Ausgabe 
20.4.1940
 
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Die Bewegung des Führers war es, meine Jun- oen und Mädel, die auch euch den Geist gegeben hat, der euch auszeichnet vor jeder anderen Jugend, die vordem Deutschland besessen: nie vorher war eine Jugend so erhaben über jeden Unterschied der Herkunft, des Standes, so geeint in einer einzigen Idee, so bewußt der Gemeinsamkeit der Aufgaben und Pflichten. Nie noch wollte unsere Jugend so einzig und allein nur sein: d i e Jugend Deutschlands! Die Jugend, die 1914 und auch später noch hinauszog in den Weltkrieg, die hat gekämpft wie auch die Jugend von heute nicht bes­ser zu kämpfen vermag. Aber sie unterlag, weil hinter ihrem Mut, hinter ihrer Tapferkeit, hinter ihrem Glauben nicht eine mutige, gläubige und tapfere Führung des Volkes stand! Du, deutsche Jugend Adolf Hitlers, du hast die Gewißheit, daß hinter dir ein Führer steht und etn Volk, für die Tapferkeit und Opfer nicht um­sonst sein werden.

Diesem deinem Führer aber und diesem dei­nem Volke bist du verpflichtet zu einem Leben der Bewährung. Das heißt für euch. Jungen und Mädel: seid tapfer, auf daß ihr den

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Lang lebe der Führer!

Reichsminister Or. Goebbels spricht am Vorabend des Geburtstages

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Leben zu bewähren, tretet ihr in sie ein, um im Jungvolk und Jungmädelbund eure kommenden Pflichten und Aufgaben kennenzulernen. Ab heute seid ihr die jüngsten Kämpfer des Füh­rers.

Veförderungenin derWehrmacht

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert:

Im Heer: Zum General der Infanterie: den Generalleutnant Dr. Erfurth. Zum General der Ka- Datierte: den Generalleutnant Freiherr Geyr von Schweppenburg; zum General der Art.: den Gene­ralleutnant Hartmann; zu Generalleutnants: die Ge­neralmajore: Hollidt, Diell, Spang, Blüm, v. Hase; zu Generalmajoren: die Obersten: Altrock, v. Wach­te r, Dittmar, Friedrich, Rosenbusch, Naumann, Bohnstedt; zu Generalärzten: die Oberstärzte Dr. Koster, Dr, Günther (Ernst), Dr. Jaeckel; zu Ober­sten: die Oberstleutnante: Schmidt (Erich), Nie­mann, Haccius (Ernst), Wehrig, v. Buttlar, Hof­mann (Friedrich), Tornier, Arnold (Wilhelm), Frei­herr v. Falkenstein, Dewald, Heidrich, Gihr, Eich- städt, v. Jena, v. Felbert, v. Gallwitz, v. Tresckow (Joachim), Graf v. Sponeck, Hainschwang, Galin- ger, Philipp (Lothar), Richter (Rudolf), v. Drebber, Rettig, Stoitzner, Winiwarter, Wurtinger, Knack, kuß; zu Oberstärzten: die Oberfeldärzte: Dr. Georgi, Dr. Mayer (Hans), Dr. Willibald, Dr. Hammer (Wilhelm), Dr. Waller, Dr. Schad, Dr. Mahnkopf, Dr. Heißler; zum Oberstveterinär:' den Oberfeldveterinär Dr. Moßdorf. In der Heeres- Verwaltung: zum Ministerialdirigenten: Ministerial- lat 2>Ji Sfttoi aua LhfeMteÄsntuMtz fen

Mit Adolf Hitler für das ewige Reich der Deutschen

Oer Stellvertreter -es Führers spricht zur deutschen Fugend.

alten Höfen der Marienburg dröhnen und von den Zinnen die Fanfaren klingen, nehme ich euch", so rief der Stabsführer aus,im Nomen des Reichs­jugendführers in einer deutjcken Schicksalsstunde in die Hitler-Jugend auf. Während alljährlich eine Million 18« bis 21jähriger unsere Organisation als

Soldat an der Front vollbringt. Heldentum trägt seine Ehre in sich! Aber doch soll ein Volk nicht vergessen, seine Helden zu ehren! Denn: wehe dem Volk, das keine Heldenverehrung mehr kennt!

Nicht grüblerische Vorsicht und angstvolles An- sich-selber-denken erhält das Leben, sondern m u - tiges Anpacken und tapferes Kämpfen. Und das hat ein einzelner einst gegen eine Welt von Feinden dem deutschen Volk gepredigt! Er er­füllte die Deutschen mit neuem Glauben an sich selbst, mit neuem Glauben an ihr Volk. Er hauchte ihnen den Geist heldischen Einsatzes ein. So sam­melte er die Tapferen unter den Männern und Frauen um sich. Der Tapfere zog die Tapferen an. Der Weg, den Adolf Hitler ging, war der W e g des Mutig st en unseres Volkes. Und die Geschichte der Bewegung, mit der er sich den Weg bereitete, ist ein hohes Lied des Mutes. In Sälen

lichkeit zusammensteht, da es um die Existenz des deutschen Volkes geht. Und dabei sind die aus­ländischen Beobachter vermerken das immer wieder mit stets neuer Verwunderung alle Deutschen von einer ganz ruhigen, souverän wirkenden Zu- verficht erfüllt. Bei uns wird heute nur g e kämpft und gearbeitet. Keiner klagt und fragt. Gewiß hat uyser Volk durch den Krieg be­dingte besondere Lasten und Sorgen zu tragen. Und trotzdem warten alle auf den Befehl des Führers. Wenn er sie ruft, dann sind sie alle da. Ihm wollen wir in Vertrauen und Gehorsam fol­gen. So sagen heute die deutschen Menschen. Und diese Entschlossenheit gibt uns als Volk und Nation jene ungeheure Kraft, die das Ausland als das deutsche Wunder empfindet. Ein Rätsel für die Welt, für uns eine Selbstverständlichkeit! Morgen begehen wir nun den 51. Geburtstag des Mannes, der dieses Wunder vollbrachte. Nicht in lauten und rauschenden Feiern, sondern als Volk in Kampf und Arbeit. Ein Wunsch bewegt dabei die ganze Nation, die an der Front und die in der Heimat, die deutschen Soldaten in Norwegen und Dänemark, die Männer unserer U-Boote und Kriegsschiffeinheiten, die Soldaten im vordersten Vorfeld an der Westfront, die Millionen in den Bunkern und in den rückwärtig gelegenen Stellun­gen, die todesmutigen Flieger hoch oben in den Lüften, die Bauern, die den Acker pflügen, die Ar­beiter an den brausenden Maschinen, die Schaffen­den des Geistes und der Stirn und vor allem die Millionen deutscher Mütter mit ihren Kindern:

Das ganze Volk wünscht an diesem Tage: Lang lebe der Führer! Lr führe uns wie bisher, wenn auch durch ernste und schwere Zelten, zum glänzenden Sieg und bleibe dabei, was er uns ist und immer war: Unser Hitler!"

Mein Führer! Möge A>r neues Lebensjahr im Zeichen des Sieges stehen. Möge Gott Sie uns gesund erhalten. Möge es Sie erfreuen und stär­ken in Ihrem großen Kampf, wenn wir hier drau­ßen die Wünsche der Jugend mit- heißem Herren hineinrufen in unsere geliebte Heimat mit Der Parole des Kampfes und des Sieges: Adolf Hitler. Sieg-Heil!"

Oie Aufnahmefeier der Zehnjährigen.

Berlin, 19. April. (DNB.) Wie alljährlich fand am Vorabend des Geburtstages des Führers Die Aufnahme der Zehnjährigen in die Hitler- Jugend statt. Stabsfuhrer Lauterbacher hielt von der Marienburg aus eine Ansprache. Darin sagte er, daß die Zehnjährigen als der Ausdruck des deutschen Lebenswillens angetreten seien, um als gläubige Jugend in die jüngste Garde des Füh­rers aufgenommen zu werden. Wenn der Feind von einer in Ketten liegenden deutschen Jugend fasele, so fei hier darauf Die Antwort erteilt Wieder seien die Zehnjährigen freiwillig und ohne Zwang zur Stelle. Die Eltern hätten sie begleitet und so­mit Zeugnis abgelegt von der Einheit von jung und alt des Volkes.Während die Trommeln in Den

und Straßen har sich damals viel Heldentum be­währt, meist in Der Stille und bis heute unbekannt. Damals wurde Der Keim gelegt zur Widerstands­kraft, zur Opferbereitschaft, zur Einigkeit, zum Wil­len, durchzuhalten, komme was kommen mag! Es wurde Der Keim gelegt zu all Den Tugenden, Die heute unser Volk erfüllen, unD von denen wir wissen, daß siedieSicherheit für Den Sieg bedeuten. Aus der nationalsozialistischen Bewegung wurde aber auch neu der Geist geboren, Der i m ....... i fl sieht.

Wehr-

Berlin, 19. Avril. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sprach am Vorovend des Führerge- .burtstages im Rundfunk. Er setzte sich mit den aussichtslosen Versuchen der englischen Plutokratie auseinander, das deutsche Volke von seiner Füh­rung zu trennen, um es danach um so sicherer zu vernichten. Das deutsche Volk habe die englischen Mechoden längst durchschaut. Chamberlain habe mit seiner Aufforderung, daß wir uns vom Führer trennen sollten, an die empfindlichste Stelle der deutschen Volksseele gerührt:Ebenso gut könnte man ein gläubiges und vertrauensvolles Kind er­mahnen, feine Ettern in schwerster Gefahr im Stich zu lassen.

Die englische PlutokratensOcht hat nicht einmal eine blasse Vorstellung davon, welche Wandlung das deutsche Volk durchgemacht hat. Wenn das Wort Lingkeil überhaupt einen Sinn hat. dann muh es für diefen Fall ange­wendet werden. Ls gibt nichts, was die Deut­schen unterscheidet in der Liebe, im Gehorsam und im Vertrauen zum Führer. Und wir sind uns auch alle klar darüber, daß das der stärkste P a n z e r ist. der die deutsche Ration in ihrem Schicksalskampf umgibt.

Es ist das erste Mal in unserer deutschen Ge­schichte, daß der politische Instinkt unseres Volkes in einer f ü b r en den Persönlichkeit seinen Ausdruck und seine letzte Erfüllung findet. Darum erreicht dieses Vertrauensverhältnis zwischen Führer und Volk bei uns besonders in großen und ernsten Zeiten eine so starke Intensität gegen Versuchungen. Die ganze von London gegen das Reich losgelassene Lügenflut pralle heute wirkungs­los an Deutschland ab. Das kommt daher, daß das deutsche Volk im Führer die Inkarnation

seiner völkischen Kraft und das leuch­tende Beispiel seiner nationalen Zielsetzung gefunden hat. Es ist ein Volks- f ü h r e r in des Wortes echtester Bedeutung. Das ist uns allen besonders im Verlaufe dieses Krieges wieder klar geworden."

Dr. Goebbels rief die Zeit des Polenfeldzuges in Die Erinnerung zurück, als Das ganze Deutsche Volk Das Leben des Führers mit seinen Gedanken und Wünschen umhegte. UnD Das könnte gar nicht anders fein. Alle Deutschen empfinden instinkttv so, vor allem in ernsten unD kritischen Stunden. Sein Wort, ja sein Wunsch ist für uns Deutsche Befehl."

Wie wenig kenne demgegenüber der gegen­wärtige britische Ministerpräsident das deutsche Volk, das er in einer leichtsinnigen Stunde skrupellos zum Kampf um seine Existenz her­ausgefordert habe, und wie werde dieses Volk ihn und die hinter ihm stehende britische Plu- tdkratenschicht einmal enttäuschen! In ihr erhebt sich tatsächlich eine alle, dahinsinkende Welt noch einmal gegen ein junges, modernes Volk, das seit 1918 durch eine furchtbare Leidensschule hindurchgegangen ist und nun endlich zu sich selbst zurückgefunden hat, das sich dieser Tatsache auch mit tiefem inneren Blick be­wußt geworden ist, das im Rationalsozialismus die Verwirklichung seines politischen Glaubens und im Führer die Verlebendigung seines per- sönlichkeitsinstinkls gefunden hat.

Wir durchleben heute große unD wahrhaft ent­scheidend Zeiten. Die deutsche Nation rafft ihre ganze Kraft zusammen, um ihr völkisches Leben. zu verteidigen. Front und Heimat bilden I eine geschlossene Einheit, die in Brüder-!

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wenn sie für unseren Sieg notwendig ist. Ich er­warte von der Hitler-Jugend in Der Heimat, Daß sie unermüdlich ihre. Pflicht tut Für diese Jugend verbürge ich mich. Es gibt auf Der Welt keine treuere Jugend, keine, die selbstloser und tapferer

Sein Grundsatz: Hochwertige Waren für Ernährung und Körperpflege.

Diplomingenieur Kober, Diplomingenieur Heim­berg, Maywald, Kind; zu Flottenärzten: die Ge­schwaderärzte: Dr. Möller, Dr. Sander; zu Kapi­tänen zur See (W): die Fregattenkapitäne (W): Neid, Schmidt (Bruno); zum Kapitän zur See (V): den Fregattenkapitän (V): Großmann.

3n der Luftwaffe: zum General der Flieger: den Generalleutnant Übet; zu Generalleutnanten: die Generalmajore Fahnert, Haubold, Martini; zu Generalmajoren: die Obersten Zoch, Hanesse, v. Wühlisch, Moll; zu Generalmajorey: die charak­terisierten Generalmajore: Herwarth v. Bittenfeld, Cabanis; zu Obersten: die Oberstleutnante Leh« mann, Maier, v. Buche, Dr. Stephan, Pawelke, Schwartzkopff, Wieland, Heidenreich, Schröder, Zol' linger, Frecher v. Ledebur, Diakow; zum Oberst: den charakterisierten Oberst Würtz.

Oberstintendanten Witek; zum Oberstkriegsgerichts­rat: Oberkriegsgerichtsrat Dr. Mäntle.

In Der Kriegsmarine: zu Kapitänen zur See: Die Fregattenkapitäne von Der Forst, Bey, Breu- ning, Stange, Schultz (Otto), Krügex (Gottfried), Schulte, Mönting, Wesemann, Schönberg, Wiegner, Loepver, Ehrhardt (Werner), Baltzer, Hachtmann, Strebe, Wagner (Gerhard); zu Kapitänen zur Ses (Jng.): die Fregattenkapitäne (Jng.): Herzberg'

Kampf des Lebens bestehl. Haltet euer» Kör­per gesund, auf daß ihr die Kraft habt zum Kampf. Seid st a r k im Charakter, daß eure Kraft stets einsatzbereit ist zum Kampf. Seit» anständig und sauber in der Ge­sinnung. Habt den Wut zur Wahrheit und ver­achtet die Lüge. Seid ehrerbietig denen gegenüber, denen ihr euer Sein verdankt und denen ihr alles verdankt, was ihr geerbt habt an Körper und Geist seid ehrerbietig gegen­über den Eltern und den Armen. Seid rit­terlich gegenüber dem Schwächeren, wahrt euer Recht gegenüber dem Starken.

Ihr und alle. Die nach euch kommen, ihr habt Das leuchtende Beispiel Adolf Hitlers vor euch. Denkt bei all eurem Handeln, wie Der Führer handeln würde, und ihr werdet nie fehl­gehen. Seid Dem Schicksal dankbar. Daß es euch leben läßt zugleich mit einem Manne unseres Blu- tes, Der so groß ist, wie es kaum einen zweiten gibt in Der Geschichte.

Stellt über alles euer Volk! Gott hat es ge­schaffen. Er wird es erhalten solange wir tapfer sind. Glaubt an Gott, Der mit Dem Tapferen ist! Volk und Nation, sie bilden gemeinsam das Reich. Das Reich: es ist nicht mehr das Land, in Dem wir Deutsche wohnen, nein. Das Reich ist Der große Name für Die Einheit aller Deutschen: Einheit Der Menschen mit ihrer Heimat, mit ihrem Führer, mit ihrem Gott. Das Reich ist Die greifbare, Wirklichkeit Des Deutschen in Der Welt. Und Deutschland wiederum das ist jenes Gnadengeschenk, das uns als Kennzeichen unseres Wesens, unserer Eigenart, zum Unterschied von ande­ren Völkern und Rassen in Die Seele, ins Blut ge­schrieben ist.

Ein solches Reich, Das alles und alle umfaßt, zu schaffen, ist immer höchstes Ziel der wahrhaften Deutschen aewesen. Dieses Reick, für das Millionen Deutsche ihr Blut gaben, dieses Reich ist heute Wirklichkeit, Dank Aoolf Hiller. Und ich weiß, daß es Die schönste Geburtstagsfreude Des Führers ist, selbst zu wissen, wie Das große deutsche Volk heute oiefes sein Reich liebt, wie es alles Persönliche ein­zusetzen bereit ist für Dieses Reich für diese Schöpfung Adolf Hitlers. Daß Dieses Reich ewig sei, ist am heutigen Tage unsere Bitte an Gott im Himmel.

Dem Führer rufen wir zu: Adolf Hitler, Der Du uns groß, stolz und tapfer gemacht hast, wir danken Dir! Wir bleiben in Treue und Disziplin in Deiner Gefolgschaft und wir bekennen: es ist unser höchstes Glück, für Dich zu schaffen, für Dich zu kämpfen! Adolf Hitler Sieg-Heil!

Berlin, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Der Stellvertreter Des Führers, Reichsminister Rudolf H e ,' richtete am frühen Vormittag des Geburts­tages Adolf Hitlers durch den Rundfunk eine A n - spräche an bie deutsche Jugend, in der es u. a. heißt:

Meine lieben deutschen Jungen und Mädel! Ihr habt eure Arbeit unterbrochen eure Bücher bei­seite gelegt Ihr grüßt in dieser Morgenstunde sei­nes Geburtstages den Führer Großdeutschlands. Je­der von euch und jede von euch möchte heute am liebsten dem Führer selbst die Hand drücken. Und möchte ihm persönlich sagen dürfen: mein Führer, auch ich wünsche Dir Glück. Auch ich Danke Dir. Auch ich gehöre Dir. Und alle Deutschen haben nur den einen Wunsch an das Schicksal, daß Du, Adolf Hiller, noch lange, lange Dein Volk führst, daß Du noch lange, lange-in guten und in schweren Zeiten als lebendiges Vorbild vor uns stehst, daß Du wie bisher unser Leben leitest, und unser Da­sein gestaltest

Meine Jungen und MäDel! Ihr wäret nicht Adolf Hitlers Jugend, wenn ihr heute nicht Den Wunsch hättet, irgendwo im Kampf an Der Front mit dabei zu fein. Doch tröstet euck, auch euren Einsatz als Männer wirD Deutschland einst brauchen, so wie es ihn heute schon braucht, obwohl ihr noch Jungen seid. Nach diesem Krieg wird Deutschland wieDer Kolonien besitzen. UnD Dort werDet ihr Raum genug unD Gelegenheit genug finden, in Arbeit unD in Abenteuer, in Kampf und Fleiß den Drang Der Jugend in ungewisses Neuland und un­gewisse Ferne zu betätigen. Wenn Der große Kampf beftanben ist, den wir jetzt führen, steht die W e 11 e u ch offen: die Welt eures großdeutscken Vaterlandes und die Wett, in Der das Deutsche Volk sich den Platz erkämpft haben wird, Der ihm gebührt.

So schwer es für euch ist, nicht mit an der Front Des großen Kampfes zu stehen, um so leichter muß es für euch sein, heute schon alles zu tun, um auf Dem Platz, auf Dem ihr heute steht, eure Pflicht zu erfüllen! Seid ihr hier schon ganze Jungen wie eure Väter und Brüder draußen ganze Män­ner sind. Dann werben Die draußen auf euch stolz sein, wie ihr stolz seid auf sie. UnD stolz auf eücb kann auch Der Führer sein. Was ihr tut, Das ist ganz gleich! Daß ihr es mit Liebe tut unD euch ganz einsetzt, Darauf kommt es an, so wie es im Leben immer Darauf ankommt, wie einer sich einsetzt und Daß er ganz macht, was er anfaßt. Alle wirklichen heldischen Leistungen geschehen stets um ihrer selbst willen! Sie geschehen um Der Ret­tung anderer ober um Des Dienstes an Der Gesamt­heit willen! Sie werden so vollbracht, wie sie Der

macht, die uns mit schnellen Schlägen Den Rücken im Osten freigemacht hat. Die am Westwall deut­sches Land vor dem Feinde schützt. Deren Flug­zeuge unD U-Boote EnglanDs BlockaDe zuschanDen aemacht haben, Die im Zusammenwirken aller Waf­fen bis weit über Den Polarkreis hinaus allen Ueberflügelungsversuchen Der Plütokratien eine eiferne Barriere entgegengefteüt, Diese deutsche Wehrmacht, auf deren Leistungen die ganze Nation unbändig stolz ist und zu deren Können und Ein­satzfreude sie ein unbegrenztes Vertrauen hat, ist Das ureigenste Werk des Führers, der aus feinem soldatischen Geist heraus im Volke wieder Den Wehrwillen weckte unD mit seinen militärischen Mitarbeitern unter schwierigsten Bedingungen mit Dem größten VerstänDnis für alle Erfordernisse in waffentechnischer unD organisatorischer Hinsicht Die moDernfte Wehrmacht Der Welt, auf Das beste aus­gerüstet unD sorgfältig DurdjgebUDet, geschaffen hat.

Wenn Der Führer Dies scharfe Schwert, Das zur Sicherung Des Friedens bestimmt war, so bald schon zu hartem Kampf ziehen mußte, so geschah es nicht aus Uebermut und Macktkitzel. Der Führer hat all Die Jahre hindurch alle seine Ansttengungen Daraus gerichtet. Den Frieden zu erhalten, weil er nur im Frieden ein von feinen äußeren Fesseln befreites, zu einer neuen sozialen Gemeinschaft gebildetes und in seinem natürlichen Lebensraum geeintes Volk ju höchsten kulturellen Leistungen emporführen konnte. Die gewaltigen, in den letzten Jahren begonnenen Arbeiten unD Planungen auf allen Gebieten Der Wirtschaft, der Kunst und Des Geisteslebens legen vor aller Wett am eindeutigsten Zeugnis ab für Diese Friedensliebe des Führers. Die Neuordnung Europas, Die er anstrebte, weil er den Frieden liebte und ihn nur durch Die Beseitigung aller durch das System von Versailles geschaffenen naturwidrigen Verzerrungen, Zerstückelungen und Abschnürungen gesichert s<ch, hätte kein anderes Volk in seinen wah­ren Lebensinteressen berührt. Aber Haß und Neid hatte die Machthaber Der westlichen Plütokratien mit Blindheit geschlagen, und hinter ihrem Vernich­tungswillen stand die schlotternde Angst der gleichen Kräfte, Die in Versailles Deutschland endgültig von Der Liste Der Großmächte gestrichen zu haben glaub­ten, vor Dem Lebenswillen dieses deutschen Volkes und die Furcht, daß Das Beispiel Der neuen sozialen Ordnung, Die Adolf Hitler feinem Volke gegeben fyat, bei ihren eigenen Völkern Schule machen könne. So steht Das Deutsche Volk in diesem ihm auf ge­zwungenen Kriege nicht nur im Kampf um seine nationale Selbstbehauptung als Großmacht, Die zum erstenmal seit Jahrhunderten seiner Geschichte alle Deutschen Mitteleuropas in ihren Grenzen vereint, fonbern auch im Kamps um seine Existenz als Volk schlechthin, im Kampf für alles Das, was dem Deutschen das Leben lieb und wert macht, seine nationale Freiheit, seinen Schaffenswillen, seinen sozialen Frieden, seine kulturelle Arbeit, Werte, Die Der Nationalsozialismus erst wieder zu Maßstäben Des Lebens gemacht hat.

Und Daher war es ei» ebenso törichter wie fruchtloser Versuch, Der nur von Der sturen lieber» heblichkeit Der Drahtzieher Dieses Krieges in Lon­don unD Paris und ihrer gütlichen Unkenntnis Der Deutschen Volksseele zeugte, wenn sie zu Anfang Des Krieges noch meinten, Durch Den Phrasenschwall ihrer abgeschmackten und dummen Propaganda einen Keil zwischen Den Führer und fein Volk treiben zu können. Man hat Das Vergebliche Dieses Unter­fangens offenbar inzwischen eingesehen und macht kein Hehl mehr daraus, daß Der Vernichtungs- ftrmpf. Den man ruchlos vom Zaun gebrochen hat, nicht Wolf Hitler, nicht DemHitlerismus" gilt, wie man es uns noch vor einem halben Jahre hatte weismachen wollen, sondern Dem deutschen Volke. Und Dieses hat Die Kampfansage in ihrer ganzen Bedeutung sehr wohl begriffen. Es hat sich nur noch fester und inniger um feinem Führer jufammen» geschlossen. Was wären wir ohne ihn? Wie könn­ten wir ohne ihn vor Den Aufgaben Der Gegenwart bestehen? Wie sein mäd)tiger Impuls Den deutschen Soldaten, wohin ihn auch immer Der Wille seines obersten Befehlshabers gestellt haben mag, zu ge­duldigem Ausharren ermutigt oder zu kühnsten Heldentaten hinreißt, so Durchströmt fein Geist Das ganze deutsche Volk wie es, von Dem Willen zum Siege zu höchsten Leistungen angespornt, in zäher unverdrossener Arbeit den Acker bestellt, in Fabrik und Kontor, in Büro unD Geschäft, in Laborato­rium und Zeichensaal, und nicht zuletzt in Haus­halt und Kinderstube fein Bestes gibt, weil es weiß, Daß eines jeden treueste Pflichterfüllung fein un­entbehrlicher Beitrag ist für Den Siea unserer ge­rechten Sache. Wie wir in Diesem Sckickfalskampfe unseres Volkes wie nie zuvor Das unsagbare Glück empfinden, daß Gott unserer Generation, Der es bestimmt ist, zum zweiten und Diesmal entscheiden­den Waffengang für Deutschlands Zukunft anzu- treten, diesen Mann geschenkt hat, so beseele uns am heutigen Tage Doppelt Der Wille, Dies Glück immer wieder und wieder zu verdienen. In Liebe, Gehorsam und unwandelbarem Vertrauen grüßt heute die Deuffche Nation Den Führer, er weiß, sein Volk steht in letzter Hingabe hinter ihm, es ist mit ihm eins in Dem Entschluß, zu kämpfen und zu siegen für Freiheit und Zukunft unseres ewigen Deuffchlands. Dr. Fr. W. Lange.

Oie Glückwünsche der Jugend

Berlin, 19. April. (DNB.) In feierlicher Form hielt im Vorfeld Des Westwalles Der Reichs- jugendführer, Gefreiter in einem Infanterie- Regiment, in Anwesenheit des zuständigen Divi­sionskommandeurs und einer großen Zahl von HJ.- Führern im feldgrauen Rock eine Ansprache, in der er ausführte:

Heute, mein Führer, sind Ihre Jugendführer wie- . Der zusammengekommen, aber in Feldgrau, 95 v. H. Des Führerkorps Der HI. stehen unter Den Fahnen Der nationalsozialistischen Wehrmacht. Auch diele Front ist eine Gestalt Der großen Idee, Die ©te unserem Volke geschenkt haben. Sinnfälliger kann sie nicht ausgedruckt werden als durch diese Gemein-. schäft von Kriegern aller Altersstufen und Berufe, die von einem Willen erfüllt, von einem Glauben beseett sind. Die Jugend, die Ihren Namen trägt, und Darum am 20. April mit Ihnen Geburtstag hat, erkennt in dieser Front eine große unD ernste Forderung an s i ch selb st. Die Ju- gend weiß auch aus Der Geschichte Ihres Lebens, daß Sie einst als einfacher Infanterist in den Wett­krieg zogen. Das Beispiel Ihres persönlichen Ein­satzes begeistert uns alle.

Vor Dem Wehrdienst kann die Jugend der Heimat Durch gewissenhafte und selbstlose Erfüllung Der ihr übertragenen kriegswichtigen Aufgaben Den Kampf Der Front auf ihre Art unterstützen und sich um unser Volk verdient machen. Keine Arbeit ist gering,

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