Ausgabe 
26.1.1940
 
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M

Oie andere Seite der Westfront.

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen der

Geschichte sind die großen Kriegs- und Wanderzüge der Völker. Betrachtet man die gegenwärtige Völker-

Trotz Schnee und Lis: LWM.bei der Arbeit!

sein. Aber

Mann stehen.

oche überfällig. Mine gelaufen und

General Weygand, der Ob erkommandierende r französischen Armee in Syrien, ist von Beirut

Aus aller Welt

Wanderungen und Ltmsiedlungen. Don Ot. Roderich v. LlngernSternberg.

PK. L. W. B. K.? Eine Abkürzung, die nur wenige kennen. Als unsere Lustverteidi-

der französischen -------

kämmend, in der türkischen Hauptstadt eingetroffen. Er wurde dort von dem Kommandan­ten der Garnison Ankara, General Geukzer, emp-

arte von Westeuropa, so ergibt sich, daß alle zur Zeit in den verschiedensten Gebieten ansässige Völker ugewandert sind, d. h. ursprünglich woanders >eheimatet waren. Ich will das an zwei Beispielen

urz erläutern.

Im Bereich Deutschlands haben sich die g e r m a - Nischen Stämme erst nach der Völkerwande- ung (375 bis 486 n. Ehr.) niedergelassen, und die lawischen Stämme, die nachträglich im )eutschtum aufgegangen sind, sind erst spätere Zu- Wanderer in einem ursprünglich von Germanen be­wohnten Gebiet. Das französische Volk setzt sich ab- ftammungsmäßig zusammen aus den Kelten, die, wenn auch nicht der ursprüngliche, so doch ein alt- eingesessener und ehedem über ganz Süddwestdeutsch- land verbreiteter Volksstamm waren, und aus dem Osten nach Frankreich eingedrungen sind. Ganz büdfrankreich hat einen starken Einschlag von Ita­likern (Römern), Griechen und Phöniziern erfahren. Sehr wesentlich waren ferner die ger­manischen Wellen, die während der Völker­wanderung über Frankreich nach der Pyrenäen- Halbinsel sich ergossen haben und in Gestalt der Franken eine dauernde und geschichtlich bedeutsame -tolle nach ihrer Niederlassung in Nordfrankreich,

Kleine politische Nachrichten.

In Prag weihte Reichsleiter Korpsführer Hühnlein die sechs Stander der NSKK.-Motor- staffel Prag im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Partei, Wchrmacht und Staat.

Reuter zufolge ist das ent Newshaven" feit einer L Es ist wahrscheinlich auf eine gesunken.

sellschaft ihre Iahrestagung Mit der Jntemisten- tagung zusammengelegt.

Unser Bild zeigt französische Soldaten tn einem Gehöft, in das die deutschen Granaten zielsicher einschlugen. (Presse-Billl-Zentrale-M.)

Festsitzung der Preußischen Akademie der Wissen- schaflen.

Einer ehrwürdigen Tradition folgend versammelte sich die Preußische Akademie der Wissenschaften zur Feier des Friedrichstages und des Tages der Reichs­gründung zu einer Festsitzung, an der mit Reichs- Minister Seldte viele führende Männer von Staat und Partei, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst teil - nahmen. Die russische Wissenschaft^ mit der die Aka­demie seit ihrem Bestehen enge Beziehungen unter­hält war durch eine Kommission, an der Spitze der Volkskommissar für Erziehung und Unter­richt, Käst an off, sowie den russischen Bot­schafter vertreten. Nach den Klangen Bachscher Musik sprach der Präsident der Akademie, ff=£>ber» Mr Professor Dr. Wahlen. Wz-präsib-nt G°- Heimrat H e y m a n n verlas den Jahresbericht. Dann berichtet Professor Dr. Krebs über den Atlas des deutschen Lebensraumes in Mitteleuropa". Professor Schmiete- tking erstattete über dasDeutsche Wörter-

Jahren verjähren. Die Verjährungsfrist läuft aber nicht, wenn der Anspruch bei dem Versicherer an- gemeldet ist, bis die schriftliche Entscheidung des Versicherers ergeht. Das geltende Recht kannte eine Prämienverbesserung nur zu Gunsten des Versicherers. Nunmehr wird dem Versicherungs­nehmer ebenfalls ein Recht auf Herabsetzung der Prämie eingeräumt, wenn das versicherte Risiko geringer wird. In der Lebensversicherung findet diese Vorschrift keine Anwendung. Wird eine Le­bens- oder Unfallversicherung auf das Leben eines anderen genommen, so ist dessen Zustimmung grundsätzlich erforderlich. Das gilt künftig nicht, wenn die vereinbarte Leistung den Betrag der ge­wöhnlichen Beerdigungskosten nicht übersteigt. Die Lebensversicherung dient in der Regel der Familien­versorgung. Daher sind Familienangehörige gewöhn­lich die Bezugsberechtigten. Gerät der Versiehe runas- nehmer in Vermögensverfall, so ging bisher die Anwartschaft der Begünstigten verloren, weil sie nicht in die Versicherung eintreten konnten. Nun­mehr aber wird ihnen diese Möglichkeit gegeben. Hier macht das Gesetz den ersten Ansatz zu einer Regelung der Familienfürsorge in der Lebensver­sicherung, die bisher lediglich in der Handwerker­versicherung verankert ist.

tigen Schlägen werden die großen Brocken aus­einandergeschlagen. Stein neben Stein wird einge­setzt. In den vorhergehenden Sagen ist bereits der breite Streifen aus gekoffert worden. Als ich mich mit einem tiefer Männer unterhalte, erfahre ich, daß sich diese Kompanie aus lauter D ft mar­tern zusammen setzt. Aus der Wachau, aus der Steiermark, Nieder- und Oberösterreich, aus der gesamten Ostmark kommen sie. Schlosser, Schreiner, Maurer, Erdarbeiter, Holzfäller diese und ähn­liche Berufe sind vertreten, so daß ihnen die Arbeit in solch einer LWBK. nichts Neues ist. Was hinzu­kommt, lernen sie von den Arbeitsdienst- führern, die als Vorgesetzte dieser Einheit ein­gesetzt sind. Auch der Kompanieführer ist ein Ar- beitsdienstführer, ein Feld meister.

Bereits seit Kriegsbeginn stehen diese Märmer an der Front. Als der Polenkrieg begann, wurden sie sofort vorne eingesetzt, schleppten Bomben von den Transportflugzeugen zu den startbereiten Bom­bern, besserten die von den Polen vor ihrem Abzug zerstörten Flugplätze wieder aus oder halsen der Flak beim Vormarsch über zerstörte Drücken und Straßen. Wo es galt, Arbeitskräfte einzusetzen, überall wo technische Arbeiten nötig waren, da mußte die LWBK. heran das Mädchen für alles! Nun sind sie hier an der Westfront. In einigen - Wochen formen sie mit ihren Fahrzeugen vielleicht schon wieder zu einem anderen Feld-Flugplatz ober

buch der Brüder Grimrn" Bericht. Den Fest­vortrag hielt der Romanist der Berliner Univer­sität, Professor Gamillscheeg, überDie Her­kunft der Rumänen".

Der Brand derOrajio.

Nach einem dem Duce erstatteten Bericht des Ver­te hrsmi nisters über den Brand des großen italie­nischen PassagierschiftesOrazio" am letzten Sonn­tag werden 110 Personen vermißt, darunter 60 Mann der Besatzung und 50 Passagiere. Die Ursache des Feuers wird auf fünf oder sechs Explosionen zurückgeführt, die rasch aufein­ander im Maschinenraum erfolgt sind. Das Feuer setzte bald das ganze Mittelschiff in Flam­men. Nach kaum einer Viertelstunde Hatte der Brand unter der Einwirkung eines schweren Gewitter sturmes solchen Umfang angenom­men, daß der Kapitän 808.-Rufe fünfen ließ, die aber nur wenige Minuten wiederholt werden konn­ten Zwei trotz des Verbotes des Kapitäns ausge­setzte Rettungsboote sind gekentert. Die Rettungsarbeiten durch herbeigeeilte Schiffe dauer­ten sieben Stunden.

Doppelmord in Trier.

Am Mittwochvormittag fanden Hausangestellte den in den 50er Jahren stehenden Fahrradfabrl- fanten Schmidt und seine etwa 20 Jahre jüngere Ehefrau in der Wohnung in Trier-West ersch o s- fen auf. Wie sich später herausstellte, hatte man den Täter, den 1897 in Frankfurt a. M. geborenen Willi Nenck in das Haus gehen sehen, was aber nicht auffiel, da Renck dort öfters verkehrte. Emen Schuß hatte niemand gehört. Später verließ der Mörder die Wohnung, eignete sich 4» der Fabrik

vermieden werden, daß der Derfichevungsnehmer, wenn einmal der Versicherungsfall eintritt, zu seiner ^stellt, däß der Inhalt des Vertrages von seinem Anträge abweicht. Der Versicherer muß auf alle Abweichungen in allen Dersicherungszwei- qen besonders aufmerksam machen. Ein Recht auf Abschlagszahlungen kannte man bisher nur in der Feuerversicherung und der Hagelversicherung. Der Versicherungsnehmer hat aber gerechterweise auch in anderen Zweigen der Versicherung einen Anspruch auf Abschlagszahlungen, z. B. in der Kranken- ober Unfallversicherung. Es ist nicht angängig, daß der Versicherungsnehmer im Krankenhause Vorschüsse leisten muß, der Versicherer aber ihn bis zum Abschluß der Behandluna warten läßt. Steht fest, daß der Versicherer überhaupt zu leisten hat, so muß er wenigstens den Betrag zah­len der nach Lage der Sache sicherlich zu leisten ist 'Das Gesetz sieht sodann vor, daß die Ansprüche .1 . , . .. <.S. i« Flint

ein Fahrrad an und suchte das Weite. Man nimmt an, daß der Doppelmord geschah, nachdem der Täter einen Wortwechsel mit Schmidt gehabt hat, dessen Frau er bereits seit längerer Zeit nachstellte. Die wlizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abge- chlossen.

Zwei Gewaltverbrecher hingerichtet.

Die Justizpressestelle Berlin teilt mit: Am 25. Ja­nuar 1940 sind der am 27. Februar 1901 in Gel- enkirchen geborene Arthur Markmann und die am 28. November 1906 in Berlin geborene Sophie Pöhle hingerichtet worden, die das Sondergericht in Berlin am 24. Januar 1940 wegen Mordes als Gewaltverbrecher und wegen Beihilfe zu dieser Tat zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt hat. Markmann, ein schwer vorbestrafter Gewalt­verbrecher, hat am 1. Oktober 1939 in seiner Woh­nung die 18jährige Käthe Keßler in bestialischer Weise ermordet. Die Pohle hat ihm bei der Tat und der Besettigung der Spuren Hilfe geleistet.

Volksschädling zum Tode verurteilt.

Das Sondergericht in Köln sprach über den 23jährigen Hermann Müller aus Neunkirchen (Saarpfalz) wegen mehrerer Verbrechen des Be­trugs, begangen unter den Voraussetzungen des § 4 der Volksfchädlingsverordnung die Todesstrafe nebst Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aus. Aus Großmannssucht und aus dem Bestreben heraus, sich auf Kosten anderer ein angenehmes Le­ben zu verschaffen, nützte er die Kriegsverhältnisse aus, gab sich bei zahlreichen Familien als Kamerad ihrer im Felde befindlichen Männer aus, bestellte den Angehörigen Grüße und ließ sich Geldbeträge, Lebensrnittel und Wäsche geben, die er dem Ange­hörigen im Felde überbringen solle. Aus diese Weise erbeutete er in knapp vier Wochen 370 RM. an Bargeld und Waren. Die Beuteergebnisse mit­unter 80 und 100 RM. hat er in leichtsinniger Gesellschaft verjubelt. Er trieb sein Unwesen in feiner Heimat und dann in verschiedenen Städten von Köln bis Mainz.

fangen.

Der türkische DampferFesei Bahrie" ist an der rumänischen Küste auf der Fahrt nach Istan­bul infolge einer Explosion gesunken. Die Be­satzung soll gerettet fein.

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Der jugoslawische 5 e r ft ö r e rLjub . Ij ana" wurde bei der Einfahrt in den Kriegshafen Sibenik bei schwerem Seegang zwischen zwei Inseln gegen ein Rifs geschleudert und so schwer beschädigt, daß er kurze Zeit darauf sank. Die Besatzung wurde mit Ausnahme des Maschineningenieurs ge­rettet. Der Zerstörer war 1210 Tonnen groß und erst im Jahre 1939 in Dienst gestellt worden.

Der litauische Staatspräsident Smetana wird am 16. Februar der wieder unter litauischer Staats­hoheit zurückgekehrten historischen Hauptstadt Li­tauens, Wilna, seinen ersten Besuch abstatten.

In Boise, der Hauptstadt seines Heimatstaates Idaho, wurde Senator B o r a h zur letzten Ruhe geleitet. Der Beisetzung ging eine Trauerfeier im Staatskapitol voraus. Nachfolger Borahs im Außen- ausschuß des Senats wird der republikanische Sena­tor Nye aus Nord-Dakota, der ebenso wie Borah im Isolationismus die beste Wahrung der amerika- nischen Interessen erblickt.___

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Stabt Gießen. Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Lubwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theobor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlscke Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich In Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. §ur Zeit & k frwnfrt MS E

gespielt haben. Unb schließlich ist der Invasion ber Ülormanen in Nordfrankreich zu gebenden, bie den germanischen Einschlag im französischen Volks­tum noch weiter verstärkt haben. Aehnlich hat sich die ßUDung der anderen zur Zeit in Westeuropa an­sässigen Völker vollzogen: Sie alle sind aus einer Zusammenschweißung von Volksstämmen entstanden, die nicht seit undenklichen Zeiten ihre gegenroärtige Äeimat bevölkert haben, sondern zugewandert sind.

«der °.ch nach der K°n,°lid!-rung ber west-ur°-1 unb

patfdjen Verhältnisse hat bie SBanberungsbemegung Luftwaffe hier im Äesten angelegt werben

nid)t oufgeijort (Sine ber bebeut(am(ten war bie mußten, war es zum großen Teil der Arbeite- d e u t f ch e 0 st l a n d man ber u n g , ber u. a. bte 11, i e n ft, ber hier tatkräftig eingesetzt werben tonnte. Beneblung ber spateren Mark Branbenburg unb bte -Etliche Stellungen bereits bezogen, sinb

Besitzergretsung bes ostelbischen Teils bes gegen-k^ ^lbslugplätze belegt. Hier unb bort marttgen beutschen Lebensraumes zu Derbanten ift werden aber doch noch irgendwelche zusätzlichen Ar- viese Wanberungsbewegung hat sich in ihren weite- ^ten ,u verrichten sein, die von ben stationierten ftcn Auslaufen m nordöstlicher Richtung tn das Ge- Formationen nicht ausgeführt werden können. Des- biet ber Ostseelanber (Lettlanb unb Estlanb) b.s zum (i$ ^stw°^ einen eigenen Ar-

Fluß Narowa erstreckt, unb in östlicher Richtung hat «-, 'zh » geschaffen, ber für solche technischen si- die gesamte Kultur ber von den Polen besetzten Arbeiten herangezogen wird. Es sinb bie L.W.B.K. Gebiete nachhaltig beeinflußt burchb.e Niederlassung solche Kompanie besuchten wir biefer Tage an zahlreicher Deutscher in den Städten (Magdeburger Arbeitsstelle

Recht, Barockbauten usw.) und durch bäuerliche Sied- Januarmorgen. Um den festgeftoreneu

hingen. Der erstarkende preußische Staat hat dann Flugplatz stehen die Maschinen. Auf den Ab- die Zuwanderung von zahlreichen ihres Glaubens deckplanen glitzert Rauhreif. Nicht groß ist tiefer wegen aus Frankreich (Hugenotten) und aus fon- Man merkt ihm an, daß er erst im letzten ftigen katholischen Ländern Vertriebenen veranlaßt. r ^rttggestellt wurde. Arbeitsbaracken, Geräte Dadurch ist in den Bildungsprozeß des Preußentums uni) angefahrene Steinhaufen sprechen davon. Mer eine besondere Komponente hereingetragen worden, jetzt bei dem eingetretenen Frostwetter ruht

Noch der Entdeckung derNeuen Welt" beginnt Arbeit nicht. Drüben am anderen Platzende

allmählich die Auswanderung und Kolonisierung Löhnen schwere Hämmer, fahren die Schippen A m e r i k a s , die im nördlichen Teil im Laufe des fiarrenfo Mer den harten Boden. Eine L. W. B. K. 18.Jahrhunderts, nach der Lostrennung der eng- eingesetzt eine Lustwaffenbau-

lischen Kolonien vom Mutterland (1776), zu ber Kompanie.

Gründung der Vereinigten Staaten und in der Folge | -

M Millionen Bücher für unsere Soldaten.

Uebergabe der Bücherspende der NSDAP, für die Wehrmacht.

Berlin, 25.Jan. (DNB.) In Anwesenheit des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht General­oberst Keitel und des Generalmajors Reinecke erfolgte die Uebergabe der auf Anregung des Reichsleiters Rosenberg durchgeführten Bü­chersammlung der NSDAP, für die deutsche Wehrmacht. Insgesamt wurden 8V2 Millionen Bände gesammelt. Dazu kommen noch Spenden von Verlegern und Buchhändlern mit über 127 000 Bänden. Der Wehrmacht konnten bereits me^r als 27 OOOBüchereienzur Verfügung gestellt werden.

Reichsleiter Rosenberg dankte allen Spendern in Stadt und Land, ferner der NSDAP, und ihren Gliederungen sowie Den etwa 300 000 freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. Die Bücher würden un­teren Soldaten Entspannung und Erheiterung brin­gen, aber für viele eine Quelle der Erhebung sein. Dadurch werde der innere Witte weiter gestärkt, das Deutsche Reich mit allen Kräften zu verteidigen. Auch Generaloberst Keitel dankte allen, tie an Dem Zustandekommen dieser großzügigen Samm­lung für die Wehrmacht beigetragen haben, insbe- besondere dem Reichsleiter Rosenberg als dem Ur- heber dieser Idee. Ueber 8V2 Millionen Bände zu­sammenzutragen, sei eine stolze Leistung, für die er als Mittler der Empfindungen jedes einzelnen unbekannten Kämpfers an der Front den Dank der Wehrmacht zum Ausdruck bringe.

lischen Kolonien vom Mutterland (1776), zu oer Kompanie. sWochen können sie nut ihren Erzeugen

Gründung der Vereinigten Staaten und in der Folge ^twa 180 Mann schuften hier. Mit einem LK. schon wieder zu einem anderen Feld^Flugpl zu einer bis dahin ihrem Umfang nach unerhört dauernd Steine angefahren, die mit kundiger einer anderen Flakstellung unterwegs sei

großen Uebersiedlunq von Engländern, Iren und $an(b .u Packlagern verwendet werden. Mit wuch-1 überall werden sie als Ostmarker ihren Man Schotten und gegen Ende des 18. und im Laufe des

19. Jahrhunderts auch von Deutschen, geführt hat. ä

Staaten^erreicht um die Mitte 'des vorigen Jahr- Neuemngeu im Versicherungsrecht hunderts und dann Anfang der 80er Jahre vorüber- gehend eine besondere Höhe. Danach trat aber die ^om 1.7.1940 ab gilt nach der Verordnung zur Zuwanderung aus Italien, .Ungarn (Juden) und Vereinheitlichung des Rechts Der Vertragsversiche- btanbinaoien immer starker ,n b.e Srf^einung unb einheitliches Recht irn Aroßbeutfchen Reich Die gegen Ende des vorigen Jahrhunderts überwog die Vorschriften über das Zustandekommen des 23er« Einwanderung aus Osteuropa von Juden, Tschechen, sicherungsvertrages bezwecken, daß A b w e i ch u n - Slowaken, Litauern und Ukrainern und aus Sud- ' JAntrag des Dersicherungsneh- europa von Italienern, die Zuwanderung aus West- m£T5 n-A me^r versteckt erfolgen Dürfen; es soll europa bei weitem. In Der letzten Zeit vor dem Wett- ^^IDen werden, daß der Derfichevungsneh krieg erreichte Die amerikanische Einwanderung aus menn e^nma[ ^er Versicherungsfall eintritt, zu se Europa durchschnittlich über eine Million Menschen B^ftürzrmg fesfti .... -

jährlich. von seinem Antt

Aber nicht nur nach Amerika hat sich aus Europa 1 ein mächtiger Menschenstrom ergossen; in alle Erbteile ift ber weiße Mensch im 19. Jahrhundert Dorgebrungen, hat sich bauernd niedergelassen und die ganze Welt in einem Grade europäisiert, wie das kein anderer Kulturkreis, weder der arabische noch Der mittel- und ostasiatische. Die auch große Kriegs- und Wanderzüge durchgeführt haben, aufweisen kann. Insgesamt wird Die Zahl der Europäer, Die im Laus von 125 Jahren (1800 bis 1925) ausgewanDert sinD, auf runD 60 Millionen veranschlagt. Sehr beDauerns- roert ist nun, Daß nach Dem Weltkrieg eine Um­kehrung Der WanDerungsbewegung eingetreten ist, D. h. Die AuswanDerung aus Europa ift so stark zurückgegangen, daß sie von der ... -

bzw Rückwanderung nach Europa über- in Jahren, bei Der Lebensversicherung tn funs troffen wirD. BesonDers stark bemerkbar ist Dieser' Umschwung in D eutschl anD ; aber auch mEng- l a n D unb in Den f £ a n D i n a d i f dj e n San Dern ist eine größere überseeische Ein- bzw. Ruckwande- runa als AuswanDerung zu verzeichnen. Diese ttm- kehr Der WanDerungsbewegung ist für Die Aus- 3iiferniffenlagung in Wiesbaden,

breihmq Des westeuropäischen Einflusses m Der Die Deutsche Gesellschaft für innere Wett, wenn sie weiter anhält, von Nachteil, Da ^Medizin wird auch in diesem Jahre vom 6. bis die Zahl Der Europäer, Die als Kolonisatoren und 9 Mai in Wiesbaden ihre Jahrestagung abhalten. Pioniere in Den von Farbigen bevölkerten ßänDern oum ersten Male wird auch tie De utsche Ge­wirken, verminDert. s e 1 l f ch a s t für K r e i s 1 a u f f o r s ch u n g , die

Vor Dem Weltkrieg waren es fast ausschließttch iI)rcn Sitz in Bad-Nauheim, Der Zentralstelle Der

wirtschaftliche GrünDe und religiöse Er- Aschen Kreislauftorschung, hat, gemeinsam mit

waaungen. Die zur UebersieDlung in wirtschaftlich I ber Deuftchen Gesellschaft für innere Medizin ihre noch unerfchloffene menschenleere Räume oder in Ge- Iahrestagung in Wiesbaden abhalten. Desgleichen biete, wo Die ZuwandernDen eine religiöse Benach- auch die D e u t s ch e H ä m a tv lo gisch e G e- telligung nicht zu befürchten hatten, veranlaßten. ' ----------------

Neuerdings, aber in Anfängen auch schon vor dem j Weltkrieg, ist es der Nationalismus, der zu Wanderungs- und Umsiedlungsbewegungen Anlaß gegeben hat. Die zur Zeit allenthalben zu beob­achtende schroffe Absonderung zwischen den Volkern !äßt in vielen Fällen ein Beieinanderwohnen nicht ahne ständige Reibungen und feindliche Ausschrei­tungen möglich erscheinen. In zahlreichen Fallen kann eine 'Befriedung nur auf dem Wege plan­mäßiger unb gut vorbereiteter Auswanderung und Umsiedlung erreicht werden. Die erste Aktion dieser Art hat nach Dem Weltkrieg Zwifchen Der Türkei unD GriechenlanD stattgefunden, burch Die runD zwei Millionen Menschen urngesieDett morDen sinD: Die kleinasiatischen Griechen nach Gne- chenlanD unD Die in griechischen Gebieten ansässigen Türken nach Kleinasien. Mit Der vorn Führer ayge- KinDiaten unD jetzt in Der Durchsührunq begnsfenen J m f i e D l u n g Der VolksDeutsch e n fmDet ein bedeutsamer historischer Vrozeß seinen Abschluß.

Der sich mit keiner bisherigen WanDerungsbewegung vergleichen laßt: Die Siedlung des gesamten deutschen Lottes in einen geschlossenen Lebensrauw