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folgt. Wenn die Millionen, die durch die Presse oder den Lautsprecher die Berichte von den Länderkämpfen des deutschen Sports und seine großen nationalen Ereignisse in höchster Spannung miterleben, ihren Gefühlen einmal einen Ausdruck der Dankbarkeit verleihen wollen, so mögen sie es hier tun, wo es den ärmsten Volksgenossen zugute kommt.
Ihre Spende in die Hand des deutschen Sports hat einen tiefen Sinn, wird doch auch aus ihr ein gesünderes, froheres und immer tatkräftigeres Volk erwachsen, das die sozialen und rein körperlichen Voraussetzungen zum Sportvolk mitbringt.
Von den unmittelbaren Anhängern des deutschen Sports, die in gewaltiger Zahl feine treuen Gäste auf den Sportstätten Großdeutschlands sind und ihn Woche um Woche unterstützen und wenigstens als Zuschauer das erleben, woran sie aus irgendeinem Grunde nicht selbständig teilhaben können, erwarte ich, daß sie mit gleicher Einsatzbereitschaft wie die aktiven Sportsleute und Turner sich entweder zur Sammeltätigkeit zur Verfügung stellen, oder aber durch ihr Opfer beweisen, daß sie sich auch bei seinem sozialen Einsatz dem Sport aufs engste verbunden fühlen.
So wird uns unser erster Start im nie ermüdenden Kampfe des WHW. um das Dolkswohl gelingen. Dem deutschen Sport ist das Streben nach Leistung selbstverständlich. Möge es wieder zu einer Höchstleistung führen!
heil unserem Führer!
von Tschammer und Osten, Reichssportführer.
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Bekanntmachung.
Die Bezugscheinausgabestellen des Wirtschastsamts bleiben ab Freitag, den 20. September 1940, zwecks Erledigung der Vorarbeiten für die Ausgabe der Kleiderkarten auf einige Tage geschloffen.
Bezugscheine werden während dieser Zeit nicht ausgestellt. 4180C
Bezüglich der Ausgabetage für die Kleiderkarten erfolgt besondere Bekanntmachung.
Gießen, den 19. September 1940.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
— Wirtschaftsamt. —
I. V. Nicolaus.
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Der deutsche Spott sammelt für das MW
Ein Aufruf des Neichsjportfühi-ers.
Der Reichssportführer von Tschammer und Osten erließ zur ersten Reichsstraßensammlung für das Kriegs-Winterhilfswerk 1940/41, die der NSRL. durchführt, folgenden Aufruf:
Zur ersten Reichsstraßensammlung des 2. Kriegs- WHW. 1940/41 wird der deutsche Sport eingesetzt. Meinen Kameraden und Kameradinnen im NSRL., in den Betriebssportgemeinschaften, in der deutfchen Jugend, in den Militär- und Polizeisportvereinen, in den Post- und Reichsbahn-Sportvereinen, und wo immer Sportsleute stehen mögen, ist dieser sie ehrende Auftrag im höchsten Maße willkommen. Mit Begeisterung werden sie die roten Sammelbüchsen, die Wahrzeichen nationalsozialistischer Gemeinschaftsfürsorge, durch die Straßen der Städte und Dörfer tragen. Und mit noch größerer Begei? sterung werden sie wie im frohen Wettstreit auf dem grünen Rasen oder der Aschenbahn auf den Straßen und Plätzen Großdeutfchlands einen Sieg im Einsatz für die Volksgemeinschaft anstreben.
Jede, auch die kleinste Gemeinschaft im weilen Reiche deutscher Leibeserziehung und sportlichen Wettkampfes wird dabei sein. Der gute Ruf des deutschen Sports, daß er voll Tatkraft und Zuversicht zur Stelle ist, wenn es völkischen Einsatz gilt, wird sich, davon bin ich überzeugt, bewähren.
Der deutsche Sport hat aber auch das Recht, sich bei dieser Gelegenheit einmal in der uneigennützigen Weise an die deutsche Öffentlichkeit zu wenden, die seinen großen Aufstieg und seine großen nationalen und internationalen Leistungen im Reiche Adolf Hitlers seit Jahren mit Anteilnahme ver
gab zunächst die neuesten Befehle und Rundschreiben der Kreiskriegerführung bekannt. Dann teilte er die beim Kreisschießen erreichten höchsten Ringzahlen und die Ngmen der erfolgreichen Schützen mit. Im übrigen wurden noch einige interne organisatorische Fragen erledigt, dann wurde der Appell in der üblichen Weise geschlossen.
+ Grünberg, 18. Sept. Der Gallus m a r k t- Ausschuß hielt eine weitere Sitzung ab. Während man in der erestn Sitzung die Abhaltung des Marktes innerhalb der Stadt vorsah, hat nun der Ausschuß auf Grund der eingegangenen Meldungen zum Krämermarkt und Juxplatz beschlossen, den Markt auf seinem gewohnten Platz, der Käswiese, abzuhalten. Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" will den Markt durch Darbietungen in der Turnhalle ausgestalten helfen.
Kreis Bübingen.
x Schotten, 16. Sept. Bei der jüngsten Sammlung für das Winterhilfswerk wurde hier die ansehnliche Summe von etwa 1100 RM. aufgebracht. — Der hiesige Volksbildung sv.er- e i n verfügt über eine mehrere tausend Bände enthaltende Bücherei, die von der Bevölkerung sehr stark benutzt wird. — Die Jungmädel der IM.- Gruppe 19/25 4 hielten in unserer Stadt ein Untergautreffen ab. Eine große Schar Jungmädels, auch aus der näheren und weiteren Umgebung, war zusammengekommen. Nach einleitenden Liedern und
am Samstag, 21.September 1940 von 8- 9 Uhr Wt 201-250 von 9-10 Uhr Nr. 251-300 oonlO-11 Uhr Nr. 301-350
Städt. Schlachthof, Gießen.
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Dorträgen von Gedichten und Wahrsprüchen hielten der Vertreter der Kreisleitung Büdingen, Pg. Roth, und die Unteraauführerin mahnende Ansprachen an die Jungmäoels, in denen sie den Führer als leuchtendes Vorbild der Arbeit und treuen Pflichterfüllung schilderten und die Jungmädels eindringlich auf ihre Pflichten in der heutigen Zeit hinwiesen. Der jüngste, zehnjährige, Jahrgang wurde in die Reihe der Jungmädels ausgenommen. Schöne Liedervorträge und ein sinniges Märchenspiel, das von der hiesigen Jungmädelführerin, Lehrerin Käthe Schmidt, ausgezeichnet einstudiert war, beschlossen die stimmungsvoll verlaufene Morgenfeier.
3m Streit den Bruder eischsffen.
LPD. K i r ch h a i n , ,18. September. In dem nahen Ort Roßdorf kam es am Montagabend zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den in ihrem Elternhause wohnenden Brüdern Alois und Heinrich R. Dem letzteren, der verheiratet ist, gehört das Haus, während sein Bruder den Einsitz hat. Es war gegen 21 Uhr, als Heinrich R. von der Arbeit kam und von seiner Frau die Mitteilung erhielt, daß fein Bruder, mit dem sie oft Streitigkeiten hatten, wieder häßlich zu ihr gewesen sei. Bei dem sich nun zwischen den Brüdern entwickelnden Wortstreit holte der leicht erregbare Alois eins Pistole und schoß mehrmals auf seinen Bruder, der schwer getroffen zusammenbrach und auf dem Transport in die Marburger Klinik st a r b. Alois schoß sich dann eine Kugel durch den Kopf, die eine lebensgefährliche Verletzung herbeifuhrte. Man brachte ihn ebenfalls in die Klinik.
Keine übereiltenKartoffeleinkellerunoen
Es kann beobachtet werden, daß in Verbraucher» kreisen schon jetzt Kartoffeleinkellerungen größeren Ausmaßes für den Winterbedarf vorgenommen werden. Dazu ist zu bemerken, daß die halbspäten Sorten, die gegenwärtig geerntet werden, für eine Ueberwinterung noch nicht geeignet sind, da sie nicht die Haltbarkeit der Spätkartoffel besitzen. Es muß daher bei jetzt vorgenommenen Einkellerungen damit gerechnet werden, daß ein Teil der Kartoffeln verdirbt. Im Interesse einer verlustlosen Ernährungswirtschaft, aber auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit des einzelnen Haushalts wird dringend empfohlen, die Einkellerung im Augenblick noch nicht durchzuführen, sondern erst dann vorzunehmen, wenn Spätkartoffeln lieferbar sind. Die Spätkartoffelernte setzt erst im Oktober ein. Nach den vorliegenden Ergebnissen, die Stichproben geliefert haben, ist eine reichliche Kartoffelernte zu erwarten. Es besteht also kein Grund zu übereilten Einkellerungen!
Gießener Wochenmarktpreise.
* G i e ß e n , 19. Sept^Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, 24 kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, Kartoffeln, y. kg 4,8, 5 kg 48, Wirsing, 24 kg 7, Weißkraut 5, Rotkraut 8, gelbe Rüben 7, rote Rüben 8, Spinat 15 bis 18, Römischkohl 10, Bohnen (grün) 18, (gelb) 20, Unterkohlrabi 7, Tomaten 16, Zwiebeln 12, Schwarzwurzeln 30, Rhabarber 10, Kürbis 7, Feldsalat C/io) 10, Aepfel, 24 kg 15 bis 25, Falläpfel 4 bis 6, Birnen 15 bis 25, Zwetschen 14 bis 15, Mirabellen 30, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 124 bis 4, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bund 10 Rpf.
Aus der engeren Heimat.
Vom Moiorsturm 5M/147.
* Li ch, 16. Sept. Dieser Tage besichtigte der Stabs^ührer der Motorgruppe Hessen, der sich in Begleitung des Führers der Motorstandarte 147, Standartenführer Metzler, befand, das Heim des Sturms 5/M 147, das sich seit kurzem dank des Entgegenkommens der Licher Stadtverwaltung in dem ehemaligen Heylandschen Anwesen in der Amtsgerichtsstraße befindet. Der Stabsführer sprach sich über die dort eingerichtete Werkstatt sowie über den Lehrraum, der mit einem Derkehrserziehungs- tisch und zahlreichen Schautafeln ausgestattet ist, sehr lobend aus. Die vorzügliche Einrichtung wird dem Trupp Lich bei der praktischen Werkstattschulung und bei dem Unterricht in Derkehrserzie- hungsfragen, die bei dem demnächst beginnenden 2. Lehrgang zur vormilitärischen Wehrerziehung eine große Rolle spielen, gute Dienste leisten.
Orts-Turn- und Sporttag in Sroßen-Linden.
Zu Beginn des Turn- und Sporttages in Gro- ßen-Linden traten alle Teilnehmer zur Flaggen- hiffuna und Morgenfeier an. In einer Ansprache wies der stellvertretende Vereinsführer des Turnvereins Großen-Linden, Ernst Degen, auf die Bedeutung der Veranstaltung hin. Anschließend wurde mit der Durchführung.der Wettkämpfe begonnen. Am Nachmittag wurden Fuß- und Handballspiele und Schauturnen vorgesührt. Die Preisverteilung nahm Orthgruppenleiter Dr. Karl R ö - mer vor. Hierbei sprach er über den Wert der Leibesübungen im nationalsozialistischen Staat. Er forderte die dem Reichsbund für Leibesübungen noch Fernstehenden auf, durch aktive Betätigung zur Erfüllung der dem RLB. gestellten Aufgaben beizutragen. Die Ergebnisse:
Turner-Zwölfkampf: 1. Hans Ludwig Keßler 213; 2. Hans Weiß 211; 3. Werner Happel und Reinhold Keßler 206 Punkte.
Schüler-Neunkampf, Klaffe A: 1. Hans Kolmer 157; 2. Hans Knab 147; 3. Heini Luh 143 Punkte.
Schüler-Neunkampf, Klaffe B: 1. Wolfg. Schmidt 120; 2. Erich Degen 116; 3. Friedel Stoll 112 Punkte.
HJ.-Klaffe A (Dreikampf): 1. Werner Happel 61; 2. Hans Ludwig Keßler 49; 3. Otto Luh, 44 Punkte.
HJ.-Klaffe B: 1. Helmut Stoll 29; 2. Wilhelm Größer 27; 3. Hans Kolb 26 Punkte.
BDM.-Klaffe A: 1. Hildegard Wahl 44 Punkte.
BDM.-Klasfe B: 1. Hilde Junker 50; 2. Leoni Schmelz und Herta Rudolpf 40; 3. Elli Weiß 39 P.
BDJM.-Klasse A (Dreikampf): 1. Ilse Faber 79; 2. Erika Luh 57; 3. Emmi Faber und Hilde Degen 55 Punkte.
BDJM.-Klasse B (Dreikampf): 1. Elisabeth Jung 64; 2. Luise Dern 59; 3. Hilde Klaum 54 Punkte.
DJ. (Dreikampf): 1. Rudi Weinand 48; 2. Walter Zimmerschied 43; 3. Hans Faber 40 Punkte.
Wehrwettkampf, Klasse A: 1. Karl Steinagel 197; 2. Wilhelm Faber 193; 3. Richard Schneider 177 P.
Wehrwettkampf, Klasse B: 1. Ludwig Faber 220; 2. Helmut Velten 209; 3. Artur Menges 201 Punkte. (Sämtlich Sturm 12/116).
Vierkampf für Fußballspieler: 1. Helmut Velten 80; 2. Willi Weiß 53; 3. Otto Menges 46 Punkte.
Kleinkaliber-Schießwettkampf: 1. Mannschaft der SA. 12/116, 281 Ringen; 2. HI. 3. Polit. Leiter.
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Ein Pimpf fand die 5100 NM.
* Wetzlar, 16. September. Ein achtjähriger Pimpf hat den vor einigen Tagen als verloren gemeldeten Geldbeutel mit 5100 W Inhalt gefunden und zusammen mit seinem Vater der Verliererfirma wieder ausgehändigt. Natürlich erhielt der ehrliche Finder einen anständigen Finderlohn.
Schweinemarkt in Grünberg.
+ Grünberg, 19. September. Auf dem heutigen Schweine markt waren 258 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 22 bis 25 RM., 6 bis 8 Wochen alte 26 bis 30 RM., 8 bis 13 Wochen alte 30 bis 35 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb geringer UeberstanÄ.
Landkreis Gießen
# Mainzlar, 18. September. Feldwebel Ihle von hier wurde zum Oberfeldwebel befördert. — Der SA.-Trupp Mainzlar vom Sturm 11/116 führte zusammen mit der Wehrmannschaft ein Kleinkaliber-Ue- bungsschießen auf dem hiesigen Schießstand durch. Bei dem Schießen wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. — Die hiesige NS. -Kriegerkameradschaft versammelte sich am Samstagabend bei Gastwirt Hch. Vogel IV. zum Monatsappell. Kameradschaftsführer Christian L e m m e r
I Mietnesuche F^ietungen |
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Oeffentliche Mahnung.
Folgende Rückstände werden hierdurch zur umgehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muß: 4170C
5. und 6. Vorauszahlungsrate Grundsteuer 1940, Beitrag zur Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft 1939.
Gießen, den 19. September 1940.
Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)
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Freitag, fcea 20. September L wird von mittags 1 Uhr ab im Anschluß an die Gemeindeobstversteigerung das Obst aus den Freiherrlich von Rabenau- schen Gärten in der Gemarkung Alten-Buseck gegen Barzahlung versteigert. 4176D
Zusammenkunft im Krämersgarten.
Londorf, den 18. September 1940.
Freih. von Rordeck zur Rabenausche Rentei.


