Enquirer". Das Blatt schreibt, für diese Propaganda würden alle verfügbaren Mittel eingesetzt urtb Dabei
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Eine Luftaufnahme von Souchampton vor der Zerstörung. — (Scherl-Archiv»M.)
Englische Propaganda für Vesehuna Alands.
aus, die bis uach Frankreich hinein sichtbar waren. Auch verschiedene kriegswichtige Ziele an der Dest- und Südküste Englands wurden erfolgreich bombardiert.
Das Verminen der britischen Küste nahm seinen Fortgang.
Am Tage griffen deutsche Flugzeuge im Verlauf bewaffneter Aufklärung London und einige Orte an der Kanalküste mit Bomben an.
In der Nacht zum 25. November warfen britische Flugzeuge in Norddeutschland einige Bomben, ohne nennenswerte Wirkung zu erzielen.
Die Meldung des Britischen Informations-Ministeriums, daß in der Rächt zum 24. November britische Flugzeuge In Berlin Bahnhöfe mit Bomben belegt haben, ist falsch. Kein einziges feindliches Flugzeug hat in dieser Rächt Berlin überflogen.
Ein britisches Flugzeug wurde im Luftkampf ab- geschossen, drei deutsche Flugzeuge werden vermißt.
abzutreten. — „Popolo dt Roma" meint, wenn ma» an die zerstörende Wirkung der deutschen Luft« angriffe auf die britischen Industriezentren und an den intensiven U-Boot-Krieg denke, dann könne DU Finanzkrise, die die überseeischen Zufuhren lahme, zu einem sehr wichtigen Beitrag für die Niederlage Englands werden.
Bon deutschem Kriegsschiff 9S000BRT in übetseeischen Gewässern versenkt.
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Bristol und Southampton Mittelpunkte der britischen Wehrwirtschaft
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Der Wehrmachlberichl vom Montag.
Berlin, 25. Rov. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Eines der in überseeischen Gewässern operierenden Kriegsschiffe meldet als Gesamtergeb. nis seiner bisherigen Tätigkeit die Versenkung von 95 OOO BRD. feindlichen hondels- fchiffsraumes.
Die Vergeltungsangriffe der Luftwaffe gegen London dauerten auch in der Rächt vom 23. zum 24. November an. Batlersea, Southwark und andere Stadtviertel waren Ziele erfolgreicher Bombenwürfe. Zahlreiche deutsche Kampfgeschwader belegten außerdem, wie bereits gemeldet, tu pausenlosen Angriffen Southampton mit Bomben aller Kaliber. In Hafen- und Industrieanlagen brachen ungeheure Brände
England -raucht Kredite.
Lord Lothian bei Roosevelt. - Ein neues „Zerstörer-Geschäfts?
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Formell gilt in den Bereinigten Staaten noch das Neutralitätsgesetz, das jenen Staaten,
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nommen und das Land in eine englische Kronkolonie zurückverwandelt werden mußteDas war schon lange vor der englischen Kriegserklärung vom 3 September 1939. Seither haben sich die Verhält- nisse ganz ungeheuerlich verschlechtert. Wenn Australien und Neuseeland noch nicht die offene Pleite angesagt haben, so erklärt sich das allein aus Kriegsrücksichten. Und in Kanada ist der britische Finanzkapitalismus zu einem großen Teil von dem Neu- yorker Börsenkapital ausgekauft.
Man kann mit Spannung erwarten, wie die Vereinigten Staaten antworten, wenn ihnen nun der britische Schuldner mit der Drohung der Pleite das Messer an die Kehle setzt. Inzwischen ist der Eindruck in der Well verheerens. Das Organ der schwedischen Sozialdemokralle überschreibt die Erklärung von Lord Lochian: „Englands Goldquellrn versieat." Warum diese rasche Erschöpfung Eng' lands? Weil sich England nicht auf die eigene Kraft verlassen, seine Stärke nicht in der Binnenwirtschall gesucht hat, sondern den Weg wettwirtschaftlicher Bequemlichkeit gegangen ist. In diesem Kriege entscheiden nicht mehr die siloernen Kugeln Englands. Sie sind dahin. In diesem Kriege entscheiden d'e deutschen Waffen, entscheidet die deutsche Arbeite kraft und die Entschlossenheit, mit der wir unser Haus finanziell unb wirtschaftlich in Orbnung brachten.
Kommen jetzt die Falkland-Inseln und Jamaika dran?
Rom, 25. Nov. (Europapreß.) Zu der durch Lord Lothian enthüllten englischen Finanzkrisis meldet Stefani aus Neuyork, Churchill schicke sich an, den Vereinigten Staaten weitere Teile des britischen Empire als Gegenwert für die noch nicht bezahlten Wettkriegsschulden anzubieten in der Hoffnung, darauf hin neue Schulden für Kriegsmaterialkäufe machen zu dürfen. Churchill sei geneigt, die Falkland-Inseln und Jamaika
Southampton, das in der Nacht zum Sonntag schweren deutschen Bombenangriffen ausgesetzt war, ist, mit 180 000 Einwohnern, in doppelter Hinsicht von größter wirtschaflllcher Bedeutung einmal wegen seiner Wichtigkeit als Ein- und Aus- fuyrhafen und zum anderen wegen seiner umfangreichen Anlagen der Rüstungsindustrie. Souchampton ist der drittgrößte Hafen Englands und der größte der englischen Süd- küste. lieber Southampton geht fast der gesaunte transatlantische Personen-Verkehr Englands. Außerdem werden in erster Linie I n - dustrieerzeugnisse und Fertigwaren über diesen Hafen ausgeführt Die Hauptbedeutung Souchamptons lag in seiner Leistungsfähigkeit als Einfuhrhafen. Southampton ist einer der größten Einfuhrhäfen für Erdöl, und Erdölerze u a n i s s e und verfügt über entsprechende Lagereinrichtungen. Außerdem war Southampton sehr
bie ihre bisherigen schulden an Amerika nicht ner«., zinsen und tilgen, die Aufnahme neuer Kredite in )en Bereinigten Staaten sperrt. England, das so wacker mitgeholfen hat, die deutschen Reparationen einzutreiben, ist fett langen Jahren in Verzug nr.t einer Zahlung von Zinsen und Tilgungsraten an die Bereinigten Staaten Wenn Lord Lothian jetzt ausdrücklich erklärt, daß England in finanziellen Schwierigkeiten sei, so bedeutet das den verzweifelten Versuch des Schuldners, dem Gläubiger mit per Drohung Angst zu machen: entweder Du pumpst mir neues Geld oder ich gehe pleite und da.in kriegst du mangels einer Konkursmasse überhaupt nichts!
Sehr interesiant sind die Einzelheiten der Erklä- rimg, die Lord Lothian abgegeben hat. Er sagte, daß England keine Goldreserven mehr habe und daß auch sein Bestand an ausländischen Wertpapieren durch die bisherigen Verkäufe erschöpft sei. Das Jahr 1940 sei Hitlers Jahr" gewesen und habe England schrecklich viel Geld gekostet Das alles stimmt — nur ist es nicht die ganze Wahrheit! Die Wirklichkeit sieht nämlich noch sehr viel schlimmer aus. England hat schon vor dem Kriege von seiner Substanz gelebt. Nicht nur seine Han» dels-, sondern auch seine Zahlungsbilanz war passiv. Kein englischer Staatsmann hatte den Mut, dem eigenen Volke zu tagen, daß England seine Rekordei n fuhren nur Durch den Verkauf von ausländischen Besitztiteln aufrecht erhalten konnte. England hat ferner die Dominions — also Kanada, Australien, Neuseeland, in minderem Umfange auch Süafrika — bis zur äußersten Grenze finanziell belastet, indem es diese Reichstelle veranlaßte, Anleihen und schwebende Kredite in den Bereinigten Staaten auf» zunehmen. Teilweise ist die finanzielle Berfa ff ung dieser überseeischen Reichsteile in einem verzweifelten Zustand. Besonders gilt dies von Australien und Neuseeland. In Neufundland waren die Der- hättnisse so schlecht, daß diesem Reichsteil der Charakter eines selbständigen Dominions wieder ge
wichtig als Einfuhrhafen für Lebensmittel, Getreide, Futtermittel, Gemüse und Früchte. Insgesamt kommen über den Hafen jährlich Einfuhren in Höhe von 2,5 Mill. Tonnen. Souchampton ist aber auch ein wichtiger Kriegs- Hafen. In der Nähe liegt der reine Kriegshafen Portsmouth. Dor Southampton und Portsmouch befindet sich die vielgenannte befestigte Insel Wight. Die östliche Meerenge zwischen der Insel Wight und der Küste heißt die Reede von S p i t - h" a d und war immer Ankergrund für die Flotte bei Paraden. Der westliche Meeresarm heißt „The Solent". Auch hier pflegten englische Kriegsschiffe vor Anker zu gehen Unmittelbar gegenüber auf der Insel Wight liegt der bekannte Ort Cowes, wo die großen Segelregatten der Vorkriegszeit statt» fanoen.
Im Hafengebiet von Souchampton befinden sich mehrere Kriegsschiffs« e-rften, darunter
jchen Volkes qi und wie sehr das Bestreben vorherrscht, bei all' den Problemen, die uns berühren, nicht abseits zu stehen, sondern an ihnen teilhaben zu können. Die Tatsache, daß gerade das Deutsche Volksbildungswerk feit Kriegsbeginn die Zahl seiner Veranstaltungen trotz der Schwierigkeiten, die die Arbeit mit sich bringt, außerordentlich stark vermehrt hat, ist ein sprechender Beweis dafür. Aber damit ist das Aufgabengebiet von ,Kraft durch Freude" noch nicht erschöpft. Millionen und Millionen Reichsmark sind im Dienste des Amtes „Schönheit der Arbeit" ausgegeben worden, und Millionen von Volksgenossen haben aus den Kraft geschöpft. >eren Gedeihen
Washington, 25.Nov. (Europapreß.) Der britische Botschafter in Washington, Lord Lothian, wird Präsident Roosevelt aufsuchen, um ihm die Wünsche der englischen Regierung oorzutragen. Für eine Abänderung des Johnson-Gesetzes, das Kredite an säumige Weltkriegsschuldner verbietet, und der Cash and carry«Klaufet des Neutralitätsgesetzes, das Barzahlung für Kriegslieferungen verlangt, fetzen sich nach wie vor nur die bekannten Interventionisten, wie der Senator King, ein, während weite Kreise über die Isolationisten im engeren Sinne hinaus in der Erinnerung an die unangenehmen Weltkrieg sersahrungen, die England als einen „faulen Zahler" zeigten, bei ihrer Ablehnung von Krediten bleiben. Der als neuer Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Senats vorgesehene Senator Walter Franklin George erklärte, er habe Zweifel, daß die umstrittene Kre» diftrage im gegenwärtigen Kongreß überhaupt noch beraten werden könne. Die vom Schatzamt auf Anregung des Präsidentenbüros ausgearbeiteten Pläne für eine Sperrung der Guthaben aller kriegführenden Mächte, von der dann z u Gunsten Englands eine Ausnahme ge»
Neuyork, 25. Nov. (Europapreß.) „Eine starn, big stärker roerbenbe englische Propaganda sucht gegenwärtig bie öffentliche Meinung der Der« einigten Staaten auf eine zwangsweise Besetzung von irischen Flotten st ützpunk- t e n durch die englische Manne vorzuderetten", berichtet das Neui-orker Sonntagsblatt „New Pork
systematisch die antikatholischen und anttz- irischen Tendenzen m der amerikanische» Oeffenttichkeit angefacht. Gleichzeitig veröffentlich! „New Port (Enqutrer'eine Entschließung der irischen Vereinigung in Neuyork „Äncient Dr*| der of Hibernians , in der England als einziger Feind Irlands bezeichnet wirb. Did amerikanische Öffentlichkeit wird aufgeforbert, dir Churchill-Pläne für eine gewaltsame Besetzung von Stützpunkten in Irland und eine Versorgung Englands mit amerikanischem Kriegsmaterial z um
macht werden sollte, sind nach Ansicht gut unterrichteter Kreise vorläufig aufgegeben worden
Der englische Propagandabotschafter ist in seinem heißen Wunsch, eine Agitation für Abänderung des nordamerikanischen Neutralitätsgesetzes zu fördern, soweit gegangen, Steuerungen zu tun, die ein Schlaglicht auf die tatsächliche Lage in England werfen. Er erklärte, England beginne a m Ende seiner finanziellen Kräfte anzukommen. „New Port Times" spricht die Vermutung aus, daß Lord Lothian hiermit anbeuten wolle, Englanb wünsche Kriegskredite bei der norbamerikanischen Regierung in aller Form zu beantragen. Nach dem gleichen Blatt hat Lord Lothian bie Absicht, ein neues „Zerstörer- Geschäft" mit den Vereinigten Staaten zu machen, gegen entsprechende Zugeständnisse Englands, im Sinne des früher begonnenen Ausverkaufs des Empires. Außerordentlich aufschlußreich ist es, daß nach nordamerikanischen Meldungen (Eng» land indirekt die großen Erfolge des deutschen Lust- und Seekrieges gegen die englische Handelsschifffahrt dadurch zugibt, daß es von den Vereinigten Staaten die Ueberlassung von Handelstonnage fordert. Die Steuerungen Lord Lothians und die diplomatischen Schritte, die damit im Zusammenhang stehen, sind um so bemerkenswerter, als sie unmittelbar nach der Rückkehr Lord Lothians aus London getan wurden unb beshalb als das konkrete Ergebnis ber Besprechungen angesehen werden können, die der Botschafter mit der Chur» chill-Regierung gehabt hat. Die Aeußerüng, England sei finanziell am Ende seiner Kräfte, ist um so wertvoller, als Anzeichen dafür vorliegen, daß Lothian sie in dieser krassen Form nach den Londoner Instruktionen nicht tun sollte. Sie dürften deshalb ungeschminkt die Eindrücke wiedergeben, die der Botschafter in London gewonnen hatte.
Die englischen Zeitungen bemühen sich, dem düsteren Bild, das Lord Lothian entrollte, etwas lichtere Farben aufzufetzen, offenbar, um die Amerikaner den englischen Kreditwünschen geneigter zu machen. News Chronicle behauptet daß über bie Hälfte der Goldreserve von 800 Millionen Pfund, mit denen man in den Krieg hineinging, noch da sei. Die Times findet, daß die Erklärung Lord Lothians „außerordentlich freimütig" gewesen sei. Daily Herold gibt we- nigstens zu, daß Lothian klug daran tat, daß er so frei über eine Sache sprach, bie von nationaler Reichweite sei Bisher habe man barüber nicht diskutiert. „Will das amerikanische Volk", so sagt das Londoner Blatt lieber Geld an England leihen ober soll Englanb gezwungen werden, seinen Wider- stand Deutschland gegenüber aufzugeben? Ist es
Um die La-pIala-StiiMnIie. Die Bevölkerung Uruguays lehnt Heber, lassung von Stützpunkten an USA. ab.
Montevideo, 25. Nov. (Europapreß.) Zwi, schen dem urugayischen Präsidenten Baldomir und dem uruguayischen Volk droht ein ernster Kon- flirt auszubrechen, da der Präsident trotz der ein. wütigen Ablehnung ber Ueberlassung von Stütz- punkten an die USA. durch den Senat auf seinem gegenteiligen Standpunkt beharrt Die Erklg. rung Baloomirs einem argentinischen Journalisten gegenüber, daß weder die ablehnende Haltung des Senats noch andere Umstände eine Slenberung der einmal von der uruguayischen Regierung eingenom. menen Haltung Hervorrufen könnten, bezeichnet die «„Tribuna Populär" als äußerst ernst, itt betont erneut, daß das urugayifche Voll die Ueberlassung von Stützpunkten an die USA geschlossen ablehn c.
Urlaub" zusammengeiaßt ist. Den alleinigen Sinn des großen Werkes zu erblicken. Alle Zweige unteres Lebens durchdrang „Straft durch Freude" Wie wäre es früher möglich aeroefen, daß ber beutsche Arbeiter in ein Theater kam! Jetzt gehört dies zu den Alltäglichkeiten, wobei bemerkt werden mutz, daß gerade diese unoerbildeten deutschen Menschen oft ein künstlerisches Verständnis zeigen, das schon manchen Fachmann überrascht hat Es war eine neue Krönung dieser Arbeit, daß Tausende von deutschen Soldaten und Arbeitern die diesjährigen Bayreuther Festspiele besuchen durften, wobei einem Teil von ihnen noch das große Glück beschieden war, den Führer in ihrer Mitte begrüßen zu können.
Gleich große Bedeutung kommt der Abteilung „Deutsches Volksbildungswerk" zu, die auf vielen hunderttausend Veranstaltungen, die selbst in den enttegensten Ortschaften durchgeführt wurden, den deutschen Menschen mitten hineingeführt hat in alle Fragen unserer Zeit Vorträge .politischen, militärischen, kulturellen Inhalts, von berufenen Männern gehalten, denen es gegeben ist, ihr Wissen unb ihre Kenntnisse den andern in einer allgemein verständlichen Form mitzuteilen, fanben einen ungeahnten Zuspruch unb zeigen beutlich, wie groß der Bilbungshunger gerade in der Masse des deut-
____ ___________ ____ Volksgenossen haben aus den Sportkursen von ,^bF." neue Kraft geschövft
So hat diese Organisation, an deren Gedeihen ber Führer stets wärmsten Slnteil genommen hat unb bie untrennbar mit bem Namen bes Reichs» organifationsleiters Dr. Ley oerbunben ist, in ben sieben Jahren ihres Bestehens eine segensreiche Sir» beit geleistet, die stets auf dem Gedanken basiert hat, daß für den schaffenden deutschen Menschen gerade das Beste gut genug ist. Der gegenwärtige Krieg, den das neidische, plutokratische antisoziali- stische England uns aufgezwungen hat, dient nicht zuletzt der Verteidigung jener sozialen Errungen- schäften und Zukunftspläne, die sich in dem Begriff ,KdF." verkörpern. 1
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einige für den Bau von Zerstörern unb MliM legern. Die Zerstörung Derjenigen Werftanlaaot die für den Bau von Zerstörern besonders nmR sind, fällt für England deshalb besonders empfind sich ins Gewicht, weil die englischen Zerstörer fort jetzt nicht mehr ausreichen, um bie Gelettzüge JJ begleiten. Ein erhebliches Hindernis wird auch U Ausfall der Werften für Reparatur zwecke barftett^ Im Stadtgebiet von Southampton befinden $ auch mehrere Werke der ßuftrüftungsinbu1 ft r i e, vor allem Werke des Dickers-Konzems, Ü \ denen die S p i t fi r e s »I a g e r hergestelll x&W den, ferner große Werke zur Herstellung von Pa» zerkampswagen, die ebenfalls zum Dickes ß Konzern gehören, auch die Pulver- Sprena st off Industrie ist mit mehreren rech bedeutenden Fabriken vertreten.
Bristol ist mit 400 000 Einwohnern einer M Haupteinfuhrhäfen ber sngUfchrl
Scheitern xu bringen sowie für die Wahrung einer vorbehaltlo sen Neutralität einz» treten.
Amerikas Politik, England Zerstörer zu geben, aber fein Geld zu leihen, mit dem Munition für diese Zerstörer gekauft werden kann? Wie groß ttotz aller Schönfärberei die Bedrängnis auf finanziellem unb militärischem Gebiet ist, beleuchtet, baß das Parlamentsmitglied Wedgewood den Kriegsminister Eden interpellieren will, Island den Amerikanern überlassen, um damit die Kosten der englischen Okkupation loszuwerden und leichzeitig bie bort stationierten englischen Truppen für andere Aufgaben frei- zumachen. Webgewood wirb in dieser Interpellation Eden die Frage vorlegen, wieviel die isländische Verteidigung England eigentlich koste.
Ein bemerkenswerter Telegrammwechsel fanb zwischen dem bisherigen uruguayischen Minister Ola so, der wegen feiner Mißbilligung der Der. Handlungen mit Den Vereinigten Staaten über die Anlage von Stützpunkten aus der Regieruna aus. getreten war, und dem ftüheren argentinischen Marineminister, Admiral S c a s s o, statt. Dieser beglückwünschte Olaso au seiner ablehnenden Haltung in der Stützpunktfrage, er habe damit gezeigt, daß er die ganze Bedeutung des Abkommens er» fannt habe, das die Ablehnung aller verdiene, die einen Eingriff in bie Souveränität als gefährlich für ben Frieden ansähen. Olaso sprach in seine«, Antworttelegramm von einer Unruhe, die in beide« Völkern zittere. Er Höfte aber, daß die Gedanke« der Regierungen sich an ber Geschichte orientiere« würben und verwies darauf, daß am La Plat« niemals andere Stützpunkte bestehe« i dürften als die, die die brüderliche Solidarität unb Freundschaft zwischen Uruguay und Argentinien festigen könnten.


