Ausgabe 
27.3.1940
 
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strafe von zwei Jahren verbüßte er bis -erbst 1938. Trotzdem verübte er von September 1939 bis Ende November 1939 18 schwere Diebstähle unter Aus­nutzung der Verdunkelung. Die Straftaten charakteri­sieren ihn als unverbesserlichen Verbrecher.

Zwei Millionen Kilometer im Luftverkehr geflogen.

Flugkapitän Karl August Künstle, der seit 15 Fah­ren bei der deutschen Lufthansa als Flugzeugführer tätig ist, erreichte jetzt auf einem Streckenflug Ber­linMünchen mit einer viermotorigen Ju 90 das Jubiläum der. zweiten Million im Luftverkehr ge­flogener Kilometer.

Drei Touristen in den Freiburger Alpen tödlich verunglückt.

In den Freiburger Bergen stürzten beim Abstieg vom Dent de Lys vier Touristen aus dem Kanton Freiburg ab. Drei Personen, ein 60jähriger Geist­licher, ein lljähriger Bursche und ein 18jähriges Mädchen, wurden getötet.

101 Jahre alt gestorben.

In Speyer starb die aus Maikammer gebürtige älteste Einwohnerin Speyers, Fräulein Katharina F r a n k m a n n, im 102. Lebensjahre. Kath. Frank­mann war eines der sieben Kinder einer Winzer­familie. Ihr Vater war 93, die Mutter 97 Jahre alt geworden. *

Auf einer Eisscholle abgetrieben und erfroren.

Zwei Kopenhagener Jungen, die sich zu Beginn des Tauwetters vor etwa zwei Wochen trotz wieder­holter polizeilicher Warnungen auf das Eis des Oeresundes hinausgewagt hatten, sind zehn Tage nach ihrem Verschwinden auf einer Scholle nahe dem Hafen von -elsingör erfroren aufgefunden worden. Die Strecke, auf der die Toten vom Eis getrieben wurden, ist etwa 45 Kilometer lang.

Russischer Arklisflug MoskauBering-Straße.

Am 23. März startete das viermotorige Flugzeug SSSRN170" unter Führung des Rekordfliegers Wodopjanow zu einem 8000 Kilometer langen Arktisflug MoskauAnadyr. Die Flugstrecke führt über Archangelsk, Amderma, Igarka, Koschewin- kow-Bucht, Tixi-Bucht, Ambartschik-Bucht und Kap Schmidt. Der Zweck dieses Probefluges ist die Be- fliegung der Linie Moskau Tschuktschen-Halb­insel (Bering-Straße) längs der Küste des Nörd­lichen Eismeeres, sowie das Studium der meteo­rologischen Verhältnisse auf dieser Strecke.

Rückkehr Byrds aus der Antarktis.

Der Leiter der amerikanischen Südpolarexpedi­tion, Admiral Byrd, teilte durch Funkspruch mit, daß er nach Einrichtung zweier Winterstützpunkte in der Antarktis die Rückreise nach den Vereinigten

s Staaten an Bord des SchiffesBear" angetreten pat

Wertvolles Schrott auf dem Meeresgrund.

In einer stürmischen Nacht des Jahres 1917 lief das italienische PanzerschiffRegina Mar­gherita" auf der Fahrt von Valona nach Ita­lien bei Punta Linguetta auf eine Mine und ver­schwand in kurzer Zeit mit seiner etwa tausend Mann starken Besatzung in den Fluten. Jetzt, nach 23 Jahren, hat sich eine italienische Bergungsge­sellschaft daran gemacht, mit Hilfe von Tiefsee­tauchern das Panzerschiff, wenn auch nur stück­weise, seinem nassen Grabe zu entreißen. Das Schiff wird unter Wasser gesprengt und die einzelnen Teile werden mit Greifern oder Magneten an Bord des BergungsdampfersArtiglio' gehoben, Bisher wurden 550 Tonnen Stahl, Kupfer und Messing in Saseno und Ancona ausgeschifft. Die Taucher haben den Maschinenraum erreicht, in dem sich die wertvollsten Metallteile befinden. Die Ar­beiten müssen mit größter Vorsicht ausgeführt wer­den, denn vor einigen Jahren wurde bei der Ber­gung des KriegsschiffesFlorence" eine Spren­gung vorgenommen, durch die die Munitionskam­mer mit zehn Tonnen Sprengstoffen, die man längst ersoffen" glaubte, in die Luft flog. I

Die Rokhäuke sterben nicht aus.

Die Befürchtungen, daß dieRothäute" ausster» ben, werden sich nicht erfüllen. Nach den neuesten Ermittelungen des nordamerikanifchen Statistischen Amtes ist vielmehr eine Zunahme der Indianer, bevölkerung in den Vereinigten Staaten festzustellen, die auf die außeraewöhnliche Geburten st e i g e- r u n g zurückzuführen ist. In der Tat beträgt die Geburtenziffer der Indianer 55,4 auf 1000, während die Geburtenziffer der weißen Rasse im Durchschnitt nur 16,7 pro Tausend erreicht. Die Zunahme der roten Bevölkerung erklärt sich einmal durch die neuzeitlichen sanitären Methoden und besonders die bessere Fürsorge für die Kinder, deren Sterblichkeit früher außerordentlich hoch war; zweitens durch die Tatsache, daß die Indianer sich nicht, wie die ver­schiedenen weißen Völker, haben asfimiiieren und amerikanisieren" lassen, sondern ihre Rassen- reinheit bewahrt haben. Die heiraten zwi­schen Indianern und Angehörigen anderer Rassen sind stets sthr selten gewesen und in letzter Zeit kaum mehr vorgekommen.____________________J

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., Verlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.

Den Tod fürs Vaterland starb im Feldlazarett

Oberstabsarzt Theo Gilfrich

1550 D

In treuem Gedenken:

Die Alt-Herren-Vereinigung der ehemaligen Turnerschaft Arminia, Gießen.

LAu Studienrat Dr. Christian Müller, Gießen Ltnt. d. R., z.Z. im Felde.

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Bekanntmachung.

Ab Donnerstag, dem 28. März 1940, werden in den nachgenannten Tagen, in der Zeit von 813 und 1518 Uhr (Samstags nur von 813 Uhr), die

Lebensmittelkarten

für die Zeit vom 8. April bis 5. Mai 1940 ausgegeben. Dabei wolle beachtet werden, daß die Ausgabe nunmehr nach Straßen erfolgt. In welcher Reihenfolge die einzelnen Straßen aufgerufen werden, ergibt sich aus dem nachstehenden Inhalt. Die Abholungstermine sind genau einzuhalten. Im Interesse einer schnellen Abfertigung wird die Be­völkerung gebeten, mit der Abholung der Karten für die Familien eines Hauses nur eine Person zu beauftragen. Vorzulegen sind die Lebensmittelpersonalausweise.

Verlorene oder abhanden gekommene Karten werden nicht ersetzt. Bezugscheine für Spinnstoff« und Schuhwaren können während der Ausgabetage (28. März bis 2. April) nicht ausgestellt werden. Die Aus­gabe der Zusatzkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter usw. wird besonders bekanntgemacht.

Gießen, den 26. 3. 1940. 15360

Der Oberbürgermeister der Stadt Gieße«.

Ernährungsamt Abt. B.

Geschäfts­stelle

Tag der Ausgabe

Straßen

Mitte

Donnerst.,28.3.

Alicenstraße, Am Pfarrgarten, An der Jo- hanneskirche, Bahnhofstraße, Bismarck­straße, Bruchstraße.

Freitag, 29.3.

Bleichstraße, Burggraben,Erlengasse, Goethe- straße, Grabenstraße, Hindenburgwall, Hinter der Westanlage, Horst-Wessel-Wall.

Samstag,30.3.

In Löbers Hof, Johannesstraße, Kaplans- gasse, Kleine Mühlgasse, Kutyacinengasse, Kornblumengasse, Kreuzplatz, Loberstraße, Löwengasse, Lonystraße, Ludwigstraße.

Montag, 1. 4.

Maigasse, Marktplatz, Marktstraße, Mäus- burg, Mühlstraße, Neuenweg, Neustadt, Plockstraße.

Dienstag, 2.4.

Rittergasse, Schanzenstraste, Sandgasse, Sel­tersweg, Tiefenweg, Wagengasse, Weiden­gasse, Wettergasse, Wolkengasse, Teufels­lustgärtchen.

Nord

Donnerst.,28.3.

Alter Krofdorfer Weg, Am Läufertsröder Weg, Am Rodtberg, Am Sandfeld, Am Wingert, An der Hardt, Asterweg, Auf der Bach, Bootshausstraße, Brandgasse, Brand­platz, Braugasse, Bückingstraße, Cranach- straße, Dammstraße, Diezstraße.

Freitag, 29.3.

Ederstraße, Feuerbachstraße, Friedhofsallee, Gabelsbergerstraße, Gleiberger Weg, Grü­ner Weg, Gutfleischstraße, Hammstraße, Hinterden Schießgärten, Hitlerwall, Hunds­gasse, Im Gartfeld, Kanzleiberg, Kaplanei- gasse, Kirchenplatz, Kirchstraße, Krofdorfer Straße, Lahnstraße.

Samstag,30.3.

Landgraf-Philipp-Platz, Landgrafenstraße, Leimenkauterweg, Lindengüsse, Linden­platz, Marburger Straße, Marktlauben­straße, Menzelstraße, Neuen Bäue, Rod- heimer Stroke.

Montag,!.4.

Schillerstraße, Schlachthofstraße, ^chloßgasse, Schottstraße, Schulstraße, Schützenstraße, Schwarzlachweg, Senckenbergstraße, Son­nenstraße, Steinstraße.

Dienstag, 2.4.

Thomastraße, Walltorstraße, Wernerwall, Werrastraße, Weserstraße, Wetzsteingasse, Wetzsteinstraße, Wiesecker Weg, Wiesen­straße, Wißmarer Weg, Zozelsgasse, Zu den Mühlen.

Ost

Donnerst.,28.3.

Altenfeldsweg, Alter Rödger Weg, Alter Steinbacher Weg, Am Alten Friedhof, Am Kugelberg, Am Nahrungsberg, Am Philo­sophenwald, An der Kaserne, Anneröder Weg, Bergkaserne, Bergstraße, Bromber­ger Straße, Carl-Vogt-Straße, Curtmann- ftraße, Danziger Straße, Toeringstraße.

Freitag, 29. 3.

Eichgärtenweg, Eichweg, Friedensstraße, Frö- belstraße, Gartenstraße, Georg-Philipp-

Gail-Straße, Gnauthstraße, Graudenzer Straße, Großer Steinweg, Grünberger Straße, Gutenbergstraße.

Samstag,30.3.

Henselstraße, Hessenstraße, Heyerweg, Hul- tschiner Straße, In den Eichgärten, Jahn- straße, Kaiserallee.

Montag, 1. 4.

Keplerstraße, Landmannstraße, Lessingstraße, Sicher Straße, Ludwigsplatz, Memeler Straße, Moltkestraße, Posener Straße.

Dienstag, 2.4.

Rödgener Straße, Roonstraße, Schlageter- straße, Schlesische Straße, Stephanstraße, Tannenweg, Unter den alten Eichen, Unter der Liebigshöhe, Wolfstraße.

Süd

Donnerst.,28.3.

Am großen Morgen, Am Riegelpfad, Am Schlangenzahl, Am Steg, An den Bahn­höfen, An der Kläranlage, An der Marga- retenhütte, Arndtstraße, Auf der Weißerde, Aulweg, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Buddestraße, Buchnerstraße.

Freitag, 29. 3.

Crednerstraße, Ebelstraße, Erdkauterweg, Frankfurter Straße.

Samstag,30.3.

Fichtestraße,Freiligrathstraße,Friedrichstraße, Gaffkystraße, Glaubrechtstraße, Günthers- graben, Händelstraße, Heegstrauchweg, Hil- lebrandstraße, Hofmannstraße, Hollerweg, Jheringstraße, Klinikstraße, Körnerstraße, Leihgesterner Weg.

Montag, 1. 4.

Liebigstraße, Ludwigstraße, Mittelweg, Rodt­hohl, Röntgenstraße, Schiffenberger Weg

Dienstag, 2.4.

Gemarkung Schrffenberg, Sandkauterweq Schubertstraße, Wartweg, Welckerstraße' Uhlandstraße, Wetzlarer Weg, Wilbelm- straße, Wilsonstraße, 9 m

Keftige Sschias

Herr Otto Weber, Dreher, Vers lin-Schöneberg, Franz-Kopp-, Straße 73, schreibt am 12.11.39;

13 Wochen lag ich fest an Ischias und sollte ins Krankenhaus. Da nahm ich Trineral-Oval- tabletten. Ich bin von dem Tage an arbeiten gegangen. Nahm immer bei heftigen Schmerzen Trineral-Ovaltabletten. Nun ist das Leiden ver­schwunden, und ich kann jedem in solchen Fällen nur Trineral-Ovaltabletten empfehlen."

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Bekanntmachung.

Die Reuaufnahme der Schulanfänger findet statt: Für die Schüler der Goelheschule: Freitag: den 29.3.

40, norm. 11 Uhr, in der Goethe- schule.

Schillerschule: Freitag, den 29.3.

40, norm. 10 Uhr, in der Schiller­schule.

Pestalozzischule: Freitag, den 29.3.

40, norm. 11 Uhr, in der Schiller­schule.

Volksschule Gießen-Wieseck: Don­

nerstag, den 28. 3. 40, vorm. 10 Uhr, in der Fabrikschule.

m Volksschule Gießen-Klein-Linden:

Donnerstag, den 28. 3.40, vorm. 10 Uhr, im neuen Schulhaus.

Gießen, den 15. März 1940. 14460

Stadtschulamt. Walter, Schulrat.

Anmeldung zur Verufsschule.

Die an Ostern 1940 aus der Volksschule aus­scheidenden Schüler und Schülerinnen sind ver­pflichtet, sich zum Besuch ^der Berufsschule anzu­melden. Nach dem neuen llteichsschulpflichtgesetz be­freit auch lOjähriger Besuch einer Oberschule nicht vom Besuch der Berufsschule, wenn Schüler oder Schülerinnen in ein Lehrverhältnis auf Grund eines Lehrvertrages eintreten.

Die Anmeldung findet statt am Donnerstag, dem 28. Vlärz 1940, um 9 Uhr:

a) In der Mädchen-Berufsschule, Eingang Kirch­straße 16, für alle berufsschulpflichtigen Mäd­chen außer Verkäuferinnen und Kontoristinnen.

b) In der Kaufm. Berufsschule, Liebigstraße 16, für alle in kaufm. Betrieben, in Ladengeschäften und Kontoren tätigen Lehrlinge und Lehr­mädchen.

c) In der Gewerbl. Berufsschule für alle In­dustrie- und Handwerkslehrlinge, Gärtner und Junglandwirte, Hilfsarbeiter und Berufslose.

Die Ausnahme für diese Gruppe erfolgt im Hofe der Schillerschule, bei schlechtem Wetter in der Turnhalle.

Um 12 Uhr: In der Berufsschule Gietzen-Wieseck (Fabrikschule) für alle berufsschulpflichtigen Mädchen aus Gießen-Wieseck.

Gleichzeitig melden sich an diesem Tage die von anderen Berufsschulen Ueberwiesenen und solche Schüler, die infolge Berufswechsel umgeschult zu werden wünschen.

Der Aufnahmetag gilt als Schultag. Das Nicht­erscheinen der dazu Verpflichteten wird als straf­fälliges Versäumnis geahndet.

Für die Schüler, die der Berufsschule Gießen an­gehört haben, beginnt der Unterricht am Freitag, dem 29. März 1940, zu den seitherigen Unterrichts­zeiten und in den gleichen Unterrichtsräumen wie im abgelaufenen Schuljahr.

Gießen, den 14. März 1940. 1445D

Stadtschulamt Gießen. Walter, Schulrat.

Bekanntmachungen.

Nochmals drei Eier.

werden für die Zeit vom 27. März bis 7. April 1940 auf Abschnitt c der gültigen Reichseierkarte Drei Sier aufgerufen. Ein gewisser Teil dieser Eier ist schon da, weshalb der Aufruf jetzt erfolgt. Der größere Teil der aus Bulgarien und Holland kom­menden Frischware ist im Anrollen, wird also erst in einigen Tagen, bestimmt aber in der ersten April­woche, zur Verteilung gelangen. 1538V

Auttermitlelscheine für Pferde und Schweine nichllandwirtschafllicher Tierhalter.

Zum 1. April werden die Abschnitte der Futter­mittelscheine Nr. 4 für Schweine und Nr. 5 für Pferde aufgerufen. Es kommen zur Verteilung-.

je Pferd bis zu 210 kg Pferdefutter, (1539D je Schwein bis zu 25 kg Schweinemastfutter.

Vorstehende Ration ist für die Versorgung der Pferde im Monat April 1940, der Schweine für die Monate April, Mai und Juni 1940 vorgesehen.

Kleine Anzeigen nchten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darnm: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den 61eßenerABi_eig#r

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BÜRO-EINRICHTUNGEN Gießen. Bahnhofstraßi