Ausgabe 
25.9.1940
 
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Mittwoch, 25. September 1940

(90. Jahrgang Ur. 227

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riefen

Der Reichsmarschall in einem Fliegerhorst im Westen

Hier zerstörte eine Sprengbombe nahezu alle Stock­werke eines Berliner Wohnhauses. (Scherl.)

Schaden angerichtet.

Der Gegner verlor gestern 2 4 Flugzeuge lm Lustkampf. eines wurde durch Flakartillerie abge­schossen. Sechs deutsche Flugzeuge werden vermißt.

Am Dienstag 18 Briten abgeschossen.

Wiederholte Angriffe auf kriegswichtige Ziele in Südengland. B e r l i n, 24. Sept. (DAV.) 3m Laufe des Diens­tags unternahmen unsere Kampfflugzeuge wieder- holte Angriffe auf kriegswichtige Ziele in Südeng­land. So wurden die Tilbury-Docks und eine Flugzeugfabrik in Southampton er­folgreich mit Bomben belegt. Dabei kam es zu mehreren Luftkämpfen, bei denen nach bisher vor­liegenden Meldungen 18britifcheFlugzeuge abgefchoffen wurden; ein deutsches Flugzeug wird vermißt.

Heue briiische Angriffsversuche aus Berlin.

Nur geringer Gebäudeschaden in einigen Wohnvierteln. Wieder Opfer unter der Zivilbevölkerung. Keine kriegswichtigen Ziele getroffen.

Unser Bild zeigt den Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Reichsmarschall Göring. bei einer Ansprache vor Flugzeugbesatzungen. (PK.-Cltel-Lange-Scheri-M.)

Vergeltung für Heidelberg.

Oie englische Universitätsstadt Cambridge mit Bomben belegt.

Hauptziel Berlin an. Die Bombenwürfe in Außeuvierteln und Wohnbezirken Berlins Be­schädigungen an Wohnhäusern hervor. Eine Anzahl Zivilpersonen wurde gelötet oder verletzt. Weder in Berlin noch in anderen Orten wurde militärischer

Kein Gchlas mehr für die Londoner

Wachsende Abspannung unter den deutschen Lustangriffen.

Der Wehrmachtsbericht vom Dienstag.

Berlin, 24. September. (DNB.) Das Ober­kommando der Wehrmacht gibt bekannt:

BeibewaffnetenAufklärungsflügen über Süd-England belegte die Luftwaffe auch gestern kriegswichtige Ziele mit Bomben. Dabei kam es zu mehreren für uns erfolgreichen Luftkämpfen.

3n der Nacht fetzten Kampffliegerverbände ihre Angriffe auf London und andere kriegswich­tige Ziele Englands fort. Bei den Willwall- und Jvdia-Docks in der Nähe von Vauxhall und des hyde-parks, sowie an anderen Stellen konnten starke Brände beobachtet werden. 3n Liverpool entstanden ebenfalls starke neue Brande. Als Vergeltung für britifche Bombenwürfe auf die alte deutsche Universitätsstadt Heidelberg, die keinerlei kriegswichtige Anlagen aufweist, wurde Cam­bridge mit Bomben belegt

Einige feindliche Häfen wurden erneut ver­mint

3n der Nacht zum 24. September griffen britische Flugzeuge einige Orte in Norddeutschland und als

Berlin, 25. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die britische Luftwaffe wiederholte in der Nacht zum 25. 9. ihre Angriffsversuche auf Berlin. Bereits in den westlichen und nördlichen Außenbezirken der Reichshauptstadt gerieten die feindlichen Flugzeuge in den Sperrfeuergürtel der Flak­artillerie, die wirkungsvoll jeden Angriff auf größere Ziele verhinderte. Infolge­dessen richteten Bombenabwürfe des Gegners nur geringen Gebäudeschaden in einigen Wohnvierteln an. Allerdings sind wieder ver­schiedene Opfer unter der Zivilbe­völkerung zu oeklagen.

Wie nicht anders zu erwarten war, versuchte das britische Luftfahrtministerium aus dem bisher größ­ten Luftangriff auf die Reichshauptstadt Dienstag- Fracht möglichst viel propagandistisches Kapital zu

Stockholm, 24. Sept. (Europapreß.) Der Luftalarm, den London auch in der Nacht zum Dienstag erlebte, wurde, wie der britische Nach­richtendienst am Dienstagvormittag um 7.15 Uhr mitteilte,eben beendet". Die Hauptangriffe sollen sich insbesondere gegen Z e n t r a l - u n d N o r d- we st-London gerichtet haben. Ein großer Teil der deutschen Maschinen soll auchdie Außen­bezirke der Hauptstadt unter Feuer genommen haben. Schließlich wird vom britischen Nachrichten­dienst mitgeteilt, daßviele anderen Teile des Lan­des, u. a. die Midlands, Nordwest- und Südwest­england sowie Wales, in der Nacht zum Dienstag Lustangriffen ausgesetzt waren".Dagens Nyheter" berichtet aus London, daß die im Nord west en gelegenen Londoner Vororte sicher die schwersten Luftangriffe erlebt hätten. Zwanzig schwere Spreng­bomben seien in der Nähe eines großen Gebäudes, das in dem Bericht ungenannt bleibt, niedergegan-

würfe diesmal von Flugzetteln mit dem Titel: Das zweite Jahr des Hiller-Krieges."

Zunächst weiß nicht nur ganz Großdeutfchland, sondern auch die übrige Well, soweit sie ehrlich ist, welche großzügige Friedens- und Befriedungspolitik Adolf Hitler getrieben hat. Es weiß also mithin jedermann auch, daß es keinenHitler-Kriegs', son­dern nur wieder einen englischen Krieg gibt. In diesem Krieg hat England ein so hohes Kapital an Vertragsbrüchen, Völkerrechtsbrüchen und gemeinen Verbrechen investiert, daß schon diese Taten eine unnachsichtliche Vergeltung nach sich ziehen müssen. Seitdem aber England den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung führt, ist Englands Maß übergelaufen. Die britische Spekulation, die darin liegt, daß die englische Luftwaffe den Angriff auf militärische Objekte geradezu vermeidet und ihre Bomben ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, ist zu dumm, als daß wir demgegenüber die eiserne Disziplin der im Nationalsozialismus

Hnfere englische Buchführung

Don unserer Berliner Schristieitung.

Die .Königliche" Luftwaffe hat in letzter Zeit nach zwei Richtungen die Kritik der Oesfentlichkeit auf sich gezogen. Infolge der immer starker wer- denden deutschen Dergeltungsangriffe auf London war in der britischen Oesfentlichkeit immer dring­licher die Frage erhoben worden, wo denn eigent­lich die englische Luftwaffe bleibe; ausländische Be­obachter hatten schon die Vermutung geäußert, England wolle sich seine Luftwaffe nach den schreck­lichen Verlusten der letzten beiden Wochen für den eigentlichen Entscheidungskampf reservierem Zwi­schendurch erschienen dann in englischen Blattern jene bekannten Zeugnisse britischer Humanität in denen die Vernichtung deutscher Städte mitsamt ihren Einwohnern betrieben wurde.

Nach alledem scheint sich die britische Luftwaffe vorgenommen zu haben, den Nachweis zu erbrin­gen, daß sie noch da ist. Sie tut das auf ihre Weise, auf ihre echt englische Weise, mb emi [ ihre nächtlichen Bombenwürfe auf ausschließlich -ivile Wohngegenden, Krankenhäuser, Kirchen u w. in verstärktem Maße fortsetzt. Außer anderen Orten in Deutschland hat dabei auch Berlin wieder Tote und Verwundete sowie Schaden an Wohn­bauten, darunter in einer Siedlung der National­sozialistischen KriLgsopferversorgung zu beklagen gehabt. Begleitet waren diese nächtlichen Bomben-

auszeichnung für die Zivilbevölkerung ankündigte, ist ein Teil dieser Kampagne. Eine weitere Maß­nahme, die besonders die Stimmung unter d e n Arbeitern der Rüstungsindustrie heben oll, ist der Plan, solchen Arbeitern in regelmäßigen Zwischenräumen 48ftünöige Ruheaufenthalte auf d e m Lande zu gewähren, wo sie Aussicht haben, sich einmal ohne Fliegeralarm auszu- chlafen. Allerdings hat dieser Plan die Schwie­rigkeit, genügend Quartiere auf dem Lande für die Arbeiter zu finden, da bereits die normalen An- orderungen der Wehrmacht in den nächsten Mona­ten die verfügbaren Unterbringungsmöglichkeiten vollauf in Anspruch nehmen dürften. Auch das Heer hat anscheinend eine Aufmunterung nötig. Wie Daily Telegraph" berichtet, hat Kriegsminister Eben Pläne aufgestellt, um diekämpferische Lei­stungsfähigkeit aufrechtzuerhasten und den Angriffs- geist zu entwickeln". Schließlich bedürfen die L u f t- chutzwarte in London dringend der Ablösung und Erholung.Daily Sketch" führt Beispiele an, aus denen sich ergibt, daß viele dieser Männer seit zwei oder drei Wochen überhaupt keine Nacht mehr ins Bett gekommen sind. Die Frage ihrer Ablösung sei bereits mit Churchill besprochen worden. Das Blatt schlägt vor, die Londoner Luft­schutzwarte für einige Zeit durch solche aus bis­her noch ruhigen Gegenden in der Pro­vinz ablösen zu lassen. Auf diese Weise könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, da die ländlichen Luftschutzwarte nach einigen Wochen mit praktischen Erfahrungen aus London in ihre Wohn­orte zurückkehren könnten.

Die Festung London.

Die Opfer unter der Londoner Zivil­bevölkerung kommen auf Churchills Konto.

Berlin, 25. Sept. (DNB. Funkspruch.) Immer wieder gibt England in Rundfunk und Presse seiner tiefsten Empörung Ausdruck über dieunmensch­lichen Verwüstungen", welche die deutsche Luftwaffe gerade unter der zivilen Bevölkerung Londons täglich erneut anrichten soll. Wenn Eng­land so zahlreiche Opfer unter der Londoner Zivil­bevölkerung zu beklagen hat, so hat nur seine Regierung se 1 bst die Schuld. DieDaily Mail" hat in ihrer Ausgabe vom 19.9/ selbst zu­gegeben, daß die britische Hauptstadt eine F e - ft u n g sei, die jetzt bereite-14 Tage unter feindlichem Feuer liege. Seit der immer wieder angekündigten deutschen Vergeltungsaktion hätte die britische Re­gierung Zeit genug gehabt, die Stadt zur Haupt­sache zu evakuieren. Von den acht Millionen Einwohnern der Riesenstadt sollen IV2 Millionen London bereits verlassen haben, doch sind es neben den besitzenden Klaffen meist nur solche Bevölke­rungsschichten, deren Abwanderung sich für die Lan­desverteidigung nicht nachteilig auswirkt. Bei dem in London verbliebenen größeren Teil aller industriellen Unternehmungen handelt es sich um Betriebe selbst klein st er Handwerker, die direkt oder indirekt für d i e britische Rüstungsindustrie irgendwie tätig sind. Der britische Minister Macdonald sagte zum Schluß seiner Rundfunkansprache vom 23.9. selbst:Die Einwohner Londons sind ebenso Soldaten wie die Fronttruppen." War­um beklagt man sich, wenn auch diese Einwohner Londons Verluste wie Frontsoldaten erleiden?

gen und hätten große Verwüstungen angerichtet. Aehnliche Feststellungen könne man im Sud­in e st e n der Stadt machen, wo Bombentrich­ter von rund zwanzig Meter Breite und zehn Meter Tiefe keine Seltenheit seien.Stock­holms Tidningen" verweist wieder auf die zahl­reichen abgesperrten Straßen in London, die große Verkehrsumleitungen mit sich brächten. Ein gro­ßes Warenhaus fei dem Beispiel kleinerer Ge­schäfte gefolgt und halte einen sog.Bomben- ausverkauf" ab.

Ein sicheres Zeichen für die Wirkung, die die deutschen Luftangriffe in stetig zunehmendem Maße auf die Moral der englischen Bevölkerung ausüben, sind die Bemühungen, die die Regierung auf den verschiedensten Gebieten um eine Aufmunterung der Volksstimmung unternimmt. Die Rundfunk­rede König Georgs, in der er die seit langem von vielen Seiten geforderte Stiftung einer Kriegs-

Englands Krieg gegen die Weltwirtschaft.

Englands Kriege waren von jeher Wirtschafts­kriege. Sie richteten sich aber nicht nur gegen den eigentlichen Feind, sondern zumeist auch gegen die an dem Konflikt nicht beteiligten kleinere» Völker, ja, sogar gegen die eigenen Bundes- genossen. Das gleiche Merkmal zeigt auch der ge­genwärtige Krieg. Seinen weltweiten Ausmaßen entsprechend und seiner bewußten Vorbereitung als Wirtschaftskrieg gemäß, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf fast alle unbeteiligten Völker heute sogar stärker als in den früheren Kriegen Englands. Lediglich die raschen Siege Deutschlands haben diese Folgen im engeren europäischen Be­reich nicht ganz zur Auswirkung kommen lassen.

Immerhin ist heute bereits der früher so be? deutsame Begriff des Weltmarktes zerstört und zu einem Wort ohne Inhalt geworden. Das ist nicht nur eine theoretische Feststellung, wie es viel­leicht manchem Deutschen vom Standpunkte der weltmarktunabhängigen und durch eine kluge Wirt- schaftspolittk gesicherten deutschen Versorgung er­dfernen möchte, sondern das ist für alle die Län­der, deren Wirtschaft eine enge Verflechtung mit dem Weltmarkt aufwies, eine recht harte und ein­schneidende Wirklichkeit. Alle Absatz- und Liefer­beziehungen dieser Länder, wie sie sich enffprechend ihrer Wirtschaftsstruktur, ihrer klimatischen und sonstigen Produkttonsmöglichkeiten in langen Jah­ren eingespielt hatten, sind von England rücksichts­los und brutal zerrissen worden. Zu den vor­bereitenden Maßnahmen der englischen Kriegfüh­rung gehörte z. B. eine großzügige Ankaufspla­nung, die im wesentlichen darauf hinauslief, soweit wie nur möglich kriegswichtige Rohstoffe in den Empireländern zu kaufen. ohne Rücksicht darauf, von welchem Lande man sie bisher bezogen hatte. Davon wurden in erster Linie die südamerikanischen Staaten betroffen, deren Hoffnung auf umfang­reiche Kriegslieferungen in Getreide, Fleisch usw. dadurch enttäuscht wurden.

Die strukturelle Wirkung der Störung der Markt­beziehungen dritter, am Kriege unbeteiligter Län­der wird besonders deutlich am Beispiel Argenti­niens und Brasiliens. Da Argentinien den Briten nicht so zu Willen war, wie sie es wünsch­ten, bestraften sie dieses Land durch Verlagerung des größten Teils ihrer Fleischeinkäufe nach Bra­silien. Dadurch rückte an die Stelle des bisher in der Ausfuhr führenden Kaffees nun das Fleisch. Für Argentinien sowohl wie für Brasilien ergaben sich aus dieser britischen Rücksichtslosigkeit ernsthafte

geschulten Volksgemeinschaft noch besonders zu unterstreichen brauchten. Um so nachdrücklicher er­innern wir an die deutschen Feststellungen zu Be­ginn des englischen Luftkrieges gegen die Zivilbe­völkerung: Jeder Einflug, jede Spreng- und jede Brandbombe ist gezählt! Den Anfang der Vergel­tung erlebt England seit 2V2 Wochen. Daß das Höchstmaß dieser Vergeltung noch nicht erreicht ist, hat auch das Ausland wiederholt festgestellt.

Gerade jetzt entlarvt kein Geringerer als der britische Luftmarschall Joubert den eigentttchen Zweck der britischen Luftangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung mit den Worten:Wir haben es satt, Bomben auf militärische Ziele niederzuwerfen. Wir wollen auch die Deutschen in Deutsch­land s e l b st treffen, und das ist es, was mir vor allem tun wollen." An dieses Wort, das abstoßendste Zeugnis britischer Brutalität, mögen sich die Eng­länder erinnern, wenn wieder Tausende und aber Tausende von Bomben auf ihr Land und seine Hauptstadt herunterkrachen. Bombe um Bombe? Nein aber für jede über deutschen Wohngebieten abgeworfene englische Bombe eine ganze Ladung deutscher Bomben! Wir haben unsere englische Buch­führung über diese Art von Luftkrieg und gedenken auch in diesem Falle von einer deutschen Gründ­lichkeit zu sein.

schlagen, um das längst verlorengegangene Prestige in der Weltöffentlichkeit aufzufrischen und die äußerst niedergedrückte Stimmung der ernheimischen Bevölkerung zu heben. Um das riesige Ausmaß der angeblichen Schäden ins rechte Licht zu setzen, mel­dete Radio London, daß der Bevölkerung die Be- sichtigung der getroffenen Stellen durch polizeiliche Anordnung bei Strafandrohung streng verboten worden sei. Und dann lügt Reuter auf amtliche An­weisung das Blaue vom Himmel herunter. Wieder einmal sollen der Potsdamer und der Lehrter Bahnhof sowie die größten Berliner Kraftwerke zer­stört worden sein. Dabei wird betont, daß die schwersten Angriffe auf vorher schon festgeschte Ziele erfolgt seien, und daß die Flugzeuge 50 Mi­nuten über diesen Zielen geblieben seien, um sie mtt größter Genauigkeit treffen zu können, obgleich Bodennähe und ungünstige Witterungsbedlngungen die Beobachtung sehr schwierig gemacht hatten

Das brttische Luftfahrtministerium scheint nicht zu merken wie sehr es damit die militärischen Fähig­keiten seiner Piloten kritisiert. Denn von den ge­nannten Zielen ist n i ch t e i n s g e t r 0 f f e n wor­den. Nach unserer Erfahrung sollte auch kein kriegswichtiges Ziel getroffen wer­den. Vielmehr war offenbar wieder em Mas­se n a n g r i f f auf die Berliner Bevölke- rung aus der Luft geplant, er war vorher genau festgesetzt und wurde befehlsmäßig durch­geführt, Das chm so verhaßte deutsche Volk, seine fleißige werktättge Bevölkerung will Churchill treffen und vernichten. Denn nur ein toter Deutscher ist für ihn ein guter Deutscher, daher gibt es fern - Pardon. Dieser wohlorganisierte Massenmord aus der Lust schreit nach Vergeltung. Wie können der festen Zuversicht sein, daß unsere ßuftmaffe dem deutschen Volk diese Genugtuung verschaffen wird.

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