Ausgabe 
20.7.1940
 
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Lang-Göns, den 20. Juli 1940.

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Kesselbach, im Juli 1940.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem plötzlichen Verlust meines lieben, herzensguten Mannes und Vaters

Otto Velten

sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Wahl und die Kranzniederlegungen sprechen wir unseren tiefsten

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auf dem Hofe Wasser holen wollte, hörte plötzlich Rufe des Kindes aus dem Giebelfenster des Spei­chers, das 9 Meter über dem Boden lag. Im gleichen Moment stürzte auch schon das Kind in die Tiefe. Geistesgegenwärtig warf das junge Mädchen den Wassereimer fort und fing das Kind in den Armen auf. Das Kind trug nicht den g e - ring ft en Schaden davon, wie auch das Mädchen ohne Verletzungen blieb.

Jude wegen Oevisenvergehens verurteilt.

LPD. Frankfurt a. M., 17.Juli. Die Straf, kammer verurteilte den 65jährigen Juden Israel K ö n i g s f e l d wegen vollendeten und versuchten Devisenvergehens zu zwei Jahren Gefäng. nis und 10 0 0 0 RM. Geld strafe. Beschlag­nahmte 6000 RM. und weitere 3000 RM. werden eingezogen. Der Angeschuldigte hatte mit einem ge­wissen Zeißler, der in Haft weilt und demnächst ab­geurteilt wird, ein Abkommen getroffen, für dritte Personen, vornehmlich Juden, deutsche Reichs- markinsAuslandzuverbringen. Zeißler war bei dem Uebereinkommen die Hauptperson. Königsfeld sorgte dafür, daß Geldmittel herbei­kamen und verdiente bei der Sache. Es gelang, 3000 RM. zu verschieben, bezüglich 6000 RM. blieb es beim Versuch.

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Braunfels, 19. Juli. (Lpd.) Gegenüber dem Zechenhaus der GrubeGutglück" am Bahnhof Braunfels wurden von einigen Arbeitern Erd­bewegungen durchgeführt. Dabei wurde der Arbeiter Ludwig Kissel aus Weilmünster von herabstürzenden Gesteinsmassen verschüttet und auf der Stelle getötet. Ebenfalls verschüttet wurde fern Arbeits­kamerad Fritz Baier aus Weilmüyster, der mit chweren Verletzungen geborgen und dem Kranken­haus in Wetzlar zugeführt werden konnte.

Wunderbare Kindesrettung durch ein junges Mädchen.

LPD. Siegen, 18. Juli. Eine wunderbare Kin­desrettung wird aus der Ortschaft Feuersbach ge­meldet. Eine junge Fra^u weilte mit ihrem drei Jahre alten Kinde zu Besuch im Elternhaus. In Abwesen­heit der Mutter war das Kind einer Katze auf den Speicher nachgelaufen. Dabei war es an ein offenes Fenster geraten. Ein 18 Jahre altes Mädchen, das

cher Weisheiten, oft von kräftigem Humor gewürzt. Stabreim und Gleichkl<mg festigen formelhafte Wen­dungen für Jahrhunderte. Mit Gott und dem Schick­sal, mit Grund und Boden, Leben und Sterben, Krankheit und Liebe, mit dem Eheleben, mit mensch­lichen Eigenarten und Gebrechen, auch mit dem All­zumenschlichen sowie mit der bäuerlichen Umwelt, aus der sie ihre treffenden Bilder nehmen, beschäf­tigen sich die Sprüche, die nur einem Verbildeten platt und abgeschmackt erscheinen können.

Die Arbeit von > Moritz Hansult weist urdeutsche Art in der Gestalt des hessischen Bauern auf. Möge die verdienstvolle Schrift in weite Kreist dringen und dazu beitragen, die Liebe zu Heimat und Volkstum und die Achtung vor dem Bauerntum als dem Kraftquell der Nation zu wecken und zu ver­tiefen! Helmut Oehler.

** Mit der Spange zum eisernen Kreuz ausgezeichnet. Dem Oberstarzt Dr. Strenger, Standortarzt, Gießen, seit Kriegsausbruch Divisions­arzt einer Infanterie-Division, wurde anläßlich der großen Durchbruchsschlacht im Westen die Spange zum eisernen Kreuz verliehen.

** Mit dem Eisernen Kreuz ausge­zeichnet. Der Gefreite in einem Gebirgsjäger- Regiment Konrad P r e i ß, Wetzlarer Weg 80, der bereits den Feldzug in Polen, dann in Norwegen und zuletzt auch in den Vogesen mitgemacht hatte, wurde für seine Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet und gleich­zeitig zum Oberjäger befördert. Die gleiche Aus­zeichnung erhielt der Flugzeugführer und Unter­offizier bet einer Staffel im Westen, Heinz Beck, Bahnhofstraße 56. ,

** Mit dem Treudien st-Ehrenzeichen bedacht. Dem Brückenschlosser Heinrich Bischoff, im Dienst der Bahnmeisterei 1 Gießen, wohnhaft Bruchstraße 9, wurde für 40jährige treue Dienst­leistung das vom Führer und Reichskanzler gestiftete Treudienst-Ehrenzeichen (1. Stufe) verliehen. ,

** Eine Zweiundachtzigjährige. Frau Marie Diehl, geb. Ruppenthal, wohnhaft Asterweg 9, kann am morgigen Sonntag ihren 82. Geburtstag feiern. , M ,

** Bestrafte Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 5. bis 11. Juli im Bereich der Polizeidirektion Gießen, einschließlich der Polizei- ämter Bad-Nauheim und Friedberg, wiederum gegen Verkehrssünder ein und zog sie zur Rechenschaft. Zur Anzeige gebracht wurden 5 Kraftfahrzeugführer, 7 sonstige Fahrzeuglenker, 1 Radfahrer und 1 Fuß­gänger. Gegen 3 Kraftfahrzeuglenker, 4 sonstige Fahrzeugführer und 1 Radfahrer wurden gebühren­pflichtige Verwarnungen ausgesprochen. Mit ge­bührenfreien Verwarnungen kamen 3 Kraftfahrer, 2 sonstige Fahrzeuglenker, 7 Radfahrer und 7 Fuß­gänger davon. , ,

** D i e Feuerprobe be st and en! Nach 10 Monaten Krieg kann der Reichsluftschutzbund feststellen, daß seine Amtsträger und die von diesen ausgebildeten Selbstschutzkräfte ihre Feuerprobe be­standen und sich bie Maßnahmen des zivilen Luft­schutzes bewährt haben. Ein interessanter Bericht

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in der soeben erschienenenSirene" zeigt, wie in Stunden der Gefahr die vom RLB. gelehrten Maß­nahmen zum Ziele führten. Das neue Heft bringt außerdem eine wichtige Abhandlung überLicht­disziplin", sowie einen AufsatzWer löst eigentlich die Luftschutz-Sirenen beiFliegeralarm" aus?"

Strafkammer Gießen.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen den G. S. aus Muschenheim verhandelt. Er ist beschuldigt, im Frühjahr 1940 sich an einer Person unter 14 Jahren fortgesetzt vergangen zu haben. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr, abzüglich ein Monat und 25 Tage Untersuchungshaft, verurteilt. Strafmilhernd wurde die seitherige Un­bescholtenheit des Angeklagten berücksichtigt.

Amtsgericht Gießen.

Der L. M. in Gießen hatte durch Strafbescheid des Finanzamts Gießen eine Geldstrafe von 9500 RM. erhalten. Er hatte Vermögens- und andere Steuern in Höhe von etwa 6500, RM. hinterzogen. Gegen diesen Strafbescheid beantragt M. gerichtliche Ent­scheidung. Nachdem eine Reihe Zeugen belastend gegen ihn ausgesagt hatte, nahm der Angeklagte seinen Antrag auf gerichtliche Entscheidung zurück.

Aus der engeren Heimat.

Erfolge der heimischen Viehzucht.

Im Monat Juni konnten in bei; Abteilung B des deutschen Rinderleistungsbuches wieder 21 Kühe des Höhenfleckviehs und des Roten Höhenviehs aus den Tierzuchtamtsbezirken Gießen, Darmstadt und Biedenkopf eingetragen werden. .

Ferner wurde in das Deutsche Schwemeletstungs- buch die ZuchtsauHeida 375" des Schweinezüchters Heinrich Schwing, Burg-Gemünden, Krets Alsfeld, eingetragen, so daß sich die Zahl der aus dem Gebiet der Landesbauernschaft Nessen-Nassau in das Deutsche Schweineleistungsbuch eingetragenen Tiere somit auf 5 erhöht.

Landkreis Gießen.

- Steinbach, 18.Juli. Der bisherige Schirr­meister einer motorisierten Panzerjäger-Abteilung Heinrich Haas, Sohn des Kriminalsekretars 1. Jt. Heinrich Haas, wurde nach der mit Erfolg bestande­nen Teilnahme an einem Lehrgang zum Truppen- ingenieur ernannt und gleichzeitig bef 0 r de r t. Er war Kriegsteilnehmer 1914/18.. Der ^eld- unterarzt Dr. Heinrich Ludwig W ä l b, Sohn des Landwirts Ludwig Walb, wurde für bewiesene Tapferkeit beim Sturm auf die Maainotlinie mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

* Reiskirchen, 19. Juli. Heute morgen ereig­nete sich in der Kurve am Dorfeingang von Linden­struth her ein Verkehrsunfall. Ein Personenkraft-, wagen fuhr gegen einen Baum, wurde erheblich be­schädigt und mußte abgeschleppt werden. Der Lenker des Wagens erlitt dabei erhebliche Schnitt­wunden am Kopf und muhte sich in ärztliche Be­handlung begeben. _____________

Die Trauerfeier für 3319D

Heinrich Baum findet Montag, 22. Juli 1940, um 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

Statt Karten 1 .

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die trostreichen Worte und überreichen Kranzspenden beim Heimgang meiner lieben, teuren Frau und unserer innigstgeliebten Mutter

Elisabeth Luise Schmidt

geb. Frey sprechen wir auf diesem Wege unseren allerherzlichsten

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Sprüchen, viele Derbheiten vor, die durchaus nicht als salonfähig gelten können-, aber" mit ästhetischen Maßstäben darf man hier nicht messen. Und ^o er­steht, trotz der gewissenhaften Betonung der Schat­tenseiten, doch ein großartiges Bild dieses boden­verwachsenen Menschenschlages, dem die ganze Liebe des Verfassers gehört.

Ein besonderer Abschnitt handelt über die Sprache des Bauern vom ewigen Acker und zeigt jenen als Objekt der landesherrlichen Agrarpolitik. In er­schütternden Bittschriften an die Landgrafen die jedoch meist taten, was ^sie tonnten rst hier von verheerenden Mißernten und grauenhaften Hungersnöten die Rede. In solchen Zeiten fanden die fremden Werbeoffiziere im Lande williges Ge­hör. Schwer war das Los des Bauern unter der drückenden Last der Abgaben und Frondienste. Es werden Bittschriften angeführt, in denen einzelne um Befreiung von den Fronarbeiten nachsuchen, weil sie sich körperliche Beschwerden bei ihrem har­ten Tagewerk zugezogen haben. Im großen und ganzen jedoch haben Landesherrn und Adel nn Ulrichsteiner Bezirk (auf den sich Hansult vorzüg­lich stützt) Maß gehalten, so daß auch die Parolen des Bauernkriegs 1525 hier kein Echo fanden.

In der Einleitung entwirft Hansult ein packendes Bild von dem oberhessischen Bauern und seinem scheu verborgenen Inneren, wobei er jeweils Vogels­berger und Wetterauer einander gegenüberstellt. Denn einen oberhessischen Bauern gibt es nicht, und sie ziehen auch selbst unter sich einen Tren­nungsstrich. Der Wetterauer, Bewohner einer rei­chen, vom Verkehr völlig erschlossenen Gegend, ist Franke geworden, der Vogelsberger, so meint Hansult, dagegen in seinem rauhen Bergland Katte geblieben. Wie dem auch sei, die Unter­schiede jedenfalls sind deutlich genug. Sie zeigen sich auch in S p r a ch e und Tracht. Vor allem aber ist der Vogelsberger schwerfällig, nicht sonderlich phantasiebegabt, und trotz einer gewissen Neigung zum Uebernatürlichen fast ohne Märchen und Sagen: er ist ein Hinterwäldler, herb, schwerzungig, grüblerisch und bescheiden, aber er hat etwas Na­türlich-Anständiges in seinem Auftreten, etwas Herz­liches und Gemütliches. Der Wetterauer dagegen lebt mehr nach außen, ist reich an Sprüchen und Schwänken, er ist von der Nähe der großen Städte beeinflußt, ist Diplomat und pfiffiger Lebemann, gelöster und kultivierter als jener und auch manch­mal sogar etwas groß-fprecherisch.

Einen unübertrefflichen Einblick in Fuhlen und Handeln dieser Bauern und in ihre ganze Welt aber geben die Sprüche, die in den großen und kleinen Dingen des Alltags das Allgemeine hervor­heben. Sie sind oft von, unvergleichlicher Präge­kraft- hier zeigt sich der Dauer als Sprachschöpfer in seiner Welt. Mit gesundem und gerechtem Urteil wägen sie menschliches Tun und Lassen ab und mahnen zu Vorsicht und Ueberlegung in Reden und Handeln. Dabei ist ihnen nichts Menschliches fremd, aber wie heikel und derb sie auch sein mögen, ist ihre Tendenz doch meist rein. In ihrer knappen Bildhaftigkeit und unverfälschten saftigen Dialekt­form bringt Hansult eine köstliche Sammlung sol­

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