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24 /25. Dezember <?40

Oie Arbeit der Partei im Kriegsjahr 1940

9.30 Uhr.

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Weihnachtsurlaub unter dem Weihnachtsbaum. <Scherl-Bllderdienst-M.)

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If^'Iur n e n

Die von der Partei im letzten Jahr im wesent-

(Nachdruck verboten!

sfertfeRunfl

wartet er:

Nd bediG !N 1!

ich doch sagen, daß die Vertreter trotz ungeheurer Arbeitsbelastung ihrer Aufgübe im großen und Ganzen in staunenswerter Weise gerecht geworden

Austrag im letzten Jahr erfüllt hat.

War schon bie Verbindung der Kreisleitung und der Ortsgruppen mit der Wehrmacht vor d-'m Kriege eine enge und kameradschaftliche, so hat sich vieles gute Verhältnis während des Krieges noch bed"U- tend vertieft und wesentlich erweitert Es war mein Bestreben, zu erreichen, daß die Dienststellen der Partei bzw der Gliederungen mit jedem Wehr- machisangehörigen in einen engen Könner kommen lallten. Es kam mir dabei nicht in erster Linie "uf die materielle, sondern vor allem auf die ideelle Be» treuung an. Der Soldat draußen soll die feste (9e< nEeit haben, daß die Heimat hinter ihm lteht. Er soll das Gefühl haben, daß die Heimat alles tut, um ihm die Sorgen um leine Familie "snunehmen. Front und Heimat sollen, solanae der Kriea dauert, ein- un'-'-tr-nnbare Gemeinschaft bilden, die du^ch nichts erschüttert werden kann llnh so mir <*« ruh- rend an^ulehen. wie faulende fleißiger Menich-n m unserem Kreis sich Tag für Tag für unsere Soldaten pingeletzt hab-n Betreuung bei der Einauortkerunq. Emvfeng zurückkehrender skarmationen Verland von Zeitungen. Zeitschriften. B'"'chern. Päckchen. B"freuu unq einzelner Soldaten oder ganzer Formationen auf den größeren Bahnhöfen ulw > M^n; belond-»rs möchte ich aber die Fürlorg? d-r NS-^rnumk-baft, dea Deutlchen Frauenwerks, BDM u^d des Po^en Kreuzes für unlere verwundet"n Soldat-n erwähn nen. Die deutsche Frau und Mutter sieht es als

ifer Stadt, in den Stuben der abseits gelegenen B-iernböfe und in den Unterkünften unserer Sol- 6a. n die Lichter angezündet werden, dann wissen

Enzio'" .

Du bist bumm" mildert Enzio abDer Krieg ist doch aus Und bie Deutschen sind nicht mehr unsere Feinde Es ist doch Friede, und wir müsien

V'ktor lächelt entzückt: ,.No also,mein junger Freund, dann gib mir deine Hand."

Enzio streckt sie ihm sofort hin

bleiben?" r , M

5Za das verspreche ich Ihnen gerne

Lch danke Ihnen Dann wird mir alles le'chter faQpn. und id> habe wieder den Mut an eine gute pred)en°nun Über seine Zukunft. Mario An- r ... . V r. . cm .vw Uni.tA rr Hnrh

Viktor sagt: ,Lch danke dir. Enzio. daß du mit mir Frieden schließt Wir wollen recht gute Freunde sein, nicht wahr?"

.Jawohl" sagt Enzio

Nun wird Ancio Maria ungeduldig Sie tritt von einem Bein aufs andere Sie fürchtet zu kurz zu kommen und schiebt den Bruder heftig beiseite ..Gib mir auch deme Hand Ich will auch dein Freund sein, wenn Friede ist"

Enzio stellt sie sofort wieder in den Schatten: Mama hat uns von Ihnen erzählt Sie waren ge, fangen und sind geflohen Das sinde ich großartig. Wie war denn das? Erzählen Sie mir das mal. bitte "

Maria Ansaldi legt llch ins M'ttel- ..Spater, En- zio später Das wird dir Herr Gienant fpater mal erzählen. Nun geht ihr beide".

.jawohl, Ancia Maria. Warum fragst du?"

Ach, dann bist du ja unser Feind", sagt sie mit- leidig. M

Aber Ancia, ich bin doch auch eine Deutsche . wirft Maria Ansaldi ein

,La. aber du bist ja kein Mann. Du bist ja un­

sere Mutter" r

Jetzt milcht sich Enzio ins Gespräch: »Kncia Maria bu bist ein dummer ..."

Plötzlich fragt Ancia Maria aus ihrer anftarren- den Versunkenheit heraus:Bist bu ein Deutscher?'

In Mchkling auf Korsika

Boman von Heinz Lorenz-Lambrecht

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liligt Ein gemeinsames Banb umschlingt sie alle, i! drinnen, wie bort draußen, und das ist es, was rm Fest einen besonderen Charakter verleiht, siewiß 'st das Weihnachtsfest in hohem Maße ein (i der Kinder, aber nicht weniger bedeutungsvoll is auch den Erwachsenen deren Treue und Hin- ib an das gemeinsame Schicksal unter dem Lich- num immer wieder aufs neue besiegelt wird dl diese Gemütswerte, die dem deutschen Weih- Missest das eigentümliche Gepräge geben, sind in !,Kriegszeit nicht minder spürbar. Ja, man kann io sagen, daß sie jetzt noch wirksamer zum Aus- fck kommen als je zuvor. Es ist das Bewußtsein iiGemeinichaft, das hier fördernd wirkt und das In die Gewißheit gibt, Glieder einer. einzigen fäen Familie zu fein.

Z"nn heute abend in den Häusern der verdunkel-

alTOaria Ansaldi schiebt mit einem feinen Lächeln die beiden V'ktor zu:Nun. was sagen Sie jetzt? ^Äu^Dcktor lächelt: .Ich sage daß ich froh bin.

»'"der endlich kennenzulernen "

Das Mädchen gibt ihm mit einem hastigen Knicks

Aanb ..Ancia Warin fnm es mit einem feit- sam dunklen und singenden Stmimchen als V'ktor nach dem Namen tragt Der Junge legt seine.Hand trestnütia in die ferne wob-' er kurz und entf+bf- fen mit dem Koos nickt Enzio heiße er, sagt er, ohne Viktors Frage abzuwarten.

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Am unangenehmsten hat sich der dauernde Wechsel bei der HI.-Führung bemerkbar gemacht, da sich die HI.-Führer zu 90 v. H. bei der Wehrmacht be­fanden. Auch bei den Ortsgruppen war ein ähn­licher Wechsel vorhanden. Immer sprangen aber wieder geeignete Mitarbeiter in die Bresche. De, den Bürgermeistereien war die (Einarbeitung der

sichen geleistete Arbeit läßt sich vielleicht in folgen- den Punkten kurz zusammenfajsen:

1 Bearbeitung des umfangreichen allgemeinen Schriftwechsels. Erledigung der Telepyvngesprache und des Publikumsverkehrs, insbesondere uer Wünsche. Anregungen und Beschwerden in den Sprechstunden m Gießen und Friedberg.

2. Durchführung der gesamten Personaltuhruna. der politischen Beurteilung usw. für Partei- und Volksgenossen. _ v .

3 Durchführung der gesamten Propaganda- und Schulungsarbeit, Presseangeleaenhett und Kultur- arbeit des Kreises. (Oeffentliche Versammlungen, Schulungsabende. KdF.-Deranstaltungen usw.)

4. Erledigung der umfangreichen NSV.-Arbeit. (Sammlungen.' Verkauf von Abzeichen. Werbung I neuer NSB.-Mitglieder, Erhebung der Beitrage,

L[ Lieben, aber an diesem Tage schrumpfen bie firernungen zusammen. Der Soldat weiß sich eins Li den Seinen, deren Gedanken ebenfalls jede Miliche Trennung überbrücken und Hinauswan- |kt'r nach Belgien oder Holland, an die Kanalküste. Etas Innere Frankreichs oder zu den Eisregionen Mhohen Nordens Der Soldat sieht seinen kleinen Mu. wie er mit roten Wangen^ der Bescherung Megenfiebert. und die Mutter sieht ihren Gat- Hu wie er sich in Gedanken mit seiner Familie be»

fe: so sehr nötig Halle

Olaria Ansaldi ahnt etwas von seiner kleinen stkäuschung:Seien Sie nicht so egoistisch, Viktor, rin machen Sie tatsächlich ein Gesicht, als ob Ünen wieder mal sämtliche Felle daoongeschwom- tn wären Das gefällt mir nun gar _md) Äien Kommen Sie. seien Sie nett. Erzählen © lieber warum eie heraufgekommen hnD) e me an Sie haben einen besonderen Grund htb greifen Sie zu Diese Biskuits da sind nach deutschen Rezept im Haus gebacfen

3iftor nimmt sich zusammen Er erzalllt: ih

Bries, den er von zu Hause bekommen hat singsam gew'nnt er wieder seine

3"m Schluß sagte er-Sie leben allo, wie alles Mich liegt Ich will Ihren Rat. befolgen und p er alles Vergangene einen Strich ziehen. Ich M hier ein neues Leben anfanaen

Dhria Ansaldi ist ernst geworden Jetzt steht ste V m.t einem offenen Blick an. .Ihr Vorsatz '» h6er sehr gut Viktor Aber ich bitte Sie. mir ot hi und ehrlich einige Fragen zu beantworten.

I Fragen Sie bitte * hn»

I Sie haben mir von einem Mädchen A '- i> einmal sehr geliebt haben Können «'e wirklich pft unter diese L'-be einen Strrh ue

A- sag. er ralch und Ml

» muß Well es anders einfach sinnloe» «"e

Gut Viktor Nun weiter Sie konnten .Zhpe t,<ues Leben üb-rall anfangen In Vmi'-' , \ lisple!, wo Sie es ja schon einmal versuchen

Betreuung der Hilfsbedürftigen. Kinder- und Müt- terverschickung, Einrichtung von NSB.-KinderZärten und Erholungsheimen, Einsatz von NSV.-Schwe- stern usw.)

5 'Betreuung der Volksgenossen in den Betrieben durch die DAF. und Erledigung aller damit in Zu- sammenhang stehenden Fragen und Probleme.

6 Erledigung der gesamten Frauenarbeit durch die NS.-Frauenschaft und das Deutsche Frguen- werk in enger Zusammenarbeit mit NSV., BDM.. Notem Kreuz usw Hierbei möchte ich nicht uner­wähnt lassen den Einsatz der NSKOB. bei der Für­sorge für unsere verwundeten Soldaten.

7. Durchführung der gesamten Iugenderziehungs-

inadttstol! d Fehdr ]| inter^M 9 dazu [Ji 1 1870 fei ®eijnG^| )t an ! ch-fraW t; er mH i Weihmh oar es p nstriege M

aufgaben durch bie HI. (BDM. usw.) mit stärkster Unterstützung durch bie Partei -

Die übrigen Parteiamter (Amt für Beamte, NSLB.. Parteigericht, Kreisrechtsamt usw.) und Gliederungen (SA., ff, NSKK usw.) haben durch­weg besondere Spezialaufgaben im Rahmen Der Partei zu erfüllen.

Zu der normalen Friedensarbett der Partei kom­men während des Krieges noch die besonderen Kriegsaufgaben hinzu, wie z. B die Betreuung der Rückgeführten im vorigen Winter bis zu ihrer Rückführung in ihre Heimatgebiete (dieser Arbeit hat sich in ganz vorbildlichet Weise der Kreisge- schäftssührer Weber gewidmet), die Kohlenver- forgung, bie Ueberwachung der Verdunkelung m enger kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit dem RLB und der Polizei, die Preisüberwachung durch Mithilfe der Frauenschaft, die Versorgung der Be­völkerung mit Kartoffeln usw. durch stärkste Unter­stützung oes Reichsnährstandes. Bei der Lösung all der verschiedenen Probleme hat sich die Notwendig­keit einer engen Zusammenarbeit der Kreisleitung mit den Landräten (Oberbürgermeistern) sowie mit allen anderen Reichs-. Staats-, Kommunal- und sonstigen Behörden, mit den Körperschaften des öffentlichen Rechts, mit den Wirllchaffsgruppen. mit ben einzelnen Firmen und sonstigen Stellen ergeben. Deshalb wurden die Kreisamtsleitertagungen bzw. die Kreisappelle (Ortsgruppenleitertagungen) unter Einladung obiger Vertreter entsprechend erweitert. Aus diesen Tagungen wurde den Genannten Gele, genbeit gegeben, über ihr spezielles Arbeitsgebiet und über Schwierigkeiten besonderer Art zu svrechen. ^Ernährungsfragen, Arbeitseinsatz usw.) Dadurch wurde ganz besonders bei den Hoheitstra- gern das Verständnis für die verschiedensten Fragen und Probleme verstärkt und bie Unterstützung ge­sichert. In größeren Zeitabständen wurden zu den Kreisappellen auch sämtliche Bürgermeister und Ortsbauernllihrer hinzugezogen, so daß gleichzeitig neben der Behandlung wirtschaftlicher, kultu'-vol'tt- scher, sozialer und sonsllger Fragen eine einheitliche politische und weltanschauliche Ausrichtung der Be­teiligten erfolgen konnte, die im Interesse unserer Gesamtarbeit unbedingt notwendig ist. Nicht uner­wähnt lasten mochte ich die Durchführung des vom Führer an die Partei ergangenen Auftrages bewg- sich der Betreuung der Soldaten Ich glaube sagen tu können, daß die Kreisseitung Wetterau diesen

puö Oer Stadt Gießen.

Mun zünden wir die Lichter an...

Ki Wohnzimmer steht der geputzte Baum ufirn ist er vom Balkon hereingeholt worden L; haben ihn geschickte Hände ein wenig aus- fistlet, und abends erhielt er feinen Schmuck L prangt er im glitzernden Gewände und harrt L Augenblickes wo die Lichter angezündet wer- C tue'bie erwartungsfrohe Kinderfchar rufen fol- |L §in feiner Harzgeruch zieht durch die Woh- L- er vereint sich Mit den Gerüchen des Back- Ljg und schafft eine Atmosphäre ganz besonderer L wie sie eben nur Weihnachten spürbar ist. In Lft Unrast sehen die Kinder dem beglückenden L}ni9 entgegen, sie sollen sich einweilen noch in L Küche beschäftigen, aber sie bestürmen immer L'er die Mutter mit unzähligen Fragen und sind

neaeaner m xju; uclVu.... ........-.....-Viktor sagt:Wenn ich nur etwas von euch ge-

viel Sie sind wie ein guter Engel, den ich zur mußt hätte, fo hätte ich euch bestimmt etwas Hub- Seite haben muß um ein neues Ziel erreichen zu ^es mitgebracht."

fönnen Ich werde mich hüten, etwas Heiliges zu 9TM,*in nM* ,hrpr onftorrcn-

erniebriaen Jawohl, ich bleibe Ihretwegen hier, weil ich sie anbete und verehre. Großer ober vielmehr: niedriger dürfen meine Gefühle Ihnen gegenüber nicht fein D^s wüsten eie mir glauben.

3br forschendes Gesicht verliert die Spannung.

Das beruhigt mich, Viktor. Das ist gut von

Ihnen", sagt sie herzlich. _ ...

Unb Sie versprechen nur, meine Freundin zu

Die hauptamtlichen Kräfte der Kreisleitung (DAF. NSV usw.) waren in diesem Knegsiahr zeitweise bis auf em Minimum zusammengeschrumpft Die feh­lenden Mitarbeiter konnten nur zum Teil durch weibliche ober ehrengmlliche Kräfte ersetzt werben Im übrigen mußte diese Arbeit von den noch vor­handenen Mitarbeitern mit erledigt werden. So mußten x. B das kommunalpolitische Amt. das Kreisschulungsamt und zeitweise auch das Kreis- vropagandaamt von mir bzw. vom Kreisgeschäfts­führer mitversehen werden Für verschiedene Kreis­ämter mußten wegen des Einzugs des Stellenin­habers zum Wehrdienst ehrenamtliche Vertreter eingesetzt werden, oder ein anderer hauptamtlicher Mitarbeiter mußte die Vertretung mitübernehmen Wenn auch mitunter Schwierigkeiten in der glatten Abwicklung der Geschäfte eingetreten sind, so muß

Achtung! AbF.-Svortkurfek

>ie KurseStimmen, Hallenspiele": Männer r Frauen, Gnmnastik: Frauen -undKin-

Aber Sie müssen es mir bestimmt erzählen", bittet Enzio noch einmal.

Mir auch. Nicht wahr, mir auch?" fällt Ancia Maria hastig ein, und um Enzio zu übertrumpfen, fegt sie hinzu: ,Zch jeig* dir auch was dafür."

Was denn?"

Meine Puppen" kommt es etwas kleinlaut heraus, well sie fühlt, daß das nicht so etwas Be­sonderes für ihn fein kann.

Enzio macht auch schon geringschätzig:Pup* pen ...!"

Aber Viktor fegt erfreut:O Ancia Maria, dar­auf freue ich mich sehr Ich sehe für mein Leben gern Puppen, und ich habe schon ewig keine richtige Puppe mehr gesehen."

Ancia Maria wächst auf und sieht ihn mit ihrem tiefsten Blick an. Viktor zieht sie etwas zu sich und streichelt ihr behutsam über die Locken.Kleine Ancia Maria", sagt er leise.

Ancia Maria fühlt sich als Siegerin und verläßt, beinahe so groß wie ihr großer Bruder, an besten Seite bie Terrasse Aber sie dreht sich noch einmal Viktor zu unb ruft eifrig:Ich hab' eine richtige. Sie macht richtig bte Augen zu unb sagt richtig Mama unb Papa Du wirst schon sehen "

Maria Ansalbi lagt lächelnd zu Viktor:Sehen Sie, jetzt haben Sie statt einen schon drei Freunde in Ihrer neuen Heimat"

Sie unterhalten sich wieder Aber es dauert nicht lange, als auf der Straße vor dem Haus ein Wa­gen öorfährt Andreas Ansalbi kommt nach Haus. Während Mana Ansalbi lebhaft bie Treppe hinab­eilt, um ihren Mann zu begrüßen, hat Piktor ein wenig Herzklopfen, das aus verschiedenen Gründen herruhrt Zum erstenmal tritt er dem Gatten sei­ner Gönnerin gegenüber Dieser hoch aufgerichtete Mann den man sich ganz gut in der prächtigen Tracht des Quattrocento oorstellen kann gefällt ihm sofort unb flößt ihm Achtung ein Sollte boch fo etwas wie eine heimliche Liebe zu Maria Anfaldi in ihm keimen so w'rd sie jetzt durch Anbreas An- saldis Erscheinen erstickt Wie bie beiben die Treppe berauffommen. sind sie ganz unb unlöslich für olle Zeit miteinanber oerbunoen Durch ben Gatten wie Derber schon burch bie Kinber ist Maria Anfaldi für Viktor in bas ihr geziemende Licht gerückt. Sie st Gatttn und Mutter Er ist Gast und Freund n einer Familie deren Glück durch keinen Einfluß zerstört werden kann.

(ForLjetzung folgt)

mnftt^T'^nebme nicht an, daß Ihnen Italien i Ancia Maria gleicht ihrer Mutter. Sie hat ein j irhnn zur rmeilen freimat geworden ist ober baß volles ovales Gesicht, besten zarter Bronzeton fenft c

« Jh«n WJÄ. Nt. Immerhin mar durchglüht.ist. Da, dunkle Haar ist in der »>i

Italien Deutschlands Gegner Was allo ist es. das gescheitelt unb bangt 'n langen Locken um de hier hält'?" Sie sieht ibn bei dieser Frage Wangen und in ben Nacken hinab Die graublauen

Sie hier halt." Sie |iet)i um u v Augen, bunkler als jene ber Mutter, beobachten den

ffr^bätt ihrem Blick ruhig stand Langsam ant- Gast mit stiller Neugier Enzio ist Dollblutttaliener Er halt thrttn , rumg i Sie zu dieser wie fein Vater. Schwarzes Haar umg.bt m wckeren - - 5 jst richtig was Sie den- kurzen Locken den ganzen Kopf. Er hat eine hohe

sind der erste und bisher kluge Stirn, dunkle aufmerksame Augen und volle [ bewegliche Lippen

lallen sür den Manat Dezember Vertier wegen der vielen Krieg-auigab-n der Bür- e ' 5950D germeifter (Lebensmittelkarten-, Bezugscheinwesen

»er Beginn der Kurse für das nächste Jahr wird usw.) oft sehr schwierig. ...

. . n . 11 nnn nor 'Knrrp

Jun zu beruhigen.

jährenb so in der Heimat die letzten Stunden dem weihnachtlichen Geschehen verrinnen, steht 'N? M Soldat draußen auf der Wacht Ihn trennen 55/1 kir unermc^Iic^ weite Räume von der Stätte

so Qni ^11 J verdunkelungszett

^Men. IlLisr Woche vom 22. bis 28. Dezember: 17.10 Uhr Aen-*

falbi erwähnt, daß ihr Mann heute früher nach un9 ^änbe geben Haufe komme als gewöhnlich, so datz Viktor g eich. - - - ' " .....

auch mit ihm sprechen könne Nach einer halben S'unde wird die Stille im Haus unterbrochen Maria Ansaldis Kinder, em Bub unb em Madel, kommen mit ihrer Erzieherin von einem Spazier- aana zurück Viktor ist überrascht, als die beiden auf die Terrasse treten Das Mädchen mag sieben ober acht Jahre sein, der Junge um zwei Jahre

I 3iftor kann sich nicht so schnell darein finden. Ja, --- - t Unb "es

Ihn merkt er. warum er es gefühlsmäßig vermied, V 9» T?aria Sie f..._ Jria Ansald. in ihrer Häuslichkeit ^ufeusuchen. ö öer mir auf meinem neuen Weg

Ehrend der langen Zeit feiner Wiedergene ung b 3 9 verdanke Ihnen schon unendlich

6? er einen Nimbus um sie gezaubert und Sie sind wie ein guter En

ft'chtete, dieser könne von ihr abgleüen, {obalD er i pe in ihrem Haus treffen würde O! er hat sich kl gerade m der üblichen Weise in sie verliebt, ku stand sie ihm viel zu hoch und unerreichbar pam war auch die Wunde, die ihm feine erfte Liebe «Klagen hatte noch viel zu frisch, aber er bat bod) pen Kult, einen kleinen Götzendienst mit ge= p ben. den er in der Zeit seiner inneren Zerrissen-

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^chöne^IM "daß in diesem weihevollen Augenblick alle iqen - fiiilirfKn Stimmen des Alltages schweigen, daß ralänile N Mr Groll gebannt ist und daß sich die Herzen em- der briiit |®n!pr zuwenden in dem Gefühl unlösbarer Der- »Ibe M MMdenheit Es ist. als habe sich die deutsche Seele Fest erkoren, um einmal im Jahre ihre tiefe 9 erlichkeit zu bezeugen. Bei dem Glanz der Ker- Fi gedenken wir unserer Vorfahren, die zur Win- Jöhnroenbe ber Wiederkehr des Lichtes huldigten.

sie sehnen auch wir den FrühlinS herbei, ber die Adergeburt des blühenden-Lebens verheißt. Zu- $l(d) aber feiern mir den Gemeinfchaftsgedanken di den überzeugenden Ausdruck deutschen Wesens, ki in d-'r starken Gläubigkeit an den Sieg der Achten Sache den Richtungsweiser für die Zukunft ksht. H-w Sch-

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