Ausgabe 
22.5.1940
 
Einzelbild herunterladen

Nie holländische Wehrmacht.

Anläßlich der Kapitulation der holländischen Wehrmacht verdient festgestellt zu werden, daß die Holländer gerade in den letzten Monaten noch eine umfangreiche Wehrreform durchgeführt hatten. Das Friedensheer, das noch im Jahre 1938 nur 24 500 Mann betrug, war auf über 50 000 Mann erhöht worden. Die Dienstzeit für die unberittenen Waffen war von 5% aus 11 Monate ausgedehnt worden. Außerdem fand eine durchgreifende Re­organisation der Infanterie statt. Die Kriegsstärke des holländischen Heeres darf mit 500 000 Mann beziffert werden. Die Motorisierung und die Ver­vollkommnung der Bewaffnung waren ebenso wie der Ausbau der Befestigungen beschleunigt durch­geführt worden. Am 1. November 1938 war ein Kommando der Luftverteidigung errichtet worden. Ihm unterstanden alle Einheiten der Flieger und Flugabwehrtruppen sowie die militärische Luftschutz­organisation. Die Wehrmachtsausgaben betrugen für das Jahr 1938 152 Millionen Gulden, dazu kamen 40 Millionen zur Durchführung der Wehrreform. Die Luftwaffe verfügte über etwa 500 Flugzeuge einschließlich der Reserven. In der Kriegsgliederung bestand das holländische Heer aus acht Infanterie­divisionen mit 72 Batterien und einer leichten Ka­valleriebrigade. Ferner gab es 20 Pionierkompa­nien, eine Eisenbahnkompanie und 14 Nachrichten­kompanien. Die Artillerie verfügte über 100 leichte und 60 schwere Geschütze einschließlich der Küsten­batterien, außerdem über ruyd 35 Flakbatterien. Angesichts der jetzigen Mobilmachung waren aber diese Zahlen noch wesentlich erhöht worden. Als Sollbestand der Bewaffnung waren vorgesehen: 3100 leichte und 1050 schwere Maschinengewehre, 400 leichte und 240 schwere Geschütze, dabei war die Flak nicht mitgerechnet.

Italiens strategische Stellung im Mittelmeer.

Rom, 21. Mai. (Europapreß.) lieber die Lage im Mittelmeer unter Berücksichtigung der italieni­schen Luftstreitkräfte veröffentlicht das Neuyorker BlattWorld Telegram" einen Aufsatz des Ma­jors Al William, der in den Vereinigten Staaten als einer der hervorragendsten Luftfahrtsachverftän- digen gilt. Er erklärt, die Tatsache, daß die britischen Admiräle vor vier Jahren, als die Home Fleet im Mittelmeer zusammengezogen war, die Heraus­forderung Mussolinis nicht angenommen hatte, beweise, daß sie ihrer Kräfte nicht sicher ge­wesen seien. Es sei schwer zu ^glauben, daß Eng­land geneigt sei, ein neues Schauspiel des Versagens seiner Seestreitkräste wie in Nor­wegen zu geben. Die Verwendung von Flug­zeugträgern hätte in dem engen Mittelmeer noch geringere Erfolgsaussichten als in der Nordsee, und auch in diesem Falle könnten die im Zentrum des Mittelmeeres zusammengeballten ita­lienischen Luftstreitkräfte wirksame Schläge nach allen Seiten austeilen. Die zahlreichen Unter­seeboote Italiens könnten in Zusammenarbeit mit den Fliegern ebenso wirksame Arbeit leisten. Außerdem besitze Italien eine gefährliche Flotte kleiner mit Torpedos ausgerüsteter Schnell­boote und besinde sich in idealer strategischer Po- sitton, um die Frage der britischen Seemacht ein für allemal zu lösen. Es würde England nahezu unmöglich sein, große Luftgeschwader auf eine so beträchtliche Entfernung zu entsenden, so daß der größte Teil der Luftoperationen im Mittelmeer Frankreich überlassen bleiben müsse, das durchaus nicht darauf vorbereitet fei, den Zusammenstoß mit der italienischen Luftmacht aus­zuhalten. .

Kleine politische Nachrichten

Der italienische Rundfunk meldet, daß die bel­gische Regierung ihre Flucht aus Ostende weiter fortgesetzt habe. Sie sei bereits im franzö­sischen Hafen Dünkirchen eingetroffen. Noch an­deren Meldungen soll sie schon nach Le Havre geflüchtet fein.

Wie Reuter meldet, ist seit Montag abend 19.30 Uhr jede Telefonverbindung zwischen England und Frankreich unterbrochen. Angeblich sei ein Hauptkabel beschädigt.

Der Duce hat den Generalstabschef der italieni­schen Wehrmacht, Marschall B a d o g l i'o , empfan­gen, der ihm über seine Inspektionsreise an die italienische W e st g re n 3 ß berichtete.

In den Provinzen Rom und Terni werden vom 21. bis 23. Mai Lu f t s ch u tz ü b u n g e n durchge­führt werden. In Rom ist die Straßenbeleuchtung dementsprechend zur Verdunkelung eingerich­tet worden.

*

Eine japanisch-mandschurische Freundschaftsab­ordnung ist unter Führung des Botschafters Sato i n R 0 m eingetroffen. Die Hauptstadt hat Flagaen- fchmuck angelegt. Die Abordnung wurde von Außen­minister Graf Ciano und dem Sekretär der Faschistischen Partei, Staatsminister Muti, emp­fangen. Im Rundfunk richteten Botschafter Sato und der Minister für Volksbildung, Pavolini, Bot­schaften an das italienische und japanische Volk. Am Nachmittag wurde die Mission vom Duce emp­fangen.

Der Vorsitzende des Deutschen Kolonialbundes, Generalleutnant Ritter von Epp, ist nach einem Besuch der Italienischen Kolonialausstellung in Neapel nach Rom zurückgekehrt. Er wurde auf dem Hauptbahnhof vom Kolonialminister General Terruzzi und vom Duce empfangen.

Am Dienstag versammelten sich die Leiter der Reichspropagandaämter in den Räumen des Reichs­ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda zu einer Arbeitstagung, bei der u. a. Staatsrat Dr. Conti über die Gesundheitsverhältnisse im Deutschen Reich sprach. Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Rede des Reichsministers Dr. Goebbels über die Lage. *

Seit dem 20. Mai erscheint in Oslo eine deutsche Tageszeitung unter dem TitelDeutsche Zei­tung in Norwegen". Sie dient der Unter­richtung der in Norwegen stehenden deutschen Sol­daten und der dort ansässigen Deutschen, denen sie ein Band zur großen deutschen Heimat sein soll.

*

In Berlin ist eine Reihe von Abkommen zwischen dem Reich und Ungarn unterzeichnet worden, wo­durch die wesentlichsten ans dem Zerfall der ehe­maligen tschecho-slowakischen Republik unter den vertragschließenden Teilen entstandenen finanziel­len und wirtschaftlichen Fragen ihre Regelung ge­sunden haben.

Am Dienstagnachmittag legte der neue Königlich Italienische Botschafter Dino A l f i e r i am Ehren­mal Unter den Linden einen Kranz nieder. Vorher schritt der Botschafter die Front der vor dem Ehrenmal aufgestellten Ehrenkompanie ab. Der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf H e ß empfing am Dienstagnachmittag den Botschafter Alfieri.

Der schwedische Dichter Werner von Hei­de n st a m m ist im Alter von 80 Jahren nach einer komplizierten Lungenentzündung gestorben. Hei­denstamm ist nach dem Tode Selma Lagerlöfs die zweite große Dichterpersönlichkeit Schwedens, die in den letzten drei Monaten gestorben ist. Sein Buch Karl XII. und seine Kriege" ist auch in Deutsch­land viel gelesen worden.

Mord an deutschen Fliegern wird vielfach vergolten!

Berlin, 21. Mai. (DNB.) Der französische Rundfunk hat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Warnung ausgesprochen, man solle auf Flieger, die mit Fallschirmen abspringen, nicht schießen, be­vor nicht klar sei, ob es sich um feindliche oder um eigene Soldaten handele. Diese Warnung zeigt, daß man offenbar die Befatzungen deutscher Flug­zeuge, die sich in Luftnot befinden, nicht zu schonen gedenkt. Es muß nochmals darauf verwiesen werden, daß Deutschland schärfste und vielfache Vergeltungsmaßnahmen er­greifen wird, wenn im einzelnen festgestellt wird, daß die Gegner sich völkerrechtswidrige Behandlungvon Fallschirmjägern oder von abspringend en Besatzungsmitglie­dern eines in Not geratenen Flugzeuges zuschulden kommen lassen.

Amerikanische Kriegsmaterialausfuhr hauptsächlich für Frankreich.

Washington, 21. Mai. (DNB.) Die vom Staatsdepartement ausgegebene Aprilliste der Aus­fuhr oder Bestellung von Kriegsmaterial stellt den Gesamtwert des bestellten, aber noch nicht ausgeführ­ten Kriegsmaterials mit 40, die Gesamtausfuhr mit 17,5 Millionen Dollar fest. Dies bringt die Gesamt­

ausfuhr der ersten vier Monate 1940 auf 78,7 Mil­lionen Dollar. Hauptsächlich bestellten im April: Finnland für 2,8, Frankreich für 21,9, Eng­land für 11,1 und Holländisch-Jndien für 1,5 Mil­lionen Dollar. Die Ausfuhr ging hauptsächlich nach Frankreich, und zwar für 12,7 und nach Eng­land für 2,7 Millionen Dollar.

Verstärkte Erholungsfürsorge der NSKOV.

Die von der NSKOV. immer mehr ausgebaute Erholungsfürsorge für Kriegsbeschädigte und Kriegs­hinterbliebene wird auch während des Krieges durch­geführt. Außer der ihr nunmehr neu aufgetragenen Durchführung der Erholungsverschickung vonkriegsbeschädigtenKameradendes derzettigen Krieges nach Zakopane führt die NSKOV. die Erholungsverschickung für Kriegs­opfer des Weltkrieges im verstärkten Maße durch. Für den Sommer 1940 kommen für dieses Erholungswerk 20 000 Kriegsbeschädigte und Kriegs­hinterbliebene in Betracht, und zwar 12 000 kriegs­beschädigte Frontsoldaten und 8000 Hinterbliebene, d. h. Kriegswitwen und Mütter.

Der Tag der Wehrmacht.

Die VeranstaltungLN des Ersatzheeres am Tage der Wehrmacht für das Kriegswinterhilfs­werk 1940 Eintopfessen, Kleinkaliberschießen,

Reiten der Zivilbevölkerung, Kasernenführung usw. haben einen Betrag von 3 416 565,35 RM. er­geben. Des weiteren hat das Feldheer im Ope­rationsgebiet und der Oberbefehlshaber O ft 1 545 641,95 RM. erlöst. Das Sammelergebnis im Bereich der Wehrmacht beträgt somit rund fünf Millionen R M. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchttsch, hat allen, die zu diesem großen Erfolge beigetragen haben, ferner den Gefolgschaften des Heeres, die sich als Sammler bei der Straßensammlung beteiligt haben, für ihre Einsatzbereitschaft seinen Dank und seine volle Anerkennung ausgesprochen.

Kriegszuschlag bei Kapitalerträgen.

Der Kriegszuschlaa zur Einkommensteuer ist, wie der Reichssinanzminister feststellt, von allen Kapital­erträgen, die dem Steuerabzug unterliegen, einzu­behalten ohne Rücksicht darauf, ob der Gläubiger dem Kriegszuschlag zur Einkommensteuer unter­liegt oder nicht. Wenn Gläubiger der Kapitalerträge eine Körperschaft ist, so ist der einbehaltene Kriegs- zuschlag zur Einkommensteuer zu erstatten. Den Erstattungsantrag stellt der Gläubiger der Kapi­talerträge. Eine Erstattung kommt nur in Betracht, soweit die nach Anrechnung der Kapitalertragsteuer verbleibende Körperschaftssteuer geringer ist, als der einbehaltene Kriegszuschlag. Wenn die Körper­schaft, für deren Rechnung der Kriegszuschlag ein­behalten wurde, zur Körperschaftssteuer nicht ver­anlagt wird, so ist der einbehaltene Kriegszuschlag von dem Finanzamt zu erstatten, das für die Ver­anlagung des Gläubigers zuständig wäre. Eine An­rechnung und Erstattung unterbleibt, soweit der Kriegszuschlag für anleihestockpflichtige Kapital­erträge einbehalten worden ist, bis auf weiteres.

Aus aller Welt.

Verbrecher hmgerichlel.

Am 21. Mai 1940 ist der 35jährige Alfred Reith hingerichtet worden, den das Sondergericht in Kas­se l als Gewaltverbrecher zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt hat. Der zwanzigmal vorbe­strafte und bereits zur Sicherungsverwahrung ver­urteilte Reith griff während der Verbüßung einer fünfjährigen Zuchthausstrafe einen Strafanstalts­beamten cm, um ihn zu töten.

Erdbeben in Kalifornien.

Das südliche Kalifornien wurde am Wochenende von einem Erdbeben heimgesucht. Zehn Perso­nen wurden getötet, zahlreiche verletzt. Der Sachschaden wird auf 2,5 Millionen Dollar geschätzt. Zahlreiche Häuser, Brücken und eine ausgedehnte Wasserzufuhranlage sind beschädigt worden. In meh­reren Ortschaften wurden die Schulen geschlossen. Die Polizei verhaftete einige Plünderer.

Große Ueberschwemmungen in Rumänien.

Infolge der anhaltenden Wolkenbrüche der letz- ten Tage ist der Fluß Rirnnic etwa 200 Kilo­meter nordöstlich von Bukarest über die Ufer ge­treten. Mehrere Dörfer und das angrenzende Acker­land wurden ü b e r f ch w e m m t. In der Gemeinde Rimnieeni stehen 150 Häuser und 1500 Hektar be­bautes Ackerland und Wiesen unter Wasser. Am schlimmsten wurde der Ort Maicanesti heimgesucht, wo die Häuser teilweise über 2,5 Meter unter Was­ser stehen; mehrere Gebäude sind eingestürzt. Etwa 2000 Hektar Land sind hier überschwemmt. Der Verkehr zwischen den Städten Rinicul-Sarat und Focsani ist unterbrochen, die Telephonverbindungen zerstört.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptichriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik, - Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz - und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.

Gießen, den 22. Mai 1940.

Für alle wohltuenden Beweise der Teilnahme bei unserem schweren Verlust dankt im Namen der Hinterbliebenen

Gustel Fritz, geb. Gröschner.

!503 D

KwU

2507 D

Gerichtsvollzieher in Gießen, Ludwigstraße 331., Teleph. 3239.

sucht.

2504D

lockstratze 9 p

schneidet auch außer dem Hause gesucht, äteoett & SoQn Plockstraße.l 2484l>

Donnerstag, den 23. Mai, nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Versteigerungslokal Neuenweg 28 dahier) zwangs­weise gegen Barzahlung:

1 Nähmaschine, 2 Schreibmasch., 1 Registraturschrank, 1 Diplomat- schrelbtisch, 280 Salon - Ver­dunster, 4 verzinkte Kartoffel­körbe, 200 Pakete Aluminium- Plank-Putz, 1 Ladenfräsavvar., 1 braunemaill. Herd (komplett).

NebeDverdienst

Suche f. einige Stunden in der Woche

Frau oder Fräulein

f.Stenogravhie und Schreib­maschine. Sehr. Ang. u. 25010 an den G. A.

Für mein Kontor stelle ich sofort oder später eine tüchtige Krast ein. - Kenntnisse in Steno­graphie und Schreibmaschine sind erforderlich.

Wiuterhoff, Gießen

Drogen Photo

Kreuzplatz 9-10.

2496 A

«MW

zum l.Juni ge-

aus feuerschützend. Aruverbindung und Holz, DR GM. 1470647.

Größe 90X190 cm und 75X175 cm. Die stahlspar. Schutzraumtür aus massiv. Sperrholz. Gegen Eindring, v. Feuchtigk. geschützt, wasserfest. Besond. bewährt in Kellerräumen. Lieferbar sofort fix und fertig zum Einsetzen (ohne Kennziff.) Vertrieb nach § 8 Luftschutzges. genehmigt. Alleinverkauf für Gießen, Alsfeld, Friedberg, Marburg,Wetzlar: (2booD IIqii fi. (n Gieflen Klein -Linden, KdU &. Brandweg 11,Tel.4202.

Laufbursche gesucht

fürCrednerst.16 (Lebensmittel-

gesch.). Vorstell, zwischen 12 u. 14 Uhr bei Wickert, Liebigstrasie 30 (Eingang Kctth. Kirche l.Beding.: Durchaus ehrlich und fleißig. 0is54 Arbeitszeit 45 Stunden täglich.

Gassichere Ätarirei Zimmer- Wohnung

Keine Ursprungs­zeugnisse,

Umbern nur Zeugnis­abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungsunte» lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten aus der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen! Für d. Dresch mist

Heizer f. Selbstfahrer u. Lokomobile ge­sucht, sowie Einleger u. Oresch- arbeiter llangeDreschzeit) Heinr. Schmidt, Drescherei, Frankfurt a.M.- Niederursel."^

Sauberes

Kuchens mäddien

(Stellenangebote! ÄkNdetUNgs-

1-----------1 u. Reparatur-

mit Balkon, Log­gia,Badezimmer, vor kurzem neu hergerichtet, im Horst-Wessel-

Wall, ab 15. 6. für 80 RM. zu vermieten.

Schr. Angeb. u. 01851 a. d. G.A.

5-Z.-Wolinnng mit Bad und Mädchenkammer in der Bleichstr. per 1. Juli zu vermieten. Schr. Angeb. u. 2497D a. d. Gieß. Anz. | Mietgesuche"] 3-4*3immer-

Mmg sofort od. später gesucht. Evtl. Tausch gegen eine bill., schöne 2-Zimm.-Woh- uung m der Nähe

Gießens. Schr.I 7 , Angeb. u. 01849 gesucht. 23i2d an o. Gieß. Anz.' Selterswea 19.

Mädchen evtl, tagsübe^7"d per bald g^cyt.

^lbtags mD

Gemeinnützige

e.G.m.b.H., Giefeen

Wir laden die Mitglieder zu der am Samstag, dem l.Juni, abends 8 Uhr, imBurghof" stattsindenden lahres-HanpIveriaumlinifi freundlichst ein und bitten um zahlreichen Besuch.

Tagesordnung:

1. Vorlage des Geschäftsberichtes und des Jahres­abschlusses für das Geschäftsjahr 1939

2. Bericht des Aufsichtsrates

3. Bericht über die gesetzliche Prüfung

4. Genehmigung des Jahresabschlusses

5. Verteilung des Reingewinnes

6. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates 7. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern

8. Anträge.

Der Jahresabschluß für 1939, sowie der Geschäfts­bericht nebst den Bemerkungen des Aufsichtsrates liegen in der Zeit vom 24. Mai bis 31. Mai 1940 in der Geschäftsstelle der Genossenschaft, Aulweg 26, werktäglich (außer Samstag), von 16 bis 19 Uhr, zur Einsicht der Mitglieder offen.-Anträge zur Jahres- Hauptversammlung müssen bis zum 29. Mai 1940 bei dem Vorsitzer des Aufsichtsrates, Karl-Vogt- Straße 19, schriftlich eingereicht werden.

Gießen, den 22. Mai 1940. 2495D

halt.

2502V

kaufen Sie bei

Beachten Sie auch immer-?

Drogen - Chemikalien Parfümerien Hygienische Artikel

Photo - Photoarbeiten Projektion Schmalfilm-Kino

Gemeinnützige ßangenoffenfGhaft 1894 e.G.m.h.H.,Giehen

W. Martin, Vorsitzer des Aufsichtsrates.

Kreuzplatz 9 und 10

Sammelruf 3153 804a

Landgerichts- direktor Schudt, Wilhelmstraßel9 Stellengesuche] Junger

Friseurgehilie sucht Stellung. K. Schramm, Wetzlar, b. Ulm, Bahnhofstraße 3

MIM fürLebensmittel- geschäft gesucht, kann evtl, ange­lernt werden. Schrift!. Angeb. u. 01852 an den Gieß. Anzeiger. Gesucht z.l.Juni SluDileoiraooiler RalblagsmädcheD in kleinen Haus-

Kaufgesuche

Wir kaufen gebrauchte möSLneuwerttfie Krattwagen zum Taxwert und erbitten Ihr Angebot öDelWn Ruf 2847/48.

Gut erhaltenes

Radio

Gleickstr.,z.kauf. gesucht. Schrift!. Angeb. m. Bau­jahr u.Preis unt. 01855 Gieß.Anz.

Empfehlungen

Klaviere

werden 660D fachgemäß

gestimmt und repariert

G. Ebert

Klavier machet

Bleichstraße 17

Fernruf 2403

Höhnens slangen eingetroffen.

Holzbandluug Dürr LEo. (2505V

öaschäftsdnicksachet

Rechnungen Briefbiatter Briefumschläge Postkarten Gesch&fts karten bei Brühl. Schulstr.?

Vereine

50er

1888-1938

Donnerstag, den 23.5 40, abends: 3ufaminenhinft b. Alterskamerad

Haibach, Ecke Riegelvfad- Ebelftraße. 01858

ÄDas große Spezialhaus

KÖHLER

ist nicht nur Ihr Berater in allen Kleider-u.Punktfragen. KÖHLER sorgt auch für die laufende Pflege Ihrer Zivil- und Uniform-Beklei­dungsstücke: Aendern, Flicken, Modernisieren. Nur das Bringen und Abholen müssen Sie in der Kriegszeit selbst besorgen.

Eigene Maßschneiderei für Anzüge und Uniformen in höchster Vollendung __________________________________________________648 A

Betr.: Die Zustellung der Bescheide über Kanal--, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebüh-i ren für das Rj. 1940.

Bekanntmachung.

Nachdem die Zustellung der Bescheide über bid Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebüh« ren für das Rj. 1940 an die Zahlungspflichtigen bzwu Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem diese Bescheide als zugestellt zu gelten haben, der 21. Mai 1940 festgesetzt.

Diejenigen Gebührenpflichtigen, die bisher einen! Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgeforderc, dies alsbald beim Städtischen Vermessungs- und Grundstücksamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer! Nr. 5, anzuzeigen.

Gießen, den 22. Mai 1940. 24990

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Seltene Natur, urkunden von den Halligen und vom

Wattenmeer, die alle Naturfreund« und Dogelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden:

Unter SööeiWltm uJeeMbeü Beobachtungen und Natururkunden aus d. Dogelwelt d. deutschen i^ordseeküste. - Don Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Natur- aufnahmen.Sn Leinen gebunden RM. 3.90. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das aus­führliche Werbeblatt. HugoVermühler

Verlag Berlin- Lichterfelde

□DO

BÜRO-EINRICHTUNGEN

Gießen, Bahnhofstraße. 7g?p

Neue

Tapeten

oooEooo?

«Mw

von

ficinvich.

fiodiftätttr