Dienstag, 26. November |94d
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mer größeren Anstrengungen auf diesem Gebiet, seine Fahrt fortzufeyen. Grazrani, der ja nicht allein Heerführer, sondern I —
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iSme neue Einrichtung, die stch bssonderer Beliebt- iti erfreut, weifen die Soldatenheime auf, b neben Rundfunk, Schreibpapier, Zeitungen usw. V Informationsbüro besitzen, das die Verbindung
fand am Samstag gegen 22 Uhr statt, als das Leben in der Stadt noch sehr rege war. Die Kinos,
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Fernkampfgeschühe zersprengen britischen Geleitzug.
Berlin, 26.Nov. (DRB. Funkspruch.) Deutsche Ferukampfbatterien beschossen am ZHontagabenb wirksam einen britischen Geteitzug, der einen Dnrchbruch nach dem westlichen Kanal versucht. Trefferwirkung war deutlich zu beobachten. Der Geleitzug wurde zersprengt und gehindert,
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Bristol unter schweren Bombenangriffen
Hafen- und Industrieanlagen verwüstet.
Annahme von Ametflm für die Mittagsnummer biSKV.Ubr des Vormittags
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Sieben Jahre „Krast durch Freude"
Die Wahrheit über Berlin.
Churchills Lügen am Pranger. - Ausländische Attaches und Journalisten überzeugen sich an Ort und Stelle.
Von unserer berliner Schriffleüung.
gab im Jahre 1933, als am 27. November die NSG. „Kraft durch Freude" ins Leben gerufen
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l«o. Jahrgang Nr. 280
Cafös und Restaurants waren noch überfüllt. Ohne daß Alarm gegeben worden wäre, hörte man :n Marseille plötzlich deutlich das Dröhnen der Motoren über der Stadt. Die Polizei stoppte den Verkehr durch Pfeifsignale. Die Kraftwagen und Straßenbahnen mußten anhalten, während die Lichter erloschen. Die großen Kaffeehaus-Terrassen, die im Glanze von Tausenden von Glühbirnen erstrahlten, waren in einem Augenblick in tief ft es Dunkel getaucht. Schon nach wenigen Minuten verschwand das Motorengeräusch. Jedermann glaubte, daß die unerwünschten Besucher weiter östlich geflogen seien, bis dann um 22.50 Uhr zum erstenmal seit Unterzeichnung des Wasfenstlllstands- vertrages die Sirenen in der Stadt und vm Hafengebiet ertönten. Sofort eilte nun die Bevölkerung in b i e Luftschutzkeller. Das Krachen der explodierenden Bomben unterbrach das Feuer der lebhaft schießenden Luftabwehr. Erst gegen Mitternacht wurde die Entwarnung gegeben. Dem ersten Alarm folgte ein zweiter kurz nach 4 Uhr morgens und ein dritter nach 4.30 Uhr. Dieser dritte Alarm fand erst gegen 5.30 Uhr fein Ende. Bisher steht fest, daß vier.Frauen getötet und fünf Personen schwer verletzt wurden. Drei große Gebäude im Herzen der Stadt haben schweren Schaden davongetragen.
Srauschielern, vier Schauspielerinnen und fünf iftfern bestehende Dheatertruppe hatte in zwei !r «ne i- Senaten bereits 60 Vorstellungen an zahlreichen
noch Hix bipch das südliche Temperament des Italieners stellt h yPtärkten Applaus belohnt wurde. Die aus zwölf
auch feit Balbos Tod der Gouverneur von Jtalie- nifcy-Nordafrika ist, sah sich durch diese Ergebnisse veranlaßt, ein entsprechendes Hilfswerk auch für die Zivilbevölkerung, sowohl Italiener wie Eingeborene, einzurichten, sich in diesem Sinne an die Leitung der Faschistischen Partei zu wenden und insbesondere um die Ausdehnung der Tätigkeit der OND. auf ganz Norbasrika zu ersuchen. Auch hier wirb Major Melchiorre für die Dauer des Krieges die Leitung ausüben.
Ganze Häuserblocks zusammengestürzt.
Berlin, 25.Rov. (DNB.) Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen griffen in der Nacht vom 24. zum 2 5. November zahlreiche Bombengeschwader Hasen- und Industrieanlagen in Bristol an. In ununterbrochener Reihe überflogen die deutschen Kampfflugzeuge ihr Ziel und warfen Bomben von so schwerem Kaliber, daß — wie die Besatzung im taghellen Schein der zahlreichen Brände beobachten konnte — ganze Häuserblocks zusammen stürzten. In einem Gaswerk explodierten mehrere Gasbehälter mit riesigen Stichflammen. Lange Reihen von Lagerschuppen standen in Flammen. Die Besatzungen der zurückkehrenden Flugzeuge meldeten einstimmig, daß die Wirkung der Angriffe überraschend groß gewesen sei. Die Flakabwehr war zu- nächst gut, ließ aber bald an Treffsicherheit nach.
London gesteht die Schwere des Angriffs ein. Stockholm, 25. Nov. (Europapreß.) Heber die deutschen Nachtangriffe auf England teilt das britische Luftfahrtministerium am Montagvormittag mit, daß sehr heftige Angriffe auf „eine Stadt in Westengland" gerichtet wurden. Eine große Anzahl von Leuchtraketen, die von Spreng- und Brandbomben gefolgt waren, wurde abgeworfen. Der Angriff wird als s e h r schwer bezeichnet, er habe kurz nach Einbrechen der Dun- kecheit begonnen und einige Stunden gedauert. Hocherplosive und Brandbomben hätten „Häuser und Handelsgebäude" zerstört, beschädigt und zum Teil in Brand gesetzt. Es sei ein dauerndes Kom-
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it dem OAD-Thealer an der ägyptischen Front
Don unserem Sonderberichterstatter Dr. Reichert.
m a u t o , das überall und in jede Ecke bin» frivole 6pi fcr ntt, wo das Theater nicht hinreicbt: bis zur en dar, dar Wntkomponie ober wo sonst Massenansammlungen ui uiglich sind. An die ägyptische Front sind bisher ' Itei solcher Kinotheater gelangt, weitere sind un.er-
unb Verständigung mit der Familie in der Heimat besorgt, wenn irgendwie dazu Wünsche geäußert werden ober ein Anlaß oorliegt. Graziani hat alle Militärstellen angewiesen, biese Informationsstellen in jeher Hinsicht zu unterstützen. Dieser Gebanke entsprang seiner eigenen Initiative. Er hat so ein» geschlagen, baß ber Marschall biese Institution auch auf bie Eingeborenentruppe ausbehnen ließ.
Was hier aufgezählt und geschildert wurde, bezieht sich ausnahmslos auf die Front, auf die e r fte Linie. Ihr gelten alle Anfttengungen, die in den letzten 3 Monaten unternommen wurden, zunächst allein. Erst, wenn die Betreuung der Front in der Aegyptenwüste völlig eingespielt fein wird, kann auch an die zweite Linie und die Etappe gedacht
l H erbei sind diejenigen in Tripoli tanien nicht erechnet. Erst vor kurzem zeigten diese Kinos Italien.schen Frontsoldaten die deutsche Wochen- i der Flandern- und Nordfrankreichkämpfe sei-
Eine Zusammenstellung der englischen Meldungen über Angriffe auf die Reichshauptstadt in den letzten Monaten ergibt, baß in Berlin nicht ein einziger Bahnhof mehr steht, ganz gleich, ob es Fernbahnhöfe ober bie Umschlagstellen bes Stadt- urub Ringverkehrs sind. Ja, einige Bahnhöfe sind nach englischen Meldungen sogar schon wiederholt völlig zerstört worden.
Deutschland hat, wie jedermann weiß, viel Wichtigeres zu tun, als ständig englisches Lügengewäsch zu widerlegen. Jetzt lag aber ein besonders krasser Fall vor, bei dem englische Piloten, ohne überhaupt an Berlin herangekommen zu [ein, ihre angeblichen Beobachtungen über die Zerstörung der Bahnhöfe Putlitzstraße, Potsdamer» und Lehrter Bahnhof geschildert hatten, wobei sie allein auf dem Potsdamer Bahnhof außer Sprengbomben tausend Brandbomben abgeworfen und 28 Brände gezählt haben wollten. Ein Feuer habe so hefttg gebrannt, daß das Innere der englischen Maschine davon erhellt worden sei (!), obgleich sie sehr hoch flog. ,Zm Innern unserer Maschine war es so hell, als ob wir bas elektrische Licht angedreht hätten", heißt es wörtlich nach ben Aussagen des Piloten. Ungefähr zur gleichen Zeit wurden — so behauptet Reuter — tausend Brandbomben auf bie Warenlager zwischen bem Potsbamer und dem Anhalter Bahn- Hos abgeworfen. Die Bomben hätten Brände verursacht, es hätten sich mehrere Explosionen ereignet. Nach dem Abwerfen von Brandbomben seien Sprengbomben abgeworfen worben, wobei ein Pilot einen direkten Volltreffer auf den Potsdamer Bahnhof erzielte.
Unter Führung von Reichspressechef Dr. Dietrich, Generalleutnant Bobenschatz, Minifte» rialbirigent Fritzsche und Ministerialdirigent Professor B ö m e r besichtigen nun die Militär- und Luftattachss von Japan, ber UdSSR., USA., Spanien, Schweden, Rumänien, Ungarn, Finnland, ber Schweiz, Bulgarien, Jugoslawien unb Bolivien sowie Vertreter ber in- und ausländischen Presse die in den englischen Lügenmeldungen angegebenen Bahnhöfe unb Bahnanlagen. Nirgends war auch nur eine Spur zu sehen, die darauf hindeutete, daß in dem großen britischen Lügengespinst auch
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langen an zwei verschiedenen Orten. Unweit Sol- hr ist sie mehrfach nachts englischen Bombenan- rafen ausgesetzt gewesen, die auch die vier weib- Kjjen Mitglieder mit Mut und Humor Überstanden ifaen. Auf Löcher und Splitter in den leicht zer- lvjraren und transportablen Kulissen wurde von hübschen blonden Ballerina mit Stolz zur Be- Wsführung ber Fronterlebnisse htngewiesen. lieber frei Riesenerfolg biefes OND.-Theaterdienstes an der Arzianifrmtt gibt es eine untrügliche Quittung, bif Soldatenbriese nach Hause, bie aus ber Sand-
b-e ber ägyptischen Wüste voller Begeisterung iLt Glück schreiben: bie Heimat hat uns hier nicht Wessen!
^$-as Theater kann nicht gleichzeitig überall fern. |o Hilst der Rundfunk jedenfalls regelmäßiger Kr Ne tägliche Langeweile des Stellungskrieges fit:, in bem sich die GrazianiEmee zwangsläufig iv'chen ben einzelnen Offensivhanblungen berzeit äjiibet Wegen der Kürze der Anlaufzeit hat dis- nur jedes Regiment sein Batterie-Rundsunkge- ch — Elektrizität, für Normalapparate gibt es na» Wich im der Wüste nicht — erhalten können, doch i|:D binnen kurzem jedes Bataillon und, wenn die Mwicklung der Geschehnisse die Zett dafür lassen fet-e, jede Kompanie, jedes Soldatenheim, jedes Mpital sein Empfangsgerät besitzen. Was für die Mischen Truppen vom Nordkap bis zur Biskaya Bis Wunschkonzert bedeutet, das bringt dem Jta-
zu erzählen weiß, daß er „in Hamburg beobachtet habe, daß sich Schiffsmannschaften mit Katzen und Hunden um ein paar Nahrungsreste balgten. Er selbst sei nach einer Besichtigung des total verwüsteten Hafens gegen Abend wieder umgekehrt, weil er fürchten mußte, in ber her einbreche oben Dunkelheit von verhungernben Männern Überfällen zu werden."
Soweit bie A nt i - Depr e ssion s -P r o p a g a nb a ber Briten. Das beutsche Voll schaut biefem Treiben belustigt zu, es wertet die Schmierereien als das, was sie find: als den verzweifelten Versuch, sich noch einmal Mut zu machen. Im übrigen vertraut das deutsche Volk auf seine Führung unb auf bie Stärke seiner Waffen ...
Der britische Lustangriff auf Marseille.
Die französische Regierung fordert Genugtuung.
Genf, 25. Nov. (Europapreß.) Die Bombarbie- rung von Marseille, bie bie große sübfranzösische Hafenstadt am späten Samstagabend und am Sonntag in aller Frühe überraschte und die Tote, Verwundete unb schwere Sachschäben zur Folge hatte, hat in Dichh allergrößte Erregung her» oorgerufen. Die Flugzeuge ber RAF. warfen neben Brand- und Explosivbomben auch Flugblätter in italienischer Sprache ab. Nach den vorläufigen Feststellungen sinb allein im Verlaufe ber Bombardements zwanzig schwere Brandbomben abgeworfen worden. Die * französische Regierung hat in London sofort energisch gegen bie Bombardements pro testiert unb bie britische Regierung um Genugtuung ersucht.
Die erste Ueberfltegung ber Stadt und des Hafens
wurde, mehr als einen Zweifler, der seine Bedenken darüber zum Ausdruck brachte, ob bie Inangriffnahme biefes Werkes, ein knappes Dreivierteljahr nach ber Machtübernahme, nicht verfrüht wäre. Nun, burch bie Tatsachen sinb biese Zweifler rasch eines Besseren belehrt worben, denn es zeigt sich, baß be» deutsche Arbeiter, besten Herz ber Führer so schnell gewonnen hatte, Sinn und Jbee biefer Neuschöpfuna des Nationalsozialismus, bie ja nicht allein eine Organisation für Freizeit- unb Feier- abenbgeftaltung fein, sondern eine neue Lebensauffassung bringen sollte, ersaßt hatte und mitzumarschieren entschlossen war.
In sieben Jahren hat „Kraft durch Freude" — und im Krieg erst recht! — seine Feuerprobe bestanden. So beispielhaft ist dieses Werk, daß 'es in zahlreichen anderen Ländern aufgegriffen worden ist und eifrige Nachahmung gefunden hat, freilich nur in ben Ländern, bie wie Deutschlanb von ben Segnungen einer sogenannten Demokratie nichts wissen wollen, dafür aber ein umso größeres Verständnis für ben schafsenben Menschen aufbringen.
Bei diesem wahrhaft sozialistischen Werk stand zunächst ber Gebanke im Vorbergrunb, ben beut- schen Arbeiter (wobei biefer Begriff im weitesten Sinne aufzufassen ist) teilhaben zu lassen an allen Schönheiten, die bas Leben lebenswert machen, unb ihm bie notwendige Entspannung von ber anstrengenben Arbeit bes Tages vermitteln. Als der erste Urlauberzug beutsche 2lrbeiter in bie Berge brachte, als der erste — damals noch gecharterte — „KdF"-Dcunpfer seine Reise antrat, da spürten die Tausende, die zum größten Teil noch niemals aus ihrer engeren Heimat herausgekommen waren und deren einzige Erholung bisher in einem Spaziergang vor den Toren der Stadt oder in einem Gast- Hausbesuch bestanden hatte, baß hier etwas Neues im Werden war, etwas wahrhaft Um- stürzendes, das in der Welt ohne Beispiel war. Wie manche Zweifler gab es damals, die behaupteten, daß der deutsche Arbeiter sich auf solchen Reisen nicht zu „benehmen" wüßte! Sie haben bald Abbitte getan! Unb wie oft haben wir's erlebt, baß als mit der inzwischen geschaffenen ,KbF."-Flotte bie ersten Auslandsreisen unternommen wurden, die Arbetter der Länder, die besucht wurden, gar nicht glauben wollten, daß sie auch Arbeiter vor sich hätten, bis diese — es ergab sich dabei manche heitere Szene — Proben ihres handwerklichen Könnens ablegteri und so „rehabiliert" waren.
Es wäre aber verkehrt, nur in diesem Aufgabengebiet, das in dem Amt „Reifen, Wandern und
8 Gefühls kameradschaftlicher Verbundenheit mit n deutschen Frontkämpfer beigetragen wie diese irschen Filmvorführungen vor dem italienischen icntsoldaten in der ägyptischen Wüste. Er war bl Zeuge der tiefen Wirkung, der ungewöhn- bai Stille, mit der nach Beendigung der Dor- hl ung quittiert wurde, und der erhebenden Ge- riche, die dann sich allmählich anschlossen und die
— Mehrere Gasbehälter explodiert.
men und Gehen in der Luft gewesen, so daß man den Eindruck habe erhalten können, es handele sich um einen „Nonstop-Luftangrif f".
Auch der Bericht bes Luftfahrtministeriums unb bes Ministeriums für innere Sicherheit gibt zu, daß die hauptsächlichsten Angriffe in der Nacht zum Montag im Westen von England ausgeführt wurden, daß sie kurz nach Einbruch der Nacht begannen unb bis nach Mitternacht dauerten. „Schwere unb zahlreiche Brandbomben wurden ab» geworfen und Wohnhäuser und Bürogebäude durch Brand beschädigt unb durch Explosionen vernichtet". „Büro- bzw. Handelsgebäude" sind auch in diesem Fall nichts anderes als die schamhaften Umschreibungen für die von den deutschen Bomben zerstörten Fabriken und Hafenanlagen. Auch London s e I b ft erlebte in der letzten Nacht zwei kurze Luftangriffe, wobei der zweite Angriffs bereits kurz vor Mitternacht begann. Nach einer Mitteilung ber Informationsstelle des britischen Lustfahrtministeriums zufolge sind die verschiedensten Teile der englischen Hauptstadt mtt Bomben belegt worden. Die amerikanische Rundfunkgesellschast Columbia Broad- casttng System meldet ebenfalls, daß Westeng- land schwer mttgenommen wurde und sehr langen Angriffen ausgesetzt war.
Die heftigen deutschen Luftangriffe auf das Industriezentrum Englands haben nach Meldungen der „Dagens Nyheter" zu dem Entschluß geführt, wichtige Kriegsindustrien zu dezentralisieren. Man habe jetzt die Erzeugung von kriegswichtigen Arttkeln auf weite Gebiete bes Landes verteilen müssen, um sie nicht den konzentrischen deutschen Angriffen auszusetzen. „Stockholms T'.dningen" teilt zu den deutschen Lustangriffen auf Coventry mit, daß von den 70 000 Häusern der Stadt 20 0 0 0 völlig in Trümmer gelegt wurden.
UniDtr fttätsbmd erei H. tmge General-Anzeiger für Gberhefsen *tfeie6tn.9Sd>«lXra8t 1-9
- hier an der Aegyptenfront die Soldaten- " de des italienischen Rundfunks, die gleichzettig oaJr oui Farnilienngchrichten übermittelt und sich die Volkstümlichkeit gesichert hat, wie der iinsachM Mische Rundfunk bei der deutschen Wehrmacht.
(inen großen Erfolg bedeutet bei der nordafri- 'chen Truppe ferner das Wanderti-no im
nur ein Fünkchen Wahrheit ist. Alle Bahnhöfe befanden ffch in normalem B etriebszu- ftamb, fahrplanmäßig wickelte sich der Orts- und Fernverkehr ab, auf den Rangieraleisen der Güter- bahnhöfe waren die Arbeiter mit dem Entladen beschäftigt. Es war ein vollkommen normaler Betrieb, wie wir ihn von jeher auf den Berliner Bahnhöfen kennen. Generalleutnant Bodenschatz, ber im Weltkrieg Abjutant bei Richthosen und Göring war, betonte, man habe damals mit Hochachtung mit den englischen Fliegern die Klinge gekreuzt. Er bedauere, daß angesichts dieser unwürdigen Lügen der englischen Flieger diese Hochachtung nicht mehr gezollt werden könne. Sicher wird es in den Schilderungen der fremden Attaches und Pressevertreter Variationen geben. Aber jeder einzige von ihnen wird, falls er nicht selbst geradezu lügen und dem persönlichen Augenschein widersprechen will, in feinem Bericht seststellen müssen, daß englische Meldungen umso verlogener sind, je bestimmter und sachlicher sie formuliert sind.
Der Zweck dieser brttischen Agitationslügen ist klar: einmal soll dem Ausland gezeigt werden, wie England auf die vernichtenden Schläge der deutschen Luftwaffe antwortet, zum andern — und das scheint im Augenblick viel wichtiger zu sein — sollen dem englischen Volk mit diesen verlogenen Berichten Kampferspritzen gegen die verheerende Depression, die sich besonders nach bem Angriff auf Coventry zeigte, verabreicht werben. Die Herren um Churchill fühlen nur allzu deutlich, daß die Stimmung bes Jnseloolkes beängstigend schnell dem Gefrierpunkt zustrebt. Unb da müssen sie dem Volke eben sagen: gewiß, die Wirkung der deutschen Luftwaffe ist gewattig, aber seht, ben Deutschen geht es in ihrem Land nicht besser. Es kommt nur auf bas Durchhalten an. Wer länger burchhält, gewinnt! Wir ftnb uns klar darüber, daß die obigen Meldungen nur den Anfana einer Stimmungskampagne bilden Bislang schoß dabei den Vogel zweifellos die „Sunday Pictoral" ab, die sich zu der Behauptung verstieg, daß 80 v. H. der deittschen Flugzeugindustrie bereits lahmgeleat worden seien, oder Ne englische Zeitung „People , die von einem jener berühmt-berüchtigten „neutralen Reifenden"
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Al« chliih ** ÄS 4:3 Jc. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
An der ägyptischen Grenze, Mitte Nov. 1940.
1 Partei sowohl wie OND. hab en Marschall G r a - a n i auf sein ausdrückliches Verlangen zuge- jert, daß der in Fluß gekommene Betreuungs- nft für feine Truppe kontinuierlich fortgesetzt wird, cnso des Miniestero Cultura Popolare, das über km schwebt und überall eingreift, wo die Dinge r den beiden anderen Organisationen nicht erfaßt rben können. Höchst interessant ist, im Opera»
zte aus ein n ihm cor, der Steh ----------------------------------
feinen ud:-As deutschen Kameraden. Major Melchiorre berich-
., -j. »< hätte auch nur entfernt so zur Bildung
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’r0L d|zis Ueberralchung mutz eine ’Zirt flanfrycyer ■ein« ^Etfsbung angssprochen werden, die über die Rang» i, 1° fi'c? ber Beliebtheit aller bisherigen Betreuungs- ■ ye-rWtrnehmungen von Major Melchiorre angeftettt ielr<irifi 1®',v- Da stehen an ber Spitze: 1. Theater, 2.
• p-ndei Widstmk und 3. das Schreibpapier. Das war sttrin« Wenoartet, und sobald dieser Punkt drei entdeckt iveh -tq®ii:£ie, gatt es in aller Eile große Mengen Brief« rzeihUNÜ'.^ Äp er heranzuschaffen und ber Truppe zuzuleiten, jn ihlN I" - Million Umschläge unb Briefbogen unb eine
* ion Postkarten waren im Umsehen vergriffen.
"nXrt M01 f:r Briefverkehr allein der ersten Frontlinie mit di: Heimat ist durch diese Maßnalzme bedeutend m Mieder 'eruorgsschnellt und hat den zuständigen Stellen die 'E i nntnis vermittelt, wo dem Frontkämpfer der Mr wolle", ^roziani-Armee noch in seinem entbehrungsreichen Thea ifl? Uli-iUeben geholfen werden kann: in jeder nur baren Erleichterung der Verbindung mit der t Ton 1 ai und Kultur. Diesem Zweck dienen auch 150
große r dBi »I i o t f) e f e n mit je 100 Büchern, die bisher u.,»Misi-jchtet wurden, sowie Zeitungen, Zeit- rjften, Witzblätter, die aus Italien kommn, unb Mch eine Frontzeitung „La Trabotta Libica" Pu: Libysche Milttärzug"), bie fett einigen Tagen I Bengasi erscheint unb von dort an die Front
Sieg i; | inften der Front und Etappe" gegeben. Das be» neun tet durchaus nicht je eine Vorstellung pro Tag,
lmsgebiet selbst festzustellen, wie und mit welchem Staig diese einzelnen Unternehmungen sich bei der ^1] Ttippe auswirken und welche von ihnen am Höch» S1 im Kurs stehen. Wie beiden deutschen Soldaten 1 R'ijbü KdF.-Theater, so erfreut sich bei der Armee m rtiir r ^gtazianis das OND. -Theater der allergröß- esmai o? Ur Beliebchett. Ich konnte an einer Vorstellung un» Xrilen MtS freiem Himmel teilnehmen, die von den Tauen, die ihr beiwohnten, mit einem frenetischen,
idtbemi täglich, aufcet ijeti" fcHntnaS unb ^tertaad " tz ilaaen: Tie vtlluftnerte gun0! ♦ ebener ^nm ilienblätter oretii' jtimat imBild DieSckolle ä Mona ts-Be»ua svrei s;
Ztt 4 Beilagen NM. 1.95
Lirne Illustrierte . 1.80 MH Zustellgebühr. n .25 citb bei dttchterickeinen tim einzelnen Nummer« inolfle höherer Gewalt


