Dienstaa November 1940
2r 4 Zweites Statt
Von -er Erb- und Raffenforschung in Hessen
Gchulsammlung des VOA. 1940
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Die Erb- und Rassenforschung ist eine Breiten- , arbeit, da sie sich vornehmlich auf die normalen t menschlichen Erbmerkmale stützt. Normale Erbmerk- , male sind Rassenmerkmale. Dadurch ergibt sich der Zusammenhang zwischen Erbforschung und Rassen- orschung.
WM man einen Ueberblick über bestimmte Rassenmerkmale in einem Bezirk gewinnen, so muß man zunächst die Durchschnittshäufigkeit dieser Merkmale kennen, um feststellen zu können, was auffällig ist, demnach bemerkenswert erscheint und zu einer besseren Verwertbarkeit führt. Zu diesem Zwecke werden erbliche Körpermerkmale —? zu denen die Augenfarbe, die Haarfarbe, Fingerabdrücke, Handabdrücke, Fußabdrücke, Bluteigenfchaften, Größe und Gewicht des Körpers, Schädelmaße, Gesichtsmaße ufw. gehören — an möglichst vielen Menschen festgestellt. Diese Untersuchungen sind bisher schon auf breiter Grundlage, auch in Oberhessen, durchgeführt worden und werden weiterhin fortlaufend ergänzt, wobei es der wissenschaftlichen Arbeit zustatten kommt, daß das Institut für Erb- und Rassenpflege mit dem Rassenpolitischen Amt der Gauleitung, mit dem Staatlichen Gesundheitsamt, der Landeszentrale für die erbbiologische Bestandsausnahme und dem Reichsbund Deutsche Famllie (früher Reichsbund der Kinderreichen) zusammenarbeitet. . . .
Der menschlichen Erbforschung stehen nicht wie in der Vererbungsforschung an Pflanzen und Tieren Vererbungs-Experimente in beliebiger Welse zur Verfügung. Es ist nicht möglich, daß man irgendwelche Merkmale in ihrer Vererbungsmöglichkeit durch Kreuzungen und Rückkreuzungen vielfacher Art verfolgen kann. Bei der menschlichen Erbfor- schung ist man angewiesen auf die geschlossenen Ehen und auf den Nachwuchs, der aus diesen Ehen kommt, um anhand dieses Materials rückschauend Schlüsse über die Dererbungsmöglichkeiten der einzelnen Merkmale ziehen zu können. Deshalb wur- 1 den im Rahmen der bisherigen Forschungsarbeiten möglichst viele kinderreiche Familien untersucht, da 1 durch die vielen Kinder dieser Ehen besonders reiche > Möglichkeiten zur Feststellung des Erbganges der ' Raffe- und Erbmerkmale sich ergaben. Dem gleichen ' Zwecke dient die ZwMngsforschung, die bei den ' Menschen in besonders günstiger Weise die Erblich- • (eit der einzelnen Merkmale zu erforschen ermöglicht.
dann bin ich stolz darauf, ein so guter Bettenbauer zu sein — so stolz, daß ich mich abends' nur schwer entschließen kann, mein Bauwerk zu zerstören. Am liebsten würde ich dann die ganze Nacht auf dem Schemel schlafen, nur um meinem Bett keine Ge- mullichkeit anzutun.
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Gießen-Klein-Linden.
Der Führer hat dem Rektor Dr. Ehr. Cröß - mann an der Volksschule zu Gießen-Klein-Linden als Anerkennung für 25jährige treue Dienste das silberne Treudienst-Ehrenzeichen verliehen.
Ortszeit für den 20. November.
Sonnenaufgang 8.56 Uhr, Sonnenuntergang 17.25 Uhr. — Monduntergang 12.47 Uhr, Mondaufgang 22.38 Uhr. s
Gießener Doriragsring.
ym Rahmen des Gießener Dorttagsringes werden die Dolksbildungsstätte Gießen, der Goethe« Bund Gießen, die Kulturelle Dereiniguna (früher Kaufmännischer Verein), sowie die Gesellschaft ülr Erd- und Völkerkunde am Montag, 25. November, 19.15 Uhr, in der Neuen Aula der Universität eine besonders interessante Veranstaltung bringen: der bekannte Schriftsteller und Universttätsprofesior Dr. Hans Krieg, Direktor der Zoologischen Sammlung des Bayerischen Staates in München, wird einen Schmalfilm- und Lichtbildervortraa über das Thema „$u den Indianern des Gran Chaco (Südamerika)" halten. Auf vier Forschunbereisen, die insgesamt acht Jahre gedauert haben, ist Professor Krieg in engste Verbindung zu den zum Tell noch
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Die Kartei des Instituts, die der praktischen Anwendung bei der Beratung in allen diesen und zahlreichen weiteren verwandten Fragen dient, enthält rund 600 000 verkartete Personen und über 18 000 hessische Sippen. Sie ist eine der ersten Gründungen die er Art und gleichzeitig eine der größten im ganzen Reich Das Material der rund 18 000 Sippentafeln ist vor allem auf hessischen Sippen aufgebaut, von denen alle negativen und auch viele positive Erbanlagen verzeichnet sind. Dieses Archiv wird laufend vergrößert durch das Material der Landeszentrale für die erbbiologische Bestandsaufnahme in Hessen Dadurch erhält man immer mehr die Möglich- kett der Urteilsbildung über den biologischen Sippen- wert und gleichzeitig immer tieferen Einblick in das Erbgefüge der Bevölkerung Hessens. 8.
Die Erkenntnisse aus dieser Forschungsarbett, die im einzelnen keine dem Laien auffallenden Beson- derheiten zeigen, werden in die Praxis umgesetzt bei der Tätigkeit für Abstammungsuntersuchungen, Feststellungen der-Vaterschaft und dergl. Diese Tätigkeit ist für den einzelnen, wie für die Gemeinschaft von großer praktischer Bedeutung. Gerade in der Anwendung der normalen Erbbiologie des Menschen auf das' tägliche Leben haben wir ein Arbeitsgebiet vor uns, das wichtige praktische Konsequenzen aufzuweisen hat, indem es dem einzelnen die Möglichkeit zur Klärung seiner Abstammung eröffnet und er dadurch Kenntnis erhält über das Erbgut, das ihm von seinen Eltern und seinen Ahnen auf den Lebensweg mitgegsben wurde.
Damit kommt man auf ein weiteres Arbeitsgebiet
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Durch die von der HI. zu leistende Berufsauf- Härung sollen vor allem auch die Eltern gewonnen gerben, bei denen — gerade in bezug auf Mäd- hen — immer noch die Neigung besteht, sie wegen !es sofortigen besseren Verdienstes schnell in irgend- (tne Stellung zu bringen, statt sie eine ordnungsgemäße Ausbildung durchlaufen zu lassen. Unter der leiblichen Jugend zeigt sich echtes Interesse für die liaenüichen Frauenberufe, wie auch für soziale und Negerische Tätigkeit. Aber gerade hier begegnet inan oft dem Widerstand der Eltern. Hier spielt Dieb Icth die Unkenntnis über die Berufslaufbahn eine irofte Rolle, wie auch die falsche Gleichsetzung des .einen Bareinkommens in den verschiedenen Berufen. Die Aufklärungsarbeit durch bereits m der Ausbildung zu solchen Berufen stehende weibliche Jugendliche hat gerade hier ein wichtiges Arbeitsfeld
Ein Bett muß eckig fein.
Don Sans Jürgen Weislich.
Bisher hatte ich immer geglaubt, daß ich schon ein fertiger Mensch sei. Ja, ich hatte mir sogar «n- gebkdet,. ein Meister im Umgang mit alltäglichen Kleinigkeiten zu sein. Aber nun weiß ich, daß ich gar nichts gewußt habe. Nicht .einmal, wie man fein Lett richtig macht. Ich bm nämlich jetzt Soldat.
Früher beispielsweise war ich dec Annahme, em Bett müsse — fertig gemacht — einen gemütlichen Eindruck machen; gewissermaßen rote eine dicke runde Dame. Aber diese Ansicht war falsch. Ich habe es jetzt gelernt. Ein Bett muh eckig sein. Und vor allem, wenn man es macht, macht man es
nicht — man baut es.
Mit dem Keilkissen fängt es an. Das läßt man nicht so liegen, wie man darauf schlaft — nein, man drcht -s um, daß der Keil mit der Spitze nach dem oberen Ende des Bettes zeigt. Der Sinn d.e r Umdrehung ist: eckig. Ist d.e Bre.tkante desK-ll- nicht eckig genug, schneidet man °us einem Karton einen Streifen Pappe und stellt ihn senlrecht gegen die Kante. Nun nimmt man die Bettdecke und sal tet sie so zusammen, daß sie wie «n steifes Brett wirkt. Ist das - nach sehr olel Muhe - endlich gelungen, breitet man die Decke über das Bett und das Keilkissen glätte sie oben und unten und schlagt nun mit ter flachen Hand eine senkrechte Wand mittels der Decke an dem Pappstreisen entlang. TOeiftens ist der Bettenbau letzt gelungen es Lmt aber' auch oor, daß trotz allers Anstrengungen die Decke noch nicht eckig und brettahnl.ch genug ift. bann nimmt man einfach em wirkliches Brett, ob r einen Teil der Tischplatte, und g(atte: mit chm die letzten Falten aus b-rDecke.Undwenn man nun das Brett wieder abnimmt, ist das Bett voll-
In dem serbischen Dorf Ravnjo bei Baljevac hatten Bauern einen verzweifelten Kampf mit einem riesigen Wolf zu bestehen, der in einen Bauernhof eingedrungen war und ein Blutbad im Schafstall angerichtet hatte. In den frühen Morgenstunden wurde der Bauer Gruicic durch jämmerliches lautes Blöken geweckt, das aus einem Schafstall kam. Er zog sich eilig an und ging in den Stall, um nachzusehen, was die Tiere so aufregte, als plötzlich ein gewaltiger Wolf sich auf ihn stürzte und ihn an der Kehle zu packen suchte. Ein furchtbarer Zweikampf entspann sich zwischen dem Bauern und dem wütenden Tier. Es gelang dem Manne, dem Wolf ein paar starke Hiebe auf die Schnauze zu versetzen, die die Wirkung hatten, daß er in seinen Angriffen kurze Zett nachließ, und diesen Augenblick benutzte der Bauer, sich mit einer in der Nähe stehenden Axt zu bewaffnen. Dann fing der Kampf von neuem-' an und wurde nur noch heftiger. Als Gru- icic dabei die Axt aus den Händen glitt, griff der Wolf noch wütender an und zerfleischte dem Bauern Arme und Beine, so daß seine Kräfte zu schwinden drohten. In dieser höchsten Gefahr kamen em an- derer Bauer und seine vier Söhne mit Mistgabeln herbei und griffen den Wolf an, der sich wild verteidigte, schließlich aber doch, von vielen Stichen durchbohrt, zu Boden stürzte. Die tapferen Bauern mußten sofort, da sie viele Wunden davongettagen hatten, in das Krankenhaus von — *-«»***♦
finden in dieser Stellung Erholung und eine nur vom Rande des Stahlhelms beengte Gemütlichkeit.
Dabei fällt mir ein: auch vom Stehen hatte ich, bevor ich Soldat wurde, keine Ahnung. Ich stand verkehrt. Der erste Unteroffizier, dem ich begegnete, tagte mir, ich stünde da wie ein Strumpf mit Sülze. Ich stellte mir das vor und fand, daß er recht hatte. Als strebsamer Mensch fragte ich ihn, was ich tun könne, meine Haltung zu verbessern. Er empfahl mir, den Hosenboden zusammenzukneifen, und zwar so, daß ich einen Nagel damit aus der Wand ziehen könne; dann würde die gute Stellung schon ganz von selbst kommen.
Der Unteroffizier hatte recht: nach Dielen Uebun- gen ist es mir heute gelungen, stramm, wie ein rechter Soldat, dazustehen. Ich brauche nur den Hosenboden zusammenzukneifen — schon stehe ich so^
Nur eines ist mir noch nicht geglückt: das mit dem Nagel. . ,
Aber ich lasse nicht locker: auch weiterhin ziele ich täglich auf ihn.
Verzweifelter Kampf mit einem Wolf.
Das auf dem Schemel schlafen übrigens habe ich früher nicht beherrscht. Jetzt bin ich ein Meister yarin. Wichtig oor allem ist, daß man es nicht tut wie die Anfänger, die sich obendrauf auf den Schemel setzen. Nein: man setzt sich in ihn hinein. Dazu stellt man den Schemel zunächst auf ferne Sitz- fläche daß er mit allen Vieren nach oben zeigt, und nun zwischen diese Viere klemmt man sich ein. Empfehlenswert hierbei ist, daß man jedem Bem im voraus feine Bestimmung gibt. Nach vielen Hebungen bin ich zu folgender Bestimmung gekommen: Das eine Bein benutzt man als Rückenlehne, und zwar hakt man sich tunlichst, damit der Rücken nicht abgleitet, mit einem Schulterblatt an ihm fest; das zweite und dritte Bein benutzt man als Armlehnen — man sitzt dann fest wie in einem Polster- effel- nur eckiger, zackiger — und das vierte Bem hebt man sich als Angel auf, an der man sich, will man aufstehen, wieder hochzieht. Nur muß man darauf achten, baf)\ einem bei dieser Schlußubung der Schemel nicht wegrutscht und man hinteruber fällt, möglicherweise sogar mit dem Kopf auf die Rückenlehne.
Heimkehr ins Großdeutsche Reich.
Der Dolksbund für das Deutschtum tat Ausland hat auch in diesem Jahr die ministerielle Genehmigung zur> Durchführung seiner nun schon zur Tra- dttion gewordenen Schulsammlung erhalten. Sie wird vom 22. bis 24. November im ganzen Reich einheitlich durchgeführt. Die deutsche Jugend, die von jeher einer der Hauptträger der Volkstumsarbeit des VDA. war, sammelte in dieser Zeit bei Freunden und Bekannten. Als Spendenquittung werden fünf Postkartenserien je sechs Stück ausgegeben. Die ersten vier Serien enthalten künstlerische Wiedergaben in Vierfarbendrucken von Zeichnungen des Malers Wolfgang Willrich. Sie tragen den Titel „Männer der Front" und „Das deutsche Antlitz". Neben den Köpfen unserer erfolgreichsten Soldaten, wie Kapitänleutnant Prien und Generalmajor
en oaoongeiragen ernpnnuenue Baljevac gebracht schrieb Thea
B. Iwo Harbich. (Ufa.)
Rommel, deren kämpferischer Einsatz der Festigung deutschen Volkstums gilt, sind Typen aus deutschen Volksgruppen gewählt worden, jenef Menschen, die weit vor den Grenzen des Reiches gleichfalls ein Leben des Kampfes für Deutschland führen. Die letzten beiden Serien „Deutschtum im Aufbruch" zeigen eindrucksvolle Aufnahmen aus der heutigen Arbeit der deutschen Volksgruppen, den Betreuungs- gebieten des VDA.
wird, Klarheit über feine Abstammung zu gewinnen, so wird ihm hierdurch auch das Wissen um alle' die Dinge gegeben, die für fein Leben von großer Bedeutung sind; z. B. vor der Eheschließung über wichtige Fragen der Gattenwahl, über die Frage der erwünschten Fortpflanzung ufro., für das praktische Alltagsleben über die Fragen des Ehe- tandsdarlehens und aller anderen Förderungsmaßnahmen des nationalsozialistischen Staates, die von der Erbgesundhett des zu förderiiden JnDivi« buums abhängig sind. Neben dem Ehestandsdarlehen kommen hier namentlich für kinderreiche Famalien die Erziehungsbeihilfen in Betracht, ferner bei Siedlungslustigen die Siedlerauswahl und Sied- lerhilfe; außerdem find diese Unterlagen von Wichtigkeit bei Einbürgerungsangelegenheiten ufro. Die praktische Behandlung aller dieser Angelegenheiten wird im Rahmen der dem Institut angeschlossenen Beratungsstelle für Erb- und Rassenpflege durchgeführt, die eine Abteilung des Staatlichen Gesundheitsamtes ist. Welch großen Umfang diese Arbett
In der Ausstellung „Landschastsgebundene Wissenschaft" gelegentlich der Gießener Unt- versitätswoche 1940 zu Anfang dieses Monats war eine Abteilung den Arbeiten der Erb- und Rasfenforfchung in Hessen gewidmet Dieses Arbeitsfeld wird von Prof. Dr. med. H. W. Kranz, Leiter des Rassenpolttischen Amtes der NSDAP., Gau Hessen-Nassau, und Rektor der Ludwigs-Universität, betreut. Der Arbeit seines Instituts sind die bisherigen bedeutenden Ergebnisse der Erb- und Rassenforschung in Hessen zu verdanken. Aus einer Unterredung über die bisherigen Erfolge des Instituts können wir folgendes berichten.
Aus der Stadt Gießen.
Oie Berufswahl der Jugendlichen.
Im kommenden Frühjahr verlassen wieder Tauende von Knaben und Mädchen die Schule und sehen damit vor der Frage der Berufswahl. Hier leich von Anfang an den richtigen Weg zu gehen nd Fehlleitungen, die zu Fehlleistungen fuhren Nüssen, zu vermeiden, liegt sowohl im Interesse der Zugendlichen selbst als auch der Allgemeinheit.
Die große Bedeutung der Berufswahl der Ju- «mdlichen wird unterstrichen durch den kürzlich vom K.eichsjugendführer erlassenen Tagesbefehl, der auf lie Wichtigkeit einer von der HI. in Zusammenarbeit mit den anderen berufenen Stellen zu leistenden Berufsaufklärung hinweist und sie den Forma- tonen zur Pflicht macht. So werden in diesem rahre zum erstenmal „Abende der Berufsaufklärung" furch die HI. veransiattet werden, zu denen die Ju- kendlichen und ihre Eltern geladen werden. An den ibenben sollen auch die Rektoren der Schulen und Ün Vertreter der staatlichen Berufsberatung teil- reimen. Bereits im Beruf stehende Jugendliche werten dabei zu ifjren Kameraden fprechen. Die Sieger ter Berufswettkämpfe, HI. und BDM.-Führerinnen □erben über ihre Berufserlebnisse und Berufs- irfahrungen berichten und so ein lebendiges und cnschauliches Bild des Berufslebens und Der Berufsarbeit an ihre Zuhörer herantragen, das auf tio Jugendlichen wie auch die Ettern sicher von be» bnberer Eindruckskraft fein wird.
Was die eigenen Beine in dieser Fakirstellung betrifft, so breitet man sie vor sich hin, oder faltet sie wie ein Schneider, oder man zieht sie sich ein- ach vor den Bauch und legt das Kinn auf Die Knie Dies letztere allerdings erfordert schon eine gewisse Gelenkigkeit und eine gute Portion Ausdauer und Geduld. Aber dann — ich sagte es schon —: wie ein gemütlicher Polstersessel.
Mit dem Stahlhelm habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Früher glaubte ich, er sei nur dazu da, damit er den Kopf schütze. Wett gefehlt! Man kann ihn auch als Kopfkissen benutzen oder als Schaukelstuhl! Als Kopfkissen wirkt er bei längerer Inanspruchnahme etwas hart — als Schaukelstuhl dagegen bleibt er über Stunden hinaus bequem.
Zu diesem Zweck muß man ihn wie den Schemel mit dem oberen Teil nach unten stellen. Das ist die ganze Arbeit. Und nun braucht man sich — oor- sichtig allerdings, damit man sich nicht schon an- angs gleich Falten sißt - nur hineinzufetzen. Wer letzt Phantasie Hatz gibt sich Traumen hin die ihn für gewöhnlich in seine früheste Kindheit zuruck- ühren. Natürlich dürfen diese Traume nicht aus- | arten Aber auch di- weniger Phantast-begabten
des Jnstttuts, das die krankhaften Erbanlagen zum Gegenstand hat Die gleichen Dienststellen und Behörden, die die Forschungsarbeiten des Instituts für Erb- und Rassenpflege bei normalen Erbmerkmalen unterstützen, sind auch hier eingeschaltet. Die For- chungsmechoden sind ebenfalls die gleichen, um in das Erbgefüge der Bevölkerung Einblick zu gewinnen. Die kinderreiche Familie und das Sippenbild, ebenso wie die Zwillingsforschung vermitteln die Erkenntnisse hinsichtlich der Vererbung krankhafter Erbanlagen. Auch an der Feststellung dieser Erbanlagen muß der einzelne Mensch stark interessiert ein. Wenn ihm durch die Forschungen am normalen Erbmerkmal die Möglichkeit erschlossen
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Die auch an Heimabenden im Mittelpunkt der HI.-Arbeit stehende Berufsaufklärung erfolgt in tnqer Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen: Arbettsministerium und Arbeitsämtern, die die Berufsberatung des einzelnen und seinen richtigen Ero- atz in die Gesamtwirtschaft übernehmen Die Auf- (lärungLarbeit der HI. richtet den Blick der Jugendlichen auf die wesentlichen Aufgaben der der Gesamtheit gestellten Arbeit und zeigt das Beruss- dild als solches, seine äußere Struktur und seinen ieelischen Gehalt für den Träger. In der Sozialstelle jedes Bannes der HI. und jedes Untergaues des LDM. arbeitet ein Derbindungsberufsberater mtt, der hauptberuflich in der Berufsberatung Des 2ttbetts- amtes tätig ist und als HI.-Führer oder BDM - Führerin gleichzeitig aktiv in der Jugendarbeit steht.
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Dornotizen.
Lageskalender für Dienstag.
©taDttaeater: 18.30 bis 21 Uhr: „Dr. med. ^ob ERräiorius" — Gloria-Palast, Settersweg: „Das sündige Dorf". - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Wie kanntest du, Veronika'. — Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung W. Jmkainp im Foyer des Stadttheaters.
Sladttheaker Gießen.
Am heuttgen Dienstag wird die erfolgreiche Komödie „Dr. med. Hiob Prätorius, Facharzt für Chirurgie und Frauenleiden" von Curt Goetz wiederholt. Spielleitung Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. 10. Dienstag-Miete.__■
Es ist zweifellos nicht ganz ungefährlich, die Toch« ter als Experten zu benutzen, wenn es sich Darum handelt, einen als Schwerenöter bekannten jungen Mann auf Herz und Nieren zu prüfen. Hier jedenfalls wird die Sache sehr schnell Ernst, und als ein Kind erwartet wird, wäre eine Heirat die natürlichste Sache von Der Wett, wenn nicht frellich aus allzuviel Geheimnistuerei sich Mißverständnisse ergäben, die alles zu zerschlagen Scheinen. Denn es ist nicht eines jeden Mädchens Sacye, nur als Tochter eines reichen Vaters einem jungen Mann als Frau willkommen zu jein, um mit der Mitgift ein bankrottes Bankhaus zu sanieren, auch wenn man einmal unter anderen Umständen besagten jungen Mann fehr lieb gehabt hat und der rerche Vater aus immerhin begreiflichen Gründen die Heirat dringend wünscht. Die Tochter hat chren Stolz — „Sie hat meinen Dickkopf", nennt es der Vater — jedenfalls scheut sie nicht vor einer Szene an feierlicher Familientafel, läuft aus dem Haufe und wird Säuglingsschwester. Der junge Mann begreift, daß er nur durch Leistung sich die Achtung des Mädchens zurückgewinnen kann. Das er fo bitter enttäuscht und gekränkt hat. Gar nichts begreifen tut der Vater, er kann erst langsam von seinem Glauben an Die Allmacht feines Geldbeutels kuriert werden. Als Schließlich das Kind da ist, frohen die jungen Eltern wieder zueinander und auch der Papa muß einsehen, daß der innere Wert eines Menschen bei der Jugend höher im Kurse steht als sein Geld. Dieser Papa ist eigentlich die Hauptrolle des Films, und da die A>ee zu diefem Film von Ralph Arthur Roberts stammt, ist die Rolle ihm auf den Leib geschrieben. Als ein sehr selbstbewußter grantiger Kauz, der mit einem tüchtigen Schuß Skepsis auch genügend Selbstironie verbindet, so nimmt der vor kurzem verstorbene große Komiker in diesem seinem letzten Fllm von uns Abschied, der noch einmal den liebenswerten Künstler der leisen^ Töne, der feinen Charakterisierung, des leicht spöttelnden Lächelns zeigt. Seine Tochter Veronika ist Gusti Huber, die mtt fraulichem Scharm, aber auch großer Re* oluthett ihre recht delikate Rolle meistert, unter- tützt von Grete Weiser, Die lebensflua und chlagfertig ein bißchen Vorsehung spielt. Wolf A l - • bach-Retty ist angenehm Dezent der junge Bru- i der Leichtfuß, Erich Ponto ein schrulliger alter i Bankier, Lina C a r st e n s eine mütterlich warm , empfindende Aerzttn. Das Drehbuch zu dem Film ' *" i von Harbou, die Regie lag bei
' Fr. W. Lange.
Eine Unterredung in dem Institut für Erb- und Aaffenpflege an der Universität Gießen.
angenommen hat, geht Daraus hervor, daß alljährlich allein in der Stadt Gießen und tm Landkreis Gießen rund 2000 Personen bei Beratungen über diese Fragen in Betracht kommen bas Institut also im Verlause feines fünfjährigen Bestehens nur m der Stadt und im Kreise Gießen schon rund 10 000 Personen bei diesen Untersuchungen ersaßt und die Ergebnisse statistisch und kartographisch sestgehatten hat. Wie sehr aber auch die Volksgemeinschaft an diesen Dingen interessiert ist, ergibt sich aus der vom nationalsozialistischen Staat bisher schon durchgeführten Gesetzgebung zum Schutze der Erbgesund- heit des deutschen Volkes. So Dient Die Arbett des Jnstttuts auch dem Wirken für Dieses große Ziel, denn seine Tätigkeit vollzieht sich praktisch im Rahmen Des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nach» wuchses, ferner im Rahmen des Ehegesundhetts- gefetzes und des Gesetzes zum Schutze des deutschen
kommen.
Wie gesagt: früher habe ich nicht gewußt, daß man ein B-tt fo macht, b-zi-hungsw-^e. daß man es baut — uni> das lag wähl hauptsächlichdaran, sich °M° ^°NÖ
"Wen7:ch^um B-sipA Ä'durch ander- Stub-N gehe, in denen Kameraden den Bettenbau^noch mcht


