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ABWICKLUNG

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben Mannes, unseres treusorgenden Vaters, sowie für die zahlreichen Kranz­spenden sprechen wir auf diesem Wege unseren herz­lichen Dank aus.

Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen:

Anna Heidlindemann, geb. Braun.

Gießen, den 20. Juni 1940.

Gießen (Händelstraße 16), den 17.3uni 1940 z. Z. Katholisches Schwesternhaus

Unsere 2rmlinde ist angekommen!

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Gertraud Äraner, geb. Huth Or. W. Brauer

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fTheaterfreunde!

Wir bieten im Laufe der Sommerspielzeit 5 Vorstellungen

Millionen konnten außerdem durch den Verkauf der Pferde gedeckt werden.

Aehnliche Szenen wie damals erlebte Verrieres auch in den Tagen oom 17. und 18. Juni 1940, mit dem einen Unterschied, daß sich durch den stürmi­schen Siegeslauf der deutschen Truppen, die nun bereits den jenseitigen Grenzüberaang besegt haben, hier keine größeren Truppenmassen des geschlag­nen französischen Heeres mehr auf neutralen. Boden flüchten können. In Verrieres begegneten uns un- zähligevbis über das Dach beladene Fuhrwerke, Kraftwagen sowie Gruppen flüchtender Franzosen mit ihren kläglichen Habseligkeiten. Mehrere fram zösische Zoll- und Grenzschutzbeamte befanden sich noch auf französischem Boden. Die deutsche Reichs-

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für einige Stun­den in der Woche gesucht.

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Todes-Anzeige

Gestern nacht verschied nach kurzer Krankheit unser Gefolgschaftsmitglied

Hugo Bechthold

aus Launsbach.

Wir verlieren in ihm einen treuen, aufrichtigen und fleißigen Mitarbeiter, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden.

Gestern verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater

Konrad Balser

im 70. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Marie Balser, geb. Geiß.

Gießen (Krofdorfer Straße 10). den 20 Juni 1940.

Die Beerdigung findet in aller Stille statt.

Täglich 4, 6, 8.15 Uhr. Sonntag 3,5.30,8.15 Uhr

Jugend hat Zutritt 2909A

(siebener Vortragsring

Goethe-Band,KauhnännischerVer0inu.Volksbildanßsstätie6ie6eD Montag, den 24. Juni 1940, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula der Universität, Zugang Goethestraße Vortragsabend des bekannten Sprechers

Dr. Leonhard Blass

Der letzte Sprung des alten Löwen

Dichtungen, Briefe und Dokumente über Englands Spiel mit den Völkern

Die Mitglieder des Goethe-Bundes und des Kauf­männischen Vereins haben bis zu drei Plätzen freien Eintritt gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises am Saaleingang. Die Mitglieder der Volksbildnngsstätte Gießen erhalten besonders ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.40 auf der Kartenvorverkanfs- stelle der KdF., Gießen, Seltersweg 60. Die Mitglieder der Gsserschäft für Erd- und Völkerkunde erhalten ge­gen Vorzeigen ihres Mitgliedsausweises an der Abend­kasse ermäßigte Karten zum Preise von RM. 0.50, Mit­glieder der NS.-Frauenschaft, des Landschaftsznndes Volkstum und Heimat gegen Vorzeigen des Mitglieds­ausweises Karten zum Preise von RM. 0.60, Nicht- mitgl eder zu RM. 1.- bei Challier und an der Abend­kasse, Stndentenkarten zu RM.0.30 bei Hausverwalter Becker, Universitätsgebäude, HJ., BDM., Militär und

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aang der klägliche Vorbeimarsch der Bourbaki- Armee. Die Bedingungen des Grenzüberganges und der Entwaffnung wurden in einem kleinen Haus in der Stadtmitte von Verrieres zwischen Ge­neral Herzog und dem französischen General Clinch ant unterzeichnet. Eine Gedenktafel an dem Haus erinnert noch heute an jene Zeit. Da­mals zogen über die Grenze von Verrieres 88 000 Mann; der Vorbeizug der Artillerie, die an der Spitze marschierte, dauerte 48 Stunden. Das Kriegsmaterial umfaßte 12 000 Pferde, 1200 Wagen und 1200 Geschütze. Die Internierung kostete den Schweizer Bundesstaat 12,2 Millionen Franken. Die Kriegskasse der übergetretenen Armee hatte einen Wert von 1,6 Millionen Franken, etwa 1,15

kriegsflagge ist bei Larmont-Dessus, in Sichtweite der Schweizer Grenze, gehißt worden. 50 französische Soldaten überschritten in diesem Augenblick im Lauf­schritt die Grenze und wurden entwaffnet. Immer neue Flüchtlingsscharen überschreiten die Grenze mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel, mit den in letzter Mi­nute zusammengerafften Habseligkeiten beladen. Auf einem Fuhrwerk lag alles wüst durcheinander: Koffer, Wäsche, Möbel, ein Radioapparat und so- gar eine Nähmaschine. Die Archive und Standes­amtsurkunden mehrerer französischer Ortschaften wurden im Cafe Federal von Verrieres deponiert. Der Inhaber des Cafes, Cesar Hirt, ist der Sohn des Kaffeehausbesitzers, der 1871 den Uebertritt der Bourbaki-Armee miterlebt hatte.__________________

über, wo sie sofort entwaffnet und in Inter­nierungslager gebracht werden.

Den zahlenmäßig stärksten Zustrom französischer Truppen, die der immer drohenderen Umzingelung und Gefangennahme durch die oorstürmende deutsche Armee durch eilige Flucht und Uebertritt auf neu­tralen Boden zu entgehen trachten, erwartet die Schweiz auf dem Grenzabschnitt zwischen Ba­sel und Verrieres (unweit von Pontarlier).

Die Einwohner von Verrieres erleben erneut historische Stunden. Hier überschritten schon ein» m a l während des französisch-deutschen Krieges 1870/71 eine geschlagene französische Armee und Tausende von Flüchtlingen die neutrale Grenze: am 1. Februar 1871 vollzog sich an diesem Grenzüber-

WM ffiirky fFcmplc das kleine, tapfere Trappermädel inmitten eines packenden Geschehens. - Ein Film für jeder­mann der sich ein jugendliches Herz bewahrte

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Freitag, 21. Juni abends 8 Uhr, im groß. Bühnensaal

Gastspiel der Frankfurter Oper

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Musikalische Leitung: Otto Winkler, 1 Kapellmeister der Frankfurter Oper. - Bühnengestaltung: Herbert Decker, Oberspielleiter der Frankfurter Oper.

Bühnenbild: Hellmut Jürgens.

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mit einem guten Werkzeug zu schaffen. Das wissen Sie doch auch. Ob Sie Schrei­ner oder Schlosser sind, Sie müssen sich auf jeden Fall auf Ihr Arbeitsgerät verlas-, sen können. Es muß ein Werkzeug sein, welches die Arbeitsgänge erleichtert und wacker voran hilft. Es muß dabei stabil sein und Arbeitskraft sparen Und so sind sie auch alle beschaffen, die guten Werkzeuge von

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