Ausgabe 
26.8.1940
 
Einzelbild herunterladen

Die britische Lustbasis aus Mita bombardiert

Belgiens Reorganisation

den französischen Kolonien, besonders t n Die Zentralbank der Türkei mußte, um des im« , Ihre ZurückMrung dürste noch längere geheuren Andrangs Herr zu werden, sogar einen (X*

Algier.

Offensive aufgehalten. Es gefangene Engländer in

Engländern die deutsche gab um diese Zeit nur Nordfrankreich!

den ab-

Rom, 21 Aug. Der italienische Wehrmachts- bericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:

In Nordafrika ist der Flugplatz von S i d d i Barrani in der Nacht zum 23. heftigen und lang andauernden Luftbombardierungen unter­zogen worden, ebenso feindliche Verteidigungsstel­lungen in der Zone von Wersa Watruk und die Flottenbasis von Alexandrien. Ueberall wurden beträchtliche Wirkungen erzielt und ausge­dehnte Brände beobachtet. Alle unsere Flugzeuge sind zu den Stützpunkten zurückgekehrt.

3m Golf von Bomba hat eine feindliche Formation von Torpedoflugzeugen eines unserer U-Boote, das aus der Reede ausfuhr, mit einem Torpedo getroffen. Der größte Teil der Besatzung

das Gegenteil von dem behaupteten, was sich in Frankreich und Belgien zugetragen hatte. Noch am 10. Juni, also unmittelbar vor der Kapitulation Frankreichs, meldeteThe Japan Times", daß die Franzosen an der Somme-Linie noch immer sieg­reichen Widerstand leisten. Zwei Tage früher, am 8. Juni, hatte diese Zeitung auch die Meldung ge­bracht, die Franzosen hätten gemeinsam mit den

Die Eroberung des GomaMandes

Oer Abschlußbericht des italienischen Oberkommandos.

Der italienische Bericht vom Sonntag.

Rom. 25.Aug. (DNB.) Der ilalienische Wehr­machtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut:

Lines unserer Luftgeschwader hat die Luft- basis von halfar auf Malta bombardiert. 10 englische Jagdflugzeuge, die bereits aufgestiegen waren, haben die Aktionen zu verhindern versucht, ind aber sofort von unseren begleitenden 3agd- liegern angegriffen worden. Ls kam zu einem hef­tigen Luftkampf, in dessen Verlauf vier englische und eines unserer Jagdflugzeuge abgeschossen wurden.

3n Nordafrika sind zwei englische Zerstörer, die mit einer nächtlichen Beschießung gegen Porto begonnen hatten, von unseren sofort eingreifenden Bombenflugzeugen angegriffen und in die Flucht geschlagen worden. Weitere Luftangriffe sind von unseren Formationen gegen motorisierte feindliche Abteilungen zwischen Siddi Barrani und der Lyre- naika-Grenze durchgeführt worden, drei Panzer­wagen wurden hierbei zerstört. Alle unsere Flug­zeuge sind zurückgekehrt. Lin feindlicher Luftangriff auf Tobruk hat fünf Tote gefordert und sehr ge­ringe Sachschäden verursacht. Nachträglichen Erhe­bungen zufolge sind während der feindlichen Aktion auf Tobruk, wie im Wehrmachtsbericht vom 20. August gemeldet wurde, von der Marineflak zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen worden.

3n Ostafrika haben unsere Luftgeschwader von Garissa und Waijr (Kenia) und feindliche Stellungen in Daga River Post (unterer Sudan) bombardiert.

Feindliche Luftangriffe haben in der vergangenen Nacht gegen Piemon.t und die Lombar­dei stattgesunden. Die feindlichen Flugzeuge, die wie immer von der Schweiz herkamen, sind von unseren Jagdflugzeugen in die Flucht ge­schlagen worden, nachdem sie drei Bomben in der Nähe von A n i o n a (Borgosesia) und drei Bomben in der Nähe von Alessandria fallen liehen, wobei eine Bauernhütte in Brand geriet. In M a - riano Lonenso hat es zwei Tole unter der Bevölkerung gegeben, und an Wohnhäusern wurde

leichter Schaden verursacht. Zusammen mit Bomben wurden die üblichen Flugblätter geworfen.

Ser italienische Bericht vom Samstag.

Bombardierung der Flottenbasis von Alexandrien.

gen endgültig erobert worden. Die Erobe­rung verwirklicht jene Einheit d e r S o m a 11 Völker unter d e r Flagge des saschrsti- s ch e n Italiens, die seit langem em glühender Wunsch jener Bevölkerung war, wie dies die zahl­reichen während des Verlaufes der Aktionen statt­gefundenen Unterwerfungen klar beweisen. Gleich, zeitig mit der fortschreitenden Besetzung der bedeu­tendsten Zentren, die einst englische Verwaltungs­sitze darstellten, haben die Regierungsbeamten der Verwaltung von Jtalienisch-Ostafrika ihre verwal­tungstechnische Tätigkeit zur großen Befriedigung der Bevölkerung begonnen, die weiterhin herbei­strömt, um ihre Unterwerfung zu erklären und der italienischen Regierung Ehrenbezeugungen zu er- weisen."

Bevölkerung belagert würden, um die eng­lischen Pfundnoten loswerden zu können.

trachteten, das von unserer Luftwaffe wiederholt bombardiert wurde. Am 19. August drangen un­sere Truppen in Berbera ein.

Während der Operationen haben wir einige hun­dert Kraftfahrzeuge und automatische Waffen, zahl­reiche Artillerie- und Panzerwagen ungeheuere Men­gen Munition, Lebensmittel, Pionier- und Sanitats- material erbeutet. Außerdem haben wir einige hundert Mann reguläre Truppen und alle soma- lichen Truppen gefangen genommen, die sich auf rund 1000 Mann belaufen. Diese Truppen waren zum Schutz der Einschiffung der Engländer eingesetzt und dann ihrem Schicksal überlassen wor- den. Die Säuberungsaktion geht weiter. Durch die Tüchtigkeit der Führung und die Tapferkeit der Truppen ist Britisch-Somaliland in kaum!7Ta-

den Woche alle Angehörigen des belgischen Heeres, die sich noch in Frankreich befinden, zurückgeschafft sein werden. Aber es gibt noch belgische Flücht­linge in den französischen Kolonien, besonders i n

die Aktionen rasch fort und besetzte am 5. August i Zeila, während sie eine Nebenkolonne nach Dobo i zu entsandte. Die Gruppe de Si m o n e besetzte zwischen dem 3. und 5. August das wichtige Zen­trum G a r g h e i s a , wobei sie die feindlichen Streitkräfte auf die rückwärtigen Positionen zurück- . warf unter dichter Verfolgung durch unsere Vor­huten. Die Kolonne Bertello erreichte nach Ueberwindung großer Terrain- und klimattscher Schwierigkeiten C a d u e i n a , wo die englische Be- 1 satzung von unserer Luftwaffe verfolgt und mit MG.-Feuer beschossen wurde. Am Abend des 6. August waren die Operationen der ersten Phase, die den Kontakt mit dem Feinde Herstellen sollten, nach Ueberwindung großer Nachschubschwierigkeiten beendet. Im Zentrum organisierte die Kolonne de Simone, in dem sie die Fühlung mit dem Feind aufrechterhielt, den Stützpunkt von Hargheisa trotz aller Schwierigkeiten, die besonders durch die un­unterbrochenen Platzregen in der ganzen Harrar- zone verursacht wurden, und die die Karawanen­straße von Gigiga nach Hargheisa in einen regel­rechten Sumpf verwandelt hatte. Der Feind hatte sich, von den Vorhuten de Simones ständig I bedrängt, inzwischen auf die im voraus zur Ver­teidigung eingerichteten Stellungen auf die Ge­birgspässe, die nach Berbera führen, zurückgezogen.

Unseren Vorhuten war es gelungen, bis an die Aufstellungen der feindlichen Hauptmacht heranzu­kommen, nachdem sie den Widerstand der feindlichen Streitkräfte auf weiter vorausgelegenen Stellungen niedergerungen hatten (so vor allem am Paß Karrin und am Paß Godajere). Sie hatten damit feststellen können, daß das Verteidigungssystem des Feindes sich über 20 Kilometer durch schier unüberwindlich erscheinende Gebirgskämme dahinzog, das in zahl­reichen Sperrforts bestand, die sich gegenseitig durch ihr Kreuzfeuer unterstützten und durch ihre topo­graphische Anlage, durch doppelte Stacheldrahtver­haue und viele Feldkasematten unüberwindlich stark erschienen.

Der Angriff begann am Nachmittag des 11. August, vorbereitet und unterstützt durch die Aktionen der Luftwaffe, die unter dem Befehl von Luftbrigade­general C o ll a l ti in aufeinander folgenden Wellen die Verteidigungsstellen des Feindes bombardierte und mit Jagdflugzeugen die Flugstützpunkte des Feindes mit Maschinengewehrfeuer angriff. Der iFeind leistete unter Ausnutzung seiner Verteidigungs­stellungen jedoch heftigen Widerstand. Trotz der kli- I malischen und Terrainschwierigkeiten gelang es I unseren heldenhaften Truppen durch kluge Manöver I unb indem sie ihre Anstrengungen besonders auf die I Flügel konzentrierten, mit wirksamer Unterstützung «durch Artillerie und Luftwaffe methodisch vorwärts­zukommen. Sie durchbrachen nacheinander die feind- ! lichen gut ausgebauten Stellungen.

Am 15. August eroberte die 15. Brigade nach einer heftigen Luftbombardierung die durch Ar­tillerie sturmreif geschossenen letzten Vertei­digungsstellungen auf beiden Seiten der Fahrstraße nach La Faruk. Im Fort Nr. 1 wurden I allein 13 Ofsiziere und andere englische Militärs gefangen genommen, während in seinem Innern I über 200 Tote eines rhodesischen Bataillons auf« I gefunden wurden. Gleichzeitig umging die zweite Brigade nach Durchbrechung oer letzten feindlichen

I Widerstandsstellungen den rechten Flügel des Fein­des. In der Nacht zogen sich die Engländer zurück und hinterließen Hunderte von Toten. Zahlreiche Soldaten wurden gefangen genommen und eine I große Menge Material, darunter auch Geschütze, wurde erbeutet. Nach vier Tagen erbitterten Kamp- I fes war das englische Derteidigungssystem vollkom- I men überrannt.

Die Gruvpe de Simone traf bei La Faruk auf das zwei t e Der t e.i d i gu n g s sy st e m , das gleichfalls in stärkster Weise mit Stacheldraht, Schützengräben und Kassematten bestückt war, wor­auf sich die geschlagenen feindlichen Truppen zurück-

entfernt liegenden Ortschaften kamen und hierbei durch die Regenzeit unwegsam gewordene Straßen überwinden mußten, ihre Ausgangsstellungen er­reicht. In der Nacht zum 3. August überschritten alle Kolonnen die Grenze. Diese hatten viele Abteilun­gen, besonders die der Kolonne Bertello, nach langen und ermüdenden Märschen erreicht, die für gewisse Einheiten ununterbrochen acht Tage durch ein schwieriges, völlig wasserloses Wüstengelände gedauert hatten.

Die Gruppe B e r t o l d i besetzte, nachdem sie den feindlichen Widerstand rasch gebrochen hatte, mit Dem Gros ihrer Truppen am 3. August Dabat und mit einer anderen Abteilung Mada, wäh­rend eine Nebenkolonne Gireh erreichte. Sie setzte

England hat von der deutschen Luftmacht harte und spürbare Schläge erhalten. Das wird, militä­risch gesehen, was allein entscheidend ist, dadurch bestätigt, daß, wenn die Royal Air Force nicht schwer geschlagen worden wäre, wenn sie statt dessen Siege erfochten hätte, selbst zur Offensive

wurde gerettet Das U-Boot wird wieder gehoben werden können. Lin feindliches Flugzeug ist abge- fchoffen worden.

3n Oflafrika haben unsere Luftformationen eine wirksame nächtliche Bombardierung des Flug­platzes von Khartum durchgeführt, wobei beträcht­liche Zerstörungen an Flugzeugschuppen und ein großer Brand verursacht wurde. Alle unsere Flug­zeuge sind zurückgekehrt Der Feind hat Luftangriffe, auf Wafsaua, Berbera und Debet ausgeführt, of)n' Opfer noch Schaden zu verursachen.

Wieder englische Grenzverletzung der Schweiz.

Basel, 26. August. (Europapreß.) Infolge der neuerlichen Grenzverletzungen durch englische Flieger gab es in der Nacht zum Sonntag in Bern einen zweifachen F l i e g e r a l a r m. Der erste dauerte von 23.10 Uhr bis Mitternacht, der zweite von 0.45 bis 1.45 Uhr. Das Motorengeräusch der Flugzeuge war deutlich vernehmbar. Der Einflug der Maschinen war über dem Pruntruter Zipfel erfolgt. Die schweizerische Gesandtschaft in London ist beauftragt worden, unverzüglich energischen P r o t e st zu er­heben gegen die Verletzungen des schweizerischen Luftraumes, die in der letzten Nacht in M i fj ach tung der durch die britische Regierung an 20. August gegebenen Zusicherungen be­gangen wurden.

Englische Niederlage an der libyschen Grenze.

Kopenhagen, 24.August. (Europapreß.) Aus Stockholm wird gemeldet: Die englischen Streitkräfte, die seit Wochen vor dem italienischen Fort Ca» puzzo in Libyen operieren, haben, wie in Kairo bestätigt wird, eine schwere Niederlage ein- stecken müssen. Vor etwa drei Wochen leiteten sie gegen diese italienische Stellung eine Offensive ein und bedienten sich dabei einer ansehnlichen lieber- macht an Flugzeugen und mehreren Zügen schwerster Artillerie. Die italienischen Streitkräfte zogen sich vorübergehend von den Außenposten des Forts zu- rück, haben jedoch in den letzten Tagen durch schwere Angriffe gegen die zahlenmäßig stärkeren englischen Linien den Feind geworfen, und sämtliche Posten wieder besetzt. In Kairo wird bestätigt, daß die Italiener durch die englischen Truppen nicht von der Besetzung haben abgehalten werden können.

Oie Lage in Aegypten.

Rom, 24. Aug. (Europapreß.) Zur Laae in Aegypten schreibtPopo-lo di Roma", die gehässigen englischen Vergewaltigungen Aegyptes nähmen von Tag zu Tag zu. Das jüngste Vorgehen Englands enthalte eine ausgesprochene Vergewaltigung t> e r ägyptischen Verfassung. Die Ent­setzung König Faruks vom Oberkom- mando des ägyptischen Heeres komme einem Raub seiner Vorrechte gleich. In der Tat hätten die Engländer gegen den Willen des Königs die Entsendung ägyptischer Truppen an die Front durchgesetzt. Entsprechend dein Volkswillen in Aegypten, keine ''feindseligen Hand­lungen gegenüber Italien zu begehen, seien diese Truppen bisher im Innern des Landes zurückge­halten worden. Dieser neue von England auf den König und das ägyptische Volk ausgeübte Zwang bezwecke, Aegypten in den Krieg zu trei- b e n. Man müsse sich jedoch fragen, wie London Vertrauen zu Truppen haben könne, die es auf diese Weise zwingen wolle, zu kämpfen.

Berlin, 24. Aug. (DNB.) Der Oberbefehlshaber gezogen hatten und wohin die letzten in Britisch- der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, Somaliland verfügbaren Verstärkungen zusammen- hat für die Kriegsmarine die Einführung eines be- gezogen worden waren. Am 18.' August wurde auch sonderen Zerstörer-Kriegsabzeichens angeordnet zur dieses letzte englische Bollwerk frontal angegriffen, (Erinnerung an die vor Narvik und auf erfolg- auf den Flügeln umgangen und über­reichen Englandfahrten unter Führung des Commo- rannt. Indische Bataillone versuchten vergebens, dore B o n t e geleisteten Heldentaten unserer Zer- sich durch erbitterte Gegenangriffe von unserem störerbesatzungen. Eine Verleihung des Abzeichens Drucke zu befreien, um dann in Richtung Berbera kommt zunächst den Besatzungsangehörigen der in zu fliehen. General Nasi schickte jetzt die motori- Narvik eingesetzten Zerstörers, später auf Grund be- fierten Kolonnen aus Polizeieinheiten von Jtalie- fonberer Leistung auch an alle übrigen Besatzungs- nisch-Ostasrika für die Auswertung des Erfolges angehörigen von Zerstörern, Torpedobooten und nach Berbera vor, während die Engländer in regel- Schnellbooten in Frage. Das Abzeichen, das aus loser Flucht, nach den zwecklosen Anstrengungen, einem die See zerteilenden Zerstörer in einem gelbe- den europäischen Teil von Berbera in Brand zu nen Eichenlaubkranz mit Hoheitszeichen besteht, wirb stecken, in aller Eile sich auf dem letzten im Hafen wie das U-Boot-Kriegsabzeichen 1939 getragen« I verbliebenen Kriegsschiff tu Sicherheit zu bringen

Zeit in Anspruch nehmen. Die belgischen Kriegs^ gefangenen in Deutschlanb sind bereits seit Anfang August amtlich erfaßt. In den belgischen Stäbten treffen laufenb Transporte von Kriegsgefangenen aus Deutschland ein. Alle berichten von der guten Behandlung, die sie in Deutschland erfahren haben. Die Zahl der belgischen Arbeiter, die sich zur Arbeit nach Deutschland melden, vergrößert sich. In der vergangenen Woche sind 22 000 bel­gische Arbeiter nach Deutschland abgefahren. Alle Briefe der Belgier, die als erste den Versuch mach­ten, auf bas deutsche Angebot einzugehen, sind des Lobes voll über bie guten sozialen Einrichtungen in Deutschlanb, die ben belgischen Arbeitern bisher völlig unbekannt waren.

Flucht aus dem Pfund.

Lissabon, 25. Aug. (DNB.) Am Samstag lief in Lissabon die Frist für ben Umtausch eng­lischer Pfundnoten in Escubos ab. Der Andrang der Pfundverkäufer an den Bankschaltern war in ben letzten Stunden beängstigend. Diele hunderttausende englische Pfund wurden an den Kassen präsentiert, besonders von englischen, französischen, holländischen, belgischen und polnischen Flüchtlingen, von denen Lissabon überfüllt ist.

*

Auch aus Istanbul berichtetPopolo dl Roma", daß die Kassenschalter der Banken von der

Rom, 24.Aug. (DNB.) Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt einen zusammen- fassenden Bericht über die militärischen Ope­rationen im früheren Somaliland, in dem es heißt:Im allgemeinen Rahmen des englischen Im­periums hatte Britisch-Somaliland einen vorzüg­lichen strategischen Wert für bie Beherr­schung der Verbindungen zwischen dem Roten Meer v v und dem Indischen Ozean, in dem es mit Aden und

dessen Siege erfochten hätte, selbst zur Offensive Perim ein System zur Schließung der Meerengen hätte übergehen können ober müssen. Soweit es in oon Bab-el-Mandeb bildete. Der italienische Ope- England militärische Kreise gibt, die über Sachver- rationsplan sah den Einsatz von sieben Kolonial- ständnis verfügen, wissen sie, baß die Maßnahmen brigab-en vor. Diese Streitkräfte unter dem Befehl des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht so des Armeekommanbanten Nasi waren in brei angelegt sind, daß sie den Sieg für Deutschland Gruppen aufgeteilt: Die linke Gruppe unter bem gewährleisten. Wäre es anders, so hätten sich bie Befehl bes Armeekorpsgenerals Bert old i. bie englischen Truppen nicht auf bie Insel zurückwerfen Zentralgruppe unter bem Befehl bes Divistons- lassen, so hätten sie Mittel und Wege finden müssen, generals be Simone, bie rechte Gruppe unter sich gegen die deutsche Blockade zur Wehr zu setzen, dem Befehl des Brigadegenerals Bertello. All- Es ist eben die politische Leitung Englands, es ist gemeiner Aktionsplan: Die linke und rechte die englische Plntokratie, die mit einer Lügenoffen- Gruppe vorschieben, um die feindlichen Flügel sest- sive das schwer ramponierte Prestige Englands noch zuhalten und dann die Zentralkolonne gegen das einige Zeit zu retten sucht, in der Hoffnung, daß feindliche Gros zu werfen, um es frontal zur diese Zeit ausreichen werde, noch Hilfe' und Unter- Schlacht zu steilen und zu umfassen.

stützung zu finden. Diese soll gerade durch die Mas- @nbe Juli hatten die für die Operationen bestimm- sivität dieser Lügenoffensive beschleunigt werden. (en Kräfte, bie teilweise aus über 1000 Kilometer Deutschland aber weiß seit bem 1. September 1939,1 1 ...... *.......v n

daß das Oberkommando der deutschen Wehrmacht

Brüssel, 25. Aug. (Europapreß.) Das Blatt der nationalflämischen Dinaso-BewegungHier Dinaso" ist zum ersten Male wieder erschienen und bringt einen Nachruf für den im Mai in Abbeville von ben Franzosen erschossenen Führer der Dinaso- Bewegung, Joris van ©eueren. Nach dem völligen Versagen der westlichen Demokratien sei bie Zeit gekommen, um bie alten Wünsche bes Dinaso auszusprechen unb die Kräfte, welche in Deutschland, Italien und Spanien eine neue wirtschaftliche unb soziale Ordnung geschaffen hätten, auch in Belgien wirksam werden zu lassen. Der Streit, der bie Gruppen in Belgien entzweit habe, müsse unb könne auch bei gutem Willen heute beendet werden. Nicht nur zwischen Flamen und Wallonen lasse sich der Friede Herstellen, sondern auch innerhalb der Fla­men s e l b st konnten die Zwistigkeiten beseitigt werden. Der energische Versuch, die zwei ge­mäßigten flämischen und wallonischen Kräfte auf einer gemeinsamen Ebene zu sammeln und zu ord­nen, scheint damit wieder ein Stück vorwärts ge­trieben.

Dank der Zusammenarbeit verschiedener belgischer Stellen und des Roten Kreuzes sowie durch die tat« kräftige Hilfe der deutschen Militärbehörden ist es gelungen, den großen Teil der belgischen Flüchtlinge aus Frankreich wieder in bie Heimat zu- rückzuführen. Man hofft, daß in der kommen-

alles richtig und zuverlässig erwägt, um bann zuzu­schlagen, und zwar vernichtend zuzuschlagen, wenn der Tag gekommen ist. Danach möge sich auch Eng- land richten. S.

Der Wehrmachtsbericht vom Samstag.

Berlin, 21 Aug. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Deutsche Seestreitkräfte versenkteü in auffra- lischen Gewässern den bewaffneten britischen HandelsdampferT u r a k i n a" von 8706 BRT. Die Unterseebootwaffe hat innerhalb der letzten acht Tage wiederum über 10 0 0 0 0 BRT. feindlichen handelsschiffsrau- meß versenkt, hieran ist ein Unterseeboot mit der Versenkung von 15 000 BRT. beteiligt. Lin anderes Unterseeboot hat die bewaffneten britischen handels- dampferSevern Leygh" von 5242 BRT. und Vrockwood" von 5100 BRT. und ein weiteres be­waffnetes Handelsschiff von 4000 BRT. versenkt. Ein drittes Unterseeboot torpedierte einen bewaff­neten feindlichen Handelsdampfer von 11 000 BRT.

Unsere Flugzeuge griffen am 23.August und in der Nacht zum 21 August in ganz Süd- unb ANltelengland Hafen- unb Dockanlagen, Flugplätze, Werke ber Rüslungsinbustrie unb Trup­penlager an. 3m Auge ber bewaffneten Aufklärung am Tage warfen sie u. a. Bomben auf ein 2Uu- nltionswerk in Banbury, wo Bränbe unb heftige Explosionen beobachtet würben. Durch zahlreiche nächtliche Bombenangriffe würben besonbers in ben Hafenanlagen von Bristol, Lvonmouth, Devonport unb Great Yarmouth sowie auf bem Flugplatz Lambribge weithin sichtbare Bränbe unb Explosio­nen ausgelösl.

Einige feinbliche Flugzeuge warfen in ber Nacht! in Destbeutschlanb ohne nennenswerte Wirkung^ Bomben. Gestern wurden drei feinbliche Flugzeuge durch 3äger, vier burch Flakartillerie abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werben vermißt.

Deutsche Seestreitkräste in den australischen Gewässern.

B e r l i N, 24. Slug. <DNB.) Im Wehrmachtsbericht vom Gamstag wird zum erstenmal das Auftreten deutscher Seestreitkräste in den australischen Gewäs­sern gemeldet. Der dort versenkte große britische HandesdampferTurakina" bedeutet für die eng­lische Versorgungslage einen schweren Ausfall, da es sich um ein Kühlschiff, welches speziell für Buttertransporte eingerichtet ist, handelt. Großbritannien ist feit dem Ausfall der dänischen unb holländischen Butterzufuhren im größten Um­fange von der bereits im Frieden bedeutenden Z u« fuhr aus Neuseeland abhängig geworden.

Zerstörer-Kriegsabzeichen für die Kriegsmarine.