Donnerstag,24. Dttober 1940
(90. Jahrgang Nr. 252
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GietzenerAnzeiger
^.„^L^^General-Anzeigerfür Oberhessen
KerzliHer Verlaus der Vesprechung zwischen dem Führer und Franco
Oie Zusammenkunft mit dem spanischen Giaaischef im französischen Grenzbahnhof.
Neichsaußenmiuifter von Ribbentrop und die Generalfeldmarschälle Brauchiisch und Keitel in Begleitung des Führers.
Die Ausweisung Raczinskis steht bevor. Die ehemalige ivlnische Botschaft hat ebenso wie die englische Ge- andtschaft auch bei dem neuerlichen Fluchtversuch des früheren polnischen Außenministers Beck eine Rolle gespielt. Graf Raczinski hatte zwei Millionen Lei von seiner in England sitzenden „Regierung" ür die Flucht Becks angefordert. Vom hiesigen eng. lischen Gesandten Hoare wurde dem Grafen bedeutet, daß Geld in diesem Falle keine R 0 l l e s p i e l e. Wie groß der Geldbetrag war, den Beck bei sich trug, geht schon daraus hervor, daß er dem Polizeifunktionär, der ihn verhaftete, allein 1,5 Millionen Lei anbot, wenn er chn freilasse. Beck sieht wegen dieses Destechungsver- suches und wegen Bruchs seines Ehrenwortes einer strengen Bestrafung entgegen.
Rumäniens innere (Sanierung
Bukarest, 23. Oft (Europapreß.) Am 22. Ott. fand unter dem Vorsitz von General Antonescu ein Ministerrot statt, tn dem festgestellt wurde, daß die von dem Präsidenten der Vereinigung der jüdischen Gemeinde in Rumänien, Dr. W. Filderman, vorgebrachten Beschwerden über angeblich schlechte Behandlung von Juden im Lande sich als unberechtigt erwiesen haben. Es wurde beschlossen, daß in Zukunft alle, die derartige Beschwerden vorbringen, zusammen mit den Untersuchungsorganen an Ort und Stelle gebracht, und, wenn sich herausstellt, daß diese Beschwerden unbegründet sind, wegen Verbreitung falscher und tendenziöser Nachrichten den Gerichten übergeben werden. Weiter beschloß der Ministerrat die aus dem Wehr- dienst Entlassenen der abgetretenen Gebiete sofort gegen Bezahlung bei Eisenbahnarbeiten zu beschäftigen. In Torda, Arad, Beina sollen besondere Organisationen für die soziale Betreuung der Umsiedler geschaffen werden. Die Einbringung der Ernte auf enteigneten jüdischen Gütern soll beschleunigt und neue Kulturen angelegt werden. Schließlich wurde beschlossen, daß entlassene und pensionierte Offiziere, die auch weiterhin vor Gerichten die Interessen und Beschwerden jüdischer Firmen vertreten, wegen Befleckung ihrer militärischen Vergangenheit aus der Reserve ausgeschlossen werden.
Angst in zwei Hemisphären.
England schielt nach rechts, England schielt nach links. Wie werden die Präsidentenwahlen in USA. ausfallen? Wann wird endlich die amerikanische Rüstungsindustrie liefern können? Wie räuspert sich Stalin? Was belieben die Japaner zu tun? Wie steht es in Ankara? Die leichte Komik dieses Hilfe- suchens ist unverkennbar. Aber wir können uns bei dieser Komik nicht beruhigen. Wir müssen genau wissen, wo England steht und welches das entscheidende Merkmal seiner Lage ist. Neulich wurde dem englischen Volke in absehbarer Zeit ein Landungsversuch auf dem Kontinent versprochen. Eine Londoner Massenzeitung erzählt dem Publikum, daß die in Ausbildung befindlichen englischen Soldaten in Schottland eifrig Deutsch lernten, well sie es bei einer Landung gebrauchen könnten. Ein anderes englisches Blatt wiederum tröstet: „Trotz der Bombenoerwüstungen auf unserer Insel sind wir ein Nebenschauplatz geworden. Das Zentrum des Krieges hat sich von Großbritannien nach dem Ostende des Mittelmeeres verlagert." Und die Eden-Reise nach Aegypten gibt Anlaß zu der „Feststellung", daß es „niemals die Absicht der britischen Regle- rung gewesen ist, die britischen Streitkräfte auf die Dauer einen Verteidigungskrieg im Mttelmeer führen zu lassen." ri„ v
Schälen wir das Wesenlliche all dieser Umstande heraus, so stoßen wir sozusagen auf ein englisches Urgefühl: daß England überall in die Defensive gedrängt ist. Daß es nicht selbst seine Abwehraktionen bestimmt, sondern daß ihm das Gesetz des Handelns vorgeschrieben wird. Alles was die englische Presse schreibt, alles was die englischen Polittker sagen, dient dem Zweck, das englische Volk davor zu behüten, daß es sich dieses Urgefühls mit voller Klarheit bewußt wird. Darum dieses Schielen in beiden Halbkugeln der Erde? In diesem Zusammenhang müssen auch die umfassenden Personalveränderungen im Heer, in der Flotte und in der Luftwaffe wohl verstanden werden. Sie sollen den Eindruck erwecken, daß nun etwas geschieh t. Ä ,
Am fatalsten ist für das englische Denken der Tatbestand, daß die Flotte weitgehend beiseite
Frankreich und die Luden.
Äon unserem Ep.'Korrespondenten.
3 n 3 r a n f r e i d), 24. Oft (DJIB. Funkspruch.) Der Führer holte am Mittwoch mit dem spanischen Staatschef Generalissimus Franco an der spa- vlsch - französischen Grenze eine Zusammenkunft. An der Vesprechung, die im herzlichen Geiste der kameradschaftlichen Verbundenheit der beiden Nationen geführt wurde, nahmen der Reichs- miniffer des Auswärtigen von Ribbentrop und der fpanische Minister des Aeußeren Serrano Sauer teil
Heber den Verlauf der Zusammenkunft teilt das Deutsche Nachrichtenbüro noch folgende Llu- zelheUeu mit: Der Führer traf zu seiner Vegeg-
General Franco.
uung mit dem spanischen Slaatschef Generalissimus Franco am Mttwochnachmiltag im Sonderzug au der französisch-spanischen Grenze ein. Der kleine Grenzbahahos auf französischem Boden des besetzten Gebietes war mit den rot-gelb-roten Farben des nationalen Spaniens und hakenkrenz- flaggeu reich geschmückt.
kurze Zeit nach Eintreffen des Führers lief d e r Sonderzug des Caudillo, von der Grenze kommend ein. Der Führer, der den spanischen Staalschef auf dem Bahnsteig erwartete. begrüßte den Caudillo, als dieser seinen Zug verließ auf das herzlichste. Nachdem der Führer auch den spanischen Außenminister Serrano Suner begrüßt hatte, stellte der spanische Staatschef dem Führer die Ihn begleitenden Herren vor: den spanischen Botschafter in Berlin, General Espinosa de
los Monleros, den Chef des Militärkabinelts des Caudillo, General Moscardo, den stellvertretenden Chef des Militärkabinetts General Uz- q u i a n 0, den Chef des Zivllkabiuelts des Caudillo Monoz Aquilar, den Chef des Protokolls Baron de los Torres, den Generaldirektor der presseableituug Gimenez Ar rau und den Direktor der CFC.-Agentur, Gallego. Außerdem befand sich der deutsche Botschafter in Madrid von Stohr er in der Begleitung des Caudillo.
Der Führer stellte sodann dem spanischen Staatschef die zum Empfang erschienenen deutschen Persönlichkeiten vor, den Reichsminister des Aeußeren von Ribbentrop, den Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brau- chltsch, den Chef des Oberkommandos der Mehr- macht, Geueralfeldmarschall Keitel, Reichspressechef Dr. D i e t r i ch, Reichsleiter V 0 r m a n n, Ge- veraloberst Dollmann, Generalleutnant Botz en schätz und Unterstaatssekretär Gauß.
Anschließend schritt der Führer mit dem spanischen Generalissimus unter den Klängen der spanischen Nationalhymne die Front des auf dem Bahnsteig angelretenea Ehrenbataillons ab und geleitete den Caudillo zu feinem Salonwagen, wo sofort die Vesprechung begann. 3m Laufe des Abends war der Caudillo Gast des Führers im Salonwagen zu einem 3mbiß, an dem ferner eine JR^e der anwesenden deutschen und spanischen Persönlichkeiten teilnahm. Nach Veendigung der Vesprechung schritt der Führer mit dem Caudillo die Front des Ehrenbataillons ab und geleitete seinen Gast zum Sonderzug. wo er sich von ihm auf das herzlichste verabschiedete. Der Sonderzug des spanischen Staatschefs verließ darauf in langsamer Fahrt den Bahnhof, während das Musikkorps des Ehrenbataillons die spanische Nationalhymne intonierte.
©er Reichsführer^f in Barcelona.
Barcelona, 23. Okt. (DNB.) Der Reichsführer h*l und Chef der deutschen Polizei traf von Madrid kommend auf dem Flugplatz Trat ein, wo er von den Behörden und der Falange begrüßt wurde. Dor dem Rollield hatten eine Kompanie der Luftwaffe und eine Kolonne der Falange Aufstellung genommen. Weiter waren mit *bem deutschen und dem italienischen Generalkonsul zahlreiche politische Leiter der NSDAP., sowie des italienischen Fascio erschienen. Das von den wartenden Deutschen begeistert gesungene Deutschlandlied begrüßte den Reichsführer ff, der dann auf Einladung des Generalstabschefs zum Hotel Ritz weiterfuhr.
Wir brachten Montag die Nachricht von der neuen Juden-Gefetzgebung in Frankreich. In dem folgenden Bericht unseres Pariser Korrespondenten wird ein Licht auf die Vorgeschichte dieser Gesetze der Regierung Petain geworfen und vor allem auch die Judenfrage im französischen Kolonialgebiet beleuchtet.
Paris, Oktober 1940.
Die Verhaftung der beiden jüdischen Flugzeugindustriellen Marcel Bloch und P. L. W e i l l e r sowie ihres ebenfalls jüdischen Finanzmannes Raymond Philippe ruft in der französischen Presse neuerdings alle die bitteren Kritiken wieder wach, die leit Jahren an den unglaublichen Mißständen im Flugzeugbau Frankreichs erfolglos geübt worden sind, den Mißständen, die schließlich im Mai und Juni dieses Jahres zum militärischen Zusammen- bruch des Landes geführt haben. Die beiden früheren Luftfahrtminister Guy La Chambre und Pierre Cot sind bereits einige Tage vorher interniert worden, und die Pariser Blätter fordern jetzt mit größtem Nachdruck, daß das Sondergericht von Riom schonungslos gegen die bisherigen Nutznießer der skandalösen Zustände im Flugzeugbau vorgehe, und daß vor allem die Debatten dieses Gerichtshofes der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ein Blatt wie „France au Travail" verbreitet sich bereits jetzt ausführlich über die skrupellosen Geschäftsmethoden, durch die Marcel B l 0 ch es ver- standen hatte, seine minderwerttgen Flugzeuge, die schon in Friedenszeiten eine große Anzahl von Todesopfern bei den französischen Piloten gefordert hatten, dem Staat immer wieder aufzuzwingen, ob- wohl diese Mängel bekannt waren. Bloch hat auf den verschiedensten Wegen durch Geldgeschenke und sonstige .Aufmerksamkeiten" die mit der Abnahme der Flugzeuge beauftragten Offiziere und Ingenieure von sich abhängig gemacht. Kostbare Uhren, die Einrichtung von Billards in den Offiziersmessen und ähnliche Geschenke spielten dabei eine große Rolle. Anderen Fliegeroffizieren, die die Apparate abzunehmen hatten, waren gute Posten als Direktoren und Versuchspiloten in den Bloch-Werken versprochen worden
Der jüdische Einfluß im französischen Flugzeugbau erstreckte sich nicht nur auf Marcel Bloch und Weiller. Dasselbe gilt auch für P 0 t e z. Der Leiter der Amiot-Flugzeugwerke hieß Wertheimer. Der jetzt verhaftete Raymond Philippe spielte noch eine besondere Rolle als Verbindungsmann zu den amerikanischen Juden, die durch seine Vermittlung in Frankreich eine große Organisation aufgezogen hatten, um die aus Deutschland, Polen und den Balkan-Ländern kommenden jüdischen Emigranten In Frankreich zu beherbergen und ihnen dort einen dauernden Aufenthalt zu sichern. Allein im Jahre 1928 sind nach der „France au Travail" auf Bietern Wege 13 Millionen Dollar aus Neuyork nach Frankreich geflossen: damit wurde ein dauernder Druck auf die französische Presse und
die französischen Parlamentarier ausgeübt, um Ausnahmegesetze zugunsten der jüdischen Einwanderer durchzüdrücken. Die Ueberlegung der Neuyorker Millionäre bestand dabei darin, daß es besser sei, daß die jüdischen Emigranten in Frankreich blieben, anstatt nach Amerika zu kommen, wo ihr massenhaftes Auftreten zu einer Verstärkung des Antisemitismus führen könnte. Neben Philippe hat bei der Verteilung der amerikanischen Gelder auch der jüdische Finanzmann Bo lack, der auch Besitzer der „Agence Economigue et Financiere" war, eine hervorragende Rolle gespielt.
Die Aufhebung des im Oktober 1870 erlassenen Dekrets, welches den eingeborenen Juden Algeriens die gleichen politischen und bürgerlichen Rechte wie den französischen Bürgern verlieh, wird von den Blättern begrüßt, der „Matin" spricht von einer „historischen Entscheidung". Die im Jahr 1870 einseitig zugunsten der algerischen Juden ergriffene Dorzugsmaßnahme war als „Cremieux-Gefetz" bekannt und fo benannt nach dem aus Frankreich stammenden Juden C r e m i e u x, der unmittelbar . nach Sedan und dem Sturz Navoleons III. es verstanden hatte, in der provisorischen Regierung Iu- sttzminister zu werden. Cremieur war der Gründer der „Alliance Jsraelite Universelle", einer mächtigen jüdischen Organisation, die in den vergangenen Jahrzehnten zu dem Dormarsch des Judentums in Frankreich in unheilvoller Weise beigetragen hat. Sie hatte u. a die Presse fast ganz in ihre Hände gebracht, getreu den Worten Cremieur', der seinen Glaubensgenossen zugerufen hatte: „Mit der Presse werdet ihr alles besitzen."
Cremieur hatte so die völlige Verwirrung, die nach dem Zusammenbruch von Sedan in Frankreich herrschte, dazu benutzt, um Sondermaßnahmen zugunsten der algerischen Juden ohne jede Kontrolle durchzusetzen. Die „Emanzipation" der algerischen Juden hatte sofort blutige Unruhen der muselmanl- ichen Eingeborenen zur Folge, die über die Bevorzugung der Juden und die ihnen eingeräumten Rechte empört waren.
Diese blutigen Unruhen haben sich seit siebzig Jahren ständig wiederholt, besonders in Algier, Oran und Constantine, denn die Juden in Algerien benutzten die ihnen eingeräumten Sonderstellung zur schamlosen Ausbeutung der Muselmanen, besonders auf dem Weg der Wuchergeschäfte und des Zinswuchers, mit dem sie allmählich große Telle des mufelmanisch«n Vermögens in ihre Hände brachten.
Die jetzt von der Regierung des Marschalls P 61 a i n ergriffene Maßnahme, die ein siebzigjähriges Unrecht wieder gutmacht, kann als das Zeichen des Willens betrachtet werden, auch in Algerien mit den schreiendsten Ungerechtigkeiten auf dem Gebiet der Judengesetzgebung aufzuräumen. Auch in Frankreich felbft scheint man nun entfpre- chende Maßnahmen zur Brechung der wirtschaftlichen Macht der Juden durchführen zu wollen, ob mit der nötigen Energie und Folgerichtigkeit bleibt abzuwarten.
Dobrudscha gekommen.
Die Volksdeutschen stammten ursprünglich aus Südwestdeutschland (Schwaben, Pfalz, Hessen, Elsaß) oder aus Norddeutschland. Durch ihre Herkunft und nach dem Weltkriege durch die gemeinsame rumänische Staatsangehöriakeit standen die Deutschen der Dobrudscha in enger Eer* bindung mit denen in Bessarabien. Die „Deutsche Zeitung Bessarabiens" gab seit 1934 in einem de- anderen Teil „Dovrudscha-Nachrichten" heraus.
Von der Bukowina, dem Buchenland, wie fern deutscher Name heißt, werden non dem nördlichen Teil mit Czernowitz als Mittelpunkt, den die Sowjetunion besetzt hat, die Deutschen bereits jetzt ausgesiedelt. Nun kommen auch diejenigen des südlichen Teiles, der Rumänien verblieben fit, an die Reihe. Es wurde bereits früher ausführlicher über die Ansiedlung der Deutschen dort berichtet. Sie kamen in mehreren Siedlungswetten, nachdem das Land im Jahre 1774 als Herzogtum der Habsburger Monarchie eingegliedert worden mar. Es tarnen Deutsche aus Böhmen, dem Sudetenland und anderen Gebieten. Unter ihnen befanden sich Bauern, Holz- und Glasarbeiter, Derwaltungs- beamte und Soldaten. Sie werden nach ihrer Aussiedlung nun auch innerhalb der Grenzen des groh- deutschen Dolksreiches eine neue Heimat finden.
Dos polnstck« Aot'chastspersonal in S'ifareft verkostet
Bukarest, 23. Ott lEuropavreh.s Das Perso. nal der früheren polnischen Botschaft in Bukarest, mit Ausnahme des Botschafters Graf Raczin- s k i ist v e r b a f t e t worden, well die Polen unter dem' Schutz ihrer ihnen noch immer gewährten . diplomatischen Immunität sich an Iben eng« , lischen Sabotageplänen beteiligten.
Heimkehr -er Volksdeutschen aus der Dobrudscha und dem Güdbuchenland.
Deutsch-rumänischer UmsiedlungSvertrag unterzeichnet.
sische Regierung durch Gesetz den Erwerb von Grund und Boden durch Ausländer untersagt und die deutschen Kolonistenschulen der russischen Schulverwaltung unterstellt hatten. Damals wurden vor allem südlich der Bahnlinie Cemavoda—Constanza deutsche Dörfer gegründet. Teilweise stammen die Deutschen aus den russischen Gebieten um Cherson, Taurien und Wolhynien. Auch nach den Kriegen in den Jahren 1923/25 und 1930/32 sind noch- mals deutsche Bauern aus Bessarabien in die
Bukarest. 23. Oft (DNB.) Am 22. Oktober wurde hi Bukarest der deutsch-rumänische Vertrag über die Umsiedlung der Volksdeutschen aus der Südbukowlua uud der Do- brud scha von dem Bevollmächtigten der deutschen Regierung. Generalkonsul ^-Oberführer w. Rodde, und dem Bevollmächtigten der rumänischen Regierung. IMnlster 3. Broschu, unter- zelchuet. Nach der Unterzeichnung gab der deutsche Gesandte Dr. F a b r l c l u s für beide Delegationen ein Essen In der deutschen Gesandtschaft wobei m Trlnksprüchen die wirtschaftliche nnd politische Bedeutung des Vertrages hervorgehoben wurde.
h«h,n bisher ranb 87 000 die russische Grenze und über 60 000 die Reichsgrenze üb°Nchntten^V°n der Nord-Bukowina stnd bereits über 22 000 zurua gekehrt Bei der Volksgruppe aus der Dobrudscha Bsi äs «är-Ä
^Dobrudscha zieht sich 'üblich der Donau- ”Ä$ «T
WMZWT roftne bte erften öteoier, i ) f5rna machten, ten bewohnten Dor, 2Puii «ranWJg
Es entstanden 1871 die
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