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an-

Aus der engeren Heimat

Strafkammer Gießen

es ist, gerade den Dach-

um

Sieber Aliersireffen in Heuchelheim

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eine* : Fran rourfc innere

. Homberg, 22. Juli. Der Wander verein nahm am Sonntagabend eine Nachtwanderung vor, die durch Ober-Ofleiden über den Hohen Berg führte. 25 Mitglieder beteiligten sich daran.

. Horn b e r g, 22. Jmi. Ein schwerer Unfall ereignete sich hier am Samstagnachmittag. Mitten in der Stadt, in einer unübersichtlichen Kurve, be­gegneten sich ein Bauernwagen von hier und ein Personenauto aus Nieder-Gemünden. Hierbei stieß das Auto an den Wagen und wurde durch den Anprall nach der entgegengesetzten Dichtung ab- gelenkti es rannte heftig gegen die Eingangstüre

Mainz und am 17. Juni d. I. wiederum in Gießen je ein Fahrrad entwendet zu haben. Der in vollem Umfang geständige Angeklagte wurde dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend zu einer G e - fängnisstrafe von 1 Jahr verurteilt.

vorgelegten Schulzeugnis der Volksschule in L. die schlechten Noten in gute umschrieb, um so eher bei der ^Gewährung des Ehestandsdarlehens berücksichtigt zu werden. Die Angeklagte ist geständig. Nach dem Gutachten des Sachverständigen ist die Angeklagte

Der Bezirks-Turn- und Sporttag des NSRL.» Bezirks Friedberg in Bad-Nauheim nahm mit über 900 Wettkämpfern aus allen Fachgebieten der Leibesübungen einen sehr erfolgreichen Verlauf. Die von Bezirksfachwart Bitten darf geleiteten Wettkämpfe der Radfahrer waren über den Bezirk Friedberg auch offen für den Bezirk Gießen. In dem Straßenrennen der Klaffe A (20

endet mit einer Abschlußprüfung. Der Ausbilder (Zahnarzt oder Dentist), der einer besonderen Zu­lassung für die Ausbildung bedarf, ist verpflichtet.

nicht vorliege, auf 5 RM. ermäßigt.

Der W. F. aus Mainz war angeklagt, am 12. April d. I. in Gießen, am 11.. Mai d. I. in

gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 28 bis 44,5 Rpf., Bullen 39,5 bis 49,5, Kühe 15 bis 50, Färsen 34,5 bis 49, Kälber 25 bis 57, Hämmel 31 Rpf. je 7 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise be­zahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,16 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,16 RM., b2 (120 bis 134,5 kg) 1,16 RM., c (90 bis 119,5 kg) 1,14 RM., d (80 bis 89,5 kg) 1,08 RM., ef (unter 80 kg) 1,04 RM., gl (fette Speckfauen) 1,16 RM., i (Altschneider) 1,16 RM., g2 (andere Sauen 1,08 RM., h (Eber) 1,08 RM. Marktverlauf: gut, alles zugeteilt.

die bei ihm ausgebildete Helferin zur Prüfung zumelden.

Zuchtschweine aus Oberheffen für den Warthegau.

Landkreis Gießen.

- Mainzlar, 23.Juli. Die SA. und die Wehr­mannschaften des Sturmgebietes Lollar, Sturm 2/116 (Lollar, Mainzler, Staufenberg und Daubringen), traten am Sonntag auf dem Sportplatz in Daubrin­gen an. Dort fand eine Besichtigung durch Stan­dartenführer Lutter statt. SA. und Wehrmann­schaften ernteten volles Lob und Anerkennung und würden angespornt, auch weiterhin eifrig tätig zu sein.

+ Ettingshausen, 22. Juli. Unteroffizier Emil Dp p er, ein Sohn unserer Gemeinde, erhielt für besondere Tapferkeit bei dem Panzerdurchbruch durch die Weygandlinie bei Amiens das Eiserne Kreuz II. Klasse. Diese Tatsache ist um so bemer­kenswerter, als dem Genannten, der die Kämpfe in Spanien mitmachte, schon damals für hervor­ragende Tapferkeit eine Reihe von hohen Orden verliehen wurde. So ist er Träger zweier hoher spanischer Auszeichnungen und, was besonders her­vorzuheben ist, Inhaber des Spanienkreuzes mit Schwertern in Silber.

Kreis Alsfeld.

Schweinemarkt in Grünberg.

*Grünberg,24. Juli. Auf dem heutigen Markt waren 171 Ferkel, darunter 15 Läuferschweine, auf­getrieben. Es kosteten sechs Wochen alte Ferkel 24 bis 28 RM., sechs bis acht Wochen alte 28 bis 33 RM., acht bis dreizehn Wochen alte 33 bis 38 RM., Läuferschweine 45 bis 48 DM. Tendenz mäßig; der Markt war ausverkauft.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 24. Juli. (Vorbericht.) Kälber 25 bis 59 RM., Hämmel 30 bis 51, Schafe 12 bis 44, Schweine 53 bis 59 RM. Marktverlauf: alles aus-> verkauft,

Das oberhessische Kriegs-Bergfest.

Am 18. August in Buhbach.

I Kaustball um die Bereichsmeisterschast.

Tv. 1846 Gießen Endspielleilnehmer.

Die am vergangenen Sonntag in Bad-Nauheim im Rahmen Des Bezirks-Turn- und Sporttages durchgeführten Schlußkämpfe im Faustball brachten | zwei Siege Gießens gegen Hanau und Bad Hom­burg. In diesen beiden Spielen war die Gießener Mannschaft nun vor schwerere Aufgaben gestellt als in den Vorrunden gegen die Bezirke Limburg und Westerwald, und da durch unerwartete Ausfälle eine vollständige Umstellung der Mannschaft vorgenom­men werden mußte, erschien ein Erfolg nicht von vornherein als gesichert. Ausgezeichnet war wie immer der Aufschlag Riexingers, der viele Punkte einbrachte und damit die Grundlage für den Sieg schuf. Im Spiel gegen den Polizeisportverein Hanau hatte Gießen eine sehr gute erste Halbzeit (30:11), und es konnte seine Ueberlegenheit voll ausspielen, wohingegen nach dem Wechsel Hanau eine völlig gleichwertige Partie lieferte, den großen Vorsprung natürlich nicht mehr aufholen konnte.

Fast den gleichen Verlauf nahm der Kampf gegen Homburg. Auch hier lief das Gießener Spiel in der ersten Hälfte sehr erfolgreich und brachte den Gegner mit 16:30 so stark ins Hintertreffen, daß ihm jegliche Gewinnaussichten genommen waren. Dann ent­wickelte sich ein Aufschlagduell, das beiden Mann­schaften im gleichen Verhältnis Punkte einbrachte, am Gesamtstand jedoch nichts ändern konnte. Für den Erfolg des Tv. 1846 waren verantwortlich: Riexinger, Trapp, Teubner, Dr. Pfeffer, Repp.

Mit diesem letzten Erfolg hat sich nun der Turn­verein Gießen wiederum und zum siebenten Male die Teilnahme am Endspiel um die B e - reichsmeisterschaft gesichert.

Ergebnisse: Gießen Hanau 46:30 (30:11); Homburg Hanau 40:35 (25:17); Gießen Hom­burg 56:39 (30:16).

Erfolgreiche Gießener Radfahrer.

Kreisleitung besucht das Äfliiul für Pflanzenbau

Vortrag und Führung.

Ober-Westerwald.

LPD. Westerburg, 23. Juli. Auf einer Bahn- fahtt nach Aumenau, wo es die Schule besuchte, stürzte ein Mädchen aus dem fahrenden Zuge. Es war a u f d er <5telle tot.

Schwere Bluttat.

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Juli. Wie die Mordkommission mitteilt, wurde am 20. Juli 1940, gegen 15 Uhr, eine 2Ajährige Büroangestellte aus Frankfurt a. M., die zur Zeit in Schwickershausen im Kreis Limburg ihre Ferien verbringt, in der Feldgemarkung Schwickershausen von einem unbekannten Mann überfallen und durch zahlreiche Stiche schwer verletzt. Das Mädchen hatte sich in der Nähe eines Wald-

Am gestrigen Dienstagnachmittag erhielt das In­stitut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung un­serer Universität Besuch. Kreisleiter Backhaus und sein Mitarbeiterstab fanden sich gegen 15 Uhr in der Senckenbergstraße ein, um einmal einen Ein­blick in die Arbeit dieses Instituts zu gewinnen. Der Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflan­zenzüchtung, Professor Dr. S e s s o u s , hieß im Hörsaal die Gäste auf das herzlichste willkommen und hielt sodann einen Vortrag, in dem er einen Einblick in die Art der Arbeit des Instituts ver­mittelte. Er wies darauf hin, daß sich die Land­wirtschaftlichen Institute unserer Universität in vier Fachabteilungen gliederten, deren jede ihre beson­dere Aufgabe zu verfolgen habe. Die Arbeit in der Abteiluna Pflanzenbau- und Pflanzenzüchtung, die er im besonderen vertrete, sehe sich insbesondere vor reichswichtigen Ausgaben, die durch den Forschungs­dienst der Landbauwissenschaften auf mehrere In­stitute an deutschen Universitäten verteilt würden. Durch diese Art der Aufgabenstellung werde es er­reicht, daß Anbau- und Züchtungsversuche, die sich sonst über Jahre erstreckten, unter den verschieden­artigsten Boden- und Klimaverhältnissen in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum durchgeführt und zu Ergebnissen gebracht werden können, die der Landwirtschaft sehr rasch praktische Hinweise und Richtlinien vermitteln.

In seinen weiteren Darlegungen erläuterte Pro-

** Eine Fünfundsiebzigjährige. Am morgigen Donnerstag, 25. Juli, kann Frau Sophie Lehr, Wilhelmstraße 51, in aller geistigen und körperlichen Frische ihren 75. Geburtstag feiern. Frau Lehr gehört seit 51 Jahren zum treuen Leser­kreis des Gießener Anzeigers. (Wir beglückwünschen herzlich zum Geburtstag!)

** Ein Einundsiebzigjähriger. Am kommenden Freitag, 26. Juli, kann unser Mitbürger Karl Weber, Marktstraße 15, in aller Rüstigkeit seien 71. Geburtstag begehen. (Wir beglückwünschen!)

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hin anschaulich werden ließ. Der aussichtsreichste Fahrer, Preis (Radf.-Vg.

Kreisleiter Backhaus dankte zum Schluß mit Gießen), mußte in der zweiten Runde den Reifen herzlichen Worten für den überaus anregenden wechseln und fiel deshalb fünf Minuten zurück. Be- Nachmittag und gab seiner Freude darüber Aus- sonders stark setzte sich nun der Gießener Willi druck, daß mit diesem Besuch eine schöne Verbin- Förster ein, der das Rennen in 49:04 Min. für düng zwischen Partei und Universität hergestellt sich entscheiden konnte. Auf dem 2. und 3. Platz worden sei, die sich in bestem Sinne auswivken finden wir die bekannten Gießener Radsportler werde. . ' Ernst L. Preis (54:30 Min.) und Helmut B g u -

mann (54:30 Min.).

Wie das Feldbergfest in diesem Jahre infolge der erschwerten Derkehrsverhältnisse nicht durchgeführt werden kann, ist auch die Abhaltung unseres be­liebten Bergfestes auf dem Hoherodskopf aus denselben Gründen nicht möglich. Der NSRL.-Be- zirk Friedberg, der Betreuer des Bergfestes auf Dem oberhessischen Heimatberg, führt deshalb das Hoherodskopf-Berqfeft am \ am mit dem Weidi -

na, fuhrt Des, 18. August gemein- lam mit dem Weidia-Bergfest auf dem Schrenzer bei Butzbach als oberhessi­sches Kriegs-Erinnerungs-Bergfest durch. Butzbach ist günstig gelegen und bei guten Bahnverbindungen aus Den Bezirken Gießen und Friedberg, die die Hauptzahl der Besucher unserer oberhessischen Bergfeste stellen, auch während des Krieges gut zu erreichen. Das oberhessische Kriegs- BerAest ist bereichsoffen für Hessen und Südwest.

um 22.15 Uhr, in feinem Hause im 2. Stock ein Fenster nach Eintritt Der Dunkelheit nicht vor­schriftsmäßig verdunkelt, so daß ein Lichtschein nach außen gedrungen war. Gegen den Strafbefehl legte er Einspruch ein. Der Angeklagte wandte ein, seine Tochter habe auf kurze Zeit das Licht eingeschaltet, wobei das Fenster nur wenig geöffnet gewesen sei. An sich sei das Fenster vorschriftsmäßig verdunkelt gewesen. Durch Zeugen wurde aber nachgewiesen, In Verbindung mit dem Bereichsalterstreffen ^r Lichtstrahl auf der gegenüberliegenden führt das Fachamt Turnen seine Bereichsmeister- gesehen wurde und nach oben zu bemerken

schäften im Zwölfkampf durch, ferner die Bereichs- $cr. ^hkla^evertreter beantragte die gleiche meisterschaften in Faustball und Korbball. Man Strafbefehl. Die Geldstrafe wurde

kann mithin schon von einer größeren Bereichsver- nwt Darauf daß ejne grobe Fahrlässigkeit

anftaltimg sprechen, die am 4. August iy unserem ' s ---

turnfreudigen und turnfteundlichen Nachbarorte Heuchelheim zur Durchführung kommt.

Auch Sommerspielmeisterschosten in Heuchelheim.

In Heuchelheim bei Gießen werden am 4. August auch die Sommerspielmeistersch asten des Bereiches Hessen entschieden. Im Faustball trifft der Tv. 1846, der sich durch eindeutige Siege über Polizei Hanau und TG. Bad Homburg ins Endspiel durchkämpfte, auf den Vertreter des Gaues Kurhessen. Auch im Korbball bestreiten die Sieger aus Kur­hessen und Hessen-Nassau die Endrunde. Gleichzeitig findet die Zwölfkampfmeisterschaft der hessischen Turner statt.

Die Turner Des Bereichs Hessen im NSRL. führen am 4. August in Heuchelheim eine große Ge­meinschaftsveranstaltung durch. Der Erfolg deS vor­jährigen Bereichsalterstreffens in Heuchelheim hat Den Bereichsfachwart für Turnen, Hermann S ch ä - f e r (Kastel), ermuntert, auch in diesem Jahre, wieder ein Alterstteffen mit turnerischen und volks­tümlichen Wettkämpfen durchzuführen. Daß man Heuchelheim wieder als Veranstaltungsort wählte, hat seinen Grund einmal in Der günstigen Lage im Mittelpunkt Des Bereichs und in Den ausgezeich­neten Hallen- und Platzverhältnissen, dann aber auch in Der Einsatzbereitschaft Der Gemeinde Heuchel­heim, Die bis jetzt alle großen Veranstaltungen Der ßeibesübung immer in vorbildlicher Weise freuDig gestaltet hctt.

NSG. Als im Jahre 1937 vom Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe die Entrümpelungsverordnung erlassen wurde, be­gann in jedem Haus ein großes Aufräumen. Es gab niemanden, der es nicht eingefehen hätte. Wie wichtig und notwendig es ist, gerade den Dach­boden von jeglichem Gerümpel ftei zu halten, um so Die Brandgefahr auf ein Mindestmaß herabzu­setzen. Doch im Laufe ver Zeit scheint so mancher Den Sinn und Zweck dieser Maßnahme vergessen zu haben. Denn anders ist es nicht zu erklären, daß sich auf zahlreichen Dachböden so nach und nach wieder allerlei Dinge angefammelt haben, die nur im Wege stehen uno die Brandgefahr erhöhen.

Gerade heute, da wir es fast täglich erleben, daß Feindflieger ihre Brandbomben wahllos auf Städte und Dörfer zum Abwurf bringen, stt die strenge Befolgung der Enttümpelungsverordnung notwen­diger denn je. Es geht nicht an, daß durch die Ge- dankenlosigkett einzelner wertvollstes Volksgut und Menschenleben in Gefahr gebracht werden. Hier gibt es auch keine Enstchuldigung, denn jeder weiß, worauf es ankommt.

Der Fr. Kl. in Unter-Scbmitten ist angeklagt, in Flestchwunden auch einen schweren Beinbruch. &en fahren 1930 bis 1940 fortgesetzt mit männlichen Beide Verunglückte wurden in die Klinik nach Gie- Personen unter 21 Jahren bzw. unter 14 Jahren ßen gebracht. unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben.

1 Der Anklagevertreter beantragte eine Gefängnis- 1 träfe von zwei Jahren. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten, abzüglich Drei Monate und zwei Wochen Untersuchungshaft, verurteilt. Das Geständnis, die seitherige Unbescholtenheit und das hohe Alter des Angeklagten wurden ftrafmil- dernd berücksichtigt.

Die A. O. geb. I. in Lehrbach hatte sich wegen Urkundenfälschung zu verantworten. Sie hat im No­vember v. I. eine öffentliche Urkunde verfälscht und von derselben zum Zwecke Der Täuschung Gebrauch gemacht, indem sie in einem von ihr dem Gesund­heitsamt zur Erlangung eines Ehestandsdarlehens

setzten Mädel erreicht den günstigen Prozentsatz von 65 v. H. Der Leistung einer Waldarbeiterin.

In Der Försterei Lang-Göns wurden in 384 Arbeitsstunden 2600 dreijährig verschulte Fichten ausgehoben und verpflanzt, ferner Beete im Pflanz­garten umgegraben und 1000 Stück Lärchensäm­linge verschult. Auch hier betrug die Arbeitsleistung der Mädchen 65 bis 70 v. H. Der Leistung einer Waldarbeiterin.

In der Försterei Großen-Buseck waren die Mädchen für 152 Arbeitsstunden eingesetzt, in Denen 400 Stück vierjährig verschulte Fichten verpflanzt und Die hierzu erforderlichen Pflanzlöcher gehackt.

Durch Den Einsatz in seiner Gesamtheit wurden 3000 Fichten und rund 14 000 Kiefern gepflanzt, 12 laufende Meter Schuppstreifen gehackt, mehrere tausend Pflanzen verschult, sowie Beete umgegra­ben und gereinigt. Ohne diesen Einsatz wäre diese Arbeit wohl nicht, oder nicht rechtzeitig geleistet worden.

Teilergebnisse der Volks- und Berufs­zählung vom 12.20iai 1939.

FWD. Im neuesten Heft von Wirtschaft und Statsttik werden weitere Teilergebnisse der Volks- unD Berufszählung vom 17.5.1939 veröffentlicht, Darunter auch Die über Hessen und Hessen-Nassau.

In Hessen stieg die Bevölkerung von 1,429 auf 1,446 Mill. Der Anteil der Beschäftigten in Land- und Forstwirtschaft ging auf 19,4 (21,5) zu­rück, der Anteil von Industrie und Handwerk betrug 42,9 (41,1), von Handel und Verkehr 13,9 (15,3), von öffentl. Dienste und private Dienstleistungen 9,2 (7,5), Häusliche Dienste uno. 1,6, Der selbständi­gen Berufslosen unv. 13,0 v.H.

In Hessen-Nassau nahm Die Bevölkerung seit 1933 von 2,585 auf 2,633 Mill, zu, davon wa­ren 18,4 (21,2) v. H. in der Land- und Forstwirt­schaft, 39,6 (37,6) v. H. in Industrie und Hanowerk, 16,4 (17,8) v. H. in Handel und Verkehr, 10,1 (7,8) in öffentlichem Dienst und privaten Dienstleistun­gen, 1,9 (2,0) v. H. in Häuslichen Diensten und 13,6 (unv.) selbständige Berufslose.

Jahresbericht 1939 der Hessischen Pilz-Beratungsstelle in Darmstadt.

Die bereits über 20 Jahre bestehende Beratungs­stelle ist auch den ihr gestellten kriegswichtigen Auf­gaben in besonderer Weise gerecht geworden. Sowohl selbständig wie in Verbindung mit den Reichs- arbeitsgemeinschaftenSchadenverhütung" undEr­nährung aus Dem Wald" und mit anderen Organi­sationen wurden über 50 Lehrröanderungen und Vorträge mit über 1200 Teilnehmern ver­anstaltet. In Der Beratungsstelle sprachen über 600 Besucher vor, wobei über 1100 Pilzbestim­mun g e n verzeichnet wurden und nochmals so viele bei Den Lehrwanderungen. Dazu kommen noch unge­fähr 1600 telephonische Beratungen und ungefähr 700 Zusendungen durch die Post. Briefsendungen wurden ungefähr 9000 erledigt, dazu nochmals über 3000 Sendungen mit Tausenden unserer aufklären- Den Merkblätter für die mit uns arbeitenden Organi­sationen, für Die Presse, für Die Schulen usw.

Ha.usschwammfälle wurden über 200 be­arbeitet mit nahezu 1000Einzelberatungen. Für diese gesamte Aufklärungstätigkeit wurden über 250 000 km zurückgelegt. An Veröffentlichungen er­schienen 6 neue Merkblätter, ein neuer Jahrgang der Zeitschrift für Pilzkunde, Die Fortsetzung derPilze Mitteleuropas" und zwei besonders wichtige Haus- schwamm-Arbeiten, Die von Den Reichsinnungs­meistern für das ZimmerhanDwerk und für Das Dachdeckerhandwerk herausgebracht wurden. Diese umfassende Tätigkeit zeigt, wie diese Arbeit gerade unter Den bestehenden Verhältnissen im Rahmen des Dierjahresplanes und der Kriegsmaßnahmen noch immer weiter ausgebaut und gefördert werden muß. Gerümpel gefährdet Besitz und Leben.

Zum drittenmal werden aus Dem Gebiet Des Tier­zuchtamtes Gießen Zuchttiere» in Den im Aufbau befindlichen Warthegau gesandt. Die Landesbauern- schast Hessen-Nassau liefert jetzt 90 Zuchtsauen, dar­unter einen Eber, dorthin. An dieser Lieferung sind alle Tierzuchtämter der Landesbauernschaft beteiligt. Oberhessen stellt den Eber und 10 Zuchtsauen, Die aus Lehnheim, Stangenrod, Klein-Felda und Burg- Gemünden stammen. Das Tierzuchtamt Gießen, das auch diese Sammlung wieder zusammenstellt, unter­hält nicht nur mit dem Warthegau, sondern auch mit dem Protektorat rege Beziehungen.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Derteilungsmarkt) in Der Biehverstei--

fessor Dr. Sessous Die Grundlagen der Züchtung, Züchtungsmethoden und Schwierigkeiten der ZüH tung und ließ Damit feinen Zuhörern einen tiefen Einblick in Dieses Forschungsgebiet gewinnen. Gleich­zeitig wies er auf Die Spezialaufgaben hin, Die Das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung un­terer Universität in Der Gegenwart beschäftigen: Die Förderung des Anbaues von Ravs und Rübsen als wichtige Oelfrüchte und Die Versuche um Die Fest­stellung Der Anbauwürdigkeit neuer Faserpflanzen nicht nur hinsichtlich ihres .Fasergehaltes, sondern auch im Hinblick auf Die Anbauwürdigkeit. An Den interefsanten Vortrag schloß sich Dann eine Besich­tigung Des Instituts und seiner Einrichtungen an, wobei Dem Kreisleiter Die einzelnen Mitarbeiter vor gestellt wurden.

Gerümpel hat auf Dem Dachboden nichts z u suchen. Auch Gegenstände, Die nicht brennen, bilden eine Gefahr, Da sie Die Brand­bekämpfung behindern. Ist Die * Entfernung irgend­welcher Gegenstände nicht möglich, so müssen sie in Der Mitte des Bodenraumes ausgestellt werden, Damit Die Ecken und Winkel frei bleiben. Je leerer Der Boden, desto geringer 'die Brandgefahr! Wer nach Diesem Grundfatz handett, macht es richtig.

Sprechstundenhilfe bei Zahnärzten als Lehrberuf.

NSG. Die Deutsche Zähnärzteschaft hat in Ueber- einstimmung mit dem FachamtFreie Berufe" in Der Deutschen Arbeitsfront, dem Jugendamt und Dem Amt für Berufserziehung und Betriebsführung auf Grund eines genau erarbeiteten Berufsbildes den Beruf der Sprechstundenhilfe bei Zahnärzten als Anlernberuf erklärt. Damit ist eine durchaus mitverantwortliche Tätigkeit, Die auch Können voraussetzt, aus Der Beurteilung ungelern­ter Tätigkeit zur Anerkennung als Anlernberuf ge=\ kommen.

Zur Regelung der bereits als Sprechstundenhilfe Tätigen wurde folgendes vereinbart: Diejenigen Helferinnen, die am 1.10.40 zwei Jahre ununter­brochen als Helferin in Der Zahnbehandlung tätig sind, erhalten auf Antrag ohne Prüfung die An­erkennung als Sprechstundenhelferin, wenn sie Den Bedingungen und Anforderungen des BerufsbiDes entsprechen. Helferinnen, die am 1.10. 40 noch nicht zwei Jahre tätig sind, müssen sich spätestens inner­halb eines Jahres nach Beendigung des Krieges der Prüfung unterziehen. Sie- haben Gelegenheit, vor­her Fachkurse des Berufserziehungswerkes Der DAF. zu besuchen.

Grundsätzlich Dauert die Ausbildung 12 Monate. Sie kann auf genommen werden von Jugendlichen über 15 Jahren und nach Erledigung des Land- jcchres oder Der hauswirtschaftlichen Tätigkeit. Sie

randes auf eine Wiese gesetzt und in einem Buch gelesen. Der Täter trat unbemerkt von hinten an _____

fie heran, hielt ihr längere Zeit die Augen zu und vermindert zurechnungsfähig und ihr der Schutz druckte sie zu Boden. Als das Mädchen um Hilfe des § 51II StrGB. zuzubilligen. Der Anklagever- yißf' frat er vor sie, würgte sie am Halse, zog tretet beantragte eine Gefängnisstrafe von zwei schließlich ein Messe» und stach blindlings Monaten. Die Angeklagte wurde zu einer Ge° aufsie ein. Nach dem ganzen Tatablauf handelt fängnisstrafe von 25 Tagen verurteilt, es sich bei Dem Täter zweifellos um einen Sittlich- Es wurde ihr der Schutz des § 51II zugebilligt; des keitsverbrecher. Die Ueberfallene blieb zunächst am weiteren wurde die seitherige Unbescholtenheit straf- Tatort besinnungslos liegen, so daß der Verbrecher mildernd berücksichtigt.

unerkannt entkommen konnte. Später schleppte sich Die Angeklagte hatte um eine* Geldstrafe gebeten, das Mädchen blutüberströmt in den Ort zurück, von Es wurde ihr aber klargemacht, daß dies im vorlie- wo es ms Krankenhaus eingeliefert wurde. genden Fall nicht möglich sei und sie wegen Um- Der Täter ist etwa 30 bis 35 Jahre alt, zirka Wandlung der Freiheitsstrafe in eine Geldstrafe auf 1,75 Meter groß, schlank und hat dunkles volles den Gnadenweg verwiesen.

« c, v Haar. Er trug graugrünen Leinentittel und war

^''uhgeschafts. Die aus Dem Laden kommende I ohne Kopfbedeckung. Personen, Die zur Sache irgend-*iniT0flCrtCPi CSICyCtL "nd die zufällig vorübergehende Frau W. welche Mitteilungen machen können, werden ge- ~..T A

ei schwer verletzt. Während Frau W. beten, dies bei der nächsten Polizeistation zu tun. -t/rö<m m ® n / ein'fn Strafbefehl . letzungen davontnig, erlitt Frau tz. außer! All- Mitteilungen werden vertraulich behandelt. sichÜdge?etz^°rM-n. E^hat^am 16^