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Dienstag. 25. April 1940
flr.95 Zweites Statt
Gießener Anzeiger lGeneral-Anzeigsr für Oberhessen)
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aus, der Rektor der
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Würde der Chrensenato-
(Nachdruck verboten!)
ft Fortsetzung.
der die
ichnungen ■lelblätter ■letumichllgf utkarten Bschäftskarue
Wertschätzung für er unserer Alma
in seinem M gelesen )er am Ort waren. 2er iühen und !rer großen -schichte ge- lttung Vor- durch eine ^lichtet. Im wohl daran Anzeiger zu Hört, berat ibert (1750) n deutschen 5. Stelle
eji gefunden wurden. Ganz ähnliche Kreisel fand »chliemann bei seinen trojanischen Ausgrabungen,
geworden sei. Bei dieser Sachlage sei es für.ihn nicht schwer gewesen, an der Fortentwicklung unserer Universität eifrig mitzuarbeiten, gestützt auf das Gedankengut des Führers und geleitet von dem Wunsche, im Geiste des Führers auch für die Universität Gießen eine neue Zeit herheizuführen. Bet dieser Arbeit gebe es für einen Nationalsozialisten - keine Schwierigkeit, und auch unsere Universität Gießen mit einem jungen, lebendigen Rektor an der Spitze werde alle Schwierigkeiten überwinden; tiefsten Dank der gesamten Universität erblicken, sondern auch davon überzeugt sein, daß es der Gießener Universität zu einer besonderen Ehre gereiche, in ihrem neuen Ehrensenator einen allzeit
en die Kinder zu ihnen zurückkehren.
Es ist ein merkwürdiger Gedanke, daß die Kiner schon vor Jahrtausenden, auf den Anfangs- uftn menschlicher Kultur die gleichen Spiele gegelt haben, wie sie heute noch 'die Kinder in zivi- isierten Ländern ebenso spielen wie die Kinder der laturvölker. Im Nationalmuseum von Neapel kön- ei; wir heute die Kreisel betrachten, mit denen die alienischen Kinder vor fast 2000 Jahren spielten nb die unter der Lavadecke des verschütteten Pom-
Die Ehrenurkunde unter den Insignien der Universität. (Aufnahmen [21: Neuner, Gießener Anzeiger.)
unb Fern- ech Kinder unb ebenso der Hand fernen Erden Dienst Wegs und
Se. Magnifizenz der Rektor Prof. Dr. K r a n z verliest den Wortlaut der Ehrenurkunde. ______
Aus der Eiadt Gießen
Kinderspiele im Frühling.
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der Stunde stand. Es handelte sich dabei um die Ernennung des
Oberbürgermei- | ters Ritter zum " Ehrensenator der Ludwigs - Univerität Gießen als
Ausdruck des Dankes und die vielfältige Förderung,
Mater bisher zuteil werden ließ. Die Feierlichkeit wurde von einem Streichquartett unseres Stadttheaters mit dem Thema und den Variationen aus dem Kaiser-Quartett von Joseph Haydn eingeleitet,
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Nomon von Martina Eckattchelm
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Danach sprach
Se. Magnifizenz der Aettor Pros. Dr. Kranz.
Er erinnerte einleitend an das Kämpfen und Ringen der deutschen Universitäten während der vergangenen Jahrhunderte, vor allem bei der Durchsetzung des deutsch - germanischen Menschen gegen mittelalterliche Weltanschauungen. Dann betonte er, daß auch' heute wieder ein Höhepunkt des deutschen Kampfes erreicht sei in der Zeit, in der auch der heroische Gedanke des Forschens wieder aufgegriffen wurde, der von einer verflachten liberalistischen Generation vergessen worden war. Die gewaltigen Umwälzungen im geistigen Leben unseres Volkes und damit der deutschen Universitäten machte er durch einen Hinweis auf die geradezu revolutionäre Auswirkung des Raffen- gedankens, der Erkenntnisse der Vererbungslehre und der neuen rassischen Geschichtsauffassung in den deutschen Geistes- und Naturwissenschaften deutlich. Er betonte dabei, daß erst durch die Lehre des Führers und erst nach der geistigen Umbildung und Neugestaltung des deutschen Volkes durch seine Idee der gewaltige umwälzende Prozeß im Inneren unseres Reiches während der vergangenen Jahre ins Rollen kam. Darüber hinaus habe sich seit dem September vorigen Jahres auch ein politischer Umgestaltungsprozeß bei den europäischen Völkern entwickelt, an dessen Ende em neues Europa stehen werde. Bei dem äußeren machtpolitischen Kampf um die Freiheit unseres Volkes uny um seine Lebensrechte habe auch die deutsche Universität ihren Platz gefunden und hohe Pflichten übernommen, ja, wieder einen neuen Sinn bekommen. Während unsere Soldaten an der Front stehen, nehme die Lenkung und Gestaltung unserer Kultur und unserer Wissenschaft unbeirrt tnren Fortgang. Nicht eine einzige deutsche Universität sei geschlossen in einer Zeit des Ringens um die Entscheidung, das ungeheure militärische Kratte erfordere. Der Rektor gab dann einen kurzen Ueber- blick über die eifrige Arbeit in allen Disziplinen unserer Hochschulen, die darauf gerichtet ist alle Kräfte für den Sieg unseres Reiches emzusetzen.
erklärte, daß er und die gesamte Universität stolz darauf seien, in der ersten Reihe dieser Männer von Anfang an den Oberbürgermeister der Stadt Gießen angetroffen zu haben. Weiter erinnerte er an die vielfältigen Schwierigkeiten, die sich im Verlaufe der letzten Monate für die Universität Gießen ergaben, bei deren Beseitigung er jederzeit die verständnisvolle Unterstützung des Gauleiters und Reichsstatthalters gesunden habe. Daneben sei es an erster Stelle Oberbürgermeister Ritter gewesen, der ihm (dem Rektor) stets und unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite stand. Sein großes Verständnis für die Belange der Universität und seine ununterbrochene tatkräftige Mithilfe, seine Großzügigkeit und seine Zielstrebigkeit habe manche Schwierigkeit beseitigt, die ohne seine Mithilfe überhaupt nicht hätte beseitigt werden können. Es sei eine schöne und selbstverständliche Pflicht, daß man Männern für ihre Leistungen Dank sage, und es sei eine schöne Sitte der Universitäten, daß sie diesen .Dank nicht nur mit Worten, sondern auch in sichtbarer Form zum Ausdruck bringen. Als er vor einiger Zeit dem gesamten Senat unserer Ludwigs- Universität die Absicht mitteilte, Oberbürgermeister Ritter die höchste Ehrung zuteil werden zu lassen, welche die heutigen deutschen Universitäten zu vergeben vermögen, sei es ihm eine besondere Freude gewesen, den uneingeschränkten Beifall sämtlicher Senatsmitglieder und einen einmütigen Beschluß des Senats feststellen zu können. Wenn er nun heute Oberbürgermeister Ritter die Würde eines E h r e n s e n at o r s der Alma mater Ludoviciana zu Gießen übertrage, so möge der Oberbürgermeister darin nicht nur den tiefsten Dank der gesamten Universität erblicken, sondern auch davon überzeugt sein, daß es der Gießener Universität zu einer besonderen Ehre gereiche, in ihrem neuen Ehrensenator einen allzeit einsatzbereiten und alten Kämpfer des Führers zu besitzen. Für ihn als Rektor sei es eine ganz besondere Freude, daß der erste Ehrensenator, der unter seinem Rektorat ernannt werde, Träger des goldenen Ehrenzeichens der Partei sei.
Hierauf überreichte der Rektor Oberbürgermeister Ritter die Urkunde und das Abzeichen der
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muß man es ihm ja zugestehen. Es geschehen Dinge, für die nur der Große der Richtige ist — wenn - zum Beispiel der Leberecht die Finger m der Maschine hat, so wie neulich, und wenn dann der Arzt > über Land ist. Wer soll den Arm abbinden? Natürlich macht das der Hermann. Oder Streit schlichten unter den Leuten — auch das kann der Große gut. Mit wenigen Worten, aber die sind dann wie geschliffen. Das soll er ja auch alles machen, der Hermann. Aber die Lena an die Bahn bringen — darauf hätte man ebensogut selber ein Recht!
Erni und der Vater und die alte Kluttigen stehen nun auch noch um die Kalesche herum. Gott, was für ein Aufwand an Worten!
Und nun wischt die Kluttigen sich auch noch nut der Schürze über die Augen, weil doch das Fraulein so sehr der verstorbenen Frau gleicht — —
Das ist zu viel für Jupp, das gibt ihm den Rest. Er pfeift laut, ruft noch einmal vernehmlich „Aus Wiedersehen" und macht kehrt. Richtung Brauerei. Für solche Fälle ist der Hefensranz da
An beiden Seiten der Fahrstraße stehen Ebereschen. Ihre Beeren sind schon rot wie Korallen. In dem Garten draußen blühen dte Blumen tn herbstlicher Pracht. -
Die schönste Zeit ist nun bald vorbei, sogt Hermann, und weil er ins Sinnen kommt und die Zügel hängen läßt, gehen auch die Pferde lang- ’aßena nimmt einen zarten weißen Faden von ihrem Mantel. Altweibersommer — Mariengespinst. Die schönste Zeit vorbei, tönt es in ihr nach. Hat Hermann das absichtlich gesagt? Ahnt er etwas von den widerstreitenden Gefühlen tn Lena Oetteking. Wie war es zugegangen, daß der Grasehof ihr tn kurzer Zeit zu einem Stück Heimat geworden war. Lena will sich noch einmal umsehen, aber me brüchige Wachstuchplane verdeckt die Sicht nach hinten Sie kann nur noch einen Wick auf den Hutberg erhaschen. In seinem Schutze liegt das Haus mit dem grauen Schieferdach Lena vermeint, einen süß-säuerlichen Geruch zu spuren, den der Wind vom Brauhof herübertreibt.
Haben sich die zwei Menschen, tue hier zusammen- sitzen, gar nichts zu sagen? Auch Hermann schweif . Lena sieht bewußt an ihm vorbei und versucht, sich - die Tage in Breslau vorzustellen. Sie mirb bet [ ©ottfriebs Mutter sein und wird da Halt suchen.
Aber es bleibt doch nur das eine: die Gewißheit, daß man den Gräfehof nun so bald nicht wiedersehen wird. Seine Menschen auch nicht. Man roiro an ihrem Schicksal nicht teilhaben dürfen. Christoph muß sehen, wie er allein fertig wird. Aber er hat ja Hermann.
„Ich war gern bei euch", sagt Lena.
Hermann wirft einen kurzen Blick auf ihr Gesicht. Dann preßt er die Lippen zusammen und sieht mie- der geradeaus. Mit einem „Hü" muntert er die Pferde an. Ist das alles, was Lena Oetteking zu jagen hat? Das wurmt ihn.
Rainfarn und Goldklee säumen den Straßengraben. Letzter Mohn leuchtet dazwischen auf. Sena möchte aussteigen und einen großen Strautz pflücken. Und dabei hat ihr Erm doch schon die vielen Astern aus dem Garten mitgegeben.
Kann man denn nicht etwas tun, um den Zei^ punkt hinauszuschieben, bis man einsteigen mutz und der Zug einen fortbringt? Unaufhaltsam rollt das weiße Band der Straße unter den Radern meq--Es ist gut, daß man nicht allem im
Wagen sitzt. Das Abschiednehmen ertrüge sich noch viel schwerer. Solange man den Hermann sieht, ist etwas vom Gräfehof nahe. .
Seltsam, wie sich für Lena der Hof in H^rmnnns Person verkörpert. Viel mehr als in Christoph Gräfe dem doch alles noch gehört, der wie em Jte= qent ist. Aber eigentlich beherrscht doch Hermanns stilles Wesen das Treiben auf dem Hof und m Der Brauerei. — Der Wagen rumpelt über das Klein- |t0U?berf&nas Gesicht fliegt helle Röte. Die letzte halbe Stunde ist verträumt. Hätte man nicht noch vieles sagen mögen? Zentnerschwer lastet ihr Die Sache mit dem Sparkassenbuch auf dem Herzen , aber da ist schon der Bahnhof, und Hermann ruft einen Gepäckträger. Alles ist mit einem Male sehr nU&nTi)at ein schales Gesicht, als sie sich von «er- mann verabschiedet hat. Er kann das Pferd Yuajt allein lassen, und so geht Lena mit gesenktem Kops hinter dem Träger durch die Sperre.
Sie hat nichts in der Hand, als den bunten Asternstrauß, und doch ist es, als trüge sie schwer । an Hermanns letztem Blick.
(Fortsetzung folgt.)
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ichtenmittel nb Kinder mit Kreiseln erscheinen auf den Grab-
Oberbürgermeister Ritter dankte bewegten Herzens dem Rektor und dem gesamten Senat der Universität für die hohe Ehrung, die ihn überrascht und sehr erfreut habe. Er. er- blicke darin eine Ehrung der Stadt Gießen, aber zugleich auch eine Ehrung der Partei, denn er sei tolz darauf, als alter Nationalsozialist der erste . zu sein. Der diese hohe Würde unserer Universität erhalte. . . , ’ ■
Des Dankes an ihn für seine Mithilfe bedürfe es nicht, denn er habe es von Anfang an, als er vom Gauleiter zur Leitung der Stadt Gießen be- timmt wurde, als eine feiner selbstverständlichen Pflichten angesehen, seine ganze Kraft auch für die Universität Gießen einzusetzen, die aus dem Leben und der Bevölkerung unserer Stadt nicht wegzu- denken sei. Aus der Universität Gießen seien zahlreiche Männer hervorgegangen, die dem deutschen Volke durch ihre Wissenschaft viel Wertvolles geschenkt hätten und die eine Kraftzentrale geworden ei, auf die unsere Stadt und das ganze Volk stolz ein konnten.
Der Oberbürgermeister innerte dann an die mannigfaltigen Schwierigkeiten, die bisher zu überwinden waren, er wies aber auch auf den starken Auftrieb aller Kräfte und Energien hin, die von dem Führer und feinem Aufbauwerk ausgingen . unb die alle deutschen Volksgenossen mit gutem Willen begeisterten und mitrissen zum Einsatz ihrer Person und ihrer ganzen Kraft, woraus dann eine ungeheuere Energiequelle für unser deutsches DolL
ilbecn der alten Aegypter.
Ein anderes Urgerät kindlichen Spiels ist der Ball, mit dem die Kinder unserer germanischen Vor- ityien sich ebenso vergnügten wie die altgriechischen Mben und Mädchen. Zahlreiche Ballspiele zckhl- m, lange bevor sie als Sport ausgebildet wurden, n den wichtigsten Kinder- und Volksspielen, und 3 ist es bei den Naturvölkern noch heute. Bei den iskimos hat man zwei Arten von Ballspielen geinten, darunter den Fußball, und es ist gewiß lisch, was zuweilen behauptet worden ist, die Grönländer hätten das Spiel von den Normannen elernt. Waren doch die südlich von den Eskimos senden Tinno-Jndianer eifrige Ballspieler, und so iberhaupt alle Rothäute, bei denen Fußball, Fang- all, Schlagball usw. verbreitet war.
Aus dem 16. Jahrhundert besitzen wir zwei Do- umehte, die uns die Kinderspiele jener Zeit leben- ig vor Augen führen. Das eine ist das große Ge- Me Pieter Breughels in der Wiener Galerie, I andere das Verzeichnis von Spielen, das art im 24. und 25. Kapitel seiner „affenteuer- l und naupenungsheurlichen Geschichtsklitte- " der Übersetzung von Rabelais' ©araantua bie- fjier finden sich neben zahlreichen Abwandlun- alle die Spiele, die noch heute das Kinderherz icken. Auch an kriegerischen Spielen fehlt es , denn stets haben die Kleinen, die die Großen ahmten, mit den Waffen ihrer Väter gespielt sich selbst kriegerisches Gerät gefertigt.
Bogen und hölzelin diu fneit er mit sin selbes hant und schoz viel vögele, die er vant, htet Wolfram vom jungen Parzival. Zur Waf- usrüstung gehörte auch das Streitroß, und so sich die- kindliche Phantasie das Steckenpferd, ein Knabe auf dem Breughelschen Bild stolz t. Ganze Steckenpferdreiter-Schwadronen ruck- im Frühjahr gemeinsam aus, und berühmt ge- Den ist die Huldigung, die die Nürnberger Kna- nach dem Friedensschluß, der den Dreißigiahn- Krieq beendete, dem kaiserlichen Hauptkommissar olomini brachten. Mehrere tausend Knaben er- nen mit Steckenpferden vor seinem Hause, uno olomini, der ein großer Kinderfreund war, chvkte allen Teilnehmern einen viereckigen silber- f nm Friedens Pfennig zum Gedächtnis.
kann gar nicht anders. Sie muß ihre Bedenken, die i mit einem Male fo deutlich werden, ">ütei,en Er ist auch viel jünger als ich , fugte sie noch hinzu. , Ach, bislang war alles so einfach, so selbstverstand- “«emanus «and^uckt auf, als wolle "Lena bei Den Schultern nehmen und schütteln. Und dann ballt er wieder die Hände zusammen. nnrorht" fnat
„Ohne Ueberzeugung handeln, ist Unrecht , sagt
” meifc, daß ich (einer allen Muller den groß, len und letzten Wunsch ihres Lebens erfülle , recht- '°D^mMt wisien, was du tust" sagt «ermann.
Er spricht (ehr schroff. Dabei sieht es in «ermanne Innerem aan, andere aus. Er macht sich gegen Lena und^ge gen sich selbst gewaltsam hart. Täte er es nicht, müßte er jetzt diese Frau in feine 9rrmc reißen müßte sich nehmen, was sein Herz tatert - Sena Dettetings Liebe. Aber «ermann fflräfe der Grübler, steht wie oor einer Schranke. Al t rin anderer,'oben in Ostpreußem Und rnor-
£r.-;h mill Lena fort. Sie sagt nichts, daß sie ibren Plan ändern und noch bleiben mochtt. Nein, ÄtX Oute Nacht" unb steht auf. Geht den mondhellen Weg zurück ms «aus.
3unt> hat am nächsten Morgen einen dicken roten ®0„fP gr steht unbeholfen vor Lena, weil ihm das Abschiednehmen schwer fällt. Es war- wirklich ge- W<3u’bümm'&at du mit'dieser alten Kalesche sah- niufct" sagt er und verbirgt unter dem Aerger
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' so weit f°rt9ßI£ Bahn bringen will' Genießt wieder
Dann erinnerte er an den Auftrag, den er vor einigen Monaten vorn Gauleiter Reichsstatthalter Svr enger für die Führung der UnwerMt G,e- ßen erhalten habe, un£ daran, daß er hier Manner ..........,
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chen Willens unb auch gleichen^Geistes^waren^Er^G^eßem^^^EEE»
Naeb dem Rauchen 1
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| Men mochte ...
i ÄÄ^fagt k" UN»-"«. Aber Hermann hat es verstanden.
,Mas meinst du? Daß du nach s preuß M?" Seine Stimme klingt beherrscyr.
.Ich habe mein Wort gegeben.
I An Name fällt nicht. Mir Len->i isti es g W ( \ vnständlich, daß Hermann sie ö
(hnrerfullte Nachl macht hellhörig und bringt em lie K beide unsicher. Ja, Über Lena Oettekmg ijl ein aroßes Zagen gekommen. Die Sache m Nm Sparkassenbuch hat b?n ^jfSie Ent-
I Sicherheit wächst und wachst. Darf s
I bdun-g für sich behalten? Kann sie ftüttdt te ßerantmortung ift ein (djmeres W°rt^Rutte>, si einmal am Gewissen, dann rührt s . ^^^rn Stöbert in noch ganz onderen G Men- . hr^m... Kann man es verantworten, einem Men^ jshrn, den man kaum kennt, fürs ganz
bann noch »n «nligts, ^;iüE6
f W nur gut gefallen ---Lena
| $elmttms, und doch klingen Zweifel
I Las Fruhlmgswetter lockt vor allem die Kinder llitl die Straße, und .ihrem fröhlichen Tummeln |aitn man aeradezu das Wohlbehagen und die über- chchende Lebensfreude anmerken, die Sonne und Wsluft ln dem jungen Blut wecken. Kinderspiele iti Freien sind immer in erster Linie Bewequngs- pi?le, Lauf- und Greif-, Hüpf- und Ballspiele. Ge- Ijssi Spiele aber sind jahreszeitlich bedingt und , m 1- eilten im Frühling so regelmäßig wieder, wie die ^erkeh^ Ziörche und die Schwalben. Dazu gehören vor :(Jem das Kreiseltreiben und das Spiel mit Mur- neh, Schussern, Klickern oder wie die kleinen Ku- ■eln aus gebranntem Ton oder Glas sonst in den erschiebenen Gegenden heißen. In den Städten Indien freilich diesem alten Spielzeug die neuzeit- -chrn Bewegungsmittel Konkurrenz, für die Kleinen er Roller, für die Größeren der Rollschuh, der in en letzten Jahren rasch zum erkorenen Lieblings- piesiettg der Jugend geworden ist. Aber dazu ge- öttn glatte, asphaltierte Straßen, auf denen die -hlonken Kindergestalten lustig dahinflitzen. Auf em Lande oder in kleineren Städten, wo diese Dcflle/i Fahrbahnen fehlen, sind die Kinder ihren Geiseln und Murmeln treu geblieben, und ganz drängen werden sich diese Spielgeräte nie lassen. Zie sind so alt wie die Menschheit, und immer wer-
■ Daß Lena bedrückt ist, gibt tz-rmann Mut. Ja, eine unbestimmte «Öffnung nistet (ich tn (em «erz I "".Warum willst du fort?" fragte er unverrmttelt. . Lena bleibt die Antwort fchulüig. Aus dem dun, len «rmmsl schießt plötzlich aufblitzenb eine Stern ■‘soa’man dabei nicht an einen Wunsch denken?
' tetr wenn sich gleichzeitig eine Mena »mmendrangen? Daß man Klarheit haben leichte über Maries Nachlaß - daß man dem I Hanne oben in Ostpreußen die richtige Srau roer I H Möchte - daß man - ja ibaB nan not« lang (° im dunklen Schweigen neben «ermann Grafe
Oberbürgermeifler Ritter
Am gestrigen Montag- nachmittaa versammelten ich im festlich geschmückt ten Sitzungssaale des Stadthauses, Bergstraße, der Hoheitsträger der Partei im Kreise Wetterau, Kreisleiter 23 ad»
Universität, Professor Dr. H. W. Kranz, und die Dekane unserer Universität, weitere Vertreter der Ludoviciana, Bürgermei- ter Vogt und eine Anzahl Ratsherren um den Oberbürgermeister Ritter, der im Mittelpunkt


