uoiiiicrstiifl, 20. Juul l*H0
Eichener Anzeiger
Oie deutsche Klagge auf dem Straßburger Münster
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Zuhrerhauptquartier, 19. Juni. (ONB ) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: L.uneville <whw im ti»ln»n *W"Le‘Ä
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und die Festung Toul sind genommen. Oie deutsche Flagge weht aus dem Straßburger Münster.
Oie Begegnung von München
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inqc ausrauben, tu, gatiA verschlucken 3n ble|en Geslchl»krels passt auch
laut:
Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Unsere rNarlneLrkundungs-Flugzcuge haben ein feindliches U-Boot versenkt.
Auf dem nordafrikanischen Kriegs- schau plah ist die Lage unverändert.
3n 0 ft a f r i f a ist eine englische Kolonne, unter- stützt von Panzerwagen, die unter hissung der Trikolore in unsere Linien einzudringen versuchte, in einem wirksamen Gegenangriff zerstört worden.
Unsere Luftwaffe hat feindliche L u s t flotten ft ü tz p u n k I e a n g e g r i f f e n und dabei drei Flugzeuge in Brand gesetzt. Feindliche Flugzeuge haben eine landwirtschaftliche Siedlung mit Bomben belegt. Drei Frauen und einige Kinder wurden getötet. ‘ -
3n der gestrigen Nacht hat der Feind unter Bombenabwurf Luftangriffe auf Städte in den Provinzen Ligurien und Piemont ausgeführt. Opfer sind keine zu beklagen. Der Schaden ist ganz gering.
Der Kannst geht weiter "
(90. Jahrgang HH44 (jrlrtjemi täglich, nutzer Hvnntng» und >Vetcrinn8 tktlrtiwn: DieIllustrierte Oliefu'ucr rtiunilienblntter HeiumtimBild Die^ctzolle Mvnntd-BeAnnOl'rcict r Mit 4 BeiinnenNM 1.95 Obne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 nucb bei Nichterscheinen von etnAelnen Nummern infolge höherer Gewalt nrrnfvrcdhuifriiliifi 2251 Sbrnbtanfdnift ..^biAvincv" Postsclied 11ti»"i>rnnks./M
Der Wehrmachtsberichl vom Mittwoch.
Führeehauplquarlier. 19. Juni. (BUB.) Dao Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die französische Wehrmacht lüft sich Immer mehr auf.
Schnelle Truppen haben in der Normandie Lherbourg genommen. Bei Rennes ist die Bretagne erreicht. C e 2U a n 0 nach Süden durchschritten.
Zwischen Orleans nnb Revers gelang es an vielen Stellen die Loire z u überschreiten. 3n Burgund stossen viele Truppen schon in Richtung auf C n 0 n vor.
Westlich RI ü I h a u s e n sind Panzer- und motorisierte Divisionen, von Belfort kommend, im Begriff. sich mit den Truppen zu vereinigen, die Über den Obcrrhein angegriffen haben, und die bei Hl ünft er schon tief in die B ogef en vorgestotzen sind.
weiter nördlich ist Kauen genommen und der Rhein-Rlarne-Kanal östlich Rancy In breiter Front Überschritten. 3n der TUaginol-Cinlc beiderseits Dieben Hofen leistet der Feind noch widerstand.
Kampf- und Sturzkampfverbände wirkten durch Angriffe auf Befestigungen. Feldstellungen. Eisen dohnstrecken. Iruppenansammlungen und Kolonnen mit. den Widerstand des In Lothringen eingeschlosse neu Feindes zu brechen.
Dor Cherbourg wurde ein Handelsschiff von 1 0000 Tonnen durch Bomben versenkt.
3n England griffen deutsche Kampssllegerver- bände zahlreiche Flugplätze sowie G r 0 tz t a n k- lager an der Ihemsemündung mit Bomben an und setzten diese in Brand, hierbei zeichneten sich besonders die von Generalmajor Loeler geführten Fliegerverbände aus.
Britisctze Flugzeuge flogen auch In der Rächt zum 19. Juni in Rord- und Westdeutschland ein, um wie bisher ihre Bomben über nichtmilitärische Ziele ab- zuwerfen. Dabei find etwa 18 Tote unter der Polizei und der Zivilbevölkerung zu beklagen, darunter eine Anzahl Personen, die sich nicht In die Luftschutzkeller begeben hatten.
Die Gesamtverlusle des Gegners in der Lust betrugen gestern 6 Flugzeuge. 5 deutsche Flugzeuge werden vexmltzt.
Der Leutnant in einem Schützen-Regiment Dietz hat eine wichtige Brücke durch kühnen Zugriff unversehrt In unsere Hand gebracht.
Italienische Luftwaffe weiter im Angriff.
Ein scindlichcü U-Boot Versen«.
Rom, 19. Juni. (DRB.) Der italienische Wehr- machtsberichl vom Wittwoch hat folgenden Wort-
Unfer (telegraphisch von München nach 'Berlin übertragenes) 'Bild «zeigt die beiden Führer der verbündeten Nationen während der Besprechung im Führerbau. — (Presse-Hoffmonn-M.)
Oie Zusammenkunft von München im Echo der italienischen preffe.
ö e n f, 19. Juni. (DNB.) Der französische TM- fter der nationalen Verteidigung Uetz im /tachric^ tenbienft folgendes bekannt geben: ,.Es besteht ch kein Waffenstillstand. Verhandlungen haben noch nicht begonen. Der Kamps fteht weIler. Der fran^öfilche ÜJtlnifierrat Hai eine erfWtung oerölfentlkhl, In der es beifit: „Go erlf crt kein ®affen|tlllftanh, wir haben auch die Was|en mchi niebergelegt, daher ist es unsere Pfllcht, d e n d-r Hand lorHuleg.nl- »« General DegaulIe, der in der Negierung N Y naub Ches bes Militärkabinetts war es bann aber oorzog, nach Cnglanb zu flüchten, hielt do kernige Nundfunkansprache, in der er w a. aus führte- Generale, die feit vielen Jahren die fron Zösifchen Armeen befehligten haben eine neue Jte gieruna gebildet Diese Negierung behaupte, oan unsere A?meen besiegt sind und hat Verhandlungen MH dem Grinde ausarnamm-n. u^dl^F.Wdfi'lfl, r Fehler fllbt ee noch
teilen elnsufielten. Ich lafle. dafi Jranfretn) verloren i[t. Irofi oller unserer Fehler fllbt -» noch flenufl Mittel, die uns eines lafles flelfalten werden untere Feinde zu zermalmen (!) ®a» ““fr, möge, die Flamme des sranzösljchen Widerstandes
tiesttzmnen, zwei französische Armeen znr Verteidigung der britischen Insel und? England au schicken und alte Übrigen noch verfügbaren streit« kräste In Nordascika zu konzentrieren Osteich^eltiq !otte die französische Marine ebenso «nie die Luft« lotte den Kampf an der Sette Grvtzbrttannlens fort« etzen sollen.
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sterprästdent hat sich darum gezwuugcn gesehen, eine Nelhe von Motznohmen zu treffen, die ans weit e r e Dl n 11 o n I e v n n g von Backwaren. Mehl, Zucker und Fleisch abzielen Der französische Innenminister Po ma ret hat burd) den Nundsnnk an die Bevölkerung In Frankreich einen Ausruf gerichtet, die Ortschaften nicht zn verlassen, auch dann nicht, wenn diese unmittelbar vor der Besetzung stünden Der Platz der srauzüslfchen Bevöl- kernng sei nicht aus den Landstratzen. Darum habe die französische Negierung alle srnnzösischeu Städte au offenen Städten erklärt. Auf biefe Welfe würden die Franzosen an Ihren Wohnorten in Sicherheit sein.
Stockholm, 19. 3unl. (Eurovapretz) Wenngleich auch alle londoner Blätter freundlich'' Worte für den ehemaligen Verbündeten finden, so hat der Beobachter doch ha» Gefühl, dasz das amtliche England von Marschall Petatn enttäuscht Ist, well dieser es ablehnte, den anmatzenden Bor- fchlag einer englisch-sranzöMchen Unionsgründung zu diskutieren. Seit Montagabend wird fast In jeder englischen Nnndfunklendung daraus hinge- miesen, batz die neue französische Negierung e» nicht für notwenbtg befunben habe, ben englischen Vor- schlag au beantworten. Zwei Versuche habe die brl, tische Negierung unternommen. Zunächst habe Churchill sich mit Neynaub In ber französischen Provinz- stabt Nantes getroffen Neynaub Hobe die Unfähigkeit elngestanben, ble sranzttslschen Armeen weiter Im Kampfe zn halten. Schltetzllch habe man sich auf eine Formel geeinigt, nach der ble fran
zösischen Armeen den Kamps zwar ausgeben, die s r a n z ö f I s ch e Negierung aber nutzer Landes gehe, um dadurch die Fiktion der Legalität aufrecht zu erhalten Dieser 0 Hurchill-Neynand- Plan non Nantes aber sei an der klaren .Haltung des Marschalls Pötaln gescheitert
Ein weiterer 'Berlud). Frankreich Im Wlrknngs- .......h ',n (।halt«", i' । । H B o । "1 a ii । unhtnotn« men worden Während von allen Fronten her Mel« düngen einlrasen von der Verzweiflung der sranzö- slsck;en Soldaten, die sich nld)i mehr zur 'Berteldl- nung formiertl'u, habe der britische 'Balsrhoster den letzten Plan unterbreitet Dieser ei ulrljln anderes gewesen als eine dreiste Speknlatlim auf da«, fron« zöstsche Kleinbürgertum In einem Unionspakt sollte laut Neuler folgendes vorgesehen werden: „Die beiden Negierungen erklären, bah Frankreich und Grotzbritannien nld)l länger zwei Nationen, sondern ä! I sch 5rItt |tbi Union ü II' werden Die Vertcisimig dieser Union wird dafür Sorge tragen, batz die Organe der Landes- v e r t e I d I g n n g z n I a m m e n g e I e g t nnd eins gemeinsame äutzere, sinanzlelle und wlrts,hnfllid)« Politik betrieben werde. Zeder srmizttslstlp- Bürger wirb unverzüglidi die brlllld)e Bürgerschaft erwer- ben, ebenso wie jeder britische Untertan Bürger von Frankreich weiden wird, Während de« Kriege» foll io nur iln iln i labtneH geben und alle Streitkräfte Grotzlirilcmnlens nnd Frankreichs, zu Lande, zn Wasser und In der Lust, werden unter die Leitung dieser Negierung gestellt. Diese Negierung wird dort arbeiten, wo sie es am besten kann. Die beiden Parlamente werden förmlich .assoziiert' werden Frankreich wird seine verfügbaren Streitkräfte Im Felde. zn Wasser und In der Lust zur Verfügung stellen.
Mit anderen Worten also: Frankreich sollte voll- tisch, wlrtschaftlld) und staatsrechtlich im b r 111 • ipIri valikommen dul• hsii, nur noch ein Anhängsel der Londoner Plntokratle fein! .s)lnter diesem Ueberrnmpelnng-»verfud) verbarg sich eiskalte Berechnung Man wollte, wenn schon ,^rankreld)s Armee zerorach, wenigsten» Frankreichs ft I o 11 •• und ft rankreich » K o tonte n e r b e n i 91 ffn niederträchtige Leichenfledderei Crst die Völker für sich bluten lassen, wenn es brenzlich riecht, im Stich lassen, nnd wenn e» ganz schies geht, sie auch nach unter Ausnutzung der Not-
tlmmlimr von 2liiArlnrn für die Mittagbnnmmer b|g.^'/ INn de^Bovmittooä Wt iintvrdlr für I mm-Olllw bei VhiAClgCH mm " ' ihrltcf VL,’trrtniufiin« Vim 70 mm Wiche IW Pf, 2Vlcbrrboluim'ViaUhiffel I VlbhUHinc'.VieimenhaficlH Plabvorsdnist (rnnbcilac* 2tciclnlmrmm)t.’h" »mehr (Vrinithlntf (BninbVrflle VbibcrmiAclaim
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|lcn ergrisfenl Stratzbnrg, uralte Stad« des Neiches, Im Lause der Jahrhunderte so oft Symbol deulfd)er (Krätze nnd deutfd>er Schmoch. nun wieder in deutsdrer Dondl Kanin Hot in heu unseligen Noveniberhigeli 191H, als die Wassenstillstandsbehlngungkn s'iwn den Umfang kommenden Unheils ahnen Hetzen, etwa» bitterer gebrannt in beuuchen fterzen al« der Verlust Stratz- bürg», der .wunderschönen Stadt", Mit der so viels erhobene nnb schinerzlidie Erinnerungen deulsdier Neid,«gefchid>le verbunden sind, seit ans der rörni- d)i*n Gründung Virgen loratum die Neichsstadt Strotzburn geworden war. die ein Mlltelininkt de» deutsdn'u .Humanismus und der Nesormation wurde, an deren bertlbinter Ilniversiläl einst Goethe studierte, die aber and) wie keine andere Stadl des deutsdn'ii Westens die Dabgier de» sralizöflsdien Nachbarn erregl Hot. der, nachdem er schon Im Westfälischen ft rieben die link»rheinlschen Teile des .ftochstifts Straflburg an sich gebracht hatte, nützt ruhte, bl» er durch die sdüindlichsli'n Manipulolivnen am 80. September IflHI mitten Im ftrleden and» die Neichsstadt Stratzburg sid) einverleibte Der Hlaub Stratzburgy bleibt für immer verbunden mit dem 'Namen des „Sonnenkönig»" Ludwig» XIV., der ble Ohnmacht des Neiches und die (Kcsinmnig»loslgkeit
Nom, 20. Juni (Europapretz.) „Ein erster, beadrtlicher Schritt zum Anfliau des neuen Europas ist am Dienstag in der Münchner Zusammenkunft zwisd)en 5)itler und Mussolini und durch die Ent- sche,düngen, die die beiden Führer ongefldsts des Wasfenstillftandsgcslichs der französischen Negierung vereinbart haben, zurückgelegt worden." So schreibt der Herausgeber des halbamtlichen „G i o r n a l e d ' I t a I i Man dürfe aber nicht vergessen, dotz IkrlalUco Deutschland und Oesterreich, d h. der Eii" heit der deutsd)en Nation, fast zehn Millionen Deut- sche entritz und das arbeitsame Deutschland all seiner Kolonien beraubte Man dürfe ebensowenig vergessen, datz Versailles Italien segliches Kolonialgebiet verweigert habe ftrankreick) habe n I e m a I s Mi tleid mit Italien gehabt: es habe ihm 2.) 3abre lang jedes Zugeständnis unter Beleidigungen verweigert Das italienische Volk habe daher nicht weniger als das deutsche Volk das Necht, unbeng- fam darauf zu warten, dotz Gerechtigkeit
endgültige Aufbau des neuen Europa werde noch neue Rümpfe und neues Bin, tosten Die Rede Churchills am Dienstag bestätige, datz England im Vertrauen auf die Unterstützung seines Imperiums entschlossen sei, den Krieg bis zum Aevtzersten sortzusetzen Deutschland und Italien hätten bereit» mit dieser Verlängerung des Krieges gerechnet und sie feien z u m Kamp sle b er ei t. Churchill habe vor dem Unterhaus die Gedenkrede zur französischen Niederlage gehalten Statt aber die eigene Verant- wortlichkeit für die leibst begangenen ungeheuren Dummheiten und vor allem für den von (Engi-mb an Frankreich begangenen felgen Vierra, zu beken- nen habe Ehurchill, so schreibt ..Popolo M Noma , ble 'unglaubliche Unverschämtheit gehabt, die Fron- Avsen noch zur Fortsetzung de» Kample» auszusor- lern um den England gegenüber eingegangenen Verpslidckungen treu zu bleiben Da» alle Albion sei also immer noch nicht gesättigt vom Blute Frank- reich», selbst jetzt nicht, wo Frankreich sichtlich schon ausgeblutet erscheine Als keanAelchvenb für ble Haltung der Engländer führt „Messaggero" die Tatsache an, datz in den Togen, da Frankreich sein letztes
Blut vergotz, In London das Königs-Derby obaehallen worden sei Das Nennen Hove einen un» aehimrev Zulauf von VeranÜgungsluftigen gehabt. Währenddessen sei Frankreictz gestorben
„Messaggero" schreibt, die Vlnswirknng der Ber- elnbarungen des Führers mit dem Dme ans die zukünstige Entw-ilklnng In Europa lasse sid) nld)l ermessen. Die Niederlage Frunkreldrs sei unerhört, ungeheuer und so schrecklich, datz einen solchen .in- |<inimenbrud> die Gesdilchte Europas wahrsd-einlüh nie mehr erleben werbe. Der Vormarsd) der deutschen Divisionen gehe unerbllllldj weiter. 'Weder Deutschland nod) Italien hätten ble ‘2 1 Jahre nach Versailles vergessen. Italien könne nicht vergessen, dotz es von Frankreich und England betrogen worden sei Frankreich sei völlig zerschlagen, und England erwarte sein Schicksal, do» von dem Frankreichs nicht verschieden sein werde Nicht» mehr werde den siegreldv-n Vormarsch der geistigen, moralisd-en und politischen Erneuerung Europas aufhalten können.
darf nickst verlöschen und wird nicht verlöschen! (!) General Deganlle will Frankreich für Ehurchill und seine Pllltakratencligne endgültig in» Verderben stürzen. Ihn kümmert eo nicht, das, die Lage der französischen F I ü ch 1 l i >, g » m o s s e n in Süv- srankreich von Tag zu Tag unhaltbarer wird Um einen neuen Zustrom zu verhindern, wurden die Landstrotzei, an vielen Stellen burd) 'Bunin- stamme nnd sonstige Barrikaden v e r s p e r r t. Unter den Flüchtlingen befinden sick) and) viele poIni sch e und belgische Emigrant e n. Dav Flückü- lingeelenb hat die an nnd für sich schon grvtze L e b e n o m 111 e I v e r k n a p p n n g zn einem der ernstesten Probleme des Tages gemuckst. Der Mini-
heulldier Fürsten brutal aU-NUtzte, um ältesten beut|d)en Kulkiir- und Bvlkoboden vom 'Held, al'zn- reihen Niemals haben da» hie Besten he» heul,dien Volkes vergeffen, Immer wieder sind Ile nach Stratz- burg gepilgert und haben sid) nützt soll selten können an trvm Stratzburger Münster, dem edlen 'Bau Ermin van Steinbachs, von dem Goethe In seinem Aussatz „Von deutscher 'Baukunst" 1772 In höchstem Entzücken den Meister zn fld) sprechen lässt „Wie frifcy lenctzlet er 1m Morgendnftglanz mir entgegen. Die ftoi konnte Ich Ihm mi hie 8ltnie <•"**i* u» »• - trecken, schauend die grotzen harmonischen Massen, zu unzählig kleinen Teilen belebt, wie In Werken her einigen Natur, bis miss geringste Fäserchen, alles Gestalt und olles zweckend zum Ganzen: wie das feslgegründele, ungeheure Gebäude sid) leidst in hie Luft hebt, wie durchbrochen alles und doch für die Ewigkeit! Deinem llnlerrübl dank Ich», Genins, datz nilro nldjl mehr schwindelt In leinen Tiefen, datz In meine Seele ein Tropfen släi senk! der 'Wonnernl) des Geistes, der ans eine solck)e Sdstip« htnfl heradfchousn und tzottglelch sprechen kann Es ist gulr Und als dann nach den Besreiungs- kriegen entgegen dem Sehnen denlsctzer Patrioten dank her gerissenen diplomatischen SchachzÜM' I alle t) rauh» auf dem Wiener Konaketz, Stratzbura und da» Elsas! den Franzosen hi leb, ries Ernst Moritz Arndt bei einem späteren Besuch Stratzburg» aus: „O mit welchen die fühlen von Wonne und 'lUeh Über all diese Schönheit und Kerrlicksteil, und datz diese nicht w.....i unst i gimotden sind bin i-t) 'n
" Itraftl -mi i" in hoht H Münstit gtstandin unt> habe Im Osten ben Schwarzwald, Im Süden den ' jura, im Westen den IDoai |u voi mli 1,111111 n st henk Olm Ije 1111<l>e Iaht nnb hl« Menschen darin öHt
Nrühlschc NnlverNtötrdnlckerelN. taugt General-Anzeiger für Oberhessen Oteßen^chntftratze 7-9
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