Ausgabe 
26.11.1940
 
Einzelbild herunterladen

Dienstag, 26. November |94d

Gietzener Anzeige

Es

werden. Die bisherigen Erfolge ermutigen zu im»

luciutai. jjle uiyyeiigcn v,i|uigc ciuiuiigcii <)iu un» . - " . '

mer größeren Anstrengungen auf diesem Gebiet, seine Fahrt fortzufeyen. Grazrani, der ja nicht allein Heerführer, sondern I

die fi<h

DieK

jblrn an den Tagen des heißen Ghibliwindes, der

für fair­

er

nppe noch tagelang beherrschten.

21s Ueberralchung muß eine Art statistischer

Samstag gegen 22 Uhr statt, als das der Stadt noch sehr rege war. Die Kinos,

Augenblül

Körper p

es 10:10 ' ®. n. anjq Sr. n. aira

Fch me.^ inb Mervin? lugen, die r

-ntsoldat gerade noch atmen, aber nicht kämpfen ;t irgendwelche Arbeiten verrichten kann, kom- i auch Theatervorstellungen nicht in Frage, eben- otenig an Tagen tanger Reisen in dem Riesen­iet Italienisch-Nord afrikas. Die meisten Arbetts- - der Theatertruppe bedeuten also zwei Vor-

mforedmnfrblnfi 2251 ln!)tanscbrist:Anzeigeri' or.fcberf 11ß*»ftranff. M

mntL

iSme neue Einrichtung, die stch bssonderer Beliebt- iti erfreut, weifen die Soldatenheime auf, b neben Rundfunk, Schreibpapier, Zeitungen usw. V Informationsbüro besitzen, das die Verbindung

fand am Samstag gegen 22 Uhr statt, als das Leben in der Stadt noch sehr rege war. Die Kinos,

n die M ichters (j is Spiel ife vem in Katzen

!S Jungvs. verlor tue

tsfachwario 13.

Fernkampfgeschühe zersprengen britischen Geleitzug.

Berlin, 26.Nov. (DRB. Funkspruch.) Deutsche Ferukampfbatterien beschossen am ZHontagabenb wirksam einen britischen Geteitzug, der einen Dnrchbruch nach dem westlichen Kanal versucht. Trefferwirkung war deutlich zu beobachten. Der Geleitzug wurde zersprengt und gehindert,

' s in Hitze und Staub hüllt und an dem der lag und s

'9

« eine J

*1*1

e*j

Bristol unter schweren Bombenangriffen

Hafen- und Industrieanlagen verwüstet.

Annahme von Ametflm für die Mittagsnummer biSKV.Ubr des Vormittags

«luemen-Pretter

ttmeiflenteil 7 Rvt. le mm bei 22 mm Heilenbreite/ Wertteil 50 Rvf. le mm bei 70 mm Heilenbrette

»Zatbläffe: Wiederholung MalstaffelI Abschlüsse Mengenstaffel B Plahvorschrist l vorherige Bereinbarung) 25*/<. mehr

Sieben Jahre Krast durch Freude"

Die Wahrheit über Berlin.

Churchills Lügen am Pranger. - Ausländische Attaches und Journalisten überzeugen sich an Ort und Stelle.

Von unserer berliner Schriffleüung.

gab im Jahre 1933, als am 27. November die NSG.Kraft durch Freude" ins Leben gerufen

Ära

Eft I

" tz I1

l«o. Jahrgang Nr. 280

Cafös und Restaurants waren noch überfüllt. Ohne daß Alarm gegeben worden wäre, hörte man :n Marseille plötzlich deutlich das Dröhnen der Motoren über der Stadt. Die Polizei stoppte den Verkehr durch Pfeifsignale. Die Kraftwagen und Straßenbahnen mußten anhalten, während die Lich­ter erloschen. Die großen Kaffeehaus-Terrassen, die im Glanze von Tausenden von Glühbirnen erstrahl­ten, waren in einem Augenblick in tief ft es Dunkel getaucht. Schon nach wenigen Minuten verschwand das Motorengeräusch. Jedermann glaubte, daß die unerwünschten Besucher weiter öst­lich geflogen seien, bis dann um 22.50 Uhr zum erstenmal seit Unterzeichnung des Wasfenstlllstands- vertrages die Sirenen in der Stadt und vm Hafengebiet ertönten. Sofort eilte nun die Bevölke­rung in b i e Luftschutzkeller. Das Krachen der explodierenden Bomben unterbrach das Feuer der lebhaft schießenden Luftabwehr. Erst gegen Mitternacht wurde die Entwarnung gegeben. Dem ersten Alarm folgte ein zweiter kurz nach 4 Uhr morgens und ein dritter nach 4.30 Uhr. Dieser dritte Alarm fand erst gegen 5.30 Uhr fein Ende. Bisher steht fest, daß vier.Frauen getötet und fünf Personen schwer verletzt wurden. Drei große Gebäude im Herzen der Stadt haben schweren Schaden davongetragen.

Srauschielern, vier Schauspielerinnen und fünf iftfern bestehende Dheatertruppe hatte in zwei !r «ne i- Senaten bereits 60 Vorstellungen an zahlreichen

noch Hix bipch das südliche Temperament des Italieners stellt h yPtärkten Applaus belohnt wurde. Die aus zwölf

auch feit Balbos Tod der Gouverneur von Jtalie- nifcy-Nordafrika ist, sah sich durch diese Ergebnisse veranlaßt, ein entsprechendes Hilfswerk auch für die Zivilbevölkerung, sowohl Italiener wie Eingeborene, einzurichten, sich in diesem Sinne an die Leitung der Faschistischen Partei zu wenden und insbesondere um die Ausdehnung der Tätigkeit der OND. auf ganz Norbasrika zu ersuchen. Auch hier wirb Major Melchiorre für die Dauer des Krieges die Leitung ausüben.

Ganze Häuserblocks zusammengestürzt.

Berlin, 25.Rov. (DNB.) Nach beim Ober­kommando der Wehrmacht vorliegenden Meldun­gen griffen in der Nacht vom 24. zum 2 5. November zahlreiche Bombengeschwader Hasen- und Industrieanlagen in Bristol an. In ununterbrochener Reihe überflogen die deutschen Kampfflugzeuge ihr Ziel und warfen Bom­ben von so schwerem Kaliber, daß wie die Besatzung im taghellen Schein der zahlreichen Brände beobachten konnte ganze Häuser­blocks zusammen stürzten. In einem Gas­werk explodierten mehrere Gasbehälter mit riesigen Stichflammen. Lange Reihen von Lager­schuppen standen in Flammen. Die Besatzungen der zurückkehrenden Flugzeuge meldeten einstimmig, daß die Wirkung der Angriffe überraschend groß gewesen sei. Die Flakabwehr war zu- nächst gut, ließ aber bald an Treffsicherheit nach.

London gesteht die Schwere des Angriffs ein. Stockholm, 25. Nov. (Europapreß.) Heber die deutschen Nachtangriffe auf England teilt das britische Luftfahrtministerium am Montagvormittag mit, daß sehr heftige Angriffe aufeine Stadt in Westengland" gerichtet wurden. Eine große Anzahl von Leuchtraketen, die von Spreng- und Brandbomben gefolgt waren, wurde abgeworfen. Der Angriff wird als s e h r schwer bezeichnet, er habe kurz nach Einbrechen der Dun- kecheit begonnen und einige Stunden gedauert. Hocherplosive und Brandbomben hättenHäuser und Handelsgebäude" zerstört, beschädigt und zum Teil in Brand gesetzt. Es sei ein dauerndes Kom-

?orm fo; !u SJ? »

it dem OAD-Thealer an der ägyptischen Front

Don unserem Sonderberichterstatter Dr. Reichert.

m a u t o , das überall und in jede Ecke bin» frivole 6pi fcr ntt, wo das Theater nicht hinreicbt: bis zur en dar, dar Wntkomponie ober wo sonst Massenansammlungen ui uiglich sind. An die ägyptische Front sind bisher ' Itei solcher Kinotheater gelangt, weitere sind un.er-

unb Verständigung mit der Familie in der Heimat besorgt, wenn irgendwie dazu Wünsche geäußert werden ober ein Anlaß oorliegt. Graziani hat alle Militärstellen angewiesen, biese Informationsstellen in jeher Hinsicht zu unterstützen. Dieser Gebanke entsprang seiner eigenen Initiative. Er hat so ein» geschlagen, baß ber Marschall biese Institution auch auf bie Eingeborenentruppe ausbehnen ließ.

Was hier aufgezählt und geschildert wurde, be­zieht sich ausnahmslos auf die Front, auf die e r fte Linie. Ihr gelten alle Anfttengungen, die in den letzten 3 Monaten unternommen wurden, zunächst allein. Erst, wenn die Betreuung der Front in der Aegyptenwüste völlig eingespielt fein wird, kann auch an die zweite Linie und die Etappe gedacht

l H erbei sind diejenigen in Tripoli tanien nicht erechnet. Erst vor kurzem zeigten diese Kinos Italien.schen Frontsoldaten die deutsche Wochen- i der Flandern- und Nordfrankreichkämpfe sei-

Eine Zusammenstellung der englischen Mel­dungen über Angriffe auf die Reichshauptstadt in den letzten Monaten ergibt, baß in Berlin nicht ein einziger Bahnhof mehr steht, ganz gleich, ob es Fernbahnhöfe ober bie Umschlagstellen bes Stadt- urub Ringverkehrs sind. Ja, einige Bahnhöfe sind nach englischen Meldungen sogar schon wiederholt völlig zerstört worden.

Deutschland hat, wie jedermann weiß, viel Wich­tigeres zu tun, als ständig englisches Lügengewäsch zu widerlegen. Jetzt lag aber ein besonders krasser Fall vor, bei dem englische Piloten, ohne überhaupt an Berlin herangekommen zu [ein, ihre angeblichen Beobachtungen über die Zerstörung der Bahnhöfe Putlitzstraße, Potsdamer» und Lehrter Bahnhof ge­schildert hatten, wobei sie allein auf dem Pots­damer Bahnhof außer Sprengbomben tausend Brandbomben abgeworfen und 28 Brände gezählt haben wollten. Ein Feuer habe so hefttg gebrannt, daß das Innere der englischen Maschine davon er­hellt worden sei (!), obgleich sie sehr hoch flog. ,Zm Innern unserer Maschine war es so hell, als ob wir bas elektrische Licht angedreht hätten", heißt es wörtlich nach ben Aussagen des Piloten. Unge­fähr zur gleichen Zeit wurden so behauptet Reu­ter tausend Brandbomben auf bie Warenlager zwischen bem Potsbamer und dem Anhalter Bahn- Hos abgeworfen. Die Bomben hätten Brände ver­ursacht, es hätten sich mehrere Explosionen ereig­net. Nach dem Abwerfen von Brandbomben seien Sprengbomben abgeworfen worben, wobei ein Pilot einen direkten Volltreffer auf den Potsdamer Bahn­hof erzielte.

Unter Führung von Reichspressechef Dr. Diet­rich, Generalleutnant Bobenschatz, Minifte» rialbirigent Fritzsche und Ministerialdirigent Professor B ö m e r besichtigen nun die Militär- und Luftattachss von Japan, ber UdSSR., USA., Spa­nien, Schweden, Rumänien, Ungarn, Finnland, ber Schweiz, Bulgarien, Jugoslawien unb Bolivien so­wie Vertreter ber in- und ausländischen Presse die in den englischen Lügenmeldungen angegebenen Bahnhöfe unb Bahnanlagen. Nirgends war auch nur eine Spur zu sehen, die darauf hindeutete, daß in dem großen britischen Lügengespinst auch

far 7:9 (j 3:8 (1:3)

3).

iten bH I erringen, 11 ife eröffnet i Sieg |t;

l Wenn t fügung btf Deytock | lieich scheidung.

. Der Siji iber trotz»

langen an zwei verschiedenen Orten. Unweit Sol- hr ist sie mehrfach nachts englischen Bombenan- rafen ausgesetzt gewesen, die auch die vier weib- Kjjen Mitglieder mit Mut und Humor Überstanden ifaen. Auf Löcher und Splitter in den leicht zer- lvjraren und transportablen Kulissen wurde von hübschen blonden Ballerina mit Stolz zur Be- Wsführung ber Fronterlebnisse htngewiesen. lieber frei Riesenerfolg biefes OND.-Theaterdienstes an der Arzianifrmtt gibt es eine untrügliche Quittung, bif Soldatenbriese nach Hause, bie aus ber Sand-

b-e ber ägyptischen Wüste voller Begeisterung iLt Glück schreiben: bie Heimat hat uns hier nicht Wessen!

^$-as Theater kann nicht gleichzeitig überall fern. |o Hilst der Rundfunk jedenfalls regelmäßiger Kr Ne tägliche Langeweile des Stellungskrieges fit:, in bem sich die GrazianiEmee zwangsläufig iv'chen ben einzelnen Offensivhanblungen berzeit äjiibet Wegen der Kürze der Anlaufzeit hat dis- nur jedes Regiment sein Batterie-Rundsunkge- ch Elektrizität, für Normalapparate gibt es na» Wich im der Wüste nicht erhalten können, doch i|:D binnen kurzem jedes Bataillon und, wenn die Mwicklung der Geschehnisse die Zett dafür lassen fet-e, jede Kompanie, jedes Soldatenheim, jedes Mpital sein Empfangsgerät besitzen. Was für die Mischen Truppen vom Nordkap bis zur Biskaya Bis Wunschkonzert bedeutet, das bringt dem Jta-

zu erzählen weiß, daß erin Hamburg beobachtet habe, daß sich Schiffsmannschaften mit Katzen und Hunden um ein paar Nahrungsreste balgten. Er selbst sei nach einer Besichtigung des total verwüste­ten Hafens gegen Abend wieder umgekehrt, weil er fürchten mußte, in ber her einbreche oben Dunkelheit von verhungernben Männern Überfällen zu werden."

Soweit bie A nt i - Depr e ssion s -P r o p a g a nb a ber Briten. Das beutsche Voll schaut biefem Treiben be­lustigt zu, es wertet die Schmierereien als das, was sie find: als den verzweifelten Versuch, sich noch einmal Mut zu machen. Im übrigen vertraut das deutsche Volk auf seine Führung unb auf bie Stärke seiner Waffen ...

Der britische Lustangriff auf Marseille.

Die französische Regierung fordert Genugtuung.

Genf, 25. Nov. (Europapreß.) Die Bombarbie- rung von Marseille, bie bie große sübfranzösische Hafenstadt am späten Samstagabend und am Sonn­tag in aller Frühe überraschte und die Tote, Ver­wundete unb schwere Sachschäben zur Folge hatte, hat in Dichh allergrößte Erregung her» oorgerufen. Die Flugzeuge ber RAF. warfen neben Brand- und Explosivbomben auch Flugblätter in italienischer Sprache ab. Nach den vor­läufigen Feststellungen sinb allein im Verlaufe ber Bombardements zwanzig schwere Brandbomben ab­geworfen worden. Die * französische Regierung hat in London sofort energisch gegen bie Bombarde­ments pro testiert unb bie britische Regierung um Genugtuung ersucht.

Die erste Ueberfltegung ber Stadt und des Hafens

wurde, mehr als einen Zweifler, der seine Beden­ken darüber zum Ausdruck brachte, ob bie Inan­griffnahme biefes Werkes, ein knappes Dreiviertel­jahr nach ber Machtübernahme, nicht verfrüht wäre. Nun, burch bie Tatsachen sinb biese Zweifler rasch eines Besseren belehrt worben, denn es zeigt sich, baß be» deutsche Arbeiter, besten Herz ber Führer so schnell gewonnen hatte, Sinn und Jbee biefer Neuschöpfuna des Nationalsozialismus, bie ja nicht allein eine Organisation für Freizeit- unb Feier- abenbgeftaltung fein, sondern eine neue Lebensauf­fassung bringen sollte, ersaßt hatte und mitzumar­schieren entschlossen war.

In sieben Jahren hatKraft durch Freude" und im Krieg erst recht! seine Feuerprobe bestanden. So beispielhaft ist dieses Werk, daß 'es in zahlreichen anderen Ländern aufgegriffen wor­den ist und eifrige Nachahmung gefunden hat, frei­lich nur in ben Ländern, bie wie Deutschlanb von ben Segnungen einer sogenannten Demokratie nichts wissen wollen, dafür aber ein umso größeres Ver­ständnis für ben schafsenben Menschen aufbringen.

Bei diesem wahrhaft sozialistischen Werk stand zunächst ber Gebanke im Vorbergrunb, ben beut- schen Arbeiter (wobei biefer Begriff im weitesten Sinne aufzufassen ist) teilhaben zu lassen an allen Schönheiten, die bas Leben lebenswert machen, unb ihm bie notwendige Entspannung von ber anstrengenben Arbeit bes Tages vermitteln. Als der erste Urlauberzug beutsche 2lrbeiter in bie Berge brachte, als der erste damals noch gecharterte KdF"-Dcunpfer seine Reise antrat, da spürten die Tausende, die zum größten Teil noch niemals aus ihrer engeren Heimat herausgekommen waren und deren einzige Erholung bisher in einem Spazier­gang vor den Toren der Stadt oder in einem Gast- Hausbesuch bestanden hatte, baß hier etwas Neues im Werden war, etwas wahrhaft Um- stürzendes, das in der Welt ohne Beispiel war. Wie manche Zweifler gab es damals, die behaup­teten, daß der deutsche Arbeiter sich auf solchen Reisen nicht zubenehmen" wüßte! Sie haben bald Abbitte getan! Unb wie oft haben wir's erlebt, baß als mit der inzwischen geschaffenen ,KbF."-Flotte bie ersten Auslandsreisen unternommen wurden, die Arbetter der Länder, die besucht wurden, gar nicht glauben wollten, daß sie auch Arbeiter vor sich hätten, bis diese es ergab sich dabei manche heitere Szene Proben ihres handwerklichen Kön­nens ablegteri und sorehabiliert" waren.

Es wäre aber verkehrt, nur in diesem Aufgaben­gebiet, das in dem AmtReifen, Wandern und

8 Gefühls kameradschaftlicher Verbundenheit mit n deutschen Frontkämpfer beigetragen wie diese irschen Filmvorführungen vor dem italienischen icntsoldaten in der ägyptischen Wüste. Er war bl Zeuge der tiefen Wirkung, der ungewöhn- bai Stille, mit der nach Beendigung der Dor- hl ung quittiert wurde, und der erhebenden Ge- riche, die dann sich allmählich anschlossen und die

Mehrere Gasbehälter explodiert.

men und Gehen in der Luft gewesen, so daß man den Eindruck habe erhalten können, es handele sich um einenNonstop-Luftangrif f".

Auch der Bericht bes Luftfahrtministeriums unb bes Ministeriums für innere Sicherheit gibt zu, daß die hauptsächlichsten Angriffe in der Nacht zum Montag im Westen von England ausgeführt wurden, daß sie kurz nach Einbruch der Nacht begannen unb bis nach Mitternacht dauerten. Schwere unb zahlreiche Brandbomben wurden ab» geworfen und Wohnhäuser und Bürogebäude durch Brand beschädigt unb durch Explosionen vernichtet". Büro- bzw. Handelsgebäude" sind auch in diesem Fall nichts anderes als die schamhaften Umschrei­bungen für die von den deutschen Bomben zerstör­ten Fabriken und Hafenanlagen. Auch London s e I b ft erlebte in der letzten Nacht zwei kurze Luftangriffe, wobei der zweite Angriffs bereits kurz vor Mitternacht begann. Nach einer Mitteilung ber Informationsstelle des britischen Lustfahrtministe­riums zufolge sind die verschiedensten Teile der eng­lischen Hauptstadt mtt Bomben belegt worden. Die amerikanische Rundfunkgesellschast Columbia Broad- casttng System meldet ebenfalls, daß Westeng- land schwer mttgenommen wurde und sehr langen Angriffen ausgesetzt war.

Die heftigen deutschen Luftangriffe auf das In­dustriezentrum Englands haben nach Meldungen derDagens Nyheter" zu dem Entschluß geführt, wichtige Kriegsindustrien zu dezen­tralisieren. Man habe jetzt die Erzeugung von kriegswichtigen Arttkeln auf weite Gebiete bes Lan­des verteilen müssen, um sie nicht den konzen­trischen deutschen Angriffen auszusetzen.Stock­holms T'.dningen" teilt zu den deutschen Lustangrif­fen auf Coventry mit, daß von den 70 000 Häusern der Stadt 20 0 0 0 völlig in Trüm­mer gelegt wurden.

UniDtr fttätsbmd erei H. tmge General-Anzeiger für Gberhefsen *tfeie6tn.9Sd>«lXra8t 1-9

- hier an der Aegyptenfront die Soldaten- " de des italienischen Rundfunks, die gleichzettig oaJr oui Farnilienngchrichten übermittelt und sich die Volkstümlichkeit gesichert hat, wie der iinsachM Mische Rundfunk bei der deutschen Wehrmacht.

(inen großen Erfolg bedeutet bei der nordafri- 'chen Truppe ferner das Wanderti-no im

nur ein Fünkchen Wahrheit ist. Alle Bahnhöfe be­fanden ffch in normalem B etriebszu- ftamb, fahrplanmäßig wickelte sich der Orts- und Fernverkehr ab, auf den Rangieraleisen der Güter- bahnhöfe waren die Arbeiter mit dem Entladen be­schäftigt. Es war ein vollkommen normaler Betrieb, wie wir ihn von jeher auf den Berliner Bahn­höfen kennen. Generalleutnant Bodenschatz, ber im Weltkrieg Abjutant bei Richthosen und Gö­ring war, betonte, man habe damals mit Hoch­achtung mit den englischen Fliegern die Klinge ge­kreuzt. Er bedauere, daß angesichts dieser unwür­digen Lügen der englischen Flieger diese Hochach­tung nicht mehr gezollt werden könne. Sicher wird es in den Schilderungen der fremden Attaches und Pressevertreter Variationen geben. Aber jeder ein­zige von ihnen wird, falls er nicht selbst geradezu lügen und dem persönlichen Augenschein wider­sprechen will, in feinem Bericht seststellen müssen, daß englische Meldungen umso verlogener sind, je bestimmter und sachlicher sie formuliert sind.

Der Zweck dieser brttischen Agitationslügen ist klar: einmal soll dem Ausland gezeigt werden, wie England auf die vernichtenden Schläge der deut­schen Luftwaffe antwortet, zum andern und das scheint im Augenblick viel wichtiger zu sein sol­len dem englischen Volk mit diesen verlogenen Be­richten Kampferspritzen gegen die verheerende De­pression, die sich besonders nach bem Angriff auf Coventry zeigte, verabreicht werben. Die Herren um Churchill fühlen nur allzu deutlich, daß die Stim­mung bes Jnseloolkes beängstigend schnell dem Ge­frierpunkt zustrebt. Unb da müssen sie dem Volke eben sagen: gewiß, die Wirkung der deutschen Luft­waffe ist gewattig, aber seht, ben Deutschen geht es in ihrem Land nicht besser. Es kommt nur auf bas Durchhalten an. Wer länger burchhält, ge­winnt! Wir ftnb uns klar darüber, daß die obigen Meldungen nur den Anfana einer Stimmungs­kampagne bilden Bislang schoß dabei den Vogel zweifellos dieSunday Pictoral" ab, die sich zu der Behauptung verstieg, daß 80 v. H. der deittschen Flugzeugindustrie bereits lahmgeleat worden seien, oder Ne englische ZeitungPeople , die von einem jener berühmt-berüchtigtenneutralen Reifenden"

Ni *1

Al« chliih ** ÄS 4:3 Jc. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

An der ägyptischen Grenze, Mitte Nov. 1940.

1 Partei sowohl wie OND. hab en Marschall G r a - a n i auf sein ausdrückliches Verlangen zuge- jert, daß der in Fluß gekommene Betreuungs- nft für feine Truppe kontinuierlich fortgesetzt wird, cnso des Miniestero Cultura Popolare, das über km schwebt und überall eingreift, wo die Dinge r den beiden anderen Organisationen nicht erfaßt rben können. Höchst interessant ist, im Opera»

zte aus ein n ihm cor, der Steh ----------------------------------

feinen ud:-As deutschen Kameraden. Major Melchiorre berich-

., -j. »< hätte auch nur entfernt so zur Bildung

hHyl ärufeje* MU H

r0L d|zis Ueberralchung mutz eineZirt flanfrycyer ein« ^Etfsbung angssprochen werden, die über die Rang» i, 1° fi'c? ber Beliebtheit aller bisherigen Betreuungs- ye-rWtrnehmungen von Major Melchiorre angeftettt ielr<irifi 1®',v- Da stehen an ber Spitze: 1. Theater, 2.

p-ndei Widstmk und 3. das Schreibpapier. Das war sttrin« Wenoartet, und sobald dieser Punkt drei entdeckt iveh -tq®ii:£ie, gatt es in aller Eile große Mengen Brief« rzeihUNÜ'.^ Äp er heranzuschaffen und ber Truppe zuzuleiten, jn ihlN I" - Million Umschläge unb Briefbogen unb eine

* ion Postkarten waren im Umsehen vergriffen.

"nXrt M01 f:r Briefverkehr allein der ersten Frontlinie mit di: Heimat ist durch diese Maßnalzme bedeutend m Mieder 'eruorgsschnellt und hat den zuständigen Stellen die 'E i nntnis vermittelt, wo dem Frontkämpfer der Mr wolle", ^roziani-Armee noch in seinem entbehrungsreichen Thea ifl? Uli-iUeben geholfen werden kann: in jeder nur baren Erleichterung der Verbindung mit der t Ton 1 ai und Kultur. Diesem Zweck dienen auch 150

große r dBi »I i o t f) e f e n mit je 100 Büchern, die bisher u.,»Misi-jchtet wurden, sowie Zeitungen, Zeit- rjften, Witzblätter, die aus Italien kommn, unb Mch eine FrontzeitungLa Trabotta Libica" Pu: Libysche Milttärzug"), bie fett einigen Tagen I Bengasi erscheint unb von dort an die Front

Sieg i; | inften der Front und Etappe" gegeben. Das be» neun tet durchaus nicht je eine Vorstellung pro Tag,

lmsgebiet selbst festzustellen, wie und mit welchem Staig diese einzelnen Unternehmungen sich bei der ^1] Ttippe auswirken und welche von ihnen am Höch» S1 im Kurs stehen. Wie beiden deutschen Soldaten 1 R'ijbü KdF.-Theater, so erfreut sich bei der Armee m rtiir r ^gtazianis das OND. -Theater der allergröß- esmai o? Ur Beliebchett. Ich konnte an einer Vorstellung un» Xrilen MtS freiem Himmel teilnehmen, die von den Tau­en, die ihr beiwohnten, mit einem frenetischen,

idtbemi täglich, aufcet ijeti" fcHntnaS unb ^tertaad " tz ilaaen: Tie vtlluftnerte gun0! ebener ^nm ilienblätter oretii' jtimat imBild DieSckolle ä Mona ts-Be»ua svrei s;

Ztt 4 Beilagen NM. 1.95

Lirne Illustrierte . 1.80 MH Zustellgebühr. n .25 citb bei dttchterickeinen tim einzelnen Nummer« inolfle höherer Gewalt