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Oer britische Flotillensührer „Grenville"
dürfte. Die derzeitige Lage des europäischen Kohlen- inarktes läßt den Dänen eine direkte Belieferung Dänemarks mit Kohle aus einem dänischen Hafen wünschenswert erscheinen. 3m Laufe der letzten Aahre sind die faeroerischen Kohlenminen mit einem Uuswande von einer Millionen Kronen ausgebaut
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ind modernisiert worden.
Alugzeuge skat» Bahnpost in Dänemark.
Die Vereisung des Großen Belt hat die
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bestand aus rund 200 Mann. Acht Mann kamen ums Leben, 73 werden vermisst und 118 wurden
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Unser Bild zeigt einen Störungstrupp, der auf der Suche nach einer Störung in die Leitung
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Warum rennst Du auch immer so, Karl, mit der Ruhe geht'S genau so schnefl.»7
„Vor Paris wollten uns die Mer fassen."
Ein deutscher Aufklärer wurde über Frankreich „entdeckt-. - Und doch brachte er wichtiges Aufklärungsmaterial nach Haufe.
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Daren erschienen: Präsident Roosevelt, sämtliche Mglieder der Regierung und des Obersten Gerichts, fvses sowie das gesamte Diplomatische Korps.
Aus aller Welt.
Kohlenbergbau auf Faer-Oern.
Kopenhagen, 22. Jan. (Europapreß.) Der Kohlenbergbau auf den unter dänischer Hoheit behenden Faer-Oer, der bisher nur der Ber- braung der faeroerischen Bevölkerung mit Heizmaterial diente, soll nunmehr auch auf den Export
zember 1939 wegen verbrechens gegen die Verord- nuna gegen Volkssd-ädlinge vom 5. September 1939 zum Tode, zu 15 Jahren Zuchthaus und Aum Verlust der bürgerlichen Ehrenrcd)te auf Lebenszeit verurteilt worden mar. Emminger, ein Gewöhn- h ei ts Verbrecher, l)at unter Ausnutzung der Verdunkelung und der Kriegsverhältniffe zahl- reiche Einbrüche und Betrügereien began^en^E bri yigo |ollen gehoben werden.
Im sr>anischen Amtsblatt wurde die Konzession ,ur Hebung der im Jahre 1702 in der Bucht von Vigo versenkten Schätze ausgeschrieben Damals flüchteten drei mit Gold und Sci)ätzen beladene, aus La Plata kommende Galeeren in die Bud)t vor der Verfolgung der englischen Flotte unter Admiral Rooks. Dort wurden dann die Schiffe mitsamt ihrem Goldschatz versenkt.
Donnerötaa, den 25., Ilan. 1940, «achm. 2 Uhr, versteigere irf) an Ort unb Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Bcrsteigerungslokal Neuenweg 28 dahier) zwangsweise gegen Barzahlung:
150 Maschen Wein, 1 Damen- Armbanduhr, 2 Kautschs, zwei Klaviere, 1 Büfett, 1 Sofa, 2 Bücherschränke, ! Lederwalze, 1 Vitrine, 1 Wanduhr, 1 Plüsch- diwan, 1 Negistralurschrant, eine Schreibmaschine,! Staubsauger, 1 Mantelkessel, 1 Nandkessel, Salon-Verdunst., Sturmlatern., Kesselöfen, Herde. »mD
Gerichtsvollzieherin Giessen lllUU Ludwigstr. 33 I, Tel. 3239.
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P. K. „Die Luftwaffe fetzte ihre Aufklärungstätigkeit fort .. .", meldet der Bedicht des Oberkommandos der Wehrmacht. Wer weiss, wieviel sich hinter diesen knappen Worten verbirgt, wieviel Erlebnisse unserer deutschen Fernaufklärer, ja, man könnte fast sagen, wieviel Abenteuer.
Jeder Fing über feindlichem Gebiet bringt eine Fülle von Erlebnissen, von Einzelheiten, trägt in sich eine gehäufte Menge von interessanten und meist gefährlichen Situationen.
Die Maschine, deren Besatzung fetzt wieder wohl- behalten im heimatlichen Fliegerhorst sitzt und er- zählt, war am frühen Morgen nach Westen gestartet und hatte einen Auftrag mitbekommen, der sie weit nach Frankreich hinein fliegen liess. „Schon kurz nach Heb er fließen der Grenze sing die Flak an, aus allen Röhren zu feuern", erzählt der De- obachter. „Verdammt nahe tauchten die schwarzen und weihen Wölkchen neben den Tragflächen auf, und wir mussten machen, dass wir die ungastliche Stätte hinter uns liessen. Aber statt besser wurde es immer schlimmer. Wir kannten das Gebiet schon vom Vortage her und bogen wieder in der Rich- tung ab, aus der wir am Tage vorher kein Feuer erhalten hatten."
Bei unserer Nachrichtentruppe im Westen.
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lein Jäger stört mehr den Fernaufklärer bei feiner Arbeit.
Der Karte nach mühte man eigentlich bald über Paris sein, aber so weit lautet der Auftrag nidst. Wenn der Auftrag erfüllt ist, wird der Aufklärer wieder Kurs auf Deutschland nehmen, selbst wenn auch jeder der Besatzung den brennenden "Wunsch hat, sich Paria mal aus der Luft anzusehen. Vielleicht das näd)ftc Mal ...
Der Auftrag ist erfüllt. Aber im selben Augenblick, als der Beobachter das Luftbildaerät ausschaltet, ruft der Bordfunker: „hinter uns feindliche Jäger! Jetzt gilt es! Jeder Handgriff fitzt, die Reaktion auf einen feindlichen Angriff, tausendmal geübt, setzt so- ort ein. „Das hatten sie sich so schön ausgedacht", agt der Bordfunker, der letzt hier mitten zivischen einen Kameraden sitzt, „ausgerechnet vor Paris wollten sie uns fassen! Aber es gelang ihnen nicht. Unsere treue Maschine hat ihnen, wie schon oft, ein Schnippchen geschlagen, ja, und jetzt sitzen wir wieder hier. Aber dass es nicht leicht nxir, die Ver- folger abzuschütteln, das könnt ihr uns glauben. Ich glaube auch, bafe einer von ihnen eine gehörige Portion in den Rumpf bekommen hat, sie waren ja so nahe, dah ich fast die Einschüsse aus meinem MG. sehen konnte."
Ein paar Feuerstösse hatten sie abbekommen. die Franzosen, doch als sie selbst beginnen wollten und den deutschen Aufklärer schon in Gedanken vor sich abstürzen sahen, da drehte die Maschine plötzlich bei und ehe die Jäger folgen konnten, waren sie schon an ihr vorbeigerast. Eine Wolkenwand kam wie ge- legen. Rad; dem weiten Bogen, den die Geschwindig- keit den Jägern vorschrieb war von der deutschen Maschine nichts mehr zu sehen. Als die Franzosen wieder aus ihrem Molkendunst herauskamen, sahen sie sich allein. Der Fernaufklärer aber flog sicher und wohlbelialten zum deutsd)en Heimathafen zurück, wertvolles Aufklärungsmaterial an Bord...
Hans Herbert Hirsen.
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Der Bordfunker erzählt weiter. „Aber auch da war es nicyts. Das Flakfeuer lieh wohl etwas nach, aber auf einmal sah ich hinter uns drei fran- zöfifcl)e Jäger vom Typ Moräne 406, die aus den Wolken über uns kamen. Id) gab meine Beobad)- tung an den Piloten weiter, aber ehe wir dazu kamen, etwas zu unternehmen, geschah das Wunder unto die Moräne brausten unter uns weg. Da wir nad) unserer ersten grossen Kurve die Sonn« für ein paar Kilometer vor uns hatten, und die Franzosen hinter uns waren, mögen sie uns wol>l in der Helligkeit Nicht gesehen haben; jedenfalls verschwanden sie sehr rasch tief unter uns."
Die beiden Motoren arbeiten auf vollen Touren. Ruhig und ohne Abweid)ung zieht der deutsche Fernaufklärer dahin, immer weiter geht es hinein iiad) Frankreich. Strassen, Seen, Flüsse und Dörfer gleiten unter der Maschisse dahin, gleichsam, als zöge sie die Geschwindigkeit wie einen Teppich unter ihr hinweg. Ein Blick auf die Karte bestätigt immer wieder die Kursrichtung. Stimmt, das da ist X, und da drüben liegt 3, also behalten mir den Kurs bei. Bald ist die Maschine über dem Landstrich, der auf- geklärt werden soll. Das grosse Vildgerät arbeitet; Aufnahme um Aufnahme entsteht, keine Flak und
IO ,,aufheNeude" Mitregunec*
für Juhgäoger:
1. Geh« recht« auf dem Bürgersteig uwb höchstens zu «wett nebeneinander.
1. Hoste und jag« nicht — WmIk bleibt die „erste Bürgerpflicht-!
2. Gehe nur über den Damm, wenn er völlig frei ist!
Hilf alten und gebrechlichen Leute«!
Bleibe nicht im Strom der Fussgänger stehen!
Rechne mit vorgörten, Briefkästen, Pfählen und Bäumen!
Sei vorsichtig, wenn Du mit dem Hund anf die Strasse gehst, damit niemand über die Leine stolpert!
riuüfgesüchy ßfillflUftll - c . r . rurzhaar. braun- hMM ......
! konische Postverwaltuna veranlasst, zur Aufrecht- ' Erhaltung des Postverkehrs mit Jütland, Bornholm unb anderen Inseln vier Fluazeuge bereitzu- । Men. Die Landungsplätze sind durch Militär her- gerichtet worden. Der Dienst wird in dem Augen- E sich Q[t(f beginnen, da die dänische Staatsbahn gezwun- erfiiiit gen sein wird, den Fährverkehr über den Belt ein-
■ erfüllt »ustellen. Das kann schon in den nächsten 24 Stun-
deutsch. ben der Fall sein. Wo es nid)t möglich ist. auf den Inseln zu landen, soll die Post in Säcken ab- . geworfen werden. Da die Fährverbindung nach
)l Schweden bereits jetzt stellenweise eingestellt werden
musste, sind zwischen Kopenhagen und Malmö zwei weitere Passagierflugzeuge eingesetzt worden.
Sturmflut in Venedig.
Venezien und Istrien wurden von neuen Schneefällen heimgesucht, die in den Städten Trieft, Udine, Pola und Fiume den Strassenverkehr fast völlig lahmgelegt haben. In Venedig sind irber 30 Zentimeter Schnee gefallen. Während die Schneefchipper an der Arbeit waren, um Strassen und Plätze von den Schneemassen freizumachen, setzte eine um diese Jahreszeit ausserordentlid) sel- tene Sturmflut ein, die den Markusplatz völlig unter Wasser setzte. Es mussten Rot- siege errid)tet werden. Mehrere Gondeln wurden losgerissen und trieben zwischen den Säulen des Dogenpalastes umher. Die Fahrten auf dem Canäle Grande mussten wegen des hohen Wassers zum grössten Teil eingestellt werden. In Florenz machte ein eisiger Sturmwind die Kälte besonders unerträglich. In Mailand hat der harte Frost drei Todesopfer gefordert. Bei Görz wurden drei Wölfe gesichtet. In Genua ist die Temperatur bei eisigem Wind auf 5 Grad unter Rull gesunken, eine Kalte, die man seit Menschengedenken an der Riviera nicht erlebt hat.
Die Passagiere des Motorschiffes ..Vrazio" gerettet.
Die ttalienischen Blätter berichten aus Marseille, dass die Passagiere des-Motorschiffes „Orazio" ge- rettet worden sind. Don der 231 Köpfe Suhlenden ‘Matyung des Schiffes foll ein Mann des Maschl- Personals fehlen. Der Präsident der Seemanns- des Tyrrhenischen Meeres, Admiral Rizzo, er Sd)iffahrtsgesellschaft Tri-estina zur Ver- an die an dem Rettungswerk beteiligt ae- n Mannschaften den Betrag von 100 000 Lire eien. Einen gleich hohen Bettag hat auch achisttsche Uufallversicherungsgefellfchaftals
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Rückversicherer der Seemannskasie der Irieftina überwiesen.
Zwei Jahre Zuchthaus für Abhören ausländischer Sender.
Das Sondergeridst Stuttgart verurteilte den 58jährigen August Mayer aus Sindelstngen (Württemberg) wegen Abhörens ausländischer Sender zu zwei Jahren Zuchthaus. Mayer hatte in den Monaten September und Oktober vorigen Jahres fein Rundfunkgerät wiederholt auf den Empfang ausländischer Sender eingestellt und das Gehörte an seiner Arbeitsstätte weitererzählt.
Gemeiner Volksschädling hingerichtet.
Am 23.1.1940 ist der am 2. Juli 1910 in Stuttgart geborene Adolf E mm i n g e r hingerichtet worden, der vom Sondergericht in Stuttgart am 22. De-
Wie schon gemeldet, ist der englisd-e Flottillen- 12-cm ^Geschütz en, acht Torpedorohren in Vierlings- fü)hrer ®r en oille" in der Nordsee gesunken, sätzen und acht Fla-Maschinengewehren. Die Lange linier Bild xeiat den Zerstörer der im Jahre 1935 betrug 102 m, die Breite 10,4 m. Die Besatzung vom Stapel gelaufen 'unb 1485 Tonnen gross war bestand aus rund 200 Mann. Ad>t Mann kamen sowie eine Geschwindigkeit von 36 Seemeilen ent- u™ ßeben, 73 roerijen vermisst wickeln konnte. Seine Bewaffnung bestand aus fünf gerettet. (Scherl-Bildarchiv-M.)
nach Dänemark eingestellt werden. Der Ab- lau der Faeroer-Kohle ist alt, die vorhandenen Jager werden auf rund hundert Millionen Tonnen geschätzt, und wenngleich der Brennwert der Kohle 1 geringer ist, als der deutscher und englischer Quali-
lat, so birgt eine stärkere Ausnutzung der hier ergebenen einzigen Heizstofsquellen Dänemarks zu grosse Vorteile in sich, als dass man die vorhandenen Werte unbead)tet lassen Siirtte. Die derzeitige Lage des europäischen Kohle
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