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r*un Besatzungsmitglieder seien gerettet worden.
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George Lansbury, der in den beiden Arbeiterparteiregierungen Macdonalds 1924 und 1929/31 Minister war, schreibt in seinem Buch „My England" über die egoistischen Ziele Bri- tanniens bei der Eroberung Indiens:
„Keiner unserer Vorfahren, die Indien eroberten. ging dorthin, um Indien wohlhabend zu machen. Sie gingen hin. um Indien mit allen Mitteln der Gewalt auszuplündern, oder zum mindesten, was die etwas Zivilisierteren betrifft, um als Händler große Geschäfte zu machen. Von Clive. Marren. Hastings und allen anderen Vizekönigen wurde erwartet, daß sie vom Augenblick ihres Amtsantritts ausschließlich der Förderung des britischen Wohlstandes dienten."
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Lage des Reiches.
Sterbegeldsicherung
für Wettkriegshinterbliebene.
Die Hinterbliebenen der im Weltkriege Gefalle» Nen, die nach der Verordnung über die Kran-ken- o-rficherung für Kriegshinterbliebene v er siche» rungspflichtig geworden und aus diesem Erunde aus einer privaten Krankenversicherung altsgeschieden sind, sind berechtigt, ihren zum 3eit» punkt des Ausscheidens bestehenden Anspruch auf Sterbegeld gegen Entrichtung eines besonderen Beitrags wiederherzustellen und in dieser Höhe aufrechtzuerhalten. Sie müssen bis )iim 30. Mai einen schriftlichen Antrag beim Vor- stund der in Frage kommenden privaten Kranken- vtrsicherungsunternehmung stellen. Der Beitrag, brr ab 1. Januar 1940 zu zahlen ist, betragt für [eben Monat 2 v. T. bet Sterbegelbsumme.
tolien gesehen.
Todesstrafe wegen Anstiftung zum Mord an einer deutschen Frau.
Dor dem Lodscher Sondergericht hatte sich die 36 Jahre alte Helene G l a t y n s k a aus Wola Zaradzynski (Kreis Last) wegen Anstiftung zum Mord an einer deutschen Einwohnerin des gleichen Dorfes zu verantworten. Als die deutsche Bauersfrau Lydia Ebert im September vorigen Jahres mit ihrem Söhnchen übers Feld ging, hat die Gla- tynska einen mit einem Gewehr bewaffneten polnischen Zivilisten aufgefordert, diese „hitlerin" zu erschießen. Lydia Ebert, deren Mann als Ortsobmann der Jungdeutschen Partei vor den Polen hatte flüchten müssen, wurde von dem Polen durch mehrere Schüsse niedergestreckt. Da die Schuld der Glatynska klar erwiesen war, kam das Sondergericht zu dem einzig möglichen Urteil: der Todes» strafe.
Lin unverbesserlicher Verbrecher zum Tode verurteilt.
Das Sondergericht Nürnberg hat den Heinrich Lögel aus Nürnberg wegen 18 Verbrechen des schweren Diebstahls im Rückfall zur Todesstrafe verurteilt. Dieser Volksschädling und gefährliche Gewohnheitsverbrecher, der bereits als Kind in eine Erziehungsanstalt gegeben werden mußte, hatte schon in strafmündigem Alter Diebereien verübt. Nachdem er strafmündig geworden war, wurde Lögel wiederholt wegen Diebstahls und auch wegen Sittlichkeitsverbrechens bestraft. Seine letzte Gefängnis-
Oie Heeresmuseen der Wehrmacht unterstellt.
Auf Anordnung des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht sollen die großen deutschen heeresmuseen der Wehrmacht unterstellt werden. Nachdem die heeresmuseen in Dresden und München vor einigen Wochen übernommen worden waren, ist am 23. März auch das Zeughaus in Berlin auf die Wehrmacht übergegangen.
Amt-mißbrauch in Kartenstellen wird streng bestraft.
Die im Deutschen Reich trotz des Krieges herr- faenbe Ordnung und Sicherheit kommen auch in der Entwicklung des Fremdenverkehrs zum Ausdruck. 8m Dezember 1939 wurden in rund 1300 Fremden- rn rkehrsorten des Reiches 1,34 Millionen Frernden- meldungen und 3,76 Millionen Fremdenübernach- dngen gezählt. Im Januar 1940 stiegen die Zahlen auf 1,44 Millionen Fremdenmeldungen und 4,29 Millionen Fremdenübernachtungen. Der Fremden- virkehr aus dem Auslande, der naturgemäß durch bin Krieg Einbußen erlitt, wies in 1300 Berichtsalten immerhin im Dezember 1939 17175 Fremde mit 79 990 Uebernachtungen und im Januar 1940 1) 707 Fremde mit 69 290 Uebernachtungen auf. Tie Zahlen des deutschen Fremdenverkehrs in den Monaten Dezember bis Januar bilden ein ein- dlucksvolles Bild von der günstigen wirtschaftlichen
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geplünderten Indien Rekruten werben, .um dieses unglückselige Land auch blutmäßig aus» zuplündern. Lansburys Bekenntnis hat den britischen Imperialismus jeder Pharisäermaske entkleidet und rückhaltlos bloßgestellt.
Vom Sondergericht Berlin wurde die 28 Jahre alte Helene Wulfs aus Berlin wegen Diebstahls, Verfälschung und teilweiser Benutzung von drei Reichskleiderkarten bzw. drei Bezugscheinen zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. — Die bisher unvorbestrafte Angeklagte war erst am 17. Oktober 1939 von der Stadt Berlin ange» I stellt und im Januar 1940 mit Rücksicht auf die Personalknappheit zu einer Kartenstelle des Bezirksamts horst Wessel versetzt worden. Sie benutzte ihre Tätigkeit dort dazu, drei Reichskleiderkarten und mehrere lose Abschnitte von Kleiderkarten zu stehlen. Ferner entwendete sie drei Bezugscheinformulare und unterzeichnete sie mit falschem Na- men. Während die rechtzeitige Aufdeckung dieser Verfehlungen eine Benutzung der Reichskleiderkarten und zweier Bezugscheinformulare unmöglich machte, hat die Angeklagte aus einen der fälschlich angefertigten Bezugscheine ein Paar Schuhe be-
„ _ .k , ... . . s „„- zogen. — Die Zuchthausstrafe von drei Jahren de-
nu s ist, wie aus $mutben berichtet wird, auf ^,a6 bie Gerichte gegen derartige Verfehlun» eine Mine gelaufen und untergegangen. Fünf bie «ch gegen das Gesamtwohl richten, un° Kann ber Besatzung retteten sich aus-in unb « „ Yen.
vurden von einem englischen Kriegsfahrzeug über- )] 7 9
i mimen. Drei Besatzungsmitglieder werden ver- Kunst und Wissenschaft, i^"7u^»Nst"Lr^°°^p1°r°7B“7(5 Die Tat Gutenbergs im Film.
NT.) am zweiten Ostertag morgens um 6 Uhr 500»Jahrfeier der Erfindung der Buch» ?r der Nordostküste Schottlands g e \ u n f e n. 23on öruderfunft wird auch der deutsche Film einen n 18 Mann der Besatzung werden 13 vermißt, Beitrag liefern. Die Kulturfilmabteilung der Ufa ns wurden gerettet. wird einen Gutenberg-Film drehen, der noch in bie»
Wie die holländische Schiffcchrtszeitung „Scheep- sein Jahre in allen deutschen Lichtspielhäusern zur rart" aus London berichtet, ist der in Grimsby be- Vorführung gelangen wird. Es handelt sich um
imatete Fischkutter „St. Gurth" vor ber ejnen Kulturfilm ohne jebe Spielfilmhandlung. Das
lkünduna des Flusses humber gesunken. Die Drehbuch wird zur Zeit von Kurt Rupli (Berlin) r*im Besatzungsmitglieder seien gerettet worden. unter der wissenschaftlichen Beratung von Dr. Rup- rt-rAoUtttLX pel, dem Direktor des Mainzer Gutenberg-
AtOriüUf1()C0 iSrOCuttlv Museums, geschrieben. Auch Regie und Schnitt des
der fottüöifdycn Wahlen. Filmes liegen in den Händen von Kurt Rupli. ~ . x w Die Musik schreibt Professor Clemens Schmalstich,
N euy ork, 27. März. (DNB. Funkspruch.) Aus an ber &amera arbeitet Kurt Stanke. Kurt Rupli Ottawa liegen Meldungen über das Dorlaufige äußerte ^ch über den Inhalt dieses Gutenberg- Örgebnis ber kanadischen Unterhaus- fjlms, der in erster Linie die Tat Gutenbergs, r ahlen vor. Danach haben von den in5gefarnt roeniger die Person behandeln wird. Der Film oe- JH5 Sitzen die Liberalen 169 Sitze erhalten. Die gjnnf mit den frühesten Formen ber Bücher-Ver- jnmservativen erhielten 34 Sitze, während 18 Sitze Dielfältigung und wirb zunächst bie Vorstufen ber (»f kleinere Parteien entfallen. Bei den restlichen Gutenbergschen Erfinbung seit bem Jahre 3000 vor 54 Unterhaussitzen steht bas Ergebnis nvch aus. ber Zeitrechnung zeigen. Diese lange unb langsame Entwicklung wirb bekrönt von ber genialen Erfin- düng Gutenbergs, bie ber Film in allen Einzel» £)IC ^zugeno zum Lonooicnil. feiten zeigen wird. Gerade bieser Teil bes Filmes
Reichsarbeitsminister S e l b t e hat an bie beutsche wirb sich eng unb genau an bie wissenschaftlichen Sugcnb einen Aufruf für ben Landbienst ber HI. Forschungen halten und unter der Mitwirkung von klassen. Wenn es einstmals nicht Raum genug gab Dr. Ruppel gedreht werden. Große Teile dieses ojif dem Lande für bie zweiten und dritten Söhne zweiten Filmteils werden m der einzigen Gutenberg- t 5 Bauern so sind dem Landvolk im national- Werkstatt, der des Mainzer Museums, entstehen. Das sl.üalistischen Deutschland so viele neue und große Leben Gutenbergs wird in dem Film nur kurz Aufgaben gestellt worden, daß hunderttausenden von behandelt werden, und zwar wird man sich hier butschen Menschen in landwirtschaftlichen Berufen auf die wenigen Tatsachen beschranken die wlssen- M wieder dauernd Arbeit, sowie die Möglichkeit schaftlich einwandfrei be egt sind. Diefer Teil des za beruflichem Aufstieg und zur Siedlung auf eige- Films wird fast ausschließlich m Mainz spielen «*r Scholle geboten werden können. Der Landdienst und auch in Mainz gedreht werden In der kurzen i"r HI. hat es sich zum Ziel gesetzt, deutsche Jungen Lebensdarstellung Gutenbergs wird bie einzige inb Mädchen zur Arbeit an der deutschen Scholle Ehrung, bie Gutenberg erfahren hat, nicht fehlen, x-rückzuführen. Durch die Zusammenarbeit mit den Man wird in Eltville, wo Gutenberg 'u dem heute Dienststellen des Reichsnährstandes ist den Ange- noch unversehrt erhaltenen Grafensaal des Schlos- hirigen des Landdienstes der Zugang zu allen land- ses von Kurfürst Adolf von Nassau 1465 geehrt rirtschaftlichen Berufen und durch ein besonderes wurde, diese glanzvolle Szene möglichst original- Üfcfommen mit dem R-ichsführ-r ff auch der W-g getreu drehen Der letzte Teil des Filmes wird d,°
Beruf des selbständigen Wehrbauern in den mannigfachen Auswirkungen der Erfindung Guten- i-uen Ostgebieten geöffnet worden. Jeder d-utfche bergs auf die nachfolgende Zeit bis heute zeigen, unge und jedes deutsche Mädchen soll diesen Ruf /»ffor
>ren. Der Ruf des Landdienstes der HI. ist der liif der deutschen Scholle. . Nordlicht und magnetische Stürme.
Schuh Am Abend des Ostersonntags konnte ein Nordlicht
TOir fnfirpti * beobachtet werben. Der nördliche Himmel wies über
»Eir layren gegen ^ngenano. U binaU5 DioIette biffufe Färbung auf, in Durch die Verordnung zum Schutz der nationalen ber gelegentlich scharfe Strahlen sichtbar würben, kymbole unb Lieder ist das Singen und Spielen Im Zusammenhang damit hatten bereits gegen viterländischer Lieder und nationalsozialistischer 17.10 Uhr fast alle Funkverbindungen auf Kurzwelle Kampflieder in Vergnügungs» und Gaststätten im ausgesetzt. Geyen 19.30 Uhr war bie Erscheinung zu allgemeinen verboten. Ausgenommen sind Gelegen- Ende. Die Störungen in ber Funkausbreitung hiel- hfiten, bei denen zum Singen und Spielen dieser ten, wie dies bei ähnlichen Erscheinungen wiederholt L eder eine besondere Veranlassung gegeben ist. Der beobachtet worben ist, erheblich langer an. Auch am ^ichsminister für Volksaufklärung unb Propaganda Ostermontag waren bie Empfangsbebmgungen auf weift barauf hin, daß unter den Schutz dieser Ver- Kurzwelle außerordentlich schlecht. Wie gewöhnlich orbnung auch das Lied „Wir fahren gegen Engel- war das Nordlicht von starken magnetischen Stur- fcnb" fallt men begleitet. Das am Sonntag aufgetretene Nord
licht war in feiner Intensität fast ebenso stark wie Günstige Entwicklung das vom Jahre 1938, konnte aber wegen des guten
beä Tremdenverkekrs Wetters erheblich besser beobachtet werden Nach
oes | ben bisher vorliegenden Meldungen wurde das
Nordlicht in Berlin, im Allgäu, in Oberbayern und in der Steiermark, darüber hinaus auch in vielen anderen europäischen Ländern beobachtet. So wurde die außerordentliche himmelserscheinung in Belgien, Italien, Jugoslawien, in der Slowakei und in Ana-
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