Ausgabe 
29.1.1940
 
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Aus aller Welt

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K°ln wohnhaft, in dem sich da- Unglück -rngn-t- b-fttzt ftlbs

keinen Gasanschluß, doch führt die Tas Haupts

Ionen Reichsmark vermindert. Im einzelnen stellen Ich die Bestände an Wechseln und Schecks sowie

IQ 800 Mill. RM. weiter ermäßigt und damit den Stand vom Jahresschluß wieder um rund eine Mil­liarde Reichsmark unterschritten. Die fremden Gelder werden mit 1770 Mill. RM. ausgewiesen.

Erhslung für Soldatenfrauen.

Die Mütter erholung, wie sie vom Hilfswerk

er an die Freiwilligen eine Ansprache, in der er sagte: Ihr habt euch freiwillig gemeldet zur vor­militärischen Ausbildung in einer SA.-Wehrmann- schaft. Sie alle spüren vielleicht schon jetzt, daß die­ser Dienst keineswegs leicht ist. Aber diese Arbeit ist notwendig, genau so wie die frühere Arbeit der SA. notwendig war. Der Aufbau des Reiches und feine Vollendung können nur aus Kampf und Opfern kommen. Es ist gewiß nicht leicht, neben materiellen Opfern auch manchmal aus die Freizeit zu verzichten. Aber wir müssen das alles tun nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Kinder und unsere Zukunft. Dieser letzte entschei­dende Gang unseres Volkes ist nichts anderes als eine Auseinandersetzung eines alten Systems gegen ein neues, heute außenpolitisch genau so, wie wir es innenpolitisch vor wenigen Jahren erlebt haben. Blut gegen Gold, das ist die Parole des Füh­rers, die es durchzusetzen gilt. Das Blut des deut­schen Volkes und damit sein Wesen wird Sieger bleiben in diesem Kampf um unsere Zukunft.

Kleine politische Rachrichten.

In Prag fand auf dem Altstädter Ring der e r st e Appell der h*l aus dem gesamten Pro­tektorat statt. Staatssekretär ---Gruppenführer K. H. Frank hielt eine Ansprache, in der er den harten und nicht zu zerbrechenden deutschen Willen zum Siege herausstellte. Den ewig uns bedrohenden Friedensheuchlern und Kriegshetzern der westlichen Demokratien werde diesmal ein für allemal und für immer der Nationalsozialismus die Waffen zerbrechen und aus der Hand schlagen.

In Freital bei Dresden ereignete sich am Sonn- taa ein schweres Gasunglück, durch das vier Per­sonen getötet wurden, während vier weitere nut chweren Dergiftungserscheinungen in das Kranken­haus eingeliefert werden mußten. Das Grund stuck.

Schwerverbrecher an.

Vollstreckung eines Todesurteils.

Am 27. Januar 1940 ist der am 15. Dezember 1913 in Dirfchau geborene Georg Mauntz hm- aerichtet worden, den das Sondergericht in Danzig am 18. Dezember 1939 als Gewaltverbrecher we- aen versuchten Raubmordes zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt hat. Mauntz hat nach Begehung zahlreicher Betrügereien einen Schwerkriegsbeschädigten, den er gleich­falls betrogen hatte und dessen Anzeige er fürchtete, hinterhältig mit einem schweren Holz nieder­geschlagen, um ihn zu ermorden.

Volksschädling zum Tode verurteilt.

Das Sondergericht Köln verhängte über den 25jährigen ledigen Karl Georg Klonsdors aus Eharlottenburg, seit 1937 wegen Betrugs im Rückfall gemäß §4 der Dolks-

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Oie SA im Kriege.

Stabschef Luhe besichtigte eine Wehrmannschaft.

L-ekbesÜbungen in die perdnllche Lebensführung. Sorgsame Gestaltung der Arbeit im Wechsel mit Ruhe und einer wirklich der Erholung dienenden Freizeit kann besttmmt das Leben verlängern und die Arbeitskraft erhalten. Man kann nachweisen, wie eine verständigere Gestaltung der Ernährung, Einschränkung eines übermäßigen Fleisch- und Fett­genusses wie wir ihn in Deutschland in steigen­dem Maße festftellen mußten Stoffwechselschä­digungen hätte vermeiden können, und man sieht mit Bedauern, wie mancher Herztod der verhäng­nisvollen maßlosen Zunahme des Rauchens zuge­schrieben werden muß. Das alles aber können wir uns nicht mehr lei st en, niemand schenkt dem deutschen Volke etwas, und es will auch nichts geschenkt haben. Will es fein Schicksal selbst gestal­ten, muß es die Forderungen der Gesund heitsfüh- rung erfüllen, die dem ganzen Volke, allen Be­rufsständen des Gesundheitswesens, allen Einrich­tungen der Bewegung und des Staates, insbeson­dere denen die Träger der prakttschen Durchfüh­rung der Dolksaufartung sind, gestellt werden."

Andere Verteilung der Arbeitszeit.

Zur Vermeidung von Unzuttäglichketten durch andere Verteilung der Arbeitszeit hat der Reichs­arbeitsminister bestimmt, daß Arbeitszeitverlänge­rungen, die über die in der Arbeitsschutz-Verord­nung festgesetzte Zehnstundengrenze hinausgehen, auch dann genehmigungspflichtig sind, wenn sie durch Verkürzung der Arbeitszeit an an­deren Werktagen ausgeglichen werden. Für die Ge­nehmigung ist das Gewerbeaufsichtsamt zuständig. Die Vorschriften über den Mehrarbeitszu­schlag für die über 10 Stunden am Tage hin­ausgehende Arbeitszeit finden auf Ueberschreitun-

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1 Reichsschatzwechseln auf 10 810 Mill. RM., an ombardforderungen auf 26 Mill. RM., an deckungs- fr.- phigen Wertpapieren auf 488 Mill. RM. und an A sonstigen Wertpapieren auf 391 Mill. RM. Der Mi: Deckungsbestand an Gold und Devisen be° V01' trägt 77 Mill. RM. Die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen betragen 182 Mill. RM., die- ' ubti. ---------- ...

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Der Trierer Doppelmord.

Die Fahndungen nach dem zunächst flüchtigen 43jährigen Doppelmörder Renck, der das in Trier wohnhafte Fabrikantenehepaar Jakob Schmitz durch Pistolenschüsse getötet hatte, haben ergeben, daß R. Selbstmord verübt hat. Im Walde nahe des Estricher Hofs wurde seine Leiche aufgefunden-, er hatte sich an einem Baum erhängt. Die Pistole war nicht mehr in seinem Besitz. Der Mörder hatte nach der Tat eine Frau im Stadtteil Trier-Feyen aus­gesucht und dieser seine Uhr und andere Wertsachen mit der Bitte übergeben, sie seiner Frau auszuhan- diqen. In einer Wirtschaft ttank er dann mehrere Glas Bier und schrieb zwei Postkarten, eine an seine Frau die andere an seine Dienststelle. Mit dem ge- tohlenen Rad fuhr er dann zum Estricher Hof. Die Kriminalpolizei stellte fest, daß es sich um das in der Fabrik des ermordeten Schmitz entwendete Fahrrad handelte. Die Pistole hatte Renck auf seiner Dienststelle widerrechtlich an sich genommen.

Zuchthaus und Sicherungsverwahrung im Sah-Prozeh.

Die Vierte Berliner Strafkammer verkündete am Samstag das Urteil gegen die berüchtigten Bank­einbrecher Gebrüder Saß. Wegen gemein) ch a f t- lichen schweren Diebstahls m drei Fallen und Devisenvergehens in zwei Fallen er­hielten der 34jährige Franz Saß 13 Jahre Zuchthaus und der 33 Jahre alte Erich Saß 11 Jahre Zuchthaus. Beiden Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren aberkannt. Ferner wurden sie zu einer Geldstrafe von je 11 500 RM. verurteilt. Dem Antrag des Staatsanwaltes entsprechend, ordnete das Gericht die Sicherungsverwahrung und die Polizeiaufsicht gegen die beiden

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Mittelpunkt Berlin ist.

Nachdem bei Ausbruch des Polenkonfliktes vor- übergehend der gesamte Luftverkehr eingestellt wor­den war, konnte schon am 21. September wieder die Strecke BerlinDanzigKönigsberg beflogen wer­den. Am 4. Oktober folgten die Linien von Berlin nach Kopenhagen, Stockholm, Rom und Bukarest, Bald darauf wurden auch die Balkanzentren Bel­grad, Sofia und Saloniki in Ueberleitung zur Türkei fahnplanmäßig erfaßt. Mit der Befliegung der deutsch-sowjetischen Linie sind alle Verkehrs­wege von Berlin nach dem Norden, Osten und Süden Europas wieder in Betrieb. Es gibt kaum eine wirkungsvollere Demonstration der mißglück­ten westdemokratischen Einkreisungs- und Blockade­absichten gegen Deutschland als diesen völlig frie» densmäßigen Luftverkehr Deutschlands mit seinen Nachbarn. In dieser Tatsache, die durch die übrigen Verkehrsmittel der Seewege, Eisenbahnen, Fern- straßen und Wasserwege im Frühjahr 1940 mehr und mehr verkehrsmäßig abgerundet werden wird, offenbaren sich die von den kriegerischen Ausein­andersetzungen im Westen völlig unabhängigen und ungestörten handelswirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands mit den Ländern des nord-, ost- und südeuropäischen Kontinentes. Alle Voraussetzungen, die für eine schnelle Erledigung wirtschaftlicher Be­sprechungen und einen umfassenden Austausch der Güter zu Wasser und zu Lande erforderlich sind, haben in dieser Verkehrspolitik ihre Erfüllung er­halten. Flugmäßig sind deutscherseits die bewähr­testen Typen eingesetzt worden. Wir finden die be­kannte Ju 52 und die komfortablen, sehr schnellen Großflugzeuge Ju 90 undCondor". Auch für die Bequemlichkeit der Reisenden ist auf den von Deutschland beflogenen Streifen aufs Beste gesorgt, nicht zuletzt insofern, als Stewardessen mit beson­deren fremdsprachigen Kenntnissen ihren Dienst hn Fluggastraum versehen. Denn die östlichen Linien werden besonders zahlreich von Ausländern benutzt.

So hat Deutschland wertvollste Friedensarbeit in einer Zeit geleistet, in der es in einer unerbitt­lichen Auseinandersetzung mit jenen plutokrattschen Mächten steht, die die Welt wieder in einen Krieg wie 1914 Hetzen wollten. Es ist der beste Beweis der Stärke und Kraft, wenn Deutschland zum Nor- den, Osten und Süden Europas Handelsbeziehungen im Friedensausmaß aufrechterhalten kann und gleichzeitig an den westlichen Fronten seines Reiches nicht nur als unbestrittener Sieger aus dem Kamps um die Luftherrschaft hervorgeht, sondern darüber hinaus den feindlichen Luftraum und seine See­wege kontrolliert.

15 Jahre Zuchthaus nebst Sicherungsverwahrung und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Die Untaten des als gefährlichen Ge­wohnheitsverbrecher vom Gericht bezeichneten An­geklagten fallen wegen der Vielseitigkeit und des außerordentlichen Raffinements aus dem üblichen Rahmen. Schon vor feinem Kölner Aufenthalt mehrfach vorbestraft, erhielt er in Köln wegen Ver­brechens wider § 175 eine anderthalbjährige Ge­fängnisstrafe, fand aber danach wieder Arbeit. Er verstand es, sich in einen angesehenen Verein ein­zuschleichen, eine Jugendabt^ilung zu gründen und die Schulrektoren hinters Licht zu führen. Er kas­sierte Beitragsgelder ein und verwendete sie größ- tenteil für sich. Das Schlimmste aber war die Art, wie er die unverdorbenen jungen Leute seinen Ge­lüsten dienstbar au machen suchte, was ihm aber in den meisten Fällen doch nicht gelang. Doch reichen die Untaten des Angeklagten aus, um ihn als ganz gemeinen Jugendverderber gefährlichster Art zu be­zeichnen, dessen Auslöschung aus der Volksgemein­schaft notwendig erschien. Der Angeklagte war im wesentlichen geständig, suchte nur seine Betrüge­reien zu beschönigen. Nach seinem Geisteszustand ist er gemäß des Gutachtens voll für seine Taten ver­antwortlich.

Drei Kinder vor dem Verbrennungstod gerettet.

Mehr als 220 Todesopfer eines Eisenbahnunglücks in Japan. In den frühen Morgenstunden des heutigen Montag entgleiste aus bisher noch nicht bekannter Ursache bei Osaka eine vollbesetzte Vorstadt­bahn. Da sich der Zug infolge der hohen <3e- chwindigkeit überschlug, wurden 221 Fahr­gäste, hauptsächlich Arbeiter, getötet. Jteun- undsiebzig Schwerverletzte konnten aus den Trüm­mern geborgen werden. Die Zahl der Leichtver- ehten dieser furchtbaren Eisenbahnkatastrophe ließ ich bisher noch nicht ermitteln.

Klugzone Osteuropa.

Nachdem in der letzten Zeit unter den schwie­rigsten winterlichen Wetteroerhältnissen eine Reche Probeflüge zwischen Berlin und Mos- k a u durchgeführt worden und zur vollsten Zuftie- denheit ausgelaufen sind, wird ab 22. Januar mit dem fahrplanmäßigen Luftdienst auf dieser weite­sten und wichtigsten Strecke des osteuropäischen Raumes begonnen. Täglich wird eine große russische Pasiagiermaschine in Berlin und eine der modern­sten deutschen in Moskau landen. Unterwegs wer­den von beiden Flugzeugen die wichtigen Handels­zentren Danzig und Königsberg auf deutscher sowie Bialystok und Minsk auf russischer Seite angeflogen werden. Mit der Inbetriebnahme dieser Linie Ber- lmMoskau besteht ein friedensmäßiger Luftver­kehr in Mittel-, Nord-, Ost- und Südeuropa. Es ist wieder ein engmaschiges Luftnetz vorhanden, dessen

Oie Zentralbehörden sollen nach Paris zurückkehren.

Brüssel, 27. Januar. (Europapreß.) Ein Leit­artikel keineswegs die erste Pressestimme in die­ser Richtung in der Pariser rechtsstehenden Zei­tungäour" ist bezeichnend für die lebhafte Un­zufriedenheit, die in Frankreich mit der bei Kriegs­ausbruch erfolgten überstürzten Entfer­nung der wichtigsten Verwaltungsbe­hörden aus Paris herrscht. In diesem Artikel wird ausgeführt, daß diese Zersplitterung der Be­hörden und ihrer Büros zu einem heillo sen Durcheinander geführt hat, und daß die Ge­fahr besteht, daß es zu einem vollständigen Still­st a n d der Staatsmaschinerie kommen wird. Der3our" verlangt von der Regierung ener­gische Maßnahmen, um diesen Zuständen ein Ende zu bereiten. Die einzige Lösung könne nach Lage der Dinge nur darin bestehen, daß die Räu- mungsrnaßnahmen rückgängig gemacht werden, und daß die Zenttalbehörden im Vertrauen auf den Luftschutz und die sonstigen Maßnahmen gegen Fliegerangriffe wieder nach Paris zurück-

In Niederhosenbach bei Idar ° Oberstem brach nachts im Kamin des Gasthauses Reich Feuer aus, das auf den Dachstuhl des Gebäudes Übergriff. Ein Posten bemerkte als erster den Brand und konnte sofortige Hilfe veranlassen. So gelang es, zahlreiche bedrohte Nachbarhäuser zu schützen. Dank der Aufmerksamkeit des Postens konnten auch drei Kinder, die in einem Zimmer des Dachgeschosses das in Hellen Flammen stand, schliefen, geret­tet werden.

Zwei Pförtner durch Kohlengase vergiftet.

In Koblenz fand man im Pförtnerhause eines Krankenhauses in den Morgenstunden in dem Schlafzimmer den 60jährigen Pförtner Gustav Bannhölzer und seinen Vertreter, den 59 Jahre alten Jakob Bonzelet, tot auf. Die Ermittlungen er­gaben, daß aus einem mit Briketts gefüllten Ofen im Vorraum des Schlafzimmers Derbren - nungsgafe ausgeströmt waren, die den Vergiftungstod der beiden Männer herbeigeführt haben.

Feuerwehrführer zu Tode gekommen.

Bei Idar-Ob er st ein brach aus noch unbe­kannter Ursache in einer Schreinerei in Wolfers­weiler ein Brand aus, der in den Holzvorräten reiche Nahrung sand. Trotz der sofort in Angriff genommenen Bekämpfungsmaßnahmen wurden Werkstatt und Holzlager ein Raub der Flammen. Bei den Bekämpfungsmaßnahmen wurde der ört­liche Feuerwehrfeuer, Schmiedemeister Hugo Welsch, von den herabfallenden Steinen eines umstürzenden Kamins getroffen und so schwer ver­letzt, daß er nach kurzer Zeit starb.

Vier Menschenleben durch Gas getötet.

Ser Reichszesundheitsftchrer Dr. Sontt fort>er I In einem Beitrag überBolfsgefunMjert Volks chi-kslll" der ZeitschriftDie Eesundheits -üljrung", daß die Arbeitsfähigkeit des Deut- chen bis in ein weit höheres Alter hinein als dies heute der Fall >st, Werbe:Es rft viel gesprochen worden vom Arbeit- linck des Vierzigjährigen und nicht ganz ZN Un -echt. Nicht als besondere Ergentumlrchkert des deut chen Volkes, nein im Gegenteil, °ls einheitlich^ Beobachtung bei allen Kulturvölkern ist zu sehen tafc trotz Verlängerung der Lebensdauer häuf g chon in den vierziger Jahren die^ ersten, »eitssähigkeit beeinträchtigenden .größeren oder Ne, reren Schäden sich zeigen. Dre arztl-h Kunst und hre Beobachtungen lassen aber die sichere F-ft itelluug zu, daß diese kleineren und größeren Scha -Sn UM ganz großen Teil vermeidbar g me- en wären. Prüft man die einzelnen Krankneiien, v sieht man, wie rheumatische Erkrankungen hatten vermieden werden können, wenn dem Z h verfall rechtzeitig entgegengetreten »oipen Man stellt fest, haß der Haltungsoerfall, der Ve l-ust der körperlichen Spannkraft h°"e verändert werden können durch planmäßigen Einba

Heber 5000 Frauenhilfsdienstmädel an der Arbeit.

Der Frauenhilfsd'enst für W oh l- sahrts- und Krankenpflege, der vor etwa anderthalb Jahren ins Leben gerufen wurde, hat die Aufgabe, die Fachkräfte im Gefundheits- dienst und in der Wohlfahrtspflege durch reine fiilfsarbeiten zu entlasten. Wie die Sachbearbeiterin für den Frauenhilfsdienst in der Reichsfrauenfuh- tung, Affesforin Siewers, imNationalsozialistischen Volksdienst" berichtet, standen zum letzten Er- sassungstermin, dem 1. Oktober 1939, bereits rund 5300 Frauenhilfsdienstmädel in der Arbeit. Davon war die NSV. in 1756 Fällen Träger der Arbeit. Dem Einsatz nach entfielen etwa 35 v. H. der- kl auf die Kinderpflege, während 65 v. H. in den verschiedenen Gebieten der Wohlfahrtspflege tätig waren. Im Vordergrund der Arbeit im Sektor Wohlfahrtspflege steht die Gemeindestation und die HilfsstelleMutter und Kind".

Beiräte für Fachschulen.

Der Reichserziehungsminister hat angeordnet, daß an allen staatlichen Fachschulen und Berufsfach- chulen Beiräte berufen werden, um eine möglichst cnae Verbindung der Schulen des beruflichen Aus- brDungswesens mit der Wirtschaft zu sichern. Die Aufgabe der Beiräte ist die ständige 23 er a - iung des Schulleiters, bamit bie Schule hrer Aufgabe gerecht wird, junge v^ra5

.Milden, mit denen die beteiligten Wlrtfchaftskrelse bie geforderten Leistungen erfüllen können. Als Bei- räte sollen berufen werden der Bürgermeister des Schulorts, zwei bis vier Berufsangehorige der Wirtschaftsgruppen, deren Aufgabe die Schule bietf, je ein Sachbearbeiter fjir Berufsausbildung der zuständigen Industrie- und Handelskammer so­wie Hand-werkskammer, für die Fachschulen em Ver­treter der Wirtschaftskammer; je ein un Benehmen mit dem Kreisleiter der NSDAP, und auf Dor- Ichlaa der Gauarbeitskammer zubestettender Beirat (in Lehrer der Schule und schließlich der Führer ber Studentenschaft, wenn eine solche an der Schule besteht. Bei hauswirtschastlichen Schulen werben statt ber Berufsangehörigen der Wirtschaftsgruppen >wei hauswirtschastlich erfahrene Hausfrauen im Benehmen mit dem Kreis^iter der EDAP. be­rufen. Die Berufung der Beiräte erfolgt auf sechs Zahre.

Arbeiisknick des Vierzigjährigen?

jmigen an Scheidemünzen 403 Mill. RM. Die sonfti- rn Aktiva sind auf 1577 Mill. RM. zurückgegangen.

er Umlauf an Reichsbanknoten hat sich auf

f5er den entfcheidungsvollen Januar 1933 nteder- «legten Abschnitte zur Verfügung gestellt. Der eutfche Rundfunk hat für die Verlesung dieser dschnitte, die innerhalb der Reichssendung gegen 1 Uhr «folgen wird, den Staats schauspieler Ritt­meister Karl Ludwig Diehl gewonnen. Der musikalische Teil der Sendung wird ausgeführt von rm Musikkorps der SA.-Gruppe Berlin-Branden- arg und mehreren SA.-Chören unter Leitung von A.-Oberführer F uh sei.

Oer Wehrmachtsbericht vom Sonntag

Berlin, 28. Jan. (BJIB.) Das Oberkommando ter Wehrmacht gibt bekannt:

keine besonderen Ereignisse.

Oer Neichsbankansw-is.

Berlin, 27. Jan. (DNB.) Nach dem Ausweis ter Deutschen Reichsbank vom 23. Januar 1940 hat

Natter übernehmen. Auch mit der Verpflegung hat sich alles gut eingefvielt, nachdem zu den Lebens- ickittelkarten, die jede Frau mitbringt, eine Er­holungsbeigabe beigefteuert werden kann. Gegen­wärtig werden in über 100 Heimen rund 5000 IDlütter in einer Kur erfaßt. Sie bleiben jeweils 4 Wochen, so daß eine Jahresleistung von 50 000 Hs 60 000 Müttern in Bettacht kommt.

15 Grad Wärme in Dalmatien.

In einigen Gegenden Jugoslawiens ist Tau- weiter eingetreten, bas teilweise zu lieber* schwemmungen führte. Aus der Donau und ihren Nebenflüssen beginnt das Eis zu belften und gleichzeitig das Wasser zu steigen. In Dalmatien herrschen Temperaturen bis zu 15 Grad Wärme.

Auf einer Eisscholle in Lebensgefahr.

Ein aufregender Vorfall spielte sich a n der Nahemündung <tb. Als sich dort zahlreiche Personen beim Eissport tummelten, löste sich plötz­lich ein großes Stück der Eisfläche und kam als riesige Scholle ins Treiben, während sich noch meh­rere Erwachsene und Kinder darauf befanden, die dadurch in große Lebensgefahr gerieten. Zum Glück gelangte die Scholle, ehe sie den offenen Rhein erreichte, noch einmal in die Nähe des Naheufers. Für die auf dem Eis noch befindlichen Personen gab es feine andere Rettung, als in das dort noch etwa einen Meter- tiefe Wasser zu sprin­gen, durch das eiskalte Wasser an das Ufer zu waten und sich so in Sicherheit zu bringen.

gen der Zehrftundengrenze durch andere Dertellung der Arbeitszett keine Anwendung, wenn die andere Verteilung dazu dient, für die Gefolgschafts- Mitglieder einen Frühschluß zur Erholung und zur Erledigung häuslicher Angelegenheiten herbeizu­führen und damit die Zehnstundengrenze höchstens um eine halbe Stunde überschritten wird, oder wenn nach tariflichen oder vor dem 4. September 1939 erlassenen gesetzlichen Bestimmungen ein Zu­schlag für Mehrarbeit nicht zu zahlen ist.

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1933.

Deutsche nd von Gedenk- ister

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fich die Anlage der Bank in Wechseln und Schecks, ' Lombards und Wertpapieren weiter auf 11716 Mil- ' W H .. - - - "

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Die Reichsfrauenführerin Frau Scholz-Klink fuhr in die wiedergewonnenen deutschen Gebiete. Ihr Besuch galt zunächst den Lagern der Wol­hynien- und Galiziendeutschen bei Lodsch. Das Deutsche Frauenwerk hat hier insbesondere das Kochen für die Heimgekehrten übernommen. Da­neben wird in rund 30 Nähstuben die notwendige Ergänzung von Wäsche und Kleidung der Rückwan­derer besorgt. Von Lodsch begibt sich Frau Scholz- Klink am Montag nach Posen, um dort zu den Kreisvertrauensfrauen des Warthe - Gaues zu sprechen.

Marschall de Bono, Generalinspekteur der Truppen in Uebersee, ist in Begleitung des Lust- marschalls B a l b o , im Flugzeug aus Libyen kom­mend, in Rhodos eingetroffen..

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder- Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen. Pro- vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. VerantrvorÜich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit l ist Preisliste Jk, 5_ Dfim Mig.

Berlin, 28. Jan. (DNB.) Stabschef Lutze be­sichtigte in Begleitung des SA.-Oberaruppenführers von Jagow, der zur Zeit Wehrmachtsurlaub hat, überraschend eine SA.-Wehrmannfchaft bei ihrem Dienst auf dem Uebungsgelänbe des Sturm­bannes I der SA.-StandarteFeldherrnhalle" in Berlin-Güterfelde. Die Wehrmannschaften waren gerade im Gelände gruppenweise bei der Ausbil­dung. In Ordnungsübungen zeigten die Männer, daß sie schon soldatische Disziplin haben. Andere verrieten bereits große Erfahrungen im lieben mit Kompaß und Karten. Auch am Zielgerät konnte sich der Stabschef von der erfolgreichen Arbeit der Wehrmannschast überzeugen. Es ift ein Beweis für die gründliche Arbeit der <521. überhaupt, daß sie auch heute noch über genügend Ausbilder verfügt, obwohl weit über die Hälfte ihrer Männer im Felde steht. Sie wird darum die große Aufgabe der vormilitärischen Wehrerziehung auch während des Krieges lösen.

Der Stabschef war mit den Leistungen der Wehr­mannschast zufrieden. Nach der Besichtigung hielt

MLSÄSP r---L4M.DK einheit mit Unterschlagung die Todesstrafe, gedrungen.

^Mutter und Kind" der NSV. schon im Frieden organisiert worden ist, ift auch in Kriegszeiten nötig, «nfritt p6 größere Verantw ortun g der Müt- öfiitta ier in der Familie und häufig auch die ver- mehrte Arbeit der alleinstehenden i; Soldatenfrau verlangt erst recht nach einem Lusgleich durch Erholung. Frauen der gefal­lenen Kämpfer werden, wenn sie Kinder haben oder noch ein Kind erwarten, in die Heime geholt, vo man alles tut, um ihnen chr schweres Los zu trleichtern. Nachdem nun schon seit mehr als drei Nonaten auch' im Kriege Mütter verschickt wer- hen in besonders großer Zahl jetzt auch junge, füllende Mütter mit ihren Säuglingen stehen ausreichende Kräfte zur Verfügung, Frauen der RS.-Frauenfchaft und Studentinnen, Haushatchelfe- rinnen und Abiturientinnen, die die Verttetung der