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20.4.1940
 
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Samstag, 20. /Sonntag, 2(. April 1940

w a Samstag, 20./:

Gießener Anzeiger

Des Führers Geburtstag in großer Zeit

Führer bei seinen Truppen während des Polenfeldzuges. (PK.-Wolny-Scherl-Bilderdienst°M.)

Der

Austausch von Militärabordnungen

zwischen Deutschland und Italien

trat««

Führerbesuch an der Front

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Ereignis hereinbricht, das den Rahmen des Ge

Schwur, mit dem wir ihm unbedingte Treue und Gehorsam gelobt haben. Wir wollen getreu diesem Eid den uns aufgezwungenen Kampf mit unerschüt­terlichem Wut. harter Entschlossenheit und unbän­digem Siegeswillen führen und den von der Kriegs­marine im Kampf gegen vielfache Uebermacht er­rungenen beispiellosen Erfolgen neue hinzufügen. Wil felsenfestem Vertrauen sehen wir auf zu dem Wanne, der unser Volk zu neuer Gröhe emporführt. Wir folgen ihm guf dem Weg. den er vorangeht, in der stolzen Gewißheit, daß das gesteckte Ziel er­reicht und der Sieg unser sein wird. Das walte Gott! Ls lebe der Führer!

Der Tagesbefehl des Oberbefehlshabers der Luft­waffe hat folgenden Wortlaut:

Soldaten! Kameraden!

heute fliegen unser aller Herzen dem Wanne entgegen, dem wir als unseren Obersten Befehls- Haber Treue geschworen haben, dem wir als Füh­rer unseres Volkes unsere Liebe weihen.

Unsere Geburtstagsgabe sei das Veste, das wir zu geben haben, fei das unerschütterliche Gelöbnis:

Die deutsche Luftwaffe wird ihr Alles und Letz­tes einsehen, bis dieser Krieg mit jenem Sieg endet, der das Reich Adolf Hitlers und das ewige Leben des deutschen Volkes sichert.

Wie stolz können heute alle Deutschen fein, dah sie einer Gemeinschaft angehören, die das größte und stärkste Reich Europas ist."

Adolf Hitler.

an dieser Geburtstagsgabe beteiligt. Sie dient der Verteidigung -des Großdeutschen Reiches, das der Führer allen äußeren Wider­ständen zum Trotze mit starker Hand geschaffen hat. Sie ist Symbol für den Gemeinschafts­gei st, den der Führer von uns gefordert hat und der sich jetzt im Ringen um die Freiheit des Vater­landes erweist. Treue und Dankbarkeit spricht aus diesem Geschenk. Opferbereit- schäft und Pflichtbewußtsein sind sein innerer Wert.

Mit der Geburtstagsgabe geloben wir dem Füh­rer heute, daß wir diese Tugenden, die er uns ge­lehrt und vorgelebt hat, in allen Kämpfen und Stürmen immer wahren werden. Die große Zeit soll eine große Generation sehen, und die Nachfahren sollen stolz auf uns sein. Mag der Kampf auch hart sein, wir schließen die Reihen noch enger, wir scharen uns noch festem um unseren Führer und werden härter und härter. Das gilt für den deutschen Soldaten an der Front, wie für den Schaffenden in der Heimat. In ernster und schwerer Stunde grüßt das deutsche Volk heute seinen Führer und vereint auf ihn die heißesten Segenswünsche. Er ist uns allen als e r st e r Soldat und erster Arbeiter des Reiches leuchtendes Vorbild. Ihm eifern wir nach, ihm folgen wir in der Gewihheit: Adolf Hitler führt uns zum Sieg!

an Mussolini gerichtet, das folgendermaßen schließt: Geben Sie uns freie Hand, nicht nur gegen die Gegner im Innern, sondern auch gegen die Feinde, die jenseits der Grenze hinterlistig jene neue Zivilisation bekämpfen, die Sie geschaffen haben, und die unaufschiebbaren Rechte des italienischen Volkes ablehnen." Das Tele­gramm ist von dem Neffen Mussolinis, Vito Musso­lini, als dem Präsidenten der Schule faschistischer Mystik sowie dem Direktor und Parteisekretär Giantureo unterzeichnet und wird von der Presse in großer Aufmachung unterzeichnet. Eine vielsagende Kartenskizze veröffentlicht das halbamtliche G i o r n a l e d ' I t a l i a". Ihre Sprache ist so deut­lich und eindrucksvoll, daß das Blatt es für über­flüssig erachtet, chr einen Begleittert beizugeben. Die Skizze zeigt den ausgedehnten italienischen Besitz im Mittelmeer im Fettdruck. Die Engen von Gibraltar und den Dardanellen sowie der Kanal von Suez

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Berlin, 20. April. (DRV.) Der Oberbe­fehlshaber des Heeres hat anläßlich des Geburtstages des Führers folgenden Tagesbefehl erlaffen:

Soldaten des deutschen Heeres!

20. April 1940 Kriegsgeburtstag unseres Füh- rers. des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht! An diesem Tage versichern wir erneut, dah unsere ganze Kraft der Erfüllung der Aufgaben gehört, die der Oberste Befehlshaber uns stellt und für die wir bereit sind, uns jederzeit und überall in Ver­teidigung der Lebensrechte des nationalsozialistischen Deutschland einzusehen. Ein kurzer Rückblick an die­sem 20. April läßt uns der letzten 20 Satire des Aufstieges aus Schmach und Zerrüttung gedenken, des Weges von Versailles zur Freiheit, zur neuen Größe unseres Vaterlandes. Wir wissen, dah wir die Einheit, die Stärke, die Wehrkraft, die wirtschaftliche Erneuerung, die kulturelle Blüte, kurz gesagt, das ganze heutige Deutschland, dem Führer des Reiches verdanken. Der soll sich jetzt und in alle Zukunft in seinem Kampf für Deutsch­lands Freiheit, Ehre und Lebensrecht auf niemand mehr verlassen können als auf seine Soldaten. Die Parole des Heeres am 20. April 1940 lautet: Wit Adolf Hiller zum Sieg.

Der Tagesbefehl des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine lautet:

Soldaten der Kriegsmarine!

Aw heutigen Geburtstag unseres Führers und Obersten Befehlshabers erneuern wir unseren

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Mit Adolf Hitler zum Sieg!

Oie Tagesbefehle au die Wehrmachtsteile.

ist es im Augenblick, als fei eine lichte Brücke zum anderen Ich geschlagen worden, das gegenüber der Strenge der Stunde und ihrer Verpflichtung zuruck- aedrängt und verblaßt war. Solche Erlebnisse haf­ten unvergeßlich. Wer das alles mitgemacht hat, der weiß, wie tief sie sich im Innern verankern. Wie deutlich auch die äußeren Umstande wieder in der Erinnerung auftauchen.

Ich habe schon oft d e n Führer gesehen Aber so gepackt und zutiefst erschüttert wie die Bege^ nung mit dem Führer an der Front hat mich noch keine. Was ist schon viel Sehenswertes an einem Unterstand im Vorfeld. Da ist alles auf das Not­wendigste beschränkt. Ungenutzter Raum ist Luxus Die Hauptsache ist das rohgezimmerte Bett der Tisch eine Bänke und das Oefchen. Und die K<^ meraden, die diesen Raum bevölkern, machen auch keinen festlichen Eindruck. Ganz zu schweigen von dem Brodem der Front, Gemisch von Schweiß, nassen Kleidern, Schuhschmiere und kal em Rauch.

Wie mir nun am frühen Abend so dasitzen, Briefe schreiben, lesen und unsere Brocken ordnen, kommt Plötzlich der Führer herein. Ich ann im Augenblick nichts denken, so fassungslos bin ich als ich mich fo unerwartet nahe dem Fuh-

190. Jahrgang Nr. 93

Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter HeimatimBild DieScholle

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Mtt4Beilagen.RM.1.95

auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

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rer gegenübersehe. Dann nehme ich Haltung ein. [ Rühren Sie!" ist das erste Wort, das der Führer an mich richtet. Als er dann auf mich zu­tritt, mich an der Schulter faßt und nach meiner Heimat fragt, habe ich ein Gefühl, als ob mir die Tränen aus den Augen schießen müßten. So tief bin ich erschüttert ...

Es läßt sich garnicht in Worte fassen, was uns alle bewegte. Wenn es ein Begegnen gibt, das an die Tiefe des Menschlichen rührt und unauslösch­bar bleibt, dann weiß ich es von dieser Stunde an, wo wir mit dem Führer den spärlichen Raum teil­ten, die gleiche Luft mit ihm atmeten. Wer hätte das je zu hoffen gewagt. Lange dauerte es, bis sich unsere freudige Erstarrung löste. Dann aber offenbarte uns jedes Rückerinnern neue Züge. Keine Ueberrafchung hätte uns Soldaten im Un­terstand mehr beglücken können. Keiner von uns möchte dieses Erlebnis missen, das wir.als unser chönstes bewahren. Dr. Hermann Knoll.

Die Geburtstagsgabe des deutschen Volkes.

Geleitwort Generalfeldmarschall Görings.

Berlin, 19. April. (DNB.) Generalfeldmar­schall Göring veröffenllicht zum 51. Geburtstag des Führers folgendes Geleitwort:

Mit heißem Herzen gedenkt das deutsche Volk heute seines Führers. In Liebe und Verehrung bringt es ihm eine Geburtstagsgabe, dar, die dem Ern st und der Größe unser er Zeit entspricht. Sicherlich hat kein Geschenk den Führer jemals mehr erfreut, als die Me­ta l l f p e n d e , die ich ihm heute übergeben konnte. Mit Freude und Eifer haben sich alle Volksgenossen

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sind mit Gittertoren verrammelt.

DasGiornale d'Italia" bespricht die Manöver der englischen Regierung und ihrer Presse, deren Zielpunkt gegenwärtig Südosteuropa sei. Wolle man vielleicht in England und in Europa den Blick ablenken von den für die Westmäckte nicht sonderlich glücklichen Ereignissen im Norden, um ein neues theatralisches Thema von Interessen und Befürchtungen zu schaffen? Suche man nach einem neuen aggressiven Vorwand im Mittelmeer und im Balkanraum, indem man Befürchtungen einer plötzlichen italienischen Bedrohung simuliere?

Auf die italienische Presse, die die Haltung Ita­liens vertreten hat, so bemerktGiornale d'Italia", beginne man jetzt in England mit schwerem mini­steriellen Geschütz zu schießen. Am Mittwoch sei es der englische Wirtschaftsminister gewesen, der sich schlechtberatene Worte gestattet habe. Croß habe gesagt, daß die italienische Presse sich gegen­über England in letzter Zeit einer feindlichen Sprache bediene. Die Engländer seien ein realisti­sches Volk, sie wollten wissen, auf welchem Punkt sie gegenüber Italien angelangt seien. In einem derart dunklen Augenblick der Lage in Europa seien es also englische Minister, die Del ins Feuer gös­sen. Italien lasse sich im übrigen von niemandem vorschreiben, wie es sich zu verhalten habe.

Rom, 19. April. (DRV.) Amtlich wird tnlfge- leitt:Zwischen Deutschland und Ställen findet zur Zeit ein Austausch von Wililärabordnungen statt, die aus W ili tär f ach verständigen und Technikern der verschiedenen Waffen- ga( tungen bestehen. Einige dieser Abordnungen sind bereits in Rom eingetroffen. Ihr Besuch erfolgt im Rahmen eines feit 1938 in der Ausführung befindlichen Programms, deffen Ziel eine fortge­setzte und dauernde F ü h l u n g zwischen den Wehr­mächten der beiden Länder ist."

Römische Stimmen zur Lage.

Rom, 20.April. (Europapreß.) Die Polemik der italienischen PrLsse gegen englische und französische Einschüchterungs- und Anbiederungsversuche geht weiter. Dabei wird nachdrücklich betont, daß Italien im Rahmen seiner Freundschaft und seines Bund- nises mit Deutschland seine Lebensinter- essen wahren und seine Ansprüche durchsetzen werde.Regime Fascista" bezeichnet es als eine Zumutung, zu verlangen, daß die Italiener für den Sieg jener Westdemokratten eintreten sollten, die in Abessinien und Spanien Waffen und Munition zur Bekämpfung der italienischen Soldaten gestellt hätten. Der in der Sanktionszeit anaehäufte Haß sei n o ch n i ch t v e r g e s s e n. Die faschifttsche Genera­tion kenne kein Verzeihen, wenn Verzeihen Feigheit und Schwäche bedeute. Sie liebe d: e Rache, wenn sie dazu diene, die erlittenen Demü­tigungen des Vaterlandes zu vergelten und vor allem die italienischen Interessen zu verteidigen. Diese Interessen geböten, nicht auf der Seite >er Aushungerer und Kerkermeister zu stehen. Uebn- gens könnten die Italiener militärische Siege der Westmächte nicht verherrlichen, well gar keine vor­handen seien. Bis jetzt sei auf militärischem, poli­tischem und diplomatischem Gebiet der absolute Er­folg bei Deutschland, was den Italienern auf Grund ihres Bündnisses ungemein Freude mache.

Eine Versammlung der Alten Garde der ersten faschistischen Sektion Italiens und ihrer jetzi­gen führenden Mitglieder i n M a i l a n d hat durch den faschistischen Kämpfer und Mailänder Prä- fetten, Rechtsaruvalt SJtaraiali, ein Telegramm

Oer Führer.

Soldat und Staatsmann.

Mitten im Kriege begeht das deutsche Volk in diesem Jahr den Geburtstag des Führers. Das Volk in Waffen gedenkt in dieser Stunde zuerst des Obersten Befehlshabers feiner Wehrmacht, die in Durchführung seiner kühnen Entschlüsse auf den Schlachtfeldern Polens und bei dem Unternehmen zum Schutz Skandinaviens gegen einen englischen Flankenangriff frischen unvergänglichen Lorbeer an ihre Fahnen heftete. Der Wehrmacht fühlt sich der Führer eng verbunden. Das kam nach außen hin zum Ausdruck, als der Frontkämpfer des Welt­krieges zu Beginn , des neuen Kampfes, den wie­derum Mißgunst und Vernichtungswille der pluto- kratifchen Machthaber in England und Frankreich ruchlos über Europa heraufbeschworen hatten, wie­der den feldgrauen Rock anzog, wie im polnischen Feldzug vorn bei der kämpfenden Truppe fein Platz war und er das Weihnachtsfest mitten unter seinen Soldaten in den Bunkern des Westwalls feierte. Aber weit darüber hinaus ist es für Adolf Hitlers Persönlichkeit und fein ganzes Werk von tiefster Bedeutung geworden, daß es ein Soldat gewesen war, der in den düsteren Novembertagen des Unheiljahres 1918 beschlossen hatte, Politi- k e r zu werden. Der Soldat und der Staatsmann haben seit Friedrich dem Großen zum ersten Mal wieder in Adolf Hitler ihre großartige Synthese gefunden. Soldatisch in seiner Haltung, schlicht und selbstlos, tapfer und kühn, so ist er auch soldatisch in seinem Denken und Handeln. Den großen Mei­ster in der Benutzung des richtigen Augenblicks hat ihn der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von, Brauchitsch, genannt Im rechten Augenblick den richtigen Entschluß fassen und ihn ohne Schwanken durchführen, das ist die Kunst, die den großen Staatsmann wie den großen Soldaten glei­chermaßen auszeicknet. Die Befreiung der Ostmark, die Zerschlagung oer Benesch-Tschechei sind ebenso leuchtende Beispiele für die mit soldatischer Kühn­heit und staatsmännischer Ueberlegung gepaarte Entschlußkraft des Führers, wie der Feldzug der 18 Tage in Polen und die Landung in Norwegen, beide ebenso genial in der Anlage wie entschieden in der Durchführung und durchschlagend in der Wirkung.

Aber diese unerhörten Leistungen eines Mannes, der sein Volk erst vor wenigen Jahren aus dem Sumpf materieller Ohnmacht und seelischer Selbst­verzweiflung herausgerissen hatte, waren nur mög­lich, weil es seiner faszinierenden Persönlichkeit, der Ueberzeugungskraft seiner Ideen, der Eindring­lichkeit seiner Erziehungsarbeit und nicht zuletzt dem Vorbild seiner eigenen Haltung gelungen war, dieses selbe Volk, das auf dem besten Wege war, sich selbst aufzugeben und sich mit feinem ihm von den Siegern von Versailles zugedachten Heloten­daseins abzufinden, mit dem gleichen soldatischen Geiste zu durchtränken, der ihn selbst beseelte. Und aus diesem soldatischen Geist, der alle großen Epo­chen der deutschen Geschichte gekennzeichnet hat, wurde das neue deutsche Volksheer geboren, in dem sich die große ruhmreiche Tradition altpreu­ßisch-deutschen Soldatentums mit dem Wesen jun­ger nationalsozialistischer Volksgemeinschaft vereint. Mit ihm hat der Führer in beispiellos zäher Arbeit und in weiser Voraussicht den Deutschen die große Schule des Friedens, aber auch das scharfe Schwert für den Kampf geschaffen, das nun in ernster Probe den Beweis seiner Schlagkraft ablegt. Die Wehr-

Annahme von Anzeigen für die MittaAsnummer bis8'/?Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mmHöhe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Pf.,Tertanzeigen von 70 mm Brette 50 Pf. Wiederholung Malstaffel t Abschlüsse MengenftanelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/omehr Ermäsiigte Grundpreise Bäderanzeigen

und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Pf.

General-Anzeiger für Oberhessen

Das Recht wird dem zuteil, der stark genug ist. es sich zu erkämpfen."

' Adolf Hitler.

P.K. Im Gleichmaß von garten imb Wn I ^6 i^=r ® Honberes

vergehen die Tage an der Westfront. Hm und mohnten und hundertfach Erfahrenen sprengt, dann der ballert der Poilu zu uns herüber, «ber bas mobnten fej ^.e Brücke zum

Ohr ist schon geübt, unterscheidet genau weitst^- «ende ..Koffer" von gefahrbringenden, die >m Um Ireis von zwei Dutzend Metern einschlagenDa- 'st nicht weiter aufregend. Ganz andere Anforderu gen an den Soldaten stellt da- Wachen In der Nacht vor allem. Da steht man ,bei >edem Wett-r draußen und späht stundenlang m den nachU-chen

' Dunst, der sich undurchdringlich vor den Mcken breitet und keine Sicht au den nächsten Meter freigibt. Endlos dehnt sich die Zeit. Und dem G°- !>ör entgleiten mit jeder Vieyelstunde aufm^ksamen Lauschens mehr die Maßstab- sur d.e °, f°lllg°n Geräusche, die aus der schwarzen Wand ausschw n gen, hinter der die Feinde lauern.

Wie wohltuend, dann am wärmenden Ofen ° Meder ausstrecken und wieder ungezwungen red _n M können. Mit Kameraden, denenderharte Dienst die Gestchtszllge genau so merkwürdig st 3'^ Und wenn nach kurzem Aufflackern der Unterha tung die Müdigkeit überwältigt und zur äiuy zwingt, dann hallt noch in den Ha!^s^lraden hei- «in das Lärmen und Lachen der Kamerad y