i)od)H)Q||er narr feinen ym, wuu «1^.1. ■■nn ii i imim nurTn—Tf—W—
Aktion zur Tuberkulosebekämpfung, die demnächst s
m verschiedenen Gemeinen ein Zweckschau^ k 41 Wirsing, % kg 7, Weißkraut 6, Rotkraut 7, sichren wird, roirb seitens der Stadt Untersttitzung 8 gerate Rüben 7 _Slünat 16 bis 17
finden, Eine imh einem Rückblick Unterkcüsirabi 5, GrÄnkohl^?, Rosenkohl 15 bis 32,
’3RÄSSS*Ä5r«S «feWWSMl Xreü^döbnis an be" 8u^e^ ^^uttaen Montag 15 bis 16, Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, Salat »ÄH: •■?»<" ÄÄTnSSS ।« *» m u. • - irische un-ser Mitbürger Karl Melchior, Raun 1110, Rettich 8 bis 12 Rps.
23. Dezember, begeht in geil Frische un-ser Mitbürger Karl
Aus der engeren Heimat
Aus dem Srünberger Sport.
des damaligen Lehramtsassessors, , an »tik.r hör
Unentsch. Verl.
Naunheim — 1900
diesmal in
Platzbesitzer zum Angriff. Wieder war es Keusch, der mit einer Flanke durchkam. Rühl war zur
(Nachdruck verboten.)
25. Fortsetzung.
1
2
2
2
3
4
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3
6
6
Pkte. 12:2 11:5 10:4 9:5 8:6 6:8 4:4 2:6 2:12 0:12
Spiele
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’ 7
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7:4.
Rege war auch die Beteiligung der Mitglieder an Rennen anderer Vereine. So konnten bei dem Rennen des Gießener Schiklubs auf dem Schiffenberg am 13. Januar 1924 die Mitglieder Heinrich Kappes, Julius Walther, Heinrich Schmidt jun und Emmy Jockel Siege erringen, und bei dem bald darauf vom Wetzlarer Schiklub abgchaltenen Rennen holte sich Heinrich Kappes im Langlaus über 8,5 Kilometer unter 25 Bewerbern den ersten Sieg. Auch die in den folgenden Jahren vom Gießener Schiklub auf dem Höherodskopf abgehaltenen Ren-
haUnenbIitf) trostlos, dieser Brief! Diese beiden Menschen, die mehr als fünfundzwanzig Jahre miteinander in Gemeinschaft gelebt und doch nur nebeneinander gelebt haben, werden durch die neue Grenze vor eine schwere, schwere Entscheidung ge-
folgender:
Verein FC.-Wetzlar W.-Steinberg Naunheim Burgsolms VfB-Reichsbahn 1900
VfL. Marburg Bissenberg Luftwaffe Sportfreunde
Kinder auf keinen Fall tun. Er wird stillschweigend nachgeben und tun, was seine Frau für gut befindet. So wird er für den ganzen Rest seines Lebens das fein, was fein Sohn vier Jahre lang war: ein
Gefangener.
Der Brief hat aber doch etwas Gutes für Viktor. Er bringt ihm die Erlösung aus aller Unsicherheit und treibt ihn zu einem Entschluß, den er noch eine Nacht beschläft. Am folgenden Morgen läutet er dann Maria Ansaldi an und fragt an, ob er sie im Laufe des Tages besuchen dürfe. Er wird zum Nachmittagstee gebeten.
Zum erstenmal sucht Viktor Maria Ansaldi in ihrem Hause auf. Er hätte es gewiß schon früher tun können, aber ein Gefühl, über das er sich keine klare Rechenschaft gibt, hielt ihn bisher davon ab.
Zu feinem Besuch ersteht er eilends noch einen neuen Strahenanzug, den er von der Stange kaust, und vergißt auch nicht, Blumen mitzunehmen. So fährt er zum Corso Magenta hinauf, der wie ein nach der Stadt zu offenes gleichschenkliges Dreieck in eine Bergmulde einschneidet. Zwischen den Schenkeln der Straße befindet sich eine hübsche kleine Anlage. Andreas Ansaldis Haus liegt fast im innersten Winkel. Es ist aus weißem und rötlichem Marmor in einem spielerischen Burgenstil erbaut, mit Zinnen und Erkern und einem hohen viereckigen Turm, dessen Plattform wieder mit Zinnen bekrönt ist. Die großen Fenster des Erdgeschosses sind roma- nisch. Breite Doppeltreppen führen aus einem engen Vorgarten zu einer Terrasse hinauf, die dem größten Raum in diesem Stockwerk — nach vorn ist es das erste, nach hinten aber das Erdgeschoß? — vorgelagert ist einem mit erlesenen Kunstwerken aus» gefetteten Vriwktaal.
Maria Ansaldi empfängt Viktor schon auf der
Der Reichswettkampf der deutsche,«, Hochschulen im KK-Schießen sah biesmal die Vertreter von 52 Hochschulen im Kamps. Sowohl I in der Mannschasts- als auch in der Einzelwertung fieate die Technische Hochschule Berlin.
Meister Schalke 04 hatte am Sonntag heil den Fußball-Meisterschaftsspielen in Westfalen dm ersten Punktverlust zu verzeichnen. In Herne gelang der Meisterelf gegen „Westfcllia" nur ein 1:1. Niv btrrheinmeifter Fortuna Düsseldorf wurde in Esst» von TuS. Helene 1:0 geschlagen. Weitere bemerken» roer*e Punktspiele: Hamburger SV. Wilhelmsburg 09 3:0; Linzer ASK. — Rapid Wien 0:9; Benthe» 09 1. FC. Kcittowitz 7:2. _
los an. J
„Ack> Viktor was mack-en Sie fetzt wieder I®.
* Gießen, 21. Dez. Auf dem heutigen Wachrn. markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM.,
äte;6 -üd ngen.
△ Schotten, 21. Dez. Der Gemeinderat hielt gestern seine Jahresschlußsitzung ab. lieber den Fortgang der Vorarbeiten für den Kranken-
„Nein. Aber es lag da wirklich keine Absicht H — w'ch etwa sünp-r nor Ihnen zu machen, al«"
aufs Meer. Als Maria Ansaldi mit einer Vase, Li die sie Viktors Blumen getan hat, zurückkehrt, wem« bet er sich ihr zu ,
„Es ist wirklich wunderschön hier, Frau Maria.
„Nicht wahr? Dom Turm aus können Sie datt ganze Meer überblicken * Sie stellt die Blumen ouf den Tisch, der für zwei Personen gedeckt ist. .Setzei Sie sich. Ich dachte, wir nehmen den Tee im Freie«, bann haben Sie den schönen Blick immer vor fifh-.
„Den schönsten Blick habe ich vor mir, wenn 6-it mir gerrnüberfitjen, Frau Maria."
„O Viktor, ich bin eine verheiratete Frau!" Gii flüchtiges Rot steigt in ihre Wangen. ,.Jn dieses Ton dürften Sie es vor meinem Mann niÄ sagen." Sie lächelt dabei.
,Zch bin eben nicht geschaffen für den leicht»» Ton, in dem man sich Gefälligkeiten sagt. Ich kann nur sagen, was ich wirklich cmvfmb?."
„Wie jung Sie noch sind, Viktor! Sind Sie nun gekommen, um mir alles zu sagen, was Sie ent:p< finden?"
„Bei Gott, am liebsten mochte ich das. Aber n gehört sich wohl nicht?"
„Nein, es gehört sich durchaus nicht", lagt sie iwlj heiterer Ruhe. „Außerdem kommt unser Tee ufoi’’.
Ein Mädchen in Schwarz mit welker Schursl setzt bas Teebrett auf den Tisch und will eingiehet Maria Ansaldi nimmt ihr die Kanne aus bn Hand. „Das besorge ich selbst, Jetta. Wenn^bie der kommen, schicken Sie sie ruhig hierher." | ,.S-e haben Kinder?" fragt Viktor überrascht, cU das Mädchen wieder gegangen ist.
„Natürlich habe ich die. Ist bas so verwund«!' sich?" „ A
„Nein. Gewiß nicht, aber ..." Er sieht sie r®
auf welche Art und Weise, Schüsse, auf die man sonst während eines ganzen Spieles vergeblich wartet Em zu weites Aufrücken der blau-weißen Der- teibigung verhalf den Platzbesitzern zur Führung. Der Recht-außen konnte ungehindert durchlaufen, und feine Flanke köpfte der Mittelstürmer unhaltbar ein. Ein ungewolltes Handspiel von Schäser führte zum Elfmeter, den der Mittelstürmer ebenfalls verwandelte. Damit hatte sich das Geschick bet Blau-Weißen erfüllt. Das vorher so sichtbar zum Ausdruck gelommene Zusammenspiel war auf einmal zerrissen, und obwohl durch Lutter der Stand auf 4:3 gebracht wurde, kam kein richtiger Schwung mehr ins Spiel. Die Naunheimer verstanden Dies geschickt auszunutzen und schraubten das Ergebni, auf 7:3. Erst gegen Schluß kam 1900 nochmals zur Gel!ung, als der Ball nutzbringend abgeipielt wurde. Der Erfolg blieb denn auch nicht aus. Durch Kraft kam noch ein viertes Tor zustande.
Naunheim war diesmal in einer Verfassung, in der alles glückte. Der überragende Mann war Rühl, der als Mittelstürmer mit fünf Toren am erfolgreichsten war. Die Außenstürmer, schnell und genau flankend, haben hierbei ebenfalls xiewissen Anteil. Läuferreihe und Verteidigung gleich gut in Abwehr und Aufbau. Der Tormann fanrfiefrsr.
1900 konnte mit seiner Leistung ebenfalls befrie» bigen, zumal praktisch nur zehn Mann zur Stelle waren, da Carstens infolge Zuqverspätung nicht: rechtzeitig eintraf. Mit der Aufstellung Hecg, 2ägn„ Schäfer, K. Muhl. Greven, Kraft, Schellhaas, Hellmann, Jürgens. Lutter, Koch hätte bei weniger Erfolg auf ber Gegenseite leicht eine Ueberralchun^ möglich fein können. Schiri Post war ein aufmerksamer Leiter.
Kurze (Sportnotizen.
Gew.
6
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In Mchllmg auf Korsika
Roman von kjetnz Lorenz-Lambrecht
gültig ihre Verse aufsagten. Don den Zuhörern wurde es mit viel Freude aufgenommen Zum Schluß b.inkte Pg. Schäfer in .Vertretung des Drtsamtsleiters der NSV. den „Äinhertanten für ihre mühevolle Arden, Die aucy von neu Eltern Der Kinder dankbar anerkannt wurde. Strahlend vor Freude gingen die Kleinen nach der Bescherung nut ihren Geschenken nach Hause.
*♦ Morgen um 17 Uhr Ladenschluß Am morgigen Weihnachts-Heiligabend werden alle Ladengeschäfte, mit Ausnahme der Apotheken, um 17 Uhr geschlossen. Unsere Hausfrauen mögen diese frühere Ladenschlußzeit beachten, sie mögen aber auch darauf bedacht sein, nicht erst in der letzten Lerkaufsstunde oder gar unmittelbar vor 17 upr zum Einkäufen noch zu erscheinen. Durch frühzeitigen Einkauf ermöglicht man es den Volksgenosi fen in den Ladengeschäften, um 17 Uhr pünktlich Schluß machen zu können.
** Dasstädtische Dolksbad schließt seinen Betrieb am morgigen Weihnachts-Heiligabend be- reits um 15 Uhr. Am 30. und 31. Dezember bleibt das Bad'aus technischen Gründen geschlossen.
"BeiderArbeittödlichoerunglückt. Am heutigen Montag früh gegen 7.45 Uhr kam der im Bahnhof Gießen beschäftigte Wagenputzer Peter Schad aus Gießen infolge eines Unglucksfalls ums Leben. Der bedauernswerte Mann ftanD m Ausübung feines Dienstes im Personenbahnhof zwischen den Gleisen, wobei er durch aMtromenben Dampf in der Sicht behindert war. Er bemerkte eine zu einem Wagenpark fahrende Rangierlokomotive nicht und kam zwischen die Puffer der Lokomotive und des Wagenparks, wobei er auf der Stelle getötet wurde. Der Verunglückte hinterlaßt Frau und Kind.
um bas zu tun, was mir Herz und Gewissen vor- schreiben. Wenn ich auch noch nicht ganz zum alten Eisen gehöre, so bin ich doch nicht mehr weit davon entfernt. Du aber bist noch jung, und diese prächtige Dame, Frau Ansaldi, von der Du mir schreibst, hat ganz recht, wenn sie sagt, daß Du noch den besten Teil Deines Lebens vor Dir hast und Dir ein neues Leben aufbauen kannst. Wo Du das unternimmst, ist gleichgültig, wichtig allein ist, daß Du es als ganzer Mann und aus allen Deinen Kräften und in ehrlicher Ueberzeugung tust ...
Diesem Brief, der Viktor die Tränen in die Augen treibt, liegt ein duftendes Blatt bei, das mit einigen Zeilen von Frau Gienant flüchtig beschrieben ist: Mon eher Victor! — Jawohl, französisch schreibt sie auf einmal wieder! — Elsaß-Lothringen ist wieder mit Frankreich vereinigt. Ich weiß, daß Dich das betrübt. Aber nimm es nicht so tragisch. Komme bald in die Heimat, und Du wirst sehen, daß alles wundervoll geht. Du wirst hier sicher ein glänzendes Fortkommen finden. Ein Land, das gesiegt hat, ist immer im Vorteil, n’est ce pas? Ich will dafür sorgen, daß Du schon irgendwo einen guten Posten erhältst, bei dem Du gutes französisches Geld verdienst ...
Victor vermag die letzten Zeilen nicht mehr zu lesen. Das ist nun seine Mutter! Lieber Gott im Himmel! Ader sie kann nicht anders schreiben, sie kann einfach nicht. Hat er denn etwas anderes von ihr erwartet? Der arme alte Herr! Jetzt erst ver- steht er ganz verschiedene Andeutungen in seinem Brief: .. Du weißt ja, mein Junge, Mutter konnte sich im deutsch gewordenen Elsaß nie so recht heimisch fühlen. Ich versuchte das zu begreifen und ihm nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Ich seihst könnte ja ebensowenig Franzose werden, wie sie । Deutsche ... Und eine andere Stelle: . _ Mutter . wird sich kaum entschließen können, mir über den : Rhein zu folgen, wenn ich tatsächlich die Absicht
„Mein Gott, Viktor, wie feierlich Sie aussehen! ein Gesicht!" Sie lacht hell auf c
Unb mit Blumen sogar!" Sie schüttelt ihm herzlich . Verzeihen Sie. E« ist n'-r fo ... fe neu die Hand und nimmt ihm die Blumen ab. „Warten haben nie etwas von Ihren Kindern erwähnt, Sie einen Augenblick, ich will nur sagen, bah man leiser Vorwurf klingt hinburck, J
un< ben Tee herau-brinat. Betrachten Sie inbeffen | „Nein. Aber es lag ba wirklich keine Absicht aebührenb die Aussicht. Ist es nicht wunderhübsch — w'ch etwa iung»r nor Ihnen zu machen, oi« » von hier oben?" Sie verschwinbet durch den Prunk-' wirklich bin, mein Freund , sagt sie ein «ema uv-. rQa( legen. „Es war doch naheliepend, baß mir,
lieber das Gebüsch hinweg und zwischen den I mehr von Ihren als von meinen Verhältnis!!»' Bäumen ber Anlage hinbiirch sieht Viktor auf die sprachen, nicht roahr?"
I tiefere Stabt hinab und über den Hafen hinweg l (Fortsetzung folgt.)
+ Grünberg. 22. Dez. Der hiesige Schi- Hub beschloß in einer außerordentlichen Haupt- Versammlung bie Auslösung des Serenus unb Die Uebersührung seiner Mitglieder als Schiabteilung in den Turn- und Sportverein. Im Hinblick daraus geben wir einen kurzen UeoerdUck über das wichtigste aus der Geschichte des Vereins. Gegründet wurde der Verein ^-Februar 1919 auf Anregung des damaligen Lehramtsasses'sors, späteren ULnrates * Walther der früher schon Mitglied beim Schiklub Gießen war. Bei der Gründung zahlte der Verein 14 Mitglieder, und er war der erste derartige Verein im Gebiet des Vogelsberges. Er schloß sich spater dem Deutschen Schiverband an, worin er mit anberen gleichen Vereinen den Gau Vogelsberg bildete. Der Vorstand bei der Gründung bestand aus: Quhus Walther (Vorsitzender), Karl Schott (Rechner), Otto Allmendinger (Schriftführer) unb Hans Beilstem (Laufwart). Das Amt des Vorsitzenden hatten nach- einander inne: Julius Walther bis 1928, Heinrich Schmidt jun. bis 1933 und Heinrich Kappes bis jetzt. Der Verein hiell im ganzen vier Rennen ab, an denen stets auch der Gießener Schiklub teilnahm, mit dem er immer rege Beziehungen unterhielt. Das erste Schirennen fand am 12. Februar 1922 statt Erste Sieger waren im Langlauf für Herren (lv Teilnehmer) Wingmeyer (Braunfels), im Damen- lauf Frl. Lina Dahmer (Grünberg) und im Alte- Herrenlauf Zimmermann (Gießen). Das zweite Rennen war am 6. Januar 1924 mit rund 60 Teilnehmern. Im Langlauf (24 Teilnehmer) siegte stud. forest Walker (Friedberg), im Damenlauf (10 Teil- nebmerinnen) Frl. ElifaSeth Leineweber (Grunbera) und im Alte-Herrenlauf Prof. Dr. Erhard (Gießen). Das dritte Rennen am 3. Januar 1926 sah im Langlauf (19 Teilnehmer) Kurt Wenzel als 1. Sieger, im Damenlauf (9 Teilnehmerinnen) Frl. Jager (Gießen) unb im Alte-Herrenlauf Daurat Mangold (Gießen). Beim vierten Rennen am 27. Januar 1929 siegten beim Langlauf in der ^'Klasse Dr. Dobrowolny (Gießen), in ber b-Klasse WiAelm Fran? (Grimberg), im Damenlauf Frl. Iva Fischbach (Gießen) und im Alte-Herrenlauf Gustav Schmidt (Gießen).
„Es geschieht auf Veranlassung Jürks", sagt sie hastig. „Sie dürfen das Ihrem besten Kameraden auf keinen Fall abschlagen. Es würde ihn sicher beleidigen. Sie können ja den Betrag spater, wenn Sie erst wieder festen Boden unter Ihren Fußen haben, zurückbezahlen." .... .t
Sein Unbehagen übersehend und ohne ihm Zett zu Einwendungen zu lassen, beginnt sie rasch mit einer Reihe von Ratschlägen, die ihm für feine Uedersiedlung in bie Stadt dienlich ift Sie sagt ihm, wo er sich am besten ein Zimmer nehmen, -unb wo er seine Kleider, Wäsche und anderen Bedarfs- gegenstände kaufen könne.
Dann fährt sie fort: „Sie haben sich noch nicht geäußert, ob Sie nach Deutschland zurücktehren ober ob Sie hier bleiben wollen. Für diesen Fall sagte ich Ihnen schon, daß Ihnen mein Mann jederzeit behilflich sein mu’b ..." So werden von ihr in der liebenswürdigsten unb natürlichsten Form die Wege für ihn geebnet.
Viktor kann sich nur schwer entschließen, von dem ihm eröffneten Kredit Gebrauch zu machen. Anstatt in ber von seiner Gönnerin empfohlenen Gegend in der Oberstadt ein Zimmer zu nehmen, mietet er sich in einem sehr billigen Quartier in der Altstadt ein, unb an Wäsche unb Kleidung kaust er nur bas Allernottvenbigste.
Enbe November erhält er die Antwort auf feinen Brief an bie Eltern. Sein Vater schreibt ihm ausführlich. Zwischen den Zellen, die alles im mildesten Lichte darstellen unb aufmuntern sollen, lieft er, wie schwer bie neuen Verhältnisse auf dem alt geworbenen Manne lasten. Roch weiß er nicht, ob er im liebgeworbenen Elsaß bleiben darf. Wahrscheinlich mürbe man ihm irgenbelnen kleinen Posten geben, da Frau Gienant eine geborene Französin ist.
M-m Junge, schreibt er bann, Ich kann Dir schwer ....... ......... ------ - . ■ .
raten Du mußt wählen, wozu Dich Herz unb Ge- i stellt. Am beft-n mare es, geht es Viktor durch den willen treiben. Auf mich darfst Du dabei keine Kopf, wenn sie sich setzt noch scheiden steßen. Aber Rücksicht nehmen. Ich bin nicht mehr jung genug, 1 bas wird ber Vater aus Rücksicht auf Frau unb
nen sahen stets Mitglieder des ©runberger Schi- kluds am Start. Unter den Siegern finden mir Die Namen: Heinrich Kappes, Julius Walther, Fritz Stöckel, Elisabeth Schmidt. Die sportliche Betätigung erstreckte sich auch auf gemeinsame Schisahrten in bie nähere Umgebung sowie auf die Abhaltung von Uebungsläufen, besonders mit der Jugend, an Den Hängen rings um Grünberg.
Landkreis Gießen.
'+ (Brünberg, 22. Dez. Der Eisverein hielt seine ordentliche Hauptversammlung m Der Wirtschaft Schmitz ab. Der Vorsitzende Heinrich Robert erstattete den Jahresbericht. Eiswart Rud. Römer berichtete über den Eislauf. Die vom Rechner Otto Allmendinger vorgetragene Jahresrechnung ergab bei einer Einnahme von 284 66 RM. und einer Ausgabe von 208,77 RM. einen Überschuß von 75,89 RM. Der Verein ver. fügt noch über eine Kapitaleinlage von 483 81 NM. Die vorgeschlagene Satzungsänderung wurde angenommen. Die Eisfläche wird durch Stauung des Wassers im fiskalischen Baumgarten erstellt, wofür eine jährliche Pacht von 32 RM. an den Staat zu entrichten ist. Der Mitgliederbeitrag betragt 50 Rsg. pro Jahr, für die Schüler sämtlicher Schulen ist ber Eislauf frei, dafür zahlt die Stadt einen jährlichen Beitrag von 20 RM. Als Vereinsführer wurde Heinrich Robert wiedergewählt. Er berief als Schriftführer Lehrer Bocher, als Rechner Otto Allmendinger und als Eiswart Rudolf R o -. m e r. Forstmeister Bähringer, dem als Vor- steh er des Forstamtes Nieder-Ohmen die Verwal- tung des Baumgartens untersteht, teilte mit, daß geplant sei, den Baumgarten als Fischteich anzu- legen. Dem Verein solle in diesem Falle bie Benutzung ber Eisbahn kostenlos zustehen, dagegen falle eine etwaige Verwertung des Eises dem Staate zu.
• Allertshausen, 23.Dez. Zwei Soldaten aus unserem kleinen Dörfchen, Heinrich Hahn und Johann Nachtigall, die in einem Infanterie- Regiment den Krieg in Frankreich mitmachten, ; wurden für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem , Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.
wohnhaft, seinen 80.Geburtstag. Der Jubilar wohnte früher in Gießen, Liebrgstraße 64. Dem alten Herrn gilt auch unser herzlicher Glückwunsch zu seinem Geburtstage unb für einen schonen Lebensabend.
Gießener Wochenmarktpreise.
Nachstehende Preise sind Händlerpreise und oergehe« sich für A’©are. Für v-Ware oder abfallende Ware uroie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
D Sich, 22. Dez. Die Ortsgruppe der
NSDAP, hatte erneut zu einer Buchspende . ... , . ...v
für unsere Soldaten aufgerufen. Es lam I Sutter zum Ausgleich ein. Doch auch hierbei blieb eine stattliche Anzahl von Büchern zusammen, Die; es nicht lange. Nach kurzem Feldspiel kam-n die den Soldaten noch vor Weihnachten zugeleitet wer-! Platzbesitzer zum Angriff. Wieder war es Keusch, den sollen. — Am Samstagnachmittag veranstaltete ber mit einer Flanke burchtam. Ruhl war zur ber hiesige NSV.-Kindergarten für die Stelle, unb gegen seinen Sch"ß aus J6 Bieter mar Kinder und ihre Eltern eine Weihnachtsfeier im Heeg machtlos. Und wieder kam 1900 zum Aus- Saale von August Hisqen. Nach einleitenden Wor- gleich. Eine weite Vorlage von Hellmann zum ten der Leiterin des Kindergartens, Frl Martha Linksauh-n Koch kam von di-sem ?u futter, der Döhm kam ein abwechslungsreiches Weihnachts-1 sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ. Kaum eine spiel zur Aufführung, in dem die Kleinen muster-1 Viertelstunde Spielverlauf: schon vier Tore, und
Ergebnisse der BezirkSklaffe.
Naunheim — 1900 7:4.
Watzenborn-Steinberg — DfL. Marburg 8:1.
Bissenberg — Sportfreunde: letztere nicht angetr. Luftwaffe — VsB.-R.: Luftwaffe nicht angetr.
In Naunheim lieferten die 1900er ein ausgezeichnetes Spiel. Wenn sie trotzdem verloren, so ist das darauf zurückzuführen, daß der Naunheimer Sturm mit Leistungen aufwartete, die er in der ganzen Serie noch nicht zeigte. , . , „
In Steinberg konnten die Platzbesitzer bei Halbzeit durch einen Strafstoß durch Fett, nachdem die Marburger ausgeglichen hatten, bie Halbzeitführung erringen. In ber zweiten Halbzeit hatten die Gäste jedoch keine Chance auf Spielgewinn. Die Steinberger konnten bis zum Schluß bas Torverhältnis auf 8:1 stellen. .
Die Sportfreunde Wetzlar und ber Luftwaffen- sportverein traten erneut nicht an. Ein untragbarer Zustand für bie Bezirksklasse. Wetzlar 05 unb Burgsolms waren spielfrei. Der Tabellenftand ist jetzt
Fortgang der Voraroeiien jur uen jv i uh markt rotteten: sKanenvuim, « haus an bau mürbe Bericht erstattet. Die Be- TOatte zy Rpf., Käse, das Stuck 8 bis 10, aus. sch.rffung einer auf dem neuesten Stand stehenden indische Eier 11 bis 12, Kartoffeln, A kg 4,1, Rönlgenanlage und eines neuen Personenauszuges [__
wurde gutgeheihen. Der Anbau wird weiter vor-
Mauer ^im^Flußbett der Nidda, das bei dem letzten Gedeihet der hungernden Vögel! Hochwasser stark y-litten hat, wird erfolgen. Die --—---
V. -. / n- < ,« -r.c-iiX —X.a Xakwmnmir
Die Hoffnung der Blau-Weihen,
Naunheim ein einigermaßen günstiges Ablchnn- den zu erzielen, hat sich nicht erfüllt. Dafür hatten sie das Pech, diesmal die ©afta’ber in einer Spiellaune anzutreffen, gegen die alles nichts half. . _ . , , . - - ■
Schon der Beginn war nicht alltäglich. Denn! siegte bie Techmiche Hochschule Berlin.
kaum, bah das Spiel im Gange war, stand es auch I ...
schon 1:0 für Naunheim. Der Anstoß wanderte hin- Sie D st mar k-Fußballel f zum Derglechs- über zu dem Urlauber Keusch, dessen Flanke er- kampf gegen Württemberg am 1. Januar in 6 utt- wischte Rühl, unb schon landete der V-ll über dem gart steht wie folgt: Raft! (Rapid): Waaner II. iRa- sich vergeblich streckenden Heeg im Netz. Genau so pid), Purz (Wiener SC): Wagner I (Rapid), M chnell fiel der Ausgleich. Vom Anstoß weg wan- (Austria), Skoumal (Ravid) Zischek (Wacker),, berte ber B-tt durch d»n Sturm der Blnu-Weißen,1 Stroh (Austria), Binder (Rapid), Hahnemann (Ad- und die abschliehende Borltme von Heilmann schoß mira), Pesser (Rapid).
; Q..14AX OfitrnfAtAk ein TSisdx hiorfioi flfiofl
Heuchelheim der Firma Rinn 8- Kloos 2.®. am, den Appell mit dem SI-g.H-il auf den Führer aus.
20. Dezember. Um 16.30 Uhr» versammelte sich die'klingen. *
gesamte Belegschaft der Zentralfabrik in dem ge- schmückten großen Gemeinschaftsraum. Nach ge- meinsamem Gesang und einigen stimmungsvollen Vorträgen ber Werkfrauengruppe gab Der Betriebsführer Ludwig Rinn einen Ueberblitf über die wirtschaftlichen unb geschäftlichen Verhältnisse im abgelaufenen Jahre und gedachte mit ehrenden Worten der 14 Jubilare, von denen zwei seit 40 Jahren, die übrigen zwölf seit 25 Jahren in der Zentralfabrik Heuchelheim tätig sind. Als Ausdruck des Dankes für diese Treue erhielt jeder Jubilar ein Diplom und ein Geldgeschenk In die- fern Zusammenhang konnte der Vetriebsfuhrer dar- aus Hinweisen, daß sich bie Zahl tner Oefolgfx^afts« mitglieber, die 25 Jahre und länger der Firma am gehören, durch die im Jahre 1940 hinzugekommenen 38 Jubilare nun insgesamt auf über 400 belauft. Nach ber Ehrung der Jubilare erhielten sämtliche Gefolgschastsmitglieber durch die jeweiligen Abteilungsleiter eine Spende. Prokurist S a ck ft>rach der Betriebsführung den Dank der Gefolgschaft aus, nach ihm dankte der Hciuptbetriebsobmann C o r ne- l i u s im Namen ber Gefolgschaftsmitglieder der Filicllfabriken im hiesigen Bezirk. Er wies besonders Darauf hin, daß die Spenden überall Freirde und dankbare Anerkennung hervorgerufen hatten. Mit diesem Dank verband er warme Worte für das persönliche Wohlergehen des Betriebsiuhrers, der das Unternehmen im Laufe von f5 seiner heutigen Bedeutung entwickelt habe. Er netz


