Ausgabe 
19.8.1940
 
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Wrerinnenwechsel im Obergau Hessen-Mau

idj nicht neu besetzt. Heikkinen Landbezirks Kuopio ernannt.

02787

Bei zunehmendem Alter

igreifen. Dies geschieht häufig mit Erfolg durch Gesamtorganismus stärkendes Mittel, das den

Nachdruck verboten

Ohne Gewähr

16. August 1940

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Walter Funk 50 Jahre alt.

Berlin, 17. Aug. (DNB.) Reichswirtschasts- minister und Präsident der Deutschen Reichsbank Walter Funk beging am 18. 8. seinen 50. Ge­burtstag. In den Jahren des deutschen Verfalls vertrat er als führender Publizist einer großen Ber­liner Tageszeitung besonders in der Wirtschafts- und Finanzpolitik die nationalen Interessen, wobei er stets von dem Grundsatz des Primats der Politik ausging. Die Fähigkeiten Funks wurden vom Tage der Machtübernahme an für den Ausbau des neuen Staates nutzbar gemacht. Am 30. Januar 1933 wurde erPresfechefderReichsregierung und Staatssekretär im Reichsministerium für Volks­aufklärung und Propaganda. Als Vizepräsident der Reichskulturkammer, Vorsitzender des Verwaltungs­rates des vom ihm ins Leben gerufenen Werberates der deutschen Wirtschaft und der Reichsrundfunkge­sellschaft hatte er Anteil an der Neuordnung des kulturpolitischen Lebens.

Am 15. Januar 1938 zum Reichswirtschaftsmini- ster berufen mit dem Auftrag zur organisatorischen Zusammenfassung aller wirtschaftlichen Kräfte unter dem Vierjahresplan und am 20. Januar 1939 zum Reichsbankpräsidenten ernannt, hat Funk die Reichs­bank zu einer der Souveränität des Staates be­dingungslos unterstellten deutschen Notenbank um­gestaltet und ebenso für die unbedingte Stabilität von Löhnen und Preisen und damit die Bewahrung des Wertes der Reichsmark Sorge getragen. Im Juni 1940 erhielt Funk vom Reichsmarschall Gö­ring den Auftrag, den Aufbau der Wirtschaft nach Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen vorzubereiten. Funk hat sein Amt nie ausschließlich als Ressortminister verwaltet. Seine Wirtschafts­politik rechnet stets mit allen Bedingungen, unter denen die Wirtschaft funktionieren muß, von der Steuerpolitik, welche die Substanz nicht angreifen darf, bis zu allen geistigen und seelischen Bedürf­nissen der Arbeitenden. Seine ganze Arbeit mündet in einem Grundwesenszug der deutschen Staats­führung: Für den entscheidenden Einsatz zum Wohle des ganzen Volkes in entscheidendem Augenblick die entscheidenden Kräfte zu sammeln, zu straffen und, zur höchsten Wirkung zu bringen.

Zum Geburtstag überbrachte der Adjutant des Führers NSKK.-Oberführer Albrecht im Auftrag des Führers das Bild des Führers mit einer besonders herzlich gehaltenen Widmung. Reichsmar­schall Göring übersandte seine Glückwünsche durch den Staatssekretär Körner, der ihm die Ehrennadel der Luftwaffe überreichte. Die Reichsminister Dr. Goebbels, Rust und Dr. Dorpmüller sowie der Reichsleiter Dr. Ley erschienen persönlich, um zu gratulieren. Für das Reichswirtschaftsministerium übermittelten der Staatssekretär des Reichswirt- schaftsminifteriums, Dr. Landfried, an der Spitze der Abteilungsleiter, für die Reichsbank das Direk­torium und die Betriebsführung die Vizepräsidenten Puhl und Lange die Glückwünsche. Der Präsident der Reichswirtschaftskammer, Pietzsch, mit den Lei­tern der Reichsgruppen überbrachte die Glückwünsche der Wirtschaft, Standartenführer Ullmann die des Reichsführers -- Himmler, Obergruppenführer Lo­renz im Namen der volksdeutschen Mittelsstelle, das Auswärtige Amt durch den Gesandten Dr. Clodius. General der Infanterie Thomas, der Chef des Wehrmachts- und Rüstungsamtes im Oberkommando

der Wehrmacht hat ein Glückwunschtelegramm ge­sandt. Mussolini und Außenminister Graf C i a n o hatten ebenfalls Glückwunschtelegramme ge­sandt, Botschafter Alfieri überbrachte persönlich die Glückwünsche der italienischen Regierung.

Aus Anlaß des Geburtstages hat das Reichs- bankdirettorium in Höhe von 500 000 RM. die Walter - Funk - Stiftung begründet. Die Stiftung soll ein weiteres festes Band zwischen Betriebsführer und Gefolgschaft knüpfen, soll den Sport innerhalb der Reichsbank fördern helfen und dazu beitragen, hem großdeutschen Vaterland die zu seinem Bestände nötigen gesunden, starken und lebensfrohen Männer und Frauen zu erziehen.

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Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 21. August, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

bis ins Hobe Mer wurde. , £

So berichtet Frau Angela Kamv (Bild nebenstehend). Hausfrau. .Düsseldorf. Collenbachstr. 22 am 16.3.40: ,2ch bin jetzt 7.2 Lahre alt und fühle mich seitdem ich regelmäßig Klosterfrau-Melissengeist nehme, im allgemeinen frei von den B eschwer­den. die in meinen Jahren auftreten. Altersbeschwerden, wie Avoetitmangel Schlaf­losigkeit und Stuhlbeschwerden sind bei mir behoben. Fch fühle mich rüstig und kann noch gut laufen.

Gewinnauszug

5. Klasse 3. Deutsche Reichslotterie

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem Schriftsteller Dr. Georg S ch m ü ck l e in Stuttgart-Bad Cannstatt aus An­laß der Vollendung seines 60. Lebensjahres in Wür­digung seiner Verdienste um das deutsche Schrift­tum die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Georg Schmückle war ak­tiver Offizier, gehört seit 1931 der NSDAP, an und war Gaukulturwart für Württemberg. Von feinen zahlreichen Werken ist besonders der RomanEngel­bert Hiltensberger" bekannt geworden.

Wie Reuter meldet, ist der Marinesachverständige desDaily Telegraph", Hector Charles Bywa- ter, in Richmond gestorben. Die näheren Umstande seines Todes werden verschwiegen. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß Bywater bei den deut- scheu Luftangriffen ums Leben gekommen ist.

Die bulgarischen Behörden haben dem Korrespon­denten der Reuter-Agentur, Lowell, dem Korre­spondenten desParis Soir" und desTemps', Ginsburg, und dem kanadischen Journalisten Steven S c u p die Aufenthaltserlaubnis verweigert. Der Berichterstatter der Reuter-Agentur, der bereits früher aus Rumänien und aus Jugoslawien aus­gewiesen worden ist, ist nach Athen abgereist.

Staatspräsident Dr. Hacha hat im Zuge einer Umbildung der tschechischen nationalen Gemeinschaft

Gestern abend ist unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Marie Walter Wwe., verw. Hofmann geb. Wagner

im fast vollendeten 88. Lebensjahre für immer von uns gegangen.

lovdern nur Zeugnis­abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen! LtchtbUder rmdBewerbungsunte» lagen müssen zur Ber- Meldung von Verlusten aus der Rückseite Na­men und Anschttft des Bewerbers tragen!

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Der Präsident der finnischen Republik hat den Dolkssürsorgeminister Daeino Tanner und den Landwirtschastsmimster Heikkinen ihrer Posten enthoben. Zum Volksfürsorgeminister wurden Han­delsminister K o s i l a i n e n und zum Landwirt­schaftsminister der erste Vizepräsident des Reichs­tages, Kalliokoski, ernannt. Das Handels­ministerium wurde noch .

wurde zum Chef des Landbezirks Kuopio

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8. Zlehungstag 17. August 1940

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treten auch mancherlei nervöse Beschwerden auf. die man in junaeren Jahren nicht kannte; die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Gesundheitsstörungen nimmt ab. die Verdauungsorgane sind nicht mehr so leistungsfähig oder sonstige Beschwerden, von denen man früher nichts muhte, melden sich. .

Nun sollte man nicht warten, bis sich ernste Krankheitserschemungen zeigen, sondern schon bei den ersten Anzeichen eingreifen. Dies geschieht häufig nut Erfolg durch ein allgemein belebendes und den (yciunuuiguiubuiu» uuini»«« "y;?

Körper denAnfälligkeiten gegenüber widerstandsfähiger macht. Solchem Mittel ist Klosterfrau-Melissengeist, der vielen, die ihn regelmäßig nehmen, em treuer Helfer

Aus aller Wett.

Ueberraschungen

im Oeynhausener Schachturnier.

Paul Schmidt war im Schachturnier um die Mei­sterschaft von Großdeutschland 13 Runden lang als einziger unbesiegt geblieben. In der 1 4. Runde ereilte ihn aber das Geschick. Schmidt spielte ein Damengambit gegen den Wiener Stadtmeister Kel­ler. Der Wiener, der sehr vdrsichtig spielte, nahm kein dargebotenes Opfer an und erlangte im Ver­lauf auf dem Damenflügel einen starken Angriff. Keller drängte seinen Gegner immer mehr in die Verteidigung, und Schmidt kam in große Zeitnot. Im 33. Zuge überschritt er schließlich die Bedenk- zeit, so daß er die Partie verloren geben mußte. Mit diesem Treffen ist vielleicht die Entscheidung über den Titel gefallen, denn Kieninger gewann sein Treffen gegen Dr. Lachmann. Der an dritter Stelle liegende Richter machte als Nachziehender, trotz des etwas besseren Spiels gegen Kranki remis. Gilg, der gegen Dr. Lange gewann, hat nun den Berliner eingeholt. Weiter siegten mit weiß Reged- zinski gegen den Dresdner Keller und Heinicke tn 84 Zügen gegen Engert. Als Schwarzer gewann Herr­mann gegen Kohler. Unentschieden trennten sich Ahues und Brinckmann. Der Stand der Spitzen- gruppe eine Runde vor Schluß lautet: Kieninger (Köln) 11 Punkte, Schmidt (Danzig) 10 Punkte, Gilg (Troppau) und Richter (Berlin) je 9 Punkte, Kohler (München) 8 Punkte.

Ein 200 000.R7N.-Gewinn gezogen.

Montag morgen entfiel auf die Losnummer 108 262 der Deutschen Reichslotterie ein Gewinn von 200 000- Reichsmark. Die Lose werden in allen drei Abteilungen in Achtelteilung ausgegeben.

Französische Erdölgesellschast unter rumänischer Staatskontrolle.

Bukarest, 18. Aug. (DNB.) Nachdem bereits früher ein R e g i e r u n g s k 0 m m i s s a r bei der größten rumänischen Erdölgesellschaft, der dem Shell­konzern angehörendenÄstra Romana", ein­gesetzt worden war, wurde jetzt in der Person des Ingenieurs Florentin Demetrescu ein Regierungs­kommissar auch bei der GesellschaftConcordia" ernannt. DieConcordia", deren Aktienkapital von über ejner Milliarde Lei meist in fr anz ö s i° schem und belgischem Besitz ist, steht in der Erdölförderung an zweiter Stelle unter den rumänischen Erdölgesellschaften.

daß Jugend von Jugend geführt sein wolle. Doch werde sich die Jugend gern dem Rat und der Aus­richtung durch Aeltere unterziehen. Die Hitler-Jugend ist ein Bestandteil der Partei und wird von ihr be­treut. Während die HJ.-Führer ihre Aufgaben tm Rahmen des deutschen Heeres bekommen haben, sind die Aelteren an ihre Stelle getreten und betreuen die Jugend. Da der Führer alle Deutschen zu Na­tionalsozialisten machen will, gibt es keine höhere Aufgabe, als sich gerade der Jugend zu widmen. Das Mädel im BDM. müsse auf feine künftige Auf­gabe als Frau und Mutter vorbereitet werden und in der Frauenschaft die weitere Ausrichtung erfahren. Der Gauleiter dankte der aus der BDM.-Arbeit schei­denden Obergauführerin für die gute Zusammen­arbeit und verband damit die besten Wünsche für ihren weiteren Lebensweg. Alsdann führte er die Untergauführerin Trudi Samper in ihr neues Amt ein. Mit einem Appell an die BDM.-Führerinnen, zu der neuen Führung zu stehen und weiter wie bis­her ihre Pflicht zu tun, schloß der Gauleiter seine Ausführungen. . .

Dann verabschiedete sich die Obergausuhrerm m einer herzlich gehaltenen Ansprache. Die neue Führe­rin des Obergaues ließ ihre Ausführungen ab­schließend in dem Wort von Rudolf Heß ausklingen: Dem Führer rufen wir zu: Adolf Hitler, der du uns groß, stolz und tapfer gemacht hast, wir danken dir! Wir bleiben in Treue und Disziplin deine Ge­folgschaft, und wir bekennen: Es ist unser höchstes Glück, für dich zu schaffen, für dich zu kämpfen!"

NSG. In Wiesbaden fand durch Gauleiter Sprenger die Verabschiedung der bisherigen Führerin des BDM.-Obergaues Hessen-Nassau, Hete Gauhl, geb. Banicki, und die Einführung chrer Nachfolgerin, Untergauführerin TrudiSamper, statt. Für die Reichsreferentin war Obergauführerin Marianne L e i p 0 l d erschienen, ferner nahmen der Führer des Gebietes Heffen-Naffau 13, Gebietsführer B r a n d t, der bei der Wehrmacht ist, der kommissa­rische Gebietsführer Dr. G a u h l und die Gaufrauen- schaftsleiterin, Frau Westernach e r, an der Ver­anstaltung teil. *

Nach einer arbeitsreichen Tätigkeit scheidet Gau­führerin Hete Gauhl, geb. Banicki, wegen Verheira­tung aus der BDM.-Arbeit aus. Seit Februar 1934 in der BDM.-Arbeit stehend, führte sie die Rund- funkspielschar Frankfurt a. M., war Beauftragte der Arbeitsgemeinschaft nationalsozialistischer Studen­tinnen, leitete die Obergauführerinnenschule Heiligen­berg und war bei der Reichsjugendführung als Kul­turamtsreferentin tätig. Ihre Arbeit wird nun als kommissarische Beauftragte Untergauführerin Trudi Samper fortsetzen, die seit 1932 dem BDM. an­gehört und Trägerin des goldenen HJ.-Ehrenzeichens ist. Zunächst stellvertretende Untergauführerin, Som­merlager-Leiterin, übernahm sie erst den Jungmädel- untergau Worms, dann Gießen und kommt nun als Untergauführerin aus dem BDM.-Untergau Frankfurt a. M.

Gauleiter Sprenger ging davon aus, daß man nichtJugendfuhrer von Beruf" fein könne, sondern

Biber in Deutschland

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Wie Wisent und Elch, so gehört auch der Biber zu jenen Tierarten, die einst in Deutsch­lands (Bauen weit verbreitet waren, aber durch das unnachsichtige Eingreifen des Menschen mehr und mehr der Vernichtung anheimfielen. Es gehött heute zu den wichtig­sten Aufgaben allergreunde unserer heimischen Tierwelt, dieses seltsame Nagetter vor dem Aussterben zu schützen und die wenigen in Deutschland noch vorhandenen Biber zu er­halten und zu hegen. Tin hervorragender Kenner gibt hier in ttefflichen Schilderungen und herrlichen Natururkunden ein anschau- liches Lebensbild vom deutschen Biber.

«Hugo Bermühler Derlag

Berltn-Llchterfelde

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Josef Nebesky zum Setter des aus 64 Mitglie­dern bestehenden neuen Ausschusses ernannt, der Mittler zwischen der Protektorratsregierung und der tschechischen Oeffentlichkeit sein soll und vor allem feine Aufmerksamkeit den sozialen Maß- nahmen zuwenden wird. *

Nach dem neuen für die tschechischen Ober­schulen in Böhmen und Mähren geltenden Lehr- plan wird die Anzahl der Wochenstunden des Deutsch-Unterrichts in jeder Klasse um zwei Stunden erhöht. Künftig werden dem Deutsch-Unter­richt in der 1. und 2. Klasse je sechs, in der 3 bis 5. Klasse je fünf Stunden wöchentlich gewidmet werden.

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