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Scharfe Verfolgung in Somalilanb.
Oie Briten fliehen auf die Schiffe unter ständigen Angriffen der italienischen Luftwaffe.
Rom, 19. Aug. (DRB.) Der italienische Dehr- machtsberichl vom Montag hat folgenden Wortlaut:
3n Britisch- Somaliland verfolgen unsere Truppen nach Durchbrechung der zweiten feindlichen Verteidigungslinie und der Eroberung und Ucberschreilung von L a f a r u k den Feind, der sich in Richtung der Schiffe zurückzieht, die ihrerseits unaufhörlich von unserer Luftwaffe bombardiert werden. Lin englisches Flugzeug ist von unseren Jägern abgeschofsen worden.
Ein feindlicher Luftangriff auf L a s s a l a hat weder Opfer, noch Schäden zur Folge gehabt. Lin weiterer Angriff auf den Flugplatz von Addis - Abeba hat zwei Tote und fünf Verwundete verursacht und zwei Flugplahhallen getroffen, die alles Material enthielten.
In 71 o r d a f r i k a hat unsere Luftwaffe die Anlagen des Wasser-Flughafens von S id i Barra n i, sowie Zeltlager und Kraftwagen in der Zone südöstlich von S ollu m wirkungsvoll bombardiert. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.
Feindliche Luftangriffe fanden auf Mailand statt, wo drei Bomben einen Häuserblock trafen und andere auf offenem Felde niederfielen. Angriffe auf E u n e o und Turin haben unbedeutenden Schaden, jedoch keine Opfer verursacht. Wie üblich wurden Flugblätter abgeworfen.
Der Vormarsch auf Verbera.
Rom, 20. Aug. (Europapreß.) Der Durchbruch der Italiener durch die zweite Verteidigungslinie der Engländer in Brittsch-Somali- land wird von der Abendpresse in mächtigen Schlagzeilen verzeichnet. Auch in den Kommentaren wird oie Bedeutung des gewaltigen Sieges der italienischen Waffen in ausführlicher Weise gewürdigt. So schreibt Gayda im halbamtlichen „Giornale d'Jta- lia", die englische Katastrophe in Somaliland nähere sich ihrem Ende. Die italienischen Truppen stünden nun nur noch vierzig Kilometer von Berbern entfernt. Die an der Küste von Zeila aus vormarschierenden Truppen seien bis auf siebzig Kilometer an Berbern herangekommen. Schon am Samstag hätten die italienischen Truppen, nachdem sie die e r st e von den Engländern und Franzosen errichtete starke Verteidigungslinie durchbrochen hatten, ihren kühnen Angriff gegen die zweite englische Verteidigungslinie vorgetragen. Kurz vor dieser zweiten Verteidigungsstellung seien sie auf ein indischer Regiment gestoßen, das die Engländer zur Deckung ihres Rückzuges in den Kamps geworfen hätten, und hätten es aufgerieben. Unmittelbar darauf seien sie zum Sturm auf die zweite Verteidigungslinie übergegangen, die sie, obwohl sie ebenfalls gut ausgebaut gewesen sei, in siegreichen Kämpfen eingedrückt und überwunden hätten.
Rach den Kämpfen im Gebirge ständen die italienischen Truppen nun wieder im Tale, wo sie auf hastig angelegte Feldbefestigungen der Engländer stießen, mit denen das britische Oberkommando die italienischen Kolonnen aufzuhalten hoffe, um seinen flüchtenden Truppen den Rückzug und die Einschiffung in B e rb er a zu ermöglichen. Die Engländer leisteten verzweifelten Widerstand, die Luftwaffe versuche den italienischen Vormarsch aufzuhalten, und mit dem Näherrücken der italienischen Kolonnen an Berbera werde auch diesckwere Artillerie der Kriegsschiffe in Aktton treten, der die Italiener nur ihre sechs Kilometer weit tragende Gebirgsartillerie entgegenstellen könnten. Trotzdem gehe aber der italienische Vormarsch unaufhaltsam weiter, die italienische Luftwaffe werde voll eingesetzt, um die letzten Widerständ". der Engländer zu brechen, ihre überstürzten Einschiffungsoperationen zu stören und die englischen Kriegsschiffe anzugreifen. Man könnte annehmen, daß die Tage und Stunden des englischen Widerstandes in Berbera gezählt seien. Sie italienischen Operationen in Somaliland konzentrierten sich aber nicht etwa nur auf die nunmehr bevorstehende Eroberung Berberas, sondern sie verfolgten einen viel weitergehenden und entscheidenderen Plan, dessen letzte Auswirkungen man bald sehen werde.
Meder
ein „erfolgreicher Rückzug".
Stockholm, 20. Aug. (Europapreß.) Ein neuer „erfolgreicher englischer Rückzug" wird am Montagabend offiziell aus London gemeldet. In einer amtlichen Bekanntmachung heißt es, daß Britisch-Somaliland „fortfahrend geräumt wird". Alle Geschütze seien auf Fahrzeuge verladen worden, wenn sie nicht schon bei den Kämpfen in der letzten Zeit verloren gegangen seien. Ein großer Teil des übrigen Kriegsmaterials sowie Proviant fei auf die Schiffe gebracht worden. Das nicht mitgenommene Kriegsmaterial fei zerstört worden. Auch einen Teil der Verwundeten habe man an Bord nehmen können. Zum Schluß heißt es in der amtlichen britischen Feststellung natürlich, daß die italienischen Verluste im Vergleich zu den britischen weitaus größer gewesen seien.
Nach einem Bericht des britischen Kriegsministe- riums waren die ursprünglichen alliierten Dispositionen in So matt land auf dem Plane engster französisch . britischer Zusammenarbeit aufgebaut. Nach diesem Plane sollten die französischen Streitkräfte in Dschibuti natürlich den schwersten Teil des Kampfes auf sich nehmen, nämlich die rechte Flanke, das Kernstück der gesamten Stellung, hallen. Mll ihrem Ausscheiden fei
Blatt schreibt: „Bevor wir den Kampfwert der Italiener herabsetzen, sollten wir erst den Sieg über f i e erringen. Jedenfalls sind die Italiener glänzende Techniker. Schon im abessinischen Krieg haben sich Transport-, Nachschub- und ärztlicher Dienst als erstklassig bewährt. Die einfache Wahrheit ist nun einmal, daß unsere anderweitigen Verpflichtungen, so z. B. auch das Ausscheiden Frankreichs aus dem Konflikt, es uns unmöglich gemacht haben, den Italienern in Ostafrika als gleichwertig entgegenzutteten."
mehr als die Hälfte der verfügbaren alliierten Streitmacht lahmgelegt worden. „Wir konnten", so heißt es dann im Bericht weiter, „nicht genügend Verstärkungen nach Brittfch-So- maliland entsenden. Wir blieben mit unseren geringen' Kräften im Lande, um dem Feinde die größtmöglichen Verluste zuzufügen, bis der Rückzug unvermeidlich geworden war. Die Räumung des Somalilandes ist nun mit Erfolg beendet worden."
Ein interessantes Urteil über den Kampfwert der Italiener gibt die „Porkshire Po st": Das
Das italienische Operationsgebiet in Britisch-Somaliland. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
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Die strategischen Folgen.
Die wesentlichen Erfolge der Italiener in So- malilarü) haben schon jetzt, vor der Vertreibung der Engländer aus ihren allerletzten Stützpunkten, die sehr weitreichende Bedeutung, daß der italienische Besitz in Ostafrika zu einem gewaltigen Land- block abgerundet wird. Damit wird auch erst Abessinien zu einem riesigen Fort, dessen Zugänglichkeit auf der einen Seite sehr erschwert ist, aus dem auf der anderen Seite aber Ausfälle gemacht werden können. Britisch-Somaliland war der einzige Fremdkörper in diesem gewaltigen Landblock. (Französisch-Somaliland mit der Dschibuti-Bahn hörte mit dem Waffenstillstand auf, ein feindliches Einsprengsel im eigentlichen Sinne zu sein.) Britisch-Somaliland hat die Bedeutung gehabt, daß die Engländer in ihrer hergebrachten Küstenstrategie das zwischen dem Meer und Abessinien gelegene Randgebiet abgeschält und das Hinterland damit von sich abhängig gemacht hatten. Die Dschibuti-Bahn lag in der unmittelbaren Reichweite der Engländer und damit auch die bekannte südostabessinische Stadt Harrar. Die italienische Eroberung Z e i I a s machte
diesen unerwünschten Möglichkeiten schon vor Wochen ein Ende. Der italienische Vorstoß gegen Berbera rollt die ganze Küstenpositton der Engländer am ostafrikanischen Horn auf und gibt umgekehrt den Italienern Stützpunkte zu Luft- und Seeoperationen an dem engen Eingang aus dem Roten Meer in den Indischen Ozean ... gegenüber der englischen Zwingburg Aden in Sudarabien. Die Abrundung von Italienisch-Ostafrika auf ein Gebiet, das etwa viermal so groß ist als das Altreich, eröffnet den Italienern außerdem Stoßrichtungen gegen das obere Niltal: sei es in Richtung auf den Sudan oder gegen das zentralafrikanische Seengebiet.
Oes Führers Glückwunsch zum Siege in Ostafrika.
Berlin, 19. Aug. (DBB.) Der Führer hui zum italienischen Sieg in Ostafrlka folgendes Telegramm an den Duce gerichtet: „Duce! Nehmen Sie und Ihre Wehrmacht zu dem großen Sieg in Ostafrika meinen und des ganzen deutschen Volkes herzlichsten Glückwunsch entgegen. Ihr Adolf Hitler."
3n der Aacht zum Mnlag schwereVombenangriffe
Betriebsstofflager östlich London, Rüstungswerke, Hafenanlagen und Flugplätze mit Bomben belegt. — 447 Flugzeuge und 33 Sperrballone abgefchoffen.
Der Wehrmachtsbericht vom Montag.
Berlin, 19.Aug. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Luftwaffe errang, wie zum Teil schon durch eine Sondermeldung bekannlgegeben, am 18. August neue große Erfolge. Deutsche Fliegerverbände griffen in Süd- und Miltelengland kriegswichtige Ziele wie Jndustriewerke, Bahnanlagen, Flakslellungen und vor allem Flugplätze um London pnd in den Grafschaften Kent und Hampshire mit guter Wirkung an. Bei Bombenangriffen auf Schiffsziele im Kanal gelang es, ein Handelsschiff von 4000 BRT. zu versenken, ein weiteres schwer zu beschädigen.
An mehreren Stellen entwickelten sich heftige Luftkämpfe, in deren Verlauf unsere Zerstörer und Jäger dem Feinde schwere Verluste beibrachten. Das Zerstörergeschwader „Horst Wessel" unter Führung
seines Kommodore, Oberstleutnant h u t h, schoß allein an diesem Tage 51 Flugzeuge ab.
In der Nacht zum 19. August belegten Kampfflugzeuge große Beftiebsff off lager ostwärts London, Rüstungswerke in Norwich und Essex, die Hafenanlagen von Milfordhaven. ha- venmouth, Bournemouth und Weymouth sowie mehrere Flugplätze in Südengland und bei Liverpool mit Bomben. Bei allen angegriffenen Zielen konnten starke Brände und Explosionen beobachtet werden. In den Häfen wurden mehrere Schiffe getroffen.
Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 19. August in West- und Süddeutschland Bomben ab, ohne wesentlichen Sachschaden anzurichten.
Die Verluste des Gegners am gestrigen Tage betrugen 147 Flugzeuge. Davon sind 124 in Luftkämpfen abgeschossen und 23 am Boden zerstört oder durch Flakartillerie zum Absturz gebracht worden. Außerdem wurden 33 Sperrbaljone vernichtet. 36 deutsche Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.
Ausländische Korrespondenten dürfen nichts sehen!
Stockholm, 20. Aug. (Europapreß.) Die englische Presse betätigt, daß das Londoner Informationsministerium bei den deutschen Luftangriffen alles getan hat, um die ausländifchenKorre- spondenten nicht in die Lage zu versetzen, sich ein Bild von dem Ausmaß der deutschen Akttonen zu machen. Sowohl „Times" wie „Dailg Telegraph" machen genaue Angaben darüber, daß nunmehr sogar die amerikanischen Journalisten, die bisher noch stellenweise zu den Plätzen der deutschen Luftangriffe zugelassen wurden, z u - rückgehalten werden, damit sie sich nicht ein Bild von der Wirkung der Bombenabwürfe machen können. Es werden Beispiele angeführt, aug denen
hervorgeht, daß amerikanische Journalisten, denen man die Ausreise aus London in die südlichen Grafschaften verbot, in London acht Stund en lang warten mußten, um die erste Information über das Ergebnis deutscher Einflüge nach England zu erfahren.
Das riesige Ausmaß der Schäden veranlaßte den Londoner Korrespondenten von „Soenska Dag- bl a d e t" zu einer Fahrt nach Croydon, wo er am Sonntag verhaftet wurde, weil er sich informieren wollte. Seine Ausweispapiere waren in Ordnung. Nichtsdestoweniger wurde der Schwede stundenlang fest gehalten, weil man fürchtete, der Korrespondent werde übex die Wirkung der
„Oer Tag, bevor ich toi bin."
Das Bild, das England zur Zeit jedem aufmerksamen Bettachter bietet, ist nicht nur zwiespältig, sondern so voller Gegensätze, daß man ohne lieber* tteibung von einem chaotischen Wirrwarr sprechen kann, der sich auf die vielfältigste Weife äußert. Dem psychologisch und historisch geschulten Beobachter sagen aber die freche Ueberheblichkeit, der verzweifelte Optimismus, die Sorge und die falsche Einschätzung der eigenen Lage, die Hoffnungslosigkeit und der phrasenhafte Dünkel der Männer vom Schlage eines Duff Cooper lediglich, daß in England eine Untergangs st immung herrscht, die bereits in dem Titel einer augenblicklich in London gespielten Revue: „Der Tag, bevor ich tot bin" 3ur erschreckenden Bewußtheit weiter englischer Schichten geworden ist.
Militärisch gesehen, ergibt sich das gleiche Bild, wenn auch mit wesentlich anderen Vorzeichen. Hier sind die kennzeichnenden Merkmale einer inneren Hilflosigkeit die fieberhaften Anstrengungen, aus dem englischen Volk in letzter Minute „ein Volk in Waffen" zu machen, und die zynischen Eingeständnisse, daß man Die Zivilbevölkerung zu Heckenschützen heranbilden will, al|o au Kämpfern, die das äußerste Zerrbild echten Soldatentums sind. Der Anweisungen, wie man deutsche Tanks durch selbstgefertigte Handgranaten, durch Stacheldrahtsperren, wie man Fallschirmschützen durch Flintenweiber oder mit Heugabeln „bewaffnete" Dorfbewohner, wie man deutsche Soldaten „lautlos hinterrücks" niedermachen kann, grassieren zur Zeit sehr viele in England, angefangen von der friedlichen Geistlichkeit bis zu den Herren, die heute auf der Insel für die Politik „verantwortlich" zeichnen.
Sie alle aber ergeben in ihrer Gesamtheit das Eingeständnis, daß England den Krieg, den es einzig zu führen versteht, nämlich den mit den „silbernen Kugeln", bereits verloren hat und daher auch den anderen, den es nicht zu führen versteht, den militärischen, er st recht verlieren wird. Um den Sinn all dieser Brutalitäten, der militärischen Abgeschmacktheiten und sttategischen Sinnlosigkeiten zu verstehen — und damit das englische Drama dieses Krieges überhaupt — muß man sich vergegenwärtigen, daß der bedeutendste Militärschriftsteller Englands, Liddel Hart, Englands Strategie einmal „ein glitzerndes Schwert aus fremder Werkstatt" nannte. Es ist im wesentlichen das Söldnerideal, das den äußersten Gegensatz zu jener Clausewitzschen Auffassung eines „Volkes in Waffen" bildet. Englands Stolz war nicht das Ethos des Urstandes, wie er sich im Krieger und Bauern symbolisiert, nein, Englands Stolz war der eines Krämers: mit Hilfe der überlegenen Finanzmacht fremde Truppen zu werben, die
Bombardements berichten. Der Londoner Korrespondent von „Stockholms IUrningen" berichtet, daß das Ziel der deutschen Bombenabwürfe hauptsächlich Flugplätze, Bahnhöfe u. a. m. seien. Die Bevölkerung Südenglands und Londons wurde von der deutschen Aktton vollständig überrascht. Die Gebäude eines Flugplatzes von Süd-London standen in Flammen, noch ehe man sich über das Ausmaß der deutschen Angriffe klar geworden war. Die Aktionen der deutschen Bomber und Jäger waren derart gewaltig, daß die englischen Jäger nur noch wagten, sich aus dem Hinterhalt an die Angreifer heranzuschleichen. Hunderte von deutschen Maschinen tauchten innerhalb kürzester Frist auf, dreimal mußte ßuftalarm für London gegeben werden: mittags, nachmittags und abends. Mehrere Stunden faßen die Londoner in ihren Luftschutzkellern.
Zweierlei Maß.
London, 19. Aug. (Europapreß.) Die Soldaten Großbritanniens sollen in Zukunft nicht mehr so viele Vergnügungen haben wie bisher. Alle Truppenkommandeure werden aufgefordert, die von ihnen für die Unterhaltung ihrer Mannschaften in Aussicht genommenen Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen auf die Hälfte herabzusetzen. Die Armeeleitung vertritt den Standpunkt, daß in einer solch kritischen Zeit die Soldaten sich mehr auf den Krieg als auf ihre Vergnügungen konzentrieren sollen. In der englischen Luftwaffe hegt man nun große Befürchtungen, daß für die Flieger eine ähnliche Anordnung getroffen werden könnte. Die Leitung der Luftwaffe ist nämlich der Auffassung, daß man die Mannschaften durch Unterhaltungen bei guter Stimmung halten sollte.
Mit der puritanischen Auffassung der britischen Heeresleitung stimmt es schlecht zusammen, daß trotz der vielen Proteste aus allen Teilen der englischen Bevölkerung und den Versprechungen der Behörden, den seit Kriegsausbruch wie Pilze auf« schießenden „B o 11 l e - P a r t i e s" ein Ende zu bereiten, erst vorige Woche wieder eine solche .private" Vergnügungsstätte für die Wohlhabenden i n einem früheren Klubgebäude eröffnet worden. Wie der „Daily Expreß" berichtet, dienten die Räume bis dahin als Luftschutzkeller und sollen eigenartigerroeife auch in Zukunft für diesen Zweck zur Verfügung stehen. Jeder, wer es auch sein mag, muß zu diesem wohl luxuriösesten Luftschutzraum Londons zugelassen werden, wenn er während eines Luftalarms Unterkunft sucht. Manchem wird es dadurch möglich sein, sich diese für ihn sonst unzugängliche Vergnügungsstätte auch einmal von innen anzusehen.
Neue Vollmachten für Roosevelt.
Das Repräsentantenhaus der USA. nahm mit 342 gegen 33 Stimmen die bereits früher vom Senat bewilligte Vorlage an, wodurch der Präsident autorisiert wird, die Nationalgarde sowie das Reserveoffizier-Korps für eine einjährige Diestführung zu mobllisieren.


