Ausgabe 
20.4.1940
 
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Aach wie vor unternimmt König Christian feinen Ausritt

TMnomrtrf hältnis zwischen der dänischen Armee und der deut-

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Bezug für Haustrinkkuren durch Jean Weisel, Gießen, Sonnenstraße 6 Telephon 3888 sowie durch alle Apoth. u. Drog.

Niere und Blase

Schriften durch die ooooV ^Kurverwaltung Bad Wildungen

Unser Bild zeigt eine der Flak-Abteilungen auf den Höhen um Oslo, die die norwegische Hauptstadt gegen jeden feindlichen Luftangriff sichern. (PK.-Ruge Scherl.)

Befehlen des Monarchen, die Schaffung der neuen friedlichen Verhältnisse ermöglicht.

Mische Truppentransportschiffe an der norwegischen We erneut mit Erfolg angegriffen

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

Berlin, 20. April. (DRB.) Die Demobil­machung in Dänemark ist nach reibungsloser und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen den deutschen und dänischen Stellen nunmehr beendet worden. Das Land wird heute gegen jeden feind­lichen Zugriff durch den Einsatz.der deutschen Wehr­macht geschützt. Das Zusammenwirken der dänischen Behörden mit den deutschen Stellen muß als vor­bildlich bezeichnet werden. Besonders war das Ver­

kamen die deutschen Truppen in nordostwärtiger und nordwestlicher Richtung flüssig vorwärts. Der Raum s ü d o st w ä r t s Oslo ist bis zur schwedi­schen Grenze beseht und ruhig. Allein in diesem Gebiet sind den norwegischen Truppen unter zahl­reicher anderer Deute 83 Geschütze und 80 R7G mit 20 000 Schuß Artilleriemunition und einer Million Schuß Infanteriemunition abgenommen worden.

Die Kriegsmarine setzte die A-Dootjagd im Skagerrak und Kattegat fort. Die Vernichtung von drei feindlichen U-Booten ist wahr­scheinlich. Die Minenoperationen zum Schuhe der norwegischen Häfen und zur Abriege­lung des Skagerrak nahmen ihren Fortgang. Bel die Sichtung der in norwegischen Häfen Vorgefun­denen Munitionsbestände wurde zahlreiches eng­lisches Kriegsgerät, u. a. Minen, sichergestellt. Im Hardanger-Fjord vernichteten Schnellboote bei einer Patrouillenfahrt ein norwegisches Torpedo­boot.

Zu der schon bekanntgegebenen Torpedie­rung eines Kreuzers der Glasgow-Klasse nördlich der Shetland-Inseln meldet der von Fern­fahrt zurückgekehrte U-Bootkommandant, daß der von feindlichen Zerstörern stark gesicherte Kreuzer durch eine unmittelbar nach dem Torpedotreffer ausgeloste schwere Detonation vernichtet wurde. Die von diesem U-Bootkommandanten, Korvettenkapitän Hartmann, versenkte Tonnage beläuft sich nach der letzten Fernfahrt auf insgesamt rund 107 000 Tonnen. Der Nachschub für die in Norwegen ein­gesetzten Truppen vollzog sich planmäßig.

Im Westen verlief der Tag ruhig.

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B er lin, 19.April. fDNB.) In den Abendstunden des heutigen Tages griffen wiederum bei ungünstig­ster Wetterlage deutsche Kampfverbände britische Transportschiffe vor der norwegi­schen Küste mit Erfolg an. Ein großer Truppen­transporter erhielt unmittelbar vor Erreichen der norwegischen Küste einen Volltreffer schwe­ren Kalibers.

Die Operationen nördlich Oslo fmd trotz norwegischen Widerstandes weiter in gutem Fortschreiten. Deutsche Truppen haben in den Abend­stunden des 18. April ha mar (etwa 110 Kilometer nordostwärts von Oslo) beseht, das schon vor einigen Tagen von einem beweglichen Stoßtrupp berührt worden war. Im Raume von Bergen hat eine deutsche Truppenabteilung einen kleinen Flugplatz auf der Insel Flatoey angegriffen und vier dort vorhandene norwegische Flugzeuge zer­stört.

Der Webrmachtsbericht.

Berlin, 19. April. (DJIB.) Das Oberkommando gibt bekannt:

Nördlich Narvik wurden feindliche Seestreit­kräfte und Transportdampfer, die eine Landungs- aklion vorbereiteten, durch Kampfflieger angegriffen und «chwer getroffen. Lin feindliches U-Boot wurde durch Bombentreffer sofort versenkt. Ren tuaeführlc Kräfte verstärkten die um Trond­heim stehenden deutschen Truppen. Kampshand- lunaen sanden nicht statt. Der von uns besetzte Raum um Bergen und Stavanger wurde nach allen Seiten erweitert. Bei Kristian sand verlief der Tag ruhig. Im Raume von Oslo

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Paris wird nachdenklich.

Brüssel, 19. April. (Europapreß.) Die Militär» kritiker der französischen Presse befassen sich nach wie vor mit dem Stand der Dinge in Norwegen. Der Kommentar des Generals Duval imJournal" verschweigt nicht die Schwierigkeiten der Aktion der Westmächte in Norwegen. Er schreibt, man habe vielfach z u U n r e ch t die deutsche Entscheidung a l s einen Fehler aufgefaßt, wonach die Front von Bergen bis Trondheim ausgedehnt wurde. Wenn Hitler wirklich Großbritannien angreifen wolle, dann habe er sich tatsächlich hierfür eine g e eignete Basis schaffen müssen. Die Lage der britischen Flotte sei durchaus verschieden, wenn die deutschen Geschwader sievonSyltous bedrohen, das 850 Kilometer entfernt liege, oder wenn die deutschen Geschwader sich in Bergen befänden, das weniger als 400 Kilometer entfernt sei. Wel­ches Risiko laufe Hitler schon, wenn er sich in Bergen niederlasse und dabei gleichzeitig ganz Norwegen beherrsche und zugleich auch in der Lage sei, den Zugang nach Schweden den Westmächten zu ver-

Anerkennung ausgebaut. Der Zivilbevölkerung be­wiesen die deutschen Soldaten hohe Achtung und Zurückhaltung. Dem König Christian wird allenthalben von den Angehörigen der deutschen Wehrmacht die militärische Ehrerbietung erwiesen. Das dänische Heer hat durch seine unbedingte Disziplin und durch sein Verständnis, getreu den

Italiens Machtstellung I im Mittelmeer.

2cm Major a. O. von Keifer.

Mit der Eroberung Abessiniens und der Grün­dung des Imperiums war Italien mit Tinern Schlage zu einer führenden Stellung im Mittel- meer gelangt. Dadurch geriet es mit Naturnotwen- digkeit in einen scharfen Gegensatz zu den beiden «J*1ÄJ^prud) auf die alleinige und unbeschrankte Herrschaft im Mittelmeer erhoben hatten, England und Frankreich. Das bri­tische Malta, tn unmittelbarer Nähe Siziliens und an dem Seewege von Italien nach seiner Ko- lome Libyen gelegen, bildet eine ständige Bedrohung für Italien. Außerdem übt Malta im Verein mit den starken französisischen Stützpunkten an der Küste von Tunis die Kontrolle über die Meer­enge zwischen Afrika und Sizilien aus. Beide zu­sammen beherrschen damit die Verbindungsstraße zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil des Mittelmeeres und stellen sich dem berechtigten An­spruch Italiens auf Sicherheit in seinem natürlichen Lebensraum entgegen.

Mit England gelangte Italien durch den Oster- vertrag von 1938 zu einer wenigstens äußer­lichen Verständigung, zu einer Möglichkeit des Nebeneinanderlebens im Mittelmeer, indem Eng­land Italiens Rechte als Kolonialmacht im Mittel­meer und in Afrika anerkannte, während Frank- reich jede Verständigung mit Italien über dessen verbriefte territoriale und wirtschaftliche Forderun- &vor allem bezüglich Tunis, schroff ablehnte.

Westmächte aber zeigten keinerlei Verständ­nis dafür, daß Italien die einzige Grohmacyr ist, deren Lebensexistenz ihrer aeo graphischen Lage nach allein auf dem Mittelmeer beruht, und daß darum seine Forderung auf ein Gleichge­wicht der beiderseitigen militärischen Kräfte in die­sem Meere voll berechtigt ist. Vielmehr verstärkten sie ihre Seestreitkräfte und ihre militärischen Stütz- vunkte, Frankreich im westlichen, England beson- oers im östlichen Mittelmeer, wo Italien die Zwölf- Inselgruppe, den Dodekanes, als wichtige strategische Position imiehat, in einem für Italien bedrohlichen Maße.

So war die Lage im Mittelmeer, als der Krieg ausbrach, der die bestehenden Spannungen noch erheblich verschärfte. Diese Entwicklung begann mit dem am 19. Oktober abgeschlossenen Pakt der We st möchte mit der Türkei, der sich gegen den Balkan und damit auch gegen Italien richtete, das mit der Herrschaft über Albanien zu einer po- littschen Balkanmacht geworden ist und außerdem lebenswichtige wirtschaftliche Interessen auf dem Balkan zu vertreten hat. Mit den Dardanellen, di« durch den Türkenpakt prattisch an die West- nnächte ausgeliefert wurden, kam nach Gibral­tar und Suez nunmehr auch das letzt« noch freie Mttelmeertor unter brittsche Konttolle und bedrohte aufs schwerste Italiens Handelswege nach dem Schwarzen Meer, d. h. nach Rußland, Rumänien und Bulgarien. Durch die Aufstellung einer bri­tisch-französischen Expeditionsarmee in Syrien unter dem französischen General W e y g a n d , die offenbar zu einer Operation gegen den Balkan, vielleicht auch gegen die russischen Oel- felder bei Baku am Kaspischen Meer bestimmt ist, versuchen die Westmächte das Gleichgewicht im Mittelmeer noch mehr zu Ungunsten Italiens zu verändern. Die schärfste Herausforderung Ita­liens aber bedeutete die rücksichtslose Aufbrin­gung italienischer Schiffe und ihre lang- dauernde Untersuchuna in britisch-französischen Hä­sen auf etwaiges für Deutschland besttmmtes Bann­gut. Allen diesen Vergewaltigungen aber setzte der Raub der italienischen, mit deutscher Kohle von Amsterdam abfahrenden Schiffe durch England die Krone auf. Ist dieser unerhörte britische Dölker- rechtsbruch auch durch das sofort abgeschlossene italienisch-deutsche Kohlenabkommen ohne schwer- wiegenve Folgen für Italien geblieben, so ist er I doch charakteristisch für das Streben der Westmächte, das faschistische und Deutschland befreundete Italien mit allen Mitteln unter ihre Knute zu zwingen.

Aber das Italien Mussolinis ist ein anderes ii als das des Weltkrieges, das in seiner Machtlosigkeit ; der britisch-französischen Vergewaltigung wehrlos ausgeliefert war. Es verfügt zu Lande, zu Wasser und in der Luft über sehr starke Machtmittel, die rs Mussolini gestatten, der brutalen Willkürherr- chaft der Westmächte im Mittelmeer zu gegebener Zeit ein energisches Hall zuzurufen. Die ita- lienischeFlotte verfiiat heute über 6 Schlacht- jchiffq darunter 2 ganz moderne zu je 35 000 Ion« nen. 2 weitere Schlachtschiffe dieser Klasse sind im Bau, mit ihrer Indienststellung kann im Laufe des Zahnes 1941 gerechnet werden. Don den übrigen Schiffsklassen wird Italien binnen kürzester Zeit 19 Kreuzer, 100 Zerstörer und Torpedoboote und 100 U-Boote besitzen, abgesehen von den überalter­ten Schiffen. Die modernen italienischen Kreuzer sind die schnellsten der Welt. Hervorragend geeignet zur Verteidigung gegen eine überlegene Schlacht- flotte sind auch die flinken Zerstörer und Torpedo- toote mit einer Geschwindigkeit bis zu 50 See­neilen (90 Stundenkilometer) sowie die allgemein Befürchtete italienische U-Bootsflotte. Wenn auch zahlenmäßig die im Mittelmeer versammelten , bn- tschen und französischen Seesttettkrafte den llaüe- I rischen heute noch, besonders an Sch achtschiften, richt unerheblich überlegen sind, so ist doch mll Sicherheit anzunehmen, daß sich diefts Starkever tältnis jetzt im Kriege, wo die britische Flotte j^on Ur schwere Verluste erlitten hat, dauernd zu Gun ft en Italiens verbessern wird.

Dor allem aber ist bei der Abschätzung der See- sireitkräfte Italiens und der Westmachte die beider- pitige luftstrategische Lag e , die ia lm reuzettlichen Seekrieae von entscheidender Bedeu- hna ist, zu berücksichtigen. Die italienische Lust- . floVe'.k uorjiW bewaffnet uni auagrinbd ist kann aeftüht auf die heimatlichen Flughafen, hW 'ÄKr Starte M im hiiM. meer eingefetzt werden. Frankreich und England do eegen mSffen, folanae sie sich un Kriege m t dem deutschen Reiche befinden, den größten Terl chrer luftflotten zum Schutze der eigenen fieimat per wenden. England würde zudem weit ab von ferner tnmatlichen Luftbasis kämpfen und >N der Ratze stallens nur den stark gefährdeten Luftstutzpunkt Malta besitzen. Diese starke Abwehrstellung Jtal ens im Mittelmeer, die noch durch °'N vor^uglich^urÄ reuzeitlich ausgerüstetes Heer mit emer^Kneg^

stärke von rund 2 Millionen Mann unterstützt wird, I lasse es sich gesagt fein: Wenn es die Sttaße nach läßt das Kraftbewußtsein, berechtigt erscheinen, mit Jiidien offen halten will, dann muß es vor allem dem eine italienische Zeitschrift den brittschen vermeiden, das ihm das Mittelmeer versperrt Blockadebedrohungen entgegengetteten ist:England l wird."

Deutsche Flak sichert den Hasen von Oslo.

bieten! Man begehe außerdem einen Fehler, wenn man glaube, daß die Landung der Westmächte in Norwegen keinerlei Schwierigkeiten bereite. Diese Aktion werde einen beträchtlichen Teil der Land-, Luft- und Seestreitkräfte der Westmächte absorbieren.

General Duval ist der Ansicht, daß die bisher in Norwegen erhielten Ergebnisse der Westmächte ich schwer abschatzen ließen, daß die Operationen in dieser Region erst anfingen und, daß bei einer weiteren Ausdehnung des Krieges hauptsächlich der Luftkampfcharakter des gegenroärtiaen Rin­gens betont werde. Der General untersucht Dann die Beschaffenheit der deutschen und der ita­lienischen Luftwaffe und muß dabei die Uederlegenheit der deutschen Luftmacht und die Güte der italienischen Luftwaffe zugeben. Ge­neral Duval kommt zu dem Ergebnis, daß noch Mo­nate vergehen würden, bis bei der Luftrüstung der Westmächte einmal Resultate vorliegen könnten, die von entscheidender Bedeutung seien. Es ist nicht ver­wunderlich, daß der General schließlich auf die den Westmächten zur Verfügung stehenden Hilfsquellen hinweist, offenbar mit der Zielsetzung, die Franzosen zu beruhigen.

Probleme derKriegsfinanzierung

Berlin, 19. April. (DNB.) In der Hauptver­sammlung der Reichsbank, die den Abschluß für 1939 zur Kenntnis nahm, wies Reichsbankpräfi- dent Reichswirtschaftsminister Funk darauf hin, daß die an die Reichsbank von feiten der Kriegs­finanzierung gestellten Aufgaben ohne Schwierig­keiten erfüllt werden konnten. Die Herabsetzung des seit acht Jahren unverändert gebliebenen Reichs- lxmkdiskontfatzes von 4 v.H. auf 3,5 v. H. stellt den ersten Schritt auf dem Wege eines systema­tischen Zinsabbau es dar, durch den die Kriegsfinanzierung für Reich und Wirtschaft er­leichtert werden soll. Die bei stabilem Preisniveau sreiwerdenden Kapitalien könnten nicht einfach weggesteuert werden, weil hierdurch Lei­stungswille und Arbeitslust gehemmt und anderseits Substanz und Kapital fort- gefeuert würden, die für die Erhaltung der Pro­duktionskraft und der Leistung der Wirtschaft, ins­besondere auf weite Sicht gesehen, notwendig seien. Bis zu dieser Grenze seien allerdings Kriegssteuern im Interesse einer gerechten Kriegsfinanzierung not­wendig, auch in einer Höhe, die eben nur in den Kriegsnotwendigkeiten ihre Berechtigung finde, die aber dann auch nur für die Kriegszeiten Geltung haben könne. Die von der Steuer nicht zu er­fassenden flüssigen Geldmittel müssen dem Reiche für die Kriegsfinanzierung über die Sparkasse und die Kreditmärkte zur Verfügung gestellt werden. Für die von der Zinssenkung betroffe­nen Sparer soll ein Ausgleich geschaffen wer­den durch eine fühlbare Milderung der Bestim­mungen über den Beginn des Zinsenlaufes der Sparguthaben und durch steuerliche Begünstigung für diejenigen Sparer, die chr Guthaben für eine gewisse Zeit fest anzulegen bereit sind. Für den Sparer sei-im übrigen nicht die Höhe der Zinsen, sondern die Sicherheit und Wertbeständigkeit seines Sparkapitals das Ausschlaageb'ende. Güterseite und Geldseite müßten im Einklang miteinander stehen, der private Verbrauch müsse sich nach dem Staats­bedarf richten.

Oer norwegische Gesandte »um verlassen des Reiches aufgefordert.

Berlin, 19. April. (DRB.) Der norwegische Gesandte Scheel, der gestern im Auftrage des norwegischen Königs und der ehemaligen norwe­gischen Regierung Rygaardsvold gebeten hatte, i n Berlin bleiben und die Geschäfte der Gesandt­schaft weiterführen zu dürfen, wurde heute im Hin­blick auf die von dem norwegischen König und der ehemaligen norwegischen Regierung gezeigte feind­selige Haltung aufgefordert, mit dem Gesandt­schaftspersonal das Reichsgebiet noch am heutigen Tage zu verlassen.

Oer 1. Mai auch in diesem Jahr gesetzlicher Feiertag.

Berlin, IS.April. (BBB.) Der l.Blal Ist als nationaler Feiertag des deutschen Volkes auch in diesem Iahre gesetzlicher Feiertag. Offizielle Feierlichkeiten werden am 1.2Uai nicht ver­anstaltet, dagegen können Betriebsfeiern in würdigem und der Zeit entsprechendem Rahmen durchgeführt werden.

Hauvtfchrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauütschrlftleikers: Ernst Blumschetn. verantwortlich fstr PolitU, Feuilleton und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein,- für Sport - Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche UniversitätSdruckerei R. Lange ft. <3. «erlagSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann,- Anzeigenleiter: HanS Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Rümmel. Pl.NrL.

Jeden Morgen unternimmt König Christian von Dänemark einen Ausritt durch die Sttaßen von Kopen­hagen. Ehrerbietig wird er von der Bevölkerung begrüßt. Dieser Brauch des Monarchen hat auch durch die deutsche Besetzung keine Aenderung erfahren. (Aufn. vom 16.4.1940.) (Scherl-Bilderdienst )

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