(Nachdruck verboten!)
13. Fortsetzung
sagte sie mit einer ein-
aber sparsam damit umgehen!
* Gilt auch für Knorr Bra'ensoße — auch sie ist nicht etwa unbeschränkt zu haben.
Heuchelheim • Turnhalle
Am 24. März 1940 (1. Osterfeiertag)
Großes Konzert
von
geben ihre Vermählung bekannt
20. März 1940
ausgeführt von einem Musikkorps der Luftwaffe
z.Z. Zwickau i.Sa., Heinrich-Äraun-Krankenhaus
Beginn 19 Uhr.
Anschließend: TANZ!
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Gießen, den 19. Marz 1940
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„Bitte, treten Sie ein!"
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Er sah ihr Gesicht noch immer nicht deutlich; das Licht flutete ihm zu stark entgegen. Aber in der Neigung ihres Kopfes lag ihre stumme Frage, welchem Umstand sie seinen Besuch zu verdanken habe.
„Ich mache eine kleine Reise durch Deutschland, Fräulein Naumann ... Ich bin Engländer, was Sie wahrscheinlich bereits am Namen und an meiner Aussprache festgestellt haben werden ..."
Renate Naumann gab die Tür frei.
Die überflimmerte Linie ihres schönen, zarten Profils verwirrte Parker für einen Augenblick und ließ ihn stocken. Eine merkwürdige Hoffnung, der Kelch dieses fragwürdigen Abenteuers möge durch die Reizlosigkeit der Frau an ihm vorübergehen.
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Siebenundsechzigste ord. Hauptversammlung
Hiermit werden die Aktionäre zur siebenundsechzigsten ordentlichen Hauptversammlung, die
Freitag, den 12. April 1940, mittags 12 Uhr
Im Bankgebäude Dresden, König-Johann-Straße 3
stattfinden wird, eingeladen.
T a gesordnungr
1. Vorlegung des Geschäftsberichts und des Jahresabschlusses für 1939 mit dem Bericht des Aufsichtsrates.
2. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns.
3. Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
4. Wahlen zum Aufsichtsrat
5. Wahl des Abschlußprüfers.
Jeder Aktionär ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Um in dieser stimmen oder Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre ihre Aktien gemäß § 19 der Satzung spätestens bis zum 9. April ds. Js. einschließlich
bei der Dresdner Bank in Dresden oder Berlin bei der Länderbank Wien Aktiengesellschaft, Wien oder bei einer Niederlassung dieser Institute bis zum Ende der Schalterkassenstunden hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen. Für den Fall einer Hinterlegung bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammelbank ist der Hinterlegungsschein am zweiten Tag vor der Hauptversammlung der Dresdner Bank in Dresden einzureichen.
Berlin — Dresden, den 20. März 1940.
Der Vorstand:
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Ateliers ausgeschrieben und bin auf gut Glück losgezogen ..."
„Sie suchen Bilder?"
„Nicht ausschließlich. Sagen wir mal: Kunst- gegenstände, soweit sie sich im Koffer mitnehmen lassen — also Kunst bis zum Kilogramm ..." Er lachte.
Und Renate stimmte belustigt in seine Heiterkeit ein. „Oh, ich kann Ihnen eine Menge von Adressen geben, wo Sie nicht nur vom Format, sondern auch vom Gehalt der Arbeiten befriedigt sein werden! Und außerdem glaube ich, Ihnen versichern zu können, daß Sie dort wie ein.Cherub empfangen werden. Leute, die freiwillig vier Treppen hoch steigen und außerdem ernsthafte Absichten haben, sind nämlich etwas dünn gesät ... Aber ich fürchte, Sie haben sich bei mir die Mühe des Treppensteigens umsonst gemacht; ich arbeite nämlich Puppen Ein kleines bedauerndes „Leider!" kam hinterher.
„Puppen für Kinder?" fragte er, als habe er nicht recht gehört oder als müsse er sich vergewissern, einen ihm nicht ganz geläufigen Ausdruck richtig verstanden zu haben.
„Ja ..." Ihre Antwort kam ein wenig zögernd.
Auf Parkers Zigarette hatte sich ein langer Aschenstreifen gebildet, der bald herabzufallen drohte; er hielt die linke Hand hohl auf und sah sich suchend um. Renate Naumann eilte zum Fenster, auf dessen Sims ein paar leere Untersätze zwischen üppigen Topfgewächsen standen. Parker war gleichfalls aufgesprungen. Er kam ihr auf halbem Wege entgegen und nahm ihr die flache Keramikschale ab. Für einen Augenblick standen sie ganz nahe beieinander, unter dem schrägen Fenster, über dessen mächtigem Viereck die strahlende Bläue des Himmels leuchtete. Ihre Hände berührten sich.
„Puppen ..." Parkers Stimme klang dunkel und erregt, aber er beherrschte sich bereits, ehe er noch Renates unmerkliches Zurückweichen wahrgenommen hatte. „Oh, Sie haben mich vielleicht falsch verstanden! Ich bin kein Sammler — ich will mir und ein paar Freunden, denen ich verpflichtet bin, Geschenke mitnehmen. Jeder schenkt nach seinem Geschmack; meiner wird in London ein wenig gefürchtet. Es ist mir schon einige Male widerfahren, daß ich meine Geschenke in Wohltätigkeitslotterien wiedergefunden habe ... Puppen —? Hm, ich sehe eine neue Möglichkeit, meine Freunde zu erfreuen: indem ich sie vor Peinlichkeiten bewahre und dafür
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Beinen. Eine kleine Vitrine mit blanken Scheiben und hübschen Porzellantassen darin vervollständigten die Einrichtung.
Parker trat langsam tiefer in den Raum hinein. Es war eine neue Umwelt, in der er sich bewegte, und doch drängten sich alte Erinnerungen an ihn. Es war ihm, als hätte er schon einmal dieses alles gesehen, so oder so ähnlich, in fernen Tagen neben den Gestalten seiner Eltern, des ruhelosen, sprudelnd lebendigen Vaters, der sanften, leisen Mutter ... Immer schattenhafter waren ihre Bilder geworden, je weiter er sich von ihnen entfernte — und weshalb, weshalb standen sie gerade jetzt, in diesem Augenblick, so farbig und deutlich vor seinem Gedächtnis?
Renate Naumann deutete auf einen der Stühle.
Parker entging ihre Geste. Er stand mit leicht gesenktem Kopf in der Mitte des Ateliers. Es fiel ihm im Augenblick nichts anderes ein, als seine plötzlich aufsteigende Unsicherheit hinter der Vorgabe, daß er die deutsche Sprache nicht völlig geläufig beherrsche, zu verstecken. „Ich bin — nun, wie sagt man doch gleich? — ein — hm — ein Kunstliebhaber, ja." Er lächelte erlöst, als sei ihm das rettende Wort eingefallen.
„Bitte, setzen Sie sich doch!" Sie rückte einen der Stühle ein wenig vom Tisch fort und stellte sich abwartend neben den anderen hin.
Er folgte ihrer Aufforderung und ließ sich vorsichtig, als traue er der Festigkeit des alten Möbels nicht ganz, in den kardinalroten Stoffbezug sinken.
„Ich kann Ihnen leider nichts anbieten, Herr —?" Sie schaute fragend auf.
„Parker — Allan Parker!"
„--Herr Parker. Ich selbst rauche nicht. Aber
wenn Sie das Bedürfnis nach einer Zigarette haben —? Mich stört es nicht."
„Wirklich nicht? Darf man--"
„Aber, bitte!"
Er holte eine englische Schachtel, die er mit viel List durch sämtliche Zollstationen geschmuggelt hatte, aus seiner Tasche, und brannte sich eine der süß und kräftig duftenden Zigaretten an. „Ja", sagte er nach dem ersten, tiefen Zuge, „ich bin noch nicht lange in München und habe leider nicht einen einzigen Bekannten hier, der mir als Cicerone hätte dienen können. So habe ich mir denn das Münchener Adreßbuch vorgenommen, habe mir ein paar
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als guter Onkel ihre Kinder beglücke!" Er strahlte Renate an, als erwarte er ein Bravo für seinen gescheiten Einfall.
„Und Kinderfeste mit Verlosung machen Sie wohl nicht allzu häufig mit?" fragte sie und lachte ihn an.
„Nein — ich bin ein Hagestolz ..."
„Merkwürdig!" sagte sie mit einem neuen kleinen Lachen. „Eine Zeitlang sprechen Sie, als wären Sie in Deutschland aufgewachsen, und dann wieder kommt so ein Wort, das unmittelbar aus dem Wörterbuch geklaubt ist: Hagestolz ..."
,Zst es nicht richtig?"
„Gewiß; aber es ist ein wenig veraltet — ungefähr so, als ob ich mich im Englisch Shakespeares mit Ihnen unterhielte. Seit etwa dreihundert Jahren ist das gebräuchlichere Wort dafür .Junggeselle'."
Parker wiederholte den Ausdruck; er sah lerneifrig aus und machte ein Gesicht, als ob er das neue Wort in seinem Sprachschatz verankere. Er hatte die Empfindung, in den letzten Minuten sei der dünne Faden von Ufer zu Ufer geflogen, mit dessen Hilfe sich eine feste Brücke bauen ließe. Es war besser und schneller gegangen, als er es je gedacht hatte. Dennoch schwankten seine Gefühle zwischen Befriedigung über sein rasches Vorwärts- kornrnen und einer peinigenden Unsicherheit.
Das also war nun dieses Fräulein Renate Naumann, über dessen familiengeschichtliche Daten er durch ein Schreiben in seiner Brusttasche so gut unterrichtet war wie sie selbst. Ach, weshalb war sie nicht ein wenig unsympathisch? Weshalb entsprach sie so sehr dem Bilde — oder weshalb hatte ihn bei ihrer ersten Begegnung fast eine Art von Bestürzung ergriffen, weil er in ihr jene Vorstellung verkörpert fand, so und gerade so wie sie hätte er sich eine Schwester gewünscht oder — die Gefährtin? Er spürte wie einen leisen Schmerz das Bedauern, sich ihr nicht vorbehaltlos und frei nähern zu können. Sein Wissen stand dazwischen; und es brannte wie eine gezeichnete Karte unter dem Aermel eines Falschspielers an seiner Haut .., Aber, zum Teufel, war es nicht ein verdammter! Unsinn, so empfindlich zu sein und sich solch mimosenhafte Bedenken zu machen? Wäre er etwa entzückt gewesen, wenn die Erbin von Mister Robert Naumann eine schiefe Hüfte oder einen Kropf gehabt hätte? Na also! (Fortsetzung folgt.)
ladenden Handbewegung.
Er dankte und überschritt die Schwelle des Ateliers.
Der Raum war nicht allzu groß und durch seine Lichtverhältnisse — das schräge Riesenfenster ging nämlich nach Westen — für einen Maler ungeeignet. An den zartgelb getönten Wänden hingen ein paar ungerahmte Oelstudien, etwas wirr und aus Brausejahren stammend, Meister unbekannt, einige Blätter mit begabten Federzeichnungen und zwei gebrannten Tonmasken, in denen man bei gutem Willen Renate Naumann wiedererkennen konnte. Unterhalb des vielfach gestabten Fensters stand, von zwei Zimmer- linden gesäumt, die in geradezu tropischer Mächtigkeit aufgeschossen waren, ein festgearbeiteter Modelliertisch. Auf seiner Mitte war eine im Entstehen begriffene Plastik durch ein übergeschlagenes Leichentuch dem Anblick entzogen; daneben lagen ein paar faustgroße Plastilinkugeln und ein Dutzend Spachtel und Modelliermesser verschiedener Größe. An der rechten Türecke war ein Raum durch einen bunten Cretonnevorhang abgeteilt und an der linken Wand, etwa in der Mitte, standen vor einem schmalen Büchergestell mit Mappenwerken und bunten Einbänden zwei alte Polsterstühle und ein halbhoher Mahagonitisch mit geschweiften dünnen
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