Großen-Lin-en seit 1150 Jahren
14 v. H. aus Fischmehl, zu 10 v. H. aus Tierkorper- bem foUte die Geschichte Großen-LmDerw, die bis- mehl und zu je 5 v. 5). aus Futtertnochenschrot und „och nicht veröffentlicht war, tm Drucke Her- Garnelen besteht. Die jüngsten Tiere bekommen aU5gegeben werden
außerdem Lebertran und etwas Fickterkalk. Die Obgleich noch andere Orte m der Nahe Gießens Mast geschieht also auf sorgfältige und sachgemäße ein ä^nIid) hohes Alter aufweisen können verdient Weise. Die Stallhaltung der Tiere ist sehr gut ^ch der Ort Großen-Linden eme besondere Her. vor allem sehr sauber. Auf alle diese Faktoren 'st vorhebung. Entweder noch zu Lebzeiten des Bom-
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Der Weg zum Beamtenberuf
N.
derster Front steht.
wertLn tarnen die Äb,°ln°nt°n einer höheren
9 Ji.-'Spott
wenn sie sagt: „Nein,
(Fortsetzung folgt.)
9G^eute, bei diesem Ereignis, solche Strenge?" Vater Gräfe sitzt oben am Kaffeetisch, em richtiger
Alterspräsident, mit einem ***—*«**
Jupp natürlich stellt unbewußt die Weiche.
„Donnerwetter! Jetzt werden wir ja em richtiger Großbetrieb: Gräfehof und Belzigbrauerei!
„Der Große! Dieser Große!"
Aus Vater Gräfes Munde bricht plötzlich ein Wirrsal unzusammenhängender Worte ... Adsln- dungssumme, Hypothek, woher das Geld nehmen?
„Nun bin ich ja richtig aufgeschmissen! So, das ist klar und deutlich gesagt, dabei m alter Weise die Faust auf den Tisch geschmettert.
Jutta sieht Rudolf fragend an. Wie ist das alles zu verstehen? Rudohf erklärt. Das mütterliche Erbe Hermanns, das er jetzt fordert, sollte mit der Abfindungssumme beglichen werden. Und nun fehlt diese
, er ist vielleicht der erstaunteste von allen.
„Ganz anders?" fragt er ungläubig.
„Ja, aber wie, das sage ich dem Vater (3rafe nur unter vier Augen. Kommst du mit in die Oberstube,
Wessels 18 R.
DfB.-Beichsbahn-Leichtathletif
Einen beachtlichen Erfolg konnte der Langstrecken« laufet Boris Götze bei dem III. Internationalen 25-km-Laufen in München am vergangenen Sonntag erringen. Bei der guten Besetzung von 55 Saufern konnte er sich den 12. Platz mit einer Zeit von 1:42,43 sichern. Gegenüber dem Vorjahre konnte er ferne Leistungen um 12 Minuten verbessern.
Msiilm Mm,Lmo?
Nomon von Martina Eckart-Helm
den Küchenabfällen geschehen. Vielmehr mutz auch Kraftfutter gegeben werden, das pro Tier und -Lag in einer Menge von 125 Gramm verabreicht wird. Als Kraftfutter wird ein Eiwelh-Mischfutter gegeben, das zu 66 v. H. aus Sojabohnenschrot, zu 14 v. H. aus Fischmehl, zu 10 v. H. aus Iicnorpers
Endkämpfe um die deutsche Fußballmeisterschaft. Die Gruppen,piele um die deutsche Fußballmei- sterschaft werden am kommenden Sonntag mit sechs Begegnungen fortgesetzt, die sich auf alle vier Grup- per verteilen. Angesetzt sind:
Gruppe 1: VfB. Königsberg — VfL. Stettin, NSTG. Graslitz — Rapid Wien.
Gruppe 2 : Dresdner SC. — VfL. Osnabrück, Tod. Eimsbüttel — 1. SV. Jena. . m
Gruppe 3: SC. 03 Kassel - Mulhettner SV.
Gruppe 4: 1. FC. Nürnberg — SD. Wald- ^Eines der reizvollsten Sviele steigt in Nürnberg, wo der „Club" auf die badische Meisterest trifft, die er vor einigen Wochen im Tschammer-P<^kal- Endspiel mit 2:0 schlug. Auch diesmal ist eher mit einem Nürnberger als mit einem ^anfPjei!Jlcr. folg zu rechnen. Hessens Meister Kassel 03 trifft
Christoph?"
„Jetzt gleich?" fragt Grafe.
Lma^ck? allen zu, ehe sie die Stube verläßt, und ie finden es alle ganz in der Ordnung, daß sie auch etzt wieder hilft, obwohl sie sich wundern, weshalb ie so geheimnisvoll tut. Aber keiner fragt — was in Lenas Händen ruht, ist gut bewahrt.
Nun reden sie von Hermann. Dor äußeren Eingriffen ist der Gräfehof bewahrt. Liegt.!em Schicksal jetzt nicht ganz in den Händen dieses ältesten Sohnes? Kein Wunder, daß die Gedanken aller zuletzt doch noch bei Hermann find.
Drvei Wege gibt es, die zum Beamtenberuf führen Der eine ist der eines ZivilanMarters; der andere geht über eine zwölfjährige Dienstzeit m der Wehrmacht oder im Reichsarbeitsdienst
Den Zivilanwärtern stehen allerdings Stellen des einfachen Dienstes gar nicht und von den Sie len des mittleren Dienstes nur 10 v. H. zur Verfügung, !da die übrigen Stellen dieser Laufbahnen den Mili-
und Westfalen bezogen und zur Mast in die Gie- ßener Stallungen gelegt. Bis zu einem Gewicht von 150 Kilogramm werden die Tiere gemästet. Allmonatlich werden die Tiere gewogen.
Die Mast kann allerdings nicht ausschließlich nut den Küchenabfällen geschehen. Vielmehr muh auch
dieser Zeit war es eine Stätte ritterlichen Lebens, woran heute noch zwei ehemalige Ritterhäuser erinnern. Von 1396 bis 1585 war es die Haupt- tabt des Hüttenbergs, zu dem es von Anfang an gehörte, und der in dieser Zeit ein Condommmm von Hessen und Nassau war. In der Reformations- zeit war zwar die lutherische Lehre durch Philipp den Großmütigen hier eingeführt worden, aber die Bevölkerung hatte ihren damaligen Pfarrer v Schrautenberg bald verjagt und einen Mönch des Klosters Arnsburg als Seelsorger einzusetzen versucht. Allerdings nur für ganz kurze Zeit. Im Jahre 1605 wurde es vom Landgrafen von Hessen, seinem Landesherrn, ausdrücklich Zur Stadt erhoben, deren Rechte es vorher schon besessen halle. Seitdem ist es Glied des hessischen Staates gewesen, dessen Schicksale auch die seinen waren.
Diese kurze Uebersicht mag zeigen, daß das Bestreben, den Einwohnern der Stadt und ihren Nachbarn ihre Bedeutung in vergangenen Tagen zu zeigen, sein gutes Recht hat. Mit Rücksicht aber auf den Krieg, für dessen vollen deutschen Sieg unsere Bevölkerung die größte Teilnahme zeigt, schiebt sie die 5eidr auf die Zeit nach dem Kriege hinaus wie sie sich auch dann unter der Notwendigkeit, alle Kräfte für den kommenden Frieden anzuspannen, mit einer kleineren Feier begnügen wird.
To. Holzheim — Tv. Dornholzhausen Tv. Garbenheim — Tv. Dutenhofen Tv. Atzbach — Tv. Münchholzhausen Tv. Nauborn — Wetzlar-Niedergirmes Tv. Heuchelheim — Tv. Launsbach Tv. Grotzen-Buseck — Mto. Gießen.
Es wird Holzheim schwerfallen, die Niederlage des Vorspieles in das Gegenteil umzukehren. Garbenheim wird keinen leichten Stand haben, gegen die Gäste zu gewinnen, zuma Dutenhofen von Spiel zu Spiel besser geworden ist. - Atzbach wird sich diesmal für die im Vorspiel erlittene Nie- derlaae schadlos halten können, nachdem die Gaste tark gurücfgegangen sind. In Heuchelheim wird es ein interessantes Spiel geben, wenn auch die Gaste, rein spielerisch gesehen, im Nachteil fein, werden. Weil sie aber zu kämpfen verstehen, muß sich Heuchelheim sicherlich strecken, um die Oberhand zu behalten. — Großen-Buseck hat, wenn es zu Hause antritt, sicherlich die Möglichkeit, zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen, weil ja Mtv. Gießen wieder einmal reichlich Ersatz einstellen muß. Im- mechin rechnet man mit einem interessanten Spiel.
Vereinsmeisterschasten im Schützenverein.
Dieser Tage führte der Schützenverein seine Der- einsmeisterschaften in Kleinkaliber sowie mit der Scheibenpistole durch. Die Meisterschaften m Groh- kaliber find in diesem Jahre in Wegfall gekommen. Die Schußzahl für Scheibenpistole war von 60 aus 30 Schuß gesenkt. Die Beteiligung war gut, die Resultate zufriedenstellend. Besonders die Atters- schützen konnten wieder mit sehr guten Ergebnissen aufwarten und sich sämtlich für die Beteiligung an den Unterkreismeisterschaften durchsetzen. Mit den Meisterschaften wurde auch das diesjährige Anschieben durchgeführt, der Legler-Wanderpreis und eine Ehrenscheibe geschossen. Folgende Ringzahlen wur-
Bautzen herüber auf.
Wirklich, kein Wort ist Lena entfallen. Hermanns tiefe belehrende Stimme klingt noch in ihr nach. Aber nun find ihre Blicke ganz in Anspruch genommen von dem nüchternen weißen Haus Da m Der Ferne. Zwischen den beiden großen Teichen laust Die Straße nordwärts auf grünes Wiesenland mio braune Heide zu. Dort in der Einsamkeit liegt sie, die Belzigbrauerei. Dieses Haus zieht sie so stark an, daß ihre Schritte sich jetzt beschleunigen. Eme Stunde Weges, ist das nicht eine unerträglich lange Zett-
Aber das Schicksal hilft, schickt ihr einen M°NN entgegen, Den sie dort trifft, wo sich Der Weg fast im Ufergeftrüpp Des großen Strohmteichs verliert. Lang- ausgreifenDe Schritte hat auch Der Mann gemach» so als ob sein Ziel noch eine gute Strecke Weges entfernt wäre.
„Lena!"
„Hermann!" , .
Sie stehen voreinanDer unD wissen vor lauter er staunen fast nichts zu sagen.
„Ich wollte zu Dir!"
„UnD ich zu Dir!"
Sie sehen einanDer verlegen an. . .
Aber wozu steht Dort eine Bank? Em einfaches Brett über zwei Pfosten, wohl für Angler. „Die M wie für uns gemacht, Lena!" ,
Hermanns Augen blitzen. Unternehmungslustig lacht sein Gesicht. Aber ehe sie etwas anDeres reden, müssen sie mit ihrer großen Verlegenheit ser 8 werben. Sie sprechen von Den WilDenten, Die au
■ Dem RieD aufftören unD im Keilflug über Den
Schule sogleich in den Vorbereitungsdienst ein. Für Den gehobenen technischen Dienst roirD Das Reifezeugnis einer anerkannten höheren technischen ^eyr- anftalt Der geforderten Fachrichtung verlangt, also z. B. einer staatlichen oder stäDtischen Bau- und Ingenieurschule. .. . *
Doch auch beim gehobenen Dienst sind 50 v. H. Der Stellen Den Versorgungsanwärtern vmbchalten, so daß für Die Mehrzahl aller Beamtenstellen Der Weg über die zwölfjährige.Dienstzeit m der Wehrmacht ober im Reichsarbeitsdienst geht. Wahrend dieser Zeit erfolgt die Vorbereitung auj Den Beamtenberuf aus den Fachschulen Der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes. Denjenigen, Die Die Abschlußprüfung I bestehen, stehen die Laufbahnen Des mittleren Dienstes offen; das Bestehen der Abschlußprüfung II öffnet die Laufbahnen Des gehobenen Dienftes. Auch Der gehobene technische Dienst kann von Militäranwärtern eingeschlagen werDen, wenn sie eine der technischen Fachschulen Der Wehr macht, wie die Technischen Pionierlehrganae, eme Heeresbauschule, die Heeresseuerwerkerschule eine Ingenieurschule der Marine usw. besucht haben. . Den langgedienten Soldaten und Angehörigen Des Reichsarbeitsdienstes — das gleiche gilt auch für Die Angehörigen Der Schutzpolizei, die ebenfa s ein gut ausgebautes Schulwesen besitzt — ist also im Gegensatz zum alten System der Weg m Den > Beamtenberus völlig geebnet. Als Militäranwarter sind sie in Der Uebergangszett auch aller materiellen Sorgen enthoben, Da sie nicht nur Milttaran- wärterbezüge, sondern für Den A^ttitt des Aus bildunqs- oder Vorbereitungsdienstes oder Der Be- amtenftelle auch Umzugsvergütung uni) bei getrennter Haushaltsführung Trennungsentschädigung wie versetzte Beamte erhalten.
Den erreicht:
MilitärischerAnschlag: 1. Heinrich Appel 163 Ringe (Vereinsmeister); 2. Georg Schilling 158 Ringe; 3. Jos. Krumpen 157 R.; 4. Willy Georg 155 R.- 5. Wilh. ScheiD 155 R.; 6. Hans Schwall 147 R.' 7 Wilh. Schwinn 144 R.; 8. Hans-Georg Schmidt 142 R.; 9. Joh. Wessels 138 R.; 10. Her- mann Sauer 136 R.; 11. Karl Mootz 134 R.; 12. Willy Kunert 130 R.; 13. Karl Stork 128 R.; 14. Karl Nonnenbroich 125 R.; 15. Adolf Möhl 124 R.; 16. Aug. Trebbe. 116 R.; 17. Willy Amend 106 R.
Jungschützen: 1. Hans Wessels 124 R. (Der- einsmeister); 2. Karl Nonnenbroich jun. 76 JL; 6. Horst Sauer 68 R.
Beliebiger Anschlag: 1. Georg Schilling 159 R. (Vereinsmeister); 2. Josi. Krumpen 151 R.; 3. Wilh. Schwinn 150 R.; 4. Wilh. Scheid 148 R., 5 Hermann Sauer 148 R.; 6. Heinrich Appel 147 Rinae- 7 Adolf Möhl 145 R.; 8. Karl Nonnenbroich 144 R.; 9. Karl Mootz 141 R.; 10. Wilh. Georg 139 R.; 11. Willy Kunert 133 R.; 12. Hans Schmal! 130 R.; 13. Joh. Weffels 128 R.; 14. Karl S ort 121 R.; 15. Hans Georg Schmidt 119 R.; 16. Aug. Trebbe 109 R.; 17. Willy Amend 88 R.
Scheibenpistole (Entfernung 50 Meter, 30 Schuß auf 20er Ringscheibe): 1. Wilh. Georg 442 Ringe (Vereinsmeister); 2. Heinrich Appel 437 R.. 3 Georg Schilling 431 R.; 4. Adolf Mo hl 335 R-, 5. Fritz Klotz 311 R.
Legler-Plakette (Wanderpreis): Wehrmannsscheibe (175 Meter, 3 Schuß liegend freihan- big): 1. Heinr. Appel 53 R.; 2. Joh. Wessels 51 R.; 3. Georg Schilling 46 R.; 4. Wilh. Georg 45 R.
Ehren scheibe (175 Meter, stehend freihändig auf Wehrmannscheibe): 1. Heinrich Appel 19 JL: 2. Karl Mootz 19 R.; 3. Willi Georg 18 R.; 4. Joh.
35 Fortsetzung (Nachdruck verboten!) ,
Vater Gräfes Händedruck ist hart, fast schmerzend.
Alles liegt Darin: BeDauern, Jutta je Unrecht getan zu haben, viel Verlegenheit, überstanDene Qual, Dann aber mieDer eine sehr große Hochachtung.
UnD was sagt Tante Ottilie Dazu?
Es ist natürlich Lena, Die Daran Denkt. Lena mit -ihrer gütigen Stimme, Lena, Die em ganz befonDeres
3utta5 Besicht wkbmeid, vor Bedauern. „Sie ist eine Plessen alten Schlages, hangt an Traditionen, ihr wißt es - Gütern aben^ als wir es erfuhren, war natürlich chochwaffer, ^ch mußte trösten. Sonst wäre ich gestern noch zu euch gekommen Ihr Trost find ihre stebzig Jahre, S'° brauche die ,grausame Verwüstung-, wie Hees sieht, nicht mehr lange zu überleben. Nun, auch über diesen Kummer wirD Gras wachsen, wie über so manchs!
Ja, Jutta hat recht. Es wächst Gras über manchen Kummer, so Dicht unD so viel. Daß man ihn eines Tages gar nicht mehr finDet. ..
So Denken auch Erni unD Lena. Lena tragt Die Schüssel mit Der Mehlsuppe wieDer hinaus unD Erni folgt ihr in Die Küche, aus Der schon balD ein cmfreizenD würziger KaffeeDuft Dringt. Jupp hebt witternD Die Nase. Aha, Feiertagsmarke!
„JemanD sprach Doch vorhin von Sekt , sagt er ^^J^aimihl, Dieser Lauser, Das könnte ihm so passen. Das Sektglas zu schwingen, allen voran.
Pünktlich zwölf Uhr legst Du Deine englische Arbeit vor!" so gießt RuDolf Wasser in Jupps Wern. Jutta schüttelt mißbilligenD Den Kopf. Sie hat Mit-
Giehener Wochenmarkkprelse.
* G i e ß e n, 23. Mai. Auf Dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, V» kg 1,80 NM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stuck 6 bis 10 Rpf-.- Kar- tosfeltt, 50 kg 4 RM, Spinat % kg 18 bis 23, Spargel 55 bis 64, Unterkohlrabi 8, Erbsen 32, Zwiebeln 17, Schwarzwurzeln 30 bis 35, Salat Das Stück 28, Oberkohlrabi 30 bis 35, Lauch 5 bis 15, Rettich, Das BunD 30 bis 80, RaDieschen 10 bis 15.
Die nächsten Handball-Begegnungen.
Auch diesmal wieder wird Das sportliche Geschehen im Bezirk Gießen vom Handball beherrscht. In Wetzlar treffen sich im Rahmen Der Äunschenrunden- spiele Die Mann,chaften Der Banne 88 (Wetzlar) und 81/186 (Frankfurt a.M.), um den Vorschluh rundenteilnehmer um Die Gebietsmeisterschaft zu ermitteln. Gleichzeitig stoßen Die beiden Einheiten von Lützellinden und Katzenfurt zum Entsckeidungs- spiel um die Bannmeisterschaft aufeinander. Da- neben läuft Die Runde um den Lahnpokal.
Die Wetzlarer Spiele werden ihre Anziehungs-
kraft nicht verfchlen, zumal hier Handball in Doll- enDung zu sehen fein wird. Das Entscheidungsspiel um Dk Bannmeisterschaft ist offen. Beide Gegner sind sich vollkommen gleichwertig.
Im Lahnpota( geht es allmählich um die Entscheidung. Diesmal stehen sich gegenüber:
ÄTf-Ä » muß, °°° °Aw°^ jenes Gemüse bevorzugen. Dies ist "otwe/idig, um von der vorhandenen Gemüseanbauflache wirklich di- höchsten Ertrage zu erzielen. Bei der Konftr- vierung von Gemüse für den Wrnter sind Methoden zu bevorzugen, Die Die Erhaltung Der Nähr- unD Schutzstoffe Des Gemüses gewährleisten unD ttotz Der in einem Kriege nurt einmal gegebenen Schwierigkeiten bei Der Beschaffung von Konservierungsmitteln möglich sinD. Diesen Erfordernissen entspricht in erster Linie Die in letzter Zeit ausgekommene Einsilierung von Gemüse unD die Trocknung. Der Gemüsebau, Der erwerbsmaßig vom Gartenbau ober felDmähig von Der LanDwirtschaft betrieben unD erweitert wirD, ist zu ergänzen Durch möglichst starke Erzeugungvon Gemuseundzwar vor allem von Dauergemuse, in Den Kleingarten.
in seinem letzten Heimspiel auf Den MsttelrheiN- meifter, Der als Empfehlung einen Sieg über Fortuna DüsfelDorf mitbringt. In Der Gruppe 2 Darf man neue Siege von DresDen unD Eimsbüttel erwarten, währenD in Den beiDen Spielen Der unterteilten Gruppe 1 VfB. Königsberg unD RapiD Wien Die Siegel sein sollten.
Jutta lacht, lacht unbekümmert unD fröhlich über Den Tisch. Vater Gräfes Gesicht wirD schon wieDer DrohenD. Ist Das ein GrunD zum Lachen? Ist das vielleicht eine Kleinigkeit, einen Hof zu belasten? Eine Hypothek aufzunehmen?
Da hat sie nun aber plötzlich eine schmeichlerische Stimme, Diese Jutta, eine Stimme hat sie jetzt, rote man sie sonst nicht an ihr kennt. ReDet Dem alten Manne zu wie einem kranken KinDe.
„Warum machst Du dir Darum Sorgen Vater? Ich habe jetzt geraDe im Preußischen em Waldstua verkauft. Das GelD liegt vorläufig noch unoerroenDet Da. Sieh, Das schieße ich Dir ganz einfach vor. Es steht zu Deiner Verfügung!"
Dieser Morgen ist wirklich voller Ueberraschungen. WährenD Vater Gräfe sagen will, Daß sei Doch im GrunDe Dasselbe, ob Das GelD nun von Jutta oDer von sonst wem komme, SchulDen seien SchulDen, Da greift Lena ein. Lena, Die jetzt zuweilen so etwas
Ja, Lenas Tun ist in Diesen Tagen seltsam! Schleicht sie nicht wie ein Dieb aus Dem Hause, mDes Der Hof in mittäglicher Stille liegt? Erm unD Jupp eben sie fortgehen. Was mag sie planen? Keinem hat sie ein Wort über ihr Vorhaben gesagt.
° Vielleicht mag sie sich selbst nicht Rechenschaft Darüber geben, Daß sie sich wieDer auf einem Weg befinDet, Der für eine Frau ungewöhnlich ist. Aber hat ihr Das Geschick Des Gräfehauses nicht Die Zugel auf eine recht nachdrückliche Weise m Die HanD ge- geben? Stellt es sie nicht immer vor neue Ent- ^Lena aber kommt schnell über die Seltsamkeit ihres Tuns hinweg, ihre Füße sinD beschwingt. Der Weg fällt ihr nicht schwer, sie ist von tiefer FreuDe bt?(5ie weiß, Daß sie einen weiten Weg vor sich hat, aber sie will ihn nicht abkürzen. Zu Fuß, Station für Station will sie ihn gehen, unD alle guten Ge- danken sollen mit ihr fein.
Sie findet Den schmalen Fußweg, Den sie schon einmal eines Sonntags mit Hermann gegangen ist. Den Weg hinauf bis zur NapoleonslmDe. Oben auf, Hügel tat sich die Ferne in einer seltenen Klar- fliegen, heft Md Weste auf, Bauernland unD norDroarUJ
es ^ückzusühren, daß Das Ernährungshilfswerk ^ius selbst, oDer balD nach seinem ToDe ist Die bisher kaum Verluste hatte, wenn von emigen we-1- christliche Kirche, Die im Anfang eme Holz- niqen Tieren abgesehen roirD, Die Die Impfung fXTd)fc war unD etwa im 12. oDer 13. ^uhrhunDert gegen Seuchen nicht überstanden. durch Die jetzige Steinkirche mit dem beruhm en
Die Futterbeschaffung innerhalb unserer Stadt ^^1 ersetzt wurDe, gebaut worDen. Sie war eme hat sich längst sehr gut eingespielt. Die Hausfrauen Sendekirche, von Der aus Das Gvan«lmm nach sammeln Die Küchenabfalle sorgfalttg, unD Jie - be-1 Seiten getragen rourDe. Im Mittelalter hatte achten Dabei genau, daß nichts in Das Futter ge- « ^ehr als 20 Filialen, von Denen manche nach langt, was Den Schweinen nicht bekommen konnte. unb na4) eignen Pfarreien erhoben wurden. Den Gießener Hausfrauen kann also für ihre For- $ Lang-Göns, LützellinDen, Leihgestern, Duten- Deruna des EHW. volles Lob ausgesprochen werden. ,of Niederkleen und andere. Vor der Gründung
Im Ernährungshilfswerk Gießen wird aber auch Gießens war Großen-Linden, oder wie es Da- auf weite Sicht gearbeitet. Zwischen den beiden! Linden, Der Mark- und Munzort. In
Ställen wuvDe eine Siloanlage _erstettt die aus 12 Kammern besteht, Deren jeDe 80 Zentner Futter faßt. Das Futter ist mit Dachpappe, mit alten Säcken und mit einer dicken Lehm- bzw. Sandschicht | abgedeckt. In Den 12 Kammern liegen gegenwärtig | runD 1000 Zentner Futter. Das Silofutter roirD immer wieder aus Überschüssen beim ?utteranfall ergänzt. Regelmäßig wird den Schweinen ftische Streu aufgeschüttet, Die kostenlos von Holzbearbeitungsbetrieben in unserer Stadt in Form von^Sage-
Sich werden 12 Schweine, in Butzbach 70 und m ke3 Reichsarbeitsdienstes vorbehalten lmd. Für den Friedberg 180 Schweine gehalten. Eintritt in Den mittleren Dienst ist bei den,Zivil-
o Eia 9ttmdqang durch die Gisßener Mästerei laßt anwärtern ein Mindest aller von 21 und ein Hochstörkennen daß es sich bei dieser Einrichtung um Uer von 31 Jahren Voraussetzung. Die Mussen eine großartige und dankenswerte Aktion handelt, eine deutsche Volksschule nut ,,gutem ^^^g Die in der Ernährung unseres Volkes mit in vor- ^cht haben und ftrner Die für die Stelle geforderte Die m oer urna?i M 'handwerksmäßige, technische oder sonstige Fackbil-
düng nachweisen können. Dieser Nachweis kann . .durch eine entsprechende Tättgkeit im technischen
Bessere Ausnutzung des Gemüses. Dienst Der Wehrmacht, durch Die Meisterprüfung
bisher. In Dielen Fallen ist es ncht.g. das G rnufe B »uni ° ,
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nötigt. WirD Gemüse gekocht, so ist e;s un ' stehen Diese Laufbahnen offen, jedoch in Der
UmftänDen fd)onenD du r^eaej erst nach Ableistung Des Arbeits- unD Wehr-
Die Nähr- unD Schutzstoffe erhallen AußerDem ^g erli nmy ^ 1 einer Mittet-
sä." äw»« F.-iwww » £,»»» SÄÄ e -£Ä.SiEu.«...
nnn ausaewach-
— e. Die GemeinDe G r o ß e n ° L i n D e n Hatte vor Dem Kriege beabsichtigt, im Jahre 1940'Die erftt malige Erwähnung Des Ortes tm Jahre ^90 nach Christi Geburt, also vor 1150 Jahren, Durch ein größeres Fest zu feiern. Vorträge, em Festzug, Die Aufführung eines bezüglichen Schauspieles und ein Volks est waren in Aussicht genommen. Außer- k L:- rUrn6pn$Pinhpn5. Die bis-
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Millionen verschenken. mirh nnhora9" fmnt er unaläubia.
Lena hat schon lange Darauf gewartet: wann wird Denn einer von Hermann sprechen? Denkt Denn Der Vater nicht an feinen Aelteften, Der m Der Familien-
TI 3xU|]vviv I . mKni
SPrechstunven ver Nevaklron.
11.30 dis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach« mittags gefchlosien.
HeiDe. Im SüDen unD Osten Das blaue BanD Der Berge, Jser- unD Riesengebirge, unD mehr westwärts Die bescheiDene Kette Der Zittauer Berae.
Erst wenn Du Die Geschichte Des LanDes weißt, kennst Du es ganz!" hat Hermann Gräfe 3".Ar gesagt. Oh, sie weiß noch genau, was er ihr erzählt har.
Viel Blut ist um Dieses LcmD geflossen. Von Hochkirch bis Weißenberg hat Die Schlacht FrieDrichs Des Großen getobt, in Der auch Der tapfere Messen fern Leben ließ. UnD im Jahre 1813 rollte sich schon wieDer ein KampffelD in mächtiger Brette von


