Ausgabe 
29.1.1940
 
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Lim den Kußball-Reichsbundpokal.

Ostmark und Niederrhein siegreich.

In den beiden rückständigen Zwischenrunden­spielen um den Fußball-Reichsbundpokal gab es die erwarteten Siege der gastgebenden Mannschaften. Im Düsseldorfer Rheinstadion siegte Nieder­rhein vor 20 000 Besuchern mit 4:2 über West - falen, nachdem die Gäste bei der Pause 1:0 ge­führt hatten; in Wien kam Ostmark vor 10 000 Zuschauern zu einem hohen 6:1- (4:1) Sieg über den Pokalverteidiger Schlesien. Ostmark und Niederrhein bestreiten nun zusammen mit Bayern und Sachsen die Vorschlußrunde.

Oie ersten Entscheidungen in der Lustgaukriegsmeisterschast.

Fußball.

Am Samstag standen sich in Fritzlar vor etwa 1000 Zuschauern die Fußballmannschaften zweier Luftwaffensportvereine im Kampf um die Luftgau­kriegsmeisterschaft gegenüber. Nachdem vor vierzehn Tagen in Gießen sich beide Mannschaften nach har­tem Kampf unentschieden 3:3 trennten, konnten diesmal die Gießener das Spiel mit 4:1 (1:1) ein­deutig zu ihren Gunsten entscheiden. Gießen spielte in der Aufstellung: Rothe; Schuppert, Röder; So­kolowski, Nocher, Hettel; Meuschke, Patalon, Köp­pers, Klippel, Rose.

Nachdem bereits in der 4. Minute Köppers, in­folge eines Mißverständnisses der gegnerischen Ver­teidigung zum Führungstor für Gießen einschoß,

fiel in der 15. Minute der Ausgleich durch einen prächtigen Alleingang des Mittelstürmers der Gast­geber, der drei Gegner umspielte und dann unhalt­bar einsandte. Im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit spielten beide Mannschaften äußerst defen­siv, so daß in den ersten 45 Minuten keine weiteren Tore fielen. Die zweite Halbzeit zeigte bis zur 65. Minute eine wahre Belagerung des Gießener Tores, aber Rothe, unterstützt von dem in bestechen­der Form spielenden Röder, meisterte mit viel Glück und Geschick die gefährlichsten Bälle. Als sich dann Gießen aus der Umklammerung befreite und Köp­pers im Alleingang zum zweiten Tor einsandte, war das Schicksal oer Gastgeber besiegelt. Nocher und Patalon stellten den Endstand her.

Gießen zeigte ein flüssiges Zusammenspiel, sehr aktiv wirkte das Schlußdreieck, sowie Köppers und Klip­pel im Sturm. In dieser Aufstellung hat die Mann- schast die besten Aussichten, die weiteren Spiele in der Luftgau-Kriegsmeisterschaft 1939/40 mit Er­folg zu bestehen.

Handball.

Nach dem Fußballspiel spielten die Handball­mannschaften um die Luftgaumeisterschaft. Nachdem der erste Kampf in Gießen unentschieden 2:2 endete, konnten diesmal seine Gegner erfolg­reich Revanche nehmen und den Kampf mit 11:2 (7:0) gewinnen. Gießen verlor auf Grund einer Entscheidung des Schiedsrichters bereits in den ersten Minuten einen Mann durch Herausstellung und achtmal zischte es bei Neuhausen im Tor, ehe der Ehrentrefer erzielt werden konnte. Gießen ist mit dieser Niederlage aus dem weiteren Wettbe­werb im Handball ausgeschieden.

Aos dem Reiche des Wintersports.

Helmut Lantichner Ostmark-Gchimeister 1940.

Die Ostmark-Schimeisterschaft wurde am Sonntag im Rahmen der Internationalen Wintersportkämpfe in Villach entschieden. Helmut L a n t s ch n e r vom Schi-Club Innsbruck sicherte sich den Titel in der nordischen Kombination, während Gregor Höll (Mallnitz) den Spezialsprunglauf mit Sprüngen von 66,5 und 67,5 Meter gewann und damit in diesem Wettbewerb zu Meisterehren kam. Höll war außer­dem Bester in der ungewöhnlichen Kombination Spezial-Langlauf/Spezial-Sprunglauf, was ihm den Ehrenpreisdes Führers einbrachte.

Zu einem Triumph für Tirol gestaltete sich der 16-Kilometer-Langlauf der Ostmark-Schimeisterschaf­ten bei den Internationalen Wintersportkämpfen in Villach. Vinzenz D e m e tz (SC. Innsbruck) siegte in

1:03:29,4 Stunden vor seinem Vereinskameraden Gottfried Baur (1:03:34,3) und Rudolf Wöß von der Zollwache Paznaun. Als bester Ausländer kam der Jugoslawe Franz Smolej auf den achten Platz.

Eishockey im Oiympio-Giadiou.

Im Olympia-Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen gab es am Samstagnachmittag im Rahmen der Wintersportwoche einen Eishockey-Freundschafts- tampf zwischen dem SC. Rießersee und Rot-Weiß Berlin, den Rießersee sicher mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) gewann. Im Kunstlaufen sah man die Geschwister Pausin (Wien) sowie die bekannten ungarischen und tschechischen Meisterläufer.

EV. Füssen und NSTG. Troppau standen sich am Samstagabend im Olympia-Eisstadion in Garmisch- Partenkirchen in einem zur deutschen Meisterschaft der Gruppe B zählenden Eishockeykampf gegenüber und trennten sich unentschieden 1:1 (0:0, 1:0, 0:1).

Um die bayerische Schimeisterschast.

Weltmeister Gustl Berauer (ff Riesengebirge) ge­wann am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen die bayerische Schimeisterschaft in der nordischen Kom­bination. Er sicherte sich den Titel durch einen am Samstag errungenen Sieg im Langlauf und den 6 Platz im Sprunglauf mit Sprüngen von 36 und 52 Meter. Wimmer (Sonthofen) und Gefr. Simon (München) belegten die nächsten Plätze. Sieger im Spezial-Sprunglauf wurde Weiler (Oberstdorf) mit Sprüngen von 42 und 56 Meter vor Marr (Ober­hof) und Hechenberger (München).

&eling heisischer Oauerlaufmeister

Hessen ermittelte seinen Dauerlaufmeister in die­sem Jahr in Kassel auf einer 30-Kilometer-Strecke. Sie war auf einer 15-km-Schleife im Habichts­wald abgesteckt, deren Schwierigkeiten in den rund

300-Meter-Steigungen gegeben waren. Sieger wurde Fritz R ü b e l i n g (CT. Hessen-Pre-ßen Kassel) in 2:40:11 Std. mit fast 14 Minuten Dor- fprurng vor dem Gefreiten Oberweyer (Wehrmacht). Der Langlaufmeister von Hessen, Knüttel (Gersseld),

Gedenket der hungernden Vögel!

mußte sich in 2:54:31 Std. in der Gesamtwertung mit dem 4. Platz begnügen. Verbunden mit der Meisterschaft war ein Wertungsspringen auf der Ziegenkofpfchanze, bei dem sich wieder der Millinger Bäringhausen mit den weitesten Sprüngen von dreimal 26 Meter auszeichnete.

12 MIHelm-SuM-zigmen im Dienste des KnegMmlerhWwerl«

Die nächste Reichsstraßensammlung wird am 3. und 4. Februar von SA., ff, NSKK. und NSFK. durch­geführt. Den Männern dieser For­mationen steht wieder e i n M i l l i o- nenheer von kleinen Hel­fern, diesmal in Gestalt von 12 verschiedenen Figuren aus den Wer­ken des großen deutschen Humoristen Wilhelm Busch, zur Verfügung. Um das Bild Wilhelm Buschs herum zeigen wir hier die kleinen originel­len Abzeichen, die nach Entwürfen der Majolika-Manufaktur Karlsruhe von 10 Betrieben in Baden, in der Steiermark, in der Eifel und an der Nordseeküste hergestellt wurden. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Der Inhalt ihres Lebens war, Leben und Sterben für Ehre, Freiheit, Vaterland.

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Kurz nacheinander starben in den ersten Kriegsmonaten unsere Bundesbrüder und Alte Herren, deren Ableben wir betrauern;

Df. Karl Völcker, aktiv 88, Apothekenbesitzer, Traben-Trarbach

Dr. Jakob Dexheimer, aktiv 89, Tierarzt, Gladenbach

Karl Becker, aktiv 35/36, Bad-Nauheim, Gebirgsjäger-Unteroffizier gefallen vor Lemberg

Dr. Karl Löffler, aktiv 06, Arbeitsführer, Gera

Dr. Bernhard Siebeis, aktiv 23, prakt. Arzt, Dillenburg, Bürgermeister der Stadt Dillenburg in der Zeit der nationalsoz. Erhebung, in Ausübung seines Berufes tödlich verunglückt

Dr. Heinrich Bausch, aktiv 99, Stadtoberveterinärrat, Schlacht­hofdirektor, Darmstadt.

Der AH.'Verband der ehern. Burschenschaft Frankonia zu Gießen.

Die AH.-schaft u. die Kameradschaft »Ulrich von Hutten« zu Gießen.

Fischer (Adolf), Leutnant der Luftwaffe.

Kassenstunden: 813 Uhr.

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Ab Dienstag, den 30. Januar 1940, bleiben unsere Kassen bis auf weiteres

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Tagesordnung: Auflösung des Vereins. Gießen, den 25. Januar 1940.

Schelborn, Oberstudiendirektor, »eso 1. Vorsitzender.

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Scharmann. Gerichtsvollzieher in Gießen, Wiesenstr. 2, Tel. 3108.

Bekanntmachung.

Die geplanten üdF.-Züge fallen aus.

Infolge der augenblicklichen Verkehrseinschrän­kung durch die Reichsbahn hat die NS.-Gemein- fchaftKraft durch Freude" die geplanten Winterfahrten im allgemeinen Interesse bis auf weiteres zurückgestellt. Die schon bezahlten Fahrt­gelder werden den Teilnehmern auf den Kreis­dienststellen der NS.-GemeinschaftKraft durä) Freude" zurückoergütet. Sobald die Derkehrslage sich gebessert hat, werden wieder Fahrten der NS.- GemeinschaftKraft durch Freude" durchgeführt wMen. 465D

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Futtermittelscheine

für nichllandwirtschaftliche (städtische) Tierhalter.

Wie das Landesernährungsamt Hessen mitteUf,: werden im Januar an nichtlandwirtschaftliche Tier­halter gegen Futtermittelscheine auf Abschnitt 2 für' Pferde bis zu 150 kg Pferdefutter je Pferd und für: Schweine bis zu 15 kg Schweinemastmischfutter je Schwein abgegeben. Die Versorgung der Rinder« Haltungen in nichtlandwirtschaftlichen Betrieben er-? folgt in der bis zum 1. Dezember 1939 üblichen Art.- Es können also Futtermittel für Rinder wie früher! von den seitherigen Lieferanten bezogen werden.^ Die bereits ausgegebenen Futtermittelscheine für' Rinder sind ungültig und sofort an die betreffenden Kreisbauernschaften zurückzusenden.___________4660'

Bekanntmachung.

kdF.-Jahressporlkarle für 1940 beschaffen! ' Jeder Inhaber ist unfallversichert.

Jeder Schaffende, der mitKraft durch Freude^ regelmäßig Leibesübungen betreiben will, muß die- Jahressportkarte besitzen. Sie berechtigt zur Teil- nahme^an allen Veranstaltungen, die das Sportamb der NS.-Gemeinschaft betreut.

Für das Jahr 1940 ist die Karte bei allen KdF- Dienststellen und KdF.-Sportlehrern erhältlich. Jhre- Gültigkeit erhält die Karte durch die Verwendung; einer Jahreswertmarke, dazu kommen dann von. Fall zu Fall die für die jeweiligen Veranstaltungen, vorgesehenen geringen Beiträge.

Diese Karte wird alle Teilnehmer an Betriebs-' sportveranstaltungen, KdF.-Sportkursen und Sport- Urlaubsveranstaltungen auf ihrem Wege zur Ge­sundheit, Erhöhung ihrer Schaffenskraft und Le­bensfreude begleiten. Sie ist gleichfalls zur Auf­nahme für amtliche Eintragungen aller Art be­stimmt, wie z. B. von Ernennungen und Lehrgän­gen auch der Erwerb des Reichssport- und SA.-' Sportabzeichens sowie sonstiger Leistungsabzeichen, wird in der Jahressportkarte 'verzeichnet.

Das Sportamt der NS.-GemeinschaftKrafts durch Freude" weist darauf hin, daß jeder Inhaber der gültigen Jahressportkarte ohne zusätzliche finan­zielle Belastung bei hoher Versicherung unfallver- stchert G.

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