Ausgabe 
19.11.1940
 
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10. Jahrgang Ur 274

trflflerifdK Ueberfleuauiro zu o-rs-koss-n. dah Berlin Ein ücfdßrlicber Bolotlfeoff gleiches erleide wie London. Das fei eine glatte Ab- N i < _

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Reichsmarschall Göring in Wien

Um die brtmen Untertanen Seiner britischen Ma-

Berlin, 18. Rov. (BHB.) Der Führer

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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann £ i g - nlh, Kommandeur einer Ioadgruppe. und £euf- nanl Ebeling, Staffelkapitän in einem 3agb- geschwader. Hauptmann Lignih hat sich als Staf­felkapitän und später atv Gruppenkommandeur a l v leuchtendes Vorbild feines Verban­des gezeigt und vortreffliche Führereigenfchaften bewiesen. 3n harten tustkämpfen hat er selbst 19 Feindflugzeuge abgeschossen. Leutnant L b e t i n g errang bisher 18 Luftsiege und zeichnete sich durch besondere Linfahfreudlgkett aus. Vor allem machte er sich um die Einführung einer neuen Angriffsart verdient, In der er mit feiner Staffel besonders hoch zu wertende Erfolge errang.

Linser Volksheer das beste der Wett. Dr. Goebbels vor den Amtswaltern in Nürnberg.

Ein Erlaß des Führers für den sozialen Wohnungsbau.

Der Führer hat Anordnungen für schon seht vor- zubereitendc Mahnahmen zur Durchführung eines großzügigen sozialen Wohnungsbauprogramme nach dem Kriege getroffen, die wir mit den Erläuterun­gen. die dazu der Geschäftsführer der VAF.. Ober­befehlsteiler Marrenbach, der B reffe gegeben Hal, im Innern des Blattes veröffentlichen.

Zwei neue Ritterkreuzträger her Luftwaffe.

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Die Straße von Gibraltar

Von Or. O. Jessen, Professor an der Universität Vosiock.

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Der Bürgerkrieg in Spanien hat ferner gezeigt, teß England als Vorkämpfer aller Zerstörenden, nihilistischen und jüdischen Elemente auftritt. Eng. kinb und Frankreich haben die nationale Bewegung in Spanien auslöschen wollen, sie haben Franco Offiziell alsRebellen" diffamiert. Mit der Unter- stilhung Deutschlands und Italiens ist es den natto- Alen Spaniern gelungen, der anonymen Machte unb ihrer aus aller Herren Lander zufammenge- kauften Desperados Herr zu werden. Dieses falan-

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Lügen der Londoner Plutokratie werde immer wie­der von der deutschen Luftwaffe er­teilt Ihren Männern, die Tag für Tag und Nacht ür Nacht auf Englandflug starten, auf bereu Schul- lern die ganze Schwere bes Kampfes laste, gebühre ber tiefe Dank des deutschen Volkes.

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urdttät. Berlin habe kaum ein paar Schrammen, aber London blute bereits aus geöffneten Puls­adern. Es fei traurige Wahrheit, daß sich der bri­tische Soldat in den Dienst der Churchillfchen Bluff- Propaganda haben stellen müssen, um der Welt ein gänzlich falsches Bild von der tatsächlichen Lage zu vermitteln. Die Antwort auf alle ohnmächtigen

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Nürnberg, 18. Nov. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels gab vor den Amtswaltern der Partei im Nürnberger Ufa-Palast einen Ueberblick über Deutschlands politische und militärische Erfolge in diesem Jahr. Die stolzen Siege der Wehrmacht hätten dem deutschen Volk den Beweis dafür er­bracht, daß unser Volksheer von heute das beste militärische Instrument der Welt sei Dgs gelte besonders für die militärische Führung des Reiches, die allen unseren Gegnern das Gesetz des handelns aus der Hand genommen habe Seit den Tagen der flandrischen Schlachten und der Siege in Lothringen und Burgund wisse das deut sche Volk, daß sich im Führer ba s G e n i e des Staatsmannes und des Feldherrn vereinige. Eins aber habe Deutschland in die- fem Jahr größter militärischer Erfolge gelernt: Auf den Tag zu warten, an dem nach gründlichster Vorbereitung die vernichtenden Schlage auf den Gegner herniederprasseln. Der Führer han­dele nach dem Grundsatz: Lange Dorberei- tungen kurzeOffensiven. Sein Marsd)- befehl ergehe nicht zu früh und nicht zu spat Sein überlegtes Handeln habe das deutsche Volk vor schweren Blutopfern bewahrt unb die stolzesten Siege mit einem Minimum an Verlust von Men­schenleben erkämpfen lassen. .,

Der Welt sei offenbar, daß die nächtlichen Ein

Es gibt wenige Punkte der Erde, denen eine so große allgemeine Bedeutung zukommt und nun denen so große Fernwirkungen in physischer, vor- kehrsgeographischer und geopolitischer Beziehung ausstrahlen, wie die Straße von Gibraltar. Zwei Erdteile, physisch und kulturell so arundverschieden, daß ein Ozean sie trennen konnte, kommen fid) auf Sehweite nahe. Von beiden Seiten strecken sich Halbinseln vor, so daß das Meerengengebiet eher einer Brücke als einer Schranke gleicht. Zwei Meere von grundverschiedenem Charakter sind durch einen schmalen Wasserarm miteinander verbunden Aber die Straße hat nur 320 Meter Schwellen- tiefe, die beiden Meere dagegen sind Taufende non Metern tief, so daß auch in ozeanographischer Be- ziohung die Straße Pforte und Schranke 3 U3m Mittelmeer findet eine so starke Verdunstung statt, daß der Niederschlag, die Zufuhr durch Flusse und aus dem Schwarzen Meer nicht ausreichen, den Verlust zu ersetze^. Zu zwei Dritteln muß bad Defizit chom Ozean her gedeckt werden. Ein starker Oberstrom setzt durch die Meerenge ins Mittelmeer hinein. Ein schwächerer Unterstrom bringt schweres salzreiches Mittelmeerwasier in den Ozean. Das Mittelmeer ist also abhängig vom Ozean und die Straße von Gibraltar ist die Ader, welche ihm immer neues Blut zuführt. Würde die Werbin düng unterboten, so müßte das Mittelmeer ab sterben unb seine blühenben Gestadeländer würden in Steppen und Salzstevpen verwandelt. Bia zur Küste Aegyptens läßt sich die Beimengung von Ozeanwasser, bis Südwestirland und den Azoren die Beimengung von Mittelmeerwasser Nachweisen.

Ungleich gewaltiger sind die Fernwirkungen, welche von der Meerenge in v e r k e h r s g e o - graphischer Hinsicht ausgehen. Mit Ausnahme der Straße von Dover gibt es keine natürliche Meeresstraße auf der Erde, die im Weltverkehr eine so große Rolle spielt, wie die Straße von Gi­braltar. Seit Eröffnung des Suezkanals wählt fast der ganze Handel und Verkehr zwischen den nord- und westeuropäischen Häsen und den Küsten Ostafrikas, Süd- und vstosiens, Australiens den Weg über GibraltarSuez. Und bas ist ber be- beutenbfte Verkehrsstrom der Welt überhaupt, nächst dem zwischen Europa und Nordamerika.

Als Brücke von Kontinent z u K o n t i - n e n t ist das Meerengengebiet in biologischer Be- ziehung insofern wichtig, als das Gros ber Zug­nogel Mittel-, Norb- und Westeuropas zwangsläu­fig in ber Gegenb ber Meerenge zufammenge- führt wirb, wo sich eine günstige Uebergangsmog- lichkeit nach Afrika bietet. Für ben Menschen Hai das Meerengengebiet feit Urzeiten als Brücke ge- dient. Schon in der älteren Steinzeit gingen Völ­kerbewegungen hinüber unb herüber: In ber Megalithzeit brachte eine Welle blonde Clemente nach Nordafrika Ihre Nachkommen findet man noch heute in ber Berberbevälkerung. In ber Kupfer- : und Bronzezeit mögen die Iberer von Afrika her > nach Spanien eingewandert fein 429 n Ehr setzten die Vandalen und Alanen über die Meerenae Vier - gewaltiger unb folgenschwerer war die Flut be*

Islams, die sich im 8. und 9. Jahrhundert über die Meerenge ergoß und für viele Jahrhunderte einen großen Teil ber Pyrenäenhalbinsel kulturell an Nordasrika anschloß. Der Gegenstoß bes christlichen Spaniens fetzte schon früh ein. Nach Säuberung ber Halbinsel branbete er an bas Gegengestade. Abes erst in diesem Jahrhundert gelang es Spa­nien, seinen politischen Ejnfluß in Marokko zu festigen und auszudehnen. Kulturell gewinnt ober Europa nur langsam an Boden. So gibt es kaum einen zweiten Punkt auf ber Erde, wo zwei Wel­ten fo fchroff unb übergangsloo zusammenstoßen wie hier: auf ber einen Seite ble europäisch-christ- lieh-romanische Kultur spanischer Prägung, auf ber anderen die asrlkanlsch-weftorienialischen Kultur- und Lebensformen.

Die verkehrsgeographische unb strategische Beden tung haben das Meerengengebiet seit dem frühen Altertum zu einem politischen Brennpunkt erster Ordnung gemacht. Bis jetzt war es polttifch viergeteilt. Ceuta ist feit 1580 spanisch. Die Ein. slußzone in Marokko wurde Spanien zu Anfang dieses Jahrhunderts bei der Aufteilung des Scherl- fenreichs zuerkannt. Tanger wurde 1923 inter­nationalisiert, wobei Frankreich sich besondere Vor­rechte zu sichern wußte. Aber ohne Zweifel hat Spanien in erster Linie ein Anrecht auf Tanger unb hat bas ja auch nun durch ble Besetzung Tangers geltend gemacht. Die Tangerzone war aus dem spanischen Marokko künstlich herausgeschnitten, sie ist ber natürliche Brückenkopf für Spanien unb die Spanier sind auch im Handel und an der Zu­sammensetzung der europäischen Bevölkerung der Stadt am stärksten beteiligt.

Gibraltar wurde 1704 englisch unb ist seit­dem trotz mehrfacher Versuche Spaniens zu gewalt­samer ober friedlicher Rückgewinnung englisch ge­blieben Spanien hat ben Verlust niemals verwm^ den können. Es bul muiin m ' ihiIiHh1 oiibrailm als eine Beleidigung empfunden und |ebe Regie­rung hat ble Rückgabe blefes wertvollsten Stückes spanischen Badens als nationales Ziel hlngesteltt. England hatte mit Gibraltar ein gewaltiges Macht mittel in die Hand bekommen Aber ber strategische Wert ist unter den heutigen Bedingungen ber Krieg­führung nur beschränkt. Gibraltar hat ben Nachteil der Raumenge, es hat weder ein Vorfeld, noch ein Hinterland, und bann beherrscht es auch nur ben Osteingang, nicht aber ben Westeingang der Straße. Schon ber Weltkrieg zeigte, baß die Meerenge gegen U-Boote schwer zu sperren ist. Mit U-Boot- netzen unb Minen läßt sich wegen ber großen Tiefe unb ber starken Strömungen nur beschränkt ar­beiten. Groß Ist die Luftgefahr. Denn Gibraltar nerfügt nicht über vorgeschobene Melbestellen unb für eine eigene Luftflotte von nennenswertem Um­fang bietet die Felsenfeste keinen Raum. Sa würbe im Ernstfälle Gibraltar als Flottenstützpunkt bald ausaeschaltet und als Landfesturrg in ein belager­tes Fort verwandelt sein. Es dürfte ber Zeitpunkt nahe sein, wo Gibraltar seine Rolle als Zwing­burg ausgespielt haben wird.

Gietzener Anzeiger

äses General-Anzeiger für Gberheffen tessst

I, die A -schäft 19$ en sich 66 n in eins trennte ft

jestät 311 weiterem Au »harren im Bombenregen zu ermuntern und sie überhaupt bei ber Stange halten zu können, versucht die englifdK Agitation immer wieder, die ß-aac im Luftkrieg so darzustellen, als ob die beiden Gegner etwa auf der gleichen Ebene miteinander kämpften. Daß England im Luftkrieg die Vorhand habe, wagen selbst die lügen- gewandten üeljrllnge Cyurchills nicht zu behaupten. Indem sie aber von einem ungefähren G l c ich - gewicht der militärischen und materiellen Mittel ipredh'n, haben sie nicht nur eine Entschuldigung fürgelegentliche Rückschläge", sondern suggerieren auch dem Volk die Erwartung, daß es nur einer Meinen zusätzlichen Kraftanstrengung etwa durch amerikanische .Hilfe bedürfe, um die Luftherr­schaft der Royal Air Force endgültig sici>erzu- stellen.

Es ist die vielgeleseneSunday Times", die jetzt wieder diesen gefährlichen Balanceakt verflicht. Sie schreibt, daß die langen N ächte unb ber helle Monden schein ben Engländern in der legten Woche, wie zu erwarten war, einen starken Ausbruch nächtlicher Bombarblerungstätlgkeit ge­bracht hatten. Aber die Royal Air Force und der Feind seieng I e i ch e r m a ß c n am Werk ge­wesen". Das ist nun allerdings eine zu unglaub­würdige Verfälschung der Wirklichkeit, als daß so­gar die Briten sie unbesehen hinnehmen würden. Auch dem Schreiberling derSunday Times" fällt rechtzeitig der zu einem modernen Luftkriegsbegriff gewordene Namen ber Stadt Coventry ein. Aber er weiß sich aus ber Affäre zu ziehen:Es liegt natürlich in unserer Macht, das gleiche in Deutsch­land zu tun. I r tun es nid) t." Worum sie es nicht tun? Weil das englische Streben, so sagt dieser Geistesakrobat, und) Beendigung des Kriegesin kürzester Möglichkeit" ginge (?) unb weil beshalb die RAF. nur militärische Objekte bontbar biere, während die bösen Deutschen in Coventry gar keine Rücksicht auf nichtmilitärische Objekte" genommen hätten.

Soedel" sind diese Briten, daß sie also auf einen Großangriff gegen deutsche Nüstungszentren einfach verzichten, um nur keinem deutschen Zivilisten ein Härchen zu krümmen. Wir hatten es sogar für mög­lich, daß die Briten selber an diesen Edelmut glau­ben, nur um sich ihre katastrophale Unterlegenheit im deutsch-englischen Luftkrieg samt Jeincn perso­nellen materiellen und strategischen Stärkeverhatt- nissen'nicht eingestehen zu müssen. Ihn so schlimmer für sie. Ev.

auch diplomatisch. Die englische Feste wird bereits direkt angegriffen, unb ihr Sturz ist gewiß. Aber der Kriegsverlauf unb ber Zusammenbruch bes eng- liehen Empire werfen soviel Fragen auf, dah die Staatsmännei der kontinentalen Nationen von Zeit (u Zeit zufammenkommen müssen, um die politi- chen Richtlinien für die nächste Zukunft je nad) der aktuellen Lage wieder zu überprüfen. Die Welt weiß, daß nad) solchen Zusammenkünften die voliti- die Aktivität sich oft umsetzt in militärische Ereig- lisse. England aber fürchtet jetzt, nad) der Kata­strophe von Coventry, nad) der Dezimierung seiner Rüstungsindustrie, seiner Luftwaffe und feiner Han­delsflotte diese Aktivität mehr als je.

©uner trat die Rückreise nach Spanien an.

Salzburg. 19.Nov. (DNB.Funkspruch.) Der spanische rNlnister des Aeußeren Sertano Suner verlieh heule morgen Berchtesgaden und trat die Rückreise an. Au seiner Verabschiedung hatte sich der Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop auf dem Bahnhose eingesundem Der spani­sche Botschafter in Berlin, General L f p i u o f a d e los Bargas. fowle Bertreter von Staat, Partei und Wehrmacht waren gleichfalls zur Berabfchle- dung erfchlenen.

Könia Bon« besuchte ben Führer.

Berlin. 18. Nov. (DNB. Funkfpruch.) Anläh- lich eines privaten Aufenthaltes in Deutschland stattete König Boris von Bulgarien dem Führer einen Besuch ab.

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« ! M ch. S 7n7en h°. «esie«. und j-tz. durch bk niiJ 6igt p Ubthnung der fpanlfdjen Souveräns °u, bk tingerjone eineminternationalen Gebilde ein rjltW (« Silbe gemacht, in dem die Engländer und Fran ^de jd- icfen bisher die erste Geige spielten.

Deutschland und ^al'en führen den Krieg O^en Bomber' in deutfd-es Reichsgebiet

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Unmittelbar nach dem Molotowbe-fuch sind der | jjilienische Außenminister Graf Diano und der spa- Ssche Außenminister Suner in Deutschland einge- i! soffen. Beide Staatsmänner werden in Zusam^ ! eianatbeii mit der Reichsregierung die aktive und »'olgreiche Polittk der Achsenmächte ausgestaUen teilen, Graf Ciano als direkt Beteiligter, Suner als teuer Freund einer Ausrichtung ber spanischen PKttik auf die Achsenmächte und auf eme euro- pi ifd>e Festtandspolittk, deren Grundzuge bekannt fhtb und mit dem Hinauswurf der Briten aus den ^schicken Europas bereits sichtbar geworden find.

England wgr der vergiftende Schierling m allen »iropäischen Suppen. Der ehemalige franzv.stche i Ministerpräsident Flandin hat jetzt oor ber fran- jisischen Presse gesagt, seit 1936 hatten sich 5 un f le Är ä f te in der Welt bemerkbar gemacht, tei einen Krieg in Europa zu provozieren der dem F'eimaurer- und Judentum die Herrschaft ermog- feen sollte" und 1935 sei England bereit gewesen, dm Krieg der Wirtschaftssanktionen in einen mitt- trHIdyen Krieg gegen Italien münden zu las en. Landin fügte hinzu, das sei ihm in London for- W»n erklärt worden, nur seien die Briten damals Ach nicht gegen Deutschland und Italien zugleich , «Mistet gewesen Tatsache bleibt, daß Italien tn di-sem Sanktionskrieg die Wühlarbeit der Briten fhr erkannte und sich seitdem für die Achse als po- liilfchen Motor alles Geschehens und aller erfolg­reichen Widerstände gegen die britische Bevormun-

Salzburg. 18. Nov. (DNB.) Der llallenlfche Ilnisler des Aeußeren, Graf Llano, traf Mon- 1 vormittag in Salzburg ein. Der Reichs- nifler des Auswärtigen v. Ribbentrop begrüßte (raf Liano. zu dessen Empfang auf dem Bahnhof 1 ctreter von Staat, Partei und Wehrmacht erfchie- ttn waren. Nach Abschreiten der Ehrenkompanie ! (leitete der Reichsanßenministcr den italienifchen ! ißenminister in das Hotel ..Oeflerreichischer Hof". L r spanische Minister des Aeußeren. Serrano uner, traf am gleichen Bormittag in Berch­tesgaden ein. Auch ihn begrüßte der Reichs- »nister des Auswärtigen auf dem Bahnhof und gdeilete ihn nach Abfchreiten der Ehrenkompanie in fen Quartier.

Der Reichsaußemninister fah beide Staatsmänner Hontagmittag bei sich im Landhaus F u s ch l.

Der Führer empfing Montagnachmittag in (egenwarl des Reichsaußenministers den fpanifchen ißenminister zu einer längeren Unterredung, eben- i den Grafen Liano. Anschließend fand ein Tee

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n Anwesenheit des Reichsmarschalls Göring und bes Reichsstatthalters v o n S ch i r o d) eröffnete leneralfelbmarfchall ß i ft bie WehrmachtausstellungDer «Sieg im Westen" in Wien. Der Ausstellung t eine Sonberfchau, bie ben Helbenkampf ber ostmärkischen Truppen zeigt, a'igegliebert worden: infer Blld zeigt Reichsmarschall Göring beim Gang durch die Ausstellung. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Graf Liano und Serrano Suner vom Führer empfangen.