1
sichrer
S.l-fport
NSRL. fül): eine Leis
rte
Bereich XII Hessen im
Der
analiedere. Wollen Sie mir dabei helfen, so können i — Brüderlichkeit, ein ganzes Volk bis ins Mark zu das trotz der intensiven und abwechslungsreiche, Sie jederzeit bei mir anfangen. Sie brauchen nicht zerstören drohen. Tätigkeit still und einsam dahinläuft.
sofort zuzusagen, Sie können sich alles in Ruhe
(Nachdruck verböten.)
27. Fortsetzung.
'N»
II
von Viktors Leben,
den töftüi
W ’N Mod w
M k
Leistungsschulung " der hessischen Turnerinnen.
'Ni Sei,
r uni
icn; ineijeoenepr in miauen naqm nuaj vem । Krieg einen ungeahnten Aufschwung. Seinen oben sten Ches bekommt Viktor selten zu Gesicht; jener ist ganz m Anspruch genommen von den Stahlwer- ken in Sampierdarena, dem westlichen Jndustrievor« ort Genuas, und von der Vermehrung seiner Ham delsflotte. Viktor untersteht dem alten Direktor
Vertrauensbeweis Andreas Ansaldis.
Nach der Konferenz, als er in seinem Bu i« Briefe diktiert, wird er von Ancia Maria anM> läutet. Wann er heute nach Hause komme, möW sie wissen. Und ob sie ihn dann sofort sprechni könne. Und wann und wie und wo ... (Forts. foW
Meister im Boxen der Schwergewichtsklasse, hat orf dem vorgeschriebenen Weg über den BDF. und bii JBU. Europameister Max Schmeling um den Titck gefordert.
Einen hohen Fußballsieg feierte b« Ostmarkmeister Rapid Wien über den ungarische, Meister Ferencoaros Budapest. Die Magyaren wui. den in Wien vor 9000 Besuchern mit 6:1 (2:1) g«. schlagen. x
überschwenglichen Gefühl heraus einem andern an.- schließt. So hat er auch noch kein rechtes Verhält» i; zu den Frauen gefunden. Er ist häufig Gast in guten Häusern, wozu ihm vor allem seine persönMr Stellung zur Familie Ansaldi verhilft, er lernt vi.-I hübsche, junge und wohlhabende Mädchen tenneir, aber er bleibt einsam. Er treibt viel Sport in sein«: knapp bemessenen Freizeit und hot sich von seinen ersten Ersparnissen nach Tilgung seiner Schulden an Maria Ansaldi ein Segelboot angeschafft.
Im übrigen genügt ihm der Verkehr mit b«r Familie Ansaldi vollkommen. Wenn ihm AndrM Ansaldi half, sich einen Wirkungskreis zu schaffe der einen ganzen Mcknn erforderte, so war «r Maria Ansaldi, die in mütterlicher Weise sein Pn' vatleben betreute. Und die Heranwachsenden Kindnr Enzio und Ancia Maria, die nach Kinderart bn ans Land gespülten Fremdling Dasallentreue gelcl? ten, bilden seine Erholung. Nichts kann er dies«, beiden hübschen Kindern abschlagen, und umgekehrt was kein Erzieher, ja nicht einmal die Eltern twi ihnen erreichten, das taten sie aus Anhänglichkeit $ ihm aus freien Stücken.
stz u; 6 moi
AnWchllingallfkBka
Homan von Alnz LormMambrecht
erftören drohen.
Zunächst hat er noch In jeinem Beruf Arbeit in
Wirtschaft.
Abbau vorsorglicher Schutzmaßnahmen
& Alsfeld, 26. Dez. Unmittelbar vor Weihnachten wurde die von der Bereitschaft Alsfeld des Deutschen Roten Kreuzes errichtete Erfrischungsstation an der Straßenmeisterei Alsfeld der Reichs, autobahn, die unter Leitung von DRK.-Oberfeld- Landrat Dr. S ch o n h a l s steht, mit
Der Kriegsausbruch und der bisherige Derlais des Krieges haben den deutschen Kredit- und Zod Ujstes lungsverkehr so gut wie gar nicfyt beeinflußt. tfn Sir gab keine Stockungen, keine Panik vor den Ban!. tj, daß so-altern, und ganz allgemein kann man feftftellen, tioijeiic daß sich die Zahlungsbereitschaft der Wirtschafter, giionall den noch verbessert hat. Die Betriebe, die unmittti Kitige bar für die Kriegswirtschaft arbeiten, sind weite» |jn er hin sehr flüssig, und auch die Unternehmungen b<r prma Verbrauchsgüterindustrien können nicht über Mar, :<uung gel an Mitteln klagen. Durch den Abbau der Säger ui sind auch Groß, und Einzelhandel sehr liquide g> I worden. Ein trotz Kriegsbeanspruchung gleichmähi, Lon i funktionierendes Bankgewerbe sorgt dafür, daß oüjj EJanijai im allgemeinen Zahlungsverkehr keine Stockungg- L Ml
1 U>jj 5 Ob, N
Nd
lidn nie mit dem brennenden Baum allein lassen und ihnen auch keine feueraesährlichen Spielzeuge oder gar Feuerwerkskörper schenken. Auch für den Weihnachtsbamn gilt das Sprichwort: 9h,5 einem Funken wird ein großes Feuer."
Abstandsgelder für die lleberlaffung einer Wohnung.
Nicht selten ist es vorgekommen, daß der Mieter einer Wohnung diese — mit Einverständnis des Vermieters, das hierzu notwendig ist — gegen Zahlung eines „Abstandsgeldes" einem anderen überlassen hat. Zn steuerlicher Hinsicht ist hierfür bedeutsam, daß der Reichsfinanzhof im Gegensatz zu seiner früheren Auffassung die Einkommensteuerpflicht einer Entschädigung für die Ausgabe einer Privatwohnung verneint hat, weil solche „Ver- äußerungsgeschäfte" nicht das Einkommen, sondern das Vermögen berühren. Die Abstandssummen für Aufgabe einer Wohnung haben regelmäßig nur den. Zweck, den Vermieter vor Vermögensschäden zu bewahren, indem sie ihn für Aufwendungen, die er durch die Aufgabe der Wohnung hat oder haben wird, schadlos halten, also insbesondere für Unv zugskosten ober Neuanschaffung
In preisstoprechtlicher Hinsicht ist aber zu beachten: Nach dem Runderlaß des Reichskommissars für die Preisbildung vom 5. Juli 1938 (Krieg-Band- mann „Mietrecht" 5. Auflage, Seite 103) ist gegen die Zahlung einer Abstandssumme nur dann nichts einzuwenden, wenn ihr eine gleichwertige Leistung gegenübersteht. Das ist der Fall, wenn der bisherige Mieter ausnahmsweise besondere geldliche Aufwendungen machen mußte und sich diese von dem neuen Mieter erstatten läßt. Die Ueberlassung der Wohnung selbst und die notwendigerweise damit verbundenen Umzugskosten rechtfertigen dagegen keine Abfindung.
** Erste Hilfe bei Haustieren. Wie es Pflicht jedes Menschen ist, seinen Volksgenossen insbesondere bei Luftangriffen Erste Hilfe zu leisten, so sind selbstverständlich auch alle Tierhalter verpflichtet, bei Schäden, die seine Tiere erlitten haben, sofort selbst helfend einzugreifen. Wie diese Erste Hilfe bei Tieren am praktischsten durchzuführen ist, beschreibt bas soeben erschienene Heft her, „Sirene , ber großen deutschen Luftschutz-Illustrierten. Es enthält neben vielen anberen interessanten Bilbbeiträgen roieber dse Mitteilungen bes Präsidiums und Berichte der Gruppen des Reichsluftschutzbundes.
Aus ber engeren Heimat
Landkreis Gießen
G Mainzlar, 26. Dez. Der Lokomotivführer Rothman n aus Londorf, ber sich mit dem ersten Frühzug von Lonborf nach Gießen zu seiner Dienststelle auf bem Bahnhof Gießen begeben wollte, würbe währenb ber Fahrt plötzlich von einem starken, Unwohlsein befallen. Er stieg daher am Bahnhof Mainzlar aus, um mit bem nächsten Zuge nach Hause zurückzufahren. Kurz nach dem Aufsuchen des Wartesaales wurde der bedauernswerte Mann von zwei Arbeitskameraden t o t aufgefunden. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein jähes Ende bereitet.
)-( ^Ruppertsburg, 26. Dez. Unser N S V- Kindergarten beging im Saale des Gastwirts Hahn in Gegenwart der Eltern der Kinder und
einer schlichten Feier ihrer Bestimmung übergeben. Die Station ist in einer geschmackvollen Holzhalle in Form einer Baracke untergebracht, die einen Er- frischungs- und Aufenthaltsraum für etwa 40 Personen und eine entsprechende Küche enthält. Die bereits seit August für diesen Ztpeck eingerichteten Räumlichkeiten erwiesen sich im Hinblick auf die starke Inanspruchnahme als nicht mehr ausreichend Oberfeldführer Dr. S ch ö n h a l s dankte in feiner Ansprache allen Beteiligten für ihre Mitwirkung bei ber Errichtung bes neuen Unterkunftsgebäudes.
Schutz für die Amtsträger des 2R£8.
LPD. Frankfurt a. M., 24. Dez. Ein Einwohner in einem Frankfurter Vorort hatte einen Strafbefehl über 35 RM. erhalten, weil er bei einem Fliegeralarm im Verlauf von Streitigkeiten eine Luftschutz-Hauswartin b e - leidigt hatte. Er erhob Einspruch und stritt vor bem Einzelrichter in Höchst die Beleidigung ab. Durch die Aussage von Zeugen wurde aber seine Schuld bestätigt. Eine gütliche Regelung lehnte ber Angeklagte trotzdem ab. Das Gericht betonte, daß Amtsträger geschützt werden müssen unb erhöhte die Strafe auf 80 RM.. wozu noch die erheblichen Gerichtskosten treten.
Zwei Tote durch einen Verkehrsunsatt.
LPD. M a i n z. 26. Dez. Auf der Sttecke Boden- heim—Laubenheim—Mainz, kurz hinter dem Ausgang von Bodenheim, ereignete sich ein folgenschwerer Derkehrsunfall. Ein Personenauto, das schleuderte und wahrscheinlich zu stark abgebremst wurde, prallte mit einem andern Wagen zusammen. Eine Frau aus Mainz erlitt so schwere Verletzungen, daß sie bald verstarb. Der Fahre r ist im Städtischen Krankenhaus gestorben.
Josef Pertsch (Reichenhall) gewann bei Schi-Abfahrtslauf vom Predigtstuhl in Bad Reicher, hall vor Gantner (Wiessee).
Die schwedische Eishockeymannschasi von Göta Stockholm kämpfte in Berlin mit wech selndem Erfolg. Gegen Rot-Weiß Berlin gewann ft am ersten Feiertag 1:0, gegen den BSC. verlor ft tagsöarauf 1:3.
Im Olympia-Eisstadion in GarmisL Parten kirchen trennten sich Rießer See un) Rot-Weiß Berlin im Eishockeykampf 2:2. In Füsse, unterlag ber EV. Füssen in einem Spiel um bei Leinweber-Pokal mit 1:3 gegen bie Düsseldorfer EC
«ur,e Sporlnotizen
Andreas Ansaldi heißt ihn herzlich willkommen. Er setzt sich zu den beiden auf die Terrasse. Maria Ansaldi sorgt Dafür, daß et noch eine Tasse Tee bekommt. Er macht nicht den Eindruck des ewig gehetzten Geschäftsmannes, der hundert Gedanken zugleich im Kopfe wälzt und imm§r auf dem Sprunge ist, so daß man Angst haben muß, einen vernünftigen Satz über seine eigenen Sorgen zu sprechen.
Immerhin fällt es Viktor nicht ganz leicht, sein Anliegen vorzubringen. Aber Maria Ansaldi erleichtert ihm den Anfang, und dann nimmt ihr Mann bald selbst das Wort.
Er sagt in einer lebhaften, gleichwohl überlegten und bestimmten Art: „Meine Frau hat mir bereits viel von Ihnen erzählt, Herr Gienant. Ich weiß also, in welcher Lage Sie sich befinden. Da Sie sich nun entschlossen haben, in Italien zu bleiben, so mache ich Ihnen den Vorschlag, in meine Firma einzutreten. Sie fpred)-en ja Sprachen?"
„Außer Deutsch spreche ich Englisch, Franzö und Italienisch ziemlich vollkommen/'
„Ausgezeichnet. Sie/ sind Offizier gewesen, verstehen also mit Untergebenen umzugehen und wissen sich Geltung zu verschaffen und Disziplin zu halten. Sie verfügen über gute Formen, was bei der Aufgabe, die ich Ihnen zu stellen beabsichtige, nicht unwesentlich ist. Ich sehe nämlich voraus, daß nach diesem fürchterlichen Kriege ein ungeheurer Reiseverkehr einsetzen wird. Die Menschen aller Staaten, die am Krieg beteiligt waren, werden förmlich danach hungern, aus den Grenzen, hinter denen sie so lange eingesperrt waren, herauszukommen.und die Schönheiten anderer Länder zu genießen. Italien nun war von jeher die Sehnsucht aller. Ich beabsichtige, den Reiseverkehr in Italien auf eine breite Basis zu stellen und ihn groß auszuoauen. Da ich aber durch die Stahlwerke, die ich mit meinem Bruder gemeinsam besitze, sehr stark in Anspruch genommen sein werde, so brauche ich zuverlässige und tüchtige junge Kräfte für das geplante
einer Anzahl Gäste eine schöne Weihnachtsfeier. Die kleinen Tischchen der Kinder und die Tische der Erwachsenen waren mit Weihnachtsker- zen stimmungsvoll geschmückt. Ein Kinderchor leitete die Feier eilt. Dann begrüßte die Kindergartenleiterin Fräulein Renate Müller (Ahlheim) die Eltern und die Gäste. Hierauf sprach unser Ortsgruppenleiter und Bürgermeister zu den Eltern über die große Bedeutung des NSV.-Kindergartens, der sich in unserer Gemeinde sehr schnell in schöner Weise aufwärtsentwickelt hat. Seinen Dank für die bisherige gute Aufbauarbeit sprach er besonders der Kindergartenleiterin Renate Müller, sowie den Helferinen Marie Port und Emma Ruppel aus. Er gab dabei dem Wunsche Ausdruck, daß zwischen der Kinderaartenleitung und der Gemeinde immer das bisherige gute Verhältnis bestehen möge. Nach dem gemeinsam gelungenen Lied „O Tannenbaum, o Tannenbaum", erfreuten bie Kleinen durch ihre schönen Spiele und Gesänge, bis schließlich schwer beladen der Weihnachtsmann erschien, der allen Kleinen ein hübsches Geschenk brachte. Mit einem schönen Lied wurde die Feier- ftunbe, die erste dieser Art in unserer Gemeinde, geschlossen. —-Die NSG. „Kraft- durch Freude" veranstaltete im Saale des Gastwirts Hahn eine Filmvorführung, die sowohl bei der Nachmittags-, als auch bei der Abendvorstellung starken Besuch hatte. Die gegeigten Filme wurden mit Beifall ausgenommen.
Kreis Alsfeld.
in mehreren Wochenendlehrgängen eine Leistungsschulung der besten Turnerinnen am Institut für Leibesübungen in Marburg durch. Die Leitung hatte Bereichsfrauenturnwartm Luise Schwarz (Friedberg), der erfahrene Lehrkräfte, u.a. der Gießener Bezirksfrauenturnwart Heinrich S ch n e i d e r (Wetzlar), zur Seite standen. Am Schluß fand eine Leistungsprüfung statt. Die fünf besten TurnerinneK, die an der Weiterschulung durch das Reichsfachamt Turnen teilnahmen, waren: Käte Kregelius (Kassel), Luise Kling (Hanau), Anneliese Griesing (Kassel), Ilse Schmidt (Kassel), Helma Schmieder (Gießen). Im Rahmen der hessischen Bereichsmeisterschaften der Männer bindet am 5. Januar 1941 eine weitere Schulung der hessischen
Maretti, der ihn nach und nach mit dem ganzen, von den Nordstaaten herabflutenden Reiseverkehr betraut. Seine Tätigkeit führt ihn häufig ins Ausland, nach Paris, London,. Wien, nach München, Berlin, Hamburg. Einige Male berührt er dabei feine alte Garnison Mannheim. Doch hält er sich nicht dort auf, er denkt an die Erlebnisse in dieser Stadt wie an etwas, das einmal in einem früheren Leben für ihn Bedeutung hatte.
Dagegen besucht er mal die Eltern, die in Straßburg geblieben sind, wie er es vorausgesehen hat. Der Vater hat einen kleinen Gnadenpoften erhalten und scheint sich in die neuen Verhältnisse geschickt zu haben. Aber als er mit Viktor allein ist, werden Schmerz und Enttäuschung offenbar, die er mit übermenschlicher Selbstüberwindung in sich verschließt. Daß seine beiden Töchter in Deutschland verheiratet sind, ist dem alten Mann ein Trost. Die Mutter schwimmt in ihrem französischen Element, munter wie ein Fisch. In ihrer Oberflächlichkeit merkt sie gar nichts davon, daß ihr Mann sich neben ihr langsam in den Tod hineingrämt. Viktors Brudet, der als Freiwilliger noch die letzten beiden Kriegsjahrtz mitgemacht hat. verwundet war und sogar das Eiserne Kreuz zweiter Klasse besitzt, ist bei einer Bank in Paris angestellt. Viktor sucht ihn dort einmal auf, es geht ihm ausgezeichnet, er verdient schon recht gut — die Hauptsache! Viktor stellt mit leiser Trauer fest, daß ihn mit ihm so wenig mehr verbindet wie mit der Mutter.
Der einzige Mensch, der ihm zum Bindeglied mit der alten Heimat wird, ist Jüxk Solterbeck. Zweimal hat er ihn in Hamburg besucht und einige schöne Tage mit ihm verlebt, und zweimal war Solterbeck auch in Genua. ^Diese Wiedersehen mit dem ehemaligen Kriegsgefangenen Kameraden gehören zu
Turnerinnen in Bad-Nauheim statt.
Vom Schisport.
Auf dem Feldberg im Schwarzwald wurde am zweiten Weihnachtstag ein Torlauf durchgeführt, an dem einige der besten badischen Schiläufer beteiligt waren. In der Hauptklafse siegte Ernst Rominger (Schizunft Feldberg) mit 80,2 Se-
kunden vor Bobby Geiß (Schizunft Feldberg) mit 80,9 und ©ater (SC. Freiburg) mit 88,6 Sekunden. Die Geschwister Cranz waren nicht am Start.
Das Jens-Jäger»Gedächtnis-Schi- springen in Schliersee wurde von Siegmund Haslwanter (Wehrmacht) mit Note 205,3 und Sprüngen von 35, 39 und 41 Meter vor Gustl Tiefenthaler (Innsbruck) und Altmeister Gustl Müller (Bayrisch-Zell) gewonnen.
Im Olympia-Eis st adion in Garmisch-Partenkirchen standen sich am ersten Festtag in einem Eishockeytreffen um den Seine- weber-Pokal der SC. Rießer See und die Düsseldorfer EG. gegenüber. Rießer See siegte mit 4:3 (1:0, 2:1, 1:2) Toren.
Beim Schispringen in Schönwald im Schwarzwald war der Freiburger Hitlerjunge Karl Fischer mit zwei gestandenen Sprüngen von 44 m der beste Springer des Tages.
Leutnant Günter Meergans gewann das Schispringen in Krummhübel mit Note 230,4 und Sprüngen von 48 und 49 m.
Mit einem 72-m-Sprung wartete Gerhard Hänel (Johanngeorgenstadt) beim Eröffnungs- Schispringen auf der Hans-Heinz-Schanze in Johanngeorgenstadt auf. Im ersten Gang hatten Hänel 68 m erzielt. ___________
N'1'
Witt lil4? in4
Töbta» ovW
überlegen."
Viktor, aufs stärkste angezogen von Ansaldis Persönlichkeit, sagt rasch und bestimmt, und wie beeinflußt von Ansaldis Redeweise: „Ich brauche mir das nicht mehr lange zu überlegen, Herr Ansaldi. Ich nehme Ihren Vorschlag an."
„Gut." Ansaldi nickt kurz. „Dann setzen Sie sich am besten gleich morgen mit Herrn Meretti von der Handelsreederei am Meridicmplatz in Verbindung. Er ist schon über alles unterrichtet, und ich werde ihn meinerseits über Ihre Person verständigen."
Damit ist Viktor die feste Basis gegeben, auf der er sein neues Leben aufbauen kann. Als er eine halbe Stunde später das Haus Ansaldi verläßt, ist er in gehobener Stimmung. Zum ersten Male fühlt er. sich wieder glücklich und ganz frei. An diesem Nachmittag hat er die Mitglieder einer der ersten Familien Genuas und Italiens zu Freunden gewonnen. Das gibt feinem Selbstvertrauen keinen geringen Auftrieb. Er darf den Kopf wieder hoch tragen, er ist wieder jemand. Das Schicksal schein! Ihm nach langen Jahren wieder seine bessere Seite zeigen zu wollen
IX.
Jahre vergingen. Viktor sitzt bereits fest im Sattel. Er hat mit leidenschaftlicher Hingabe am Ausbau seines neuen Lebens gearbeitet. Es ist, als ob er mitgerissen worden wäre von der bald nach bem Krieg einsetzenden Bewegung, die im Sauf eines Jahrzehnts aus einem alten Italien ein neues schuf. Diese Wiedergeburt, die das Land unter Führung eines Willensstärken und zielbewußten Führers auf jedem Gebiete erfuhr, glich ja fast feiner eigenen Wandlung. ,
Er nimmt noch keinen aktiven Anteil an der neuen Bewegung, obwohl er Italien nun schon seine zweite Heimat nennen kann. Aber er beobachtet mit wachen Sinnen die Aufbauarbeit diesseits der Alpen, genau so wie er das Chaos des Unterganges jenseits ber Berge, in feiner alten Heimat beobachtet, wo Niedertracht, Zwist, Korruption und (Entartung, angezettelt van einem Haufen selbstsüchtiger, und gewissenloser Sand- und Artfremder unter der verloaenen Devise: Freiheit — Gleichheit
, Mit
Zunächst hat er noch In seinem Beruf Arbeit in So viele Menschen er auch im Sauf der Iahnr Hülle und Fülle. Andreas Ansaldi hat recht dehal» kennengelernt hat, er besitzt bis heute noch keinsi ten: Der Reiseverkehr in Italien nahm nach dem einzigen Freund, den er du nennt. Er ist nicht b«r Krieg einen ungeahnten Aufschwung. Seinen ober- Mann, der rasch sein Herz öffnet und sich aus einn
S? |j[f
I Ak! p.v.rri M-Gen
®!:bien »iQrbei fc Mei
Wi uJi in ö »Veh «h üb pi>9 ifi-uppei /n iin Hei M ck" Wellu
Jtaj ri öq W N de
Sos k
Iw Wu Mjintun
oder Stauungen auftreten. $
Dies alles sind erfreuliche Tatsachen, die es ber NW 2 obersten Wirtschaftsführung ersparen, mit drakow L Un schen Maßnahmen in den Kredit- und Zahlung» Limej verkehr einzugreifen, wie wir sie an manchen Mch E’ aUf nahmen in dem „reichen" England beobachten föt Lngei nen. Im Gegenteil: wir können die zu Beginn bw //M Krieges getroffenen vorsorglichen Schutzmaßnahme, BL t jetzt bereits wieder abbauen, wie es die „Derorü- j/ffy nung zu Aufhebung der für die Misten des Wechst, und Scheckrechts angeordneten 30tägigen Verlänar, rung" beweist. Das zeigt, daß eine weitere Beib», i, Haltung der vor nun gut Jahresfrist geschaffene! r ,,c technischen Erleichterung entbehrt werden kann, un) E ' ist damit zugleich ein Beweis für die normale M jp 5^ Wicklung im Kredit- -und Zahlungsverkehr. .LonQ[
Wo ein Betrieb, der an sich geschäftlich urt charakterlich einwandfrei geführt wird, heute aut ^rmai irgendwelchen betriebe.» ober markttechnischen @rür r' . ( den einen Uebekbrückungs- ober sonstigen tretet L;e n braucht, wird er überall in Deutschland bei feinitr d Bank die notwendige finanzielle Hilfe und bagn L L erfahrenen Rat finden, denn unsere Finanzinstitu:u 1/' । sind, obwohl sie erheblich zur Bewältigung bur L!eyn Kriegsfinanzierungsaufgaben herangezogen roerbn, durchaus in der Sage, auch die Kreditansprüche bur L. privaten Wirtschaft zu erfüllen.___________________g
~ klnq 1 Hin Wi
Es ist ein schöner Frühlingstag. Die Suft un- hüllt die Stadt mit milder Wärme; doch der M«' tenduft der italienischen Riviera vermag nicht hif . n ins innerste Gewinkel der Stadt zu bringen. a ,rt
Viktor wohnt einer Besprechung bei, bie unter bei * 5en Vorsitz Andreas Ansaldis selbst im Bürohaus oen der Piazza Meridiana stattftndet. Es handelt R um die Neubildung einer Schiffahrtslinie, die letch lich dem Reiseverkehr dienen soll. Regelmäßig Fahrten von einer bis vier Wochen durch das Mw telmeer, in Genua beginnend. Viktor ist zum w« ter bes neuen Unternehmens ausersehen, ein neiuit
6ifi |s»n
Die f) -U de» |L tote
find bekannt
4208
Wi08traBel6]


