S.Uporf
Aus der engeren Heimat
ein Tor.
Vootstaufe bei der Gießener MdergefeWast
Hallensporifest zugunsten des Kriegs-WHW
beisammen.
Ergebnis.
VfB.-R. 1. 3gb. — 1900 1. 3flb. 0:3 (0:2).
Am zweiten Ofterfeiertag trafen sich auf dem Waldsportplatz beide Mannschaften au einem FreiLid- schaftskamps. 1900 zeigte das bessere Zusammen- piel, ging bereits in den ersten 20 Minuten tn Fuh- rung und bald darauf hieß es 2:0 für 1900. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause drängten die 1900er weiter, zu Toren reichte es aber zunächst nicht. Auch die VfB.er kamen auf. Ein Handelfmeter wurde von ihnen versechnkt. Die DfB.er erreichten noch einige Ecken, die sie jedoch nicht auszunutzen verstanden. ’ in der zweiten Halbzeit erreichten die Blau-
Am kommenden Sonntag, 31. März, veranstalten die Fachämter Turnen und Leichtathletik im NS- Reichsbund für Leibesübungen ein Hallensportfest in der Turnhalle des VfB.-Reichsbahn (Aulweg), dessen Ertrag in vollem Umfange dem Kriegsrvin- terhilfswerk zugute kommen soll. Für den Nachmittag ist ein reichhaltiges Programm vorgesehen, daß allen Freunden der Leibesübungen viel Unterhaltung und Anregung zu eigener Leidesübung bedeuten wird.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Leichtathletik-Dreikamps, der als Wettbewerbe Kugelstoßen, Weitsprung und Dreisprung Vorsicht. Die besten Gießener Leichtathleten, soweit sie noch zur Verfügung stehen, werden sich daran beteiligen. Für diesen Wettbewerb wird die Bezirksführung des NSRL. einen Ehrenpreis stiften, der ein besonderer- Anreiz zu starkem Einsatz der Wettkämpfer sein dürfte. Auch die Frauen der Leichtathletik beteiligen sich an der Veranstaltung mit Einzelwettbewerben im Kugelstoßen und im Weitfprung.
Die Turner treten mit der Bezirksriege im Geräteturnen an. In der Riege stehen noch
Landkreis Gießen.
# Mainzlar, 25. März. Bei Gastwirt Hrch. Vogel IV. fand die Jahresschlußversammlung der Landwirtschaftlichen Bezugs - und Absatzgenossenschaft statt. Direktor Hrch. Dreiling erstattete den Jahresbericht. Anschließend folgte die Rechnungsablage durch den Rechner Wilhelm Müller. Die Kasse zeigte einen günstigen Stand. Die satzungsgemäß ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Wilhelm Schwarz und Ludwig Kreiling wurden wiedergewählt. Der Vorstand
Entgegen den bisherigen Anordnungen wird nun das von der Gießener Rudergesellschaft von 1877 dem Graudenzer Ruderverein geschenkte Boot in Gießen getauft. Das bereits verpackte Boot wird hier noch einmal zu Wasser gebracht, es erhält ein Schild mit dem Namen „Deutsche Treue —Gießen an der Lahn" und wird anläßlich der Reichssendung der deutschen Ruderer am „Tage deutschen Rudersportes" am 7. April durch den V-^einssüh- rer, Studienrat Scharmann, getauft. Die Gießener Rudergesellschaft verbindet mit diesem Akt eine Kundgebung für den Rudersport und ein Eintopfessen für das Kriegs-WHW. Gleichzeitig kommen die errungenen Regatta-Preise zur Ausstellung. Die Reichsfendung wird durch den Lautsprecher übertragen, sodaß alle Sportfreunde und Gäste sie mitanhören können. Nach der Flag- genhissung wird sich von Bromberg aus, von wo aus zentral für das Reich die Tauffeierlichkeit durchgeführt wird, der Reichssportführer von Tschammer und Osten an die Wasser-
Leder Hitlerjunge gesunde Zähne!
Von Bannarzt Dr. Greuer.
DfD.-Aeichsbahn Gießen.
VfV.-R. I — Tgde. Ehringshausen I 5:2 (4:2).
Das Spiel der Grünweißen wirkte matt im Vergleich zu den sonst gezeigten Leistungen. Dor allem war die gesamte Hintermannschaft nicht in gewohnter Form, die Läuferreihe war ausgesprochen schwach, und im Sturm vermißte man den letzten Einsatz und vor allem die Torschüsse. Die Gaste kamen mit einer verstärkten Mannschaft und zeigten mitunter schönes Kombinationsspiel. Ähre Angriffe die Flügelstürmer wurden vorbildlich eingesetzt, waren sehr gefährlich. Die Grünweißen hatten folgende Elf zur Stelle: Janz, Fleischhauer Schlitz, Benner, Möhl, Kraft, Ehmann, Funk, Nikolai, God-
sportler des ganzen Reiches wenden. Anschließend spricht der Reichsfachamtsleiter für den Rudersport, Regierungspräsident a. D. Pm u l i und der Oberbürgermeister von Bromberg. Hierauf findet in den einzelnen Städten, die ein Boot für die wiederbefreiten ostdeutschen Rudervereine gestiftet haben, die Taufe dieser Boote statt, die später nach Berlin-Grünau gebracht werden, um von dort aus den Weg an die beschenkten Vereine anzutreten. Die Feierlichkeit wird beschlossen durch ein Sauer« rudern, zu dem der Reichssvortführer das Kommando gibt. 3u dem Eintopfessen sind alle Freunde und Gäste einaeladen. Mit dieser Veranstaltung nimmt der Wassersport seinen Anfang.
Der Zufall will es, daß ein Schlagmann der GRG., Kamerad Georg Hartmann, bei einer Ersatzabteilung in Bromberg dient und daß ein weiteres Mitglied, Kamerad Schaub, an die dortige Ortskrankenkasse versetzt wurde, denen sich eine günstige Gelegenheit bietet, dieser Reichssendung unmittelbar beizuwohnen.
meinten Schüsse gingen knapp darüber oder da- neben. Nach dem Wechsel kamen die Gaste zunächst etwas mehr im Spiel, die Läuferreihe baute nicht auf, so daß der Sturm nicht bedient wurde. Die Angriffe konnten aber abgewehrt werden. Dann waren die Grünweißen wieder vorne und Angriff auf Angriff rollte vor das Tor der Gäste. Nikolai fiel im Sturm aus und verdarb die besten Chan- cen. Funk setzte einen Bombenschuß an die Latte. Der Druck der Grünweißen wurde immer stärker, ohne daß Tore fielen. In der 71. Minute konnte endlich Godglück auf Vorlage von Funk den letzten Treffer erzielen.
Gpielvereinigung -1900 Gießen.
Heuchelheim 1. Igd. — 1900 1. Igd. 2:3 (0:0).
Reuter (Gießen), Kaiser (Gießen), Heinrich Herbert (Gießen), Bettin (Gießen-Wieseck) und Seth (Großen-Linden), die ihr ausgefeiltes Können sowohl am Barren, wie auch am Reck zeigen werden. Die Gießener Turnvereine treten außerdem mit ihrer Kinderturnabteilung hervor, die zahlenmäßig erfreulich stark ist und schon dankbare Arbeit geleistet hat. Die Kinder werden zeigen, was sie bisher im Dienst ihrer körperlichen Ertüchtigung gelernt haben. .
An der Veranstaltung beteiligen sich aber auch die Hitler-Jugend und der B D M. Die Hitler- Jugend wird ihre Körperschule zeigen und die Mädchen im BDM. werden durch schöne Volkstänze der Veranstaltung zu einer freundlichen Note verhelfen.
Auch das B a sketb allspiel wird in der Form eines Werbesviels vorgeführt werden. Es beteiligen sich an diesem Spiel die Mtver und eine kombinierte Mannschaft der Spielvereinigung 1900 und des VfB.-Reichsbahn. In diesem Spiel sollen vor allem die glücklichen Auswirkungen dieses Spieles auf die Durchbildung und Erfassung des ganzen Körpers anschaulich gemacht werden.
glück, Berghöfer.
Zuerst mit zehn Mann auf dem Felde griffen die Grünweißen an, ohne der Hintermannschaft gefährlich zu werden. Ein scharfer Schuß von Funk ging über das Tor. Die Gäste fanden sich schneller zurecht und wurden durch ihre schnellen Vorstöße sehr gefährlich. Nachdem zwei Ecken für die Grün- weißen abgewehrt waren, kam eine Flanke von Ehmann zu Godglück, und dessen Schuß traf m der neunten Minute ins Schwarze. Zehn Minuten später war es wieder Godglück, der eine Vorlage von Funk aufnahm und zum zweiten Tore em- schoß. Die Freude dauerte aber nicht lange, bei einer Ecke für die Gäste wurde der Halbrechte nicht abgedeckt und schoß zum ersten Gegentreffer ein. Wieder waren die Grünweißen im Strafraum der Gäste, dort wurde ein Freistoß verursacht, den Nikolai zum dritten Tor einschoß. Ehmann wurde von Funk sehr gut bedient, er brachte oftmals 23erratr- rung in die gegnerische Hintermannschaft. Seine Flanken wurden präzise zur Mitte gegeben, doch fehlte immer einer der Stürmer. Nach 32 Minuten holte sich Funk einen Ball, gab zu Ehmann und dieser erzielte das vierte Tor. Im Gegenstoß hatte sich der gefährliche Mittelstürmer allein durchgespielt, doch dessen scharfen Schuß hielt Janz. Eine klare angeschossene Hand von Fleischhauer wurde mit einem Elfmeter bestraft, der gut ge- . treten, das zweite Gegentor ergab. Ehmann hatte Auch in der mit feinen Aktionen großes Pech, denn die gutge-! weißen noch
O Kesselbach, 26. März. Die L and wir t- chaftliche Bezugs- und Absatzgenos- enschaft Kesselbach hielt ihre Generalver- ammlung für das Geschäftsjahr 1939 bei Mitglied Friedrich Höchst ab. Aus dem Jahresbericht des Geschäftsführers war eine weitere günstige Entwicklung zu verzeichnen. Der Umsatz betrug 19 000,— RM., die Bilanz 5 078,56 RM., die Außenstände 2967,— RM.: es sind keine alten Forderungen darin enthalten. Warenschuld 1204,88 RM., Geschäftsanteile der Mitglieder 1625,— RM., Reserven 1270,— RM., Reingewinn 504,43 RM. Die Geschäftsanteile konnten mit 4 v. H. verzinst und eine Warenrückvergütung von IV, v. H. gegeben werden. Den Reserven wurden 100,— RM. überwiesen. Das Inventar ist nach der entsprechenden Abschreibung mit 818,— RM. aufgeführt. Zur gemeinschaftlichen Benutzung der Mitglieder besitzt die Genossenschaft eine Saatgutreinigungsanlage mit Beizapparat, Obstbaumspritze, zwei Handsämaschinen und eine Düngerstreumaschine. Die Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen und beträgt jetzt 65. Bilanz und Jahresrechnung wurden genehmigt und dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung er» teilt. Das ausscheidende Vorstandsmitglied Schaaf und die ausscheidenden Auftichtsratsmitglieder We- b e r und Jochim wurden wiedergewählt. Nach weiterer Besprechung einiger geschäftlicher Angele» genheiten wurde die Versammlung in übliche Weise geschlossen.
Ein harter Kampf entwickelte sich am Karfreitag in Heuchelheim, wo es um die Bannmeisterschast ging. Heuchelheim trat in stärkster Aufstellung an, während 1900 auf 2 Mann verzichten mußte. In der ersten Halbzeit war das Spiel verteilt. Es boten sich auf beiden Seiten Torgelegenheiten, die jedoch nicht ausgenutzt wurden. Nach Halbzeit nahmen die Blauweißen das Spiel in die Hand. Es gelang ihnen auch 3 Tore zu schießen. In den letzten 20 Minuten mar das Spiel wieder etwas verteilter. Dir Heuchelheimer kamen auf und es gab bange Minuten vor dem Tor der Blauweißen. Zwei Tore waren die Ausbeute der Gastgeber. 3:2 war das
blieb unverändert. ,
O Kesselbach, 25. März. - Die Spar- und ' Vorschuhkasse e. G.m.d.H. Kesse Ibach hielt ; ihre Generalversammlung für das Geschäftsjahr 1939 ; bei Mitglied Schomber ab. Direktor Schmidt er- ' teilte nach den formellen Erledigungen dem Rechner ; Decker das Wort zum Geschäftsbericht. Dem Bericht war zu entnehmen, daß auch im Jahre 1939 die Aufwärtsentwicklung angehalten hat. Die Bilanz erfuhr eine Steigerung um 122 000.— RM. und beziffert sich auf 907 434,44 RM. Der Umsatz auf einer Seite des Hauptbuches erhöhte sich ebenfalls um 709 000,— RM. auf 3 486 000,— RM. Die -flüssigen Mittel (Barbestand und Wechsel 23 000,— RM., Bankguthaben 134 000,— RM. und Wertpapiere 86 500,— RM., zusammen 243 500,— RM.) übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Forderungen in lfd. Rechnung sind zurückgegangen und betragen 200 500,— RM., Darlehen gegen Schuldschein 39 000,— RM., gegen Hypothek 421500,— RM. Die Gesamtausleihungen mit 661 000,— RM. sind gegenüber dem Vorjahr um 13 500,— RM. «niedriger. Kreditanfragen waren etwas geringer als in früheren Jahren. Es wurden alle vertretbaren Anträge bewilligt. An fremden Geldern find herein- nenommen: lfd. Rechnung 133 000,— RM., Spareinlagen 665 000,— RM., zusammen 798 000,— RM. Das eigene Kapital beträgt Geschäftsanteile von Mitgliedern 40 430,— RM., Reserven 43 320,— RM., sonstige Rücklagen 20 370,— RM. Die Mitglieder sind auf 381 mit 403 Geschäftsanteilen und 403 000,— RM. Haftsumme gestiegen. Besonders erwähnt wurde noch die Feier des 60jährigen Bestehens, verbunden mit einem Ausflug nach Marburg, der alle Teilnehmer voll befriedigte. Der Bericht des Aufsichtsrates und der über die gesetzliche Revision wurden mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, Bilanz und Jahresrechnung genehmigt, dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Von dem Reingewinn wurden 5 v. H. auf die Geschäftsanteile vergütet, der Rest den Reserven zugewiesen. Das ausscheidende Vorstandsmitglied W Schomber III. wurde wiedergewählt und an Stelle des auf Wunsch ausscheidenden Vorstandsmitglieds Köhler, Hrch. Schomber II. neu in den Vorstand gewählt. Die ausscheidenden Aufsichtsratmitglieder Bürgermeister Schubach (Allertshausen), S o h l X. (Rüddingshausen) und Werner (Odenhausen) wurden wiedergewählt. Es wurden noch verschiedene geschäftliche Angelegenheiten erörtert und voyi Vorstand der bargeldlose Zahlungsverkehr als die für alle gegebene und vorteilhafte Zahlungsweise behandelt. Hierauf wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen. Die Teilnehmer blieben dann noch einige Stunden tn regem Gedankenaustausch und echter Kameradschaft
Schwe'tnemarkl in Duhbach.
* Butzbach, 26. März. Der heutige Schweinern a r k t war mit rund 200 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel bis 30 RM., 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 33 RM., 8 Wochen und ältere Tiere 33 bis 42 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief rege, der Markt wurde geräumt.
Schweinemarkt in Laubach.
* Laubach, 26. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 135 Ferkel zum Verlauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 30 bis 40 RM., 8 bis 12 Wochen alte 40 bis 50 RM. pro Stück. Nach langsamem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.
Schweinemarkt in Lich.
* Lich, 26. März Im Rahmen des herkömmlichen Ostermarktes standen auf dem heutigen Schweinemarkt rund 60 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 35 RM., 8 bis 10 Wochen alte 45 RM., ältere Tiere 50 RM. pro Stück. Der Auftrieb wurde in kurzer Zeit völlig ausverkauft.
Durch eine schadhafte Lichtleitung getötet.
Lpd. Wetzlar, 25. März. Die Ehefrau Gom- bel in Berghausen mürbe, als sie im Keller ihres Hauses die Kabelschnur einer elektrischen Handlampe in den Anschlußstecker stecken wollte, infolge Schadens an der Lichtleitung vom elektrischen Strom getroffen. Als man einige Zeit später nach der Frau suchte, fand man sie tot auf.
Die gesundheitliche Betreuung der Angehörigen der Hitler-Jugend ift auch nach der Einberufung vieler HJ.-Aerzte zum Waffendienst nicht eilige- schränkt worden, lieber die bisherige gesundheitliche Fürsorge hinaus hat jetzt im Gebiet Hessen-Nassau eine wichtige gesundheitliche Aktion eingesetzt.
Alle Angehörigen der Hitler-Jugend, die an der K-Ausbildung teilnehmen und den Jahrgängen 1921 bis 23 angehören, haben jetzt die Möglichkeit, völlige Zahngefundheit zu erreichen. Die Hitler- jungen der genannten Jahrgänge werden von Aerzten untersucht, um etwa bestehende Zahnschäden festzustellen. Die frühzeitige Feststellung derartiger Schäden ist von größter Bedeutung, denn nach dem heutigen Stande der Wissenschaft kann mit Sicherheit angenommen werden, daß viele Erkrankungen, wie Gelenkrheumatismus, Nierenentzündungen, manche Herzfehler und auch Maaenerkrankungen auf Zahnwurzelgranulome und ähnliche Schäden zurückzuführen sind. Dabei verursachen in vielen Fällen diese an sich ernsten Zahnerkrankungen wenig Beschwerden und werden nicht weiter beachtet. Später können sich bann die oben geschilderten schweren gesundheitlichen Störungen herausbilden, die in vielen Fällen sogar zu langdauernder Erwerbsunfähigkeit führen können.
Die gesundheitliche Leitung der HI. steht auf dem Standpunkt, daß es besser ist, schweren Schaden mit verhältnismäßig einfachen Maßnahmen vorzubeugen. So wird die HI. nach Feststellung bestehender Zahnschäden in den Untersuchungen gemeinsam mit den zuständigen Sozialeinrichtungen, wie Krankenkassen, die Kosten der Behandlung übernehmen, um bas Elternhaus in dieser Hinsicht zu entlasten. Auch dort, besonders in den kleinen Standorten, wo keine Untersuchungen stattfinden können, hat jeder Jg. die Möglichkeit, durch die Beihilfe der HI. völlige Zahngesundheit zu erreichen.
Der Hitlerjunge, der seine Zähne in Ordnung gebracht haben will, holt sich, soweit er Mitglied einer Krankenkasse ist, einen Krankenschein für einen Zahnarzt. Er geht damit zum Dentisten ober Zahnarzt und sagt, daß er im Rahmen der Zahn- sanierungsaktion ber HI. seine Zähne vollständig in Ordnung gebracht haben will. Der Zahnarzt ist über alles weitere informiert.
Von dieser Möglichkeit, seine Zähne in Ordnuna zu bringen, wird jeder Hitlerjunge gerne Gebrauch machen. Man kann wohl annehmen, daß diese Mitteilung vielen Eltern Freude bereiten wird.
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