Ürsorge der Gemeinschaft für
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Glückwunschanzeige im Gießener Anzeiger
Gießen, Weihnachien 1940
Steinflraße 70
Steinstraße 75
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5943 D
Verlag bei Gießener Anzeigers, Schulffraße 7
A.Wehr heim
D.'Slber.eld, Zranzenstraße 37
z. 3- im Felde
Deihnachten 1940
5928 D
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2hre Vermahlung beehren sich anzuzeigen
Gießen, Löberstraße 17
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Gießen, am 24. Dezember 1940
Frankfurter Straße 117
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Ruf 4165 u. 4156
Glefeen, Neustadt 5-7
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Bitte deudidi ttAretin a. senden mr
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Derirttdirektioa
Gießen, Bahnhofstr. 65
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wünscht allen Neuvermählten das bekannte Fachgeschäft für Haus- und Küchengeräte
Äestellungen der Anzeigen für die Silvester- Hummer möglichst frühzeitig erbeten
Lotz, Franlfurt a. IN.
etlfflfraft ti - auf 23 »34
Paul Weicker
Hilde Weicker, geb. Dertinger
3d) ftade 3brr MiNettona «rk'tn uad »ärr nicht a^rnrut, 9tin um tüte Lenh einmal u» »rufen.
Als Verlobte grüßen
Emmy Spihnagel Erwin Weil
Wer seine Kundschaft, Freunde und Setannten zum Iahreswechsel beglückwünschen wist, wühlt dazu am zweckmäßigsten eine
Wit helfen ihm dabei!
Wilhelmstraße 46
ML
danken herzlich für die zu ihrer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten
Vich, im Dezember 1940
Fachgeschäft für Kautsch, Sessel und Mairatzen
Herbert Kröck und Frau Erna, geb. Fischer
War verziehen an» darauf
<ine Wohnkultur zu »duffer, - eint Harmonie du Raamklcldez zu a» Zi-ltn. Bodenbelag» Teppich.
~ irdinenetoffe. Tapeten gut
ida »bzujtirmnen and eine» sammenklang für jede und Raumart za finden.
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Unserem LetriebSführer
Henn Or. Hans Dilhelmi nebst seiner Familie
berzliche W.ihnachtsgrüße sowie ein gesegnetes neues Jahr!
Gefolgschaft der Lolzwerte H. Wilhelms, Alsfeld 2B2.
Wir haben uns verlobt
Erika Wigandk
Hans Stammel
Uff . im Stabe ein s Arli -Regis.
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Heinrich.
fiochftätttr
Edgar Borrmann g.
Ihr Fachgeschäft ffln Haus- und Küchengeräte. Herde, Oefen Waschmaschinen usw.
freute*. Da mit dem 31.12. 1940 Mitglieder« sperre eintritt, benutze jeder und sehe noch diese letzte Frist zum Beitritt. Auskunft: Kaiserallee 621.
Gießen, Neustadt 61 Heuchelheim, Robhelmer Straße 44
worden ist. 3n diesen Zetten Hut jeder Dolksge- nasse an der Front und oor alle-.n in der Heimat das letzte herzugeben, um den Führer in Der sieg, reichen Vollendung unseres Kampfes mit allen gälten SU unlerstutzen. Dazu gehört auch die ein" V^ndsreie sittliche Führung jedes einzelnen deutschen Menschen. Feder Volksgenosse mutz es als die höchste Pflicht erachten, gewisse Triebe^und Lei« denschaiten, nicht zuletzt den Mißbrauch des Alkohols, einzudammen und sich noch Möglichkeit von ihnen völlig frei zu machen. Es ist daher anae« bracht, erneut au, den Mißbrauch von Alkohol hin. zuweisen, der der Urheber so manchen Verkehrs« Unfalles, so mancher Straftat und so manchen häuslichen Elends ist. Nicmand soll es versagt sein den Zritoerhältnissen entsprechend ein besch?identt F:ft zu feieren. Vor lebem übermäßigen und miß« bräuchlichem Alkoholgenuß muß jedoch nachdrück, lich gewarnt werden.
rveihnachtsgruß.
Der Abend sinkt. Am Himmel glühen Sterne und sind für uns ein steter lieber Gruß aus unsrer Heimat, sei sie noch so ferne weil Krieg ist, und ein jeder Soldat fein muß.
DA stilles deutsches Land. Um deinen tiefen Frieden trotz Neid und Haß des Feindes Tag und Nacht und unsrer Kinder Leben zu behüten, sind wir Soldat und stehen treue Wacht.
Weihnacht wie sonst? Es knirscht im Frost der M . Schnee.
Des Baumes Kerzenschem bleibt in den Stuben hangen.
Und mich durchbebt ein großes starkes Weh, weil jetzt die Kinderhände nach den Lichtern langen.
Weihnacht zu Haus? Ich kann es nicht erleben. Um Euretwillen fei'r ich mit Euch nicht.
Das zu, erhalten, was uns selbst gegeben, für unsre Kinder ist jetzt Mcmnesp'"l!cht.
Gefreiter Burkhard Werner.
Kartengrüße ür unsere Soldaten.
Die Gießener Stadtverwaltung hat ihren Solda« len ein Mäppchen mit Ansichtspostkarten von der Neugestaltung des Dorlesungsgebäudes unserer Universität durch die Stadt und von der Einweihungs- Zierlichkeit in Gegenwart des Gauleiters Reichs« ftcitlhalter Sprenger „zu Weihnachten und Neu« jahr mit herzlichsten Wünschen" übermittelt. Die Karten zeigen die schöne Gestaltung und Ausstat- tunfl der repräsentativen Räume des Vorlesung«« gebäudes und die durchgreifende Umgestaltung des
Volkstümliche Naturwissenschaft
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Platzer vor der Universität, ferner einen Ausschnitt aus der Hauptfeier der Neuweihe der Räume am 2. November 1940, einen Blick in das Liebigmufeum und auf das Neue Schloß am Landgraf-Philipp« Platz. Die schone Weihnachtsgabe aus der Heimat, die das herzliche Gedenken unserer Stadt an ihre Soldaten zum Ausdruck bringen soll, wird den Empfängern zeigen, daß wir alle mit unseren Gedanken gerade in diesen Tagen bei ihnen sind.
Ebenso hat der Landesfremdenoerkehrsoerband Rhein-Main neben seiner von den Soldaten sehr geschätzten Unterhaltungsschrift ,Kamerad Humor", Folge 5, Postkartenmäppchen in fünffacher Ausfertigung herausgebracht, hie er den Soldaten im Felde zu Weihnachten zugestellt hat. Die Auswahl der Postkarten, unter denen sich aus Oberhessen ein Bild des Gießener Stadttheaters und eine Landschaftsaufnahme von der Ronneburg bei Büdingen befinden, zeigt unseren Soldaten die vielfachen Schönheiten Der Landschaft des Rhein-Main Gebietes. Die finnige Weihnachtsgabe wird ihren Empfängern sicherlich viel Freude bereiten. Und damit hat sie ihren Zweck erfüllt, der vom Landesfremden- verkehrs-verband mit dieser Gabe erstrebt wurde.
Georg Wahl vom TD. 1846 f.
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist das Mitglied des Turnrats und Geldverwalter des Turnvereins 1846 Gießen, Georg Wahl, am Samstag Der- storben. Durch den Heimgang dieses Mannes erleidet der Tv. 1846 einen schweren Verlust. Georg Wahl stand von frühester Juaend ab in den Reihen des Vereins, dem er allezeit die Treue gehalten hat. Fn schwierigster Zeit wurde chm das wichtige Amt des Geldverwalters übertragen, das er bis in die letzten Tage seines Lebens in vorbildlicher Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit ehrenamtlich vcr, waltete. Schon im Fahre 1904 turnte er als Zögling der Vereins, später war er lange Jahre Vor* turnet. Seine unermüdliche Arbeitskraft widmete er auch als Wanderwart den Turnkameraden und besonders der Fugend des Vereins, die er mit großer Liebe zu ihrer Heimat zu erfüllen allezeit bestrebt war. Fn den Kricgsjahren 1914/18 diente er als Soldat und deutscher Turner mit aller Hingabe für Volk und Vaterland. Er wurde verwundet, jedoch war dies für ihn kein Hindernis, nach dem Ende des Krieges die turnerische Arbeit im Tv. 1846 wieder aufzunehmen. Trotz seiner vielseitigen Tätigkeit in der Turnerei und trotz seines Berufes hat er noch das Amt eines Dlo:kw ilters in der NSV. versehen. Durch Treue und Pflichtbewußtsein hat er sich auch hier ein unvergängliches Gedenken gesichert. Allen, die ihn gekannt haben und mit denen er zusammengearbeitet hat, insbesondere
Gießen-mein-Lin-en.
Am ersten Weihnachtsfeiertag kann der Reichs« bahnanaestellte i. R. Ludwig F e i s e l von hier, wohnhaft Frankfurter Straße 66, in körperlicher und geistiger Frische seinen 81. Geburtstag feiern. Der Jubilar beschäftigt sich noch mit Eifer an den landwirtschaftlichen Arbeiten. An dem großen Geschehen unserer Gegenwart nimmt er notfa rege« Interesse. Wir beglückwünschen ihn herzlich an seinem Geburtstag.
Am Freitag, 27. Dezember, feiert die älteste Frau unserer Gemeinde, Frau Marie Langsdorf, geb. Weigel, im Kreise ihrer weitverzweigten Familie ihren 9 0. Geburtstag. 5 Kinder, 13 Enkel, 23 Urenkel und eine Ururenkelin können der Betagten, für ihr Alter immerhin noch rüstigen Frau, ihre Glückwünsche übermitteln. 3n ihrem Gedächtnis haften noch viele Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten, und gern lauschen Enkel und Urenkel, wenn die „Eller" am Erzählen ist. Auch mir wünschen der hochbetagten Frau zum Geburtstag alles Gute.
©er Winter 1879/80.
Zu diesem kalten Winter, den die „Heimat Im Bild" vom Donnerstag, 19. Dezember, auf Grund der Aufzeichnungen des Pfarrers Welcker in Kirchberg schilderte, möchte ich einige Ausführungen, die den Obftzüchter angehen, machen. Ich habe dcn Winter f. Z. in Marburg erlebt und kann mich noch sehr gut erinnern, wie wir als sechzehnjährige Zungen auf dem mit starkem Glatteis bedeckten hohen Schnee Schlittschuh liefen, und daß damals die Rehe im Walde von den steilen Marburger Bergen hinabrutschten und unten in den Tälern mit zerschlagenen Gliedern den Füchsen zum Raub geworden waren. Die verheerende Wirkung in den Obstanlagen lag nicht allein an der großen Kälte, sondern an dem Zusammentreffen verschiedener klimatischer Erscheinungen.
3m allgemeinen verträgt der Obstbaum in normalen Wintern gut Kältegrade von 15 bis 20° R., und darüber hinaus gehen ja auch die Aufzeichnungen von Pfarrer Welcker nicht. Gewöhnlich kommen die großen Kältegrade erst im Januar und Februar, wo das Leben im Obstbaum zur vollkommenen Ruhe gekommen ist. Wir hatten 'aber in 1879 einen außergewöhnlich langen, warmen und feuchten Herbst, so daß alle Bäume noch in vollem Saft standen. Da gab es Mitte Oktober plötzlich einen Temperatursturz von 20 bis 30° R. Das konnten die saftgefüllten Zellen der Bäume nicht aushalten und platzten. Auch die Rosen, die für gewöhnlich ähnlich hohe Kältegrade wie der Obstbaum vertragen — nur die edle Marschall Niel ver-
"N/TcA aus dem &obea 1 lUU Vl Fachgeschäft
Richt aufichiebtn!
Es gibt Leute, bte »u feinem Entschluß kommen können. Es gibt aber Dinge, die feinen Aufschub dulden. Eine gut* Privatkrankenkasse ift
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Beitrag für Mann, Frau und Kind schon ab NM 6.60 mtL
■ ■ ■ Hier oueuhnetden
aber der Turn erjagend wirb Georg Dahl allezeit ein Vorbild bleiben.
Sesangslonzert für unsere Ä-rwun-eten.
Am Sonntag bereitete der Gesangverein „Dikto- rla* Garbenteich unter Leitung seines Chormeisters K. Sommer, Watzenborn-Steinberg, den Verwundeten in einem hiesigen Reservelazarett im Rahmen der vom Oberkommando der Wehrmacht durch die NSG. „Äraft durch Freude" veranlaßten Unterhaltungen ein Gesangskonzert. Der Sängerchor brachte in schöner Weise Chöre von Beechoven, Rachgeber, Land, Rein usw. zum Vortrag. Die Verwundeten, die den Darbietungen mit größter Aufmerksamkeit lauschten, bekundeten ihre Dankbarkeit mit starkem Beifall. Im Namen des Laza« rette und der Verwundeten sprach Feldwebel Stumpf, der aus Garbenteich stammt, den Sängern und ihrem Chormeister, die sich schon wie- derholt in den Dienst der gute Sache für unsere Verwundeten gestellt und dabei keine Mühe und Kosten gescheut haben, den herzlichen Dank der Hörer für die neue schöne Feierstunde aus. Unter Führung von Feldwebel Stumps machten die Sänger nach dcm Konzert einen Rundgang durch die Räume des Lazaretts, wobei sie den Verwundeten als Weihnachtsgabe eine Rauchwarenspende überreichten.
Für Ruhestandsbeamte und Beamtenhinterbliebene.
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Die Organisation, in die alle noch nicht organisierten Ruhestandsbeamten und die Beamtenhinter- bliebenen aehören, ist die „Gemeinschaft der Ruhe- standsbamken und Beamtenhinterbllebenen e, V.", Die unter der Oberleitung des Hauptamtes für Beamte in der Reichsleitung der NSDAP, steht. Schon daraus ergibt sich, eine wie wichtige Sache die Zusammenfassung der früheren Beamten und der Beamtenhinterbllebenen ist. Auch in der Zu- aehörigkeit zu ihr zeigt sich die Volksgemeinschaft. Dazu kommt die Fs ' „ ~ *' ''
ihre Mitglieder: Beratung in pensionsrechUichi und in anderen Fragen, sowie ihre sozialen Einrichtungen, wie z.B. ihre Verdingung mit einer Krankenversicherung; eine Sterbegeldeinrichtung mit Beitritt bis zu 70 Fahren; Unterstützung in Notsallen; Erholungsfürsorge; Teilnahme an den Veranstaltungen der NS -Gemeinschaft „Kraft durch


