Ausgabe 
24.12.1940
 
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Manchesters Ädustnev'eriel in Trümmern

feit und Tapferkeit uns in die Hand gegeben hatten, bestätigt London heftige Nun aber find wir gereift, die Aufgabe, die uns Städten, die im Ost e n d>

er Midlands gelegen

griffen der englischen Land-, Luft, und ©eeftrci.:* fräste tapfersten Widerstand. Die Offensive des E,r> nerals Waoell fei ins Stocken geraten. Msr '

Können und Energi? verlangt. Aber stolz, wieder

von von

in der vergangenen westlichen Grsuzge-

einmal alle Widerstände siegreich überwunden haben. Wir waren dabei, als Liverpool schwer troffen wurde!

mouth und anderen Städten

Das Verminen britischer Fortgang.

angegriffen.

Häsen nahm seinen

zu tie-

bas Schicksal gestellt hat, auch ihrer wirklichen Lösung zuzuführen. Wir kämpfen um unser Recht, um Leben und Raum, um eine Ordnung, die Men-

R o m, 23. Dez. (Europapreß.) Marschall G r a -, z i a n i hat dem Duce einen ausführlichen Bericht über die erste Phase der Operationen zwischen Sid-i el Barani und Bardia erstattet. Diesem Bericht ist

gewesen feien.

. ©iontule d'Italia" schreibt, das italienische M zeige volles Verständnis für die ihm geworden! Aufgabe eines Befreiers im Mittelmeerraum. & stehe in engster seelischer Verbundenheit mit sck ; nen unvergleichlichen Soldaten, die den Kamps gegen einen vierfach überlegenen Feind durchgehch ten hätten.Messaggero" erklärt, ohne den Prs pheten spielen zu wollen, könne man vorausseheni, wenn man sich allein an die englische Propaganda ) in den nächsten Wochen und Mo

Er ist in ber Vergangenheit oft genug unser Un­glück gewesen, daß wir in entscheidenden Stunden unserer Geschichte nicht Härte und Festigkeit genug besessen haben, um zu sichern, was unsere Tüchtig-

ches Beispiel es den anderen Völkern gibt, die der Wahrheit und Größe dieser Idee heute wie einem Sturmwind angeweht werden.

derfammandos zur Verpflegung der Zivilbe­völkerung eingesetzt. Die DersorgungÄage der In­dustriestadt soll durch die Vernichtung von Geschäfts­häusern, Stapeln und Dorratslagern ernst sein.

Flakabwehr In kühn geführtem Tiefslug an. Durch Treffer in die w chttgsten Anlagen mit nachfolgen­den Explosionen wurde das Derk schwer st ens

getroffen.

In der Nacht zum 23. Dezember griffen starke verbände schwerer kampstlugzeuge die bedeuten­den Industrieanlagen in Manchester mit gro­ßem Erfolg an. Riesige Brandherde in

Folge. Außerdem wurden kriegswichtige Ztele in London, Bristol, Southampton, Ports-

Rom, 23. Dez. (DNB.) Der ltaltenlfche W Machtbericht vom Montag hat folgenden Worllauit

In der Grenzzone dec Lerenaika ist die W unverändert. Bombenangriffe auf dxen vorgt- schobenen scindlichsn Stühpunlt, sowie Angri f( gegen feindliche Panzerwagen wurden von unscu« Luftwaffe wiederholt. Ein Torpedoflugzeug tza! einen englischen Hilfskreuzer getroffen und versend Der Feind hat einige Zentren Libyens bombet- dlert: ein Toter und drei verwundete.

An der griechischen Front wurden feirn)- liche Angriffe durch unsere Gegenangriffe zurückgt' wiesen. Wir haben dem Feind beträchtliche Verlos zugefügt und automatische Waffen erbeutet. 3og> formationen haben im Kampf mit neun Flugzeu§rt vom Blenheim-Typ drei abgeschosfen.

In Oslafrika wurden feindliche firaffnMfl1 und Stellungen in einer Ortschaft des oberen S» dans bombardiert.

Während eines feindlichen Luftangriffes gegl^ das Gebiet des Mutterlandes wurden in der zum 22. Dezember auch einige Bomben auf tk Lagune von Venedig abgcworfen, die weder fönen-, noch Sachschaden anrichlelen.

Oshima wieder Botschafter Japans in Verli«

Berlin, 23. Dez. (DNS.) Der kaiferlich-fa»o- uifchr Botschafter in Berlin, Surusu, ist natii Tokio zurückberufen worden. An feiae? Stelle wurde General Oshima, der als japo^ scher Militärattache und spater als Botschafler b Berlin bereits mehrere Ichre tätig war, zum dtp!» malischen Vertreter Japans in Berlin ernannt.

Lemberg besonders aus.

Eden britischer Außenminister

Halifax geht als Botschafter nach Washington.

Zum 25. Mal gegen England.

3m Sternenlicht -er Adventsnacht gegen das brennende Liverpool«

Von Kriegsberichter Hauser.

Feindliche Flugzeuge warfen Rächt an wenigen Stellen im biet eine kleine Anzahl von Spreng- und Brand­bomben. Es entstand nur geringer perfonen- und unbedeutender Sachschaden an Wohnhäusern. Jagd­flieger fchoffen gestern ein feindliches Flugzeug ab. Ein eigenes Flugzeug ist nicht zurückgekehrt.

Beim Angriff auf das Alummiumwerk Fort Wil- liam zeichnete sich die Besatzung des AuskUrungs- flugzeuges, Kommandant Oberleutnant F i d o r r a, Flugzeugführer Leutnant Mündel, Bordfunker Oberfeldwebel Vothe, Bordfchühe Unteroffizier

Italiens Abwehrkampf in der Wüste

Marschall Graziani berichtet dem Duce.

übrige werde man binnen kurzem erleben tonnen, England stehl schweren Kampfe« entgegen.

Stockholm, 23. Dez. (Europapreß.) Die entf lisch« Oefsentlichtett ist während* des zisodpieiüw darauf vorbereitet worden, dag die Kämp.e um

Der Wehrmachwmcht vem Montag.

Berlin, 23. Dez. (DNB.) Das Oberkommando

u. a. zu entnehme, daß st l e i ch nach der Ein» nähme von Sidi el Barani durch die italie­nischen Truppen die Vorbereitungen für den weite­ren Vormarsch getroffen wurden, daß die absolute Wasserarmut des besetzten Gebietes die so­fortige Fortsetzung der Offensive aber nicht g e hattet«. Es wurde eine 120 Kilometer lange Wasserleitung und Straße von Capuzzo nach Sidi el Barani aebaut' und die Zusammen- Ziehung der zur Fortsetzung der Offensive erforder«

nach Sidi el Barani aebaut' und die Zusammen- Ziehung der zur Fortsetzung der Offensive erforder- licken Truppen und des Kriegsmaterials durchae- führt. Anfang Dezember waren die Arbeiten be­reits so weit gediehen, daß von dieser Wasserleitung täglich 335 000 Liter Wasser bis Sidi el Barani geliefert werden konnten.

Stockholm, 23. Dez. (DRV. Funkspruch.) Rach einer Mitteilung des Londoner A.'.^enmlrlste- riums ist Lord Halifax, der bisherige Außen­minister im Kabinett Ehurchill, zum Botschafter in den Vereinigten Staaten von Koibamzriia ernannt worden. Den Platz von Halifax im Kabinett wird

das größte britische Aluminiumwerk vertreten wurde, zu übernehmen. Fort William in Nordschottland trotz starkerj --------

durch Panzerwagen leicht überwältigt werden kann- ten. Hierauf begann ein Großangriff a u f die vorgeschobene Division Maletti. Diese Division setzte dem feindlichrn Angriff einige Tage hindurch tapferen Widerstand entgegen, mußte sich aber schließlich a u f Sidi el Barani zurück- ziehen, wurde vom Feinde überholt, eingekreist und vernichtet. General Maletti fiel an der Spitze seiner Truppen. Das gleiche Los traf die Zweite libyfcke Division. Auch sie ver­teidigte sich heldenhaft, wurde aber ebenfalls ringe- kreist und erlag der Uebermacht.

Nach der Ausschaltung dieser beiden Divisionen ging der Feind gegen Sidi el Barani vor, das von der Division ,L. Januar" verteidigt wurde. Gleichzeitig sahen sich auch die 1 lybische Division und die Division Catanzaro und Eirene bedroht. Graziani nahm deshalb seine Streitkräfte auf b i e Linie Halfaya Sollum Capuzzn zurück, wo mittlerweile mit den Reservedivisio- nen eine Verteidigungslinie geschaffen wor­den war. Beim Rückzug auf diese Linie wurde auch die Division Catanzaro von den englischen Kampfwagen zum Teil eingeschlossen. Sie erlitt schwere V^rln < ) zwei Drittel d"r Div sion konnten die Vs'teidigungslinie bei Sollum er­reichen. Am 12. Dezember leisteten bi« in Sidi g(

libers.

Feuerwchr ünb sonstige Zioilmannschasten erwie­sen sich bei den Versuchen, die Brände zu bekämp­fen, noch am Montagmittag machtlos. Zum Teil ist die Fsuerbekämpfung behindert worden durch R o h r b r ü ch e im Wasserleitungsnetz. Ganze Straßenzüge stehen zur Zeit der Berichterstattung noch in Flammen. Wieder andere sind nur zu er­kennen an den ausgebrannten schwarzen Wänden. Bisher hat das Luftfahrtministerium nicht den Ab­schuß eines einzigen deutschen Flugzeuges im Luft- raum von Manchester melden können. Schließlich Bombardements von

Die Angriffslust des Gegners nahm aber immer stärkere Formen an und erreichte ihren Höhepunkt am 19. November. Anfang Dezember begann sich dann neuerdings die Angriffstätigkeit des Feindes zu verstärken. Die vorgeschobenen Stützpunkte in der Wüste wurden von denEngländern hef­tig bombardiert, so daß einzelne derselben, nachdem sie völlig zerstört waren, von dem Feinde

Die Weihnachtsbotschaft verheißt Frieden denen, die guten Willens sind. Hier scheiden sich die Gei­ster. Rur wer guten Willens ist, der wird di« Un- obwendaartett uncr neuen eurupuiimen Dränung sehen, lieber Friedei^zu reden, ihn zu bauen und zu formeii, wico moenen erst Zen sein, wenn w.r den Kampf zu Ende geführt, wenn wir den Krieg mit unjerem Siege g: front und damit die Ordnung gesichert haben, die allein dem europäischen Leben S.nn und Vernunst zu geoen vermag, san oie,en Sieg aber glauben wir. Wir glauben an ihn erst recht an Weihnachten, dem Fest des Lichtes, dem Sinnbild des immerwährenden Lebens und der Macht des Guten.

Wir kämpfen um Recht und Ideale, wie sie reiner und größer ein Volk nicht haben kann. Wir sind erhoben durch die Sicherheit des Sieges, der am Ende dieses Kampfes steht. Das bestimmt auch unser Weihnachtserlebnis. Es bewahrt Verinner­lichung vor Rührseligkeit, Besinnlichkeit vor Su)wäche, innere Stille vor schwächlichem Weich­sein und BZä-aulichkeit vor Unmännlichfeit. Gewiß, unsere Soldaten halten Wacht in Polen und Nor­wegen, säumen mit stählerner Wehr die Käste des Atlantik, durchpflügen die eisigen Wellen des win­terlichen Meeres und ziehen im Donner der Flug- jeuyiiDtore durch die Lüfte. Aber sie sind alle ein- aesastossen in den großen Familienkreis des deut­schen Volkes, in diese wunderbar wärmende Volkse komeradschaft, in diese Kampfentschlossenheit und Zukunftsgläubigkeit der ganzen Nation. Sie und uns verbindet in diesen S.unden mehr denn je bas Wissen, daß nur aus dcm K impf Der Sieg, nur aus dem Kampf auch der Friede erwachsen wird.

So ziemt es sich uns heute, das zweite Kriegs- SßeLijnacijtsfeft mit freudigem Geoeni..n an alle u.e

Leben als Dienst und Verpflichtung gegenüber einem großen und ewigen Zdeai anzusehen. Und dieses Ideal ist heule nicht mehr eine Verinnerlichung, die sich bewußt von dem lauten Geschehen der Welt verschließt, sondern dieses Ideal wird verkörpert in dem stählernen Halbkreis, den die deutsche Wehr­macht von Narvik bis zum Atlantik geschaffen hat im Dienst an der Verwirklichung eines uralten Iraunt.'s: dem der Schwung eines großen und freien Reiches.

So ist cs fein Widerspruch, wenn wir das zweite Kriegsweihnachlsfest begehen mit der harten Ent­schlossenheit eines kämpfenden Geschlechts. Wir kämpfen in diesem Krieg ja nicht nur um unser materielles Recht, um unseren Raum zum Leben und um die Luft jivi Wimen. Wir läinpfen > uch um die Bewahrung des deutschen inneren Men­schen, des deutschen Gemüts und der deutschen Seele, die nur dann ihre volle Kraft und Schönheit entfalten können, wenn das deutsche Volk endlich frei und erlöst wird aus der Enge der Gefangen­schaft, in die das Machtgebot oernunftberaubter Feinde es gezwungen hat. Gerade die Liebe zu den Unfern, die Liebe zu unserem Volke, von der wir uns um Weihnachten mehr denn je umfangen füh­len, befiehlt uns, zu kämpfen, weil ohne den Kampf das Glück und die Geborgenheit der Zukunft nie­mals errungen werden kann.

au begehen, die unserem Herzen nahestehen, aber Dabei niemals zu vergessen, daß unsere Zeit zu den größten geschichtlichen Epochen gehört, in denen ein ganzes Volk aus dem Herzen Europas heraus das Licht der sozialen Gemeinschaft angezündet hat und gewillt ist, für die Reinheit und Kraft dieser Idee fein Blut hinzugeben, daß es aber auch weiß, wie unbesiegbar es in dieser Geschlossenheit ist und wel-

zu fassen bekommen sie uns doch nickt. Noch sind wir über 100 Kilometer entfernt. Aber dahinter kein Zweifel: das Ist das Ziel, erkenntlich durch Hellen Feuerschein, der sich von der Finster- nis des Horizonts abhebt. Je näher wir kommen, desto deutlicher sieht man leckende Glut da und dort. In den Lüsten geben grell platzende Flak- granaten ihr Ausrufezeichen zum Text, der da un­ten geschrieben wird. Die Lichtkegel der Scheinwer­fer geistern dazwischen, verblassen im weiten Raume.

Es ist lange nach Mitternacht, indes wir dem Weichbild Liverpools zufliegen. Schon Hunderte von Kameraden waren vor uns da. Ihr Werk ist wahrlich schaurig anzusehen. Als fahles Samt) hebt sich der Mersey mit den weit ausge­dehnten Hafen- und Dockanlagen vom U'er ab. Ueberall wüten die Flammen. Erstarrt häng n die Augen an dem Bibd, das sich zu unseren Füßen breitet. In niegesehener Klarheit heben sich die An- lagen und G^bäud-kamolexe ab.

Unmöglich die Brände zu zählen. Wohin man schaut, Feuer, Flammen, Brände Leicht kann der Bombenschütze eine große Anlage als Ziel ausm-achen. Eine Bombe schwersten Ka­libers hagelt hinunter. Wir warten: Da, zündender Schein, der von verheerender Wirkung kündet. Wir kurven hinaus, aber weithin begleiten Brandfackeln unseren Weg.

Noch lange kann der Heckschütze den Feuerschein

Das Echo in Rom.

Italien in engster Verbundenheit mit seinen Soldaten.

Rom, 23. Dez. (Europapreß.) In politisch«, r Kreisen Roms wird zum Bericht Grazunis g;-> i äußert, ein Volk, dem in dieser Weise die Wahrhm gesagt werden könne, sei sicherlich stark. Es geh- > aus dem Bericht im übrigen klar hervor, daß di, ' italienischen Truppen von dem englischen Vorsts > nicht überrascht worden seien. Wenn die it» f lienischen Truppen an einigen Punkten durch i Vorstoß der Engländer überflügelt worden feien, f so sei dies der gewaltigen Uebermacht btü gegnerischen m'o.orifierien Streitkräfte und tkn ! Umstand zuzuschreiben, daß die italienischen moto I filterten Kampfmittel noch nicht ausreichend r

Barani und Mathia eingeschlossenen italienischen Truppen den letzten Widerstand. Am 13., 14. und > 15. Dezember wurde im Viereck Halfaya| Omar--Capuzzo Sollum aufeeroröentlifil heftig gekämpft. Dem General Bergan, ß zoli g:Iang es, bedrohlichen feindlichen Einbrüche in seine Front, die die Verteidigungslinie von Bar> 1 dia abzuschneiden trachten, zu begegnen. 2Iit? 15. Dezember gingen säm liche Truppen des ©ent- rate Bergonzoli auf die D e r t c i big u n g sfteI J lung von Bardia zurück.

Um die Heldenhaftigkeit der Verteidigung der ita.« __-___, - . lienischen Truppen durch die Flus«waffe zu beton., den Fabrikaulaoen und Lagerräumen wrren bie jen, nennt Graziani folgende Zahlen: Es seien i»

- - - <n dieser ersten Phase des von Fiugstu?

von Bombenflugzeugen, 1300 Flugstunden von § Jagdflugzeugen geflogen, 13 000 Bomben abgewor, ; fen und 42 englische Flugzeuge abgesckossen mon j den-, wahrscheinlich seien weitere 20 englische FliH zeuge vernichtet worden.

Stockholm, 23. Dez. (Europapreß.) Die In­nenstadt von Manchester liegt feit einiaen Stunden in Trümmern, teilt der Londoner Nachrichtendienst mit und bestätigt so, daß die in der Nacht zum Montag angegriffene englische Stadt dieses wichtige Industriezentrum war. Manchester erlebte einen er ft en deutschen Luftangriff dieser Art. Der An­griff führte zur Vernichtung fast sämt- licher Geschäftshäuser im inneren Stadt­kreis und zur Niederlegung ausgeüehn- ter Industrie- und Wirtfchaftsanla- g e n in den Vororten. Nach einer Schilderung der British Broadcasting Comp. wurde die deutjche Aktion 'eingeleitet voneinem wahren Schauer von Brandbomben". Diesem Schauer folgten dann Hunderte, wenn nicht sogar Tausende, von hochexplosiven Bomben schwer st en Ka-

Bardia nicht nur überaus langwierig Lu­den können, sondern auch verlustreich für du englische Seite. Der Kairoer Korrespondent der donerTimes" veröffentlicht einen Bericht, aus b.:i die Schwierigkeiten heroorgehen, mit denen beiüt Seiten zu reuinen haben. In dem Bericht heißt t>: Es ist nunmehr deutlich, daß Bardia nicht äijnM Sollum wie eine reife Frucht fallen wird. Ge.ierl B e r t t y (der Befehlshaoer der in Bardia stehend« italienischen Truppen) hat den Befehl erhalten, hüt Stadt s o lange wie möglich zu halte«. Ein bloßcr Druck der vorgeschobenen englischen P-i' trouillen ist daher nicht ausreichend, um den tze-wS aus den befestigten Stellungen, in benw sehen. Da ünb dort versucht .dte englische Abwehr^EL^a'n^L ÄÄlS ersckrocken^b^na?"uns°de^^lua^eua?übrer^ stand gekommen, während die englischen Trupp«--', /nJ« ! gleichzeitig Verstärkungen vornehmen und für d»li

rn < nächsten Abschnitt der Operationen umorgamfierl

mit Hochbetrieb arbeitet. Es oedars noch gemein- r

samer Arbeit bis der Heimathafen erreicht ist. End- e '

..., 23. Dez. (PK. DNB. Funkspruch.) Tagelang saßen wir herum und warteten auf Einsatzwetter. Zeigie uns doch der Winter in Nordfrankreich all seine unangenehmen Seiten. Kalter Wind peitschte Tag für Tag Regenfchwaden gegen die Unter­künfte. Flie-ger lieben zwar die Ruhe, doch alles hat sein-e Grenzen, und so waren wir heilfroh, als endlich am Morgen der Himmel blank gewischt war. Als die Sonne die leichten Dunstschleier rasch hin- wegfegte, wußten wir, das verspricht Großangriffs- wetter.

Sowas wünschen wir uns immer: Sternen­glanz und wolkenlosen Himmel zum Nachtflug gegen England. Daß uns dies beim Jubiläumsangriff beschert wird, freut uns noch mehr, denn zum 2 5. Male steuert unsere Be­satzung di« britische Insel an. Es waren viele Flüge darunter, da wir in dunkler Nacht uns durch Ge­witterwolken ober Nebel kämpfen mußten, in denen wir unter Vereisung und Sturm zu leiden hatten, in denen das kalte Gespenst des Todes in vielfacher Gewalt um uns lauerte. Immer gelang es uns, dem knöchernen Griff auszuweichen. Daran muß ich nun denken, während wir wieder zu später Nacht­stunde unseren Kurs einsam dahinziehen. '

Das Sternenlicht gibt heute den Linien der Land­schaft einen weichen Ton, wie eine Seite aus dem Märchenbuch der Kindheit liegt sie unter uns. Zu Hause träumt der kleine Junge wohl von Lichtern am Adventskranz, die die Mutter ihm entzündet hat, indes ihre Gedanken draußen zum Vater wan­dern. Ich bin voll gespannter Erwartung, weiß ich doch, daß heute etwas Besonderes im Gange ist.

Noch trinken unsere Augen nur das flutende Licht der Gestirne, dahinter aber wir fliegen erst kurze Zeit über England zucken rotfarbene Lichter auf. Die englische Flak versuckst Kame­raden von uns den Weg abzusperrsn. Auch unsere Nerven müssen bald die Feuerprobe eines Sperr­gürtels bestehen und immer wieder auf unserem langen Anflug zur großen Hafenstadt an der Mer- sey-Bucht haben wir krittsche Minuten zu über­stehen. Die Burschen schießen verdammt gut, aber,

Frohe Wrihnachlsstunde im Reichspropagansaministerium. Berlin, 23. Dez. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels hatte am Montagnachmittag die Frauen und Kinder der im Felde stehenden Ange­hörigen feines Ministeriums zu einer Weihnächte, feier eingeladen. Gäste dieser Feier waren auch Kinder aus allen «Stabtteilen Berlins, die zur Schonung ihrer Gesundheit regelmäßig in den Schutzräumen des Reichspropagandaministe- riums übernachten. Die Festräume des Mini­steriums, die sonst nur bei großen Empfängen ihre Tore öffnen, hatten für die kleinen Gäste weih- nächtlichen Schmuck angelegt. Dr. Goeb­bels, der zusammen mit seiner Familie erschien, wurde von den Kindern ,'reudig begrüßt. Die frohe Weihnachtsstunde wurde durch Tänze des Kinder­balletts des Deutschen Opernhauses, Lieder eines Kinderchors und musikalische Darbietungen ver- schönt. Später erschien der Weihnachtsmann in höchsteigener Person und lud die Kinder zur Be­scherung in die Blaue Galerie ein, wo auf langen Tischen eine bunte Geschenktafel aufgebaut war. Hier empfingen die Kinder dann unter großem Jubel ihre Weihnachtsgaben.

SA.-Führerlagung in Franffurt a.M.

NSG. Zu einer Führertagung berief der Führer her SA. - Gruppe Hessen, Obergruppenführer Deckerle, alle Führer der Standarten nach Frankfurt. Wenn sich die Notwendigkeit zu einer selchen Arbeitstagung kurz vor den Feiertagen er­gab, so liegt der Grund hierfür wie der Ober­gruppenführer einleitend ausführte,, in den be­sonders dringlichen Aufgaben, die der SA. auf drm Gebiete der Ausbildung der Wehrmann- schäften und dem der kriegsmäßigen Erforder­nisse im allgemeinen erwachsen. Die Gruppenresc- renten gaben auf den besonderen Sachgebieten noch im einzelnen Richtlinien zur Ausrichtung sämtlicher Standarten sowohl führungsmäßi^er Art als auch hinsichtlich der Kriegsbetreuung, weltanschaulicher Ausbildung und des Einsatzes der Sondsrabteilun- Sen. Rückblick und Aussprache ergaben auf allen lebieten des SA.-wäßinen Einsatzes has Bild ge- iteigerter Arbeit und vollen Erfolges. Obergruppen- ührer B:ckerle dankte den Führern der Einheiten, lie fast alle feit Äriegsbeginn an Stelle der im Felde stehenden Standartenführer stehen, für ihre doppelt schwierige und verantwortungsvolle Mit­arbeit mit der Erwartung des gleichen selbstlosen und erfolgreichen Einsatzes für das kommende Jahr.

find, und deren Namen man nicht nennt.

Aus dem Umstand, daß man bei den Sch-ilderun- gen der angerichteten Sachschäden sowohl m Man­chesterals auch in anderen Teilen des Landes"

' Ä ' lckt, scheint hervorzu-

rscch'.nlich hoch sind.

langen Anspannung die von jedem das Letzte an | Italienischer WrhrmaMericht

der nldd)2n Mitteilung gema>. der bisherige Kriegs- wenn man sich Minister Eden einnehmen. Als Krieg-Minister tritt i hatte, daß sich . .. .. .

D-m» margcfton. der p°r,-«-°.--.sch-r kretär des Schatzamtes und Hauptem>eitfcher der der Vehrmacht gibt bekannt: ! Konservativen Partei war, in das Kabinett ein.

Die Tattgkt.it der Luftwaffe beschrankte sich gestern Lord Eranborne. der Dominienminisker, wurde tagsüber im allgemeinen auf bewassne 1 e! zum Peer erhoben, um das Amt als Sprecher der Aufklärung. Lin Aufklärungsflugzeug griff Regierung, die bisher von Halifax im Oberhaus

t e s abspielen werd«. Beim Beginn der OssensM h | in Aegypten hätten Churchill, Gcneral Wavell, | englische und die ihr verbündete Presse die Bei. | nichtung Italiens, die sofortige Entscheidung d« Krieges sowie die völlige und endgültige Niederlaz! der Achse versprochen. Nach zweiwöchigem Kawfff I in Nordafrika möchten alle diese Großsprecher ifa | Behauptungen am liebsten nicht wahr haben. 6li | fühlten heute«- schon, daß der Welle der Begeiste t rung, der sich England hinge^ ben habe, eiirt |j solche der Entmutigung und der 93er- iroeiflung folgen werde. Heute schon mW | Die englische Presse zugeben, daß bas Heer Ors» I zianis n i ch t vernichtet und feine Reservei ; ausreichend seien, daß die englische Dffenfic! ;| ihren Höhepunkt erreicht habe und ein | wirklich entscheidendes Eindringen nach "Libyto | nicht zu erwarten fei, weil sich sonst die b:i> ! tischen Truppen in gefährlicher Weife von ihrni , Verbindungslinien entfernen würden. Der ©tut) fei aber auch ein anderer. Bardia leiste den 2lir>

Hill VÜvCil u H J «/IMLUII, Mill * l 1 1V Wi / J \ j

sechn und Völker nicht nach der Größe ihres Geld- ch-sterals auch in anderen . facks, sondern nach ihrem Wert und ihrer Leistung nur noch den Komparativ braut mißt! Um ein Europa, in dem die Völker arbeiten gehen, daß die Schäden unwahrf.....

uno aufoauen, Wer^e fujaifen und öie Wohlfahrt Für Manchester wurden am Montagmorgen^S o n - eines wirklichen Friedens genießen können!