Ausgabe 
19.4.1940
 
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Italiens Mittelmeerpolitik.

France", nachdem halten hat, wieder <

Politik, die die Rechte aller Mittelmeervölker und

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kommen

-urben, nur und zwar nsport von interessiert n, baß bie Inen Ufer- ität über« Blatt:Es nr mit de­in so leicht nehmen immen ist. ster Lloyd" iugosla- Nach beren »naustaaten tritt ausge-

mt. Epen- es Winter- reisen u ib zu richten. v. Berlin Konto Nr.

Das amerikanische Schatzamt gab bekannt, daß der Fehlbetrag des amerikanischen Staatshaus­halts für das am I.Juli 1939 begonnene Rech- rumgsjahr am 16. April dieses Jahres die Summe vondreiMilliardenDollar ub e rs chrit- ten hat. Der Fehlbetrag am entsprechenden Tage des Vorjahres betrug 2721 Millionen Dollar. Die Bundesausgaben beliefen sich im laufenden Rech- runassahr auf 7608 Millionen Dollar, während die Gesamteinnahmen nur 4594 Millionen Dollar er­reichten.

Amerika und der europäische Krieg.

W ° s h i n g t ° n, 18. April. (DNB.)Wir werden tns aus dem europäischen Krieg her- o u s h a l t e n. Die amerikanischen Mütter können beruhigt sein" so erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Senates, der demokra- tsche Senator P i t t m a n , in einer Wahlversamm- Ling in Reno. Er wandte sich mit dieser Erklärung gegen Redner der Republikaner, die behauptet hatten, eine dritte Präsidentschaft Roose v e l t s tinne die Verwicklung Amerikas in den europarfchen Krieg bedeuten. o

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Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, wird auch in diesem Jahre am Vorabend des Geburtstages des Führers die Glückwünsche der deutschen Jugend dem Führer übermitteln. Reichsleiter von Schirach wird dabei von der We st front sprechen, wo er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment steht. Die Ansprache wird als Reichssendung am 19. April von 21.45 bis 22 Uhr übertragen.

Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Ä »lumf^ein/ Verantwortlich für Polttü, $S?Sh«h)er$r Fr. W. Lange? für Stadt Gießen, Provinz unhKfdSf Ernst Blumschetn; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. unb$tÄS^ SSÄ&SVÄÄÄÄ

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Die Goelhe-INedaille für Professor Sticker.

Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Dr. med. Georg Sticker in Zell am Main aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Anerkennung seiner Verdienste als l^idemiologe und Medizinhistoriker die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Professor Sticker war 1884 bis 1887 Assistent Professor Riegels in Gießen, 1887 bis 95 Arzt in Köln, 1897 Mitglied der Deutschen Kommission zur Er­forschung der Pest in Ostindien, 1899 a. o. Professor in Gießen, 1905 Direktor des Städtischen Kran­kenhauses in Münster, 1908 bis 13 lehrte er in Bonn, seitdem in Münster, 1921 wurde er Ordina­rius der Medizingeschichte an der Universität Wurz­burg.

u Nützlichkeit ihrer Beiträge zur Zivilisation des o r t e n a u f m a r s ch i e r e n. Um 12 Uhr sprich Nittelmeeres anerkenne. der Stabschef.

Am 21. April werden die gesamten nicht an der Front befindlichen Einheiten der SA. und die Wehrmannschaften in den einzelnen Stand-

Kleine politische Nachrichten.

Die Derluslliste, die die britische Admiralität für bas untergegangene U-BootTh ist le b^ann- zibt, weift die Namen von 5 Offrzreren und 48 isesatzungsmitgliedern auf.

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Der Kapitän des holländischen Fischdampfers «Prinzeß Beatrix" berichtete, daß e n g l ° sche Kampfflugzeuge Bomben m unm ­ielbarer Nähe derPrinzeß Beatrix a b 9 e w o - sen hätten, und daß das Schiff von Flugzeugen auch mit Maschinengewehren beschossen worden sei. Dieser Vorfall hat in den Kreisen der holländischen Fischer allergrößtes Aufsehen erregt. *

Ministerpräsident CHambe r l a i n gab im Unterhaus eine kurze Erklärung über die nun geschlossenen Besprechungen mit den englischen Uten aus den Balkanländern °b- Er beschrankte Ich auf die Feststellung, daß die Besprechungen ein

Run soll auch der in den Neuyorker Hafen ae- flüchtete französische Ozeandampfer sle de ~-----a \ er einen grauen Anstrich er-

auslaufen. Es wird angenom-

Rom, 19. April. (Europapreß.) In seiner Ar- men, daß er nach dem Muster des englischen Damp- ckelreihe über das Mlltelmeer sagt der Direktor des fersMauretania" seine Flucht fortsetzen wird. !albamtlich enGiornale d'Jtalia" , Gayda, haß *

England und Frankreich von jeher das Ziel ver- Aus Belgrad erfährt man, daß in der Wohnung folgt Haben, Italien nn Mittelmeer einzütrei-des früheren Ministerpäsidenten Stojadino- i e n unb ihm oadurch den Lebensraum und diel witsch eine polizeiliche Haussuchung vorge- bandlungssrelyeit zu beschneiden. Die Eingliederung nommen worden sei. Die Polizei soll eine Anzahl Albaniens sei eine entschlossene Abwehrmaß- Schriftstücke beschlagnahmt haben. Stojadinowitsch ül)me Italiens gewesen, das der Bedrohung im selbst soll nicht festgenommen oder verhört worden Nittelmeer und in der Adria' durch die beiden im- sein. Auch in den Räumen der kürzlich von ihm ae- ,erialistischen Demokratien neue d e f e n s i v e! gründeten S e r b i s ch - Rad i ka l e n P a r t e i so- Stellungen entgegengesetzt habe. Durch den wie bei einer Reihe von-Parteianhängern und frü- Zesitz Albaniens sichere Italien den Frieden und die Heren Ministern der Regierung Stojadinowitsch Freiheit in der Adria gegen fremde Einmischungen wurde zahlreiches Propagandamäterial beschlag- tnb könne daher kräftiger gegen die Gefahr neuer nahmt.

Imwälzungen im östlichen Mittelmeerbecken Front *

machen. In Beantwortung einer Anfrage erklärte der

Die Mittelmeerpolitik Italiens sei keine Hege- Sprecher des javanischen auswärtigen Amtes, daß Mniepolitik, sondern eine Politik der Zus am- die japanisch-russischen Beziehungen neu ar beit mit allen Mächten, und in erster unverändert aus eine befriedigende Losung aller Jinie mit den Mittelmeervölkern. Das schwebenden Fragen gerichtet sind.

f einnaIaeu maI$0 JTel * e n e|e^Sn,.am??enarbxit I änjeid,en l-'-n für das Sntereffe, das die briiifch- M zufr1°d-n fekn D« Pakt ^spreche ^e"n °pol°! *

'ai^bie9t$onauftaatenlleiln' ^er^e^rtinbuna68 -3n ®n8Ianb M i>« kanadische Berte!. !chen Sie fällten ihre G-m-infchastsint-r-ffmUr^ ^"4^" g smi nifter Stögers in Begleitung einer Simen unb wenigstens für den SugenbU ihre K vsftziere der fanabi(«en

Urpolitischen Streitigkeiten beiseite lassen um' ffiJPe&ltlon5truPPen Zu Besprechungen em. leinen Anlaß zu eventuellen Interventionen" tu leben.

Zeiten da. von d«k ,

N.baoen

Rittelmeersystem, so wie es Italien auffasse, solle ;d) auf das Gleichgewicht der nationalen Rechte und ttäfte, auf ihr harmonisches Zusammenwirken und uf die internationale Garantie ihrer Beweaungs- reiheit und der freien Ausfahrt gründen. )ei dieser Zusammenarbeit lege Italien auch Wert uf jenes freundschaftliche Zusammen­ehen mit dem Islam, das zu den geschicht- chen Ueberlieferungen Italiens und zu den natür- ichen Grundsätzen seiner gegenwärtigen Politik im llittelmeer und im Schwarzen Meer gehöre. Die Zusammenarbeit zwischen Italien und dem Islam rt eine elementare Vorbedingung der italienischen

Zehnprozentige Erhöhung In München traf die italienische Hand,

der Eisenbahntarife in England. roeJitäfü,f,rn9 zu einem mehrtägigen Besuch Amsterdam, 18. April. (Europapreß.) Einen -------

^erstklassigen Skandal" nennt derDaily Herald"

L3ÄDÖ«. %56ffH?nhahrnn®fHSnH,hIe Kunst und Wissenschaft. Vas Blatt schreibt:Die Eisenbaynaktionare rieben I 1 11 1

sch gestern wieder die Hände. Sie haben nämlich Die Goethe-Medaille für Professor Gotschlich.

richt nur mit der Regierung ein Abkommen ge- Ser Leiter des staatlichen, türkischen Zentral­

troffen, das ihnen gestattet, a u s de m verstärk- Hygiene-Instituts in Ankara, Professor Emil Go t- en Kriegsverkehr Profite zu zrehen, schlich, der am 28. März seinen 70. Geburtstag ie weit über den Frledensmaßstab hmausgehen. { wurde in Anerkennung seiner Verdienste von chren Gesellschaften werden fetzt auch noch tue au; bem Gebiet der Seuchenbekämpfung und der Preise und Gebühren allgemein um zehn Prozent Volkshygiene durch Verleihung der Goethe- trhöht, was die Profite n o ck ho h er treibt Zu Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeich. ier Begründung des Verkehrsmimsters, daß die net Professur Dr. Gotschlich wurde am 28. März Erhöhuna zur Deckung zusätzlicher Kosten erforder- 1870 in Beuchen (Oberschlesien) geboren, studierte sich sei, sagt das Blatt:Da die Profite ohnehin, Medizin an der Universität Breslau, promovierte Und zwar sehr schnell, angestiegen sind, ist diese in Breslau und war dort auch noch einige Zeit als Verteidigung absurd." Assistent am Hygienischen Institut tätia. In den

--------- Jahren von 1896 bis 1914 wirkte er als Direktor .. K I des Städtischen Gesundheitsamtes in Alexandrien

Erweiterung des Flotten- und nahm nach seiner Rückkehr die wissenschaftliche

aufrüstunasproaramms der LlSA. Arbeit in Halle, in Saarbrücken, in Trier und in

aUTruillingyprpgruinuiv uti Qbar auf> Von April 1917 bis März 1925 gehörte

Washington, 18. Apoll (DNB.) Dor dem \n ber Universität Gießen als Direktor des Hy- Narineausschuß des Senats befürwortete der Flöt- gj^ischen Instituts an, 1921 war er Dekan der tenchef Admiral Stark abermals eineErwei- Medizinischen Fakultät. 1925 nahm er einen Ruf terung des fchwebenden Flotten au früstungspro- Heidelberg an, nachdem er vorher eine aber«

Gramms um wenigstens 2 5 v. H. Das MarMe- maiigc Berufung nach Alexandrien abgelehnt hatte, mnifterium wolle in den nächsten sechs Jahren einigen Jahren ging Gotschlich nach Ankara, «lwa 3800 Millionen Dollars für Schiffsneubauten I ufm. ausgeben. Unter den geplanten Kriegsschiffen sollen sich drei Flugzeugträger mit einer tzesamttonnage von 85 600 Tonnen, 14 Kreuzer mit einer Gesamttonnage von 257 000 Tonnen, k8 Zerstörer mit einer Gesamttonnage von 142000 Tonnen und 36 U-Boote mit einer Ge- ' samttonnage von 57 000 Tonnen befinden. Admiral btark erklärte, das Marineministerium prüfe seit einem halben Jahre die Frage des Baues von Schlachtschiffen mit 40 000 bis 70 0 0 0 Ton - nen Wasserverdrängung. Bei künftigen bchlachtschiffbauten dürste die Mindesttonnage 40000 Tonnen betragen.

Aus aller Welt

Gasunglück im Berliner Norden.

Als die Hauswartefrau eines Gebäudes in der Stockholmer Straße in eine Wohnung im vierten Stock wiederholt keinen Einlaß fand, schöpfte sie Verdacht und benachrichtigte die Polizei. Die Beamten fanden den 74jährigen Hermann W. und dessen 39jährige Tochter Margarete im Bett liegend tot auf. Die Feuerschutzpolizer vermutete, daß auch die angrenzende Wohnung vergast sei und stieg, da sich auch in dieser Wohnung niemand meldete, durch ein Fenster ein. Auch hier fand man die Mieter, em altes Ehepaar, tot auf. Sie waren ebenfalls dem Giftgas zum Opfer gefallen. Der Fall ist noch nicht ganz geklärt. Da man im Schlafzimmer des W. einen behelfsmäßig aus dem Nebenzimmer herge- letteten Gasschlauch geöffnet fand, nimmt man an, daß W. oder seine Tochter Selbstmord verübt hat.

Belgisches Flugzeug abgeslürzt und verbrannt.

Während eines Uebungssluges, den drei Militär- Huateuqe über dem Militärflughafen von Lonz4e nahe bei Gemboux in der Richtung Namur aus- führten, stürzte ein Flugzeug aus bisher unbe­kannten Gründen ab, wobei es in Flammen aufging. Einer der Insassen wurde getötet ein anderer schwer verletzt. Bei dem Militarflughafen Bark- V ij ver in Aerschot mußte ein Militär- fluazeug eine Notlandung vornehmen, wobei der Flugzeugführer schwer verletzt wurde.

Treppeneinsturz in einer belgischen Kaserne.

In fiter bei Brüssel stürzte in einer Kaserne eine Treppe ein, auf der sich eine Anzahl Soldaten befand, lieber fünfzig Soldaten wurden bei dem Einsturz verletzt. 29 der Verletzten mußten ms Krankenhaus gebracht werden.

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