- mählich zu chinesieren, wobei es Dilke als selbstver­ständlich ansah, daß die chinesische Ueberseeexpansion die Tendenz habe, unter den Einfluß Indiens und seiner brittschen Kronkolonien zu gelangen.

Noch in einem Sammelwerk des Jahres 190d The Empire and the Century" schrieb W. H. Monnypenny die einleitenden Worte, die Welt werde unter die Engländer, die USA. und die Nns. sen verteilt, und wenn es auch nicht unmöglich sei, daß es Deutschland gelingen könne, einen Platz un­ter den Weltmächten zu erringen, so fei diese An­nahme doch von vornherein in das Reich der Spekulationen zu verweisen. Schon Dilke hatte gemeint, Deutschland und Frankreich könnten niemals etwas anderes werdenals Pygmäen neben dem englischen, amerikanischen und russischen Zukunftsstaat". Für die Deutschen, überhaupt für bas europäische Festland, war in dieser englischen Zukunttswelt kein Raum gelassen.

_ Diese Ausschließung Deutschlands und der übrigen Staaten des europäischen Festlandes wurde wie ein Naturgesetz von den Briten ausgefaßt. Der Widerstand dagegen wurde mit allen hergebrachten Mitteln der Koalilionspolittk bekämpft. Die großen Wettkrisen der nächsten Periode, Faschoda, Boxer- aufstände und Chinaexpedition, Spanisch-Amerika­nischer Krieg, Burenkrieg, Russisch-Japanischer Krieg, verstärkten die britische Grundansicht, wenn auch der Ausstieg des zunächst mit England verbündeten papan einen Strich durch die Rechnung zu machen begann. Die Marokkokrise endete auf der Konfe­renz von Algeciras mit einer diplomatischen Nieder- age Deutschlands. Der Weltkrieg und Versailles schienen das Gebäude der englischen Imperialisten zu krönen. Frankreich war nur scheinbar Sieger, in Wirklichkeit wurde es von England als Rammbock gegen Deutschland nur geduldet. Der wahre Cha­rakter dieses Unfriedens als eine Pax britannica wurde sehr schnell sichtbar, und die USA. träumten davon, das europäische Festland als Zinsknecht vor )en Wagen des amerikanischen Dollarimperialismus Pannen zu können. Winston Churchill wies Deu'sch- land damals die Aufgabe zu, einen Riegel zu bilden gegen die neuen Ideen Moskaus.

Wie jämmerlich ist doch diese Zukunftshofsnung der Briten zerbrochen, wie stark haben sich die neuen 3been erwiesen! Sowjettußland wandte sich ab. Ja. pan wurde die Vormacht des Ostens. Italien trat n das Zettalter des Faschismus ein, und Deutsch« lanö wurde durch den Nationalsozialismus erneuert Berde Ideen haben im Fernen Osten Anklang bei den Japanern gefunden, die für Asien eine Monroe« Bofrrin verkünden, welche die Nordamerikaner und Engländer als Ausbeutungsvölker aus Ostasiens Raum weist. Europas Festland ist durch Deutschland und Italien auf dem Wege zu einer Neuordnung. Nachdem der Westen des Festlandes, der Norden und.unsere Ostflanke dem britischen Einstuß entzogen wurden, ist jetzt auch auf dem früheren Unruheherd Europas, auf dem Balkan, der englische Einfluß vernlcfüet worden. England ist aus'allen europäi­schen Positionen hinaus» und auf seine Insel zu- ruckgeworfen worden. Der erste Gang des riefen- haften Duells hat bereits zu einem Verlust der euro- pichen Position Englands geführt, und weitere Ereignisse zeichnen sich ab. Das Bombardement Londons fft nur ein Teil der Geschehnisse, die nicht nur in Afrika, sondern auch in Asien gänzlich anders laufen, als die satten Erben der brittschen Zukunfts- traumer noch im vergangenen Winter gehofft batten.

Hafen in demselben Augenblick beschlagnahmt, als Botschafter Cripps dabei gewesen fei, den Gesprächen dem stellvertretenden russischen Außenkommissar Wnschlnski eine positive Wendung zu geben. Cripps habe die Beschlagnahme der Schiffe als einen Irr­tum hmgestellt, woraus bas Londoner Ministerium ! w^"ere Fahrzeuge beschlagnahmt habe. Nun sei es schwer, so schreibt Vernon Bart- lett. Die Russen davon zu überzeugen, daß es sich bei diesen Beschlagnahmungen nicht um Fehlur- !, 5-d""dele, sondern um eine verwaltungsmäßige Unfähigkeit °9

Oer kanadische Zerstörer .Mac (Satte* gesunken.

Storf 28. Oft. (Europapreß.) Die fang, dlsche Kriegsmarine gibt am Montag den Verlust des ZerstörersMac G a r e e" bekannt Der Zerstörer soll bereits am 22. Oktober in der Nordsee gesunken sein, nachdem er mit einem Handels» öampfer zusammengestoßen sei, dessen Nationalität und Namen nicht genannt werden. 140 Mitglieder der Besatzung werden vermißt nur 31 Mitglieder der Besatzung sollen gerettet worden fein.

Llipper-Flugzeuge ä dern Reiseweg.

Washington, 29. Oktober. (Europapreß.) Eine Aenderung des Fttrgweges der panamerikanischLn Clipper-Flugzeuge wurde vom Staatsdepartement am Montag bekanntgegeben. Darin heißt es, daß die Flugzeuge ab sofort von Lissabon über Westafrika und Natal heimsliegen. Die neue Route führt d u r ch d i e K r i e g s z o n e. Dies wird damit begründet, daß die Wetterverhättniffe sich verschlechtert hätten, unb daß die Verlegung des Flugweges nach dem Süden notwendig fei.

durchsetzte, je folgenschwerer die Wucht der deutschen und italienischen Waffen das Empire trafen, um so verzweifelter wurden die englischen Lügen. Daß aber alle diese Begegnungen den Zweck hatten, das Vorfeld für die Entscheidung zu reinigen, war eigentlich selbst den britischen Plutokraten klar. Der Umschwung in Rumänien, die Wendung zur Achsen­politik, die damit einhergehende Befriedung des Donauraumes, die Inangriffnahme der Balkanpro- bleme waren doch weiter Zeichen für eine gewaltige politische und militärische Aktivität, die im vernebel» ten England eigentlich hätten erkannt werden müs­sen. Ueber das törichte Gerede, Deutschland sei iso- liert und bettle um Verbündete und Waffenhilfe, können wir, wie über die sonstigen Lügen des Lon- doner Rundfunks, lächelnd hinweggehen. Die Reden der noch regierenden englischen Plutokraten kenn­zeichnen durch ihre kramvfige Art eigentlich nur das Rahen des britischen Endes. Der Aufbau eines neuen Europa beginnt. Die Ausstoßung Englands wurde Tatsache, die Vorbereitungen für das ver­diente britische Schicksal nähern sich der Vollendung. Italien wendet immer schärfere Mittel an, um den englischen Einfluß im Mittelmeer auszumerzen.

Um was es geht, ist aller Welt klar. Die Achsen- machte haben in Europa und in Afrika die Kraft und den Millen, eine bessere Ordnung heraufzu- führen. N'cht wie 1919 sitzen Zufattssieger nm Tisch von Versailles, welche den Haß, die trüben Instinkte, die Interessen des Judentums und der Plutokratien gegen den Willen der Nationenverewigen", welche die Welt verelenden unb verteilen wollten, sondern konstruktive, schövferische Staatsmänner haben mit­ten im Kriege die Grundlage einer neuen Welt ge­schaffen. nicht nur politifch/sondern auch wirtschaft- lich und sozial. Die nationale unb soziale Revolu­tion, in der Deutschland, Italien unb Svoni-n stan­den hat eine neue Idee nebnren. Sie wirkt, sie zieht weitere Kreife. Sie ist die Idee von morgen für bas europäische Festlanb, b"s bisher uneins war unb sich nunmehr auf hem Meae zur Einiaung befindet. Diele Einigung wirb erfolaen durch einen Frieden auch mit den Elementen des eurcwaischen Konti­nents. hie im Solde Englands den Krieg begannen. S-« sind zerschmettert worden.

Die Bedeutung her Begegnung von Florenz er­gibt sich organisch aus her Brrnner-Beaegnung unb den um sie kreisenden Ereignissen Sie ist ein Höbe- \ punkk h-r Entwicklung, der große Entschei^'wgen . zur Reife bringt. E. S.

Zwischenfall i

<m der albanisch-griechischen Grenze. 1

Rom, 28. Oft (DNB.) Wie die Agentur Ste- fani aus Tirana meldet, hat eine bewaffnete griechische Bande Samstag früh mit Gewehr- feuer und Handgranaten albanische Wachposten in Der Nähe von Koritza unb zwar genau in der Zone zwischen dem 30. und 31. Grenzstein, unmit­telbar südlich der Uebergangsfteüe Kapestiza, an» gegriffen. Der sofortigen Abwehr der albanischen Streue und dem nacheinander erfolgten Eingreifen anderer Abteilungen ist es gelungen, den gegneri­schen Haufen unverzüglich zurückzuschlagen, her a u f albanisches Gebiet eingedrungen war. Sechs der angreifenden Griechen sind gefangen ge­nommen worden. Die albanischen Verluste betragen Zwei getötete Soldaten und drei verwundete.

Ferner sind Freitagabend, wie Stefani roeiter berichtet, b r e i Bomben in der Nähe des Amts­sitzes des Königlich Italienischen Statthalters in Porto Edda explodiert. Zwei Leichtverwundete sind zu beklagen. Die griechischen ober englischen 21 g e n t en, benen das Attentat zuzuschreiben ist, werden eifrig gesucht. Aktive Untersuchungen über beide Zwischenfälle sind im Gange, während in beiden Zonen sofort die Ruhe wieder eingekehrt ist.

einem neuen Angriff gege

Regierung 'vorgegangen. Der Anlaß hierzu liegt in Dem um sich greifenden Gefühl, daß England in seinen Bemühungen, zu einer Normalisierung des englisch.russischen Verhältnisses zu kommen, einen neuen Rückschlag erlitten hat.Ruß­lands Mißtrauen gegenüber England ist wieder da", erklärt «News Chronicle",während Deutschland seine kleinen Meinungsverschiedenheiten mit Ruß- land durch die Einladung zur Donaukonferenz bei» gelegt hat. Die Nazis denken unb handeln schneller."

Vernon Hartfett erklärt im gleichen Blatt, das Englische Schiffghrtsministerium habe die r sten äehn baltischen Fahrzeuge in englischen

Kapitänleutnant B l e i ch r o b t hat auf zwe-i Un­ternehmungen 15 Dampfer unb zwei große Tanker mit insgesamt 105 396 BRT. zum überwiegenden Teil aus gesicherten Geleitzügen, ferner das britische KanonenbootDundee" versenkt. Kapitänleutnant Bleichrodt hat diese Versenkungszisfer auf zwei Un­ternehmungen von sechs Wochen durch hervor­ragenden Schneid und kühnen Unternehmungsgerst erreicht.

Kapitänleutnant Oehrn hat auf drei Unter­nehmungen mit seinem Unterseeboot 22 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 105 071 VRT, zum großen Teil aus gesicherten Geleitzügen, außerdem ein britisches Kanonenboot unb ein Hilfs- kriegsschiff versenkt. Er hat bei feinen Unterneh­mungen rücksichtsloses Draufgängertum und eine zanz besondere Fähigkeit in der Verfolgung und Vermchfung des Gegners gezeigt. So hat er feine Unternehmungen trotz schwerer Wasserbomben- bekämpsung durch feindliche Abwehrstreitkräfte mit unbeirrbarer Zähigkeit durchgeführt und u. a. über, legenc Artillerie bewaffneter feindlicher Handels, schiffe im raschen Feuerüberfall mit dem einzigen gur Verfügung stehenden Geschütz niedergekämpft.

Oberleutnant z. S. Lüth hat als Kommandanl eines kleinen Unterseebootes in der Nordsee und im

«JÄrtLl?»bcroaffnete feindliche Handelsschiffe mit 87 236 BRT. und ein feindliches Unterseeboot ver- 1^ <«^erbem ein weiteres Handelsschiff von 4000. BRT. durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Darüber hinaus führte Lüth unmittelbar vor der «nglilchen Küste schwierige Minenaufgaben unter

auch der italienischen Luftwaffe gegen London, den Südosten, Südwesten und Süden des Landes sowie . ,, , gegen die mittelenglischen Grafschaften und Mersey-

an der Südkuste erhielt ein Großkraftwerk Städte dauerten nach einer Mitteilung des eng.

lischen Nachrichtendienstes bis in d i e frühen Morgenstunden fort. Als in den Morgen­stunden des Montag die letzten feindlichen Bomben­maschinen den englischen Raum verließen, hatte-,' Südengland und andere Telle des Landes fett Samstagabend f a ft ununterbrochen Lustalarm. Damit ist ein neuer Angriffsrekord der gegnerischen Luftwaffe über England aufge» stellt worden.

renb einer mehrstündigen schweren Wasserbomben:! Ladalfranzösischer Außenminister

Verfolgung hielt der sehr zähe und tapfere Kom- Ee n i za urt mpjmk i

mit beispielhafter Energie durch und brachte Boot Bau

-^Erlin, 28. Okt. (DNB.) Die Versenkung des shavarierten Schiffes gegen Unterseeboot- unb ßuft» uber 42 000 BRT. großen englischen Transporters angriffe. Auf Flugzeugmeldungen wurde der bren» Empretz of Brttatn Dura) ein Unterleeboot nentie Riefe einem unserer Unterseeboote als Ziel unter der Führung des Oberleutnants zur See! zugewiesen. Das Unterseeboot setzte bei der starken «st em erneuter sinnfälliger Beweis für Sicherung unter schwierigsten Bedingungen zum die ausgezeichnete Zusammenarbeit der beiden Anarisf an, schoß und traf. Die Hilfsfahrzeuge ^^l-ckttch ain wirksamsten gegen England ein- mußten die SchleppoerblNdung aufgeben, b a s gesetzten Waffen. Wahrend die Luftwaffe mit ihren Schiff versank. Damit war Der Versuch geschei- ie^ri^.b?nben gegen bie Endpunkte der tert, einen der stolzesten Träger der britischen britischen Verblndunaen, nämlich die Häfen mit Flagge in den übrigens auch nicht mehr sicheren ihren Dorfs, Lagerhäusern Industrien usw. zur Hafen zu bringen. Der englischen Oeffentlichkeit SßirfuHQ Pam und dem Unterseeboot der Löwenan- ' aber wurde hiermit vor Augen geführt, daß ihr teil im Kampf gegen die Verbindung selbst zufiel, I Land auch dem wirksamsten fomömierten Angritt fonnte ^Luftwaffe «ernde m diesen Tagen beider Waffen der Kriegsmarine und der Luftwaffe weisen, daß sie sich in der Wahl ihrer Ziele nicht Deutschlands ausgesetzt ist.

emseittg festlegt und die Reichweite der Flugzeuge! Die britische Admiralität konnte nicht umhin, zu- es gestatte^ auch weiter auszu ang.-n. DieEmpreß Augeben, daß der DampferEmpretz of Britain" of Britain , em sehr schneller Und wertvoller infolgefeindlicher Aktion oerlorengegangen ist" Transporter, fuhr üblicherweise wie alle großen Das Schiff sei von feindlichen Flugzeugen ange-' n^rr<?!l5pDr im schwer-, griffen und in Brand geschossen worden, so daß es

fälligen Geleitzug. Er bot damit für Unterseeboote notwendig wurde, das Schiff zu verlaßen Die Ret-

FluUeuge griffen tas S^iff tungsaftion sei sofort eingeleitet worden, aber an unb setzten es durch Bombentreffer m Brand,,wahrend man das Schiff ins Schlepptau zu neh- büße? vorn größten Teil der Besatzung und den men versuchte, hob sich das Schiff plötzlich aus dem wahrscheinlich eingeschifften Truppen verlassen wer- Wasser und versank daraushii?. Unter ben Ueben Den mußte. Aerbeigerufene Sicherungsstreitkräfte , lebenden befänden sich eine kleine Anzahl mllitä- der brlllschen Flotte übernahmen die Sicherung des | rischer Persönlichkeiten. 3 0